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Wie motiviere ich meinen Freund zu mehr Engagement? Erwarte ich zu viel?

12. Juni um 13:59

Hallo ihr Lieben,

zu Beginn ein paar Eckdaten: Mein Freund und ich sind beide Mitte 20, studieren und sind seit 2 1/2 Jahren zusammen.

Das erste halbe Jahr war natürlich absolut kitschig und wundervoll, wir hatten beide die "rosarote Brille" auf. Danach war unsere Beziehung eher von einem Auf und Ab geprägt. Erst war ich zu anhänglich und musste es mir abgewöhnen (denn es war wirklich nervig für uns beide), dann fing bei ihm der große Stress an (Klausuren, ein Knochenbruch, Großmutter gestorben).

Das Jahr 2017 war für ihn folglich alles andere als leicht. Ich habe versucht, ihn in dieser Zeit emotional nicht zu belasten - er hatte einfach nicht die Kapazitäten, sich neben all diesen unglücklichen Gegebenheiten vollumfänglich um eine Beziehung zu kümmern. Er ist niemand, der viel über Emotionen redet. Ich hatte daher das Gefühl, dass ich ihm am besten helfen kann, indem ich meine Bedürfnisse zurückstelle. Ich wollte ihm seine Freiheiten lassen und ihm das Gefühl geben, dass ich für ihn da bin.

Die meisten unserer Treffen in dieser Zeit waren Fernsehabende, die wir bei ihm zu Hause auf der Couch verbracht haben (und bei denen er die Filme aussuchen durfte), was er nach eigener Aussage sehr genossen hat.

Nun zum aktuellen Problem: Seit Anfang des Jahres hat sich die Lage bei ihm (augenscheinlich) beruhigt und ich hatte gehofft, dass jetzt alles wieder zur "Normalität" zurückkehrt. Ich wünsche mir mehr Aktivität/Engagement seinerseits - als ich ihn kennen gelernt habe, hat er ständig Ausflüge vorgeschlagen o.ä. Das war eine Eigenschaft, die mir sehr imponiert hat und etwas, das ich in einem Partner suche.
Doch nach all der Zeit scheint er wie ausgewechselt. Er ist lustlos und träge. Jedes Mal wenn ich es behutsam anspreche, wird er ganz traurig und prophezeit mir,  dass ich bald Schluss machen werde, anstatt dass er sich aufrafft und etwas daran ändert.

Ich weiß nicht weiter... Nachdem er seine Schicksalsschläge überwunden hat, kommen nun Ausreden wie "Heuschnupfen", die ihn daran hindern, sich etwas für uns beide auszudenken. Ich bin wirklich unzufrieden, will ihn aber nicht noch mehr verschrecken. Was kann ich tun, damit er wieder aus sich rauskommt? Wie kann ich ihn motivieren, sich wieder für unsere Beziehung anzustrengen? Erwarte ich zu viel?

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Top 3 Antworten

12. Juni um 14:10

Warum sprichst Du es nur behutsam an?
Männer brauchen mitunter klare Aussagen und keine indirekten Andeutungen.

Unternimm im Zweifel was ohne ihn und lass ihn auf dem Sofa sitzen.
Oder warum organisierst Du nicht einen Ausflug?

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12. Juni um 14:10

Warum sprichst Du es nur behutsam an?
Männer brauchen mitunter klare Aussagen und keine indirekten Andeutungen.

Unternimm im Zweifel was ohne ihn und lass ihn auf dem Sofa sitzen.
Oder warum organisierst Du nicht einen Ausflug?

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12. Juni um 14:32
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

Warum sprichst Du es nur behutsam an?
Männer brauchen mitunter klare Aussagen und keine indirekten Andeutungen.

Unternimm im Zweifel was ohne ihn und lass ihn auf dem Sofa sitzen.
Oder warum organisierst Du nicht einen Ausflug?

Ich spreche es direkt an, aber ich benutze vorsichtige Formulierungen, da er momenten sehr empfindlich zu sein scheint. Ich bin mir ziemlich sicher, dass er weiß, was ich mir von ihm wünsche - konkrete Ausflüge und Gesten habe ich schon mehrmals angesprochen, doch er kann sich einfach nicht dazu aufraffen (oder möchte es nicht).
Ein Beispiel: Ich würde gerne auf die Hochzeit seiner Cousine im Juli gehen. Das Datum fällt auf einen Samstag und die Einladungen sind schon seit Beginn des Jahres draußen. Ich frage ihn immer wieder, ob wir ihr nicht endlich zusagen können, doch es kommt ständig die Antwort: "Ich weiß nicht, ob ich da Zeit habe."

