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Wie sagen wir es nur den Kindern???

19. September 2007 um 12:22

Hallo,

ich versuche es ganz kurz zu machen...

Wir sind 15Jahre verheiratet und haben zwei Kinder, sie sind 11 und 8 Jahre alt.

Ich erfuhr vor 6 Wochen,daß mein Mann mich seit 3Jahren betrügt.

Da dies nicht das erste Mal war, wollte ich,daß er sofort auszieht.
Aber jedem, dem das schon mal passiert ist, weiß auch,daß das mit den Gefühlen so eine Sache ist....
Leider erlischt die Liebe nicht mit der Enttäuschung, zumindest nicht sofort.

Er hat sich sofort von ihr getrennt und wohnt noch hier.
Er sagt mir,daß er mich liebt.

Vor drei Wochen sollte er dann einen Mietvertrag unterschreiben, hat dann aber in letzter Minute abgesagt, wir wollten es nochmal hier zusammen versuchen und dachten,daß das auch in einer gemeinsamen Wohnung möglich sei.

In dieser Zeit haben wir ganz schwierige aber auch ganz schöne Tage gehabt.
Nur.. wir treten auf der Stelle, ich komme mir vor, wie in einer Wartschleife, es tut sich nichts.

Er ist natürlich jetzt öfter und früher zu Hause und das ist schön, aber ich weiß nicht, wie wir einen Neuanfang starten sollen, wenn wir hier diesen Alltag miteinander erleben.

Ganz wichtig sei noch gesagt,daß wir in jedem Fall versuchen, diese Beziehung zu retten,auch wenn sich das schwierig gestaltet, denn immerhin hat er noch Gefühle für diese Frau.
Und ich.... Ich muß erstmal wieder Vertrauen aufbauen, das geht aber nur,wenn ich ihm verzeihen kann.
Oder umgekehrt, es ist nicht leicht.

Das Wichtigste sind aber nunmal die Kinder.
Wir haben jetzt beschlossen,daß er nun doch eine Wohnung nehmen soll.
In der Hoffnung,daß wir so einen kompletten Neuanfang machen können.
Aber wie, um Himmels Willen, sagen wir das den Kindern???
Das macht uns beiden solche Angst.

Ich bin für jeden Ratschlag und Erfahrungsbericht sehr dankbar,

liebe Grüße



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19. September 2007 um 15:47

Es gibt Beratungsstellen
bei Diakonie, Cartitas, Pro-Familia und ich
denke ihr braucht dringend Hilfe für euch, aber natürlich auch für die Kinder. Ich würde den Kindern erklären, dass ihr euch gestritten habt und im Moment nicht gut vertragt und dass jeder nun für sich nachdenken muß, dass sie aber weiterhin, sowohl die Mama als auch den Papa haben dürfen. Kinder müssen wissen, dass sie beide lieben dürfen, sich nicht entscheiden müssen und das was zwischen den Erwachsenen abgeht, da haben die Kinder nichts mit zu schaffen (absolut nichts) Man darf den Kindern niemals was erzählen, "der Papa hat das gemacht......"die Mama hat das getan".Die
Kinder müssen und dürfen für keinen Partei ergreifen. Sie müssen beide Elternteile lieben dürfen,egal was der eine dem anderen "angetan" hat.
Gruß Melike

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19. September 2007 um 17:34

Beratungsstelle ist ein gute Idee !
Ich würde Euch auch ebenfalls empfehlen zu einer Beratungsstelle zu gehen, die haben Ahnung und können Euch helfen ! Vor den Kindern würde ich das auch so handhaben wie meine Vorgängerin empfohlen hat. Auf keinen Fall vor den Kindern die Sache austragen, ganz wichtig ! Und immer ganz ehrlich sein ! Kinder verstehen alles, wenn man ihnen alles in Ruhe erklärt ! Nie den anderen schlecht machen !

Wenn Dein Mann diese andere Frau noch liebt, finde ich es sehr schwierig ein Leben mit Ihm zu führen, da man das ja immer im Hinterkopf hat ? Aber es gibt auch viele Ehen, wo einer eine Affäre hat und das auch funktioniert. Viele suchen sich Affären, weil zu Hause etwas fehlt ? Hast Du denn das Gefühl, dass Dein Mann mehr von Dir will, als Du ihm geben kannst ? Ich finde es auch gut, dass Dein Mann Dir diese Affäre erzählt hat? Auf jeden Fall würde ich an Deiner Stelle nicht aufgeben und weiter kämpfen.
Ihr hattet ja auch schöne Tage, gib ihm einfach noch ne Chance !

Kopf hoch, wird schon wieder !

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21. September 2007 um 9:28
In Antwort auf melike13

Es gibt Beratungsstellen
bei Diakonie, Cartitas, Pro-Familia und ich
denke ihr braucht dringend Hilfe für euch, aber natürlich auch für die Kinder. Ich würde den Kindern erklären, dass ihr euch gestritten habt und im Moment nicht gut vertragt und dass jeder nun für sich nachdenken muß, dass sie aber weiterhin, sowohl die Mama als auch den Papa haben dürfen. Kinder müssen wissen, dass sie beide lieben dürfen, sich nicht entscheiden müssen und das was zwischen den Erwachsenen abgeht, da haben die Kinder nichts mit zu schaffen (absolut nichts) Man darf den Kindern niemals was erzählen, "der Papa hat das gemacht......"die Mama hat das getan".Die
Kinder müssen und dürfen für keinen Partei ergreifen. Sie müssen beide Elternteile lieben dürfen,egal was der eine dem anderen "angetan" hat.
Gruß Melike

Er hält nichts von den Betatungsstellen
Danke euch beiden....

zunächst einmal möchte ich sagen,daß ER mir gar nichts erzählt hat ( ! )
Ich bin dahinter gekommen und er konnte es nicht mehr leugnen und hat dann alles zugegeben.

Ob er was vermisst hat?
Sicher... das hat er wohl.(Sex war es allerdings wirklich nicht, das war bei uns niemals ein Problem)

Und man wird es kaum glauben... auch ich habe vieles vermisst.... aber ich bin nicht fremdgegangen!!!


Er schätzt Frauen,die mit beiden Beinen im Leben stehen,die selbständig sind und Verantwortung übernehmen, z.B berufstätige Frauen
Was bin ich?
Ehefrau,Mutter,Putzfrau,Seelsorger,Krankenschweste-r,Taxiunternehmen,Telefonzentrale,Beraterin,Einkauf-sleiterin,Köchin........uvm
Allerdings habe ich keinen Arbeitsvertrag. Habe mich voll und ganz der Familie gewidmet,ihm immer den Rücken gestärkt und es ihm ermöglicht,seine berufliche Kariere zu machen.
Klar,daß jemand wie ich sich nicht "weiterentwickelt" (Seine Worte)solange die Kinder noch klein sind.


