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Forum / Liebe & Beziehung

Wie mit Beziehungswunsch umgehen, obwohl man weiß, dass man nicht für eine Beziehung geeignet ist?

Letzte Nachricht: 21:48
F
floeckchen
08.12.22 um 1:49

Ja genau oben steht meine Frage😅
Ich frage mich wie ich damit am besten umgehen kann, also den Wunsch einer Partnerschaft zu unterdrücken. Dass er nie ganz vergehen wird, ist mir bewusst, und ich mache mir auch keine illusionistischen Vorstellungen, dass es so sein wird, aber irgendwie kann man damit lernen umzugehen.

Warum ich Beziehungsungeeignet bin, möchte ich nicht erklären, weil es zu privat ist, es setzt sich aber aus vielem zusammen: Charakter, Ausstrahlung, Aussehen, Einstellung, Kindheit ect. Ich möchte auch nicht gerne hören :"jeder Topf findet seinen Deckel ", weil es objektiv einfach Quatsch ist. Ebenso wenig etwas von einer Therapie, weil sie meine Karriere vernichten würde und mir eine "eventuelle" Partnerschaft nicht wichtiger ist, vorallem weil es dafür keinerlei Garantie gibt. 

Ich bin weiblich 20 Jahre suche nicht mehr und wurde auch nie mit Interesse jeglicher Art beglückt und keine körperliche Nähe erfahren. Meine Nächsten haben selbst bestätigt, dass ich beziehungsunfähig bin, was sich in meinen Erfahrungen auch bestätigt hat, auch wenn ich lange noch dran geglaubt habe, aber die Realität hat mich eingeholt. Ich habe mich auch bis auf einen Vorfall nicht verliebt (wobei es mehr schwärmen war) . 

Wie gesagt weniger möchte ich Tipps meinen Zustand zu ändern, vielmehr wie man es akzeptiert und das Beste daraus macht. Die Vorteile des Alleinseins haben sich für auch schon ergeben, doch die Emotionen sind blöderweise immer noch da. 
Meine größte Angst ist halt im Alter oder in Krankheit ganz alleine zu sein, aber ich denke das ist der Preis für den man zahlen muss, und eine Partnerschaft ist ja auch nicht ein Garant dafür. 

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S
sisteronthefly
08.12.22 um 10:17

Hallo, 

zwei Worte "radikale" Akzeptanz und Loslassen. 

Es ist etwas schwierig dir zu antworten, da ich deinen Widerstand deutlich spüre. 
Ich verstehe es so, dass du eine Situation notgedrungen akzeptierst aber die dazugehörigen Emotionen nicht haben magst. Das funktioniert nicht. 

Vor der Akzeptanz steht das Zulassen aller Gefühle. Alle verflixt nochmal auftredenden Gefühle. Wenn du sie "alle" ausreichend gefühlt und gewürdigt hast dürfen sie gehen, sie werden es i.d.R. auch. 

Was mich etwas verwundert ist die Aussage deiner Nächsten. Damit haben sie dir keinen Liebesdienst erwiesen. Ich mag nicht ausführlich auf die Gründe von Beziehungsunfähigkeit eingehen, weil ich vermute, du möchtest dich damit nicht beschäftigen. Manchmal ist sie eine wichtige Schutzfunktion und darf auch als diese bestehen. Das heißt nicht, es muss immer so bleiben. 

Vielleicht kommt irgendwann der Zeitpunkt und du möchtest dies ändern. Dann kannst du dir Hilfe dazu holen. Vielleicht müssen alle Gefühle, die du noch verdrängst erst die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen. 

LG Sis


 

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T
tiefblaueslicht
09.12.22 um 0:14

Du bist 20 Jahre alt. In dem Alter ist man noch Dumm und sowiso unerfahren, die Nachwehen und Verletzungen der Erlebnisse der Kindheit und Jugend und der Probleme die wir alle haben durch die Hormon Umstellung in der Pubertät sind auch noch nicht genug verblasst.
Dazu kommt dann noch bei dir ein sehr schlechtes Selbstbewusstsein.

Geh doch einfach mal mit offenen Augen durchs Leben. Dann siehst du, dass auch Menschen die vielleicht in den Augen mancher Leute nicht so hübsch sind einen Partner haben, und sogar auch hübsche Partner. 

Und auch Dumme und bekloppte Menschen finden einen Partner. 

Hör auf dir Gedanken zu machen, entspann dich, mach dir dein Leben so schön du kannst und alles wird irgendwann gut. 

Und zum Thema Therapie : du hast sowas von einer Therapie nötig! 

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bissfest
bissfest
09.12.22 um 0:32
In Antwort auf floeckchen

Ja genau oben steht meine Frage😅
Ich frage mich wie ich damit am besten umgehen kann, also den Wunsch einer Partnerschaft zu unterdrücken. Dass er nie ganz vergehen wird, ist mir bewusst, und ich mache mir auch keine illusionistischen Vorstellungen, dass es so sein wird, aber irgendwie kann man damit lernen umzugehen.

Warum ich Beziehungsungeeignet bin, möchte ich nicht erklären, weil es zu privat ist, es setzt sich aber aus vielem zusammen: Charakter, Ausstrahlung, Aussehen, Einstellung, Kindheit ect. Ich möchte auch nicht gerne hören :"jeder Topf findet seinen Deckel ", weil es objektiv einfach Quatsch ist. Ebenso wenig etwas von einer Therapie, weil sie meine Karriere vernichten würde und mir eine "eventuelle" Partnerschaft nicht wichtiger ist, vorallem weil es dafür keinerlei Garantie gibt. 

Ich bin weiblich 20 Jahre suche nicht mehr und wurde auch nie mit Interesse jeglicher Art beglückt und keine körperliche Nähe erfahren. Meine Nächsten haben selbst bestätigt, dass ich beziehungsunfähig bin, was sich in meinen Erfahrungen auch bestätigt hat, auch wenn ich lange noch dran geglaubt habe, aber die Realität hat mich eingeholt. Ich habe mich auch bis auf einen Vorfall nicht verliebt (wobei es mehr schwärmen war) . 

Wie gesagt weniger möchte ich Tipps meinen Zustand zu ändern, vielmehr wie man es akzeptiert und das Beste daraus macht. Die Vorteile des Alleinseins haben sich für auch schon ergeben, doch die Emotionen sind blöderweise immer noch da. 
Meine größte Angst ist halt im Alter oder in Krankheit ganz alleine zu sein, aber ich denke das ist der Preis für den man zahlen muss, und eine Partnerschaft ist ja auch nicht ein Garant dafür. 

Ach du bist erst zwanzig. Dann lass noch ein bisschen Zeit vergehen und zementiere in diesem zarten Alter keinen Lebensweg fest, sondern sei offen für alles, was da kommen mag. In deinem Alter denken einige (noch), dass sie immer allein bleiben werden, bis sie dann den richtigen Menschen treffen. Dann lösen sich einige Knoten erfahrungsgemäß von selbst.

Und: Den Lebensweg als junger Mensch als unausweichlich festzuschreiben, ist ein bisschen überdramatisch, nicht böse sein .

Steck deine Energie lieber in deinen persönlichen Entwicklungsprozess. Das wird dich mit oder ohne Beziehung bereichern. Den Satz, dass man nie eine Beziehung haben wird, wie eine Schutzbehauptung vor sich herzuschieben, klingt, als sei das Thema Beziehung oder die Abwesenheit einer solchen ein ganz zentraler Punkt in deinem Leben. Aber ehrlich gesagt werte ich diese Worte als Angst davor, allein zu bleiben. Da präsentiert man sich mit dem Etikett der Beziehungsunfähigkeit doch gleich viel weniger bedürftig. Alles ein bisschen verkrampft und angsterfüllt, wäre mein Eindruck. Mit dieser Einstellung provoziert man dann nicht selten das entsprechende Echo bei seinem Umfeld. Leb dein Leben, falls du den richtigen Menschen triffst, sei offen. Falls nicht, ist es auch gut.

Abschließend noch das eine: Man ist auch ohne Beziehung komplett und gut. Beziehungslosigkeit ist ein absolut legitimer Zustand, aber tendenziell vermute ich, dass er in deinem Leben kein Dauerzustand sein wird, wenn du ein bisschen lockerer wirst und dem Thema keine so übermächtige Bedeutung zumisst. 

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P
peterlll
09.12.22 um 8:18

Also wenn man sich deine vorherigen Theads durchliest die du erst vor relativ kurzer Zeit erstellt hast kann man dir nur eines raten. Therapie!

Du scheinst starke Minderwertigkeitskomplexe zu haben, besonders der Thread von vor 2 Monaten vom September lässt darauf schließen. 

Da hast du geschrieben das dich niemand will und lieben wird da du scheinbar ein Mensch bist der nicht geliebt werden kann. Und sowas schreibst du im Alter von 20 Jahren.....

