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Wie sag ich es meiner Mutter?

11. Januar 2018 um 11:27

Meine Mutter. Oh jeh. Sie ist ü 80 und wirklich sehr schwierig. Emotional wirklich sehr kalt. 
Eigentlich wollte ich schon mal als Teenager den Kontakt abbrechen. 
Durch eineTherapie habe ich in Erfahrung bringen können, dass ich als Kind für sie ganz grauenhafte Verantwortung trug, die ein Kind nicht tragen sollte. 
Sie war nämlich immer, bedingt durch Krieg... sehr traurig, sehr lethargisch, ein ruhiger Mensch ohne Selbstbewusstsein. 
Es war immer sehr unheimlich zu Hause. Es wurde nie gelacht. Es kam nie über eine bestimmte Schwingung in Richtung gute Laune. Andere Kinder fanden es still, traurig bei uns. Aus dieser Umgebung heraus bin ich in meiner Jugend total ausgefreakt, hab viel kennengelernt, war depressiv... ! 
Ich habe nie innige Liebe von meiner Mutter erfahren. Ich war die Geberin. Hab immer für Unterhaltung gesorgt, damit es nicht so eisig still war, alles total gegen mein Naturell. Denn ich bin eigentlich sehr schüchtern. Hab voll die Entertainrolle übernommen. Schon als Kind. Hab mich wohl für die Depressivität, die immer in der Luft hing verantwortlich gefühlt. Noch heute erwische ich mich manchmal dabei, wie ich in stillen Runden zum Clown werde. Aber größtenteils konnte ich es doch ablegen. 

Nun zum Eigentlichen: Also durch die Therapie habe ich es geschafft Dinge zwischen meiner Mutter und mir zu entdecken, die positiv sind. Ich versuche mich nicht all zu lange bei ihr auzuhalten, denn sonst kippt es irgendwann. Und erst jetzt wird mir der Grund immer bewusster: 

Meine Mutter hört gar nicht zu! Immer nach wenigen Sekunden richtet sie die Aufmerksamkeit auf sich. Dann kann sie plötzlich erzählen. Und es ist immer negativ. Oma überfallen, Krieg in dem Land, hier eine Trennung, da ein Beziehungsdrama. Den Zahn konnte ich ihr mittlerweile ein wenig ziehen, indem ich ihr sagte, dass ich es viel schöner finde, wenn wir uns über schöne Dinge unterhalten. Klappt besser. 

Aber dass sie wirklich ständig und immerfort die Aufmerksamkeit auf sich lenkt, in keinster Weise emphatisch mit meinem Erlebten mitschwingt. Damit komm ich echt nicht klar. Das zieeht mich total runter. Es ist mir erst jetzt so richtig bewusst geworden. 
Es ist echt krass. Ich kann von wirklich sehr gravierenden Dingen erzählen, die mich betreffen, Job, Krankheit, Kind.... es prallt total ab. Es kommt keine Anteilnahme. Sicher hat sie die irgendwo, aber tief versteckt. Es macht mich traurig und wütend, dass sie kein bisschen Bezug auf mein Kind nimmt. Sobald ich davon anfange, lenkt sie auf sich. 
Kündigung im Job bei mir: Sie lenkt auf sich. 
Unfall: Sie lenkt auf sich. 
Ich fühle mich total ausgeblendet. 

Und nun meine Frage: Die meisten sagen dazu immer: Die Frau ist alt und kann sich nicht ändern. Aber mich zieht es jedes Mal total runter und sie ist doch meine Mutter. Gibt es nicht doch eine Möglichkeit die Lebensqualität zwischen uns zu verbessern und das sachte aufzubrechen? 
Ich habe furchtbare Angst das anzusprechen, denn sie reagiert immer total gekränkt auf jegliche Art von Krititk. Hat jemand Tipps? 

Ich bin so froh, dass ich aus der Rolle raus bin diese kranke Verantwortung für sie zu übernehmen, aber ich würde auch wirklich gerne einigermaßen ausgewogene Gespräche führen. Ich stelle mir oft vor, wie es wär, wenn mal was mit Kind, mir ist. Sie nimmt keinen Anteil. So war ich mit meinem Baby z.B auch total allein. Dass die Oma das Kind mal genommen hätte: Undenkbar. 