Wenn ich allerdings einen Schritt in die Selbständigkeit gehe,dann irritiert ihn das völlig.
So habe ich mir z.B therapeutische Hilfe gesucht.
Er will nun ständig wissen, was wir dort besprechen und reagiert fast beleidigt, wenn ich ihm sage,daß das MEIN Ding ist und ich ihm ja ein Paartherapie vorgeschlagen hätte.Er meint,daß der Weg zu einer Paarberatung oder ähnlichem ,der Anfang vom Ende sei.
Die würden dort schnell dazu übergehen, eine Trennungsberatung daraus zu machen.
Die Erfahrung hätten viele seiner Kollegen gemacht.


Diese Geschichte ist ja viel komplexer,als ich das hier darstellen konnte.

Jedenfalls hat er gestern diesen Mietvertrag unterschrieben und mir aber gleich gesagt,daß es ja bis zum Umzug noch viel Zeit sei und er noch gar nicht sicher sei, ob er überhaupt ausziehen würde.
Vielleicht würden wir das ja doch noch so hinbekommen.

Wir haben eben beide große Angst vor der Reaktion der Kinder.
So gerne würden wir ihnen das ersparen.
Ja, genau das ist das Problem, wir haben nicht die Angst es ihnen zu sagen, da denke ich, werden wir schon die richtigen Worte finden und ihnen vermitteln,daß sie überhaupt keine Schuld trifft und daß WIR eine zweite Wohnung angemietet haben um ein wenig Abstand zu haben,daß sich Papa und Mama aber immer noch lieb haben.
Nein, es ist viel mehr die Angst den Kindern ihre Sicherheit, ihre Gewohnheiten zu nehmen, die sie ganz einfach verdienen und auf die sie ein Recht haben.


Über weitere Reaktionen würde ich mich sehr freuen,

viele Grüße

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21. September 2007 um 12:35
In Antwort auf wenda_12556597

Er hält nichts von den Betatungsstellen
Danke euch beiden....

zunächst einmal möchte ich sagen,daß ER mir gar nichts erzählt hat ( ! )
Ich bin dahinter gekommen und er konnte es nicht mehr leugnen und hat dann alles zugegeben.

Ob er was vermisst hat?
Sicher... das hat er wohl.(Sex war es allerdings wirklich nicht, das war bei uns niemals ein Problem)

Und man wird es kaum glauben... auch ich habe vieles vermisst.... aber ich bin nicht fremdgegangen!!!


Er schätzt Frauen,die mit beiden Beinen im Leben stehen,die selbständig sind und Verantwortung übernehmen, z.B berufstätige Frauen
Was bin ich?
Ehefrau,Mutter,Putzfrau,Seelsorger,Krankenschweste-r,Taxiunternehmen,Telefonzentrale,Beraterin,Einkauf-sleiterin,Köchin........uvm
Allerdings habe ich keinen Arbeitsvertrag. Habe mich voll und ganz der Familie gewidmet,ihm immer den Rücken gestärkt und es ihm ermöglicht,seine berufliche Kariere zu machen.
Klar,daß jemand wie ich sich nicht "weiterentwickelt" (Seine Worte)solange die Kinder noch klein sind.


Wenn ich allerdings einen Schritt in die Selbständigkeit gehe,dann irritiert ihn das völlig.
So habe ich mir z.B therapeutische Hilfe gesucht.
Er will nun ständig wissen, was wir dort besprechen und reagiert fast beleidigt, wenn ich ihm sage,daß das MEIN Ding ist und ich ihm ja ein Paartherapie vorgeschlagen hätte.Er meint,daß der Weg zu einer Paarberatung oder ähnlichem ,der Anfang vom Ende sei.
Die würden dort schnell dazu übergehen, eine Trennungsberatung daraus zu machen.
Die Erfahrung hätten viele seiner Kollegen gemacht.


Diese Geschichte ist ja viel komplexer,als ich das hier darstellen konnte.

Jedenfalls hat er gestern diesen Mietvertrag unterschrieben und mir aber gleich gesagt,daß es ja bis zum Umzug noch viel Zeit sei und er noch gar nicht sicher sei, ob er überhaupt ausziehen würde.
Vielleicht würden wir das ja doch noch so hinbekommen.

Wir haben eben beide große Angst vor der Reaktion der Kinder.
So gerne würden wir ihnen das ersparen.
Ja, genau das ist das Problem, wir haben nicht die Angst es ihnen zu sagen, da denke ich, werden wir schon die richtigen Worte finden und ihnen vermitteln,daß sie überhaupt keine Schuld trifft und daß WIR eine zweite Wohnung angemietet haben um ein wenig Abstand zu haben,daß sich Papa und Mama aber immer noch lieb haben.
Nein, es ist viel mehr die Angst den Kindern ihre Sicherheit, ihre Gewohnheiten zu nehmen, die sie ganz einfach verdienen und auf die sie ein Recht haben.


Über weitere Reaktionen würde ich mich sehr freuen,

viele Grüße

Hallo,
so wie Du das jetzt schilderst ist ein Auszug vorerst mal die Beste Lösung, um von allem erst mal Abstand zu bekommen. Wenn er nicht zu einer Beratung will, ist das ja schon ein Indiz darauf, dass er kein Interesse an eurer Ehe hat.

Sicherlich ist man als Hausfrau nicht so atraktiv, wie die Sekretärin im Büro, aber dafür machst Du ja auch alles. Man muß sich ja zu Hause auch nicht gehen lassen und den ganzen Tag mit der Jogging Hose rumlaufen, aber Dich so zu erniedrigen ist echt fies !
Es ist gut, dass er auszieht und vielleicht kannst Du dann ein besseres Leben führen. Wegen den Kindern würde ich mich jetzt nicht so sehr verrückt machen. Ihr könnt ja ein Abkommen machen - die Woche über sollen sie bei Dir bleiben und am Wochenende gehen sie zu Papi. Ich haben einen Bekannten, der 2 Kinder hat und da funktioniert das auch prima, echt kein Problem ! Die Kinder werden das schon irgendwann verstehen, da bin ich mir sicher. Was nützt es, wenn ihr zusammenbleibt und Dein Mann ständig andere Affären hat und Du zu Hause immer wieder nachdenkst und krübelst. Vielleicht findest Du ja wieder einen anderen Mann und verliebst Dich, wäre doch super, oder ?

Also da drücke ich Dir ganz doll die Daumen, und schmeiß den Alten endlich raus, hihihi....(soll nicht böse gemeint sein) !

Herzliche Grüße

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21. September 2007 um 15:26
In Antwort auf nguyet_12089187

Hallo,
so wie Du das jetzt schilderst ist ein Auszug vorerst mal die Beste Lösung, um von allem erst mal Abstand zu bekommen. Wenn er nicht zu einer Beratung will, ist das ja schon ein Indiz darauf, dass er kein Interesse an eurer Ehe hat.

