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Wie soll es weitergehen?

30. Juli um 23:52 Letzte Antwort: 10. August um 19:00

Hallo zusammen!
Ich möchte euch meine Geschichte erzählen und hoffe, dass jemand mit wenigstens einen kleinen Rat geben könnte. 
Es hat im Jahr 2011 angefangen, als meine damalige Freundin den Studiengang gewechselt hat und wir deshalb von Zweibrücken nach Kaiserslautern umziehen sollten. Als wir meine Eltern um Hilfe baten, haben sie uns nicht helfen wollen. Höchstwahrscheinlich war ich derjenige (zumindest mal habe ich es mir einreden lassen), der Schuld an allem war. Ein Jahr lang wurde ich von meiner Frau  damit terrorisiert, wie schlimm meine Eltern sind und wie schlecht ich war. Im Jahr 2012 oder 2013 kam ein weiterer Grund dazu auf mich Sauer zu sein, als wir in einer großen Gruppe eine große Europa-Reise unternommen haben. Damals gab es den ersten Konflikt zwischen mir und meiner Ehefrau. Es kam zu einem schreit zwischen meinen damals guten Freund Eugen, seiner Ehefrau und meiner Frau. Ich habe sie damals nicht verteidigt und habe in den darauf folgenden Jahren immer wieder zu hören bekommen, wie schlecht ich damals war. Die Vorwürfe hielten nie an und waren ziemlich oft. Nachhinein denke ich, es wäre klug damals einen Schlussstrich zu machen und könnte mir wahrscheinlich mein Leben retten. Immer wieder wurde ich damit konfrontiert, dass ich ein schlechter Partner sei, dass ich sie nicht liebe und nichts dafür unternehme, damit die Beziehung aufrecht bleibt. Bei jedem Streit wurde alles wieder auf den Tisch gebracht. Es hielt an solange mein Bruder nicht geheiratet hat. Damals sind wir nach München umgezogen. Meine Frau hatte Gründe sauer auf meinen Bruder und seine Verlobte zu sein, ich konnte mir aber damals nie vorstellen, dass sie mit ihren Taten und Sprüchen die Hochzeit ruiniert. Natürlich waren auch meine Eltern schlecht, weil sie sich angeblich mehr Mühe haben, die Feier für meinen Bruder zu Hause zu organisieren. Übrigens unsere Hochzeit haben wir zwei mal gefeiert.  Schlussendlich war ich derjenige, der Schuld daran war, das alles so passiert ist, wie es passiert ist. Danach sind mein Bruder und seine Ehefrau sauer auf meine Ehefrau und wollen sich mit ihr nicht mehr versöhnen. Jahre lang habe ich versucht meine Frau zu überreden wieder mit meinen Verwandten zu versöhnen. Jeder Versuch endete mit einem Streit und jedes Mal wurde mir erklärt, wie schlecht meine Verwandten sind. Als ich doch noch es erreicht habe, dass es einen runden Tisch gab, sollte jeder sich dafür entschuldigen, was er getan hat. Viktoria hat gesessen und lächelnd zugehört, wie alle sich entschuldigen. Sie selbst war nicht wirklich eloquent und das meiste sagte ich damals. Auch nach der „Versöhnung“ bekam ich immer wieder zu hören, wie schlecht meine Verwandten sind. Und die Worte dafür waren sehr beleidigend. In den darauf folgenden Jahren sah ich keinen anderen Weg als den Kontakt zwischen meiner Frau und meinen Verwandten auf das Niedrigste zu minimieren. In der Zwischenzeit hat meine Frau sich mit ihrer Schwester gestritten und hat mehrere Jahre mit ihr nicht geredet. Und nicht nur die Schwester ist „unter Messer“ gelaufen. Auch mit ihrem Freundinnen hatte sie jahrelang kein Kontakt, weil sie sauer auf sie war. 