Ganz prinzipiell gilt aber: Ich wünsche mir einen Partner, der etwas auf die Beine stellen kann. Oder zumindest etwas Begeisterung zeigt, wenn ich mal etwas vorschlage. Eine Ein-Mann-Show ist nicht das, was ich mir unter einer Beziehung vorgestellt habe.
 

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12. Juni um 14:44

Ich finde es ganz wichtig das beide sich zusammen was ausdenken, ich bin der Meinung das es nicht nur die Aufgabe des mannes ist die Freizeitgestallung zu planen (musste leider selber schon erleben das einige Frauen das vom Partner erwarten.) Setzt euch doch lieber zusammen und plant etwas für das z.b übernächste Wochende gemeinsam, da kann man(n) sich dann auch schon frühzeitig drauf vorbereiten wenn man(n) da etwas "Vorlaufzeit" hat.  Wenn das ansonsten zum Thema wird (Wir machen ja nie was) kann man(n) es in diesem Moment eh nicht ändern.

Ich denke dein Freund ist einfach schon etwas "sesshaft" geworden. Keine Vorwürfe sonder Vorschläge machen...erst dann in Arsch tretten wenn er dann trotzdem zu nix bock hat. 

Viel Glück

Gruss Tekk

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12. Juni um 14:49
In Antwort auf instantnoodlefan

Ich spreche es direkt an, aber ich benutze vorsichtige Formulierungen, da er momenten sehr empfindlich zu sein scheint. Ich bin mir ziemlich sicher, dass er weiß, was ich mir von ihm wünsche - konkrete Ausflüge und Gesten habe ich schon mehrmals angesprochen, doch er kann sich einfach nicht dazu aufraffen (oder möchte es nicht).
Ein Beispiel: Ich würde gerne auf die Hochzeit seiner Cousine im Juli gehen. Das Datum fällt auf einen Samstag und die Einladungen sind schon seit Beginn des Jahres draußen. Ich frage ihn immer wieder, ob wir ihr nicht endlich zusagen können, doch es kommt ständig die Antwort: "Ich weiß nicht, ob ich da Zeit habe."

Ganz prinzipiell gilt aber: Ich wünsche mir einen Partner, der etwas auf die Beine stellen kann. Oder zumindest etwas Begeisterung zeigt, wenn ich mal etwas vorschlage. Eine Ein-Mann-Show ist nicht das, was ich mir unter einer Beziehung vorgestellt habe.
 

Ach so, das sieht natürlich dann etwas anders aus... vieleicht hat er ja auch eine Depression? Was macht er denn sonst so den ganzen Tag?

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12. Juni um 14:59

Also je nachdem, wie sehr es ihn letztes Jahr gebeutelt hat, kann ihm das schon noch nachhängen...

Vielleicht solltest du bei so Sachen wie der Hochzeit es folgendermaßen machen:
X: Am soundsovielten sind wir zur Hochzeit meiner Cousine blubb eingeladen. Hast du da Zeit
Y: Weiß ich jetzt noch nicht...
X: Ok, ich muss bis zum so und so vielten zusagen. Bitte sage mir spätestens am Tag davor bescheid, ob du mit kannst. Ich werde hingehen.


Fertig. Mehr Kommunktion braucht es gar nicht

Du musst klar definieren, WAS du brauchst und WANN du es brauchst. Das ist übrigens im Arbeitsleben dann genauso.

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12. Juni um 15:01
In Antwort auf tekk

Ich finde es ganz wichtig das beide sich zusammen was ausdenken, ich bin der Meinung das es nicht nur die Aufgabe des mannes ist die Freizeitgestallung zu planen (musste leider selber schon erleben das einige Frauen das vom Partner erwarten.) Setzt euch doch lieber zusammen und plant etwas für das z.b übernächste Wochende gemeinsam, da kann man(n) sich dann auch schon frühzeitig drauf vorbereiten wenn man(n) da etwas "Vorlaufzeit" hat.  Wenn das ansonsten zum Thema wird (Wir machen ja nie was) kann man(n) es in diesem Moment eh nicht ändern.

