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Wie löst man ein 17 Jahre altes Problem (Vater-Sohn-Beziehung und Partnerschaft)?

20. Januar 2009 um 21:30

Also nachfolgend kommt schon ein halber Lebenslauf. Aber es gehört nach meiner Meinung zur Sache dazu. Deswegen bei Interesse bitte komplett lesen. Danke!

Ich habe einen Sohn, welcher in diesem Monat 18 Jahre alt wird. Als er ein Jahr alt war, habe ich mich von seiner Mutter getrennt. Wir sind nun also 17 Jahre auseinander. Der Kontakt zu Sohn und Mutter war immer OK. Da gab es nie Streitigkeiten. Um den Sohn habe ich mich stets gekümmert, viel mit unternommen, regelmäßig zusammen in den Urlaub gefahren und wir machen zusammen Musik. Als besser könnte eine Vater-Sohn-Beziehung nach einer Trennung der Eltern wohl nicht sein. Soweit ist alles bestens.

Bei der Trennung war mein Kind ein Jahr alt. Von der Geburt an haben sich meine Eltern sehr viel um meinen Sohn gekümmert. Für sie war die Trennung dann ein Schlag und konnten es nicht verstehen, da es auch ihr einiger Enkel war und geblieben ist. Diese Trennung haben sie mir wahrscheinlich nie verziehen. Neue Partnerinnen von mir (es war ein paar in den vergangenen 17 Jahren) wurden nicht akzeptiert. Zu Familienfeiern z.B. musste ich stets allein gehen. Nur wenn ich mal explizit gesagt habe, dass ich nicht ohne Partner komme, gab es eine Einladung für meine Partnerin. Natürlich in Verbindung mit ewigen Diskussionen. Um den Familienfrieden zu wahren, habe ich es in den Jahren dann immer mehr akzeptiert, dass ich eben allein kommen muss oder bin gar nicht erst zu Feiern gegangen.
Einen großen Einfluss haben meine Eltern auch auf die Mutter meines Kindes genommen. Der Umgang mit meinem Sohn war viele Jahre nur möglich, wenn ich ihn nicht mit einer anderen Frau in Kontakt bringe. Also blieb mir nicht anderes übrig, als dies zu akzeptieren. Ich nehme diese Bedingungen der Mutter meines Kindes nicht übel, weil sie irgendwie von meinen Eltern abhängig war, denn sie haben sich wirklich viel um unseren Sohn gekümmert und sie auch nach unserer in allen Richtungen unterstützt. Da hat sie sich sicherlich irgendwie verpflichtet gefühlt und sicherlich gab es da auf ihrer Seite eine gewisse Eifersucht. Aber meinen Eltern nehme ich es schon übel. Beide waren vor ihrer Ehe schon einmal verheiratet und haben beide ein Kind aus erster Ehe. Also ist so eine Trennung für sie nichts Neues gewesen. Sie haben mein Leben praktisch über 17 Jahre boykottiert. Das Problem zog sich durch die ganzen Jahre in jeder Partnerschaft von mir mit mehr oder weniger Verständnis auf der Seite meines Partners. Schön war es natürlich nicht für mich, wenn ich z.B. sehe, dass mein Bruder mit Partnerin oder meine Schwester mit ihren Partner eingeladen werden, nur ich stets allein oder gar nicht kommen konnte.
Das wahre Problem ist aber nun, dass sich durch das Fernhalten meiner Beziehungen bei meinem Sohn kein Verständnis für eine andere Frau an meiner Seite aufbauen konnte. Er kennt mich eben nur als sein Vater, welcher immer für ihn da war. Das ich aber auch ein Leben und eine Frau habe, wurde da irgendwie immer totgeschwiegen. Natürlich habe ich dieses Spiel mitgemacht, weil ich erstens den regelmäßigen Kontakt zum Sohn haben wollte und zweitens den Familienfrieden in seinem Interesse erhalten wollte. Bin also nicht ganz unschuldig.

Eine langjährige Beziehung von mir ging im vergangenen Mai auseinander. Die Sache ist erledigt und hatte nichts mit der Problematik zu tun. Die Beendigung hatte andere Gründe, auch wenn es da natürlich auch das oben genannte Problem gab. Im November habe ich eine Frau kennengelernt, in welche ich mich verliebt habe. Für mich ist es genau die Frau, welche ich mir immer wünschte. Ich hatte noch nie das Gefühl, dass ein Mensch so zu mir passt, wie sie. Obwohl wir eigentlich in vielen Dingen sehr unterschiedlich ist. Es kam auch zu einer Beziehung. Diese Beziehung hat sie nun beendet, weil sie nicht die Ausgestoßene in meiner Familie sein will. Also hier trifft mich das oben beschriebene Problem erstmals richtig tief. Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich ihr schon am ersten Tag des Kennenlernens, also im November, davon erzählt habe. Es war also nichts Neues für sie. Dennoch war es nun ein Grund zur Beendigung der kurzen Beziehung.

