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Wie macht ihr das?

9. Juli 2007 um 11:45 Letzte Antwort: 13. Juli 2007 um 22:50

hallo,

also ich frag mich wie ihr das alle macht die keinen partner haben und diese lücke zu kompensieren versuchen... wie bringt ihr das fertig?

bei mir isses so: ich krieg alles ganz gut hin, geh mal weg, hab spaß am leben, treff mich mit freunden, gehe meinen hobbies nach etc. ... bin ansich zufrieden. wäre da nur nicht die lücke, die man dann doch mit nichts füllen kann, wären da nicht diese typisch menschlichen bedürfnisse nach nähe und einer täglichen dosis knuddeleinheit... mit meinem exfreund hatte ich das ganze paket, stundenlang auf der couch schmusen und sich aneinander kuscheln und knuddeln und drücken und küssen... mehr will ich gar nicht, einfach mal nur wieder jemanden lieben und den stundenlang knuddeln und kuscheln.
ich geh so langsam am stock... hab seit über einem jahr niemanden mehr ausgiebig knuddeln können und das fehlt mir so, dass es mich dann schon wieder bei anderen dingen,die ich sonst genießen kann, runterzieht, weil vieles macht halt auch mit dem partner mehr spaß als alleine...

wie kompensiert ihr das fehlen von knuddeleinheiten??????

bin mal gespannt, evtl. gibts ja etwas, dass ich mir bei dem ein oder anderen abgucken könnte.

schöne grüße
anikusch

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9. Juli 2007 um 12:13

Seufz
so mach ich das auch jeden tag... ist nicht leicht wenn man dann tatsächlich, wie du schreibst, abends im bett liegt und merkt was einem fehlt... ich hab mir zwei seitenschläferkissen besorgt, die ich nachts eins vor und eins hinter mich leg, damit ich das gefühl hab das da jemand ist und mich in den arm nimmt, ... das ist so deprimierend ...

manchmal, so wie jetzt grad, sitz ich da und bin kurz vorm heuln, weil ich es nicht mehr aushalte, da reicht schon eine fünf minütige pause wo man mal nichts macht und zack, schon realisiert man was fehlt...

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9. Juli 2007 um 14:56

Lücke?
Autsch, da ist sie wieder: Die Aussage, dass Singles keine kompletten Menschen sind; dass sie immer zu etwas kompensieren müssen.

Es sind wohl vielmehr die Phantomschmerzen der alten Beziehung. Von Zuneigung abhängig gemacht und nun bist du auf Entzug gesetzt. Ich habe erst seit meiner letzten Trennung ein starkes Bedürfnis nach körperlicher Nähe. Davon war es schlimm Single zu sein.

Der richtige Ansatz wäre, meines Erachtens, sich daran zu erinnern, dass man ein kompletter Mensch ist. Menschliche Zuneigung kann man auch woanders finden: bei Freunden und Familie.

Und von dem Körperlichen muss man sich eben ebenso entwöhnen, wie man die Trennung verarbeitet hat. Lieber allein, als einen Tag länger in einer gescheiterte Beziehung. Und man sollte sich eben selbst um seinen Körper kümmern und ihn gesund halten. Das ist nicht dasselbe, tut aber auch gut.

Ein zusätzliches Kissen hatte ich schon seit der Kindheit im Bett. Ab und zu hat eben ein Mann das Glück mit ihm zu tauschen und darf mein Kissen ersetzen - nicht andersrum



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9. Juli 2007 um 16:56

Alleine essen
finde ich eigentlich schlimmer.

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9. Juli 2007 um 17:06

Bin erst seit 3 Monaten...
...Single und musste glücklicherweise noch nicht solch ein Gefühl kennenlernen. Sitze eigentlich nie da und vermisse es geknuddelt zu werden.Aber vieleicht liegts auch daran, dass ich 1. noch nicht so lang allein bin, 2. immer mal so von Freunden etc. gedrückt werde und wenn ich gar mal traurig oder allein bin, schlag ich eben bei meinem besten Freund auf, klage mein Leid, dann bedauern wir uns gegenseitig und versuchen uns abwechselnd einzureden, dass wir doch "glückliche+zufriedene" Singles sind und wenn dass eben länger dauert übernachte ich halt bei Ihm und bekomme so meine Ration Nähe (Das Wort BEI sei hier nochmal ausdrücklich erwähnt). Dieses ewige aneinander-geklammer war eh nie so mein Ding, lieber hab ich es mich einfach mal an jemanden anzulehnen und traurig oder deprimiert den Kopf hängen zu lassen um am nächsten Tag wieder der glücklichste Mensch auf Eren zu sein

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9. Juli 2007 um 21:33

=)
na ich träum nur von einem mann, ... ist doch klar, bei zweien wärs mir zuviel arbeit... nein, ehrlich, ich hab halt zwei kissen, dass egal auf welche seite ich mich drehe, ich immer das gefühl hat jemand löffelt mich =)

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9. Juli 2007 um 21:36

Jo
da geb ich dir recht... man kann doch was personenunabhängig vermissen und eine sehnsucht haben.... und kuscheln ist nunmal was, dass kann ich für meinen teil nicht mit jedem machen und schon gar nicht mit freunden... da drückt man sich mal aber mehr auch nicht...

und das mit der lücke war nicht so gemeint wie jamiie (oder wie auch immer du heißt) das verstanden hat... niemand ist eine insel...

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10. Juli 2007 um 0:21

Ich finde...
... du machst das schon ganz richtig. Rausgehen, aktiv sein, tanzen gehen, das Leben genießen und deinen Frust hier virtuell abladen. Alles andere muss das Schicksal, der Zufall oder das Glück machen.