Ich denke dein Freund ist einfach schon etwas "sesshaft" geworden. Keine Vorwürfe sonder Vorschläge machen...erst dann in Arsch tretten wenn er dann trotzdem zu nix bock hat. 

Viel Glück

Gruss Tekk

Danke für deine Antwort! Ich schätze, ich muss mich selbst noch ein bisschen mehr anstrengen. Vom Typ her bin ich eher einer Person, die sehr viel Lust auf gemeinsame Aktivitäten hat, aber trotzdem immer noch einen kleinen Schubser in die richtige Richtung braucht. (D. h. ich schlage gerne etwas vor, aber wenn dann kein "Ja, das machen wir!" als Antwort kommt, wird es meist abgeblasen).
Seine Demotivation ist daher gerade eher abträglich. Es wird wohl Zeit, dass ich mehr Energie in die Freizeitplanung stecke.

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12. Juni um 15:09
In Antwort auf kreuzunge

Also je nachdem, wie sehr es ihn letztes Jahr gebeutelt hat, kann ihm das schon noch nachhängen...

Vielleicht solltest du bei so Sachen wie der Hochzeit es folgendermaßen machen:
X: Am soundsovielten sind wir zur Hochzeit meiner Cousine blubb eingeladen. Hast du da Zeit
Y: Weiß ich jetzt noch nicht...
X: Ok, ich muss bis zum so und so vielten zusagen. Bitte sage mir spätestens am Tag davor bescheid, ob du mit kannst. Ich werde hingehen.


Fertig. Mehr Kommunktion braucht es gar nicht

Du musst klar definieren, WAS du brauchst und WANN du es brauchst. Das ist übrigens im Arbeitsleben dann genauso.

Das ist ein sehr guter Ratschlag! Leider handelt es sich bei der Hochzeit um SEINE Cousine, deren Kontaktdaten ich nicht habe. Und wir hätten eigentlich schon bis März zusagen sollen.
Dass er an einem Samstag während der vorlesungsfreien Zeit hat, war eigentlich schon von Anfang an klar und hat sich mittlerweile auch noch deutlicher herauskristallisiert. Dass er "nicht weiß, ob er da Zeit hat", war eher eine andere Formulierung für "Ich habe keine Lust". 

Bei sowas verliere ich nach der Zeit auch die Motivation. Man will ja nicht ewig um etwas betteln müssen. Ich denke, dass ich bei so etwas hartnäckiger bleiben muss, auch wenn es ihm nicht gefällt?

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12. Juni um 15:12

Ja, mache klare Ansagen.
Man macht leider eher den Fehler nicht konkret die Sache abzusprechen, dafür immer wieder so ein wenig durchzukauen.
Es ist ja auch egal, ob er keine Lust oder Zeit hat, oder eben doch.

Das Thema ist: Zu- oder Absage der Hochzeit und zwar am Tag X.


Allerdings, da es seine Cousine ist. Würde ich mir ja diesen Schuh von vorherein gar nicht anziehen. Das ist ja wohl dann klar seine Sache.

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12. Juni um 15:13
In Antwort auf tekk

Ach so, das sieht natürlich dann etwas anders aus... vieleicht hat er ja auch eine Depression? Was macht er denn sonst so den ganzen Tag?

An eine Depression habe ich teilweise auch schon gedacht, aber mit so einer Diagnose will ich lieber nicht zu schnell sein. Momentan geht er regelmäßig zur Uni, arbeitet ab und zu und geht ansonsten wie gewohnt seinen Hobbies nach.
Die Treffen mit Freunden sind seltener geworden, aber ansonsten scheint er einen geregelten Alltag mit ausreichend Freizeitbeschäftigungen zu haben.

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12. Juni um 15:19
In Antwort auf kreuzunge

Ja, mache klare Ansagen.
Man macht leider eher den Fehler nicht konkret die Sache abzusprechen, dafür immer wieder so ein wenig durchzukauen.
Es ist ja auch egal, ob er keine Lust oder Zeit hat, oder eben doch.