Da es für mich die Frau meines Lebens war und ich mir noch nie so sicher gewesen bin (bin 39 Jahre) und ich sie auf keinen Fall verlieren wollte, habe ich bereits im Dezember das 17jährige Problem nun endlich klären wollen. Ich bin zu meinen Eltern gefahren und habe angesprochen, was ich schon hätte längst ansprechen müssen. Nämlich dass ich es nicht akzeptieren kann, dass sie mein Leben mit einer Frau boykottieren und ich immer nur allein willkommen bin. Nach einer längeren Diskussion und anfänglichem Abstreiten der offensichtlichen Tatsachen hat man mir nun recht gegeben. Soweit ist die Sache dann wohl auf dieser Seite geklärt. Ich habe ihnen auch offen gesagt, dass sie mich zu nichts mehr sehen werden, wenn ich nicht mit Partner eingeladen bin. Was daraus nun wird ist mir eigentlich egal. Sie können sich nun für oder gegen ihren Sohn entscheiden.

Das eigentliche Problem ist nun mein Sohn. Er bloggt ab, wenn ich ihm Vorschlage mal mit einer Freundin von mir etwas zu unternehmen. Ich kann ihn ja da auch verstehen. Er kennt mich 18 Jahre lang allein und wenn wir etwas zusammen unternommen haben, dann waren wir auch immer nur zu zweit. Nur in seltenen Fällen hatte ich da mal eine Partnerin mit. Ich mache ihm da keinen Vorwurf, denn es ist wohl eine ganz normale Reaktion von ihm. Meine jetzige Partnerin hat sich nun aber genau aus diesem Grund von mir getrennt. Sie versteht nicht, dass mein Sohn nicht besonders an einem Kennenlernen interessiert ist. Hinzu kommt, dass er mit 18 Jahren auch andere Interessen hat, als mit zwei Alten etwas zu unternehmen. Ich merke es ja selbst, dass unsere Unternehmungen seltener werden.

Die neue Beziehung ist wohl nun nicht mehr zu retten. Aber ich möchte dennoch das Problem lösen. Hat da jemand eine Idee oder eine Erfahrung, wie ich meinen Sohn ranführen kann, dass sein Vater eben auch ein Leben hat und dazu eine Frau gehört. Natürlich weiß ich, dass ich diese Sache schon von Anfang an hätte klären müssen. Aber ich habe es eben im Interesse der gemeinsamen Treffs und des Familienfriedens nicht geklärt. Und je mehr Zeit verging desto schwerer ist es mir gefallen. Auch sollte man von einem 18jährigen Verständnis erwarten können. Aber ich habe einfach Angst davor, dass er es nicht versteht und vielleicht sogar denkt, dass ich ihn nun vernachlässigen werde. Wer hat da ein paar Tipps für mich, wie ich das mit meinem Sohn und einer Partnerschaft von mir unter einen Hut bringen kann, nachdem es die ganzen Jahre falsch gemacht wurde?

Ich habe mich eigentlich die ganzen Jahre nach einer intakten Beziehung gesehnt und dabei hätte ich gern meinen Sohn integriert. Irgendwie ging es nie. Jetzt wollte ich es endlich perfekt machen, aber da hat sich meine neue Partnerin wegen diesem Problem schneller getrennt, als ich es lösen konnte. Würde mich über eure Anregungen und Hilfen freuen! Danke!

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20. Januar 2009 um 21:39

Ja ...
ja wahrscheinlich. und sie haben es nicht so "familiär" gelöst wie ich. mein vater seine tochter aus erster ehe hat er bei den grosseltern aufwachsen lassen und meine mutter hat sich kaum für sie interessiert. und mein vater hatte nie viel übrig für den sohn meiner mutter aus erster ehe gehabt. da hätten sie mir eigentlich achtung dafür schenken müssen, dass ich immer 100% vater war, trotz der trennung. aber es war eben das gegenteil. mein leben wurde trotz der führsorge für meine sohn boykottiert.

