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Wie Männer WIRKLICH ticken!?

29. November 2007 um 14:32

Kennt ihr das Buch Wie Männer ticken von Hauke Bost? Meine Mutter hat es mal als Spontankauf mit nach Hause gebracht. Ich habe es teilweise gelesen und muss mich jetzt fragen, ob die Behauptungen, die der Autor äußert, wirklich ernst zu nehmen sind. Sie spiegeln angeblich generelle Ansichten von Männern wieder. Ich bin seither, gelinde gesagt, schockiert.

Für diejenigen, die das Buch nicht kennen, hier einige Aussagen des Buches, von mir zusammen gefasst:

-Ein Mann betrügt seine Frau/Freundin nur deshalb nicht, weil er fürchtet, sie könnte es herausfinden und ihn schlimmstenfalls verlassen. (Das würde also bedeuten, dass ein Mann nur deshalb treu ist, weil er keinen Stress/keine Trennung auf sich nehmen will und eben NICHT, weil er seine Freundin/Frau bspw. liebt und kein Interesse an Anderen hätte!) Zitat aus dem Buch: Kann er treu sein? Natürlich. Und zwar aus purer Bequemlichkeit. Wenn er allerdings weniger träge (und für andere Frauen attraktiv genug) wäre, würde er garantiert fremdgehen, und zwar nicht nur gelegentlich.

-Eine gute Freundin meines Partners ist immer eine Gefahr. Entweder fühlt sich mein Partner sexuell zu ihr hingezogen und ist scharf auf sie, oder diese Freundin fühlt sich sexuell zu meinem Partner hingezogen und ist scharf auf ihn. Freundschaften unter Männer und Frauen sind demnach niemals ohne sexuelles Interesse möglich. Zitat aus dem Buch: Kann er eine platonische Freundschaft zu einer Frau aufbauen? Nein. Einer von beiden will bestimmt mehr vom anderen.

-Wenn ein Mann eine Frau kennen lernt, denkt er zuallererst einmal an Sex. Er scannt sie sozusagen auf sexuelle Reize ab und entscheidet dann: Mit der würde ich oder Mit der würde ich nie.

-Ein Mann ist nur dann zärtlich und lieb zu seiner Frau/Freundin, wenn er Sex haben will. Zärtlichkeit hat also nichts mit Liebe zu tun. Ein Mann hört seiner Frau/Freundin auch nur zu (bzw. tut so, als ob er zuhören würde), weil es somit nicht zu Stress mit der Partnerin kommt. (Das würde also bedeuten, dass ein Mann nie zärtlich aus Liebe ist, sondern nur weil er f***** will! Und: Es interessiert Männer nicht wirklich, was ihre Partnerinnen zu sagen haben!)

-Männer finden Frauen nur dann attraktiv, wenn sie pralle Brüste und lange Beine haben. Zitat aus dem Buch: Es gibt durchaus Männer, die intelligente Frauen attraktiv finden. Vorausgesetzt, sie haben pralle Brüste und lange Beine. (Dazu sag ich jetzt mal überhaupt gar nichts.)

-Es ist wahrscheinlich, dass der Partner nach einer Weile nur noch so tut, als ob ihm der Sex mit seiner Frau/Freundin gefallen würde. Zitat: Aber zunächst einmal sollten Sie froh sein, wenn er überhaupt so tut, als wenn er Spaß am Sex mit Ihnen hätte: ()

Ich sags jetzt mal so: Dieser Autor ist Partnerschaftsexperte und sein Buch basiert unter Anderem auf Umfragen etc. Natürlich würde ich nie alle Männer in eine Schublade stecken, aber wenn es tatsächlich stimmt, dass ein Großteil der Männer so denkt, na dann Gute Nacht:

Alle meine männlichen Freunde sind nicht an meiner Freundschaft interessiert die wollen mich nur f*****?!

Aber Moment mal, eigentlich kann das gar nicht sein, denn ich hab ja keine langen Beine. Pralle Brüste und eine ansehnliche Figur ja. Aber lange Beine? Nein. Hab ich nicht. Kein Mann auf der Welt findet mich also wirklich attraktiv?!

Mein Freund würde mir jederzeit fremdgehen. Er macht es nur deshalb nicht, weil er zu faul dazu ist?!

Jeder Mann, den ich kennen lerne, überlegt erstmal, ob er mich theoretisch flachlegen wollen würde?!

Mein Freund hört mir nicht zu, wenn ich was sage, weil es ihn interessiert, sondern nur deshalb, weil er keinen Stress will?! Mein Freund ist nicht zärtlich zu mir, weil er mich liebt, sondern nur deshalb, weil er Sex haben will?!

Oder nein, das geht ja nicht, denn Sex mit mir macht ihm ja nach aller Wahrscheinlichkeit eh keinen Spaß. Wir sind ja schon eine Weile zusammen?!



Ganz ehrlich: Ich kann und will nicht glauben, dass das alles zutrifft.

Was haltet ihr von dem Buch bzw. von den Aussagen dieses Buches? Hier im Forum liest man ja oft Dinge wie: Keine Angst, dein Freund liebt dich und deshalb betrügt er dich nicht. Oder: Du musst die beste Freundin von deinem Partner akzeptieren, sie stellt keine Gefahr dar. Oder: Dein Freund ist doch nicht nur scharf auf seine Kollegin, nur, weil sie eine perfekte Figur hat. --- Das wären dann ja alles falsche und naive Aussagen von Frauen, die nicht akzeptieren wollen, dass Männer schlicht und ergreifend nur triebgesteuert sind. Aber ist das wirklich so? Bitte Leute, ich will eure Meinungen hören!

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29. November 2007 um 14:36

Männer vertehen
da hab ich einen spannenden link entdeckt. im grunde muss man nur die männer ja nur fragen... http://www.bequeen.de/lust_und_liebe/maenner/warum-_antwortet_er_nicht_26325

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29. November 2007 um 14:40

So ein Quatsch...
.....Also ich bin zwar kein Mann, aber ich kann aus Erfahrung sagen das die meisten Punkte absolut nicht stimmen.
Mein ex mochte auch noch nach 4 Jahren Sex mit mir und das sehr. Und das hat er mir nicht sagen müssen sondern ich hab es eindeutig gemerkt.
Bezüglich der Treue kann ich natürlich nicht sagen wie Männer da ticken.

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29. November 2007 um 14:41

Schmarn
Also der Autor spinnt meiner Meinung nach, die einzige Aussage wo was dran sein könnte ist

-Wenn ein Mann eine Frau kennen lernt, denkt er zuallererst einmal an Sex. Er scannt sie sozusagen auf sexuelle Reize ab und entscheidet dann: Mit der würde ich oder Mit der würde ich nie.

Sorry das mach ich auch bis zum gewissen Grad klar denk ich nicht als erstes an Sex aber für mich muss auch ein Mann sexuell attraktiv sein.

Der Rest ist Müll klar gibt es solche Männer aber die sind bestimmt net die Regel

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29. November 2007 um 14:47

Lustig? Ich finde es eher schockierend!
Ich kann mir schon vorstellen, dass das Buch nach kurzem Durchblättern lustig erscheint, meine Mutter fand das zuerst auch.

Aber wenn man einen Partner hat und sich diese (vielleicht tatsächlich lustig gemeinten) Aussagen durchliest, dann findet man das, glaub ich, nicht mehr so lustig. Ich seh das Buch nicht als Hilfe für eine Paartherapie an - zwischen mir und meinem Freund ist alles super - aber wenn da knallhart steht: Dein Freund hört dir zwar zu, aber in Wirklichkeit interessiert es ihn einen Dreck, was du zu sagen hast, dann finde ich das schon ziemlich provokant. Und nicht nur das: In jeder witzigen Bemerkung steckt auch ein bisschen Wahrheit.

Zudem schiebt das Buch (hab ich in meinemm Beitrag nicht erwähnt) oftmals alle Schuld der Frau zu. So nach dem Motto: Wenn dein Freund dir fremdgeht, dann bist du selbst schuld. Mach eine Diät, mach dir rar, kauf schönere Unterwäsche. Ziemlich frauenverachtend das Ganze...

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29. November 2007 um 14:52

Ja, aber...
Ich muss zu meiner Verteidigung sagen: Ich hab das Buch nicht gekauft ^^ Zudem fand ich das Cover einfach witzig gestaltet, deshalb hab ich einen Blick reingeworfen. Aber wenn man dann erst mal liest, kann man so schnell nicht mehr aufhören. Ich wollte einfach wissen, was dieser sog. "Experte" noch auf Lager hat.

Ich persönlich glaub auch, dass der Autor "blöd" ist, will heißen: Ein sch***gesteuerter Proll. Gott sei Dank ist mein Freund nicht so...aber das heißt nicht, dass manche Männer wirklich so sind...

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29. November 2007 um 14:54
In Antwort auf sofie_12885210

Schmarn
Also der Autor spinnt meiner Meinung nach, die einzige Aussage wo was dran sein könnte ist

-Wenn ein Mann eine Frau kennen lernt, denkt er zuallererst einmal an Sex. Er scannt sie sozusagen auf sexuelle Reize ab und entscheidet dann: Mit der würde ich oder Mit der würde ich nie.

