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Wie oft putzt ihr eure wohnung?

10. Dezember 2011 um 12:39

Freund hat scih beschwert, ich würde zu wenig sauber machen Die Sache ist, er meint, ich müsse mehr im Haushalt machen, weil er den Großteil der Ausgaben zahlt. Ich bin Studentin, nebenbei geh ich arbeiten (aber ich verdiene nicht annährernd so viel wie er) und dann soll ich noch fast den ganzen Haushalt alleine machen. Eigentlich kein Problem für mich. Aber für noch mehr putzen habe ich einfach keine Zeit. Also wie oft putzt ihr bei euch?

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10. Dezember 2011 um 12:58

Kann man so nicht vergleichen
Jeder Mensch hat ein anderes Reinheitsbedürfnis. Wenn es einem Teil der Beziehung "zu dreckig" ist, dann bringt es eigentlich nichts mit dem Argument zu kommen "bei anderen ist es so und so." Reinheit, Ordentlichkeit, Sauberkeit sind persönliche Empfindungen, die man nicht wegdiskutieren kann.

Wohl wegdiskutieren kann man aber diese Einstellung, dass du mehr putzen müsstest als er. Das finde ich ein absolutes No-Go. Ich kenne das so, dass derjenige, der in bestimmten Bereichen ein höheres Reinheitsbedürfnis hat, sich darum kümmert. Mir ist es zB wichtig, dass die Regale pickobello sind. Den Boden vernachlässige ich gerne mal. Mein Ex-Mann konnte keinen dreckigen Boden sehen, also hat er ihn geputzt. Ich habe in meiner mehrjährigen Ehe NICHT EIN MAL den Boden gestaubsaugt oder gewischt, hat alles mein Mann gemacht (außer natürlich habe was verkleckert). Im Gegenzug hat er sich nicht einen Deut um die Regale gekümmert. War ihm schnurzpiepegal Küche und Bad haben wir einfach mehr oder weniger abwechselnd bearbeitet. Da gab es keine Frauen/Männerarbeit.

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10. Dezember 2011 um 13:05


Nur weil er mehr verdient? Bist du seine Putzfrau + Extras ?!

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10. Dezember 2011 um 14:01

Ch finde, Wohnungen, Möbel und Gegenstände sind da, um uns gute Dienste zu leisten. Nicht WIR sollte
Das finde ich eine gute Einstellung

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11. Dezember 2011 um 12:46


Ich weiß, meine Meinung ist wahrscheinlich unpopulär, aber ich glaube nicht daran, dass man dafür keine Zeit hat. Ich bin grade am Ende eines nicht unbedint einfachen Studiums, pendel dafür jeden Tag 70 km zur Uni und arbeite mindestens 85h im Monat nebenher um mich zu finanzieren. Meine Hausarbeit bleibt dabei (außer in der Klausurphase XD) trotzdem eigentlich nie auf der Strecke.

Ich würde mich aber auch von niemandem finanzieren lassen wollen. Da würd ich dann lieber öfter arbeiten gehen

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11. Dezember 2011 um 17:06

Es muss nicht klinisch rein sein!
Hallo marie,

ich finde die Aussage deines Partners sehr unverschämt. Wenn es ihm zu dreckig ist, dann soll er doch sauber machen.

Mein Freund und ich (seit 2 Jahren zusammen) wohnen getrennt, aber er hilft mir trotzdem im Haushalt. Also er bringt Müll weg und trocknet oft ab. Manchmal saugt er auch. Obwohl mir das total unangenehm ist, denn es ist ja meine Wohnung und ich will nicht, dass er mein Dreck weg macht.

Also 1mal die Woche wische ich alles durch und putze mein Bad. Die Toilette putze ich täglich wie ein Weltmeister. Ich hasse dreckige Toiletten und ich hasse Urinstein.

Ich würde mir an deiner Stelle deinen Freund mal zur Brust nehmen. Wenn du Studentin bist und nebenbei noch arbeiten gehst, dann würde ich auch keine Lust haben meine Wohnung klinisch rein zu halten. Vielleicht sollte er mal sauber machen, damit er mal sieht was Hausarbeit für Arbeit macht? Ne ne ne, die männer

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11. Dezember 2011 um 23:39

Unterschiedlich
Also Bäder und Küche Putze ich täglich, das Arbeitszimmer meiner Frau sauge ich zweimal die Woche, also schwer zu pauschalieren.

Gruß, sabine

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12. Dezember 2011 um 9:37

Putzen und putzen
Hallo,

vielleicht hat dein Freund eine andere Auffassung von Reinlichkeit als du. Sprich bitte mit ihm darüber was ihn genau stört und was ihm zu dreckig ist.
Da ihr beide "arbeiten" seid, solltet ihr aber die Aufgaben schon etwas verteilen.
Falls er sich nicht darauf einlässt, dann sei mal eine Zeit lang reinlicher und mecker rum wenn er was liegen lässt, später aufsteht und das Bett nicht macht usw. usw.

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12. Dezember 2011 um 10:39

Verstehe die Diskussion nur bedingt
Ich muss gestehen, mich erstaunt es immer wieder, wie zahlreich diese Diskussionen in Beziehungen auftreten und welches Problem sie darstellen.

Fakt ist doch: wenn zwei erwachsene Menschen zusammenleben und nicht in Dreck und Chaos leben wollen, putzen sie.

Zudem fängt das Ganze schon damit an, Unordnung zu vermeiden, sprich: keiner lässt seinen Kram überall herumliegen und räumt sein Zeug eigenständig weg. (das können erwachsene Menschen)

Zweitens: es sollte geklärt werden, welchen "Reinlichkeitsgrad" beide als Grundvoraussetzung empfinden.

Sollte der eine es absolut ok finden, 3 Monate in derselben Bettwäsche zu schlafen und den Kühlschrank erst dann zu putzen, wenn er sich nicht mehr öffnen lässt, weil sich darin intelligentes Leben entwickelt hat, der andere jedoch die Waschbecken abmontiert um dahinter die Fliesen putzen zu können, sollte man darüber nachdenken, welche Zukunft das hat

Drittens: wer über mehr Freizeit verfügt, sollte auch mehr Hausarbeit übernehmen.

Viertens: (wenn möglich) sollte jeder den Job im Haushalt übernehmen, der ihm mehr liegt, bzw., den er besser kann.
Bsp. ich hasse es, Fenster zu putzen, meinem Freund macht es nichts aus. Sein Job.
Ich kann auch das Bügeln nicht ausstehen - aber ich bin darin besser und schneller. Mein Job.

Der Punkt ist doch, man SIEHT, was zu tun ist, oder? Und wer gerade Zeit hat, macht es - so einfach ist das.
Jeder erwaschsene Mensch weiß, dass sich weder der Abwasch noch die Wäsche allein erledigt!

Falsch ist, zu glauben, wer mehr verdient, müsste weniger im Haushalt tun. Es gilt zu oft das Klischee des faulen Studenten, weil jeder nur sieht, wie wenig Zeit (im Verhältnis zu einem Arbeitnehmer) sie täglich an der Uni verbringen - und niemand sieht: wieviel Zeit das Lernen, die Hausarbeiten, Quellensuche und Recherche in Anspruch nimmt.

Nur du allein weißt, ob du tatsächlich so viel für die Uni lernst oder doch den halben Tag im Internet surfst und keine Lust zum Putzen hast - also kannst du dir selbst ausrechnen, ob dein Freund recht hat bezüglich Ordnung & Sauberkeit, oder ob er übertreibt.

Gruß, Rullgardina





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