Das Thema ist: Zu- oder Absage der Hochzeit und zwar am Tag X.


Allerdings, da es seine Cousine ist. Würde ich mir ja diesen Schuh von vorherein gar nicht anziehen. Das ist ja wohl dann klar seine Sache.

Alles klar, das werde ich mir zu Herzen nehmen und direkt beim nächsten Mal ausprobieren.

Bei der Cousine dachte ich eigentlich sogar, dass es sich gehört, zur Hochzeit zu erscheinen (die Familien sind nicht zerstritten, sie saß sogar mal bei einer Familienfeier mit uns am Tisch). Deshalb habe ich auch die Ablehnung dahingehend nicht verstanden. Aber ich schätze, jeder handhabt das anders.

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12. Juni um 15:27
In Antwort auf instantnoodlefan

Alles klar, das werde ich mir zu Herzen nehmen und direkt beim nächsten Mal ausprobieren.

Bei der Cousine dachte ich eigentlich sogar, dass es sich gehört, zur Hochzeit zu erscheinen (die Familien sind nicht zerstritten, sie saß sogar mal bei einer Familienfeier mit uns am Tisch). Deshalb habe ich auch die Ablehnung dahingehend nicht verstanden. Aber ich schätze, jeder handhabt das anders.

Ich verstehe dich in dem Punkt echt gut. Das ist einer meiner eigenen Fehler, dass ich solche Familiensachen der Schwiegerfamilie immer noch als "meine" Sache sehe.
z.B. Geschenke für Nichten und Neffen. Da bringt mein Mann nichts auf die Reihe. Und ich kann das Thema dann nicht komplett loslassen und an ihn delegieren.
Nachdem ich meinem Mann schon alles wie einem Dreijährigen Punkt für Punkt sage, was zu tun ist und er es schafft es zu versemmeln, nehme ich mich dieser Sache wieder an und ärgere mich total über meinen Mann... Da komme ich irgendwie überhaupt nicht raus.


Allerdings: In deinem Falle, bist du wirklich noch außen vor. Also lasse das alles seine Sorge sein.

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12. Juni um 15:31
In Antwort auf instantnoodlefan

Hallo ihr Lieben,

zu Beginn ein paar Eckdaten: Mein Freund und ich sind beide Mitte 20, studieren und sind seit 2 1/2 Jahren zusammen.

Das erste halbe Jahr war natürlich absolut kitschig und wundervoll, wir hatten beide die "rosarote Brille" auf. Danach war unsere Beziehung eher von einem Auf und Ab geprägt. Erst war ich zu anhänglich und musste es mir abgewöhnen (denn es war wirklich nervig für uns beide), dann fing bei ihm der große Stress an (Klausuren, ein Knochenbruch, Großmutter gestorben).

Das Jahr 2017 war für ihn folglich alles andere als leicht. Ich habe versucht, ihn in dieser Zeit emotional nicht zu belasten - er hatte einfach nicht die Kapazitäten, sich neben all diesen unglücklichen Gegebenheiten vollumfänglich um eine Beziehung zu kümmern. Er ist niemand, der viel über Emotionen redet. Ich hatte daher das Gefühl, dass ich ihm am besten helfen kann, indem ich meine Bedürfnisse zurückstelle. Ich wollte ihm seine Freiheiten lassen und ihm das Gefühl geben, dass ich für ihn da bin.

Die meisten unserer Treffen in dieser Zeit waren Fernsehabende, die wir bei ihm zu Hause auf der Couch verbracht haben (und bei denen er die Filme aussuchen durfte), was er nach eigener Aussage sehr genossen hat.

Nun zum aktuellen Problem: Seit Anfang des Jahres hat sich die Lage bei ihm (augenscheinlich) beruhigt und ich hatte gehofft, dass jetzt alles wieder zur "Normalität" zurückkehrt. Ich wünsche mir mehr Aktivität/Engagement seinerseits - als ich ihn kennen gelernt habe, hat er ständig Ausflüge vorgeschlagen o.ä. Das war eine Eigenschaft, die mir sehr imponiert hat und etwas, das ich in einem Partner suche.
Doch nach all der Zeit scheint er wie ausgewechselt. Er ist lustlos und träge. Jedes Mal wenn ich es behutsam anspreche, wird er ganz traurig und prophezeit mir,  dass ich bald Schluss machen werde, anstatt dass er sich aufrafft und etwas daran ändert.