Am 25.12.2019 fuhren meine Frau und ich nach Kaiserslautern um Weihnachten mit meinen Verwandten zu feiern und wurden leider so empfangen, als wir nicht erwartet wurden. Da hat mich sehr verletzt jedoch mehr wurde meine Frau „verletzt“. Beziehungsweise war das für sie wieder eine Bestätigung, dass meine Verwandten sich schlecht ihr gegenüber verhalten. Ich habe in den Tagen danach mit meinem Vater telefoniert und mir brauchen die Tränen aus als ich mit ihm geredet habe. Ich habe ihm erklärt, warum ich und meine Frau verletzt wurden. Dauer hat mein Vater sich entschuldigt und ich hörte, dass er an anderen Ende des Telefons geweint hat. Ich habe die Entschuldigungen meiner Frau weiter gegeben, jedoch reichte es ihr nicht. Ich bekam ein Jahr lang wieder zu hören, welche Arschlöscher meine Eltern und mein Bruder sind. Als ich das Thema angesprochen habe, gab es immer Streit. Viktoria wurde immer sofort wütend, hat mich beschimpft und angeschrien. Aufgrund aller Konflikte haben regelmäßige Panikattacken bei mir angefangen und ich musste zum Psychiater, weil ich damit nicht mehr klar kam. Nun kam unsere Tochter auf die Welt und natürlich möchte ich, dass meine Eltern sie sehen. In einem der letzten Gespräche sagte meine Frau zu mir, dass unsere Tochter meine Eltern nie zu sehen bekommt und sie den damit Schmerzen zufügen möchte. Einen Screenshot des Gesprächs habe ich gespeichert um mich immer an ihre Worte zu erinnern. 
Am 30.07.2020 habe ich ihr erneut gesagt, dass ich will, dass meine Eltern meine Tochter sehen und will, dass sie zu uns kommen. Darauf antwortete sie mir, dass sie meine Eltern in ihrem Haus nicht sehen will. Und hat angefangen mich zu beschimpfen anzuschreien und mir zu sagen, dass ich ein Egoist bin und nicht sie mir scheissegal ist. Sie hat gegen jeden meiner Verwandten etwas, die einzige Ausnahme ist meine Kusine. 
Jahrelang wurde ich beschuldigt, dass ich nichts für sie tue, jahrelang wurden meiner Verwandten in den Gesprächen über sie beschimpft und schlecht geredet. Jahrelang wurde ich terrorisiert. Sie sieht es nicht mal ein, dass ich meine Eltern und Familie sehen möchte. 
Nun stehe ich da und weiß nicht, wie ich weiter leben soll. Ich kann nicht sagen, dass ich jemals etwas schlechtes ihr getan habe, ich gebe zu, dass ich oft nichts tun wollte, weil sie mich immer wieder hinter gezogen hat und ich mir gedacht habe: „warum soll ich ihr etwas gutes tun, wenn ich schlussendlich wieder ein Depp bin?“. 
Ich habe schon oft mit Gedanken gespielt mich um zu bringen, jedoch kam immer wieder ein Optimist in mir und hat mir eingeredet, dass alles besser wird. Nun, dass meine Tochter auf der Welt ist, sehe ich denn Sinn meines Lebens. Jedoch weiß ich nicht, wie ich alles aushalten kann. Ich kann nicht sagen, dass ich meine Frau nicht mehr liebe, ganz im Gegenteil, jedoch verstehe ich, für was sie in Stande ist. Wenn wir zusammen bleiben, wird meine Tochter meine Verwandten nie sehen. Wenn wir uns trennen, wird sie meine Tochter so erziehen, dass sie mich und meine Verwandten hasst. Ich komme mit jedem ihrer Verwandten klar, ich werde nie ein böses Wort über sie verlieren. Aber alle bösen Worte werden über meine Verwandten gesagt werden.  
Was kann ich tun? Wie kann ich zumindest meine Tochter von der Wut und falscher Einstellung schützen?
 