Sorry das mach ich auch bis zum gewissen Grad klar denk ich nicht als erstes an Sex aber für mich muss auch ein Mann sexuell attraktiv sein.

Der Rest ist Müll klar gibt es solche Männer aber die sind bestimmt net die Regel

Ich denke auch...
...dass diese Sache mit dem "abscannen" in gewisser Weise noch natürlich ist. Aber wenn man sich mal Kundenrezensionen von dem Buch durchliest, dann sieht man: Ein Großteil der Käufer findet das Buch gut und die Aussagen zutreffend. Auch das ist meiner Meinung nach schockierend - dem Autor wird noch Recht gegeben. Also muss doch IRGENDWAS was dran sein, oder nicht...?!

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29. November 2007 um 14:56
In Antwort auf lassi83

So ein Quatsch...
.....Also ich bin zwar kein Mann, aber ich kann aus Erfahrung sagen das die meisten Punkte absolut nicht stimmen.
Mein ex mochte auch noch nach 4 Jahren Sex mit mir und das sehr. Und das hat er mir nicht sagen müssen sondern ich hab es eindeutig gemerkt.
Bezüglich der Treue kann ich natürlich nicht sagen wie Männer da ticken.

Quatsch...
...ja, und mein Freund mag es, denke ich zumindest ^^, auch sehr gerne, mit mir zu schlafen. Aber es ist doch echt schlimm, wie viel positiven Zuspruch das Buch bekommen hat.

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29. November 2007 um 15:02

Ich will doch nur Meinungen hören...
Hey, ich habe das Buch hier direkt neben mir liegen und auch gelesen, nicht nur kurz durchgeblättert. Und es ist schon klar, dass man das Buch nicht total ernst nehmen sollte, aber Witze sollte man ja auch nicht ernst nehmen: Trotzdem gehen sie manchmal einfach unter die Gürtellinie. Und das ist bei diesem Buch, zumindest meiner Meinung nach, definitiv der Fall. Ich glaub ja auch nich alles, was ich lese, ist doch logisch?

Übrigens heißt es "pädophil", nicht "pedofil"...^^

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29. November 2007 um 15:07

Schlechte Autoren...
...gibt es auch wie Sand am Meer. Und der Autor des Buches gehört meiner Meinung nach zu diesen. Ich denk halt nur, dass es schockierend ist, wie viele Leute das Buch positiv bewerten und dass es teilweise auf Umfragen etc. beruht.

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29. November 2007 um 15:15

Die Frage ist doch...
...wie du drauf kommst, dass das Buch nur "Sprüche" enthält und als Witz gemeint ist. Das stimmt nämlich schlicht und ergreifend nicht. In dem Vorwort, welches ich GELESEN habe, steht zwar, dass das Buch auf Vorurteilen basiert und dass man es eigentlich nicht ernst nehmen SOLLTE, aber es steht auch darin, dass der Autor sich SICHER ist, dass jede Frau ihren Partner in den Aussagen wiedererkennen wird - also, dass eben doch alle Männer im Prinzip so sind, wie er schreibt. Und das ist eine unhaltbare, freche Behauptung. Vor allem, wenn man nur Müll auf's Papier bringt!

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29. November 2007 um 15:16

Eine Wahrheit...
... die ich für richtig halte: viele Menschen in einer Beziehung lieben nicht so innig, wie man es aus Märchen kennt. Unser Idealbild der Beziehung ist, dass man den anderen bedingungslos liebt. Solche Liebe gibt es auch, aber nicht so oft, wie es Beziehung gibt. Also geht man Beziehungen mit Menschen ein, in die man verliebt ist, die einem auch viel bedeuten, die man liebt, aber so bedingungslos ("wahre Liebe") ist es doch nicht immer. Die meisten lieben sich selbst immer noch mehr als den anderen und tun nur so viel für den anderen, wie es das eigene egoistische Interesse an der Beziehung gebietet. Ist auch nicht schlimm. Man kann auch so eine gute Beziehung führen und glücklich sein.

So sehe ich das. Und demnach muss man auch nicht darüber schockiert sein, dass Menschen sich derart gegenüber dem geliebten Partner verhalten.

Ich denke, dass mit der Optik ist Geschmackssache. Die meisten Frauen auf der Liste der sexiest women fallen nicht unter die Beschreibung. Das mit der Intelligenz stimmt statistisch sicher. Und was der Autor sagen will, ist sicher nicht, dass eine Frau ohne lange Beine und ihne pralle Brüste keinen Mann findet. Wir haben ja auch nicht alle einen George Clooney zu Hause. Aber wenn es für alle Männer auf der Welt eine Frau dieser Art gebe, würden alle anderen wohl trotz Nettigkeit und Intelligenz, Probleme bei der Partnersuche haben.

Einteilen in "mit der würde ich... mit der nicht"...
Ja, ich denke schon. Machen wir aber auch, nicht so bewußt vielleicht, aber irgendwie schon.

Freundschaften zwischen Männern und Frauen
Da habe ich ähnliche Erfahrungen gemacht. Ein gewisses Interesse von einer Seite ist immer irgendwie da. Also ich würde mit männlichen Freunden nie ohne Bedenken in die Sauna gehen. So frei von sexuellen Spannungen war eine Freundschaft mit einem Mann bisher nie.

Das mit den Zärtlichkeiten kenne ich auch anders. Ich glaube, dass Männer die genauso brauchen oder nicht brauchen wie Frauen. Das hängt von der Person und der Prägung ab.

Vorgespielte Freude am Sex?
Naja, ich glaube da stehen Frauen den Männern in nichts nach, oder?

So... meine Meinung. Bitteschön

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29. November 2007 um 15:17

Ja...
Ich gebe dir hundertprozentig Recht. Schade ist es trotzdem, dass es solche Frauen und Männer tatsächlich gibt!

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29. November 2007 um 15:29
In Antwort auf maata_12133138

Männer vertehen
da hab ich einen spannenden link entdeckt. im grunde muss man nur die männer ja nur fragen... http://www.bequeen.de/lust_und_liebe/maenner/warum-_antwortet_er_nicht_26325

Super Link!
hei fine1977, super Link....herrlich, mal auf soooo ehrliche Jungs zu treffen

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29. November 2007 um 15:45
In Antwort auf jamile23

Eine Wahrheit...
... die ich für richtig halte: viele Menschen in einer Beziehung lieben nicht so innig, wie man es aus Märchen kennt. Unser Idealbild der Beziehung ist, dass man den anderen bedingungslos liebt. Solche Liebe gibt es auch, aber nicht so oft, wie es Beziehung gibt. Also geht man Beziehungen mit Menschen ein, in die man verliebt ist, die einem auch viel bedeuten, die man liebt, aber so bedingungslos ("wahre Liebe") ist es doch nicht immer. Die meisten lieben sich selbst immer noch mehr als den anderen und tun nur so viel für den anderen, wie es das eigene egoistische Interesse an der Beziehung gebietet. Ist auch nicht schlimm. Man kann auch so eine gute Beziehung führen und glücklich sein.

So sehe ich das. Und demnach muss man auch nicht darüber schockiert sein, dass Menschen sich derart gegenüber dem geliebten Partner verhalten.

Ich denke, dass mit der Optik ist Geschmackssache. Die meisten Frauen auf der Liste der sexiest women fallen nicht unter die Beschreibung. Das mit der Intelligenz stimmt statistisch sicher. Und was der Autor sagen will, ist sicher nicht, dass eine Frau ohne lange Beine und ihne pralle Brüste keinen Mann findet. Wir haben ja auch nicht alle einen George Clooney zu Hause. Aber wenn es für alle Männer auf der Welt eine Frau dieser Art gebe, würden alle anderen wohl trotz Nettigkeit und Intelligenz, Probleme bei der Partnersuche haben.

Einteilen in "mit der würde ich... mit der nicht"...
Ja, ich denke schon. Machen wir aber auch, nicht so bewußt vielleicht, aber irgendwie schon.

Freundschaften zwischen Männern und Frauen
Da habe ich ähnliche Erfahrungen gemacht. Ein gewisses Interesse von einer Seite ist immer irgendwie da. Also ich würde mit männlichen Freunden nie ohne Bedenken in die Sauna gehen. So frei von sexuellen Spannungen war eine Freundschaft mit einem Mann bisher nie.

Das mit den Zärtlichkeiten kenne ich auch anders. Ich glaube, dass Männer die genauso brauchen oder nicht brauchen wie Frauen. Das hängt von der Person und der Prägung ab.

Vorgespielte Freude am Sex?
Naja, ich glaube da stehen Frauen den Männern in nichts nach, oder?

So... meine Meinung. Bitteschön

Selbstverständlich...
...gibt es die perfekte Beziehung (im Hinblick auf bedingungslose Liebe) selten.

