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Wie schaffe ich es "loszulassen", locker zu werden?

10. Januar 2007 um 16:41

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

eine für mich wichtige Frage habe ich: wie schaffe ich es "loszulassen"? Wie schaffe ich es locker zu werden?

Seit mehreren Jahren bin ich Single. Sobald ich auf einen netten Mann treffe, der mir viel bedeutet, werde ich total unsicher, bin verkrampft.

Fast noch schlimmer ist es, wenn ich dabei nicht mehr "loslassen" kann, mich total darauf fixiere. Mein Wunsch nach einem Partner ist so stark und ich möchte sooooo gerne endlich meine Gefühle ausleben, nicht mehr verstecken müssen.

Trotzdem fällt es mir so schwer, offen zu sein, locker zu sein und vor allem eben "loszulassen", um ihm quasi eine Chance zu geben. Ich schaffe es kaum, von diesem Thema - sprich diesem Mann - loszulassen. Es ist jedoch dann alles so belasten für mich, dass ich damit wahrscheinlich alles kaputt mache.

Was kann ich also tun? Könnt Ihr mir helfen? Was macht Ihr in so einem Fall? Wem geht es auch so?

Pechvogel

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12. Januar 2007 um 13:40

Kennt niemand dieses Problem?
Oder weiß niemand Rat?

Um noch weiter auszuholen: ich versuche gerade "loszulassen" von dem Mann, der mir super gut gefällt. Auch heute bei der Arbeit wieder, hat er mich angelächelt, den Blickkontakt gesucht. Ich weiche ihm inzwischen aus, da ich dieses "Spiel" ohne Aussicht auf einen privaten Kontakt nicht mehr mitspielen mag.

Allerdings heißt für mich "loslassen" in dem Fall, mir klarzumachen, dass nichts daraus wird. Gleichzeitig habe ich Angst, dass sich damit meine Gefühle verlieren (müssen) für ihn; und er mich dann evtl. kennenlernen will, wenn es quasi zu spät ist (ich eben verstandesmäßig nun von ihm loskommen will).

Was tun?

Bitte helft mir.

Pechvogel

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16. Januar 2007 um 17:21
In Antwort auf pechvogel4

Kennt niemand dieses Problem?
Oder weiß niemand Rat?

Um noch weiter auszuholen: ich versuche gerade "loszulassen" von dem Mann, der mir super gut gefällt. Auch heute bei der Arbeit wieder, hat er mich angelächelt, den Blickkontakt gesucht. Ich weiche ihm inzwischen aus, da ich dieses "Spiel" ohne Aussicht auf einen privaten Kontakt nicht mehr mitspielen mag.

Allerdings heißt für mich "loslassen" in dem Fall, mir klarzumachen, dass nichts daraus wird. Gleichzeitig habe ich Angst, dass sich damit meine Gefühle verlieren (müssen) für ihn; und er mich dann evtl. kennenlernen will, wenn es quasi zu spät ist (ich eben verstandesmäßig nun von ihm loskommen will).

Was tun?

Bitte helft mir.

Pechvogel

Ich
fang jetzt den text zum dritten mal an, weil ich zum thema loslassen so viele gedanken im kopf habe, die ich dir gern mitteilen würde, dies würde jedoch den rahmen sprengen.

wenn ich deinen text lese, habe ich das gefühl das du krampfhaft an ewtas versuchst festzuhalten, was so nicht ist und du es tief in deinem inneren auch weisst.

die farge ist doch, warum ist es so wie es ist und nicht anders? warum gehst du nicht offen auf deinen kollegen zu, warum klärst du die situation nicht?

losalssen bedeutet auch von alten gewohnheiten abzulassen und anzufangen, neue wege zu gehen. mach einen schritt auf ihn oder auch einen anderen menschen zu und lass den gedanken los, das du jahrelang solo bist, das gibt sich dann urplötzlich ganz schnell.

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17. Januar 2007 um 12:15
In Antwort auf derjm

Ich
fang jetzt den text zum dritten mal an, weil ich zum thema loslassen so viele gedanken im kopf habe, die ich dir gern mitteilen würde, dies würde jedoch den rahmen sprengen.

wenn ich deinen text lese, habe ich das gefühl das du krampfhaft an ewtas versuchst festzuhalten, was so nicht ist und du es tief in deinem inneren auch weisst.

die farge ist doch, warum ist es so wie es ist und nicht anders? warum gehst du nicht offen auf deinen kollegen zu, warum klärst du die situation nicht?

losalssen bedeutet auch von alten gewohnheiten abzulassen und anzufangen, neue wege zu gehen. mach einen schritt auf ihn oder auch einen anderen menschen zu und lass den gedanken los, das du jahrelang solo bist, das gibt sich dann urplötzlich ganz schnell.

Hallo derjm,
auf meinen Kollegen kann ich nicht mehr offen zugehen, da ich mir verstandesmäßig "einreden" muss, dass da nie was draus wird.

Warum kläre ich die Situation nicht? Das kann ich genau sagen:

Erstens mal habe ich einen totalen Stolz. Ich laufe niemandem hinterher.

Zweitens: ich habe den riesigen Wunsch, dass endlich einmal ein Mann auf mich zugehen kann, den Anfang macht.

Vielleicht kommt das von einer lang zurückliegenden früheren Beziehung: ein viertel Jahr lang nach unserem persönlichen Kennenlernen auf einem Fest haben wir nur telefoniert. Als ich dann endlich den Vorschlag gewagt habe, dass wir uns doch mal wieder treffen können, kam erst ein "Nein". Nachher wurde alles als Missverständnis von ihm abgetan.

Nachdem unsere Beziehung nach fast zwei Jahren auseinanderging, habe ich immer gedacht, er wollte von Anfang an nie eine Partnerschaft eingehen. Sie ist nur deshalb entstanden, weil ich quasi die "Initiative" mit dem Treffen ergriffen habe.

So etwas will ich nicht mehr. Entweder ein Mann schafft es, mir sein Interesse zu bekunden oder eben nicht. Also bleibt in diesem Fall nur, dass ich mich innerlich von meinem Wunsch verabschiede, dass zwischen dem Kollegen und mir je was wird.

Heute z. B. hat er mich zwischen Tür und Angel gefragt, ob alles klar ist bei mir. - Was erwartet er als Antwort? Das ist meiner Meinung nach doch nur eine super-oberflächliche Frage. Es interessiert ihn nicht wirklich. Seit nach unserem Weihnachtsurlaub haben wir persönliches Wort gewechselt sonst. Und ich gehe nicht mehr hin zu ihm. Hab ich vor Weihnachten häufiger gemacht. Jetzt ist Schluss damit von meiner Seite aus. Da kann er noch so lächeln und mir in die Augen schauen wollen.

Vor Weihnachten Anfang Dez. waren wir miteinander (zu viert allerdings) bei einem Konzert. Es hat ihm anscheinend nichts bedeutet, mit uns unterwegs zu sein, sonst wäre es doch nun ein leichtes, den Kontakt zu vertiefen.

Ich muss nun nur noch den "Ausschalter" finden, damit ich nicht mehr an ihn denke. Tief innerlich weiß ich, dass das nie was wird.

Das war nun ein halber Roman. Mich befreit das Schreiben oft. Danke fürs Lesen und Antworten. Bin froh über Reaktionen.

Pechvogel

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Von: openend
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16. Januar 2007 um 21:48

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