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10. Juli 2007 um 4:06

Man kann auch ohne dem leben
Ich habe in meinen 38 Lebensjahren vielleicht insgesamt nur 4 Monate in einer Beziehung gelebt, sonst war ich immer Single, die letzte Beziehung ist schon über 10 Jahre her und war auch die letzte. Man gewöhnt sich im Laufe der Jahre so an das Alleinsein, dass man beziehungsunfähig wird und vor Körperkontakt zurückschreckt. Man kann seinen Lebensschwerpunkt so wie ich im Beruf verankern, viel Sport treiben und sich mit anspruchsvollen akademischen Hobbys beschäftigen. Man kann auch so ein inneres Gleichgewicht finden, wobei der Lernprozess und der Weg dorthin nicht einfach ist. Bewusst einsam zu leben ist nichts für psychisch labile Menschen. Frauen wollen erobert werden, und das liegt mir einfach nicht. Es gibt außerdem viel zu wenig interessante Frauen - und um eine davon zu erobern, müsste man sich sprichwörtlich ein Bein ausreißen, was ich nie bereit war zu machen.

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10. Juli 2007 um 15:29

...
na einer ist geht mir locker von der hand, aber dann gleich zwei??? nöööö... einer langt mir, ganz ehrlich, wenn der mich dann auch noch vergöttern würde und ich ihn, dann wär das leben gleich doppelt so schön...

empfehlung: kauf dir zwei seitenschläferkissen... das ist sooooooooooooo schön kuschelig und meine ganzen plüschtiere können endlich aufatmen, weil sie nicht ständig befingert werdern

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10. Juli 2007 um 15:38

Hmmm
also wenn ich das so lese von klaus, dann wird mir echt anders..... ich bin auch nicht so jemand der sich gern anfassen lässt oder gern körperkontakt hat, es sei denn ich mag den menschen oder besser noch, liebe ihn... aber so ganz auf alles verzichten, sich damit abfinden, dass man halt eben alleine ist und das da niemand mehr kommt??? das könnte ich nicht... klar, nach einer gewissen zeit, und wenn man sich ein wenig reflektiert, dann stellt man, oder zumindest ist das bei mir so, fest, dass man irgendwie beziehungsunfähig zu sein scheint... aber ich lebe immer noch in der hoffnung, dass ich mir das nur einrede und das es irgendwo da draußen jemanden gibt, der mich so richtig lieben kann mit allen macken die ich habe und der mindestens genauso kuschelbedürftig ist wie ich...

ein leben ohne kuscheleinheiten und nur für die karriere, dass kann ich mir nicht vorstellen... nach knapp über einem jahr ohne, halte ich es kaum noch aus und daran gewöhnen? ich glaube das geht nicht... ich glaube eher, dass alle die, die behaupten sie hätten sich daran gewöhnt, genauso ihre phasen haben in denen sie traurig darüber sind, dass sie keinen partner haben... niemand ist eine insel, jeder braucht jemand anderen und ich glaube nicht, dass der mensch dazu gemacht ist alleine zu bleiben (mal abgesehen von freunden und verwandten)...

und spätestens beim anblick der befreundeten paare wird es mir schon anders, ich gönne es den anderen zwar, aber ich wünsch mir sowas halt auch für mich und werd da schon ein bissl neidisch, wenn ich ehrlich bin...

eine freundin von mir sagt immer: zum heiraten und kinder kriegen, muß man jung und dumm sein.... so langsam glaub ich das auch und sehe meine chancen auf die verwirklichung des familientraums schwinden (sonntag hab ich auch noch geburtstag... wieder ein jahr älter ... tick tack tick tack =)

schöne grüße
anikusch

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10. Juli 2007 um 15:42

Eieieiei
da läufts mir den rücken runter, wenn ich das lese... find mich grad in deinen worten wieder und finds grad deprimierend, weil viel verlangt isses ja nun wirklich nicht =) ... aber gut, dann stürz ich mich mal weiter in die arbeit, immerhin isses noch ein bischen hin bis ich ins bett gehe und mir dann wieder bewußt mache was für bedürfnisse ich eigentlich neben der ganzen arbeit und dem rest hab....

achja, mal ne frage: habt ihr haustiere? hab mal gehört und gelesen, und es z.t. auch selber erlebt, dass die das kuschelbedürfnis z.t. befriedigen können.... aber ich weiß nicht... meine katze hat mich nie umarmt oder gestreichelt, dass war immer nur anders rum so =)

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10. Juli 2007 um 18:08

Gewöhnungssache
So wie ich ihn verstehe, sagt Klaus nicht, dass er nichts vermisst. Aber er kennt es wohl nicht so sehr aus eigener Erfahrung. Das ist das, was ich mit Phantomschmerz der alten Beziehung meinte. Nicht die Sehnsucht nach dem/der Ex, sondern das Gefühl, das man hatte.

Bei mir zumindest war es so. Mein letzter Freund war die erste richtig wichtige und sehr intime Beziehung. Davor hatte ich zwar auch Sehnsüchte, aber die waren irgendwie unwirklich. Wie ein Leben, dass man nur aus Filmen kennt. Ich konnte mir auch früher nie vorstellen, so viel mit jemandem zu teilen und so viel preiszugeben. Und als ich es hatte, fand ich es toll. Und nun schmerzt es sehr, das nicht mehr zu haben und ich muss mich erstmal wieder an das Singledasein gewöhnen, obwohl es ich es eigentlich gewohnt sein müsste. Aber erst jetzt weiß ich, was mir fehlt.

Aber vielleicht liegt diese Melancholie am verregneten Wetter.

Ich hätt so gern einen guten schwulen Freund, der mich ab und zu in den Arm nimmt, wenn es mir nicht so gut geht. Hab aber noch keinen gefunden. Gibt es dafür auch Kennenlernseiten im Internet?

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10. Juli 2007 um 22:59

Wie bringt ihr das fertig?
Weiterleben. Was anders bleibt mir nicht übrig. Ich lebe ja schon quasi seit meiner Geburt ohne Beziehung (von der Mutterbrust in den ersten Jahren mal abgesehen .