Und wenn es wirklich stimmt, dass Männer nur mit ebendiesen äußerlich perfekten Frauen zusammen wären, wenn es nur genug von ihnen gäbe, wie kann eine nicht perfekte Frau sich dann der Liebe ihres Partners sicher sein? Wie kann eine äußerlich nicht perfekte Frau ihrem Partner glauben, wenn er sagt: "Ich liebe dich und du bist für mich die tollste Frau auf der Welt."? In Wirklichkeit würde sich doch dann jeder Mann nach seiner "pralle Brüste, lange Beine"-Frau verzehren und mit seiner Partnerin nur zusammen sein, weil er eben keine "bessere" abbekommen hat. Und das wäre doch wirklich deprimierend.

Ich persönlich finde George Clooney im Übrigen gar nicht mal so dolle, aber egal ^^

Was die Freundchaft mit Männern angeht, gebe ich dir eingeschränkt Recht. Sie sind eben auch nur Männer und können gegen ihre Triebe nur eingeschränk etwas tun. Allerdings würde ich nicht soweit wie der Autor gehen und behaupten, dass platonische Freundschaften zwischen Männern und Frauen gar nicht möglich sind, weil einer von beiden immer scharf auf den anderen ist.

Und die vorgespielte Freude beim Sex ist so eine Sache...wenn eine Frau einem Mann einen Orgasmus vortäuscht oder ihm zuliebe mit ihm schläft, obwohl sie eigentlich gar keine Lust hat, das ist ja relativ häufig - obwohl ich das mit dem vorgespielten Orgasmus nicht für richtig befinde. (Wenn die Frau offen zugeben würde, dass sie nicht kommt, könnten sie und ihr Partner wenigstens nach Lösungsmöglichkeiten suchen.) Aber zu behaupten, dass ein Mann höchstwahrscheinlich keinen Spaß mehr am Sex mit seiner Partnerin hat, wenn die beiden eine längere Zeit zusammen sind, das finde ich übertrieben und kränkend. Das würde ja bedeuten, dass frau es eigentlich gleich vergessen kann, ihren Partner auf längere Sicht sexuell zufriedenstellen zu können.

Was Zärtlichkeiten angeht: Da geb ich dir auch Recht. Mein Freund bspw. ist ein richtiger Schmusekater und lässt sich von mir gerne mal in den Schlaf graulen.

Vielen Dank für deine Meinung!

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29. November 2007 um 15:48

Frust
Natürlich ist bei solchen Pauschalaussagen nie alles falsch, aber doch das meiste. Die Aussage mit den prallen Brüsten ist schon sehr sonderbar...
Würde nicht sagen, dass die Autoren solcher Bücher alle frustriert sind, sondern sie nutzen manchmal nur clever den Markt frustrierter Männer und Frauen aus. Denke z.B. auch an dieses Buch: http://frauenhausluege.de/buchtip.htm

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29. November 2007 um 15:50

Mir ist es auch wurscht ^^
Ich bin zwar noch relativ jung, kann Menschen aber trotzdem recht gut einschätzen, deshalb musste ich mich auch noch nie mit "solchen" Leuten abgeben. Aber was würdest du tun, wenn bspw. deine jüngere Schwester - so ist es nämlich bei mir - in solchen Kreisen verkehrt, weil sie es nicht anders gewohnt ist? Sie hängt fast nur mit Leuten rum, die ich als "Assis" bezeichnen würde, da sie es von der Schule und weiterer Ausbildung gewohnt ist. Es ist schwierig, ihr zu helfen aus diesen Kreisen herauszukommen, weil sie teilweise schon Umgangs- und Verhaltensformen solcher Leute angenommen hat...

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29. November 2007 um 15:53

Sagen wir mal so,
von allem ist ein kleines bißchen wahrheit dabei, das ganze liegt ja immer im auge des betrchters

- zum brtrügen denke ich, wenn ein mann/frau betrügen will, dann tut er dies, ohne rücksicht auf verluste u glaub mir zum f.... sind sie nie zu faul

-freundschaften zwischen männer u frauen, denke ich gibt es tatsächlich nicht auf rein platonischer ebene, ich denke einer von beiden könnte sich immer mehr vorstellen, denn ich denke mann u frau sind einfach zu unterschiedlich um sich auf dauer nur mit unterhaltungen nicht gegenseitig zu langweilen

- das ein mann beim kennenlernen immer nur an sex denkt ist relativ, ich meine, wenn man jemanden kennenlernt zählt ja im erten moment immer erst das aussehen u dann erst der charkter egal ob mann oder frau, da machen wir uns mal nicht vor.

- ein mann ist nur dann zährtlich wenn er denkt er bekommt dann sex, das bezweifel ich, ein mann braucht selbst oft auch viel zährtlichkeiten u aufmerksamkeit u genieß es betuddelt zu werden u nicht nur wenn wer sex will

-wann männer frauen atracktiv finden liegt am charkter u an der persönlichkeit jeder hat einen anderen geschmack

- und glaub mir, wenn einer so tut als ob der sex einem gefallen würde dann eher wir frauen, denn uns ist der sex nicht so wichtig uns geht es eher um das ganze drum herum, aber ein mann hat sicher kein sex mit einer frau wenn es ihm nicht gefällt, entweder wird er drüber reden was er gerne ändern würde oder er sucht sich jemand anders, aber sicher wird er nicht so tun als würde er es großartig finden

ich denke solche bücher kann man lesen um sich anregungen zu holen, aber man solte sie nicht als wegweiser nehmen, denn ich denke man kann nie von der allgemeinheit ausgehen, denn ausnahmen bestätigen die regel und sind wir nicht alle induviduell?

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29. November 2007 um 15:56
In Antwort auf nureinmann1

Frust
Natürlich ist bei solchen Pauschalaussagen nie alles falsch, aber doch das meiste. Die Aussage mit den prallen Brüsten ist schon sehr sonderbar...
Würde nicht sagen, dass die Autoren solcher Bücher alle frustriert sind, sondern sie nutzen manchmal nur clever den Markt frustrierter Männer und Frauen aus. Denke z.B. auch an dieses Buch: http://frauenhausluege.de/buchtip.htm

Es stimmt,
und der Autor gibt Ähnliches sogar zu. Er gab bspw. zu, dass er das zweite Buch "Wie Frauen ticken" nur deshalb schreibt, weil das erste ein Bestseller war und von intelligenten Kritikern verrissen wurde. Außerdem gibt er im Vorwort zu, dass er eigentlich keine Ahnung davon hat, wie Frauen ticken; er ist aber der Meinung, jetzt ein "Experte" zu sein, nur weil er mit einigen Frauen gesprochen hat...tss tss...und weil auch dieses Buch ein Bestseller ist, wird er jetzt sogar noch ein Buch "Wie Teenies ticken" herausgeben. Na das kann ja heiter werden...

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29. November 2007 um 16:05
In Antwort auf engel455

Sagen wir mal so,
von allem ist ein kleines bißchen wahrheit dabei, das ganze liegt ja immer im auge des betrchters

- zum brtrügen denke ich, wenn ein mann/frau betrügen will, dann tut er dies, ohne rücksicht auf verluste u glaub mir zum f.... sind sie nie zu faul

-freundschaften zwischen männer u frauen, denke ich gibt es tatsächlich nicht auf rein platonischer ebene, ich denke einer von beiden könnte sich immer mehr vorstellen, denn ich denke mann u frau sind einfach zu unterschiedlich um sich auf dauer nur mit unterhaltungen nicht gegenseitig zu langweilen

- das ein mann beim kennenlernen immer nur an sex denkt ist relativ, ich meine, wenn man jemanden kennenlernt zählt ja im erten moment immer erst das aussehen u dann erst der charkter egal ob mann oder frau, da machen wir uns mal nicht vor.

- ein mann ist nur dann zährtlich wenn er denkt er bekommt dann sex, das bezweifel ich, ein mann braucht selbst oft auch viel zährtlichkeiten u aufmerksamkeit u genieß es betuddelt zu werden u nicht nur wenn wer sex will

-wann männer frauen atracktiv finden liegt am charkter u an der persönlichkeit jeder hat einen anderen geschmack

- und glaub mir, wenn einer so tut als ob der sex einem gefallen würde dann eher wir frauen, denn uns ist der sex nicht so wichtig uns geht es eher um das ganze drum herum, aber ein mann hat sicher kein sex mit einer frau wenn es ihm nicht gefällt, entweder wird er drüber reden was er gerne ändern würde oder er sucht sich jemand anders, aber sicher wird er nicht so tun als würde er es großartig finden

ich denke solche bücher kann man lesen um sich anregungen zu holen, aber man solte sie nicht als wegweiser nehmen, denn ich denke man kann nie von der allgemeinheit ausgehen, denn ausnahmen bestätigen die regel und sind wir nicht alle induviduell?

Schön,
dass es auch noch ein paar Leute gibt, die das ganze ähnlich sehen wie ich ^^

Ich hoffe nur, du hast auch Recht in allem was du sagst. Ich stimme dir nämlich voll zu - bis auf das mit den Freundschaften vielleicht, aber 100%ig sicher bin ich mir da auch nicht.