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11. Januar 2018 um 11:44
In Antwort auf mareike981

Meine Mutter. Oh jeh. Sie ist ü 80 und wirklich sehr schwierig. Emotional wirklich sehr kalt. 
Eigentlich wollte ich schon mal als Teenager den Kontakt abbrechen. 
Durch eineTherapie habe ich in Erfahrung bringen können, dass ich als Kind für sie ganz grauenhafte Verantwortung trug, die ein Kind nicht tragen sollte. 
Sie war nämlich immer, bedingt durch Krieg... sehr traurig, sehr lethargisch, ein ruhiger Mensch ohne Selbstbewusstsein. 
Es war immer sehr unheimlich zu Hause. Es wurde nie gelacht. Es kam nie über eine bestimmte Schwingung in Richtung gute Laune. Andere Kinder fanden es still, traurig bei uns. Aus dieser Umgebung heraus bin ich in meiner Jugend total ausgefreakt, hab viel kennengelernt, war depressiv... ! 
Ich habe nie innige Liebe von meiner Mutter erfahren. Ich war die Geberin. Hab immer für Unterhaltung gesorgt, damit es nicht so eisig still war, alles total gegen mein Naturell. Denn ich bin eigentlich sehr schüchtern. Hab voll die Entertainrolle übernommen. Schon als Kind. Hab mich wohl für die Depressivität, die immer in der Luft hing verantwortlich gefühlt. Noch heute erwische ich mich manchmal dabei, wie ich in stillen Runden zum Clown werde. Aber größtenteils konnte ich es doch ablegen. 

Nun zum Eigentlichen: Also durch die Therapie habe ich es geschafft Dinge zwischen meiner Mutter und mir zu entdecken, die positiv sind. Ich versuche mich nicht all zu lange bei ihr auzuhalten, denn sonst kippt es irgendwann. Und erst jetzt wird mir der Grund immer bewusster: 

Meine Mutter hört gar nicht zu! Immer nach wenigen Sekunden richtet sie die Aufmerksamkeit auf sich. Dann kann sie plötzlich erzählen. Und es ist immer negativ. Oma überfallen, Krieg in dem Land, hier eine Trennung, da ein Beziehungsdrama. Den Zahn konnte ich ihr mittlerweile ein wenig ziehen, indem ich ihr sagte, dass ich es viel schöner finde, wenn wir uns über schöne Dinge unterhalten. Klappt besser. 

Aber dass sie wirklich ständig und immerfort die Aufmerksamkeit auf sich lenkt, in keinster Weise emphatisch mit meinem Erlebten mitschwingt. Damit komm ich echt nicht klar. Das zieeht mich total runter. Es ist mir erst jetzt so richtig bewusst geworden. 
Es ist echt krass. Ich kann von wirklich sehr gravierenden Dingen erzählen, die mich betreffen, Job, Krankheit, Kind.... es prallt total ab. Es kommt keine Anteilnahme. Sicher hat sie die irgendwo, aber tief versteckt. Es macht mich traurig und wütend, dass sie kein bisschen Bezug auf mein Kind nimmt. Sobald ich davon anfange, lenkt sie auf sich. 
Kündigung im Job bei mir: Sie lenkt auf sich. 
Unfall: Sie lenkt auf sich. 
Ich fühle mich total ausgeblendet. 

Und nun meine Frage: Die meisten sagen dazu immer: Die Frau ist alt und kann sich nicht ändern. Aber mich zieht es jedes Mal total runter und sie ist doch meine Mutter. Gibt es nicht doch eine Möglichkeit die Lebensqualität zwischen uns zu verbessern und das sachte aufzubrechen? 
Ich habe furchtbare Angst das anzusprechen, denn sie reagiert immer total gekränkt auf jegliche Art von Krititk. Hat jemand Tipps? 

Ich bin so froh, dass ich aus der Rolle raus bin diese kranke Verantwortung für sie zu übernehmen, aber ich würde auch wirklich gerne einigermaßen ausgewogene Gespräche führen. Ich stelle mir oft vor, wie es wär, wenn mal was mit Kind, mir ist. Sie nimmt keinen Anteil. So war ich mit meinem Baby z.B auch total allein. Dass die Oma das Kind mal genommen hätte: Undenkbar. 

hm, ich breche Beziehungen zu Menschen, die mir nicht gut tun und / oder mit denen ich nicht klar komme, grundsätlich ab bzw. beschränke sie auf ein Minimum.
Auch wenn man verwandt ist, ist man deswegen nun einmal noch lange nicht kompatibel.

500km Entfernung, einfache Strecke, Besuche alle 3 Jahre höchstens und Telefonate nur alle paar Monate und zwar KURZ haben mein Verhältnis zu meiner Mutter und meiner Schwester jedenfalls drastisch verbessert.

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11. Januar 2018 um 11:48

Hallo velyn! 

Möglich ist es! Ich habe insofern Schaden genommen, als dass ich mich in eine Art eigene Welt verkapselt habe. Ich habe erst vor ein paar Jahren angefangen mich zu öffnen. Zu verdanken habe ich das einigen Seminaren, die das Problem beim Schopf gepackt haben. 
Meine Wahrnehmung war durch meine Mutter so gepolt, dass ich das unerschütterliche Bewusstsein hatte, dass mir niemand zuhört.
So habe ich mir unterschwellig auch Freundinnen gesucht, die immer nur von sich redeten, egozentrisch waren und denen ich egal war. 