Jahr um Jahr vergeht, es wird nicht besser, und man gewöhnt sich daran. Es findet en Abstumpfungsprozess ab. Das ist wohl so ähnlich, wie wenn man durch einen Unfall Blind wird oder Taub - man findet sich irgendwann damit ab, dass diese Behinderung da ist und lernt mit ihr Leben. Ich habe halt gelernt, mit der Behinderung des gesellschaftlichen Außenseiters zu leben (ich habe ja privat keinerlei Kontakt zu Menschen, sondern lebe zwischen den Arbeitszeiten isoliert).

Übrigens waren die Einsamkeits-Schmerzen stärker, wenn ich unter Menschen war, die mir ständig meine Einsamkeit reflektierten (und auch bestätigten, dass jemand wie ich nichts anderes erwarten kann). Wenn ich alleine bin und andere Menschen nicht sehe, merke ich meine Einsamkeit garnicht mehr.

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10. Juli 2007 um 23:11
In Antwort auf untouched

Wie bringt ihr das fertig?
Weiterleben. Was anders bleibt mir nicht übrig. Ich lebe ja schon quasi seit meiner Geburt ohne Beziehung (von der Mutterbrust in den ersten Jahren mal abgesehen .

Jahr um Jahr vergeht, es wird nicht besser, und man gewöhnt sich daran. Es findet en Abstumpfungsprozess ab. Das ist wohl so ähnlich, wie wenn man durch einen Unfall Blind wird oder Taub - man findet sich irgendwann damit ab, dass diese Behinderung da ist und lernt mit ihr Leben. Ich habe halt gelernt, mit der Behinderung des gesellschaftlichen Außenseiters zu leben (ich habe ja privat keinerlei Kontakt zu Menschen, sondern lebe zwischen den Arbeitszeiten isoliert).

Übrigens waren die Einsamkeits-Schmerzen stärker, wenn ich unter Menschen war, die mir ständig meine Einsamkeit reflektierten (und auch bestätigten, dass jemand wie ich nichts anderes erwarten kann). Wenn ich alleine bin und andere Menschen nicht sehe, merke ich meine Einsamkeit garnicht mehr.

Der Vollständigkeit halber
Sexualleben: regelmäßige Masturbation. Seit ca. meinem siebten Lebensjahr, wenn ich mich recht erinnere; also auch schon ca. 25 Jahre. Insofern wird das Sexualleben mit einer anderen dadurch ersetzt - was bleibt mir auch anderes übrig, denn vom Wesen her wäre ich eigentlich sehr aktiv, nur wenn mir permanent deutlich gemacht wird, ich bin hässlich und kann deswegen nicht erwarten, dass mein Körper angefasst werden kann (ich erinnere mich noch an den angeekelten Blick im Schwimmunterricht, wo ich zufällig - Gott beware - jemand anders mit meinem Bein berührte; als ob ihn eine Spinne angesprungen hätte, oder das "Du ist so hässlich!" mit runder Mädchenschrift im Mathebuch...). Oder das "Wie sieht DER denn aus!" kürzlich in der Fußgängerzone aus eine Mädchengruppe, die auf mich zeigten und kicherten.

Als ob man einen Judenstern an der Brust hat. Ich kann von Glück reden, dass die Menschenrechte in Deutschland gelten, sonst hätten mich schon längst Leute an die nächste Laterne geknüpft, da ich ja offensichtlich "unwertes" bzw. minderwertiges Leben bin aufgrund meines Aussehens.

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10. Juli 2007 um 23:36
In Antwort auf untouched

Der Vollständigkeit halber
Sexualleben: regelmäßige Masturbation. Seit ca. meinem siebten Lebensjahr, wenn ich mich recht erinnere; also auch schon ca. 25 Jahre. Insofern wird das Sexualleben mit einer anderen dadurch ersetzt - was bleibt mir auch anderes übrig, denn vom Wesen her wäre ich eigentlich sehr aktiv, nur wenn mir permanent deutlich gemacht wird, ich bin hässlich und kann deswegen nicht erwarten, dass mein Körper angefasst werden kann (ich erinnere mich noch an den angeekelten Blick im Schwimmunterricht, wo ich zufällig - Gott beware - jemand anders mit meinem Bein berührte; als ob ihn eine Spinne angesprungen hätte, oder das "Du ist so hässlich!" mit runder Mädchenschrift im Mathebuch...). Oder das "Wie sieht DER denn aus!" kürzlich in der Fußgängerzone aus eine Mädchengruppe, die auf mich zeigten und kicherten.

Als ob man einen Judenstern an der Brust hat. Ich kann von Glück reden, dass die Menschenrechte in Deutschland gelten, sonst hätten mich schon längst Leute an die nächste Laterne geknüpft, da ich ja offensichtlich "unwertes" bzw. minderwertiges Leben bin aufgrund meines Aussehens.

Der Vollständigkeit halber 2
Bin übrigens in der Schule auch mal vor versammelter Mannschaft wegen meines Aussehens fertig gemacht worden. Das war bei einer Preisverleihung nach einem Theaterstück. Ich kam als Gewinner eines Preisausschreibens auf die Bühne und wurde im Lichtkegel dermaßen verarscht und die Gemeinde von ein paar hundert Schülern und Lehrern lachte sich kaputt. Ich bin dann schockiert vor die Türe gegangen und war völlig durch den Wind - denn ich hatte wenige Wochen vorher "Carrie" gesehen, wo soetwas ähnliches in einem Film als Fiktion passierte, und plötzlich war es real und ich mittendrin. Verkehrte Welt.