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31. Juli um 13:38

Hallo verzweifelter Ehemann,

deine Situation klingt wirklich nicht gut. Ich denke, dass du dir professionelle Hilfe suchen solltest, um dich von deiner Frau trennen zu können und zu sehen, was sie dir antut.
So wie du sie beschreibst, kenne ich es selbst aus der Verwandschaft und muss sagen, dass solche Menschen Energievampire sind und gemieden werden sollten. Sie wird sich nie ändern. Warum bist du eigentlich mit ihr zusammen? Liebe zählt nicht, denn ich vermute mehr, dass du abhängig bist.

Ich würde dir den Tipp geben sich mal über das Thema Narzissmus einzulesen. Vor allem Narzissmus in der Partnerschaft. Vielleicht erkennst du das eine oder andere wieder und kannst das Verhalten besser einordnen.

Liebe Grüße und alles Gute.
 

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31. Juli um 14:22
In Antwort auf cena

Hallo verzweifelter Ehemann,

deine Situation klingt wirklich nicht gut. Ich denke, dass du dir professionelle Hilfe suchen solltest, um dich von deiner Frau trennen zu können und zu sehen, was sie dir antut.
So wie du sie beschreibst, kenne ich es selbst aus der Verwandschaft und muss sagen, dass solche Menschen Energievampire sind und gemieden werden sollten. Sie wird sich nie ändern. Warum bist du eigentlich mit ihr zusammen? Liebe zählt nicht, denn ich vermute mehr, dass du abhängig bist.

Ich würde dir den Tipp geben sich mal über das Thema Narzissmus einzulesen. Vor allem Narzissmus in der Partnerschaft. Vielleicht erkennst du das eine oder andere wieder und kannst das Verhalten besser einordnen.

Liebe Grüße und alles Gute.
 

Vielen Dank Cena für die Antwort. Ich habe mir die Beschreibung angesehen und muss leider allen Punkten zustimmen. 
Ich bin mit ihr zusammen, weil ich sie tatsächlich liebe und immer, wenn es zum Streit kommt, an die positiven Momente unserer Beziehung denke. 

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31. Juli um 14:30
In Antwort auf verzweifelterehemann

Vielen Dank Cena für die Antwort. Ich habe mir die Beschreibung angesehen und muss leider allen Punkten zustimmen. 
Ich bin mit ihr zusammen, weil ich sie tatsächlich liebe und immer, wenn es zum Streit kommt, an die positiven Momente unserer Beziehung denke. 

Deine Ehe scheint dich dennoch in Bedrängnis zu bringen. 

Vielleicht solltest du es umgekehrt machen: dir in guten Momenten vor Augen halten, wozu deine Frau im Stande ist. 

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31. Juli um 14:40

Nur weil ihr eine Vergangenheit habt und es auch gute Momente gab, heißt das nicht, dass das etwas für die Zukunft ist. 

Du bist es wert, dass du nicht für alles verantwortlich oder schlecht gemacht wirst. Du bist es wert aufrichtig geliebt zu werden und nicht in den Fängen einer Frau zu leben, die dich anscheinend nur für ihre Zwecke benutzt. Du solltest daran denken, was du deiner Tochter vorleben möchtest. Soll deine Tochter sehen, wie gesunde Beziehungen geführt werden oder soll sie sehen, wie eine toxische Beziehung geführt wird? 

Für mich als Elternteil wäre immer klar, dass ich alles aus Liebe zu meinem Kind machen würde und dazu gehört 1. , dass du selbst glücklich bist und 2. du ihr ein Vorbild bist. Meiner Meinung gehört dazu, dass du deine Grenzen klar gegenüber deiner Frau formulierst und absteckst. Sie kommt nicht mit deiner Verwandschaft klar? Ja, ist dann halt ihr Pech. Was soll sie machen? Pack das Kind ein und fahr mit ihr zu deinen Eltern. Du bist kein Sklave und deine Frau keine Skalvenhalterin, die über deinen Kopf hinweg Sachen zu entscheiden hat, ansonsten mach es doch umgekehrt und stelle sie vor vollendeten Tatsachen. 