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20. Januar 2009 um 22:02

Na ...
Na irgendwie habe ich es immer weggeschoben und in vergangenen Partnerschaften hat es mich nur wenig interessiert. Aber in der aktuellen Beziehung (bzw. beendeten Beziehung) habe ich es erstmals anders gesehen. Ich wollte dass alles perfekt ist und absolut nicht zwischen uns steht. Daher habe ich auch erstmals wieder nach vielen Jahren an die Klärung der Problematik gedacht und wollte bzw. will es unbedingt lösen. Habe mit dem Sohn das Thema mehrfach angefangen. Wollte ihn zu einem gemeinsamen Ausflug bewegen. Aber er wollte irgendwie nie so richtig. Mal keine Zeit, mal eine Klausur fürs Gymanisum ... Wahrscheinlich muss ich ihn da wirklich ins kalte Wasser werfen und mit den Tatsachen konfrontieren. Hatte diese bisher stets gemieden. Kann aber auch daran liegen, dass ich ihn wohl noch immer als Kind sehe und nicht als Mann, der für so etwas Veständnis haben wird.

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20. Januar 2009 um 22:05

Nicht so wichtig ...
... ja die Eltern sind geklärt. Oder zumindest nicht so wichtig. Es ist nun dren Sache, was sie draus machen. Ist mir eigentlich egal. Muss an mich, den Sohn und meine (beendete) Beziehung denken.

Wenn die Eltern weiter nach dem gleichen Schema verfahren, ist es mir egal. Habe mich seit der Aussprache distanziert. Wichtig war mir, dass sie wissen, warum ich mich distanziere. Nun haben sie es selbst in der Hand.

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20. Januar 2009 um 22:35
In Antwort auf jairus_11938846

Nicht so wichtig ...
... ja die Eltern sind geklärt. Oder zumindest nicht so wichtig. Es ist nun dren Sache, was sie draus machen. Ist mir eigentlich egal. Muss an mich, den Sohn und meine (beendete) Beziehung denken.

Wenn die Eltern weiter nach dem gleichen Schema verfahren, ist es mir egal. Habe mich seit der Aussprache distanziert. Wichtig war mir, dass sie wissen, warum ich mich distanziere. Nun haben sie es selbst in der Hand.

Die Mutter
Mich würde mal interessieren ob die Mutter deines Sohnes nie wieder eine feste Beziehung gehabt hat, denn er wird dich sicher auch daran messen entweder ist er mit dem neuen Partner gut ausgekommen und du kannst es ihm als beispiel dafür aufzeigen das neue Partner auch toll sein können oder aber es war für ihn fürchterlich, und er hat deswegen Angst dich teilen zu müssen
Aber spätesten wenn er eine Freundin hat wird er dich bestimmt verstehen
Ansonsten hilft nur reden glaube ich, wenn er sieht das du ihn als erwachsenen Menschen akzeptierst und vernünftig mit ihm redest wird er wissen wie allein du dich fühlst wenn er nicht da ist das würde ich ihm echt mal verdeutlichen, den normalen Alltag allein

Ins kalte Wasser würde ich ihn allerdings nicht stoßen zB bei einem treffen einfach die neue vorstellen, das kann echt daneben gehen und er stellt dann vieleicht aus trotz auf stur

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20. Januar 2009 um 22:42
In Antwort auf neniell

Die Mutter
Mich würde mal interessieren ob die Mutter deines Sohnes nie wieder eine feste Beziehung gehabt hat, denn er wird dich sicher auch daran messen entweder ist er mit dem neuen Partner gut ausgekommen und du kannst es ihm als beispiel dafür aufzeigen das neue Partner auch toll sein können oder aber es war für ihn fürchterlich, und er hat deswegen Angst dich teilen zu müssen
Aber spätesten wenn er eine Freundin hat wird er dich bestimmt verstehen
Ansonsten hilft nur reden glaube ich, wenn er sieht das du ihn als erwachsenen Menschen akzeptierst und vernünftig mit ihm redest wird er wissen wie allein du dich fühlst wenn er nicht da ist das würde ich ihm echt mal verdeutlichen, den normalen Alltag allein

Ins kalte Wasser würde ich ihn allerdings nicht stoßen zB bei einem treffen einfach die neue vorstellen, das kann echt daneben gehen und er stellt dann vieleicht aus trotz auf stur

Zur Mutter ...
Ja, die Mutter hat wieder einen Partner. Ich schätze mal, dass sie so um die 15 Jahre zusammen sind. Aber ich habe mit meinem Sohn nie über den Partner seiner Mutter gesprochen. Allerdings kenne ich ihn schon seit mehr als zwanzig Jahren und sehe ihn nicht als Vorbild. Er trinkt oft und viel Alkohol und gehört wohl auch einer rechtsradikalen Gruppierung an. Die Musik-CD's im Wohnzimmer sprechen da für sich. Da bin ich froh, dass ich einen positiven Einfluss nehmen konnte. Alkohol und rechte Politik sind bei meinem Sohn kein Thema.