Ich weiß nicht weiter... Nachdem er seine Schicksalsschläge überwunden hat, kommen nun Ausreden wie "Heuschnupfen", die ihn daran hindern, sich etwas für uns beide auszudenken. Ich bin wirklich unzufrieden, will ihn aber nicht noch mehr verschrecken. Was kann ich tun, damit er wieder aus sich rauskommt? Wie kann ich ihn motivieren, sich wieder für unsere Beziehung anzustrengen? Erwarte ich zu viel?

hast Du ihn mal gefragt, was mit ihm los ist, dass er sich so geändert hat?

Das "aufraffen" klingt nach nicht mehr als ein bißchen Anstrengung - wenn man noch nie in dieser Situation war.
Allein, dass er eher von Schluß machen ausgeht als davon, dass es wieder wie früher wird, sollte Dir zu denken geben, dass Du Dir dieses "aufraffen" vielleicht deutlich zu einfach vorstellst.

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12. Juni um 15:42
In Antwort auf avarrassterne1

hast Du ihn mal gefragt, was mit ihm los ist, dass er sich so geändert hat?

Das "aufraffen" klingt nach nicht mehr als ein bißchen Anstrengung - wenn man noch nie in dieser Situation war.
Allein, dass er eher von Schluß machen ausgeht als davon, dass es wieder wie früher wird, sollte Dir zu denken geben, dass Du Dir dieses "aufraffen" vielleicht deutlich zu einfach vorstellst.

Ja, ich habe ihn schon gefragt und er antwortet daraufhin, dass er nicht weiß, warum er sich verändert hat.
Es ist gut möglich, dass das Problem tiefer sitzt, als man vermuten würde.

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12. Juni um 15:44
In Antwort auf instantnoodlefan

Ja, ich habe ihn schon gefragt und er antwortet daraufhin, dass er nicht weiß, warum er sich verändert hat.
Es ist gut möglich, dass das Problem tiefer sitzt, als man vermuten würde.

nach Deiner Beschreibung scheint es mir eher wahrscheinlich als möglich.

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12. Juni um 15:46
In Antwort auf instantnoodlefan

Das ist ein sehr guter Ratschlag! Leider handelt es sich bei der Hochzeit um SEINE Cousine, deren Kontaktdaten ich nicht habe. Und wir hätten eigentlich schon bis März zusagen sollen.
Dass er an einem Samstag während der vorlesungsfreien Zeit hat, war eigentlich schon von Anfang an klar und hat sich mittlerweile auch noch deutlicher herauskristallisiert. Dass er "nicht weiß, ob er da Zeit hat", war eher eine andere Formulierung für "Ich habe keine Lust". 

Bei sowas verliere ich nach der Zeit auch die Motivation. Man will ja nicht ewig um etwas betteln müssen. Ich denke, dass ich bei so etwas hartnäckiger bleiben muss, auch wenn es ihm nicht gefällt?

Hochzeit sind ja eh nicht so die Paradedisziplin von uns männern. Vieleicht hat er darauf wirklich einfach keine Lust...das ist wie es ist. Im scheint es also egal zu sein ob ihr geht, die Frage ist einfach willst Du da wirklich hin oder nicht. Wenn "Ja" würde ich das nochmal ansprechen ansonsten meldet ihr euch ab.

Versuch es mal mit was schönerem wie einer Hochzeit (Ja Ja, ich weiss der war fies. )
Und plant erstmal nur was für euch beide, essen gehen, Kino, usw. möglichst etwas das auch er gerne macht...und dann langsam kombinieren, z.B Kino mit gemütlichem Spaziergang hin und zurück. (Kleiner Tip: Man(n) spaziert lieber wenn er dabei z.B eine lecker Zigarre rauchen kann. Vorausgesetzt er mag Rauchwaren) Dir fällt da sicher was ein... und langsam steigern zu den aktivitäten die "Ihr" euch so vorstellt, das wird sich dann ja zeigen für was er sich auch begeistern kann. (Von dem er heute noch nichts weiss).

Mich hat meine Ex damals zu nem Musical mitgeschleppt. Finde ich heute super, (Naja nicht alle, aber einige)  damals hab ich mich mit händen und füssen gewehrt.