Ich kann absolut nachvollziehen, wie man in so eine Beziehung gerät und wie schwierig es sein kann, da wieder rauszukommen. Daher von mir schon mal Hut ab, dass du einen ersten Schritt gegangen bist und versuchst dir Meinungen einzuholen. 

Die Situation scheint aber sehr überwältigend zu sein, weshalb ich dir raten würde, dir professionelle Hilfe zu holen. 
 

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31. Juli um 14:59
In Antwort auf cena

Nur weil ihr eine Vergangenheit habt und es auch gute Momente gab, heißt das nicht, dass das etwas für die Zukunft ist. 

Du bist es wert, dass du nicht für alles verantwortlich oder schlecht gemacht wirst. Du bist es wert aufrichtig geliebt zu werden und nicht in den Fängen einer Frau zu leben, die dich anscheinend nur für ihre Zwecke benutzt. Du solltest daran denken, was du deiner Tochter vorleben möchtest. Soll deine Tochter sehen, wie gesunde Beziehungen geführt werden oder soll sie sehen, wie eine toxische Beziehung geführt wird? 

Für mich als Elternteil wäre immer klar, dass ich alles aus Liebe zu meinem Kind machen würde und dazu gehört 1. , dass du selbst glücklich bist und 2. du ihr ein Vorbild bist. Meiner Meinung gehört dazu, dass du deine Grenzen klar gegenüber deiner Frau formulierst und absteckst. Sie kommt nicht mit deiner Verwandschaft klar? Ja, ist dann halt ihr Pech. Was soll sie machen? Pack das Kind ein und fahr mit ihr zu deinen Eltern. Du bist kein Sklave und deine Frau keine Skalvenhalterin, die über deinen Kopf hinweg Sachen zu entscheiden hat, ansonsten mach es doch umgekehrt und stelle sie vor vollendeten Tatsachen. 

Ich kann absolut nachvollziehen, wie man in so eine Beziehung gerät und wie schwierig es sein kann, da wieder rauszukommen. Daher von mir schon mal Hut ab, dass du einen ersten Schritt gegangen bist und versuchst dir Meinungen einzuholen. 

Die Situation scheint aber sehr überwältigend zu sein, weshalb ich dir raten würde, dir professionelle Hilfe zu holen. 
 

Ja, ich bin bereits beim Psychiater seit dem Anfang des Jahres. Da ging es primär um meine ständigen Panikattacken, nun werde ich wohl mein anderes Problem ansprechen müssen. 

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31. Juli um 15:49
In Antwort auf verzweifelterehemann