Mann könnte dir hier jetzt viele Tipps geben was du tun könntest, man könnte spekulieren woran es liegt, aber wenn man sich den Weg anschaut auf dem du dich befindest wird es ohne profesionelle Hilfe für dich ganz schwer und kann auch ein ganz böses Ende für dich nehmen.

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det92
det92
09.12.22 um 8:29

Liebe Flockchen,

dies ist Nummer 4 zum Thema allein sein. Das Thema scheint dich doch sehr zu beschäftigen. Von daher gibts keinen einfachen Geheimtipp, wie man keinen Wunsch nach Nähe mehr hat. Wir Menschen haben alle einen Wunsch nach Geselligkeit. Das ist tief in uns drin. Hier und in den letzten Themen gabs schon viele tolle Tipps zu einer Mindsetanpassung. Schau sie dir an 😊


Zum Thema Psychotherapie und Dienstunfähigkeitsuntersuchung (Ich bin selbst Beamtensohn):
 Meinst du nicht, dass dies da nicht auch auffallen könnte ? Obs nicht besser wäre erst mit einem Psychologen zu sprechen und dann die Untersuchung machen zu lassen ? Denn wenn es bei der Untersuchung auffällt, dass duch da aktuell was umtreibt, bist ja wirklich gesperrt?

Da gabs nen Gerichtsurteil. Was in der Vergangenheit war, darf nicht für die Beurteilung der Verbeamtung herangezogen werden:

https://info-beihilfe.de/verbeamtung-trotz-psychotherapie/#:~:text=Eine%20Verbeamtung%20trotz%20Psychotherapie%20ist,der%20Dienstherr%20eine%20Verbeamtung%20ablehnen.



 

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H
holzmichel
09.12.22 um 10:50
In Antwort auf tiefblaueslicht

Du bist 20 Jahre alt. In dem Alter ist man noch Dumm und sowiso unerfahren, die Nachwehen und Verletzungen der Erlebnisse der Kindheit und Jugend und der Probleme die wir alle haben durch die Hormon Umstellung in der Pubertät sind auch noch nicht genug verblasst.
Dazu kommt dann noch bei dir ein sehr schlechtes Selbstbewusstsein.

Geh doch einfach mal mit offenen Augen durchs Leben. Dann siehst du, dass auch Menschen die vielleicht in den Augen mancher Leute nicht so hübsch sind einen Partner haben, und sogar auch hübsche Partner. 

Und auch Dumme und bekloppte Menschen finden einen Partner. 

Hör auf dir Gedanken zu machen, entspann dich, mach dir dein Leben so schön du kannst und alles wird irgendwann gut. 

Und zum Thema Therapie : du hast sowas von einer Therapie nötig! 

Dem ist nicht viel hinzuzufügen, sehr gut geschrieben.

Ich finde total traurig wie man als TE mit 20 Jahren so verzeifelt und verkopft sein kann.
Sie drängt alles unangeneme weg und ergibt sich in ihr Schicksal...

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W
wanderer
09.12.22 um 11:13

Wieso würde eine Therapie deine Kariere zerstören? Was verstehst du unter Therapie? Beziehungsfähigkeit hat viel mit Verträglichkeit und dem Umgang mit anderen Menschen zu tun, was auch für die Kariere wichtig ist.

Mein Rat wäre, dass du versuchst zu lernen andere Menschen besser einschätzen zu können und wie man einen angenehmen Umgang mit ihnen hat. Evtl. auch mit Menschen, welche selbst einen freundlichen Umgang pflegen, auch wenn sie dir evtl. etwas langweilig scheinen.
Du bist noch jung, in den nächsten 8 Jahren wirst du sicherlich noch viel erleben und lernen. Wenn du dich immer wieder fragst wie sich andere Menschen bei bestimmten Dingen fühlen, welche Wege es geben kann Dingen so zu kommunizieren, dass sie positiv angenommen werden (und du deine Interessen dadurch evtl. auch besser durchsetzen kannst), dann kann dies sehr helfen.
Viele Junge Frauen sind mit 20 hübsch und verderben es sich dann durch schlechte Ernährung, massenhaft Alkohol und evtl auch härteren Drogen, ...

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det92
det92
09.12.22 um 13:17
In Antwort auf wanderer

Wieso würde eine Therapie deine Kariere zerstören? Was verstehst du unter Therapie? Beziehungsfähigkeit hat viel mit Verträglichkeit und dem Umgang mit anderen Menschen zu tun, was auch für die Kariere wichtig ist.

Mein Rat wäre, dass du versuchst zu lernen andere Menschen besser einschätzen zu können und wie man einen angenehmen Umgang mit ihnen hat. Evtl. auch mit Menschen, welche selbst einen freundlichen Umgang pflegen, auch wenn sie dir evtl. etwas langweilig scheinen.
Du bist noch jung, in den nächsten 8 Jahren wirst du sicherlich noch viel erleben und lernen. Wenn du dich immer wieder fragst wie sich andere Menschen bei bestimmten Dingen fühlen, welche Wege es geben kann Dingen so zu kommunizieren, dass sie positiv angenommen werden (und du deine Interessen dadurch evtl. auch besser durchsetzen kannst), dann kann dies sehr helfen.
Viele Junge Frauen sind mit 20 hübsch und verderben es sich dann durch schlechte Ernährung, massenhaft Alkohol und evtl auch härteren Drogen, ...

Für bestimmte Beamtenlaufbahnen wird vom Staat eine starke physische und psychische Belastbarkeit verlangt.

Gründe liegen u.a. im Selbstschutz, dem möglichen körperlichen Einsatz gegen andere Personen und dem Führen und Einsatz von Schusswaffen. Das Beispiel Andreas Lubitz zeigt, dass derartige Untersuchungen allerdings auch Schwachstellen haben können.

Wie bereits erwähnt, ist nach Abschluss einer Therapie aber immer noch ein Diensteintritt möglich. 

https://info-beihilfe.de/verbeamtung-trotz-psychotherapie/#:~:text=Eine%20Verbeamtung%20trotz%20Psychotherapie%20ist,der%20Dienstherr%20eine%20Verbeamtung%20ablehnen.

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W
wanderer
09.12.22 um 13:55

Wenn ich mir deine anderen Threads ansehe hast du auch einen eigenartigen Eindruck vom "Rest" der übrig bleibt bei Männern.
Männer sind oft sehr an netten Frauen interessiert, wärend viele (ich sage nicht alle) Frauen mit einer gewissen Tendenz etwas für aggressive gefährliche Männer übrig haben. So gibt es  u.a. auch das Phänomen, dass manche Frauen ein entsprechendes Interesse an Gefängnisinsassen haben (umgekehrt ist dies wohl weniger verbreitet).

Dadurch sind übrig gebliebene Männer zum einem Teil nette Männer und ein weiterer Teil sind Männer, die beruflich sehr aktiv sind und in Berufen aktiv sind mit geringem Frauenanteil (insbesondere wenige Singlefrauen), z.B. IT, oder Ingeniere, ...

Die Frage ist dann, wie kannst du die geeigneten Single-Männer kennen lernen?

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F
floeckchen
09.12.22 um 14:13

Dieses Missverständnis habe ich im letzten Thread bereits klargestellt, insbesondere wen ich damit meine und das waren definitiv nicht die netten ITler. Demnach möchte ich das auch nicht weiter ausdiskutieren. 

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det92
det92
09.12.22 um 15:27
In Antwort auf floeckchen

Dieses Missverständnis habe ich im letzten Thread bereits klargestellt, insbesondere wen ich damit meine und das waren definitiv nicht die netten ITler. Demnach möchte ich das auch nicht weiter ausdiskutieren. 

Und was sagst zu den anderen Antworten? 😉

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F
floeckchen
09.12.22 um 19:25

Nein ich werde keine Therapie machen, berufliche Zukunft ist mir wichtiger. Dafür ist der Leidensdruck nicht groß genug, zudem habe ich ja noch Freundschaften/Bekanntschaften die das teilweise kompensieren.
Sexuell muss ich mal sehen, wie ich das gestalte. 

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F
floeckchen
09.12.22 um 19:27
In Antwort auf det92

Für bestimmte Beamtenlaufbahnen wird vom Staat eine starke physische und psychische Belastbarkeit verlangt.

Gründe liegen u.a. im Selbstschutz, dem möglichen körperlichen Einsatz gegen andere Personen und dem Führen und Einsatz von Schusswaffen. Das Beispiel Andreas Lubitz zeigt, dass derartige Untersuchungen allerdings auch Schwachstellen haben können.

Wie bereits erwähnt, ist nach Abschluss einer Therapie aber immer noch ein Diensteintritt möglich. 

https://info-beihilfe.de/verbeamtung-trotz-psychotherapie/#:~:text=Eine%20Verbeamtung%20trotz%20Psychotherapie%20ist,der%20Dienstherr%20eine%20Verbeamtung%20ablehnen.