Heute bin ich total allein, da ich dieses Muster verstanden hab, unheimlich traurig darüber bin und Anderes nur erst ganz langsam und häppchenweise an mich ranlassen kann. Ich meine damit liebende Menschen. Das geht nur ganz ganz langsam. 

Ich bin echt ziemlich beziehungsgestört durch meine Mutter und Vater, der ganz ähnlich war wie meine Mutter. 
Ich habe ständig das Gefühl allein zu sein. Ganz schlimm. 
Ich fühle noch heute dass ich ALLES alleine durchmachen muss. Mein Verstand weiß, dass es nicht so ist, mein Gefühl ist oft vor dem Abgrund. 

Bitte, keiner soll mir eine Therapie empfehlen, denn da bin ich wirklich schon ein Leben versorgt und bin auch immer bestrebt das weiter zu machen. 

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11. Januar 2018 um 11:49

Ich bin übrigens Mutter und mit meinem Kind eher ins Gegenteil gedriftet. Ich kann sehr gut Wärme, Liebe geben und muss aufpassen keine Helikoptermum zu sein. 

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11. Januar 2018 um 12:05
In Antwort auf mareike981

Hallo velyn! 

Möglich ist es! Ich habe insofern Schaden genommen, als dass ich mich in eine Art eigene Welt verkapselt habe. Ich habe erst vor ein paar Jahren angefangen mich zu öffnen. Zu verdanken habe ich das einigen Seminaren, die das Problem beim Schopf gepackt haben. 
Meine Wahrnehmung war durch meine Mutter so gepolt, dass ich das unerschütterliche Bewusstsein hatte, dass mir niemand zuhört.
So habe ich mir unterschwellig auch Freundinnen gesucht, die immer nur von sich redeten, egozentrisch waren und denen ich egal war. 

Heute bin ich total allein, da ich dieses Muster verstanden hab, unheimlich traurig darüber bin und Anderes nur erst ganz langsam und häppchenweise an mich ranlassen kann. Ich meine damit liebende Menschen. Das geht nur ganz ganz langsam. 

Ich bin echt ziemlich beziehungsgestört durch meine Mutter und Vater, der ganz ähnlich war wie meine Mutter. 
Ich habe ständig das Gefühl allein zu sein. Ganz schlimm. 
Ich fühle noch heute dass ich ALLES alleine durchmachen muss. Mein Verstand weiß, dass es nicht so ist, mein Gefühl ist oft vor dem Abgrund. 

Bitte, keiner soll mir eine Therapie empfehlen, denn da bin ich wirklich schon ein Leben versorgt und bin auch immer bestrebt das weiter zu machen. 

Wen willst du therapieren, dich, deine Mutter oder euch beide? Konzentriere dich auf dich und nicht auf deine Mutter. Denn, sie wird sich in dem Alter tatsächlich nicht mehr ändern.
Achte nur auf dich und nimm das Verhalten deiner Mutter als gegeben hin, sonst hast du zuviele Baustellen.
Und wenn man zuviele Baustellen aufmacht, wird keine fertig.

Es wird dich auch nicht weiter bringen, wenn du alles auf deine Mutter schiebst.
Die Vergangenheit war so wie sie war und rückwirkend kannst du eh nichts mehr ändern.
Du kannst auch keine anderen Menschen ändern.

Du kannst nur dich ändern im hier und jetzt.

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11. Januar 2018 um 18:10

Ach du hast mein vollstes Mitgefühl. Ich werde fünfzig und habe gerade eben wieder aufs neue überlegt ob ich den bisherigen Kontakt zu meinem Vater von zwei mal jährlich eine Stunde auf die Hälfte reduziere bzw. komplett einstelle...
Ich habe zwar im Laufe meines Lebens einen erträglichen Weg gefunden mit ihm und den Dingen die ich ihm vorwerfe zu leben aber er ist und bleibt ein gestörter alter Sack der sich nicht ändern wird und ab und zu setzt er immer noch mal einen druff so dass es unerträglich ist.

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11. Januar 2018 um 20:07

Ich habe mir die Antworten alle langsam durchgelesen. Bin immer noch hin- und hergerissen ob ich es mal sachte anspreche oder nicht. 
Es macht wohl wirklich nur Sinn das Zeitpensum zu verringern. Also ich fahr so alle drei Monate übers Wochenende hin. Hab dann aber auch widerrum viel davon. 