Gruss Tekk

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12. Juni um 16:01
In Antwort auf tekk

Hochzeit sind ja eh nicht so die Paradedisziplin von uns männern. Vieleicht hat er darauf wirklich einfach keine Lust...das ist wie es ist. Im scheint es also egal zu sein ob ihr geht, die Frage ist einfach willst Du da wirklich hin oder nicht. Wenn "Ja" würde ich das nochmal ansprechen ansonsten meldet ihr euch ab.

Versuch es mal mit was schönerem wie einer Hochzeit (Ja Ja, ich weiss der war fies. )
Und plant erstmal nur was für euch beide, essen gehen, Kino, usw. möglichst etwas das auch er gerne macht...und dann langsam kombinieren, z.B Kino mit gemütlichem Spaziergang hin und zurück. (Kleiner Tip: Man(n) spaziert lieber wenn er dabei z.B eine lecker Zigarre rauchen kann. Vorausgesetzt er mag Rauchwaren) Dir fällt da sicher was ein... und langsam steigern zu den aktivitäten die "Ihr" euch so vorstellt, das wird sich dann ja zeigen für was er sich auch begeistern kann. (Von dem er heute noch nichts weiss).

Mich hat meine Ex damals zu nem Musical mitgeschleppt. Finde ich heute super, (Naja nicht alle, aber einige)  damals hab ich mich mit händen und füssen gewehrt.

Gruss Tekk

Eine schrittweise Annäherung ist wirklich mal eine kluge Idee. Wenn ich ihn langsam dazu bringen kann, Gefallen an der Planung solcher Dinge zu finden, haben wir beide viel gewonnen.
Ich hoffe, dass es funktioniert und denke mir demnächst mal etwas aus!

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12. Juni um 16:05
In Antwort auf instantnoodlefan

Ich spreche es direkt an, aber ich benutze vorsichtige Formulierungen, da er momenten sehr empfindlich zu sein scheint. Ich bin mir ziemlich sicher, dass er weiß, was ich mir von ihm wünsche - konkrete Ausflüge und Gesten habe ich schon mehrmals angesprochen, doch er kann sich einfach nicht dazu aufraffen (oder möchte es nicht).
Ein Beispiel: Ich würde gerne auf die Hochzeit seiner Cousine im Juli gehen. Das Datum fällt auf einen Samstag und die Einladungen sind schon seit Beginn des Jahres draußen. Ich frage ihn immer wieder, ob wir ihr nicht endlich zusagen können, doch es kommt ständig die Antwort: "Ich weiß nicht, ob ich da Zeit habe."

Ganz prinzipiell gilt aber: Ich wünsche mir einen Partner, der etwas auf die Beine stellen kann. Oder zumindest etwas Begeisterung zeigt, wenn ich mal etwas vorschlage. Eine Ein-Mann-Show ist nicht das, was ich mir unter einer Beziehung vorgestellt habe.
 

Hmm, widersprich mir, aber das hört sich so an, als wenn Du von ihm unterhalten werden willst...

Hast Du denn zB mal einen Ausflug organisiert?
Sonst würd ich wirklich mal demonstrativ was alleine machen.

Nicht mehr reden, sondern machen!

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16. Juni um 11:22
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

Hmm, widersprich mir, aber das hört sich so an, als wenn Du von ihm unterhalten werden willst...

Hast Du denn zB mal einen Ausflug organisiert?
Sonst würd ich wirklich mal demonstrativ was alleine machen.

Nicht mehr reden, sondern machen!

Das stimmt schon, ich würde gerne etwas von meinem Partner unterhalten werden.

Aber du (und die anderen Kommentarschreiber) habt schon Recht - wenn man etwas haben will, macht man's lieber alleine. Den nächsten Ausflug habe ich schon in Planung.

Trotzdem kommt es mir auf seine Eigeninitiative an. Es geht ja nicht einfach nur darum, Ausflüge zu unternehmen. Es wäre einfach schön, wenn ich merken würde, dass er sich bemüht.

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16. Juni um 11:28

Die Versuchung ist manchmal echt groß, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass die Motivation in ihm selbst entstehen muss. Sonst handelt er ja nur aus Zwang, und das möchte ich nicht.

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