Sicherlich ist man als Hausfrau nicht so atraktiv, wie die Sekretärin im Büro, aber dafür machst Du ja auch alles. Man muß sich ja zu Hause auch nicht gehen lassen und den ganzen Tag mit der Jogging Hose rumlaufen, aber Dich so zu erniedrigen ist echt fies !
Es ist gut, dass er auszieht und vielleicht kannst Du dann ein besseres Leben führen. Wegen den Kindern würde ich mich jetzt nicht so sehr verrückt machen. Ihr könnt ja ein Abkommen machen - die Woche über sollen sie bei Dir bleiben und am Wochenende gehen sie zu Papi. Ich haben einen Bekannten, der 2 Kinder hat und da funktioniert das auch prima, echt kein Problem ! Die Kinder werden das schon irgendwann verstehen, da bin ich mir sicher. Was nützt es, wenn ihr zusammenbleibt und Dein Mann ständig andere Affären hat und Du zu Hause immer wieder nachdenkst und krübelst. Vielleicht findest Du ja wieder einen anderen Mann und verliebst Dich, wäre doch super, oder ?

Also da drücke ich Dir ganz doll die Daumen, und schmeiß den Alten endlich raus, hihihi....(soll nicht böse gemeint sein) !

Herzliche Grüße

Hallo
du, das hast du falsch verstanden.
Er hat sehr wohl Interesse an dieser Ehe fest zuhalten.
Darum scheut er ja auch davor zurück, zu einer Paartherapie zu gehen, weil er Bedenken hat, daß sie uns dort zur Trennung raten.
Darüber hinaus, denke ich, daß er aus dieser Sache etwas gelernt hat und dieses Doppelleben hat "den Armen" auch ganz schön mitgenommen.Das braucht er nicht nochmal.(seine Worte)

Okay, was ich ihm jetzt noch glauben kann, steht auf einem ganz anderen Blatt.
Vertrauen ist ja nun mal keins mehr da und ob es je wieder kommt....???


Ich gebe dir Recht,daß man sich (als Hausfrau) niemals hängen lassen sollte,oder nicht mehr auf sich achtet.
Allerdings lege ich sehr viel Wert auf mein Äusseres,auch zu Hause und das nicht erst seit ich von dieser Geschichte weiß.
"Die Andere" ist zwölf Jahre älter als ich (50) und optisch eher unterdurchschnittlich, dafür aber beruflich erfolgreich. Spricht drei Sprachen und hat viele Hobbies, ist frisch geschieden und hat keine Kinder.
Soll heißen, sie hatte auch die Zeit und die Muße sich in dieser Form zu entwickeln.

Tja, was die Kinder angeht... oh je. Das macht mich ganz krank und wenn ich darüber nachdenke, dann kommt in mir eine Wut auf ihn hoch,die ich kaum in Worte fassen kann und die mich selbst entsetzt.

Wir halten es nicht für richtig,ein Besuchsrecht einzuführen. Die andere Wohnung ist gar nicht weit entfernt und somit könnten sie zu ihm, wann immer sie wollten.
Wir waren immer eine harmonische Familie, in der nie heftig, fies und laut gestritten wurde.
Die werden aus allen Wolken fallen.

Aber na ja, da müssen wir wohl alle durch, aber lieben Dank für dein "Daumendrück"

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21. September 2007 um 15:42
In Antwort auf wenda_12556597

Hallo
du, das hast du falsch verstanden.
Er hat sehr wohl Interesse an dieser Ehe fest zuhalten.
Darum scheut er ja auch davor zurück, zu einer Paartherapie zu gehen, weil er Bedenken hat, daß sie uns dort zur Trennung raten.
Darüber hinaus, denke ich, daß er aus dieser Sache etwas gelernt hat und dieses Doppelleben hat "den Armen" auch ganz schön mitgenommen.Das braucht er nicht nochmal.(seine Worte)

Okay, was ich ihm jetzt noch glauben kann, steht auf einem ganz anderen Blatt.
Vertrauen ist ja nun mal keins mehr da und ob es je wieder kommt....???


Ich gebe dir Recht,daß man sich (als Hausfrau) niemals hängen lassen sollte,oder nicht mehr auf sich achtet.
Allerdings lege ich sehr viel Wert auf mein Äusseres,auch zu Hause und das nicht erst seit ich von dieser Geschichte weiß.
"Die Andere" ist zwölf Jahre älter als ich (50) und optisch eher unterdurchschnittlich, dafür aber beruflich erfolgreich. Spricht drei Sprachen und hat viele Hobbies, ist frisch geschieden und hat keine Kinder.
Soll heißen, sie hatte auch die Zeit und die Muße sich in dieser Form zu entwickeln.

Tja, was die Kinder angeht... oh je. Das macht mich ganz krank und wenn ich darüber nachdenke, dann kommt in mir eine Wut auf ihn hoch,die ich kaum in Worte fassen kann und die mich selbst entsetzt.

Wir halten es nicht für richtig,ein Besuchsrecht einzuführen. Die andere Wohnung ist gar nicht weit entfernt und somit könnten sie zu ihm, wann immer sie wollten.
Wir waren immer eine harmonische Familie, in der nie heftig, fies und laut gestritten wurde.
Die werden aus allen Wolken fallen.

Aber na ja, da müssen wir wohl alle durch, aber lieben Dank für dein "Daumendrück"

Na toll
dich kritisieren und zum Heimchen abstempeln, andererseits aber Angst bekommen, wenn du dich dann doch weiterentwickelst. Dein Mann hat ein Ego Problem in meinen Augen.

Zu den Kindern: Da kannst du mehr oder weniger sagen, was du willst. Die haben erstmal Angst bei einer räumlichen Trennung der Eltern, da könnt ihr ihnen tausendmal sagen, dass sie ihr euch noch lieb habt und ihr euch weiterhin beide um sie kümmert. Die Kinder entspannen sich erst wieder und glauben das hundertprozentig, wenn sie sehen das es auch wirklich so funktioniert. Bei meinen kam das so nach einem halben bis dreiviertel Jahr nach der räumlichen Trennung.

Ansonsten viel Glück für euren Neustart. Vielleicht klappt es ja. Aber ich fürchte ohne Hilfe von Dritten wird das sehr schwierig.

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21. September 2007 um 15:47
In Antwort auf sommertraum15

Na toll
dich kritisieren und zum Heimchen abstempeln, andererseits aber Angst bekommen, wenn du dich dann doch weiterentwickelst. Dein Mann hat ein Ego Problem in meinen Augen.

Zu den Kindern: Da kannst du mehr oder weniger sagen, was du willst. Die haben erstmal Angst bei einer räumlichen Trennung der Eltern, da könnt ihr ihnen tausendmal sagen, dass sie ihr euch noch lieb habt und ihr euch weiterhin beide um sie kümmert. Die Kinder entspannen sich erst wieder und glauben das hundertprozentig, wenn sie sehen das es auch wirklich so funktioniert. Bei meinen kam das so nach einem halben bis dreiviertel Jahr nach der räumlichen Trennung.