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11. Juli 2007 um 0:02
In Antwort auf untouched

Der Vollständigkeit halber 2
Bin übrigens in der Schule auch mal vor versammelter Mannschaft wegen meines Aussehens fertig gemacht worden. Das war bei einer Preisverleihung nach einem Theaterstück. Ich kam als Gewinner eines Preisausschreibens auf die Bühne und wurde im Lichtkegel dermaßen verarscht und die Gemeinde von ein paar hundert Schülern und Lehrern lachte sich kaputt. Ich bin dann schockiert vor die Türe gegangen und war völlig durch den Wind - denn ich hatte wenige Wochen vorher "Carrie" gesehen, wo soetwas ähnliches in einem Film als Fiktion passierte, und plötzlich war es real und ich mittendrin. Verkehrte Welt.

Zum Thema: böse Teenager
Man muss den Weg, den andere für einen aussuchen, nicht gehen. Ich hatte in der Pupertät auch Probleme mit der Akzeptanz meiner Mitschüler, war Aussenseiter und musste mir dumme Sprüche anhören, was mein Aussehen anbelangt, noch bevor ich angefangen hatte, mich für mein Aussehen zu interessieren. Ich hab in der Pupertät viel Selbstbewußtsein verloren und das prägt mich natürlich auch heute noch. Aber ich habe einige wenige sehr gute Freundschaften gefunden, die mich nun schon sehr lang begleiten. Die Kränkungen der Schulzeit sind mit dem Schulabschluss abgehakt und heute lache ich darüber. Ich glaube, wenn man sich in eine Aussenseiterrolle drängen lässt, wird man irgendwann wirklich unsozial.

Hast du es schon mal mit Freundschaften versucht?

Und, wenn ich so viel fragen darf, wohnst du eher in einer kleinen oder größeren Stadt?

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11. Juli 2007 um 7:49

Deine Theorie Schorschkluni...
Du verteidigst diese Theorie ja wirklich auf's Äußere. Gibt es dafür irgendwelche statistischen Belege? Gilt die Theorie für Frauen mit jedem Aussehen, mit jedem Gewicht, jeden Alters? Danach sind ist die Welt für Frauen wie ein Männersupermarkt und wir brauchen nur zugreifen. Doch irgendwie scheint sich das im Leben nicht wiederzuspiegeln.

Ich frage mich doch, warum die meisten Frauen sich in den 20ern unbedingt binden wollen, weil sie Angst haben ab 30 kaum noch Chancen bei Männern zu haben.

Wenn ich mir die Generationen über mir anschaue, finde ich eher folgendes Bild: Nach einer gescheiterten Ehe bleiben Frauen allein, bleiben meist mit den Kindern zurück und finden nur noch Männer für kurze Liebeleien und Affären - nichts Ernstes. Die Männer hingegen finden wieder Beziehung, heiraten nochmal und meist ist sind es jüngere Frauen. Dafür fallen wir Dutzene Beispiele in meinem Familien- und Freundeskreis ein und kein Gegenbeispiel. Mir scheint, dass eine Frau, die bis max. 30 nicht ihren Partner für das Alter gefunden hat und ihn bis dahin hält, wenig Chancen hat, danach nochmal glücklich zu werden.

Unstreitig haben es Frauen leichter einen Sexualpartner zu finden, aber das bringt uns auch nichts.

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11. Juli 2007 um 10:31

Hallo
Also, ich kann nur sagen: Mir fehlt das auch, ohne Ende!!

Ersatzbefriedigung bisher:

- einmal im Monat gehe ich zur Massage (Schöne Musik, warme Hände, Enstpannung. Kostet ca. 10-12 und gibt mir Kraft für mind. eine Woche.)
- abends ein Kissen in den Arm nehmen oder mal auf dem Sofa schlafen(Rückenlehne)
- Baby meiner Freundin im Arm halten
- Haustiere streicheln
- Hörbücher gegen die Stille in der Wohnung
- engste Vertraute direkt fragen: "Hältst du mich mal fest?"

Das ist alles kein Ersatz, keine Frage. Aber: Es tut gut und schenkt Energie.

Viele Grüße
sunshine

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11. Juli 2007 um 11:23
In Antwort auf an0N_1291095799z

Deine Theorie Schorschkluni...
Du verteidigst diese Theorie ja wirklich auf's Äußere. Gibt es dafür irgendwelche statistischen Belege? Gilt die Theorie für Frauen mit jedem Aussehen, mit jedem Gewicht, jeden Alters? Danach sind ist die Welt für Frauen wie ein Männersupermarkt und wir brauchen nur zugreifen. Doch irgendwie scheint sich das im Leben nicht wiederzuspiegeln.

Ich frage mich doch, warum die meisten Frauen sich in den 20ern unbedingt binden wollen, weil sie Angst haben ab 30 kaum noch Chancen bei Männern zu haben.

Wenn ich mir die Generationen über mir anschaue, finde ich eher folgendes Bild: Nach einer gescheiterten Ehe bleiben Frauen allein, bleiben meist mit den Kindern zurück und finden nur noch Männer für kurze Liebeleien und Affären - nichts Ernstes. Die Männer hingegen finden wieder Beziehung, heiraten nochmal und meist ist sind es jüngere Frauen. Dafür fallen wir Dutzene Beispiele in meinem Familien- und Freundeskreis ein und kein Gegenbeispiel. Mir scheint, dass eine Frau, die bis max. 30 nicht ihren Partner für das Alter gefunden hat und ihn bis dahin hält, wenig Chancen hat, danach nochmal glücklich zu werden.

Unstreitig haben es Frauen leichter einen Sexualpartner zu finden, aber das bringt uns auch nichts.

Ich stimme dir zu
die theorie von schorsch scheint ziemlich nett zu sein, sie ist aber nicht ganz realistisch.
ich sehe für mich (mitte 30) immer weniger chancen, ähnlich wie ani. an heiraten und kinderkriegen habe ich mit 20 nicht gedacht, heute aber, wenn ich wollte, würde das nicht mehr gehen. ich empfinde trauer. als ob ich mein leben irgendwie vertan habe. leider wüsste ich aber nicht, was ich anders machen könnte. vielleicht nur 3 jahre (affäre), die ich inzwischen wirklich bereue.
heute wünsche ich mir einfach eine tolle freundschaft und/oder eine harmonische beziehung. langsam angehen! wenn überhaupt.

ich mag eigentlich keinen körperkontakt mit unbekannten.
schorsch, ich tanze selbst in einer tanzschule, du hast hoffentlich das nicht ernst gemeint! bei dieser vorstellung wird mir schlecht.