Denke nun auch, dass ich mit ihm mal ein Gespräch als Erwachsener führen sollte. Die "kalte Wasser"-Aktion wird momentan sowieso schwer umzusetzen sein, da meine Beziehung heute beendet wurde. So ein spontanes Treffen ist nun nicht mehr möglich.

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20. Januar 2009 um 23:03
In Antwort auf jairus_11938846

Zur Mutter ...
Ja, die Mutter hat wieder einen Partner. Ich schätze mal, dass sie so um die 15 Jahre zusammen sind. Aber ich habe mit meinem Sohn nie über den Partner seiner Mutter gesprochen. Allerdings kenne ich ihn schon seit mehr als zwanzig Jahren und sehe ihn nicht als Vorbild. Er trinkt oft und viel Alkohol und gehört wohl auch einer rechtsradikalen Gruppierung an. Die Musik-CD's im Wohnzimmer sprechen da für sich. Da bin ich froh, dass ich einen positiven Einfluss nehmen konnte. Alkohol und rechte Politik sind bei meinem Sohn kein Thema.

Denke nun auch, dass ich mit ihm mal ein Gespräch als Erwachsener führen sollte. Die "kalte Wasser"-Aktion wird momentan sowieso schwer umzusetzen sein, da meine Beziehung heute beendet wurde. So ein spontanes Treffen ist nun nicht mehr möglich.

Hm
Das mit dem beendet tut mir echt Leid ist es denn wirklich endgültig?
Und zu deinem Sohn : Vieleicht liegt es ja wirklich an dem Typen seiner Mutter das er jetzt Angst hat, das du wenn du eine neue Partnerin hast, dich auch in einer ihm unangenehmen Weise veränderst. Da ihr ja bisher immer ein super Verhältnis hattet, und du ihm ja auch immer eine Stütze warst, hat er vieleicht einfach nur Angst dich zu verlieren trotz seines Alters( Mama und Papa bleiben halt immer Mama und Papa egal wie alt man ist oder?)
Ich finde du solltest echt mit ihm reden und ihm dabei deutlich machen das sich auch mit einer neuen Partnerin für ihn nichts ändert er ist und bleibt die wichtigste Person in deinem Leben
( Partner kann man ersetzen Kinder jedoch niemals) Und wenn er das verstanden hat wird er sicher auch eine Partnerin an deiner Seite akzeptieren

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20. Januar 2009 um 23:14
In Antwort auf neniell

Hm
Das mit dem beendet tut mir echt Leid ist es denn wirklich endgültig?
Und zu deinem Sohn : Vieleicht liegt es ja wirklich an dem Typen seiner Mutter das er jetzt Angst hat, das du wenn du eine neue Partnerin hast, dich auch in einer ihm unangenehmen Weise veränderst. Da ihr ja bisher immer ein super Verhältnis hattet, und du ihm ja auch immer eine Stütze warst, hat er vieleicht einfach nur Angst dich zu verlieren trotz seines Alters( Mama und Papa bleiben halt immer Mama und Papa egal wie alt man ist oder?)
Ich finde du solltest echt mit ihm reden und ihm dabei deutlich machen das sich auch mit einer neuen Partnerin für ihn nichts ändert er ist und bleibt die wichtigste Person in deinem Leben
( Partner kann man ersetzen Kinder jedoch niemals) Und wenn er das verstanden hat wird er sicher auch eine Partnerin an deiner Seite akzeptieren

Na ich weiss nicht ...
... ob es wirklich endgültig ist. Gehe aber derzeit davon aus. Irgendein gefühl sagt mir, dass es für sie da kein zurück gibt. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf. Das Sternzeichen Stier ist in solchen Dingen ja für seinen Kampf bekannt. Mal sehen, was da noch zu retten ist.