Ansonsten viel Glück für euren Neustart. Vielleicht klappt es ja. Aber ich fürchte ohne Hilfe von Dritten wird das sehr schwierig.

P.S.
Du kannst doch auch alleine zu einer Familienberatungsstelle gehen, wenn dein Mann nicht mit will. Da erfährst du sehr genau und gut, wie du es den Kindern erleichtern kannst. Ich habe das auch gemacht. Aber die haben oft lange Wartezeiten also kümmer dich lieber heute als morgen drum.

Erfahrungsgemäß verkraften kleinere Kinder sowas auch besser. War bei mir auch so. Schwieriger ist es bei pubertierenden Kindern.

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21. September 2007 um 16:35

Also ich würde
den Kindern evtl. erklären, dass der Papa durch eine beruflich Veränderung ein Büro braucht und oft auch noch bis in die Nacht arbeiten müsse. Würde das gehen?
Versuch Dich Deinen Kindern so normal wie möglich zu zeigen. Ich weiß, dass ist unglaublich schwer.
Ich bin über glühende Kohlen gelaufen, monatelang.
Dann solltest Du wissen, es hat überhaupt nichts mit dem beruflichen Erfolg der Geliebten zu tun. Mein Mann hatte mich gegen eine Tussi eingetauscht die garnichts konnte außer ihn bewundern und dumm reden.
Bitte also keine Komplexe weil Du Hausfrau bist. Du leistest doch viel. Du bist top und rödelst ein Programm ab, was die Eule garnicht könnte.
Ich finde nicht gut, dass er keine Ehetherapie machen will. Er hat Angst sich zu öffnen. Wir machen das im Moment durch und der Therapeut ist hoch interessiert daran, dass wir die Ehe retten. Er zeigt Wege auf, wie man das schaffen kann. Ich war lange alleine in Therapie und habe meinem Mann immer davon erzählt und dann, ich war erstaunt, wollte er unbedingt mitgehen. Na ja, dachte ich, was wird das wohl werden.
Die räumliche Trennung ist sehr sehr wichtig, wir haben das über Monate gemacht. Das Beste, was ich je entschieden habe. Er muß Dich bzw. Euch vermissen und dann wird es gut. Mit dem Verzeihen ist es schwieriger. Verzeihen geht ja evtl. aber vergessen, dass ist ganz schwierig. Ich kann es noch nicht und weiß nicht, ob ich es je schaffe.
Liebe Gr. marie

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22. September 2007 um 10:19
In Antwort auf wenda_12556597

Hallo
du, das hast du falsch verstanden.
Er hat sehr wohl Interesse an dieser Ehe fest zuhalten.
Darum scheut er ja auch davor zurück, zu einer Paartherapie zu gehen, weil er Bedenken hat, daß sie uns dort zur Trennung raten.
Darüber hinaus, denke ich, daß er aus dieser Sache etwas gelernt hat und dieses Doppelleben hat "den Armen" auch ganz schön mitgenommen.Das braucht er nicht nochmal.(seine Worte)

Okay, was ich ihm jetzt noch glauben kann, steht auf einem ganz anderen Blatt.
Vertrauen ist ja nun mal keins mehr da und ob es je wieder kommt....???


Ich gebe dir Recht,daß man sich (als Hausfrau) niemals hängen lassen sollte,oder nicht mehr auf sich achtet.
Allerdings lege ich sehr viel Wert auf mein Äusseres,auch zu Hause und das nicht erst seit ich von dieser Geschichte weiß.
"Die Andere" ist zwölf Jahre älter als ich (50) und optisch eher unterdurchschnittlich, dafür aber beruflich erfolgreich. Spricht drei Sprachen und hat viele Hobbies, ist frisch geschieden und hat keine Kinder.
Soll heißen, sie hatte auch die Zeit und die Muße sich in dieser Form zu entwickeln.

Tja, was die Kinder angeht... oh je. Das macht mich ganz krank und wenn ich darüber nachdenke, dann kommt in mir eine Wut auf ihn hoch,die ich kaum in Worte fassen kann und die mich selbst entsetzt.

Wir halten es nicht für richtig,ein Besuchsrecht einzuführen. Die andere Wohnung ist gar nicht weit entfernt und somit könnten sie zu ihm, wann immer sie wollten.
Wir waren immer eine harmonische Familie, in der nie heftig, fies und laut gestritten wurde.
Die werden aus allen Wolken fallen.

Aber na ja, da müssen wir wohl alle durch, aber lieben Dank für dein "Daumendrück"

Das ist gut,
dass die neue Wohnung Deines Mannes in der Nähe ist und die Kinder immer dorthin gehen können. Das ist bei meinem Bekannten auch so ! Das erleichtert vieles.
Ich denke, Du bist eine starke Frau, die mit beiden Füssen auf dem Boden steht. Aber wenn Du das alles nicht schaffst, solltest Du Dir wirklich für Dich und Deine Kinder Hilfe bei einer Beratungsstelle suchen, unabhängig ob Dein Mann das will oder nicht. Tue es einfach nur für Dich, wird Dir bestimmt helfen !

Ich wünsche Dir viel Kraft diesen ganzen Schmerz durchzustehen.

Liebe Grüße

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22. September 2007 um 12:20
In Antwort auf sommertraum15

P.S.
Du kannst doch auch alleine zu einer Familienberatungsstelle gehen, wenn dein Mann nicht mit will. Da erfährst du sehr genau und gut, wie du es den Kindern erleichtern kannst. Ich habe das auch gemacht. Aber die haben oft lange Wartezeiten also kümmer dich lieber heute als morgen drum.

Erfahrungsgemäß verkraften kleinere Kinder sowas auch besser. War bei mir auch so. Schwieriger ist es bei pubertierenden Kindern.

Ich finde Sommertraum
hat recht. Er schaut zwar nach anderen Frauen,die so anders sind, aber er will glaube ich nicht, dass du dich wirklich veränderst, weil so bist du ja wohl gut zu handhaben. Und dass er Beratungsstelle ablehnt, mit der Begründung, dass da dann zur Trennung geraten wird, das ist doch sehr fadenscheinig, es gibt auch ganz viele andere Beispiele, ich glaube eher, dass er vorallem bei sich nichts verändern will, weißt du das ist mit Anstrengung verbunden und da werden die Karten offen gelegt und geschulte Menschen durchschauen das, was da abläuft. Laß du dich nicht beirren und mach du den Anfang, vorallem schon der Kinder wegen, das gibt dir Sicherheit und die Kinder brauchen auch Sicherheit. Man muss
Kindern nicht alles sagen, aber dass was man
sagt, muss der Wahrheit entsprechen. Erziehung bedeutet in erster Linie etwas
vorleben.
Viel Mut und viel Kraft.
Gruß Melike

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25. September 2007 um 10:57
In Antwort auf sommertraum15

P.S.
Du kannst doch auch alleine zu einer Familienberatungsstelle gehen, wenn dein Mann nicht mit will. Da erfährst du sehr genau und gut, wie du es den Kindern erleichtern kannst. Ich habe das auch gemacht. Aber die haben oft lange Wartezeiten also kümmer dich lieber heute als morgen drum.