Neben den vielen tollen bereits eingegangenen Antworten würde ich mich mich übrigens auch noch über ein paar MÄNNERantworten freuen, die zu den Aussagen Stellung nehmen. Denn das Buch wurde von einem Mann, der Männer über Männer befragt hat, geschrieben. Da wäre es doch mal spannend zu sehen, ob es tatsächlich einen hier im Forum gibt, der dem Autor hundertprozentig Recht gibt. An diesen hätte ich dann nämlich einige Fragen ^^

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29. November 2007 um 16:13

Ja es ist schwer,
vor allem, weil meine Schwester halt auch schon 19 ist - ich bin 20. Ich unternehme öfter mal was mit ihr und diskutiere auch mit ihr über dieses Thema, aber da will sie nicht so recht zuhören. Und wenn sie dann doch mal einen Schritt in die, ich sag jetzt mal "richtige Richtung" macht, dann hält das nur kurz an. Immer wieder hatte sie regelrechte Affären mit Prolls und anderen Idioten - und dabei hat sie sich kürzlich auch erst einen gefährlichen Virus eingefangen. Dann folgten kurze Beziehungen mit Typen, die sie kaum kannte. Jetzt hat sie einen Freund, der zwar nicht ganz so bescheuert ist wie die vorherigen waren, aber die beiden streiten sich andauernd, weil er ziemlich frauenverachtend denkt und zudem auch noch rotzefrech ist. Das wird also auch nicht lange halten.

Sie versteht sich eben mit Jungs&Mädels aus diesen Kreisen, sie ist es gewohnt und hat, wie schon erwähnt, Verhaltensmuster angenommen. Das einzige, was ich machen könnte, wäre, sie öfter mal einzuladen, wenn ich was mit meinen Freunden mache...aber da würde sie sich vermutlich nur langweilen. Sie kann mit der Musik, die wir hören (sprich: Konzerte und Festivals) nur wenig anfangen und in Discos gehen wir nicht, weil die Discos bei uns mit Prolls etc. überfüllt sind...

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29. November 2007 um 16:17

Realität?
Wenn der Autor allen Ernstes im Vorwort behauptet, dass mit Sicherheit jede Frau ihren Partner in den Aussagen, die er aufstellt, wiedererkennt, dann kann ich dazu nur sagen: ER meint es, trotz aller Ironie, im GRUNDE genommen ernst. Auch, wenn das Buch mit Witzen gewürzt und teilweise absichtlich übertrieben ist, meint der Autor tatsächlich, dass Männer so ticken und Frauen das nicht wahrhaben wollen.

Er hat mit vielen, vielen Männern gesprochen und herausgekommen ist dieses Buch. Das hat dann, meiner Meinung nach, schon einiges mit Relität zu tun, oder etwa nicht?

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29. November 2007 um 16:29

Ich wollte gerade einen Beitrag schreiben
hab aber dann Deinen gelesen und kann mir so eine Wiederholung sparen.

Ist schon klar, warum die Leser (vermutlich eher Leserinnen) auch noch mehrheitlich zustimmen: sie suchen Bestätigung für die Ursache Ihres Frustes und finden sie dort. Und weil es immer wieder Leute gibt, die so nen Quark kaufen, wird es auch immer wieder Pseudo-Wissenschaftler geben, die sich mit solchen Sammlungen von Vorurteilen eine goldene Nase verdienen.

Fazit: gequirlte Sch..e

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29. November 2007 um 16:44

Ja genau
und deswegen wird das Regal mit diesen "Ratgebern" im Buchladen auch alle paar Wochen um ein neues Exemplar bereichert. Der Quatsch würd ja nicht geschrieben werden, wenn es keinen Markt dafür gäbe. Wenn ich ein bisschen besser wäre im Schreiben von platten Sprüchen, würd ich auch so ein Ding herausgeben, man scheint ja gut Kohle damit machen zu können.

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29. November 2007 um 17:05

Natürlich...
...ist es kein wissenschaftliches Buch und das habe ich auch nie behauptet! Und eben weil er behauptet, was er will (ohne jegliche Beweise), interessieren mich doch die Meinungen zu dem Thema! Deswegen frage ich doch nach! ^^
Und dass das Buch verkauft wird, steht leider außer Zweifel. Es ist ja, auch gerade weil es so provokant ist, ein Bestseller.

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29. November 2007 um 17:22

Waaas?
Okay, ich habe einen Fehler gemacht und "Realität" geschrieben. Ich meine allerdings "Wirklichkeit". Und es gibt einen philosophischen Unterschied zwischen Realität und Wirklichkeit. Wenn viele Menschen etwas behaupten, was auf sie zutrifft, dann ist das "ihre" Wirklichkeit. (Das Wort kommt ja von "wirken".) Wenn ich das anders sehe, dann habe ich "meine" eigene Wirklichkeit. Beides hat natürlich wenig mit der Realität zu tun - diese kann nämlich niemand vollständig erfassen.

Wenn nun aber einige Menschen die gleiche Meinung vetreten, die für sie "Wirklichkeit" ist, dann kann man doch durchaus behaupten, dass es eben für sie "Wirklichkeit" ist, oder nicht? Und wenn ein Autor diese "Wirklichkeit" aufschreibt und veröffentlicht, dann ändert das nichts an dieser Wirklichkeit. Insofern kann auch niemand behaupten, dass die Aussagen dieses Buches nicht der Wirklichkeit des Autors und eventuell befragten Personen entsprechen.

Ich interessiere mich übrigens sehr für die Natur des Menschen, allerdings spielt dabei nicht nur die Physiologie samt biochemischen Abläufen eine Rolle, sondern auch und vor allem die Psychologie. Ein Mensch ist ja im Gegensatz zu vielen Tieren nicht nur triebgesteuert, sondern auch zu logischem Denken in der Lage. Gerade deshalb kann ich ja nicht nachvollziehen, warum es immer noch Männer (und Frauen!) gibt, die sich wie Tiere verhalten ^^

Übrigens halte ich im Allgemeinen nichts von übertriebenen Reaktionen und Vergleichen. Ich denke nicht, dass ich irgendwo behauptet hätte, dass ich das Buch "Wie Männer ticken" total ernst nehmen oder alles glauben würde, was darin steht. Daher halte ich Bücher von L. Ron HubbarD (!) oder Erich von Däniken auch nicht für "Dogmen unserer Existenz".

MfG Katharinchen

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29. November 2007 um 17:31

Sicher ...
... solche Bücher werden gerne geschrieben, weil sich gutes - oder auch schlechtes - Geld damit machen lässt.

Es genügt auch völlig, irgendwelche Statistiken zu interpretieren, um dann mit Formulierungen wie 'die Männer' und 'die Frauen' den Unmut der Leser oder der sogenannten Intelligenz auf sich zu ziehen.

Was sich in Statistiken ausdrückt ist zum Beispiel '51 Prozent der Männer bestätigen kontinuierliches sexuelles Interesse' und dann steht da in einem Büchlein 'die Männer sind ständig geil'. Die einen klopfen sich dann selbst auf die Schulter, die anderen schweigen ... je nachdem, was gerade von Vorteil ist.

Die Aussage mag auf manche Männer auch zutreffen, und die Äusserung ist als 'Generalisierung' nicht einmal völlig falsch - nur eben nicht differenziert.

Wären wir überhaupt in der Lage, uns von jedem Sachverhalt ein möglichst differenziertes Bild zu machen? Wenn wir vor dem Kauf von Nahrungsmitteln jedesmal so viele Fakten sammeln wollten, wie vor einer Heirat (ok, auch das ist nicht differenziert, manche tun das auch da nicht ...)wären wir wohl längst verhungert. Somit versteht wohl kaum jemand einen andern, der vor dem Kauf einer Kamera erst einmal vier Wochen lang Prospekte wälzt, während er selbst das doch in einer Stunde erledigt hat. Es kommt wohl immer drauf an, wie 'wichtig' das für die einzelne Person gerade ist. Und somit sind wir bei dem Theman, dass auch das menschliche Gehirn gerne zwar Fakten sammelt, dann aber den 'Bauch' generalisierend entscheiden lässt. Aus Gründen der praktischen Handhabbarkeit. Das Leben will schliesslich weitergehen und sich nicht selbst aufgeben mit der zu treffenden Entscheidung, welches Trinkwasser denn nun besser schmeckt.


Aus Statistiken und Befragungen, wenn auch vielleicht wissenschaftlich korrekt durchgeführt - und wohl auch aus solchen 'prosaisch resümierenden' Büchlein - sofern nicht gerade nur gedichtet wird - lässt sich bestenfalls eine 'generelle Tendenz' interpretieren. Und recht viel anderes können wir hier wohl auch nicht handhaben. Wir dürfen das Geschriebene je nach Beweis, Plausibilität oder Stimmigkeit glauben ... aber wir müssen es ja nicht.