Hallo zusammen!
Ich möchte euch meine Geschichte erzählen und hoffe, dass jemand mit wenigstens einen kleinen Rat geben könnte. 
Es hat im Jahr 2011 angefangen, als meine damalige Freundin den Studiengang gewechselt hat und wir deshalb von Zweibrücken nach Kaiserslautern umziehen sollten. Als wir meine Eltern um Hilfe baten, haben sie uns nicht helfen wollen. Höchstwahrscheinlich war ich derjenige (zumindest mal habe ich es mir einreden lassen), der Schuld an allem war. Ein Jahr lang wurde ich von meiner Frau  damit terrorisiert, wie schlimm meine Eltern sind und wie schlecht ich war. Im Jahr 2012 oder 2013 kam ein weiterer Grund dazu auf mich Sauer zu sein, als wir in einer großen Gruppe eine große Europa-Reise unternommen haben. Damals gab es den ersten Konflikt zwischen mir und meiner Ehefrau. Es kam zu einem schreit zwischen meinen damals guten Freund Eugen, seiner Ehefrau und meiner Frau. Ich habe sie damals nicht verteidigt und habe in den darauf folgenden Jahren immer wieder zu hören bekommen, wie schlecht ich damals war. Die Vorwürfe hielten nie an und waren ziemlich oft. Nachhinein denke ich, es wäre klug damals einen Schlussstrich zu machen und könnte mir wahrscheinlich mein Leben retten. Immer wieder wurde ich damit konfrontiert, dass ich ein schlechter Partner sei, dass ich sie nicht liebe und nichts dafür unternehme, damit die Beziehung aufrecht bleibt. Bei jedem Streit wurde alles wieder auf den Tisch gebracht. Es hielt an solange mein Bruder nicht geheiratet hat. Damals sind wir nach München umgezogen. Meine Frau hatte Gründe sauer auf meinen Bruder und seine Verlobte zu sein, ich konnte mir aber damals nie vorstellen, dass sie mit ihren Taten und Sprüchen die Hochzeit ruiniert. Natürlich waren auch meine Eltern schlecht, weil sie sich angeblich mehr Mühe haben, die Feier für meinen Bruder zu Hause zu organisieren. Übrigens unsere Hochzeit haben wir zwei mal gefeiert.  Schlussendlich war ich derjenige, der Schuld daran war, das alles so passiert ist, wie es passiert ist. Danach sind mein Bruder und seine Ehefrau sauer auf meine Ehefrau und wollen sich mit ihr nicht mehr versöhnen. Jahre lang habe ich versucht meine Frau zu überreden wieder mit meinen Verwandten zu versöhnen. Jeder Versuch endete mit einem Streit und jedes Mal wurde mir erklärt, wie schlecht meine Verwandten sind. Als ich doch noch es erreicht habe, dass es einen runden Tisch gab, sollte jeder sich dafür entschuldigen, was er getan hat. Viktoria hat gesessen und lächelnd zugehört, wie alle sich entschuldigen. Sie selbst war nicht wirklich eloquent und das meiste sagte ich damals. Auch nach der „Versöhnung“ bekam ich immer wieder zu hören, wie schlecht meine Verwandten sind. Und die Worte dafür waren sehr beleidigend. In den darauf folgenden Jahren sah ich keinen anderen Weg als den Kontakt zwischen meiner Frau und meinen Verwandten auf das Niedrigste zu minimieren. In der Zwischenzeit hat meine Frau sich mit ihrer Schwester gestritten und hat mehrere Jahre mit ihr nicht geredet. Und nicht nur die Schwester ist „unter Messer“ gelaufen. Auch mit ihrem Freundinnen hatte sie jahrelang kein Kontakt, weil sie sauer auf sie war. 