Erfahrungsgemäß verkraften kleinere Kinder sowas auch besser. War bei mir auch so. Schwieriger ist es bei pubertierenden Kindern.

Hab auch kleine Kinder
Hallo! Hab hier gerade mal quergelesen und ne Frage an Dich: Wie alt sind bzw. waren Deine Kinder? Wie hast Du es Ihnen erklärt? Meine sind 3 und 5 Jahre. Ich kann einfach nicht sagen, daß wir uns nicht mehr lieben, oder daß wir uns gestritten haben, denn all das stimmt nicht! Tatsache ist, daß er eine Affaire hatte und immer noch in sie verliebt ist. So kann und will ich nicht leben. Was also könnten wir unseren Kindern sagen? Außerdem ist meine Angst auch sehr groß, daß sie lieber bei ihrem Papa wären (der ist nämlich viel ruhiger, großzügiger usw....).

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29. September 2007 um 13:15
In Antwort auf melike13

Ich finde Sommertraum
hat recht. Er schaut zwar nach anderen Frauen,die so anders sind, aber er will glaube ich nicht, dass du dich wirklich veränderst, weil so bist du ja wohl gut zu handhaben. Und dass er Beratungsstelle ablehnt, mit der Begründung, dass da dann zur Trennung geraten wird, das ist doch sehr fadenscheinig, es gibt auch ganz viele andere Beispiele, ich glaube eher, dass er vorallem bei sich nichts verändern will, weißt du das ist mit Anstrengung verbunden und da werden die Karten offen gelegt und geschulte Menschen durchschauen das, was da abläuft. Laß du dich nicht beirren und mach du den Anfang, vorallem schon der Kinder wegen, das gibt dir Sicherheit und die Kinder brauchen auch Sicherheit. Man muss
Kindern nicht alles sagen, aber dass was man
sagt, muss der Wahrheit entsprechen. Erziehung bedeutet in erster Linie etwas
vorleben.
Viel Mut und viel Kraft.
Gruß Melike

Geschafft...
wir haben mit den Kindern gesprochen und wir haben uns ganz gut ausgedrückt, denke ich.
Unser Sohn (11) hat es nicht so gut weggesteckt, wie die Kleine (8), vielleicht kommt das bei ihr aber noch, wenn es erstmal gesackt ist.
Sie hat sich in ihr Zimmer zurückgezogen und wir lassen sie jetzt erstmal ein Weilchen in Ruhe. Unser Sohn knöstert gemeinsam mit seinem Papa an der Eisenbahn und das scheint ihm jetzt erstmal gut zu tun.

Was ich nicht los werden kann, ist diese endlose Wut auf meinen Mann, der offensichtlich nicht an das bevorstehende Leid seiner Kinder dachte, wenn er sich mit der anderen getroffen hat, jetzt aber feuchte Augen hat.

Ich kann nicht abschütteln,daß es seine alleinige Schuld ist, daß die Kinder ihre gewohnte Familiensituation und die Sicherheit verlieren, auf die sie ein verdammtes Recht haben.
Und nun muß ich mir,vor den Augen der Kinder, mit ihm diese Schuld teilen, daß wir uns trennen, nur um ihn nicht in ein schlechtes Licht zu rücken und den Kindern nicht das Gefühl zu vermitteln, daß sie sich entscheiden müssen.

Es tröstet mich, zu wissen, daß wir gemeinsam nur das Beste für die beiden wollen und, daß egal, wie das hier ausgeht, sie irgendwann die Wahrheit über ihren Vater erfahren, der sie sogar schonmal mit zu der anderen genommen hat und ihnen sagte,sie sei die Frau eines Arbeitskollegen (mir wird schlecht)

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29. September 2007 um 14:09
In Antwort auf wenda_12556597

Geschafft...
wir haben mit den Kindern gesprochen und wir haben uns ganz gut ausgedrückt, denke ich.
Unser Sohn (11) hat es nicht so gut weggesteckt, wie die Kleine (8), vielleicht kommt das bei ihr aber noch, wenn es erstmal gesackt ist.
Sie hat sich in ihr Zimmer zurückgezogen und wir lassen sie jetzt erstmal ein Weilchen in Ruhe. Unser Sohn knöstert gemeinsam mit seinem Papa an der Eisenbahn und das scheint ihm jetzt erstmal gut zu tun.

Was ich nicht los werden kann, ist diese endlose Wut auf meinen Mann, der offensichtlich nicht an das bevorstehende Leid seiner Kinder dachte, wenn er sich mit der anderen getroffen hat, jetzt aber feuchte Augen hat.

Ich kann nicht abschütteln,daß es seine alleinige Schuld ist, daß die Kinder ihre gewohnte Familiensituation und die Sicherheit verlieren, auf die sie ein verdammtes Recht haben.
Und nun muß ich mir,vor den Augen der Kinder, mit ihm diese Schuld teilen, daß wir uns trennen, nur um ihn nicht in ein schlechtes Licht zu rücken und den Kindern nicht das Gefühl zu vermitteln, daß sie sich entscheiden müssen.

Es tröstet mich, zu wissen, daß wir gemeinsam nur das Beste für die beiden wollen und, daß egal, wie das hier ausgeht, sie irgendwann die Wahrheit über ihren Vater erfahren, der sie sogar schonmal mit zu der anderen genommen hat und ihnen sagte,sie sei die Frau eines Arbeitskollegen (mir wird schlecht)

Deine Wut ist berechtigt,
du darfst auf ihn wütend sein. Daß er alleine
schuld hat, da kann ich dir nicht recht geben.
Es gibt in einer Ehe zwei beteiligte. Und du
hast Dinge nicht gesehen, nicht wahrgenommen
oder nicht wahrnehmen wollen. Das passiert uns aber allen, da ist keiner davor gefeit. Und eine der größten Aufgaben, die wir haben ist sich selbst zu verzeihen. Das rate ich auch dir. Geh mit dir selbst liebevoll um. Was ist das für eine Lüge mit der Arbeitskollegin,wenn ich so etwas lese, da geht mir der Hut hoch.Du glaubst doch nicht etwa, dass eure Kinder den Schwachsinn glauben. Morgen ist es dann die Frau vom Nikolaus und bei dir der Mann vom Christkind wenn du jemand kennenlernst. Wenn ihr ratlos seit, was ich durchaus verstehe, dann hol dir Hilfe von außen. Und was deine Wut und
deine Ohnmacht betrifft, das besprich mit Freundinnen oder jemand der dir vertraut ist oder mit jemand bei einer Beratungsstelle.
Kinder dürfen beide Elternteile lieben, egal
wie die Eltern sind.
Ich wünsche dir trotzdem viel Mut und viel
Kraft
Gruß Melike