Bleibt mir die vielleicht leicht befremdende Frage zu stellen, was denn soooo schlimm daran wäre, wenn es denn so wäre wie beschrieben? Das wäre doch noch lange nicht so dramatisch wie der Klimawandel oder eine individuell erlebte Arbeitslosigkeit. Wenn man - hypothetisch - einem gläubigen Menschen die beweisbare Gewissheit gäbe, dass es das nicht gibt, woran er glaubt, würde er es auch nicht annehmen wollen oder können, weil es sein Weltbild zerstören würde. Noch eine Frage würde ich stellen wollen: Können wir unter eigener Betroffenheit überhaupt unemotional differenzieren? Oder klammern wir uns immer, wenn auch noch so unbewusst, an die eigene Idee, wie das Leben denn bitteschön zu sein hätte? Wie fühlte sich der Soldat im Schützengraben, als er begriff, dass die fleischigen Fetzen da vor ihm einmal seine Beine waren und dass er selbst jetzt noch eine halbe Minute hätte, bis alles vorbei ist?

Drastisch, zugegeben, aber das Gefühl, 'dass etwas einfach nicht sein darf' hat sicher jeden von uns schon einmal ereilt.

Nein, auf das Individuum bezogen sind solche Aussagen sicher nicht allgemein zutreffend. Zum Beispiel, dass alle Frauen in jeder 'ernsteren' Beziehung entgegen ihren Aussagen und anderslautenden Beteuerungen erst einmal einen 'Versorger' suchen. Immerhin durfte ich unter dieses Statement sehr bestätigenden Bekanntschaften zumindest eine Frau kennenlernen, bei der das rein materiell definitiv nicht stimmte. Jetzt bleiben natürlich noch andere Interpretationen für 'Versorger' offen.

Nun noch einmal die Frage gestellt, was denn soooo schlimm daran wäre, wenn sich alles wie geschildert verhielte, würde sich für jeden von uns natürlich dennoch nix ändern ... denn, findet nicht jeder von uns genau diiieee eine Ausnahme?


Glückauf!


asteus



P.S.: Bitte zu beachten, dass ich mich zumeist des Konjunktivs bediene... damit niemand meint, es verhielte sich genau so ...

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29. November 2007 um 17:31

Momentchen mal ^^
Ich meine das jetzt nicht böse, aber: Das Buch ist doch gar kein Beziehungsratgeber! In dem Buch wird sogar viel eher die Meinung vertreten, dass die Frauen tatsächlich selbst Schuld daran sind, wenn ihr Freund sie verlässt!

Wie ich schon mal geschrieben habe: Wenn es nach dem Buch geht, ist die Frau auch Schuld daran, wenn ihr Mann ihr fremdgeht. Dann soll sie abnehmen, um hübscher für ihn zu sein und sie soll sich neue, schöne Unterwäsche kaufen. Der Autor ist der Meinung, dass eine Frau dafür zu sorgen hat, dass sie immer attraktiv aussieht. Sie soll mit ihrem Mann RELAXEN: REden, ihn zum LAchen bringen und vor allem immer viel SEX mit ihm haben. (Komisch, dass der Autor zugleich behauptet, dass ein Mann mit seiner Freundin nicht reden will, aber naja. Das Buch strotzt eh nur so von Wiedersprüchen.) Wenn ein Mann seiner Freundin fremdgeht, dann ist sie im Endeffekt immer sie Schuld - so die Behauptung des Autors.

Natürlich haben Frauen auch viele Fehler und machen einiges falsch, weil sie diese nicht einmal einsehen. Aber der Frau grundsätzlich die Schuld in die Schuhe zu schieben, wenn ihr Freund untreu ist? Das empfinde ich als eine bodenlose Frechheit!

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29. November 2007 um 17:42
In Antwort auf kira_12380308

Selbstverständlich...
...gibt es die perfekte Beziehung (im Hinblick auf bedingungslose Liebe) selten.

Und wenn es wirklich stimmt, dass Männer nur mit ebendiesen äußerlich perfekten Frauen zusammen wären, wenn es nur genug von ihnen gäbe, wie kann eine nicht perfekte Frau sich dann der Liebe ihres Partners sicher sein? Wie kann eine äußerlich nicht perfekte Frau ihrem Partner glauben, wenn er sagt: "Ich liebe dich und du bist für mich die tollste Frau auf der Welt."? In Wirklichkeit würde sich doch dann jeder Mann nach seiner "pralle Brüste, lange Beine"-Frau verzehren und mit seiner Partnerin nur zusammen sein, weil er eben keine "bessere" abbekommen hat. Und das wäre doch wirklich deprimierend.

Ich persönlich finde George Clooney im Übrigen gar nicht mal so dolle, aber egal ^^

Was die Freundchaft mit Männern angeht, gebe ich dir eingeschränkt Recht. Sie sind eben auch nur Männer und können gegen ihre Triebe nur eingeschränk etwas tun. Allerdings würde ich nicht soweit wie der Autor gehen und behaupten, dass platonische Freundschaften zwischen Männern und Frauen gar nicht möglich sind, weil einer von beiden immer scharf auf den anderen ist.

Und die vorgespielte Freude beim Sex ist so eine Sache...wenn eine Frau einem Mann einen Orgasmus vortäuscht oder ihm zuliebe mit ihm schläft, obwohl sie eigentlich gar keine Lust hat, das ist ja relativ häufig - obwohl ich das mit dem vorgespielten Orgasmus nicht für richtig befinde. (Wenn die Frau offen zugeben würde, dass sie nicht kommt, könnten sie und ihr Partner wenigstens nach Lösungsmöglichkeiten suchen.) Aber zu behaupten, dass ein Mann höchstwahrscheinlich keinen Spaß mehr am Sex mit seiner Partnerin hat, wenn die beiden eine längere Zeit zusammen sind, das finde ich übertrieben und kränkend. Das würde ja bedeuten, dass frau es eigentlich gleich vergessen kann, ihren Partner auf längere Sicht sexuell zufriedenstellen zu können.

Was Zärtlichkeiten angeht: Da geb ich dir auch Recht. Mein Freund bspw. ist ein richtiger Schmusekater und lässt sich von mir gerne mal in den Schlaf graulen.

Vielen Dank für deine Meinung!

Nur so, wie zu lesen war ...
... war in nicht automobilen Zeiten ohne Fernsehapparat und Illustrierte die Partnerwahl wirklich einfach: Nicht das, was man sich vorstellen könnte, sondern das, was 'in der Strasse' zu finden war. Eine Frage des Angebotes.

Danach haben medientechnische Vergleichsmöglichkeiten und Visualisierungen (Farrah-Effekt)doch dazu geführt, dass nix mehr 'gut genug' war. Wie wit der ursprünglich bei Ratten erfolget Coolidge-Effekt bei Menschen wirklich stimmt ... tja.

Deprimierend wäre es auch, wenn es stimmen würde, dass Männer gerne heiraten, um sich 'den Rücken' freizuhalten ... um erneut und ohne Erfolgsdruck auf Pirsch zu gehen...


Was es alles geben soll ...



asteus

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29. November 2007 um 17:55
In Antwort auf kira_12380308

Selbstverständlich...
...gibt es die perfekte Beziehung (im Hinblick auf bedingungslose Liebe) selten.

Und wenn es wirklich stimmt, dass Männer nur mit ebendiesen äußerlich perfekten Frauen zusammen wären, wenn es nur genug von ihnen gäbe, wie kann eine nicht perfekte Frau sich dann der Liebe ihres Partners sicher sein? Wie kann eine äußerlich nicht perfekte Frau ihrem Partner glauben, wenn er sagt: "Ich liebe dich und du bist für mich die tollste Frau auf der Welt."? In Wirklichkeit würde sich doch dann jeder Mann nach seiner "pralle Brüste, lange Beine"-Frau verzehren und mit seiner Partnerin nur zusammen sein, weil er eben keine "bessere" abbekommen hat. Und das wäre doch wirklich deprimierend.

Ich persönlich finde George Clooney im Übrigen gar nicht mal so dolle, aber egal ^^

Was die Freundchaft mit Männern angeht, gebe ich dir eingeschränkt Recht. Sie sind eben auch nur Männer und können gegen ihre Triebe nur eingeschränk etwas tun. Allerdings würde ich nicht soweit wie der Autor gehen und behaupten, dass platonische Freundschaften zwischen Männern und Frauen gar nicht möglich sind, weil einer von beiden immer scharf auf den anderen ist.

Und die vorgespielte Freude beim Sex ist so eine Sache...wenn eine Frau einem Mann einen Orgasmus vortäuscht oder ihm zuliebe mit ihm schläft, obwohl sie eigentlich gar keine Lust hat, das ist ja relativ häufig - obwohl ich das mit dem vorgespielten Orgasmus nicht für richtig befinde. (Wenn die Frau offen zugeben würde, dass sie nicht kommt, könnten sie und ihr Partner wenigstens nach Lösungsmöglichkeiten suchen.) Aber zu behaupten, dass ein Mann höchstwahrscheinlich keinen Spaß mehr am Sex mit seiner Partnerin hat, wenn die beiden eine längere Zeit zusammen sind, das finde ich übertrieben und kränkend. Das würde ja bedeuten, dass frau es eigentlich gleich vergessen kann, ihren Partner auf längere Sicht sexuell zufriedenstellen zu können.

Was Zärtlichkeiten angeht: Da geb ich dir auch Recht. Mein Freund bspw. ist ein richtiger Schmusekater und lässt sich von mir gerne mal in den Schlaf graulen.