Das Problem liegt zusätzlich in einer Privatversicherung, Schulische Beamtenstatus und gesetzliche Krankenversicherung ist finanziell sehr blöd. Private Versicherungen wollen am liebsten eine komplett reine Patientenakte

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F
floeckchen
09.12.22 um 19:28
In Antwort auf wanderer

Wieso würde eine Therapie deine Kariere zerstören? Was verstehst du unter Therapie? Beziehungsfähigkeit hat viel mit Verträglichkeit und dem Umgang mit anderen Menschen zu tun, was auch für die Kariere wichtig ist.

Mein Rat wäre, dass du versuchst zu lernen andere Menschen besser einschätzen zu können und wie man einen angenehmen Umgang mit ihnen hat. Evtl. auch mit Menschen, welche selbst einen freundlichen Umgang pflegen, auch wenn sie dir evtl. etwas langweilig scheinen.
Du bist noch jung, in den nächsten 8 Jahren wirst du sicherlich noch viel erleben und lernen. Wenn du dich immer wieder fragst wie sich andere Menschen bei bestimmten Dingen fühlen, welche Wege es geben kann Dingen so zu kommunizieren, dass sie positiv angenommen werden (und du deine Interessen dadurch evtl. auch besser durchsetzen kannst), dann kann dies sehr helfen.
Viele Junge Frauen sind mit 20 hübsch und verderben es sich dann durch schlechte Ernährung, massenhaft Alkohol und evtl auch härteren Drogen, ...

Ich rede von romantischer Beziehungsfähigkeit, nicht von freundschaftlicher, kollegischer ect. 

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F
floeckchen
09.12.22 um 19:36
In Antwort auf det92

Liebe Flockchen,

dies ist Nummer 4 zum Thema allein sein. Das Thema scheint dich doch sehr zu beschäftigen. Von daher gibts keinen einfachen Geheimtipp, wie man keinen Wunsch nach Nähe mehr hat. Wir Menschen haben alle einen Wunsch nach Geselligkeit. Das ist tief in uns drin. Hier und in den letzten Themen gabs schon viele tolle Tipps zu einer Mindsetanpassung. Schau sie dir an 😊


Zum Thema Psychotherapie und Dienstunfähigkeitsuntersuchung (Ich bin selbst Beamtensohn):
 Meinst du nicht, dass dies da nicht auch auffallen könnte ? Obs nicht besser wäre erst mit einem Psychologen zu sprechen und dann die Untersuchung machen zu lassen ? Denn wenn es bei der Untersuchung auffällt, dass duch da aktuell was umtreibt, bist ja wirklich gesperrt?

Da gabs nen Gerichtsurteil. Was in der Vergangenheit war, darf nicht für die Beurteilung der Verbeamtung herangezogen werden:

https://info-beihilfe.de/verbeamtung-trotz-psychotherapie/#:~:text=Eine%20Verbeamtung%20trotz%20Psychotherapie%20ist,der%20Dienstherr%20eine%20Verbeamtung%20ablehnen.



 

Weil ich viel generell nachdenke, ich denke auch viel über meine Organisation meiner Aktenordner nach, aber das teile ich nicht in einem Beziehungsforum😉

Es gibt freundschaftliche Nähe und romantische Nähe. Romantische Nähe können manche Menschen ersetzten, also das woran ich am arbeiten bin.

Nein sowas fällt nicht auf, wenn man nüchtern dieses Thema angeht. Es gibt auch gewisse Grenzen, die ein Amtsarzt bewahren muss. Der Beziehungsstand (außer man ist verheiratet) spielt soweit ich weiß keine große Rolle,insbesondere weil es eine persönliche Entscheidung ist, es wird folglich nicht nachgefragt.

Oh doch, was in der Vergangenheit war darf sehr wohl als Sperrkriterium genutzt werden, und es wird sehr oft auch, jenachdem wen du vor dir sitzen hast, ob du ihm sympathisch bist ect.

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bissfest
bissfest
09.12.22 um 20:24
In Antwort auf floeckchen

Nein ich werde keine Therapie machen, berufliche Zukunft ist mir wichtiger. Dafür ist der Leidensdruck nicht groß genug, zudem habe ich ja noch Freundschaften/Bekanntschaften die das teilweise kompensieren.
Sexuell muss ich mal sehen, wie ich das gestalte. 

Wenn du es dir leisten kannst, mach doch privat finanziert eine Therapie. Dann ist die Therapie nicht im gesamten Datennetz des Gesundheitswesens aktenkundig. 

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floeckchen
09.12.22 um 20:30
In Antwort auf bissfest

Wenn du es dir leisten kannst, mach doch privat finanziert eine Therapie. Dann ist die Therapie nicht im gesamten Datennetz des Gesundheitswesens aktenkundig. 

Kann ich ja irgendwann nach der verbeamtung machen mit 26 ca. müsste ich ja mit der Ausbildung durch sein 

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bissfest
bissfest
09.12.22 um 20:36
In Antwort auf floeckchen

Ich rede von romantischer Beziehungsfähigkeit, nicht von freundschaftlicher, kollegischer ect. 

Ich glaube, was Wanderer dir sagen möchte (er möge mich korrigieren, wenn ich falschliege), ist, dass das ganze Leben Beziehung ist und dass jegliche Interaktion mit anderen die allgemeine auf sämtlichen Ebenen anwendbare Beziehungsfähigkeit erweitert. Auch die Art, wie du hier mit den Usern umgehst und eine gewisse Beratungsresistenz an den Tag legst und an ihren Worten vorbeiliest, sagt etwas über deine Beziehungsfähigkeit und darüber, ob und wie man dich erreichen kann, aus. Du schlägst jeden Rat aus und möchtest aber dennoch Hilfe. Das ist so, als wolltest du abnehmen, aber zu diesem Zweck weder Sport treiben noch weniger essen. So geht es nicht, irgendwann wirst du das hoffentlich verstehen. Ja, ich weiß, du wirst denken, dass ich dich nicht verstehe, weil du doch nur den Wunsch nach einer Beziehung loswerden möchtest. Aber irgendwann wirst du hoffentlich verstehen, dass dein Ansinnen abstrus ist und Vermeidungsverhalten ist, mit dem du bestenfalls provozierst, was du fürchtest. Ja, ich weiß, du fürchtest doch gar nichts...

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det92
det92
09.12.22 um 20:37
In Antwort auf floeckchen

Das Problem liegt zusätzlich in einer Privatversicherung, Schulische Beamtenstatus und gesetzliche Krankenversicherung ist finanziell sehr blöd. Private Versicherungen wollen am liebsten eine komplett reine Patientenakte

Naja die Gesundheit sollte im Leben ja doch über allem finanziellen stehen, oder ? Dazu zähle ich auch seelisches 

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F
floeckchen
09.12.22 um 22:09
In Antwort auf bissfest

Ich glaube, was Wanderer dir sagen möchte (er möge mich korrigieren, wenn ich falschliege), ist, dass das ganze Leben Beziehung ist und dass jegliche Interaktion mit anderen die allgemeine auf sämtlichen Ebenen anwendbare Beziehungsfähigkeit erweitert. Auch die Art, wie du hier mit den Usern umgehst und eine gewisse Beratungsresistenz an den Tag legst und an ihren Worten vorbeiliest, sagt etwas über deine Beziehungsfähigkeit und darüber, ob und wie man dich erreichen kann, aus. Du schlägst jeden Rat aus und möchtest aber dennoch Hilfe. Das ist so, als wolltest du abnehmen, aber zu diesem Zweck weder Sport treiben noch weniger essen. So geht es nicht, irgendwann wirst du das hoffentlich verstehen. Ja, ich weiß, du wirst denken, dass ich dich nicht verstehe, weil du doch nur den Wunsch nach einer Beziehung loswerden möchtest. Aber irgendwann wirst du hoffentlich verstehen, dass dein Ansinnen abstrus ist und Vermeidungsverhalten ist, mit dem du bestenfalls provozierst, was du fürchtest. Ja, ich weiß, du fürchtest doch gar nichts...

Nein es geht darum, dass meine Bitte sich in diesem Problem nicht einzumischen, bewusst übergangen wird, was also einen direkten Angriff in meine Privatsphäre dastellt. Wer das selbst überließt, muss nicht erwarten, dass ich auf jeden Punkt eingehe. Oder möchtest du dass dir jemamd ungefragt in deinen Erziehungsstil von Kind oder wenn du ein Tier hast, Hund einmischst? Wohl eher nicht. 