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30. September 2007 um 0:08
In Antwort auf melike13

Deine Wut ist berechtigt,
du darfst auf ihn wütend sein. Daß er alleine
schuld hat, da kann ich dir nicht recht geben.
Es gibt in einer Ehe zwei beteiligte. Und du
hast Dinge nicht gesehen, nicht wahrgenommen
oder nicht wahrnehmen wollen. Das passiert uns aber allen, da ist keiner davor gefeit. Und eine der größten Aufgaben, die wir haben ist sich selbst zu verzeihen. Das rate ich auch dir. Geh mit dir selbst liebevoll um. Was ist das für eine Lüge mit der Arbeitskollegin,wenn ich so etwas lese, da geht mir der Hut hoch.Du glaubst doch nicht etwa, dass eure Kinder den Schwachsinn glauben. Morgen ist es dann die Frau vom Nikolaus und bei dir der Mann vom Christkind wenn du jemand kennenlernst. Wenn ihr ratlos seit, was ich durchaus verstehe, dann hol dir Hilfe von außen. Und was deine Wut und
deine Ohnmacht betrifft, das besprich mit Freundinnen oder jemand der dir vertraut ist oder mit jemand bei einer Beratungsstelle.
Kinder dürfen beide Elternteile lieben, egal
wie die Eltern sind.
Ich wünsche dir trotzdem viel Mut und viel
Kraft
Gruß Melike

Wie bitte...?
Ich soll mir verzeihen?
Ich sage nicht,daß ich nicht auch Schuld an gewissen Problemen habe,die bei uns falsch liefen, aber ich habe keine Schuld daran,daß er zum zweiten Mal fremd ging.
Beim ersten Mal waren wir ein Jahr verheiratet, wir hatten unterschiedliche Vorstellungen, was die Familienplanung anbelangte. Ich hätte gerne sofort Kinder gehabt, er wollte warten.
Resultat:
Er ging fremd und sie war ruck-zuck schwanger von ihm...... wunderbar!!!
Nun mußte er es mir ja sagen.

Okay, sie verlor das Kind und wir hatten die Chance auf einen Neuanfang.
Ich verzieh ihm, was aber auch bedeutetet, ihm zu vertrauen, ihn nicht zu kontrollieren, nicht zu eifersüchtig zu sein. Ihm auch seine Freiheiten zu lassen.
Der Erfolg:
Er nutzte das aus, indem er nach ein paar Jahren wieder fremd ging.
Meine Fragen und Ängste mit dem Satz "Warum denkst du immer nur das schlechteste von mir?" abtat.
Mir ein schlechtes Gewissen einredete, wenn ich ihm die Wahrheit auf einem Silbertablett reichte, weil ich es schon lange ahnte.

Ich soll mir verzeihen?
Die Kinder waren klein, und ja, sie glaubten ihm, was er ihnen über sie vorlog.

Aber du hast Recht, sie haben das Recht beide zu lieben und das sollen sie auch, irgendwann werden sie eh die Wahrheit über ihn erfahren.
Noch sind sie klein und ich schütze sie, wo ich nur kann.
Ich rede mit meinen Freundinnen und ich habe mir bereits Hilfe durch einen Therapeuten gesucht.

Was ich allerdings wirklich nicht gebrauchen kann,sind Sätze wie."Verzeih dir selbst!"

Was er uns angetan hat, muß er sich verzeihen und ich ihm.Doch ganz sicher muß ich mir DAS ganz sicher nicht verzeihen.

Trotzdem danke ich dir für den Mut und die Kraft,die du mir wünschst, die kann ich jetzt gebrauchen, insbesondere wenn ich daran denke,daß ich jetzt bald mit den Lehrern der Kinder sprechen muß, damit sie uns informieren, falls sie in irgendeiner Form auffällig werden.

Soll ich mir das auch verzeihen???

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30. September 2007 um 16:19
In Antwort auf wenda_12556597

Wie bitte...?
Ich soll mir verzeihen?
Ich sage nicht,daß ich nicht auch Schuld an gewissen Problemen habe,die bei uns falsch liefen, aber ich habe keine Schuld daran,daß er zum zweiten Mal fremd ging.
Beim ersten Mal waren wir ein Jahr verheiratet, wir hatten unterschiedliche Vorstellungen, was die Familienplanung anbelangte. Ich hätte gerne sofort Kinder gehabt, er wollte warten.
Resultat:
Er ging fremd und sie war ruck-zuck schwanger von ihm...... wunderbar!!!
Nun mußte er es mir ja sagen.

Okay, sie verlor das Kind und wir hatten die Chance auf einen Neuanfang.
Ich verzieh ihm, was aber auch bedeutetet, ihm zu vertrauen, ihn nicht zu kontrollieren, nicht zu eifersüchtig zu sein. Ihm auch seine Freiheiten zu lassen.
Der Erfolg:
Er nutzte das aus, indem er nach ein paar Jahren wieder fremd ging.
Meine Fragen und Ängste mit dem Satz "Warum denkst du immer nur das schlechteste von mir?" abtat.
Mir ein schlechtes Gewissen einredete, wenn ich ihm die Wahrheit auf einem Silbertablett reichte, weil ich es schon lange ahnte.

Ich soll mir verzeihen?
Die Kinder waren klein, und ja, sie glaubten ihm, was er ihnen über sie vorlog.

Aber du hast Recht, sie haben das Recht beide zu lieben und das sollen sie auch, irgendwann werden sie eh die Wahrheit über ihn erfahren.
Noch sind sie klein und ich schütze sie, wo ich nur kann.
Ich rede mit meinen Freundinnen und ich habe mir bereits Hilfe durch einen Therapeuten gesucht.

Was ich allerdings wirklich nicht gebrauchen kann,sind Sätze wie."Verzeih dir selbst!"

Was er uns angetan hat, muß er sich verzeihen und ich ihm.Doch ganz sicher muß ich mir DAS ganz sicher nicht verzeihen.

Trotzdem danke ich dir für den Mut und die Kraft,die du mir wünschst, die kann ich jetzt gebrauchen, insbesondere wenn ich daran denke,daß ich jetzt bald mit den Lehrern der Kinder sprechen muß, damit sie uns informieren, falls sie in irgendeiner Form auffällig werden.

Soll ich mir das auch verzeihen???

Er hat dich nicht zum ersten Mal betrogen,
das Thema Untreue, das Ausmaß des Vertrauensbruchs, das Leid für dich, all das hätte ihm also bewusst sein müssen. Trotzdem hat er dich wieder betrogen. 3 Jahre lang!
Nachtflug, er wird sich nicht ändern, nur weil ihm das alles jetzt leid tut.
Wahrscheinlich tut es ihm wirklich leid und er will sich wirklich ändern, aber das Wollen allein bewirkt keine Veränderung.