Ich bin bzw. war ja mit der neuen Beziehung nun schon ein paar Wochen mehr oder weniger zusammen. Für ihn hat sich da wirklich nichts geändert. War stets bemüht, alles unter einen Hut zu bekommen. Ist mir eigentlich auch immer gut gelungen. Da wäre es ja in einem Gespräch ein gutes Argument, dass ich mit der Frau schon eine Zeit zusammen bin und es sich praktisch für ihn nichts geändert hat. Das sollte ja überzeugen. Das Problem ist nur, dass ich es so nicht führen kann, weil die Frau ja nun weg ist. Also kommt zur Problematik nun noch hinzu, dass es keien Partnerin gibt. Nun weiss ich garnicht, über was ich mit ihm reden soll um die Sache zu klären. Könnte ja sagen "Wenn ich mal eine Partnerin habe ...". Aber dann wird ihn nicht interessieren, bis es soweit ist.

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20. Januar 2009 um 23:34
In Antwort auf jairus_11938846

Na ich weiss nicht ...
... ob es wirklich endgültig ist. Gehe aber derzeit davon aus. Irgendein gefühl sagt mir, dass es für sie da kein zurück gibt. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf. Das Sternzeichen Stier ist in solchen Dingen ja für seinen Kampf bekannt. Mal sehen, was da noch zu retten ist.

Ich bin bzw. war ja mit der neuen Beziehung nun schon ein paar Wochen mehr oder weniger zusammen. Für ihn hat sich da wirklich nichts geändert. War stets bemüht, alles unter einen Hut zu bekommen. Ist mir eigentlich auch immer gut gelungen. Da wäre es ja in einem Gespräch ein gutes Argument, dass ich mit der Frau schon eine Zeit zusammen bin und es sich praktisch für ihn nichts geändert hat. Das sollte ja überzeugen. Das Problem ist nur, dass ich es so nicht führen kann, weil die Frau ja nun weg ist. Also kommt zur Problematik nun noch hinzu, dass es keien Partnerin gibt. Nun weiss ich garnicht, über was ich mit ihm reden soll um die Sache zu klären. Könnte ja sagen "Wenn ich mal eine Partnerin habe ...". Aber dann wird ihn nicht interessieren, bis es soweit ist.

Das geht schon...
Ersten wünsche ich dir viel Glück für einen zweiten Versuch
Und zweitens könntest du doch beides verbinden
Deinen Sohn bittest du mal zum Mann zu Mann Gespräch
Du erklärst ihm wie schlecht du dich im Moment fühlst ( was ja nicht mal gelogen ist) und vor allen Dingen warum deine Partnerin schluß gemacht hat die Argumente siehe oben
Da wird er sicher sehen das seine Bedenken unbegründet sind und er wird bestimmt versuchen dir zu helfen da du ihn ja als erwachsen akzeptierst
Danach würde ich das Gespräch mit der Ex suchen und ihr zeigen wieviel sie dir bedeutet, und ihr auch erklären das du bereit bist einiges zu ändern, bei deinen Eltern hast du es ja bereits und vieleicht ist dein Sohn ja nach einem vernünftigen ruhigen Gespräch sogar bereit dir zu helfen, wenn er sieht wie du dich fühlst und halt weiß das er die wichtigste Person in deinem Leben bleibt, hat er bestimmt kein Problem damit einen glücklichen Vater an seiner Seite zu haben

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20. Januar 2009 um 23:50
In Antwort auf neniell

Das geht schon...
Ersten wünsche ich dir viel Glück für einen zweiten Versuch
Und zweitens könntest du doch beides verbinden
Deinen Sohn bittest du mal zum Mann zu Mann Gespräch
Du erklärst ihm wie schlecht du dich im Moment fühlst ( was ja nicht mal gelogen ist) und vor allen Dingen warum deine Partnerin schluß gemacht hat die Argumente siehe oben
Da wird er sicher sehen das seine Bedenken unbegründet sind und er wird bestimmt versuchen dir zu helfen da du ihn ja als erwachsen akzeptierst
Danach würde ich das Gespräch mit der Ex suchen und ihr zeigen wieviel sie dir bedeutet, und ihr auch erklären das du bereit bist einiges zu ändern, bei deinen Eltern hast du es ja bereits und vieleicht ist dein Sohn ja nach einem vernünftigen ruhigen Gespräch sogar bereit dir zu helfen, wenn er sieht wie du dich fühlst und halt weiß das er die wichtigste Person in deinem Leben bleibt, hat er bestimmt kein Problem damit einen glücklichen Vater an seiner Seite zu haben

Naja ...
... wenn ich ihm offen sage, dass es mir momentan auf Grund der Situation nicht besonders gut geht, habe ich die Befürchtung, dass er sich schuldig fühlt oder er denkt, dass ich ihm irgendwie daran die Schuld geben will. Das will ich natürlich auf keinen Fall. Werde den Vorschlag von Dir aber nochmals gründlich überdenken und bei der Lösungsfindung einbeziehen.