Ich habe diese Entscheidung nicht über Nacht getroffen, und bin auch wenn ich noch sehr jung bin nicht entscheidungsunfähig. Ich finde diese "Ach das kleine dumme Kind" Einstellung hier sehr verachtend und teilweise auch herablassend, ohne meine Lebensgeschichte zu kennen und nur mit einem runtergebrochenden Text auf meine Person schließen zu wollen, wo ich die wichtigsten Punkte erläutern möchte. 

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F
floeckchen
09.12.22 um 22:14
In Antwort auf det92

Naja die Gesundheit sollte im Leben ja doch über allem finanziellen stehen, oder ? Dazu zähle ich auch seelisches 

Gut aber wie um die Gesundheit kümmern, wenn man keine finanziellen Mittel hat? Meine Familie war arm und ich weiß, was es heißt, keine ausreichende Versorgung zu bekommen. Es gibt Menschen die sich aus dem Nichts irgendwie herausgearbeitet haben und ja vll sehen sie die Welt zynischer als Menschen die in ihrer Kindheit keine existentiellen Nöte hatten

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hardy
hardy
09.12.22 um 23:23

Wie man es akzeptiert?

Nun, einfach nicht mehr daran denken.
So simpel wie es ist, so schwierig ist es.

Denn im Grunde möchtest du ja eigentlich eine Partnerschaft (Angst alleine zu sein und du denkst darüber nach, weshalb du Beziehungsunfähig sein solltest...)

Aber stress dich nicht. Du bist erst 20 und hast noch das ganze Leben vor dir. Deine Ausbildung, dein Einstieg ins Berufsleben, die ersten Kariereschritte,.... Es fließt noch so viel Wasser den Bach runter und alles was du erlebt wird dich prägen und entwickeln.

Vielleicht musst du zunächst für dich deinen Weg finden und wenn du deine innere Ruhe gefunden hast, dann wirst du dich wahrscheinlich auch auf eine Beziehung einlassen können. Und wahrscheinlich wird das Schicksal erst denn den richtigen für dich bei dir vorbeischicken.

Fazit: Mach dir keine Gedanken, denn je mehr du darüber nachdenkst desto präsenter ist es in deinem Kopf.
Fokusiere dich auf das, was dir momentan wichtig ist. Je mehr du dich mit den Dingen beschäftigst, die dir wichtig sind, desto besser fühlst du dich und grübelst auch weniger über "was wäre wenn..."

Und ganz wichtig: gib mal einen Dreck auf das, was deine Näheren (Familie, Freunde, sonstiges) von sich geben. Für dich bist nur du und deine Meinung wichtig. Die können nicht in deinen Kopf und dein Herz sehen und sie bekommen auch nur die hälfte von dem mit, was du in einer Beziehung erlebst. Was also sollen die denn bitte beurteilen können? Allerhöchstens das du nicht in ihr Schema passt. Und?
Glaub keinem der dir erzählen will, dass du Beziehungsunfähig bist. Du gehst deinen Weg, lässt dich nicht verbiegen und momentan hast du nicht das Bedürfnis, dich an jemanden anzupassen. Das ist völlig okay, aber nicht Beziehungsunfähig.

Und wer weiß, in 10- 20 Jahren (oder auch morgen) läuft dir dein Seelenpartner über den Weg und plötzlich sieht die Welt ganz anders aus. Also, lass dir nichts einreden, du bist, so wie du bist, völlig in Ordnung.

LG Hardy

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Kannst du deine Antwort nicht finden?

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D
deflorin
10.12.22 um 0:30

Ich wollte zuerst anders auf deinen Post antworten, aber da du ausdrücklich darum gebeten hast, gewisse Empfehlungen etc. zu unterlassen, versuche ich das mal zu respektieren und versuche es wiefolgt:

Vorweg: Du fragst, wie du den Beziehungswunsch unterdrücken kannst. Unterdrücken ist sicher mal keine «gesunde» Lösung. Vielleicht wäre «überwinden» passender? Dazu solltest du dich zuerst grundsätzlich fragen, was der «Beziehungswunsch» genau für dich bedeutet. Was wünschst du dir denn genau? Zweisamkeit? Zuneigung? Bestätigung? Sex? Liebe? Verständnis? Freundschaft? Unterstützung? ….. nimm dir ruhig Zeit, diese Antworten zu finden.

(Ich z.B., die «erst» Mitte 20 die ersten körperlichen und Emotionalen Erfahrungen – was Sex, Liebe und Beziehung angeht – gemacht hat, habe erst später, als ich schon jahrelang in einer Beziehung war, gemerkt, dass ein grosser Teil meines «Beziehungswunsches», den ich seit 14 hatte, eher der Bedürfnis war, einer gesellschaftlichen Erwartung zu entsprechen (den ersten Kuss, den ersten Freund, das erste Mal etc.))

Was ich damit sagen will: der Beziehungswunsch setzt sich aus mehreren Komponenten, aus mehreren einzelnen Wünschen oder Verlangen (oder Ängsten!) zusammen. Wenn du diese identifizieren kannst, kannst du dir überlegen, wie du diese einzelnen Bedürfnisse befriedigen bzw. die Ängste überwinden kannst, ohne eine Beziehung einzugehen.
 

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bissfest
bissfest
10.12.22 um 1:35
In Antwort auf floeckchen

Nein es geht darum, dass meine Bitte sich in diesem Problem nicht einzumischen, bewusst übergangen wird, was also einen direkten Angriff in meine Privatsphäre dastellt. Wer das selbst überließt, muss nicht erwarten, dass ich auf jeden Punkt eingehe. Oder möchtest du dass dir jemamd ungefragt in deinen Erziehungsstil von Kind oder wenn du ein Tier hast, Hund einmischst? Wohl eher nicht. 

Ich habe diese Entscheidung nicht über Nacht getroffen, und bin auch wenn ich noch sehr jung bin nicht entscheidungsunfähig. Ich finde diese "Ach das kleine dumme Kind" Einstellung hier sehr verachtend und teilweise auch herablassend, ohne meine Lebensgeschichte zu kennen und nur mit einem runtergebrochenden Text auf meine Person schließen zu wollen, wo ich die wichtigsten Punkte erläutern möchte. 

Ich glaube nicht dass die Bitte übergangen wird, aber es ist eine ungewöhnliche Bitte, die einen fast zwangsläufig zu dem Thema, das du umschiffen möchtest, zurückführt, weil sich die Bitte so andühlt wie: Ich möchte abnehmen, aber weder Sport machen noch gesünder essen. Oder: Seht ihr den rosa Elefanten dort drüben? Lasst uns bitte nicht über ihn sprechen, obwohl er mitten im Raum steht und wir ihn alle sehen. Vielleicht kannst du verstehen, dass deine Bitte sich für manche Außensthenden so anfühlt. Es ist also keine Bösartigkeit, warum man das Thema trotzdem kommentiert. Man kommt schwer um das Thema herum. Aber sis hat Recht. Widerstände haben ihren Sinn und man soll sie respektieren. Bitte nimm nur zur Kenntnis, dass es vermutlich niemand böse meint. Auch in Bezug auf dein Alter ist es so, dass es vermutlich niemand herablassend meint, wenn er deine Jugend kommentiert. Alter ist kein Privileg und macht nicht automatisch schlauer. Aber ich bin beispielsweise mehr als doppelt so alt wie du. Wenn ich an mich in deinem Alter zurückdenke, so war ich auch gewiss nicht dumm und wusste auch damals schon einiges, was ich jetzt weiß, aber im Laufe eines Lebens passiert dennoch noch einmal sehr viel, was einen formt und verändert und prägt und viele meiner Ängste und Sorgen von damals waren gänzlich unbegründet. Und so habe ich es des Öfteren beobachten können. Du denkst, ich schrieb meine Worte belehrend von oben herab. Ich schrieb sie in der Tat mit einem wohlwollenden Schmunzeln, aber ich meinte sie wirklich so. Auch wenn das für dich im Moment keinen Sinn ergibt, so glaub mir bitte, dass meine Worte keine belehrenden Hülsen waren und ernst gemeint sind, sondern an dich gingen, natürlich unter Berücksichtigung der spärlichen Information über deine Person. 