Ich kann dir nur aus meiner eigenen Erfahrung berichten, dass ich, als mein Mann mich das erste Mal betrog, einen Neuanfang mit ihm gewagt habe. Wir waren zwar erst ein halbes Jahr getrennt, dann aber wieder zusammen. Wir haben wahnsinnig viel geredet, ihm tat alles irre leid, er schwor, mich nie wieder zu belügen. Er sagte, so etwas will er nie wieder erleben und wie schrecklich diese Lügen auch für ihn waren.

Sieben Jahre später hat er dann wieder eine Affäre angefangen, alles lief genauso wie beim ersten Mal, die gleichen Lügen, Ausflüchte, ich habe dann wieder alles entdecken müssen, die Geliebte wurde wieder sofort abgeschossen, er schwor unter Tränen seine Liebe, wie schlimm alles für ihn sei - und mir wurde klar, dass er aus seiner ersten Affäre im Prinzip nichts anderes gelernt hatte, als dass er damit davonkommt. Dass ich ihm verzeihen werde. Dass er besser lügen muss.

Ich habe mich dann von ihm getrennt, trotz der gemeinsamen Zwillinge, die damals gerade 11 Monate alt waren. Habe mich mit Betroffenen ausgetauscht und eine Therapie begonnen. Jeder, der sich mit dem Thema viel beschäftigt hat, bestätigt mir, dass sich ein eingefleischter Fremdgänger nicht ändern wird. Nicht einfach so. Vielleicht mit intensiver professioneller HIlfe und unter einem enormen Energieaufwand.
Meistens jedoch entsteht ein Kreislauf aus Affäre, Bereuen, Verzeihen, die betrogenen Partner glauben immer wieder an einen Neuanfang und werden immer wieder enttäuscht. Die Betrüger folgen einem Verhaltensmuster, aus dem sie sich aus eigener Kraft nicht befreien können. Es wird sich immer ein Grund finden lassen, warum man seinen Partner betrügt. Immer. Du kannst nichts dagegen tun.
Es werden Frauen betrogen, die intelligent sind wie Hillary Clinton, die erfolgreich sind wie Sabine Christiansen, die gut aussehen wie Barbara Becker.
Es liegt nicht an dir oder an eurer Beziehung, es liegt an ihm!

Es ist deine Entscheidung. Ich persönlich kann meinem Mann nicht mehr vertrauen und habe entschieden, dass ich meine beiden Töchter nicht in einer Atmosphäre des Misstrauens aufwachsen lassen möchte. Dass die beiden nicht lernen sollen, dass man sich als Frau immer wieder so demütigen und geringschätzen lassen muss. Dass man sich als Frau für die liebe Familie aufopfert, während der Mann sich nimmt, was er will.
Ich persönlich halte das für ein weitaus schlechteres Beispiel, als mein Leben als Alleinerziehende zu meistern.

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30. September 2007 um 22:29
In Antwort auf wenda_12556597

Wie bitte...?
Ich soll mir verzeihen?
Ich sage nicht,daß ich nicht auch Schuld an gewissen Problemen habe,die bei uns falsch liefen, aber ich habe keine Schuld daran,daß er zum zweiten Mal fremd ging.
Beim ersten Mal waren wir ein Jahr verheiratet, wir hatten unterschiedliche Vorstellungen, was die Familienplanung anbelangte. Ich hätte gerne sofort Kinder gehabt, er wollte warten.
Resultat:
Er ging fremd und sie war ruck-zuck schwanger von ihm...... wunderbar!!!
Nun mußte er es mir ja sagen.

Okay, sie verlor das Kind und wir hatten die Chance auf einen Neuanfang.
Ich verzieh ihm, was aber auch bedeutetet, ihm zu vertrauen, ihn nicht zu kontrollieren, nicht zu eifersüchtig zu sein. Ihm auch seine Freiheiten zu lassen.
Der Erfolg:
Er nutzte das aus, indem er nach ein paar Jahren wieder fremd ging.
Meine Fragen und Ängste mit dem Satz "Warum denkst du immer nur das schlechteste von mir?" abtat.
Mir ein schlechtes Gewissen einredete, wenn ich ihm die Wahrheit auf einem Silbertablett reichte, weil ich es schon lange ahnte.

Ich soll mir verzeihen?
Die Kinder waren klein, und ja, sie glaubten ihm, was er ihnen über sie vorlog.

Aber du hast Recht, sie haben das Recht beide zu lieben und das sollen sie auch, irgendwann werden sie eh die Wahrheit über ihn erfahren.
Noch sind sie klein und ich schütze sie, wo ich nur kann.
Ich rede mit meinen Freundinnen und ich habe mir bereits Hilfe durch einen Therapeuten gesucht.

Was ich allerdings wirklich nicht gebrauchen kann,sind Sätze wie."Verzeih dir selbst!"

Was er uns angetan hat, muß er sich verzeihen und ich ihm.Doch ganz sicher muß ich mir DAS ganz sicher nicht verzeihen.

Trotzdem danke ich dir für den Mut und die Kraft,die du mir wünschst, die kann ich jetzt gebrauchen, insbesondere wenn ich daran denke,daß ich jetzt bald mit den Lehrern der Kinder sprechen muß, damit sie uns informieren, falls sie in irgendeiner Form auffällig werden.

Soll ich mir das auch verzeihen???

Gut, dass
dieser Schritt, es den Kindern zu sagen, hinter dir ist, denn dieser Schritt ist oft am schlimmsten und ich kann dir da gut nachfühlen. Jedoch möchte ich dir sagen, dass die erste Reaktion deiner Kinder zwar gut ist, aber du mit anderen Reaktionen sehr wohl noch rechnen mußt und auch darauf vorbereitet sein mußt. Das ist, deine Kinder betreffend, noch nicht die Spitze des Eisberges. Wenn diese Trennungsinformation bei ihnen erst mal wirklich angekommen ist und das dauert bei Kindern, dann werden sie nochmal anders reagieren und auch viele viele Fragen stellen. Und spätestens da, wird dir deine Wut, die du gegen deinen Mann (Egal ob nun berechtigt oder nicht, dass mußt du wissen) Beine stellen und du in Erklärungsnöte kommen.

Und genau aus dem Grund verstehe ich und finde melikes Beitrag auch sehr gut. Deine Wut und deine recht einseitigen Schuldzuweisungen deinem Mann gegenüber, werden deine Kinder merken, da kannst du strampeln so viel du willst. Kinder sind nicht blöd! Zumal mit 11 Jahren nicht mehr.

Es ist gut, dass du dir Hilfe bei unbelasteten Dritten, Therapeuten, Hilfe holst.

Und versuche mal zu trennen, was er DIR angetan hat und was er den Kindern angetan hat. Du schiebst in meinen Augen die Kinder vor. Deine Wut gegen ihn ist erstmal berechtigt, aber ob die Kinder auf ihn wütend sind, dass müssen sie entscheiden.