Das Gespräch mit der Ex sehe ich nicht besonders ergiebig an. Ich hatte ihr die Situation bereits erklärt und ich denke auch, dass sie sehr gut weiss, wie ernst ich es meine und ich diese Sache endgültig klären will bzw. wollte. Irgendwie hat sie wohl dafür kein Verständnis. Teilweise kann ich es auch verstehen, aber sie kannte die Situation von Anfang an und in so kurzer Zeit war es mir einfach nicht möglich, ein so lang andauerndes Problem endgültig aufzulösen. Hinzu kommt, dass diese kurze Beziehung ein ewiges hin und her war. Also heute alles bestens und morgen hat sie sich von mir getrennt. Dann wieder versöhnt und irgendwann wieder beendet. So verlief die "Beziehung" bisher. Das hat es für mich auch nicht gerade leicht gemacht, da mit dem Sohn etwas zu klären. Denn es hätte sein können, dass ich zu einem Gesprächstermin gerade wieder von ihr getrennt bin. Oder ich etwas gemeinsames für die kommende Woche plane, dann aber dies allein mit dem Sohn machen muss, weil ich gerade wieder getrennt bin. Daher hatte ich zwar versucht die Sache für immer zu klären, aber wollte dabei auch sicher sein, dass die neue Beziehung wirklich etwas Festes ist. Leider hatte ich die Möglichkeit zur Klärung nicht mehr, weil sie sich ja nun genau aus diesem Grund von mir getrennt hat.

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4. November 2016 um 23:18
In Antwort auf jairus_11938846

Also nachfolgend kommt schon ein halber Lebenslauf. Aber es gehört nach meiner Meinung zur Sache dazu. Deswegen bei Interesse bitte komplett lesen. Danke!

Ich habe einen Sohn, welcher in diesem Monat 18 Jahre alt wird. Als er ein Jahr alt war, habe ich mich von seiner Mutter getrennt. Wir sind nun also 17 Jahre auseinander. Der Kontakt zu Sohn und Mutter war immer OK. Da gab es nie Streitigkeiten. Um den Sohn habe ich mich stets gekümmert, viel mit unternommen, regelmäßig zusammen in den Urlaub gefahren und wir machen zusammen Musik. Als besser könnte eine Vater-Sohn-Beziehung nach einer Trennung der Eltern wohl nicht sein. Soweit ist alles bestens.

Bei der Trennung war mein Kind ein Jahr alt. Von der Geburt an haben sich meine Eltern sehr viel um meinen Sohn gekümmert. Für sie war die Trennung dann ein Schlag und konnten es nicht verstehen, da es auch ihr einiger Enkel war und geblieben ist. Diese Trennung haben sie mir wahrscheinlich nie verziehen. Neue Partnerinnen von mir (es war ein paar in den vergangenen 17 Jahren) wurden nicht akzeptiert. Zu Familienfeiern z.B. musste ich stets allein gehen. Nur wenn ich mal explizit gesagt habe, dass ich nicht ohne Partner komme, gab es eine Einladung für meine Partnerin. Natürlich in Verbindung mit ewigen Diskussionen. Um den Familienfrieden zu wahren, habe ich es in den Jahren dann immer mehr akzeptiert, dass ich eben allein kommen muss oder bin gar nicht erst zu Feiern gegangen.
Einen großen Einfluss haben meine Eltern auch auf die Mutter meines Kindes genommen. Der Umgang mit meinem Sohn war viele Jahre nur möglich, wenn ich ihn nicht mit einer anderen Frau in Kontakt bringe. Also blieb mir nicht anderes übrig, als dies zu akzeptieren. Ich nehme diese Bedingungen der Mutter meines Kindes nicht übel, weil sie irgendwie von meinen Eltern abhängig war, denn sie haben sich wirklich viel um unseren Sohn gekümmert und sie auch nach unserer in allen Richtungen unterstützt. Da hat sie sich sicherlich irgendwie verpflichtet gefühlt und sicherlich gab es da auf ihrer Seite eine gewisse Eifersucht. Aber meinen Eltern nehme ich es schon übel. Beide waren vor ihrer Ehe schon einmal verheiratet und haben beide ein Kind aus erster Ehe. Also ist so eine Trennung für sie nichts Neues gewesen. Sie haben mein Leben praktisch über 17 Jahre boykottiert. Das Problem zog sich durch die ganzen Jahre in jeder Partnerschaft von mir mit mehr oder weniger Verständnis auf der Seite meines Partners. Schön war es natürlich nicht für mich, wenn ich z.B. sehe, dass mein Bruder mit Partnerin oder meine Schwester mit ihren Partner eingeladen werden, nur ich stets allein oder gar nicht kommen konnte.
Das wahre Problem ist aber nun, dass sich durch das Fernhalten meiner Beziehungen bei meinem Sohn kein Verständnis für eine andere Frau an meiner Seite aufbauen konnte. Er kennt mich eben nur als sein Vater, welcher immer für ihn da war. Das ich aber auch ein Leben und eine Frau habe, wurde da irgendwie immer totgeschwiegen. Natürlich habe ich dieses Spiel mitgemacht, weil ich erstens den regelmäßigen Kontakt zum Sohn haben wollte und zweitens den Familienfrieden in seinem Interesse erhalten wollte. Bin also nicht ganz unschuldig.