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11. Juli 2007 um 14:00

Vielleicht bin ich das problem
heiraten wollte ich nicht, klaren kinderwunsch hatte ich auch bis heute nicht.
ich fühle mich einfach zu alt dafür. und einen richtigen partner dafür hatte ich auch nicht. hinzu kommen noch paar negative erlebnisse, die ihre spuren hinterlassen haben.
ich stehe mir selbst im weg. sorry, bin heute nicht besonders optimistisch.

bitte verzeiht mir mein jammern.
ich versuche mich auch hinter den terminen und viel arbeit zu verstecken oder abzulenken. anscheinend bin ich mit meinem privatleben doch massiv unzufrieden.

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11. Juli 2007 um 15:15

Familiensinn
ich bin zwar ein "scheidungskind", dessen eltern sich mehr oder weniger würdig getrennt hatten, habe aber eine tolle familie, deswegen hätte ich auch gerne meine eigene; spätzünder? ich weiss es nicht. ich würde sagen, ich hatte bis vor kurzem keine klaren lebensvorstellungen. aus angst sich festzulegen? verantwortung? dass was schief geht? skepsis der aussenwelt gegenüber?
das kann tatsächlich der grund sein, dass ich noch keinen "richtigen" hatte. bzw. mich niemand wollte (z.b. meine affäre, da war ich wirklich verliebt, naja).
ich stand schon immer auf bunte vögel, was sind schon paar strähnchen, spass.
aus den fehlern müsste man lernen, aber liebe kann man nicht erzwingen.

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11. Juli 2007 um 15:51

Also
wenn das so wär wie du schreibst, dann wär es ja einfach einen mann zu finden, ihn zu halten und dann auch noch glücklich zu werden... aber so ist es nicht... es ist nicht so, dass sich die frauen die männer aussuchen und die männer, die armen, nur darauf warten müssen, bis sie mal die chance haben zeigen zu können das sie soooo gute partner sein können... wenn das für dich so ist, dann ok, aber für alle kannst du hier ja wohl nicht sprechen....

wie erklärst du es dir dann, dass in meinem bekanntenkreis z.b. eine frau von ihrem mann drei mal betrogen wurde, er sie verlassen hat um mit der neuen zusammen zu ziehen, und das nach 30 jahren ehe und zwei kindern? oder z.b. dass eine andere freudin mit 24 noch nie einen freund hatte - sie geht oft weg ist kontaktfreudig, lernt haufenweise männer kennen, aber halt nur freundschaftlich oder weniger, oder z.b. alle männer, die sich jeden tag aufs neue eine schnalle aussuchen mit der sie in die kiste gehen können etc.? wie erklärst du dir das?

ich denke man kann sowas doch ncith verallgemeinern... da muß sowohl mann als auch frau vom idealbild wegrücken und beide müssen die augen offen halten und dem anderen geschlecht einen zweiten blick würdigen... das liegt nich nur an der frau... aber das männer weniger anspruchsvoll scheinen, hab ih schon mitbekommen (hab mal einen kennengelernt, der meinte: ok, also für ne beziehung reichts sicher nicht, meine traumfrau bist du auch nciht so optisch, aber vögeln würde ich dich trotzdem - hallo?????)

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11. Juli 2007 um 15:54
In Antwort auf an0N_1291095799z

Deine Theorie Schorschkluni...
Du verteidigst diese Theorie ja wirklich auf's Äußere. Gibt es dafür irgendwelche statistischen Belege? Gilt die Theorie für Frauen mit jedem Aussehen, mit jedem Gewicht, jeden Alters? Danach sind ist die Welt für Frauen wie ein Männersupermarkt und wir brauchen nur zugreifen. Doch irgendwie scheint sich das im Leben nicht wiederzuspiegeln.

Ich frage mich doch, warum die meisten Frauen sich in den 20ern unbedingt binden wollen, weil sie Angst haben ab 30 kaum noch Chancen bei Männern zu haben.

Wenn ich mir die Generationen über mir anschaue, finde ich eher folgendes Bild: Nach einer gescheiterten Ehe bleiben Frauen allein, bleiben meist mit den Kindern zurück und finden nur noch Männer für kurze Liebeleien und Affären - nichts Ernstes. Die Männer hingegen finden wieder Beziehung, heiraten nochmal und meist ist sind es jüngere Frauen. Dafür fallen wir Dutzene Beispiele in meinem Familien- und Freundeskreis ein und kein Gegenbeispiel. Mir scheint, dass eine Frau, die bis max. 30 nicht ihren Partner für das Alter gefunden hat und ihn bis dahin hält, wenig Chancen hat, danach nochmal glücklich zu werden.

Unstreitig haben es Frauen leichter einen Sexualpartner zu finden, aber das bringt uns auch nichts.

!
da bin ich voll und ganz deiner ansicht!!!!!

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11. Juli 2007 um 16:30

Also...
so wie ich das sehe, war sie von der Aussage schockiert, dass du dir beim Tanzen deine Ration Körperkontakt mit dem weiblichen Geschlecht abholst. War ja nicht so gemeint, weiß ich. Aber deshalb sind Frauen meist misstrauisch bei Körperkontakt mit fremden Männern, weil sie befürchten, dass der Mann an mehr als nur tanzen denkt (oder dass die Berührung im Gedränge der U-Bahn kein Versehen war z.B. ).