Wir hängen nämlich nicht auf der Pelle rum. Aber ich habe da mal meine Ruhe von Kind, Kegel, Mann und Haushalt und Arbeit und hänge wirklich viel rum in dem Gästezimmer meiner Mutter. Herrlich. Ich treffe Freunde in meiner Heimatstadt. 

Ich denke der letzte Besuch hat es so richtig in sich gehabt, das war Weihnachten und das war vielleicht einfach zu lang und ich war in keiner guten Verfassung. 

Ich werde nun mehr auf mich aufpassen und auch einfach besser vorbereitet sein, dass sie so ist. Ich weiß sie kann nix dafür. Immerhin hat sie nie negativ über mich geredet oder mich schlecht gemacht. 
Sie hat z.b. mein Aussehen immer positiv bestärkt, meine Art. 

Ich versuche auch echt einfach positive Themen zu finden. 

Ganz herzlichen Dank für all die Antworten. 

Den Vater nur zweimal im Jahr zu sehen für nur eine Stunde und dabei schon zu leiden: Das tut mir wirklich sehr leid für dich Herbstblume. 
Da kann ich ja schon froh sein, dass ich irgendeine positive Ebene habe. 

Bei meiner Mutter ist es  z.B. auch so, wenn ich ihr sage was ich brauche, also sehr direkt, würde sie alles tun, z.B Geld leihen, pragmatische Dinge. Nur das emotionale, das geht gar nicht. Aber es entwickelt sich immer noch was. Ich spüre auch dass sie merkt, dass ich darunter leide und beim letzten Treffen war ihre Umarmung z.B ungewöhnlich warm für ihre Verhältnisse (wenn man es überhaupt warm nennen kann). Aber es war schon was. 

Ich möchte einfach noch so viel schöne Momente wie möglich sammeln. Mein Pappa ist ja schon gegangen und ich weiß, dass es irgendwann nicht mehr geht und ich habe mir nun ein Buch gemacht für die schönen, kurzen, seltenen Momente zwischen uns. Manchmal können wir sogar lachen. 

Meinem Vater z.B. habe ich oft meine Gefühle geschildert. Es kam leider nicht viel bis zumTot. Er konnte es nicht. Er war Überlebender eines grauenhaften KZ während des 2. Weltkriegs und trug eine Menge Narben, Traumatas. 

Ich weiß auch, dass sich meine Gedanken nicht immer nur um diesen Mangel drehen dürfen. Es sind halt gewisse Phasen, wo es einfach alles mal wieder mehr eine Rolle spielt. Dann wieder weniger. 



 

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11. Januar 2018 um 20:11
In Antwort auf mareike981

Meine Mutter. Oh jeh. Sie ist ü 80 und wirklich sehr schwierig. Emotional wirklich sehr kalt. 
Eigentlich wollte ich schon mal als Teenager den Kontakt abbrechen. 
Durch eineTherapie habe ich in Erfahrung bringen können, dass ich als Kind für sie ganz grauenhafte Verantwortung trug, die ein Kind nicht tragen sollte. 
Sie war nämlich immer, bedingt durch Krieg... sehr traurig, sehr lethargisch, ein ruhiger Mensch ohne Selbstbewusstsein. 
Es war immer sehr unheimlich zu Hause. Es wurde nie gelacht. Es kam nie über eine bestimmte Schwingung in Richtung gute Laune. Andere Kinder fanden es still, traurig bei uns. Aus dieser Umgebung heraus bin ich in meiner Jugend total ausgefreakt, hab viel kennengelernt, war depressiv... ! 
Ich habe nie innige Liebe von meiner Mutter erfahren. Ich war die Geberin. Hab immer für Unterhaltung gesorgt, damit es nicht so eisig still war, alles total gegen mein Naturell. Denn ich bin eigentlich sehr schüchtern. Hab voll die Entertainrolle übernommen. Schon als Kind. Hab mich wohl für die Depressivität, die immer in der Luft hing verantwortlich gefühlt. Noch heute erwische ich mich manchmal dabei, wie ich in stillen Runden zum Clown werde. Aber größtenteils konnte ich es doch ablegen. 

Nun zum Eigentlichen: Also durch die Therapie habe ich es geschafft Dinge zwischen meiner Mutter und mir zu entdecken, die positiv sind. Ich versuche mich nicht all zu lange bei ihr auzuhalten, denn sonst kippt es irgendwann. Und erst jetzt wird mir der Grund immer bewusster: 

Meine Mutter hört gar nicht zu! Immer nach wenigen Sekunden richtet sie die Aufmerksamkeit auf sich. Dann kann sie plötzlich erzählen. Und es ist immer negativ. Oma überfallen, Krieg in dem Land, hier eine Trennung, da ein Beziehungsdrama. Den Zahn konnte ich ihr mittlerweile ein wenig ziehen, indem ich ihr sagte, dass ich es viel schöner finde, wenn wir uns über schöne Dinge unterhalten. Klappt besser. 