Eine langjährige Beziehung von mir ging im vergangenen Mai auseinander. Die Sache ist erledigt und hatte nichts mit der Problematik zu tun. Die Beendigung hatte andere Gründe, auch wenn es da natürlich auch das oben genannte Problem gab. Im November habe ich eine Frau kennengelernt, in welche ich mich verliebt habe. Für mich ist es genau die Frau, welche ich mir immer wünschte. Ich hatte noch nie das Gefühl, dass ein Mensch so zu mir passt, wie sie. Obwohl wir eigentlich in vielen Dingen sehr unterschiedlich ist. Es kam auch zu einer Beziehung. Diese Beziehung hat sie nun beendet, weil sie nicht die Ausgestoßene in meiner Familie sein will. Also hier trifft mich das oben beschriebene Problem erstmals richtig tief. Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich ihr schon am ersten Tag des Kennenlernens, also im November, davon erzählt habe. Es war also nichts Neues für sie. Dennoch war es nun ein Grund zur Beendigung der kurzen Beziehung.

Da es für mich die Frau meines Lebens war und ich mir noch nie so sicher gewesen bin (bin 39 Jahre) und ich sie auf keinen Fall verlieren wollte, habe ich bereits im Dezember das 17jährige Problem nun endlich klären wollen. Ich bin zu meinen Eltern gefahren und habe angesprochen, was ich schon hätte längst ansprechen müssen. Nämlich dass ich es nicht akzeptieren kann, dass sie mein Leben mit einer Frau boykottieren und ich immer nur allein willkommen bin. Nach einer längeren Diskussion und anfänglichem Abstreiten der offensichtlichen Tatsachen hat man mir nun recht gegeben. Soweit ist die Sache dann wohl auf dieser Seite geklärt. Ich habe ihnen auch offen gesagt, dass sie mich zu nichts mehr sehen werden, wenn ich nicht mit Partner eingeladen bin. Was daraus nun wird ist mir eigentlich egal. Sie können sich nun für oder gegen ihren Sohn entscheiden.

Das eigentliche Problem ist nun mein Sohn. Er bloggt ab, wenn ich ihm Vorschlage mal mit einer Freundin von mir etwas zu unternehmen. Ich kann ihn ja da auch verstehen. Er kennt mich 18 Jahre lang allein und wenn wir etwas zusammen unternommen haben, dann waren wir auch immer nur zu zweit. Nur in seltenen Fällen hatte ich da mal eine Partnerin mit. Ich mache ihm da keinen Vorwurf, denn es ist wohl eine ganz normale Reaktion von ihm. Meine jetzige Partnerin hat sich nun aber genau aus diesem Grund von mir getrennt. Sie versteht nicht, dass mein Sohn nicht besonders an einem Kennenlernen interessiert ist. Hinzu kommt, dass er mit 18 Jahren auch andere Interessen hat, als mit zwei Alten etwas zu unternehmen. Ich merke es ja selbst, dass unsere Unternehmungen seltener werden.