Ich wünsche dir viel Kraft in nächster Zeit!!!!

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2. Oktober 2007 um 12:18
In Antwort auf wenda_12556597

Wie bitte...?
Ich soll mir verzeihen?
Ich sage nicht,daß ich nicht auch Schuld an gewissen Problemen habe,die bei uns falsch liefen, aber ich habe keine Schuld daran,daß er zum zweiten Mal fremd ging.
Beim ersten Mal waren wir ein Jahr verheiratet, wir hatten unterschiedliche Vorstellungen, was die Familienplanung anbelangte. Ich hätte gerne sofort Kinder gehabt, er wollte warten.
Resultat:
Er ging fremd und sie war ruck-zuck schwanger von ihm...... wunderbar!!!
Nun mußte er es mir ja sagen.

Okay, sie verlor das Kind und wir hatten die Chance auf einen Neuanfang.
Ich verzieh ihm, was aber auch bedeutetet, ihm zu vertrauen, ihn nicht zu kontrollieren, nicht zu eifersüchtig zu sein. Ihm auch seine Freiheiten zu lassen.
Der Erfolg:
Er nutzte das aus, indem er nach ein paar Jahren wieder fremd ging.
Meine Fragen und Ängste mit dem Satz "Warum denkst du immer nur das schlechteste von mir?" abtat.
Mir ein schlechtes Gewissen einredete, wenn ich ihm die Wahrheit auf einem Silbertablett reichte, weil ich es schon lange ahnte.

Ich soll mir verzeihen?
Die Kinder waren klein, und ja, sie glaubten ihm, was er ihnen über sie vorlog.

Aber du hast Recht, sie haben das Recht beide zu lieben und das sollen sie auch, irgendwann werden sie eh die Wahrheit über ihn erfahren.
Noch sind sie klein und ich schütze sie, wo ich nur kann.
Ich rede mit meinen Freundinnen und ich habe mir bereits Hilfe durch einen Therapeuten gesucht.

Was ich allerdings wirklich nicht gebrauchen kann,sind Sätze wie."Verzeih dir selbst!"

Was er uns angetan hat, muß er sich verzeihen und ich ihm.Doch ganz sicher muß ich mir DAS ganz sicher nicht verzeihen.

Trotzdem danke ich dir für den Mut und die Kraft,die du mir wünschst, die kann ich jetzt gebrauchen, insbesondere wenn ich daran denke,daß ich jetzt bald mit den Lehrern der Kinder sprechen muß, damit sie uns informieren, falls sie in irgendeiner Form auffällig werden.

Soll ich mir das auch verzeihen???

Das Machen verändert
Hallo Nachtflug,
bei dem ganzen Übel, was dein Mann dir und den Kindern angetan hat mußt du dir klar werden was du willst. Bei deinen ganzen Beiträgen gibt es da keinen Ansatz. Suchst du eine Lösung hier? Die wirst du nicht finden. Ich habe das Gefühl, daß du dir am meisten leid tust. Darüber mußt du hinweg kommen, sonst wirst du niemals ein vernünftiges Leben leben können. Mit oder ohnen deinem Mann. Wer Schuld oder unschildig ist, zählt nicht. Schuld haben grundsätzlich in irgend einer Weise immer alle! Jammern hilft nicht, das Machen verändert. Also nicht alles kaputt denken und reden sondern pack es an! Lieben Gruß, Tatjana.

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2. Oktober 2007 um 12:52
In Antwort auf wenda_12556597

Das Machen verändert
Hallo Nachtflug,
bei dem ganzen Übel, was dein Mann dir und den Kindern angetan hat mußt du dir klar werden was du willst. Bei deinen ganzen Beiträgen gibt es da keinen Ansatz. Suchst du eine Lösung hier? Die wirst du nicht finden. Ich habe das Gefühl, daß du dir am meisten leid tust. Darüber mußt du hinweg kommen, sonst wirst du niemals ein vernünftiges Leben leben können. Mit oder ohnen deinem Mann. Wer Schuld oder unschildig ist, zählt nicht. Schuld haben grundsätzlich in irgend einer Weise immer alle! Jammern hilft nicht, das Machen verändert. Also nicht alles kaputt denken und reden sondern pack es an! Lieben Gruß, Tatjana.

Frage
nachtflug 1 an nachtflug 1 ????

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2. Oktober 2007 um 13:02
In Antwort auf edana_12672933

Frage
nachtflug 1 an nachtflug 1 ????


... häh wie geht denn das?!?!?!? ... grübel

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2. Oktober 2007 um 15:49
In Antwort auf sommertraum15


... häh wie geht denn das?!?!?!? ... grübel

Nachtflug...
... könntest Du uns das bitte erklären...

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2. Oktober 2007 um 17:49
In Antwort auf myf_11895328

Nachtflug...
... könntest Du uns das bitte erklären...

Hallo Nachtflug
ich versteh hier was nicht mehr ganz richtig
nachtflug 1 an nachtflug 1
Gruß Melike

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7. Oktober 2007 um 15:22
In Antwort auf wenda_12556597

Das Machen verändert
Hallo Nachtflug,
bei dem ganzen Übel, was dein Mann dir und den Kindern angetan hat mußt du dir klar werden was du willst. Bei deinen ganzen Beiträgen gibt es da keinen Ansatz. Suchst du eine Lösung hier? Die wirst du nicht finden. Ich habe das Gefühl, daß du dir am meisten leid tust. Darüber mußt du hinweg kommen, sonst wirst du niemals ein vernünftiges Leben leben können. Mit oder ohnen deinem Mann. Wer Schuld oder unschildig ist, zählt nicht. Schuld haben grundsätzlich in irgend einer Weise immer alle! Jammern hilft nicht, das Machen verändert. Also nicht alles kaputt denken und reden sondern pack es an! Lieben Gruß, Tatjana.

Wie bitte geht das denn???
Nun seht ihr mich aber wirklich verwirrt...!

Wie bitte kann das denn sein,daß sie hier unter meinem Namen, Beiträge schreiben kann?

Zumal Ihr Beitrag am 2.Oktober verschickt wurde und der von Sommertraum aus dem September,ist nach unten gerutscht.....!

Ich habe dafür keine Erklärung!


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7. Oktober 2007 um 15:38
In Antwort auf melike13

Hallo Nachtflug
ich versteh hier was nicht mehr ganz richtig
nachtflug 1 an nachtflug 1
Gruß Melike

Okay, dann kann es nur sein,
daß mein Mann das Passwort rausbekommen hat.
Das ist meine einzige Erklärung, nur merkwürdig,daß er sich nicht selbst angemeldet hat und das auf diese auffällige Art gemacht hat, normal ist er nicht so einfach gestrickt.

Ich habe eben einfach mal eine private mail geschickt und es war ja nicht groß verwunderlich,daß ich sie selbst bekommen habe.

(Hätte ja schließlich auch mal ein Fehler im System sein können)

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