Vielen Dank für deine Meinung!

...
Wie gesagt, Geschmäcker sind verschieden - das dort gezeichnete Idealbild ist nicht für alle der Wunschtraum. Und dieses Bild gilt eben nur für den ersten Eindruck. Es gibt eben Menschen, die man auf den ersten Blick total erotisch findet und andere, bei denen man eher Sympathie verspürt. Aber Liebe hat nichts mit Brüsten oder Beinen zu tun und daher kann man das ruhig glauben, das man für das geliebt wird, was man ist. Vielleicht sogar sicherer als die Prallbrustlangbeinfrau, weil sie sich fragen muss, ob sie wegen ihrer selbst oder ihrer körperlichen Attribute begehrt wird.

Ich finde George Clooney als Mann auch nicht so toll. Das war nur ein Beispiel, weil er immer als der Klischee-Frauentyp genannt wird.

Das Problem mit der Freundschaft geht nicht nur von Männern aus. Es geht dabei ja nicht nur um Triebe. Wenn Mann und Frau sich sehr gut verstehen, gut kennen und vertraut sind, passiert es leichter mal, dass zumindest einer denkt, man könne auch mehr daraus machen. Es ist ja selten so, dass zwei Menschen befreundet sind, die sich jeweils gegenseitig äußerlich total abstoßend finden. Die Chemie muss ja auch bei Freunden stimmen. Aber möglich ist es sicher. Man steigt ja auch sonst nicht mit jedem ins Bett, mit dem man sich versteht. Ich hab es leider schon oft erlebt, dass eine Freundschaft an einseitigem Interesse zerbrochen ist. Aber das war immer der Fall, wenn sowohl er als auch ich Single waren. Dann kommt das Interesse zum Vorschein. Das ein Mann eine Freundin hat, die er an sich auch attraktiv findet, heißt ja nicht, dass er deswegen seine Freundin betrügt.

Ich vermute das Kapitel über die abnehmende sexuelle Lust, ist ein kleiner männlicher Racheakt des Autors, um deutlich zu machen, dass eben auch Männern der Spass am Sex vergehen kann. Das heißt ja nicht, dass es so sein muss.

Ich denke, mit ein bisschen Menschenkenntnis und Feingefühl kann jeder seine Partnerschaft von den "Weisheiten" des Buches unterscheiden und erkennen, ob der Mann an der Seite nur ein sexfixierter Lügner ist oder vielleicht doch der liebe Mann, dem man mehr vertrauen kann, als irgendeinem Schreiberling.

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29. November 2007 um 18:08

Siehst du!
Endlich mal ein Mann, der zugibt, so zu "ticken". Nicht, dass es mich freuen würde, das zu hören, aber all die Frauen, die mir hier geantwortet haben, haben dem Autor MEIST nur in einem Punkt zugestimmt: Die Sache mit der platonischen Freundschaft - die klappt eher nicht.

Du aber gibst zu: Wenn du eine Freundin hast, die aussieht wie ein Model, dann bist du natürlich scharf auf sie und vielleicht nur deshalb mit ihr "befreundet".

Du glaubst doch aber nicht allen Ernstes, dass ein Mann (in der Regel) seine tiefen Gefühle ausdrücken will, wenn er mit einer Frau schläft? Er wird doch wohl wissen, dass eine Frau sehr wohl in der Lage ist, klar zu denken, und dass F***** nun mal kein Liebesbeweis ist!? Ein Großteil der Männer würde doch mit jeder Frau ins Bett steigen, die einigermaßen gut aussieht und willig ist. Also kannst du doch nicht sagen, dass er mit Sex tiefe Zuneigung ausdrückt. Mit Zärtlichkeit kann er viel mehr ausdrücken: Er hat die Frau auch dann gern, wenn er nicht gerade in ihr ist! ^^

Ich hab übrigens nix dagegen, wenn Männer, mit denen ich befreundet bin, gerne mal mit mir schlafen würden. Wenn aber diese sexuelle Anziehung allein der Grund dafür ist, dass sie sich gerne mit mir treffen etc., dann ist das doch keine echte Freundschaft, sondern nur ein Mann, der notgeil ist und einer Frau, die gerne einfach mit ihm befreundet wäre, etwas vorspielt! Und dass das wohl blöd für die Frau ist, kannst du dir ja wohl denken.

Ich schätze mal, du hast keine Freundin, oder? Und wenn doch, dann bist du doch nicht so ehrlich zu ihr, stimmt's? Weil wenn diese wüsste, dass du sie nur fragst, wie es ihr geht, weil du mit ihr schlafen möchtest und nicht, weil es dich interessiert wie es ihr geht, dann würde sie dich garantiert verlassen. Du siehst Frauen offensichtlich nur als Sexobjekte. Mein Tipp: Leg dir lieber eine Gummipuppe zu! ^^ Die musst du nicht streicheln, mit der musst du nicht reden und die interessiert es herzlich wenig, dass du eine Freundin hast, die wie ein Model aussieht!

MfG Katharinchen

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29. November 2007 um 18:47
In Antwort auf kira_12380308

Siehst du!
Endlich mal ein Mann, der zugibt, so zu "ticken". Nicht, dass es mich freuen würde, das zu hören, aber all die Frauen, die mir hier geantwortet haben, haben dem Autor MEIST nur in einem Punkt zugestimmt: Die Sache mit der platonischen Freundschaft - die klappt eher nicht.

Du aber gibst zu: Wenn du eine Freundin hast, die aussieht wie ein Model, dann bist du natürlich scharf auf sie und vielleicht nur deshalb mit ihr "befreundet".

Du glaubst doch aber nicht allen Ernstes, dass ein Mann (in der Regel) seine tiefen Gefühle ausdrücken will, wenn er mit einer Frau schläft? Er wird doch wohl wissen, dass eine Frau sehr wohl in der Lage ist, klar zu denken, und dass F***** nun mal kein Liebesbeweis ist!? Ein Großteil der Männer würde doch mit jeder Frau ins Bett steigen, die einigermaßen gut aussieht und willig ist. Also kannst du doch nicht sagen, dass er mit Sex tiefe Zuneigung ausdrückt. Mit Zärtlichkeit kann er viel mehr ausdrücken: Er hat die Frau auch dann gern, wenn er nicht gerade in ihr ist! ^^

Ich hab übrigens nix dagegen, wenn Männer, mit denen ich befreundet bin, gerne mal mit mir schlafen würden. Wenn aber diese sexuelle Anziehung allein der Grund dafür ist, dass sie sich gerne mit mir treffen etc., dann ist das doch keine echte Freundschaft, sondern nur ein Mann, der notgeil ist und einer Frau, die gerne einfach mit ihm befreundet wäre, etwas vorspielt! Und dass das wohl blöd für die Frau ist, kannst du dir ja wohl denken.

Ich schätze mal, du hast keine Freundin, oder? Und wenn doch, dann bist du doch nicht so ehrlich zu ihr, stimmt's? Weil wenn diese wüsste, dass du sie nur fragst, wie es ihr geht, weil du mit ihr schlafen möchtest und nicht, weil es dich interessiert wie es ihr geht, dann würde sie dich garantiert verlassen. Du siehst Frauen offensichtlich nur als Sexobjekte. Mein Tipp: Leg dir lieber eine Gummipuppe zu! ^^ Die musst du nicht streicheln, mit der musst du nicht reden und die interessiert es herzlich wenig, dass du eine Freundin hast, die wie ein Model aussieht!

MfG Katharinchen

Ach weißte...
wenn du lange genug wartest, findet sich sicher immer ein Mann, der solche Klischees bestätigt.

Aber der Kater hat völlig recht: die meisten Fragen kann man sich selbst beantworten, indem auf seinen Verstand und die Intuition hört.

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29. November 2007 um 19:29
In Antwort auf jarod_12098475

Sicher ...
... solche Bücher werden gerne geschrieben, weil sich gutes - oder auch schlechtes - Geld damit machen lässt.

Es genügt auch völlig, irgendwelche Statistiken zu interpretieren, um dann mit Formulierungen wie 'die Männer' und 'die Frauen' den Unmut der Leser oder der sogenannten Intelligenz auf sich zu ziehen.

Was sich in Statistiken ausdrückt ist zum Beispiel '51 Prozent der Männer bestätigen kontinuierliches sexuelles Interesse' und dann steht da in einem Büchlein 'die Männer sind ständig geil'. Die einen klopfen sich dann selbst auf die Schulter, die anderen schweigen ... je nachdem, was gerade von Vorteil ist.

Die Aussage mag auf manche Männer auch zutreffen, und die Äusserung ist als 'Generalisierung' nicht einmal völlig falsch - nur eben nicht differenziert.