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11. Juli 2007 um 16:57

Missverständnisse?
also, gemeint habe ich deinen früheren beitrag, in dem du beschreibst, dass du die nähe beim "tanzen" als gelegenheit suchst und an frauen riechst, oder ähnlich. witzig, ich muss jetzt lachen.

ich habe früher auch nach harmonie gesucht, heute bin ich der meinung, solange ich diskutiere/streite, ist noch nicht alles verloren.
gestern rief mich meine mutter an [es gab zeiten, dass wir monatelang nichts voneinander hörten] sie erzählte mir, dass ich als kind auf einer reise mit ihr von einem haus voller tiere träumte (kuh!, hund, katze usw.,) das war meine heile welt!!! ich hatte keine haustiere, stadtkind. ich kann mich an meine mutter während meiner kindheit kaum erinnern. dann erzählte sie mir noch, dass sie, als ich 3-4j war und sie ihre diplomarbeit schrieb, mich heimlich im kindergarten besucht hatte. ich hielt sie für emotional gestört, fast mein ganzes leben lang. warum hat sie mir das früher nicht erzählt? sie ist so kompliziert und doch so einfach und menschlich. hm.
ich denke, deswegen brauche ich so lange und mag kaum nähe von mir wenig bekannten menschen.

bunte vögel waren doppeldeutig gemeint. das aussehen ist mir egal, hauptsache gepflegt! damit meinte ich eigentlich interessante persönlichkeiten.

konservative lebenseinstellung habe ich ganz sicher nicht, wenn ich an meinen lebenswandel denke...
bei männern mag ich die gefärbten haare nun wirklich nicht, vielleicht eine spinnerei von mir. männer sollten nicht so stark auf ihr äusseres achten, lieber sich besser pflegen.



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11. Juli 2007 um 17:08
In Antwort auf an0N_1291095799z

Also...
so wie ich das sehe, war sie von der Aussage schockiert, dass du dir beim Tanzen deine Ration Körperkontakt mit dem weiblichen Geschlecht abholst. War ja nicht so gemeint, weiß ich. Aber deshalb sind Frauen meist misstrauisch bei Körperkontakt mit fremden Männern, weil sie befürchten, dass der Mann an mehr als nur tanzen denkt (oder dass die Berührung im Gedränge der U-Bahn kein Versehen war z.B. ).

Danke
danke jamile

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11. Juli 2007 um 17:14

Hm
du bist manchmal recht giftig
tanzen ist leidenschaft!
und schönes körpergefühl.

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11. Juli 2007 um 17:48

Also
warum nimmst du das alles so wörtlich?
ich habe dich doch richtig verstanden. das haben wir jetzt geklärt.
ich habe noch nie mit jemand getanzt, den ich geliebt habe, leider.
mein ex war ein guter tänzer, ich damals überhaupt nicht. das wollte ich im meinen leben noch gelernt haben. ich fühle mich jetzt sehr wohler,besonders wenn ich einen guten, erfahrenen und passenden! tanzpartner habe, hatte leider nicht viele. ich glaube, ich habe endlich einen in sicht, hihi, naja
tanzfläche ist in der tat eine möglichkeit jemand zu treffen.
ja, ich habe auch diese gedanken.
vielleicht gehts hier in erster linie darum, wie und ob man überhaupt jemand anspricht, und nicht wo? gelegenheiten kann man oft finden, aber ob man sie als solche erkennt ..?


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11. Juli 2007 um 18:38

Gewöhnungssache...!
nach meiner letzten trennung ging es mir wie dir. es hat immer irgendwas gefehlt. da war einfach eine leere.
obwohl ich eigendlich gar nicht so der typ bin, der ständig jemanden braucht.
die zeit hat es allerdings geregelt. nach ca. einem halben jahr hat es mich plötzlich gar nicht mehr belastet und mir ging es so wie vor der beziehung.

ich denke das ist aber auch eine charaktersache. manche können gar nicht ohne beziehung, kommen alleine nicht klar und stürzen sich von einer zur nächsten beziehung. das halte ich für falsch.

wenn es dir nur um das körperlich geht gibt es immer wege und mittel...

warte einfach mal ab und finde andere schwerpunkte im leben. wenn man nicht mehr weiß wie sich etwas anfühlt, vermisst man dieses auch nicht.

aber vielleicht findest du ja bald wieder einen lieben partner, dann hat es sich eh wieder erledigt.

viel glück

lg




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11. Juli 2007 um 19:27

Männer suchen in aller Regel nach jüngeren Partnerinnen
Das ist ein wichtiger Punkt. Mädchen und junge Frauen mögen mehr Auswahl haben, da sie sowohl in ihrem Alter als auch bei älteren Herren Anklang finden.

Ich habe männliche Freunde Anfang 40, Single, kinderlos, führen dasselbe Leben wie mit 20. Frauen in deren Alter sind für sie alte Schachteln und sie nehmen sie nicht als potentielle Partnerinnen wahr, sondern schauen auf junge Mädels Anfang 20. Bei denen haben sie zumeist keine Chance und sind wohl deshalb auch meistens Single.

Möglicherweise ist deine Wahrnehmung auch auf bestimmte Frauen gelenkt, so dass es dir so vor kommt, wie du es immer schilderst? Männliche Sicht, weibliche Sicht - die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte.
Noch ein Beispiel zur Verdeutlichung: Meine Schwester, gerade Anfang 40, 2 Kinder, eine hübsche Frau (liegt in der Familie ) und vor allem einer der besten Menschen, die ich kenne. Einmal waren wir zusammen unterwegs und trafen einen Bekannten von ihr (in ihrem Alter), mit dem sie sich sehr gut verstand und wohl auch nicht ganz uninteressiert wäre. Als ich nun dabei war, fing der Typ an mich anzugraben, versuchte krampfhaft ein Gespräch mit mir zu führen (ich blockte total ab, weil es mir unangenehm war) und igrnoriere meine Schwester (mit der er sonst stundenlang redete) völlig. Das Resultat: ich war genervt, meine Schwester total enttäuscht und der Typ ging vermutlich auch nach Hause und dachte "schon wieder eine Abfuhr", "Frauen sind so arrogant und wählerisch".