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bissfest
bissfest
10.12.22 um 2:02
In Antwort auf bissfest

Ich glaube nicht dass die Bitte übergangen wird, aber es ist eine ungewöhnliche Bitte, die einen fast zwangsläufig zu dem Thema, das du umschiffen möchtest, zurückführt, weil sich die Bitte so andühlt wie: Ich möchte abnehmen, aber weder Sport machen noch gesünder essen. Oder: Seht ihr den rosa Elefanten dort drüben? Lasst uns bitte nicht über ihn sprechen, obwohl er mitten im Raum steht und wir ihn alle sehen. Vielleicht kannst du verstehen, dass deine Bitte sich für manche Außensthenden so anfühlt. Es ist also keine Bösartigkeit, warum man das Thema trotzdem kommentiert. Man kommt schwer um das Thema herum. Aber sis hat Recht. Widerstände haben ihren Sinn und man soll sie respektieren. Bitte nimm nur zur Kenntnis, dass es vermutlich niemand böse meint. Auch in Bezug auf dein Alter ist es so, dass es vermutlich niemand herablassend meint, wenn er deine Jugend kommentiert. Alter ist kein Privileg und macht nicht automatisch schlauer. Aber ich bin beispielsweise mehr als doppelt so alt wie du. Wenn ich an mich in deinem Alter zurückdenke, so war ich auch gewiss nicht dumm und wusste auch damals schon einiges, was ich jetzt weiß, aber im Laufe eines Lebens passiert dennoch noch einmal sehr viel, was einen formt und verändert und prägt und viele meiner Ängste und Sorgen von damals waren gänzlich unbegründet. Und so habe ich es des Öfteren beobachten können. Du denkst, ich schrieb meine Worte belehrend von oben herab. Ich schrieb sie in der Tat mit einem wohlwollenden Schmunzeln, aber ich meinte sie wirklich so. Auch wenn das für dich im Moment keinen Sinn ergibt, so glaub mir bitte, dass meine Worte keine belehrenden Hülsen waren und ernst gemeint sind, sondern an dich gingen, natürlich unter Berücksichtigung der spärlichen Information über deine Person. 

Und was ich vielleicht auch noch erwähnen sollte: Du nimmst offenbar mich nicht ernst, wenn du denkst, dass ich hier einfach Worthülsen, die dir nicht gelten oder die man jedem schreiben könnte, von mir gebe. Der Hintergrund meiner Worte war auch, dass auch ich etwas im Paket hatte oder habe, was erst einmal überwunden werden wollte, bevor ich mich binden und sexuell einlassen konnte und dass ich ähnliche Gedanken hatte, als ich in deinem Alter war, vermutlich aus ganz anderen Gründen. Und meine Schlussfolgerungen und mein Umgang mit der Sache waren anders. Aber ich hatte in deinem Alter vergleichbare Bedenken. Ich tue deine Worte also nicht als unwesentlich ab, aber ich denke wirklich, dass sich da noch einiges zu deinen Gunsten entwickeln und verändern wird - wenn du es willst und zulässt. Ich hoffe, dass es mir zumindest gelungen ist, dass du dich ernst genommen fühlst, auch wenn ich dir offenbar zumindest zunächst in der Sache selbst nicht helfen konnte. 

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det92
det92
10.12.22 um 10:51
In Antwort auf floeckchen

Gut aber wie um die Gesundheit kümmern, wenn man keine finanziellen Mittel hat? Meine Familie war arm und ich weiß, was es heißt, keine ausreichende Versorgung zu bekommen. Es gibt Menschen die sich aus dem Nichts irgendwie herausgearbeitet haben und ja vll sehen sie die Welt zynischer als Menschen die in ihrer Kindheit keine existentiellen Nöte hatten

Naja, dass kann jeden treffen, unabhängig vom finanziellen Status. Dies zeigt auch das Beispiel Sebastian Deisler. 

Wenn du vermeiden möchtest, dass die Behandlung irgendwo gespeichert wird, kannst ja auch zu einem auf Psychotherapie spezialisierten Heilpraktiker. Das läuft ja nicht über die Krankenkasse.

Oder wie hier nun vorgeschlagen ward, abwarten un Tee trinken und vl bisschen am Mindset basteln. 😊

Neue Hobbys und Sportarten sind manchmal auch eine tolle Ablenkung.

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tiefblaueslicht
10.12.22 um 15:31

Wünsche und Bedürfnisse zu unterdrücken geht eine Weile lang gut. Aber irgendwann ist man halt gefühlt nur noch von verliebten Umgeben, Freunde und Verwandte bekommen Kinder und man kommt selbst immer mehr ins grübeln und macht sich kaputt.

Sich zur Betäubung in die Arbeit zu stürzen und Karriere zu machen geht auch in den 20zigern recht gut. Wenn aber ab 30 langsam die Luft raus ist bzw die Arbeit einen vielleicht nicht mehr so begeistert, dann fragt man sich womöglich ob man zum Arbeiten auf der Erde ist. 

Du hast nur ein Leben und irgendwann ist es vorbei. Das Hauptziel im Leben sollte sein, Glücklich und zufrieden zu sein. 

Da muss natürlich jeder seinen eigenen Weg gehen bzw finden. Aber seine Wünsche zu unterdrücken und zu betäuben geht irgendwann gewaltig in die Hose. 

Und auch wenn du es etwas bezweifelst aber mit 20 haben wir Menschen sicherlich nicht den Zenit der weisheit erlangt. Oder glaubst du, dass dein 40 oder 60 jähriges Ich zu dir sagen würde sagen würde "alles super, mach weiter so"? 

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ich2022
10.12.22 um 18:48

Hallo Flöckchen,
wie stehst du in Beziehung zu DIR?


Vermisst  du die Liebesbeziehung zu einem Partner an deiner Seite oder überhaupt die Beziehung zu einem menschlichen Wesen?
Immer mehr Menschen entwickeln zu einem Haustier eine größere Beziehung als zu einem Menschen - mit oder ohne Beziehung einer Partnerschaft
bzw geben ihrem Haustier den Vorrang z.B. beim Kuscheln auf dem Sofa.
 

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ich2022
10.12.22 um 19:12
In Antwort auf tiefblaueslicht

Wünsche und Bedürfnisse zu unterdrücken geht eine Weile lang gut. Aber irgendwann ist man halt gefühlt nur noch von verliebten Umgeben, Freunde und Verwandte bekommen Kinder und man kommt selbst immer mehr ins grübeln und macht sich kaputt.

Sich zur Betäubung in die Arbeit zu stürzen und Karriere zu machen geht auch in den 20zigern recht gut. Wenn aber ab 30 langsam die Luft raus ist bzw die Arbeit einen vielleicht nicht mehr so begeistert, dann fragt man sich womöglich ob man zum Arbeiten auf der Erde ist. 

Du hast nur ein Leben und irgendwann ist es vorbei. Das Hauptziel im Leben sollte sein, Glücklich und zufrieden zu sein. 

Da muss natürlich jeder seinen eigenen Weg gehen bzw finden. Aber seine Wünsche zu unterdrücken und zu betäuben geht irgendwann gewaltig in die Hose. 

Und auch wenn du es etwas bezweifelst aber mit 20 haben wir Menschen sicherlich nicht den Zenit der weisheit erlangt. Oder glaubst du, dass dein 40 oder 60 jähriges Ich zu dir sagen würde sagen würde "alles super, mach weiter so"? 

Sorry,Freunde und Verwandte bekommen mit 20 Jahren heutzutage in den wenigsten Fällen Kinder sondern wollen sich selbst erfahren bevor sie sich binden 👍

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ich2022
10.12.22 um 19:21
In Antwort auf floeckchen

Gut aber wie um die Gesundheit kümmern, wenn man keine finanziellen Mittel hat? Meine Familie war arm und ich weiß, was es heißt, keine ausreichende Versorgung zu bekommen. Es gibt Menschen die sich aus dem Nichts irgendwie herausgearbeitet haben und ja vll sehen sie die Welt zynischer als Menschen die in ihrer Kindheit keine existentiellen Nöte hatten

Floeckchen 🙏 vertraue dir selber und zeige auf deinem Weg was in dir steckt - mit genügend Selbstvertrauen erreichst du deine Ziele ohne Therapie.

Denn meist haben Therapeuten weitaus größere Probleme.

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Z
zimtschnecke03
10.12.22 um 23:41
In Antwort auf floeckchen

Nein ich werde keine Therapie machen, berufliche Zukunft ist mir wichtiger. Dafür ist der Leidensdruck nicht groß genug, zudem habe ich ja noch Freundschaften/Bekanntschaften die das teilweise kompensieren.
Sexuell muss ich mal sehen, wie ich das gestalte. 

Also mir persönlich wäre mein Privatleben doch ein Stück wichtiger als die berufliche Zukunft. Nicht falsch verstehen, Karriere/Beruf ist auch wichtig, Vorallem auch auf eigenen Beinen zu stehen und finanziell klar zu kommen, das Leben finanzieren zu können, aber was du beschreibst klingt für mich so, als würde man nur leben um zu arbeiten. 

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det92
det92
11.12.22 um 10:40
In Antwort auf ich2022

Sorry,Freunde und Verwandte bekommen mit 20 Jahren heutzutage in den wenigsten Fällen Kinder sondern wollen sich selbst erfahren bevor sie sich binden 👍

Aber genau dies schreibt Blaulicht doch  ?🤔

Wenn man diese Selbsterfahrungen nicht irgendwann mal macht, wirds halt um die 30 immer kniffeliger. Der Erfahrungsvorsprung der meisten wäre halt dann enorm. 