Wären wir überhaupt in der Lage, uns von jedem Sachverhalt ein möglichst differenziertes Bild zu machen? Wenn wir vor dem Kauf von Nahrungsmitteln jedesmal so viele Fakten sammeln wollten, wie vor einer Heirat (ok, auch das ist nicht differenziert, manche tun das auch da nicht ...)wären wir wohl längst verhungert. Somit versteht wohl kaum jemand einen andern, der vor dem Kauf einer Kamera erst einmal vier Wochen lang Prospekte wälzt, während er selbst das doch in einer Stunde erledigt hat. Es kommt wohl immer drauf an, wie 'wichtig' das für die einzelne Person gerade ist. Und somit sind wir bei dem Theman, dass auch das menschliche Gehirn gerne zwar Fakten sammelt, dann aber den 'Bauch' generalisierend entscheiden lässt. Aus Gründen der praktischen Handhabbarkeit. Das Leben will schliesslich weitergehen und sich nicht selbst aufgeben mit der zu treffenden Entscheidung, welches Trinkwasser denn nun besser schmeckt.


Aus Statistiken und Befragungen, wenn auch vielleicht wissenschaftlich korrekt durchgeführt - und wohl auch aus solchen 'prosaisch resümierenden' Büchlein - sofern nicht gerade nur gedichtet wird - lässt sich bestenfalls eine 'generelle Tendenz' interpretieren. Und recht viel anderes können wir hier wohl auch nicht handhaben. Wir dürfen das Geschriebene je nach Beweis, Plausibilität oder Stimmigkeit glauben ... aber wir müssen es ja nicht.

Bleibt mir die vielleicht leicht befremdende Frage zu stellen, was denn soooo schlimm daran wäre, wenn es denn so wäre wie beschrieben? Das wäre doch noch lange nicht so dramatisch wie der Klimawandel oder eine individuell erlebte Arbeitslosigkeit. Wenn man - hypothetisch - einem gläubigen Menschen die beweisbare Gewissheit gäbe, dass es das nicht gibt, woran er glaubt, würde er es auch nicht annehmen wollen oder können, weil es sein Weltbild zerstören würde. Noch eine Frage würde ich stellen wollen: Können wir unter eigener Betroffenheit überhaupt unemotional differenzieren? Oder klammern wir uns immer, wenn auch noch so unbewusst, an die eigene Idee, wie das Leben denn bitteschön zu sein hätte? Wie fühlte sich der Soldat im Schützengraben, als er begriff, dass die fleischigen Fetzen da vor ihm einmal seine Beine waren und dass er selbst jetzt noch eine halbe Minute hätte, bis alles vorbei ist?

Drastisch, zugegeben, aber das Gefühl, 'dass etwas einfach nicht sein darf' hat sicher jeden von uns schon einmal ereilt.

Nein, auf das Individuum bezogen sind solche Aussagen sicher nicht allgemein zutreffend. Zum Beispiel, dass alle Frauen in jeder 'ernsteren' Beziehung entgegen ihren Aussagen und anderslautenden Beteuerungen erst einmal einen 'Versorger' suchen. Immerhin durfte ich unter dieses Statement sehr bestätigenden Bekanntschaften zumindest eine Frau kennenlernen, bei der das rein materiell definitiv nicht stimmte. Jetzt bleiben natürlich noch andere Interpretationen für 'Versorger' offen.

Nun noch einmal die Frage gestellt, was denn soooo schlimm daran wäre, wenn sich alles wie geschildert verhielte, würde sich für jeden von uns natürlich dennoch nix ändern ... denn, findet nicht jeder von uns genau diiieee eine Ausnahme?


Glückauf!


asteus



P.S.: Bitte zu beachten, dass ich mich zumeist des Konjunktivs bediene... damit niemand meint, es verhielte sich genau so ...

Was so schlimm daran wäre?
Das erkläre ich morgen, hab jetzt nämlich leider keine Zeit mehr. ^^

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29. November 2007 um 20:13

Ich kenne nur die Liebe
vor dem ersten Fick.

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30. November 2007 um 9:24
In Antwort auf kira_12380308

Momentchen mal ^^
Ich meine das jetzt nicht böse, aber: Das Buch ist doch gar kein Beziehungsratgeber! In dem Buch wird sogar viel eher die Meinung vertreten, dass die Frauen tatsächlich selbst Schuld daran sind, wenn ihr Freund sie verlässt!

Wie ich schon mal geschrieben habe: Wenn es nach dem Buch geht, ist die Frau auch Schuld daran, wenn ihr Mann ihr fremdgeht. Dann soll sie abnehmen, um hübscher für ihn zu sein und sie soll sich neue, schöne Unterwäsche kaufen. Der Autor ist der Meinung, dass eine Frau dafür zu sorgen hat, dass sie immer attraktiv aussieht. Sie soll mit ihrem Mann RELAXEN: REden, ihn zum LAchen bringen und vor allem immer viel SEX mit ihm haben. (Komisch, dass der Autor zugleich behauptet, dass ein Mann mit seiner Freundin nicht reden will, aber naja. Das Buch strotzt eh nur so von Wiedersprüchen.) Wenn ein Mann seiner Freundin fremdgeht, dann ist sie im Endeffekt immer sie Schuld - so die Behauptung des Autors.

Natürlich haben Frauen auch viele Fehler und machen einiges falsch, weil sie diese nicht einmal einsehen. Aber der Frau grundsätzlich die Schuld in die Schuhe zu schieben, wenn ihr Freund untreu ist? Das empfinde ich als eine bodenlose Frechheit!

Es sind sich doch hier im wesentlichen alle einig
Der Autor hat gehörig einen an der Waffel; schade, wenn jemand für solchen Unsinn auch noch Geld ausgibt.

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30. November 2007 um 9:30

Ach Katerchen
Nur weil Du selber schwanzgesteuert bist, kannst Du das noch lange nicht auf alle Männer übertragen. Du bist eben so, und andere sind anders. Nichts für ungut, aber Verallgemeinerungen sind im allgemeinen unzutreffend.

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30. November 2007 um 9:41
In Antwort auf kira_12380308

Siehst du!
Endlich mal ein Mann, der zugibt, so zu "ticken". Nicht, dass es mich freuen würde, das zu hören, aber all die Frauen, die mir hier geantwortet haben, haben dem Autor MEIST nur in einem Punkt zugestimmt: Die Sache mit der platonischen Freundschaft - die klappt eher nicht.

Du aber gibst zu: Wenn du eine Freundin hast, die aussieht wie ein Model, dann bist du natürlich scharf auf sie und vielleicht nur deshalb mit ihr "befreundet".

Du glaubst doch aber nicht allen Ernstes, dass ein Mann (in der Regel) seine tiefen Gefühle ausdrücken will, wenn er mit einer Frau schläft? Er wird doch wohl wissen, dass eine Frau sehr wohl in der Lage ist, klar zu denken, und dass F***** nun mal kein Liebesbeweis ist!? Ein Großteil der Männer würde doch mit jeder Frau ins Bett steigen, die einigermaßen gut aussieht und willig ist. Also kannst du doch nicht sagen, dass er mit Sex tiefe Zuneigung ausdrückt. Mit Zärtlichkeit kann er viel mehr ausdrücken: Er hat die Frau auch dann gern, wenn er nicht gerade in ihr ist! ^^

Ich hab übrigens nix dagegen, wenn Männer, mit denen ich befreundet bin, gerne mal mit mir schlafen würden. Wenn aber diese sexuelle Anziehung allein der Grund dafür ist, dass sie sich gerne mit mir treffen etc., dann ist das doch keine echte Freundschaft, sondern nur ein Mann, der notgeil ist und einer Frau, die gerne einfach mit ihm befreundet wäre, etwas vorspielt! Und dass das wohl blöd für die Frau ist, kannst du dir ja wohl denken.

Ich schätze mal, du hast keine Freundin, oder? Und wenn doch, dann bist du doch nicht so ehrlich zu ihr, stimmt's? Weil wenn diese wüsste, dass du sie nur fragst, wie es ihr geht, weil du mit ihr schlafen möchtest und nicht, weil es dich interessiert wie es ihr geht, dann würde sie dich garantiert verlassen. Du siehst Frauen offensichtlich nur als Sexobjekte. Mein Tipp: Leg dir lieber eine Gummipuppe zu! ^^ Die musst du nicht streicheln, mit der musst du nicht reden und die interessiert es herzlich wenig, dass du eine Freundin hast, die wie ein Model aussieht!

MfG Katharinchen

Freundschaften zwischen Männern und Frauen
Mag schon sein, dass manche Leute Freundschaften mit dem anderen Geschlecht nicht auf die Reihe kriegen. Ich jedenfalls möchte keinen meiner Freunde missen, weder die Männer, noch die Frauen. Und unter den Mädels gibt's sowohl Models als auch "gestandene Weibsbilder".

Sicher ist eine Männerfreundschaft etwas anderes als eine Freundschaft zwischen Mann und Frau (wie auch wahrscheinlich anders als eine Freundschaft unter Frauen, kann ich natürlich nicht beurteilen), aber "anders" ist ja nicht gleichbedeutend mit "weniger wert" oder "weniger intensiv". Mir tun ehrlich gesagt Leute leid, die keine solche Freundschaft haben (können), weil sie offenbar ständig nur ans Poppen denken.

Aber zu dem Thema gibt's ja ein eigenes Forum.