Aber dass sie wirklich ständig und immerfort die Aufmerksamkeit auf sich lenkt, in keinster Weise emphatisch mit meinem Erlebten mitschwingt. Damit komm ich echt nicht klar. Das zieeht mich total runter. Es ist mir erst jetzt so richtig bewusst geworden. 
Es ist echt krass. Ich kann von wirklich sehr gravierenden Dingen erzählen, die mich betreffen, Job, Krankheit, Kind.... es prallt total ab. Es kommt keine Anteilnahme. Sicher hat sie die irgendwo, aber tief versteckt. Es macht mich traurig und wütend, dass sie kein bisschen Bezug auf mein Kind nimmt. Sobald ich davon anfange, lenkt sie auf sich. 
Kündigung im Job bei mir: Sie lenkt auf sich. 
Unfall: Sie lenkt auf sich. 
Ich fühle mich total ausgeblendet. 

Und nun meine Frage: Die meisten sagen dazu immer: Die Frau ist alt und kann sich nicht ändern. Aber mich zieht es jedes Mal total runter und sie ist doch meine Mutter. Gibt es nicht doch eine Möglichkeit die Lebensqualität zwischen uns zu verbessern und das sachte aufzubrechen? 
Ich habe furchtbare Angst das anzusprechen, denn sie reagiert immer total gekränkt auf jegliche Art von Krititk. Hat jemand Tipps? 

Ich bin so froh, dass ich aus der Rolle raus bin diese kranke Verantwortung für sie zu übernehmen, aber ich würde auch wirklich gerne einigermaßen ausgewogene Gespräche führen. Ich stelle mir oft vor, wie es wär, wenn mal was mit Kind, mir ist. Sie nimmt keinen Anteil. So war ich mit meinem Baby z.B auch total allein. Dass die Oma das Kind mal genommen hätte: Undenkbar. 

zwischen meiner ma und mir ist es gennau so.
meine mutter ist nochmal acht jahre älter als deine und ist mittlerweile körperlich sehr gebrechlich, wohnt noch allein und ist mittlerweile auf meine hilfe angewiesen.

als ich jünger war, hab ich mal den kontakt völlig abgebrochen, länger als ein jahr hab ich es allerdings nicht geschafft, das tochter-gewissen brach sich irgendwann doch bahn.

mittlerweile hab ich es geschafft, damit umzugehen. wir reden nie über mich, sie fragt kaum nach meinem leben und es ist ok. ich hab nicht mehr das bedürfnis, von meinen interessen zu erzählen, ich hör ihr zu.
ich hab will an unserem verhältnis nichts mehr ändern und lass sie ihr leben leben. mit über 80 haben diese frauen ihre ruhe verdient, sie haben ein hartes leben gehabt, werden sicherlich viele dinge bereuen, aber werden sich nicht mehr ändern.
ich wünsch dir, dass du irgendwann gelassen damit umgehen kannst.

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11. Januar 2018 um 21:13
In Antwort auf apfelsine8

zwischen meiner ma und mir ist es gennau so.
meine mutter ist nochmal acht jahre älter als deine und ist mittlerweile körperlich sehr gebrechlich, wohnt noch allein und ist mittlerweile auf meine hilfe angewiesen.

als ich jünger war, hab ich mal den kontakt völlig abgebrochen, länger als ein jahr hab ich es allerdings nicht geschafft, das tochter-gewissen brach sich irgendwann doch bahn.

mittlerweile hab ich es geschafft, damit umzugehen. wir reden nie über mich, sie fragt kaum nach meinem leben und es ist ok. ich hab nicht mehr das bedürfnis, von meinen interessen zu erzählen, ich hör ihr zu.
ich hab will an unserem verhältnis nichts mehr ändern und lass sie ihr leben leben. mit über 80 haben diese frauen ihre ruhe verdient, sie haben ein hartes leben gehabt, werden sicherlich viele dinge bereuen, aber werden sich nicht mehr ändern.
ich wünsch dir, dass du irgendwann gelassen damit umgehen kannst.

Wahnsinn wie du das geschafft hast! 
Du musst sehr stark sein, apfelsine! Ganz liebe Grüße mal! 