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det92
det92
11.12.22 um 10:46
In Antwort auf zimtschnecke03

Also mir persönlich wäre mein Privatleben doch ein Stück wichtiger als die berufliche Zukunft. Nicht falsch verstehen, Karriere/Beruf ist auch wichtig, Vorallem auch auf eigenen Beinen zu stehen und finanziell klar zu kommen, das Leben finanzieren zu können, aber was du beschreibst klingt für mich so, als würde man nur leben um zu arbeiten. 

Dito.

Vor allem richtig performen kann man beruflich ja nur wenn privat alles i.O. ist. Das merken die Kollegen und Führungskräfte ja auch

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floeckchen
23.01.23 um 0:25
In Antwort auf bissfest

Ich glaube nicht dass die Bitte übergangen wird, aber es ist eine ungewöhnliche Bitte, die einen fast zwangsläufig zu dem Thema, das du umschiffen möchtest, zurückführt, weil sich die Bitte so andühlt wie: Ich möchte abnehmen, aber weder Sport machen noch gesünder essen. Oder: Seht ihr den rosa Elefanten dort drüben? Lasst uns bitte nicht über ihn sprechen, obwohl er mitten im Raum steht und wir ihn alle sehen. Vielleicht kannst du verstehen, dass deine Bitte sich für manche Außensthenden so anfühlt. Es ist also keine Bösartigkeit, warum man das Thema trotzdem kommentiert. Man kommt schwer um das Thema herum. Aber sis hat Recht. Widerstände haben ihren Sinn und man soll sie respektieren. Bitte nimm nur zur Kenntnis, dass es vermutlich niemand böse meint. Auch in Bezug auf dein Alter ist es so, dass es vermutlich niemand herablassend meint, wenn er deine Jugend kommentiert. Alter ist kein Privileg und macht nicht automatisch schlauer. Aber ich bin beispielsweise mehr als doppelt so alt wie du. Wenn ich an mich in deinem Alter zurückdenke, so war ich auch gewiss nicht dumm und wusste auch damals schon einiges, was ich jetzt weiß, aber im Laufe eines Lebens passiert dennoch noch einmal sehr viel, was einen formt und verändert und prägt und viele meiner Ängste und Sorgen von damals waren gänzlich unbegründet. Und so habe ich es des Öfteren beobachten können. Du denkst, ich schrieb meine Worte belehrend von oben herab. Ich schrieb sie in der Tat mit einem wohlwollenden Schmunzeln, aber ich meinte sie wirklich so. Auch wenn das für dich im Moment keinen Sinn ergibt, so glaub mir bitte, dass meine Worte keine belehrenden Hülsen waren und ernst gemeint sind, sondern an dich gingen, natürlich unter Berücksichtigung der spärlichen Information über deine Person. 

"Ich glaube nicht dass die Bitte übergangen wird, aber es ist eine ungewöhnliche Bitte, die einen fast zwangsläufig zu dem Thema, das du umschiffen möchtest, zurückführt, weil sich die Bitte so andühlt wie: Ich möchte abnehmen, aber weder Sport machen noch gesünder essen."

Nein das ist der falsche Anhaltspunkt, besser wäre es so"Ich fühle mich zu dick, aber möchte nichts dagegen tun. Wie schaffe ich es, mein Körperbild für mich zu akzeptieren?" Da ich keine Beziehung mehr eingehen will, aber mit den Konsequenzen leben lernen möchte. Was im Übrigen immer besser funktioniert.

Am allermeisten belastet mich die Erwartung meines Umfelds einen Partner haben zu müssen, weil ich sonst gestört oder krank wäre. Zudem bin ich asexuell, das bedeutet ich wünsche mir keine sexuelle Beziehung zu einem Menschen. Klar interessiert mich Sex auf eine ziemlich abstrakte Weise, weil es sich für die meisten wahrscheinlich gut angefühlt, allerdings kann ich es für mich beim besten Willen nicht vorstellen, sowas unbedingt zu wollen. Und ich leide nicht darunter. Manchmal denke ich mir, wenn ich nicht so unter Druck stehen würde, vermutlich würde überhaupt keinen Gedanken daran verschwenden. Vll ist es auch mehr das Gefühl "normal" sein zu wollen, keine Ahnung. Wie gesagt, verliebt war ich auch noch nie. 
Erst heute war mal wieder eine Diskussion zwischen meiner Mutter, mir und einer Bekannten deswegen. 
 

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nel
23.01.23 um 7:02
In Antwort auf floeckchen

Ja genau oben steht meine Frage😅
Ich frage mich wie ich damit am besten umgehen kann, also den Wunsch einer Partnerschaft zu unterdrücken. Dass er nie ganz vergehen wird, ist mir bewusst, und ich mache mir auch keine illusionistischen Vorstellungen, dass es so sein wird, aber irgendwie kann man damit lernen umzugehen.

Warum ich Beziehungsungeeignet bin, möchte ich nicht erklären, weil es zu privat ist, es setzt sich aber aus vielem zusammen: Charakter, Ausstrahlung, Aussehen, Einstellung, Kindheit ect. Ich möchte auch nicht gerne hören :"jeder Topf findet seinen Deckel ", weil es objektiv einfach Quatsch ist. Ebenso wenig etwas von einer Therapie, weil sie meine Karriere vernichten würde und mir eine "eventuelle" Partnerschaft nicht wichtiger ist, vorallem weil es dafür keinerlei Garantie gibt. 

Ich bin weiblich 20 Jahre suche nicht mehr und wurde auch nie mit Interesse jeglicher Art beglückt und keine körperliche Nähe erfahren. Meine Nächsten haben selbst bestätigt, dass ich beziehungsunfähig bin, was sich in meinen Erfahrungen auch bestätigt hat, auch wenn ich lange noch dran geglaubt habe, aber die Realität hat mich eingeholt. Ich habe mich auch bis auf einen Vorfall nicht verliebt (wobei es mehr schwärmen war) . 

Wie gesagt weniger möchte ich Tipps meinen Zustand zu ändern, vielmehr wie man es akzeptiert und das Beste daraus macht. Die Vorteile des Alleinseins haben sich für auch schon ergeben, doch die Emotionen sind blöderweise immer noch da. 
Meine größte Angst ist halt im Alter oder in Krankheit ganz alleine zu sein, aber ich denke das ist der Preis für den man zahlen muss, und eine Partnerschaft ist ja auch nicht ein Garant dafür. 

Hi! Ich bin gerade baff, zu lesen, dass es noch jemandem so geht wie mir. Ich möchte auch gerne eine Beziehung und eine Familie, bin aber durch meine Festgefahrenheit, meinem Wunsch nach Freiheit und Unabhängigkeit und meiner Aversion dagegen, meine Wohnumg zu teilen oder gar wegzuziehen aus meinem geliebten Heimatdorf komplett ungeeignet. 

So wie du war ich bis vor einem Jahr noch nie wirklich verliebt (ich bin 27) und habe höchstens mal für Stars geschwärmt. 

Gerade habe ich einem sehr netten Kerl gesagt, dass ich doch keine Beziehung mit ihm möchte, da mir der Gedanke an etwas Festes tatsächlich ein ungutes Gefühl im Bauch gegeben hat. Nun geht es mir wieder besser. 

Was mir gerade sehr hilft, zu akzeptieren, dass ich wahrscheinlich keine Partnerschaft haben werde: ich konzentriere mich jetzt voll und ganz auf mich. Ich setze mich mit mir selbst und meiner Vergangenheit auseinander, ich nehme das Leben, wie es kommt, ohne zwanghaft nach etwas zu suchen, ich gehe alten Hobbys nach, buche Kurse und gehe öfters weg, um etwas zu unternehmen, egal ob allein oder mit Freunden. Es kommt dann alles, wie es kommen soll. Außerdem genieße ich die positiven Aspekte des Singledaseins gerade in vollen Zügen. Ich koche, wonach mir ist, ich gebe mein Geld für Sachen aus, die ich und nur ich allein will, und wenn ich dringend zur Toilette muss, habe ich Privatsfähre ohne Ende (tatsächlich gefällt mir das am Alleinsein am besten )

Und ich weiß, dass du keine Tipps zum Thema Beziehungen willst, aber ich möchte dir trotzdem nahe legen, dass du noch sehr jung bist und dass du noch extrem viel Raum zur Entwicklung hast. Das hat man immer, aber mit 20 ist noch nicht einmal das Gehirn voll entwickelt. Vielleicht stehst du mit 30 an einer völlig anderen Stelle als jetzt. 

Was mich aber interessiert: warum würde eine Therapie deine Karriere zerstören? Außer dir müsste doch niemand davon wissen

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det92
det92
23.01.23 um 7:50
In Antwort auf floeckchen

"Ich glaube nicht dass die Bitte übergangen wird, aber es ist eine ungewöhnliche Bitte, die einen fast zwangsläufig zu dem Thema, das du umschiffen möchtest, zurückführt, weil sich die Bitte so andühlt wie: Ich möchte abnehmen, aber weder Sport machen noch gesünder essen."