Am 25.12.2019 fuhren meine Frau und ich nach Kaiserslautern um Weihnachten mit meinen Verwandten zu feiern und wurden leider so empfangen, als wir nicht erwartet wurden. Da hat mich sehr verletzt jedoch mehr wurde meine Frau „verletzt“. Beziehungsweise war das für sie wieder eine Bestätigung, dass meine Verwandten sich schlecht ihr gegenüber verhalten. Ich habe in den Tagen danach mit meinem Vater telefoniert und mir brauchen die Tränen aus als ich mit ihm geredet habe. Ich habe ihm erklärt, warum ich und meine Frau verletzt wurden. Dauer hat mein Vater sich entschuldigt und ich hörte, dass er an anderen Ende des Telefons geweint hat. Ich habe die Entschuldigungen meiner Frau weiter gegeben, jedoch reichte es ihr nicht. Ich bekam ein Jahr lang wieder zu hören, welche Arschlöscher meine Eltern und mein Bruder sind. Als ich das Thema angesprochen habe, gab es immer Streit. Viktoria wurde immer sofort wütend, hat mich beschimpft und angeschrien. Aufgrund aller Konflikte haben regelmäßige Panikattacken bei mir angefangen und ich musste zum Psychiater, weil ich damit nicht mehr klar kam. Nun kam unsere Tochter auf die Welt und natürlich möchte ich, dass meine Eltern sie sehen. In einem der letzten Gespräche sagte meine Frau zu mir, dass unsere Tochter meine Eltern nie zu sehen bekommt und sie den damit Schmerzen zufügen möchte. Einen Screenshot des Gesprächs habe ich gespeichert um mich immer an ihre Worte zu erinnern. 
Am 30.07.2020 habe ich ihr erneut gesagt, dass ich will, dass meine Eltern meine Tochter sehen und will, dass sie zu uns kommen. Darauf antwortete sie mir, dass sie meine Eltern in ihrem Haus nicht sehen will. Und hat angefangen mich zu beschimpfen anzuschreien und mir zu sagen, dass ich ein Egoist bin und nicht sie mir scheissegal ist. Sie hat gegen jeden meiner Verwandten etwas, die einzige Ausnahme ist meine Kusine. 
Jahrelang wurde ich beschuldigt, dass ich nichts für sie tue, jahrelang wurden meiner Verwandten in den Gesprächen über sie beschimpft und schlecht geredet. Jahrelang wurde ich terrorisiert. Sie sieht es nicht mal ein, dass ich meine Eltern und Familie sehen möchte. 
Nun stehe ich da und weiß nicht, wie ich weiter leben soll. Ich kann nicht sagen, dass ich jemals etwas schlechtes ihr getan habe, ich gebe zu, dass ich oft nichts tun wollte, weil sie mich immer wieder hinter gezogen hat und ich mir gedacht habe: „warum soll ich ihr etwas gutes tun, wenn ich schlussendlich wieder ein Depp bin?“. 
Ich habe schon oft mit Gedanken gespielt mich um zu bringen, jedoch kam immer wieder ein Optimist in mir und hat mir eingeredet, dass alles besser wird. Nun, dass meine Tochter auf der Welt ist, sehe ich denn Sinn meines Lebens. Jedoch weiß ich nicht, wie ich alles aushalten kann. Ich kann nicht sagen, dass ich meine Frau nicht mehr liebe, ganz im Gegenteil, jedoch verstehe ich, für was sie in Stande ist. Wenn wir zusammen bleiben, wird meine Tochter meine Verwandten nie sehen. Wenn wir uns trennen, wird sie meine Tochter so erziehen, dass sie mich und meine Verwandten hasst. Ich komme mit jedem ihrer Verwandten klar, ich werde nie ein böses Wort über sie verlieren. Aber alle bösen Worte werden über meine Verwandten gesagt werden.  
Was kann ich tun? Wie kann ich zumindest meine Tochter von der Wut und falscher Einstellung schützen?
 