Kommt rüber, was ich damit sagen will?

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12. Juli 2007 um 7:28

Noch mal deutlicher...
Frauen wünschen sich in der Regel einen Mann ab ihrem Alter bis ca. 10 Jahre älter, d.h.
20jährige Frauen interessieren sich für Männer zwischen 20 und 30.
30jährige Frauen interessieren sich für Männer zwischen 30 und 40.
40jährige Frauen für Männer zwischen 35 bis 50...
(so meine Einschätzung, Ausnahmen bestätigen die Regel)

Männer in den 20ern interessieren sich für Frauen zwischen 18 und 28.

Männer in den 30ern interessieren sich für Frauen zwischen 18 und 28.

Männer in den 40ern interessieren sich für Frauen zwischen 18 und 28.

Männer in den 50ern interessieren sich für Frauen zwischen 18 und 28.

Daher gibt es einen enormen Überschuss bei den Männern, die sich für Frauen zwischen 18 und 28 interessieren.

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13. Juli 2007 um 7:30

Na schau mal an...
da finden sich auch bei dir die übelsten Voruteile.

"das ist einfach was anderes, wenn man nicht der vater ist"

Tja, der Stolz auf die eigenen Spermien. Konnte ich so ganz nie verstehen. Es ist zwar nicht dasselbe, wenn man von Anfang an dabei ist und es ist auch komplizierter, weil man sich auch mit den kids verstehen muss. Aber wenn man selbst nicht mehr der Jüngste ist und immer noch darauf besteht, alles selbst machen zu müssen, dann wird man vielleicht wirklich ohne Kinder enden.
Ich hoffe, ich finde einen Mann ohne Spermienstolz, Ich würde nämlich sehr gern adoptieren.

"da lassen sie sich von einem unzuverlässigen windhund schwängern, der beim ersten anzeichen von nachwuchs das weite sucht, und dann wär ich auch wieder gefragt zum windelnwechseln und geldverdienen."

Ich hoffe, das hast du nicht ernst gemeint. Viele alleinerziehende Frauen waren verheiratet oder hatte eine langfristige Beziehung und haben sich ganz bestimmt nicht einfach "schwängern lassen". Gemeinsame Kinder zu haben schützt keine Beziehung davor kaputt zu gehen, auch wenn der Vater kein A**loch ist und auch wenn die Sache auf für immer angelegt war. Und selbst wenn das Kind etwas unverantwortlich entstanden ist, finde ich es gruselig, der Frau dann mit solchen Vorurteilen entgegen zu treten. Als sei es ein Makel alleinerziehend zu sein. Und als würden Kinder nur Geldausgaben bedeuten.

Naja, du musst wissen, was du willst. Ich denke manchmal, eine alleinerziehende Mutter mit 40 ist dennoch besser dran als eine ohne Kinder, weil sie nicht allein ist und die Kinder ihr einiges an Kraft und Lebensfreude geben. Wenn die Männerwelt nicht in der Lage ist, damit zurecht zu kommen, sollen sie halt auf die Frau warten, die sich von ihnen schwängern lässt.

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13. Juli 2007 um 14:04

Hab nicht behauptet, dass du kein guter Mensch bist.
Das war gar nicht vorwurfsvoll gemeint. Die meisten Männer haben ein Problem damit und es ist auch nicht falsch ehrlich zu sein. Ich wollte nur deine Theorie "Frauen haben die Wahl, Männer die Qual." ein wenig ausdiferenzieren, da du ja anscheinend doch so einige Ausschlußkriterien bei Frauen hast, die nichts mit ihrer Persönlichkeit zu tun haben.

Ich finde dein Urteil jedoch wirklich zu hart. Natürlich sollte man verantwortungsvoll sein und gut überlegen, ob man ein Kind bekommt. Die Entscheidung ist schwerwiegender und bindender als eine Ehe. Aber zu unterstellen, dass alle, die jetzt alleinerziehend sind, dies nicht getan hätten, finde ich völlig überzogen. Ich denke, die Fälle, in denen eine Frau sich unvorsichtig hat schwängern lassen und der Vater sich vor der Geburt verflüchtigt, sind eher selten. Und dabei sollte man auch eigentlich den feigen Vater verurteilen, nicht die Sitzengelassene. Aber in den meisten Fällen sind es wohl Wunschkinder.

Klar, kann und sollte man einen Menschen nach einer Weile einschätzen, aber wie sich jemand in einer konkreten Situation verhält, kann man wirklich nur sehr begrenzt voraussehen. Die wenigsten jungen Paaren hatten schon schwere Prüfungen in der Beziehung, an denen sie sich beweisen konnten und selbst dann und selbst nach Jahren kennt man einen Menschen doch nicht wirklich. Ich weiß ja nicht einmal selbst vorher zu 100%, wie ich mich in Ausnahmesituationen verhalten würde. Klar gibt es Tendenzen. Aber man kann auch nach Jahren von einem Menschen sehr enttäuscht werden, den man für ehrlich und verantwortungsbewußt hielt.

Oder glaubst du im Ernst, die meisten alleinerziehenden Mütter hätten ihre Kinder gedankenlos auf die Welt gebracht um nachher nach einem geeigneten Versorger zu suchen? Das halte ich für ein schlimmes Vorurteil und muss stark protestieren.

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13. Juli 2007 um 16:37
In Antwort auf an0N_1291095799z

Hab nicht behauptet, dass du kein guter Mensch bist.
Das war gar nicht vorwurfsvoll gemeint. Die meisten Männer haben ein Problem damit und es ist auch nicht falsch ehrlich zu sein. Ich wollte nur deine Theorie "Frauen haben die Wahl, Männer die Qual." ein wenig ausdiferenzieren, da du ja anscheinend doch so einige Ausschlußkriterien bei Frauen hast, die nichts mit ihrer Persönlichkeit zu tun haben.