Nein das ist der falsche Anhaltspunkt, besser wäre es so"Ich fühle mich zu dick, aber möchte nichts dagegen tun. Wie schaffe ich es, mein Körperbild für mich zu akzeptieren?" Da ich keine Beziehung mehr eingehen will, aber mit den Konsequenzen leben lernen möchte. Was im Übrigen immer besser funktioniert.

Am allermeisten belastet mich die Erwartung meines Umfelds einen Partner haben zu müssen, weil ich sonst gestört oder krank wäre. Zudem bin ich asexuell, das bedeutet ich wünsche mir keine sexuelle Beziehung zu einem Menschen. Klar interessiert mich Sex auf eine ziemlich abstrakte Weise, weil es sich für die meisten wahrscheinlich gut angefühlt, allerdings kann ich es für mich beim besten Willen nicht vorstellen, sowas unbedingt zu wollen. Und ich leide nicht darunter. Manchmal denke ich mir, wenn ich nicht so unter Druck stehen würde, vermutlich würde überhaupt keinen Gedanken daran verschwenden. Vll ist es auch mehr das Gefühl "normal" sein zu wollen, keine Ahnung. Wie gesagt, verliebt war ich auch noch nie. 
Erst heute war mal wieder eine Diskussion zwischen meiner Mutter, mir und einer Bekannten deswegen. 
 

Nein das ist der falsche Anhaltspunkt, besser wäre es so"Ich fühle mich zu dick, aber möchte nichts dagegen tun. Wie schaffe ich es, mein Körperbild für mich zu akzeptieren?" Da ich keine Beziehung mehr eingehen will, aber mit den Konsequenzen leben lernen möchte. Was im Übrigen immer besser funktioniert
Und trotzdem passt der Vergleich... Je länger man bei Adipositas wartet, das Problem beim Schopfe zu packen umso gravierender die Folgen. Fängt mit Beschwerden beim Treppensteigen oder Einschränkungen in den Freizeitmöglichkeiten an und führt später zu Diabetes, massiven Organschäden, Gelenkschäden, Herzproblemen und noch Schlimmerem. 

In beiden Fällen werden die Maßnahmen der Spezialsten mit steigendem Aufschub heftiger. Am Ende kämpft der Patient in beiden Fällen mit einem stark verändertem Alltag.


Und auch was das Umfeld anbelangt gilt:

Solange es dich so hart triggerd, dass du meinst ihm gerechtwerden zu müssen, solltest du das mit der Bindung angehen. Deine Liebsten kennen dich besser als das Forum. Ihre Einschätzung, dass dir ein Partner gut täte, wird denke ich dann so falsch nicht sein. Das ist dann wieder wie bei der Adipositas. Wenn moch meine Vertrauten immer wieder unverletztend motivieren, was zu unternehmen, kann mein Körper nicht so normal sein.

Man kann überzeugter Single sein. Aber dann juckt einen das Umfeld wenig. Und das ust bei dir meiner Meinung nach nicht so.

 

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hardy
hardy
23.01.23 um 9:01
In Antwort auf floeckchen

"Ich glaube nicht dass die Bitte übergangen wird, aber es ist eine ungewöhnliche Bitte, die einen fast zwangsläufig zu dem Thema, das du umschiffen möchtest, zurückführt, weil sich die Bitte so andühlt wie: Ich möchte abnehmen, aber weder Sport machen noch gesünder essen."

Nein das ist der falsche Anhaltspunkt, besser wäre es so"Ich fühle mich zu dick, aber möchte nichts dagegen tun. Wie schaffe ich es, mein Körperbild für mich zu akzeptieren?" Da ich keine Beziehung mehr eingehen will, aber mit den Konsequenzen leben lernen möchte. Was im Übrigen immer besser funktioniert.

Am allermeisten belastet mich die Erwartung meines Umfelds einen Partner haben zu müssen, weil ich sonst gestört oder krank wäre. Zudem bin ich asexuell, das bedeutet ich wünsche mir keine sexuelle Beziehung zu einem Menschen. Klar interessiert mich Sex auf eine ziemlich abstrakte Weise, weil es sich für die meisten wahrscheinlich gut angefühlt, allerdings kann ich es für mich beim besten Willen nicht vorstellen, sowas unbedingt zu wollen. Und ich leide nicht darunter. Manchmal denke ich mir, wenn ich nicht so unter Druck stehen würde, vermutlich würde überhaupt keinen Gedanken daran verschwenden. Vll ist es auch mehr das Gefühl "normal" sein zu wollen, keine Ahnung. Wie gesagt, verliebt war ich auch noch nie. 
Erst heute war mal wieder eine Diskussion zwischen meiner Mutter, mir und einer Bekannten deswegen. 
 

Wenn du dich selber als asexuell bewertest und eine Beziehung zu einem Menschen (ich rede nicht von Freundes- und Bekanntenkreis) aufbauen möchtest, hast du dir schon einmal überlegt, ob du vielleicht Objektophil bist?

Es gibt Menschen, die zu einem leblosen Gegenstand eine innige Beziehung aufbauen können, ja sogar eine sexuelle.
Was diese Menschen eint: eine Beziehung mit einem Menschen (egal ob hetero- oder homosexuell) gibt ihnen nichts und es besteht auch kein Bedürfnis nach zwischenmenschlichem Körperflüssigkeitsaustausch.

"Vll ist es auch mehr das Gefühl "normal" sein zu wollen..."
Was ist denn bitte inzwischen normal? Mittlerweilen ist jeder irgendetwas besonderes und die "normalen" mittlerweilen abnormal und ewiggestrig (vorsicht, Sarkasmus 😅) Nein, im Ernst. Selbst bei der LGBT-Bewegung kommt jeden Tag gefühlt ein Buchstaben mehr hinzu, so dass man inzwischen als binär sexueller sich wirklich als abnormal fühlt.

Mach dir wegen "normal" mal keinen Stress. Solange du dich wohl fühlst, wer hat da das Recht etwas anderes zu behaupten?

 

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kassandra80
23.01.23 um 16:42
In Antwort auf floeckchen

"Ich glaube nicht dass die Bitte übergangen wird, aber es ist eine ungewöhnliche Bitte, die einen fast zwangsläufig zu dem Thema, das du umschiffen möchtest, zurückführt, weil sich die Bitte so andühlt wie: Ich möchte abnehmen, aber weder Sport machen noch gesünder essen."

Nein das ist der falsche Anhaltspunkt, besser wäre es so"Ich fühle mich zu dick, aber möchte nichts dagegen tun. Wie schaffe ich es, mein Körperbild für mich zu akzeptieren?" Da ich keine Beziehung mehr eingehen will, aber mit den Konsequenzen leben lernen möchte. Was im Übrigen immer besser funktioniert.

Am allermeisten belastet mich die Erwartung meines Umfelds einen Partner haben zu müssen, weil ich sonst gestört oder krank wäre. Zudem bin ich asexuell, das bedeutet ich wünsche mir keine sexuelle Beziehung zu einem Menschen. Klar interessiert mich Sex auf eine ziemlich abstrakte Weise, weil es sich für die meisten wahrscheinlich gut angefühlt, allerdings kann ich es für mich beim besten Willen nicht vorstellen, sowas unbedingt zu wollen. Und ich leide nicht darunter. Manchmal denke ich mir, wenn ich nicht so unter Druck stehen würde, vermutlich würde überhaupt keinen Gedanken daran verschwenden. Vll ist es auch mehr das Gefühl "normal" sein zu wollen, keine Ahnung. Wie gesagt, verliebt war ich auch noch nie. 
Erst heute war mal wieder eine Diskussion zwischen meiner Mutter, mir und einer Bekannten deswegen. 
 

Du solltest Dich dringend von der Idee verabschieden, dass andere Menschen besser wissen könnten als Du selbst was gut für Dich ist. Nur Du weisst was in Dir vorgeht und was Dir ein gutes Gefühl gibt und was nicht. Es ist völlig egal was andere für "normal" halten - solange Du niemandem weh tust zählt allein Deine Meinung dazu. 

Frage Dich einmal warum genau die Erwartung Deines Umfelds Dich so unter Druck setzt. Vermutlich weil Du ihre Akzeptanz möchtest und dass sie Dich so annehmen wie Du bist. Zuallererst solltest Du Dich aber selbst so akzeptieren! An Dir ist nichts falsch oder "unnormal". Du bist wie Du bist und um glücklich zu werden führt kein Weg daran vorbei dass Du Dich als diesen Menschen akzeptierst und liebst. Wenn Dir das einmal klar ist wird das Bedürfnis von allein weniger dass auch andere Menschen Dich so sehen müssen. Dann wirst Du vermutlich selbst feststellen, dass es keinen Grund gibt darüber zu diskutieren oder sich zu rechtfertigen. 