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30. November 2007 um 10:30

Steinigt mich ....
aber weil meine meisten Freunde Maenner sind muss ich sagen das der Autor zum Teil recht hat.
Ok Maenner verlieben sich ...machen auch die krummsten und komischsten Dinge aus Liebe .... ABER wenn die Beziehung "gewohnheit" wird da aendern sich manche sachen. Und das die die Freundin/Frau nicht verlassen kommt eher weil man den Character schon kennt und sich damit abgefunden hat. Aber (korrigiert mich wenn ich falsch liege) deswegen ist es auch einfacher fuer einen Mann einen one night stand zu haben ohne sich am naechsten Morgen Gedanken zu machen: Wird Sie mich anrufen? Was in dem Fall meistens UEBERHAUPT nicht in Frage kommt.

Tut mir Leid aber in Men's World ist das eben so (meistens ... wie gesagt nicht alle denken so)

lg

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30. November 2007 um 15:00

Um zu wissen..
wie mein Freund tickt,muss ich nur die Augen aufmachen! Die Lektüre dieser Bücher finde ich demnach totale Zeitverschwendung.

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30. November 2007 um 15:02

Aaaaaalso...
.. erstmal denke ich, spielt bei diesem Buch eine ganze Portion Humor mit

Vieles ist aber denke ich,die Wahrheit. Auch das mit den Kollegen. Entschuldige, aber das basiert leider auf meiner Erfahrung und zwar nicht nur bei mir.

Männer denken nunmal SEHR oft an Sex. Manche können das besser steuern, manche nicht. Ich finde das jetzt aber auch nicht schlimm.... aber männliche Kollegen hab ich schon lange nicht mehr Sorry, das klingt jetzt als würde ich alle in einen Topf werfen - basiert aber einfach auf meinen Erfahrungen.

.. und zärtlich. Was heisst zärtlich für dich? Wenn er beginnt dich zu streicheln und zu küssen ist es normal dass er Sex will - warum auch nicht?
Wenn er beim fernsehen deine Stirn küsst oder dir über die Wange streichelt - ist das doch auch Zärtlichkeit? Dies hat dann aber sicherlich weniger mit Sex zu tun.

Frauen, nehmt das alles nicht so ernst - aber es ist sicherlich Tatsache, dass Männer komplett anders Ticken als wir, und ich finde das ist kein Nachteil!

LG

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30. November 2007 um 15:47

Humor?
Der einzige wirklich richtige (allerdings nicht neue) Punkt ist die Sache mit dem Scannen auf Reize. Ich bekenne mich schuldig, vielleicht nicht immer, aber in vielen Fällen.

Dass Sex im Hinterkopf, oder manchmal auch im Vorderkopf lauert, stimmt zwar auch (und ist ebenfalls nicht neu), aber die Frage ist, inwieweit das männertypisch ist. Männer sind Schweine, Frauen auch, da hat er recht, der Mario.
Das gilt auch fürs Fremdgehen (Frauen tun es bekanntlich genauso oft) und wohl auch für die Gründe es nicht zu tun, obwohl man möchte.

Dass es Zärtlichkeiten nur als Mittel zum Sex gibt: Da Frauen dies immer wieder mal beklagen, trifft es sicher auf viele Männer zu, aber bei weitem nicht auf alle (auf mich auch nicht), wahrscheinlich nicht mal für die Mehrheit, Gegenbeispiele wurden im Thread schon genannt.

Dass Männer nach einer Weile nur noch so tun, als würde ihnen der Sex mit ihrer Partnerin gefallen: Glaube ich nicht. Wenn sie nicht mehr mögen, lassen sie es eher bleiben. Wenn sie Sex haben, haben sie in aller Regel auch Spaß, vielleicht keine Leidenschaft, aber Spaß.

Schließlich die Sache mit den prallen Brüsten usw., das ist natürlich völlig lächerlich.

Man könnte noch einwenden, dass es halt ein Stück Wahrheit mit kräftiger humorvoller Überspitzung sei. Nur: Weder ist die "Wahrheit" auch nur andeutungsweise neu, noch ist die Art der Übertreibung in irgendeiner Weise originell.


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3. Dezember 2007 um 8:10
In Antwort auf kira_12380308

Was so schlimm daran wäre?
Das erkläre ich morgen, hab jetzt nämlich leider keine Zeit mehr. ^^

Aaalsooo...
...sorry, hatte ein anstrengendes Wochenende, also kann ich erst jetzt erklären, was ich so schlimm daran fände, wenn Männer wirklich so ticken würden, wie es in diesem Buch beschrieben wird.

Für die meisten Menschen würde sich sicher nichts ändern, wenn sie wüssten, dass Männer wirklich so ticken, wie in diesem Buch beschrieben. Das liegt aber daran, dass viele Leute sich mit Dingen abfinden, die sie nicht ändern können - und das ist auch ziemlich logisch und "weise". Leider bin ich nicht so ein Mensch. Ich bin kompromissbereit und tolerant, aber es gibt trotzdem Dinge, die ich nicht akzeptieren kann. Wenn Männer also so ticken würden, wie in dem Buch beschrieben, dann würde ich keine Beziehung mehr haben wollen.

Die Sache mit den platonischen Freundschaften und die Behauptung, dass Männer Frauen gleich kategorisieren, wenn sie sie sehen: Das kann ich ja noch verkraften.

1. Wenn aber die "Treue" meines Partners nur auf seiner Bequemlichkeit und der Tatsache beruhen würde, dass er bspw. nicht sonderlich attrakiv und damit für andere Frauen uninteressant wäre, dann wäre dies für mich keine Treue. Ich definiere Treue anders: Treu ist, wer seinen Partner nicht betrügt, weil er ihn nicht betrügen WILL. (Und nicht, weil er es nicht KANN oder zu FAUL dazu ist.) --> Wenn es also keinen Mann auf der Welt gäbe, der treu nach meiner Definition von Treue sein könnte, dann wollte ich auch keinen Mann als festen Partner haben. Und das wäre irgendwie schon schlimm für mich ^^

2. Wenn Männer wirklich nur zärtlich und lieb zu ihren Partnerinnen wären, weil sie Sex haben wollten, dann würde das ja bedeuten, dass Zärtlichkeit für einen Mann nichts anderes als ein Mittel zum Zweck. Die Zärtlichkeit selbst hätte somit keinen wirklichen Eigenwert. Wenn Zärtlichkeit keinen Eigenwert hätte, dann könnte man sie auch gleich "weg lassen". Das gleiche gälte dann auch für Gespräche mit dem Partner: Wenn der Mann nur mit seiner Freundin sprechen und ihr zuhören würde, weil er keinen Streit mit seiner Freundin haben will, dann sind die Gespräche und das Zuhören ja auch nur Mittel zum Zweck, hätten keinen wirklichen Eigenwert und man könnte sie ebenfalls "weg lassen". --> Wenn man also Gespräche, das Zuhören und Zärtlichkeiten aus einer Beziehung gleich "weg lassen" könnte, dann bestünde doch die Beziehung nur noch aus Sex! Und dann...wäre es auch keine richtige Beziehung mehr. Wenn Männer also wirklich so ticken würden, wie in dem Buch beschrieben, dann wären die Beziehungen, die wir führen, ein Trugbild, weil sie in Wirklichkeit keine Beziehungen sind. Und das wäre schlimm, oder nicht?

3. Wenn Sex mit seiner Partnerin einem Mann nach einer Weile keinen Spaß mehr bringen würde, dann wäre ja sogar der Sex in einer Beziehung, die praktisch gesehen nur auf Sex basiert (siehe Punkt zwei), überflüssig. Denn wenn Sex keinen Spaß mehr macht, wozu sollte man ihn dann noch praktizieren? Wenn also in einer langjährigen Beziehung Gespräche, Zärtlichkeiten UND dann auch noch der Sex nur Mittel zu einem Zweck, den man nicht bezwecken will wären: Was iwäre dann die Beziehung überhaupt noch? Nichts! Beziehungen, die Sinn machen, gäbe es nicht. Dann könnte man Monogamie gleich vergessen und wieder wie die Tiere leben: Der Sinn unseres Daseins würde sich auf das Vermehren reduzieren. Wäre das etwa nicht schlimm???

Punkt 1,2 und 3 zeigen: Wenn der Autor des Buches wirklich Recht HÄTTE und alle Männer wirklich so ticken WÜRDEN, dann wäre das menschliche Dasein nicht sinnvoller als das Dasein von allen möglichen Tieren. Der Sinn des Lebens würde einzig und allein dain bestehen, sich zu vermehren. Eine traurige Vorstellung.

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3. Dezember 2007 um 8:18

Etwas...
...wollte ich noch hinzufügen: Ich glaube selbstverständlich NICHT, dass alle Männer so ticken und ich habe das Buch nicht gelesen, um mir Beziehungstipps zu holen. (Ich habe es nicht einmal selbst gekauft!) Ich habe meinen ursprünglichen Beitrag nur etwas überspitzt formuliert, um eine Diskusion anzuregen!!! Also bitte, Leute, erklärt mich nicht für armselig oder Ähnliches, nur weil ich über einen Bestseller diskutieren wollte. ^^

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