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11. Januar 2018 um 21:51

es ist nicht ironisch gemeint, wenn ich schreibe, dass auch eine Mutter einmal ein Kind; eine junge Frau, mit allen Träumen und Hoffnungen, wie leidvollen Erfahrungen und Enttäuschungen, gewesen war.
Aber wo hatte SIE die Unterstützungen, das einfache Leben mit allen Haushaltshilfen, von denen man damals noch nicht einmal ahnte oder den Mann an ihrer Seite, der ihr Verständnis und Zuneigung gab? Tatsache ist - sie hatte völlig andere Erfahrungen als wir heute. Kindheit? was war das? Ein Kind unter vielen, denen es selten gelang, sich auch mal satt zu essen (je nachedem wie wohlhabend die Familie war). Und alle, alle wünschten sich Mutters Liebe und Streicheleinheiten und Aufmerksamkeit!

Ihr Versuch, das heute mit der Tochter nachzuholen und sich Gehör und Respekt verschaffen zu wollen, kommt doch nicht aus dem ''Nichts''.

Jeder von uns hat nur dieses eine Leben und wir sollten es als unser Wertvollstes achten.
Aus der Vergangenheit können wir für uns lernen - aber nicht, indem wir uns vor allem selbst bemitleiden, sondern mal genau recherchieren und die Eltern fragen, was ihnen im Leben wichtig war und wie sie ihren Alltag bewältigt haben.
Man muss verstehen: Es ist vor allem wichtig, einander verstehen zu wollen und Fragen zu stellen, sich die Antworten aufmerksam anhören. Im Vergleich zu unseren Eltern, leben wir heute ''im Schlaraffenland'' und stöhnen schon, wenn wir ein einziges Kind groß ziehen müssen (?).

Wenn Du darüber mal nachdenkst für Dich allein, fällt es Dir dann immer noch schwer, Deiner Mutter ''den Vortritt'' zu lassen, um Dich selbst ein wenig zurückzunehmen?

Hat nicht auch Deine Mutter Verständnis und Liebe verdient? Keiner weiß, wie oft sie noch aufwachen wird - nicht einmal, wie lange sie überhaupt noch einer Unterhaltung folgen können wird. Nutzt Eure gemeinsame Zeit. Später ist es zu spät.

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11. Januar 2018 um 22:23

Okay, diese Vorgeschichte erklärt mir dann auch endlich deine vielen echt komischen Threads und Ansichten, die du hier in all den Jahren so gepostet hast.

Zu deiner Mutter: vergiss es, du kannst sie nicht ändern. Da brauchst du gar nicht drüber nachgrübeln, das ist vergeudete Zeit. Stattdessen kannst du dich gewinnbringender auf dich selbst und dein Kind konzentrieren.
Du bist doch inzwischen locker über 40. Hak' die Vergangenheit endlich ab und schau nach vorne. Wie lange willst du noch einer besch....eidenen Kindheit und Jugend hinterher trauern, die du eh nicht mehr ändern kannst? Da ist nichts mehr zu reparieren, du musst so weitermachen, wie es ist.
Hör auf, von deiner Mutter etwas zu erwarten, was sie ohnehin nicht leisten kann. Sonst hörst du selbst nicht auf, ewig enttäuscht zu sein. 

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12. Januar 2018 um 11:23
In Antwort auf mareike981

Meine Mutter. Oh jeh. Sie ist ü 80 und wirklich sehr schwierig. Emotional wirklich sehr kalt. 
Eigentlich wollte ich schon mal als Teenager den Kontakt abbrechen. 
Durch eineTherapie habe ich in Erfahrung bringen können, dass ich als Kind für sie ganz grauenhafte Verantwortung trug, die ein Kind nicht tragen sollte. 
Sie war nämlich immer, bedingt durch Krieg... sehr traurig, sehr lethargisch, ein ruhiger Mensch ohne Selbstbewusstsein. 
Es war immer sehr unheimlich zu Hause. Es wurde nie gelacht. Es kam nie über eine bestimmte Schwingung in Richtung gute Laune. Andere Kinder fanden es still, traurig bei uns. Aus dieser Umgebung heraus bin ich in meiner Jugend total ausgefreakt, hab viel kennengelernt, war depressiv... ! 
Ich habe nie innige Liebe von meiner Mutter erfahren. Ich war die Geberin. Hab immer für Unterhaltung gesorgt, damit es nicht so eisig still war, alles total gegen mein Naturell. Denn ich bin eigentlich sehr schüchtern. Hab voll die Entertainrolle übernommen. Schon als Kind. Hab mich wohl für die Depressivität, die immer in der Luft hing verantwortlich gefühlt. Noch heute erwische ich mich manchmal dabei, wie ich in stillen Runden zum Clown werde. Aber größtenteils konnte ich es doch ablegen. 