Deine Angehörigen meinen es vermutlich nur gut, wenn sie Dich in eine bestimmte Richtung drängen. Weil sie sich Sorgen machen und Deine Zerissenheit spüren. Es ist aber nicht Deine Aufgabe andere zu überzeugen, sondern das Leben zu führen dass Dich glücklich macht und mit dem Du Dich wohlfühlst.

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floeckchen
23.01.23 um 23:18
In Antwort auf hardy

Wenn du dich selber als asexuell bewertest und eine Beziehung zu einem Menschen (ich rede nicht von Freundes- und Bekanntenkreis) aufbauen möchtest, hast du dir schon einmal überlegt, ob du vielleicht Objektophil bist?

Es gibt Menschen, die zu einem leblosen Gegenstand eine innige Beziehung aufbauen können, ja sogar eine sexuelle.
Was diese Menschen eint: eine Beziehung mit einem Menschen (egal ob hetero- oder homosexuell) gibt ihnen nichts und es besteht auch kein Bedürfnis nach zwischenmenschlichem Körperflüssigkeitsaustausch.

"Vll ist es auch mehr das Gefühl "normal" sein zu wollen..."
Was ist denn bitte inzwischen normal? Mittlerweilen ist jeder irgendetwas besonderes und die "normalen" mittlerweilen abnormal und ewiggestrig (vorsicht, Sarkasmus 😅) Nein, im Ernst. Selbst bei der LGBT-Bewegung kommt jeden Tag gefühlt ein Buchstaben mehr hinzu, so dass man inzwischen als binär sexueller sich wirklich als abnormal fühlt.

Mach dir wegen "normal" mal keinen Stress. Solange du dich wohl fühlst, wer hat da das Recht etwas anderes zu behaupten?

 

Ne auf meinen Kleiderschrank stand ich bisher nicht. Ich kenne sexueller Anziehung im allgemeinen nicht. 🙃

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floeckchen
23.01.23 um 23:23
In Antwort auf kassandra80

Du solltest Dich dringend von der Idee verabschieden, dass andere Menschen besser wissen könnten als Du selbst was gut für Dich ist. Nur Du weisst was in Dir vorgeht und was Dir ein gutes Gefühl gibt und was nicht. Es ist völlig egal was andere für "normal" halten - solange Du niemandem weh tust zählt allein Deine Meinung dazu. 

Frage Dich einmal warum genau die Erwartung Deines Umfelds Dich so unter Druck setzt. Vermutlich weil Du ihre Akzeptanz möchtest und dass sie Dich so annehmen wie Du bist. Zuallererst solltest Du Dich aber selbst so akzeptieren! An Dir ist nichts falsch oder "unnormal". Du bist wie Du bist und um glücklich zu werden führt kein Weg daran vorbei dass Du Dich als diesen Menschen akzeptierst und liebst. Wenn Dir das einmal klar ist wird das Bedürfnis von allein weniger dass auch andere Menschen Dich so sehen müssen. Dann wirst Du vermutlich selbst feststellen, dass es keinen Grund gibt darüber zu diskutieren oder sich zu rechtfertigen. 

Deine Angehörigen meinen es vermutlich nur gut, wenn sie Dich in eine bestimmte Richtung drängen. Weil sie sich Sorgen machen und Deine Zerissenheit spüren. Es ist aber nicht Deine Aufgabe andere zu überzeugen, sondern das Leben zu führen dass Dich glücklich macht und mit dem Du Dich wohlfühlst.

Ich denke man sollte sich von dem Gedanken verabschieden, dass es die Angehörigen nur "gut meinen". Vielmehr ist es doch, dass sie ihr eigenes Weltbild angegriffen sehen und jeden der da nicht reinpasst, versuchen reinzuzwängen. Jeder der sich nicht verbiegen lässt ist dann gestört oder krank, im besten Fall nur seltsam.
Ich sehe keinen Sinn mehr eine Beziehung einzugehen, da ich eh niemanden toll finde, keinen Sex möchte, keine Kinder, oder sonst irgendwas in der Richtung.
Einzig allein macht mir das fehlen (nicht erotischer) Berührungen zu schaffen, weil ich irgendwie schon immer sehr verschmust war, aber das ist ja auch in einer Beziehung nicht immer selbstverständlich. 

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kassandra80
23.01.23 um 23:46
In Antwort auf floeckchen

Ich denke man sollte sich von dem Gedanken verabschieden, dass es die Angehörigen nur "gut meinen". Vielmehr ist es doch, dass sie ihr eigenes Weltbild angegriffen sehen und jeden der da nicht reinpasst, versuchen reinzuzwängen. Jeder der sich nicht verbiegen lässt ist dann gestört oder krank, im besten Fall nur seltsam.
Ich sehe keinen Sinn mehr eine Beziehung einzugehen, da ich eh niemanden toll finde, keinen Sex möchte, keine Kinder, oder sonst irgendwas in der Richtung.
Einzig allein macht mir das fehlen (nicht erotischer) Berührungen zu schaffen, weil ich irgendwie schon immer sehr verschmust war, aber das ist ja auch in einer Beziehung nicht immer selbstverständlich. 

Das ist aber deren Problem und nicht Deines. Welchen Stempel Dir andere aufdrücken wollen sagt ohnehin viel mehr über sie aus als über Dich. Und wenn Du keine Beziehung willst, dann geh keine ein. Das mag simpel klingen, ist es aber auch.

Ob und wie Dich die Aussagen anderer beeinflussen bestimmst Du selbst. Niemand sonst. Wenn Dich das im Moment  noch stört so ist dies das Thema an dem Du für Dich arbeiten kannst. 

Emotionale Nähe und platonischen Körperkontakt kann man auch in Freundschaften finden. 

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hardy
hardy
24.01.23 um 8:59
In Antwort auf floeckchen

Ich denke man sollte sich von dem Gedanken verabschieden, dass es die Angehörigen nur "gut meinen". Vielmehr ist es doch, dass sie ihr eigenes Weltbild angegriffen sehen und jeden der da nicht reinpasst, versuchen reinzuzwängen. Jeder der sich nicht verbiegen lässt ist dann gestört oder krank, im besten Fall nur seltsam.
Ich sehe keinen Sinn mehr eine Beziehung einzugehen, da ich eh niemanden toll finde, keinen Sex möchte, keine Kinder, oder sonst irgendwas in der Richtung.
Einzig allein macht mir das fehlen (nicht erotischer) Berührungen zu schaffen, weil ich irgendwie schon immer sehr verschmust war, aber das ist ja auch in einer Beziehung nicht immer selbstverständlich. 

Du gibst dir ja schon deine eigenen Antworten.

Wenn du keine Beziehung eingehen möchtest, dann lass es. Wenn du keinen Sex möchtest, dann lass es.
Keiner kann dir vorschreiben, was du zu tun oder lassen hast (außer es ist gesetzlich verboten 😂).

Das du körperliche Berührungen vermisst, ist allerdings ein Zeichen, dass du nicht asexuell bist, denn körperliche Berührungen, Schmusen und streicheln gehört schon zum Sex. Dir fehlt einfach nur das Interesse an der Penetration oder Manipulation der primären Geschlechtsmerkmalen.

Also, bist du doch ein ganz normaler Mensch mit Gefühlen und Bedürfnissen.
Lass dir nicht einreden, dass du komisch oder nicht der Norm entsprechend bist.

Und bzgl. Objektophelie: Es muss nicht der Kleiderschrank sein. Wenn du im Internet schaust, da gibt es Mädels, die eine Beziehung mit einem Flugzeug haben oder Jungs, die mit ihrem Crossmotorrad zusammenleben. Da gibt es die lustigsten Kombinationen.
 

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blowmore
21:48
In Antwort auf tiefblaueslicht

Du bist 20 Jahre alt. In dem Alter ist man noch Dumm und sowiso unerfahren, die Nachwehen und Verletzungen der Erlebnisse der Kindheit und Jugend und der Probleme die wir alle haben durch die Hormon Umstellung in der Pubertät sind auch noch nicht genug verblasst.
Dazu kommt dann noch bei dir ein sehr schlechtes Selbstbewusstsein.

Geh doch einfach mal mit offenen Augen durchs Leben. Dann siehst du, dass auch Menschen die vielleicht in den Augen mancher Leute nicht so hübsch sind einen Partner haben, und sogar auch hübsche Partner. 

Und auch Dumme und bekloppte Menschen finden einen Partner. 

Hör auf dir Gedanken zu machen, entspann dich, mach dir dein Leben so schön du kannst und alles wird irgendwann gut. 

Und zum Thema Therapie : du hast sowas von einer Therapie nötig! 

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen!
Außer vielleicht: mit 20 ist man noch lange nicht fertig!

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