Die neue Beziehung ist wohl nun nicht mehr zu retten. Aber ich möchte dennoch das Problem lösen. Hat da jemand eine Idee oder eine Erfahrung, wie ich meinen Sohn ranführen kann, dass sein Vater eben auch ein Leben hat und dazu eine Frau gehört. Natürlich weiß ich, dass ich diese Sache schon von Anfang an hätte klären müssen. Aber ich habe es eben im Interesse der gemeinsamen Treffs und des Familienfriedens nicht geklärt. Und je mehr Zeit verging desto schwerer ist es mir gefallen. Auch sollte man von einem 18jährigen Verständnis erwarten können. Aber ich habe einfach Angst davor, dass er es nicht versteht und vielleicht sogar denkt, dass ich ihn nun vernachlässigen werde. Wer hat da ein paar Tipps für mich, wie ich das mit meinem Sohn und einer Partnerschaft von mir unter einen Hut bringen kann, nachdem es die ganzen Jahre falsch gemacht wurde?

Ich habe mich eigentlich die ganzen Jahre nach einer intakten Beziehung gesehnt und dabei hätte ich gern meinen Sohn integriert. Irgendwie ging es nie. Jetzt wollte ich es endlich perfekt machen, aber da hat sich meine neue Partnerin wegen diesem Problem schneller getrennt, als ich es lösen konnte. Würde mich über eure Anregungen und Hilfen freuen! Danke!

Hallo Rabenburg,

es ist kein Zufall, dass dich dein Sohn so behandelt, wie deine Eltern es getan haben.

Aber du hast dich ja jetzt auf den Weg in ein selbstbestimmtes Leben gemacht.
Das gehört zum Erwachsenwerden dazu.
Auch dein Sohn wird da mit hineinwachsen -
das wird passieren, ohne dass du ihn von irgendwas überzeugen wirst müssen.

Im Moment finde ich viel wichtiger, dass du mal bei DIR ankommst und dir nicht ständig das Hirn darüber zermarterst, wie du die Probleme der Anderen lösen sollst.

Löse dich aus diesen Abhängigkeiten, Verstrickungen.

Ach ja, noch was: die "Frau deines Lebens" war nicht die Richtige, wenn sie sich nur aufgrund mangelnden Interesses deines 18jährigen Sohnes von dir trennt. Auch hier sehe ich ein Verhalten, das du bereits zugenüge kennen müsstest: nur wenn du alle Bedingungen und Erwartungen an dich erfüllst, bist du liebenwert Aber vielleicht war das ja auch nicht der einzige Trennungsgrund, das kann ich nicht beurteilen.

Alles Gute dir, euch
JT
 

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5. November 2016 um 11:39
In Antwort auf joshuastree1

Hallo Rabenburg,

es ist kein Zufall, dass dich dein Sohn so behandelt, wie deine Eltern es getan haben.

Aber du hast dich ja jetzt auf den Weg in ein selbstbestimmtes Leben gemacht.
Das gehört zum Erwachsenwerden dazu.
Auch dein Sohn wird da mit hineinwachsen -
das wird passieren, ohne dass du ihn von irgendwas überzeugen wirst müssen.

Im Moment finde ich viel wichtiger, dass du mal bei DIR ankommst und dir nicht ständig das Hirn darüber zermarterst, wie du die Probleme der Anderen lösen sollst.

Löse dich aus diesen Abhängigkeiten, Verstrickungen.

Ach ja, noch was: die "Frau deines Lebens" war nicht die Richtige, wenn sie sich nur aufgrund mangelnden Interesses deines 18jährigen Sohnes von dir trennt. Auch hier sehe ich ein Verhalten, das du bereits zugenüge kennen müsstest: nur wenn du alle Bedingungen und Erwartungen an dich erfüllst, bist du liebenwert Aber vielleicht war das ja auch nicht der einzige Trennungsgrund, das kann ich nicht beurteilen.

Alles Gute dir, euch
JT
 

Deine Eltern gestanden der Mutter deines Kindes eine Beziehung die öffentlich war zu und ihrem eigenen Sohn nicht ?

Du musstest deine Partnerinnen verstecken, damit die Kirche im Dorf bleibt - ok.

Dein Sohn ist 18!! und nicht mehr 8. Jahre alt . Ich denke der weiß schon, dass auch seine Eltern Sex haben und jemand anderen an ihrer Seite und nicht nur das Kind und die Familie .

Vielleicht solltest du mal ein bissl egoistischer sein / werden und so wie du deine Eltern vor die Tatsachen gestellt hast - das auch bei deinem Sohn so handhaben . Einen Knacks wird er davon nicht mehr abbekommen, dafür ist er zu alt . 18. Jahre - da tritt man in die absolute Selbstständigkeit ein, er hatte wahrscheinlich schon selbst das eine oder andere Mädl .

LG

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