Nun zum Eigentlichen: Also durch die Therapie habe ich es geschafft Dinge zwischen meiner Mutter und mir zu entdecken, die positiv sind. Ich versuche mich nicht all zu lange bei ihr auzuhalten, denn sonst kippt es irgendwann. Und erst jetzt wird mir der Grund immer bewusster: 

Meine Mutter hört gar nicht zu! Immer nach wenigen Sekunden richtet sie die Aufmerksamkeit auf sich. Dann kann sie plötzlich erzählen. Und es ist immer negativ. Oma überfallen, Krieg in dem Land, hier eine Trennung, da ein Beziehungsdrama. Den Zahn konnte ich ihr mittlerweile ein wenig ziehen, indem ich ihr sagte, dass ich es viel schöner finde, wenn wir uns über schöne Dinge unterhalten. Klappt besser. 

Aber dass sie wirklich ständig und immerfort die Aufmerksamkeit auf sich lenkt, in keinster Weise emphatisch mit meinem Erlebten mitschwingt. Damit komm ich echt nicht klar. Das zieeht mich total runter. Es ist mir erst jetzt so richtig bewusst geworden. 
Es ist echt krass. Ich kann von wirklich sehr gravierenden Dingen erzählen, die mich betreffen, Job, Krankheit, Kind.... es prallt total ab. Es kommt keine Anteilnahme. Sicher hat sie die irgendwo, aber tief versteckt. Es macht mich traurig und wütend, dass sie kein bisschen Bezug auf mein Kind nimmt. Sobald ich davon anfange, lenkt sie auf sich. 
Kündigung im Job bei mir: Sie lenkt auf sich. 
Unfall: Sie lenkt auf sich. 
Ich fühle mich total ausgeblendet. 

Und nun meine Frage: Die meisten sagen dazu immer: Die Frau ist alt und kann sich nicht ändern. Aber mich zieht es jedes Mal total runter und sie ist doch meine Mutter. Gibt es nicht doch eine Möglichkeit die Lebensqualität zwischen uns zu verbessern und das sachte aufzubrechen? 
Ich habe furchtbare Angst das anzusprechen, denn sie reagiert immer total gekränkt auf jegliche Art von Krititk. Hat jemand Tipps? 

Ich bin so froh, dass ich aus der Rolle raus bin diese kranke Verantwortung für sie zu übernehmen, aber ich würde auch wirklich gerne einigermaßen ausgewogene Gespräche führen. Ich stelle mir oft vor, wie es wär, wenn mal was mit Kind, mir ist. Sie nimmt keinen Anteil. So war ich mit meinem Baby z.B auch total allein. Dass die Oma das Kind mal genommen hätte: Undenkbar. 

Ich habe die Erfahrungen gemacht, dass bei Therapien mehr als häufig rauskommt, dass die Mutter an allem Schuld ist, wahlweise der Vater...sie hätten vieles falsch gemacht und deshalb sei man so und so...schon schwierig, ich finde das belastet oft die Eltern- Kind Beziehungen und ob der Therapeut alles richtig interpretiert oder eher die Standardschublade öffnet, sei mal dahin gestellt...Ich denke man sollte bei sich Dinge ändern, die einem nicht gefallen, aber man sollte aufhören, sein Umfeld "erkranken" zu lassen...Die Zeiten waren so, was passierte ist passiert...das kann nun niemand mehr ändern...Sei ihr dankbar für das was gut war und stichele nicht in der Vergangenheit...nimm sie an, so  wie du angenommen werden möchtest...Lebt jeder euer Leben, ich denke mit Ü80 ist es okay, wenn sie von sich spricht,.,ihr bleibt nicht mehr sehr viel Zeit...nimm dich zurück und finde Freunde, die zuhören und Fragen stellen...Das wird wohl für alle besser sein...

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12. Januar 2018 um 11:28
In Antwort auf mareike981

Meine Mutter. Oh jeh. Sie ist ü 80 und wirklich sehr schwierig. Emotional wirklich sehr kalt. 
Eigentlich wollte ich schon mal als Teenager den Kontakt abbrechen. 
Durch eineTherapie habe ich in Erfahrung bringen können, dass ich als Kind für sie ganz grauenhafte Verantwortung trug, die ein Kind nicht tragen sollte. 
Sie war nämlich immer, bedingt durch Krieg... sehr traurig, sehr lethargisch, ein ruhiger Mensch ohne Selbstbewusstsein. 
Es war immer sehr unheimlich zu Hause. Es wurde nie gelacht. Es kam nie über eine bestimmte Schwingung in Richtung gute Laune. Andere Kinder fanden es still, traurig bei uns. Aus dieser Umgebung heraus bin ich in meiner Jugend total ausgefreakt, hab viel kennengelernt, war depressiv... ! 
Ich habe nie innige Liebe von meiner Mutter erfahren. Ich war die Geberin. Hab immer für Unterhaltung gesorgt, damit es nicht so eisig still war, alles total gegen mein Naturell. Denn ich bin eigentlich sehr schüchtern. Hab voll die Entertainrolle übernommen. Schon als Kind. Hab mich wohl für die Depressivität, die immer in der Luft hing verantwortlich gefühlt. Noch heute erwische ich mich manchmal dabei, wie ich in stillen Runden zum Clown werde. Aber größtenteils konnte ich es doch ablegen. 