Ich finde dein Urteil jedoch wirklich zu hart. Natürlich sollte man verantwortungsvoll sein und gut überlegen, ob man ein Kind bekommt. Die Entscheidung ist schwerwiegender und bindender als eine Ehe. Aber zu unterstellen, dass alle, die jetzt alleinerziehend sind, dies nicht getan hätten, finde ich völlig überzogen. Ich denke, die Fälle, in denen eine Frau sich unvorsichtig hat schwängern lassen und der Vater sich vor der Geburt verflüchtigt, sind eher selten. Und dabei sollte man auch eigentlich den feigen Vater verurteilen, nicht die Sitzengelassene. Aber in den meisten Fällen sind es wohl Wunschkinder.

Klar, kann und sollte man einen Menschen nach einer Weile einschätzen, aber wie sich jemand in einer konkreten Situation verhält, kann man wirklich nur sehr begrenzt voraussehen. Die wenigsten jungen Paaren hatten schon schwere Prüfungen in der Beziehung, an denen sie sich beweisen konnten und selbst dann und selbst nach Jahren kennt man einen Menschen doch nicht wirklich. Ich weiß ja nicht einmal selbst vorher zu 100%, wie ich mich in Ausnahmesituationen verhalten würde. Klar gibt es Tendenzen. Aber man kann auch nach Jahren von einem Menschen sehr enttäuscht werden, den man für ehrlich und verantwortungsbewußt hielt.

Oder glaubst du im Ernst, die meisten alleinerziehenden Mütter hätten ihre Kinder gedankenlos auf die Welt gebracht um nachher nach einem geeigneten Versorger zu suchen? Das halte ich für ein schlimmes Vorurteil und muss stark protestieren.

Ich schliesse mich an
das ist noch viel schlimmer als vorurteile.
woher nimmt er die freiheit, über leben anderer zu urteilen?

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13. Juli 2007 um 20:52
In Antwort auf alanis_12939507

Seufz
so mach ich das auch jeden tag... ist nicht leicht wenn man dann tatsächlich, wie du schreibst, abends im bett liegt und merkt was einem fehlt... ich hab mir zwei seitenschläferkissen besorgt, die ich nachts eins vor und eins hinter mich leg, damit ich das gefühl hab das da jemand ist und mich in den arm nimmt, ... das ist so deprimierend ...

manchmal, so wie jetzt grad, sitz ich da und bin kurz vorm heuln, weil ich es nicht mehr aushalte, da reicht schon eine fünf minütige pause wo man mal nichts macht und zack, schon realisiert man was fehlt...

Kuscheln ist etwas anderes
Da gebe ich dir recht.

Mit der Zeit vergisst man es aber irgendwie.
Ist leider so. Dann folgt die Phase mit dem Eindruck, dass da einmal was war.
Dann braucht man auch kein Ersatz-Kissen, -Teddybären oder wasauchimmer mehr.

Allerdings äußere ich des öfteren in meiner Umgebung, dass ich eine Kuschelgruppe bräuchte würde ich nicht so oft umarmt werden. Immerhin.

Ansonsten: viel Ablenkung.
Ich habe aber -- vor der "Phase des Vergessens" -- mehr oder weniger ernsthaft überlegt ob es konform wäre einen "Kuschelpuff" zu wünschen (natürlich für Männer wie Frauen). Wäre das jetzt menschlich abwertend oder würde es die Welt "besser" machen weil im Grunde jeder Mensch körperliche Nähe braucht?

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13. Juli 2007 um 21:46
In Antwort auf matteo_12165314

Kuscheln ist etwas anderes
Da gebe ich dir recht.

Mit der Zeit vergisst man es aber irgendwie.
Ist leider so. Dann folgt die Phase mit dem Eindruck, dass da einmal was war.
Dann braucht man auch kein Ersatz-Kissen, -Teddybären oder wasauchimmer mehr.

Allerdings äußere ich des öfteren in meiner Umgebung, dass ich eine Kuschelgruppe bräuchte würde ich nicht so oft umarmt werden. Immerhin.

Ansonsten: viel Ablenkung.
Ich habe aber -- vor der "Phase des Vergessens" -- mehr oder weniger ernsthaft überlegt ob es konform wäre einen "Kuschelpuff" zu wünschen (natürlich für Männer wie Frauen). Wäre das jetzt menschlich abwertend oder würde es die Welt "besser" machen weil im Grunde jeder Mensch körperliche Nähe braucht?

Hm...
hi,
an sowas hab ich auch schon gedacht, aber so kuscheleinheiten kann ich nicht mit jedem teilen... also für ich wär ein kuschelpuff nix... aber vielleicht bin ich auch noch zu jung oder die phase des vergessens ist noch nicht eingetreten, wobei ich daran nicht glaube, also dass man das vergißt, dass man das bedürfnis nach nähe hat...

gruß
anikusch

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13. Juli 2007 um 22:50
In Antwort auf alanis_12939507

Hm...
hi,
an sowas hab ich auch schon gedacht, aber so kuscheleinheiten kann ich nicht mit jedem teilen... also für ich wär ein kuschelpuff nix... aber vielleicht bin ich auch noch zu jung oder die phase des vergessens ist noch nicht eingetreten, wobei ich daran nicht glaube, also dass man das vergißt, dass man das bedürfnis nach nähe hat...

gruß
anikusch

Uscheleinheiten kann ich nicht mit jedem teilen
Sich richen können ist schon wichtig. Klar.


In gewisser Weise vergisst man das Gefühl wie es denn eigentlicht ist. Das Bedürfnis nach Nähe bleibt sicherlich. Aber wenn man nicht genau weiß was da fehlt, dann sinkt das Bedürnis.

Die Idee war da, dass nur ich das so spüre. Aber -- sieh an, sieh an -- andere Freunde berichten sich das auch. Soll noch jemand sagen Männer könnten nicht untereinander über Gefühle sprechen...

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