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Wie überwindet man einen Trennungschmerz ...

21. Dezember 2010 um 14:56

Hallo zusammen,

wahrscheinlich teile ich das Schicksal einer Trennung, wie viele andere Millionen Menschen.
Vielleicht zu meiner Geschichte:
Ich hatte bis Juni ein 3,5 jährige Beziehung und sie ist Brüche gegangen, weil bei mir meiner Gefühle nicht mehr so sicher war und weil es zum Schluss nicht mehr gepasst hat - wir haben es nicht geschafft zusammenzuziehen und auch ihr Kinderwunsch konnte von mir nicht erfüllt werden ... mittlerweile ist sie in einer neuen Beziehung - ist bereits schon mit ihren neuen zusammengezogen und auch in der 6. Woche schwanger ...
Tja und nur mein eigentliches Problem, dann traf ich im August eine Frau, die habe ich gesehen und war sofort hin und weg. sie sagte mit, dass sie nicht einfach sei und bei unseren ersten Kuss ist sie weggerannt und hat zu mir gemeint: ich soll mir kein Kopf machen - na ja nach langen hin und her sind wir im September irgendwie zusammen gekommen (wobei wir beide nicht wissen, wann es genau war) und ich war der Meinung so holprig, wie es angefangen hat um so einfacher wird es, wenn man sich entschieden hat ...
Ich muss dazu sagen, sie hat ein 17 Monat altes Kind und wir waren ein richtige kleine Familie, auch wenn es nicht mein eigenes Kind war...
Anfang Dezember stand sie plötzlich vor meiner Tür und hat gemeint, dass es keinen Sinn mehr macht und hat Schluss gemacht - wir hatten dann nochmal geredet uns sind auch zusammen für ein Wochenende in den Harz gefahren und ich fand es auch sehr schön, allerdings war sie sehr distanziert, sodass ich ihr dann einen Brief geschrieben habe, in den ich alles reingepackt habe, was ich denke, fühle und mir wünsche. Klar habe ich gesagt, dass wir eine Entscheidung brauchen - ich hatte gehofft, dass sie sich einen Ruck gibt und die Beziehung nicht aufgibt ... Pustekuchen - seitdem sind wir richtig getrennt und haben kaum Kontakt - ständig kommen mir Erinnerungen, wie wir uns kennengelernt haben und eigentlich ist sie immer noch mein erster und letzter Gedanke an einem Tag. Ich war auch sehr viel weg, hab versucht mich abzulenken und treibe sehr viel Sport und doch habe ich immer noch diese Nadelstiche Daher frage ich mal hier in die Runde, wie verarbeitet ihr den Trennungsschmerz.
Vielen Dank.

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21. Dezember 2010 um 15:20

Da gibt es kein Patentrezept
es tut weh und es dauert. Und man muß sich die Dinge nicht im Nachhinein schön reden. Da gilt es ehrlich hinzuschauen.
Das was du von deiner Partnerin beschreibst, scheint das wirklich nicht ganz einfach zu sein.Lass dir Zeit, gib deiner Trauer Raum, manchmal muß man es einfach aushalten und
sich nur ablenken ist auch nicht der richtige Weg. Es gibt noch hilfreiche Ratgeber
"Wenn der Partner geht"
So kurz vor Weihnachten ist es noch schwerer.
Ich wünsche dir alles Gute
Gruß Melike

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21. Dezember 2010 um 16:05
In Antwort auf melike13

Da gibt es kein Patentrezept
es tut weh und es dauert. Und man muß sich die Dinge nicht im Nachhinein schön reden. Da gilt es ehrlich hinzuschauen.
Das was du von deiner Partnerin beschreibst, scheint das wirklich nicht ganz einfach zu sein.Lass dir Zeit, gib deiner Trauer Raum, manchmal muß man es einfach aushalten und
sich nur ablenken ist auch nicht der richtige Weg. Es gibt noch hilfreiche Ratgeber
"Wenn der Partner geht"
So kurz vor Weihnachten ist es noch schwerer.
Ich wünsche dir alles Gute
Gruß Melike

Einfacher gesagt, als getan
was mich sehr bewegt, das war der letzte Augenblick ihres Kleinen, als wir aus dem Harz zurückkamen - da stieg ich aus, wir haben uns verabschiedet und er hat Rotz und Wasser, weil ich gegangen bin und wenn mich ein Kind Papa nennt, obwohl ich nicht der leibliche Vater bin dann ist nicht so einfach zu verarbeiten ...
Aber das Schicksal hat dieses Jahr noch härter zugeschlagen - mein Papa ist an Krebs erkrankt und der ist nicht mehr heilbar und sie war eben auch für mich da und hat mir Kraft gegeben und das ist alles wie weggebrochen und das belastet mich auch ganz schön.
Ich bin mit mir selber im Reinen - ich habe alles in die Waagschale geworfen und es hat nicht gereicht, aber es sind eben diese Erinnerungen, die alles so kompliziert machen ...

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