Nun zum Eigentlichen: Also durch die Therapie habe ich es geschafft Dinge zwischen meiner Mutter und mir zu entdecken, die positiv sind. Ich versuche mich nicht all zu lange bei ihr auzuhalten, denn sonst kippt es irgendwann. Und erst jetzt wird mir der Grund immer bewusster: 

Meine Mutter hört gar nicht zu! Immer nach wenigen Sekunden richtet sie die Aufmerksamkeit auf sich. Dann kann sie plötzlich erzählen. Und es ist immer negativ. Oma überfallen, Krieg in dem Land, hier eine Trennung, da ein Beziehungsdrama. Den Zahn konnte ich ihr mittlerweile ein wenig ziehen, indem ich ihr sagte, dass ich es viel schöner finde, wenn wir uns über schöne Dinge unterhalten. Klappt besser. 

Aber dass sie wirklich ständig und immerfort die Aufmerksamkeit auf sich lenkt, in keinster Weise emphatisch mit meinem Erlebten mitschwingt. Damit komm ich echt nicht klar. Das zieeht mich total runter. Es ist mir erst jetzt so richtig bewusst geworden. 
Es ist echt krass. Ich kann von wirklich sehr gravierenden Dingen erzählen, die mich betreffen, Job, Krankheit, Kind.... es prallt total ab. Es kommt keine Anteilnahme. Sicher hat sie die irgendwo, aber tief versteckt. Es macht mich traurig und wütend, dass sie kein bisschen Bezug auf mein Kind nimmt. Sobald ich davon anfange, lenkt sie auf sich. 
Kündigung im Job bei mir: Sie lenkt auf sich. 
Unfall: Sie lenkt auf sich. 
Ich fühle mich total ausgeblendet. 

Und nun meine Frage: Die meisten sagen dazu immer: Die Frau ist alt und kann sich nicht ändern. Aber mich zieht es jedes Mal total runter und sie ist doch meine Mutter. Gibt es nicht doch eine Möglichkeit die Lebensqualität zwischen uns zu verbessern und das sachte aufzubrechen? 
Ich habe furchtbare Angst das anzusprechen, denn sie reagiert immer total gekränkt auf jegliche Art von Krititk. Hat jemand Tipps? 

Ich bin so froh, dass ich aus der Rolle raus bin diese kranke Verantwortung für sie zu übernehmen, aber ich würde auch wirklich gerne einigermaßen ausgewogene Gespräche führen. Ich stelle mir oft vor, wie es wär, wenn mal was mit Kind, mir ist. Sie nimmt keinen Anteil. So war ich mit meinem Baby z.B auch total allein. Dass die Oma das Kind mal genommen hätte: Undenkbar. 

Liebe Mareike,
ich kann Dich so gut verstehen. Ich habe eine Bekannte, der es fast ganz genau so geht. Bei mir ist es zwar die Großeltern-Generation, aber bei ihr ist es genau wie bei Dir.
Mir fällt an dem, was Du schreibst auf, dass Du dich schon ein ganzes Stück raus bist aus der Rolle, für sie Verantwortung zu übernehmen. Aber ich habe das Gefühl, dass Du doch noch nicht vollständig von ihr gelöst bist. Wie auch - da musst und darfst Du mit Dir selbst auch barmherzig sein.
Wie Du das Verhältnis zu Deiner Mutter noch ein wenig verbessern kannst? Nun reden ist nach meinem Eindruck wirklich der falsche Ansatz. Es stimmt, in dem Alter wird sie sich nicht mehr verändern. Dazu ist alles viel zu verfestigt. Das einzige was Du verändern kannst, ist Deine eigene Haltung zu Eurer Beziehung. Du schreibst "es zieht mich total runter". Wie wäre es zu versuchen, in einem solchen Moment dich ganz innen drin in Deinem Gefühl "aufzurichten", dich vielleicht in einem solchen Moment sogar körperlich "groß" zu machen und dir zu sagen: "Ich bin stark, ich bin unabhängig von ihr". Wenn sie wieder einmal das Gespräch auf sich lenkt, - lächle, schweige, höre zu - aber nur so lange wie es Dir gut tut.
Ich wünsche Dir, dass Du diesen letzten Schritt der Ablösung von Deiner Mutter auch noch schaffst. Denn dann seid ihr wirklich versöhnt. Ich umarme Dich!

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