Du schreibst, Du liebst Deine Frau!
Ich erkenne in dem, was Du über sie schreibst, aber nichts liebenswertes.

Aber wenn es einen Menschen glücklich macht, wenn jemand anderes ihm erzählt, wie sch.... und dumm man doch ist und dann diesen Menschen liebt.....
Hut aber - wenn ein Mensch mir nur immer vor Augen hält, wie schlecht ich doch bin, ich wäre beim ersten Mal schon weg.....

Und - über das, was Du über Dich schreibst, kann ich aber auch nicht erkennen, dass Du Deine Frau liebst.
Anstatt ihr den Rücken zu stärken und Dich gegen Deine Verwandschaft zu stellen, fällst Du Deine Frau noch in den Rücken.... ein toller Liebesbeweis!

Gut - Du schreibst, dass Du Deine Frau noch liebst!

Aber was Deine Frau bei Dir hält, ist mir auch ein Rätsel.....

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31. Juli um 20:07
In Antwort auf sophy_881019

Du schreibst, Du liebst Deine Frau!
Ich erkenne in dem, was Du über sie schreibst, aber nichts liebenswertes.

Aber wenn es einen Menschen glücklich macht, wenn jemand anderes ihm erzählt, wie sch.... und dumm man doch ist und dann diesen Menschen liebt.....
Hut aber - wenn ein Mensch mir nur immer vor Augen hält, wie schlecht ich doch bin, ich wäre beim ersten Mal schon weg.....

Und - über das, was Du über Dich schreibst, kann ich aber auch nicht erkennen, dass Du Deine Frau liebst.
Anstatt ihr den Rücken zu stärken und Dich gegen Deine Verwandschaft zu stellen, fällst Du Deine Frau noch in den Rücken.... ein toller Liebesbeweis!

Gut - Du schreibst, dass Du Deine Frau noch liebst!

Aber was Deine Frau bei Dir hält, ist mir auch ein Rätsel.....

Ich frage mich, was den Mann bei der Frau hält. Die ist hochgradig manipulativ und zerstört seine Beziehung zu seiner Familie. Wie emotional daneben kann man sein?

Die gute Dame hat kein Reflektionsvermögen. Wenn man sich mit allen streitet, dann muss man mal überlegen, ob man nicht selbst der Grund ist.

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10. August um 19:00
In Antwort auf cena

Hallo verzweifelter Ehemann,

deine Situation klingt wirklich nicht gut. Ich denke, dass du dir professionelle Hilfe suchen solltest, um dich von deiner Frau trennen zu können und zu sehen, was sie dir antut.
So wie du sie beschreibst, kenne ich es selbst aus der Verwandschaft und muss sagen, dass solche Menschen Energievampire sind und gemieden werden sollten. Sie wird sich nie ändern. Warum bist du eigentlich mit ihr zusammen? Liebe zählt nicht, denn ich vermute mehr, dass du abhängig bist.

Ich würde dir den Tipp geben sich mal über das Thema Narzissmus einzulesen. Vor allem Narzissmus in der Partnerschaft. Vielleicht erkennst du das eine oder andere wieder und kannst das Verhalten besser einordnen.

Liebe Grüße und alles Gute.
 

 Liebe Cena, ich möchte mich bei dir ganz herzlich bedanken. Ich vermute, ich danke dir mein Leben. Ich habe alles geheim gehalten, weil ich mir gedacht habe, dass ich immer schuld bin. In den letzten Tagen habe ich mit vielen Menschen und vor allem meinem Psychiater gesprochen. Sie ist eindeutig eine Narzisstin. Gestern war der für mich entscheidende Punkt. Meine Eltern kamen zu Besuch und haben sich bei ihr für alles entschuldigt, damit es ihr besser geht und haben vorgeschlagen, dass wir alles neu anfangen. Doch ihr war es nicht genug. Sie saß da und habe es genossen, als alle sich bei ihr entschuldigt haben. Nicht desto trotz hat sie meine Eltern knallhart abgewiesen und den wieder alle "Probleme" aufgelistet, welche ihr Meinung nach da waren. Ich habe das Gespräch abgebrochen, bin mit meinen Eltern spartieren gegangen und als ich zurück kam, hat sie angefangen mir einzureden, dass meine Eltern sich daneben benommen haben und das alles keinen Sinn macht. Ich habe ihr widersprochen und zurück kam: "Dann lass dich doch scheiden!" Ich war bereits in der Verfassung und wusste, dass sie mich bedrängen wird und habe "Ja" gesagt. Heute werde ich mit allen möglichen Beschuldigungen konfrontiert, werde beschimpft und angegriffen. Jedoch ist heute das zweitbeste Tag meines Lebens (Geburt meiner Tochter wird für immer das beste in meinem Leben bleiben). 
Ich bin sehr erleichtert, ich fühle mich gerade wieder lebendig. Ich weiß, dass schlimme Dinge auf mich zukommen werden aber ich werde alles durchstehen. 

Ich danke dir von ganzen Herzen! 

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