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Wie lange warten, bis man sich trennt?

12. Juni 2014 um 12:29 Letzte Antwort: 12. Juni 2014 um 15:03

Wie lange sollte man dem Partner Zeit lassen, um sich bzw Dinge zu ändern, die sehr störend für die Beziehung sind, nachdem man ein sehr ehrliches Gespräch darüber hatte?

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12. Juni 2014 um 12:38

Eigentlich nicht
Aber wie lange sollte man warten, ob sich etwas ändert, bevor man die Konsequenz zieht.
Probleme aussprechen und Schluss machen halte ich für sehr unfair und bin der Meinung, der Partner braucht die Chance, Dinge zu überdenken und zu verändern. Aber wie lange? Ab wann kann man davon ausgehen, dass sich nichts ändern wird... ?

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12. Juni 2014 um 12:47

Hm
Es bedeutet, dass ich versucht habe, ihm sehr schonend mitzuteilen, was mich stört bzw was ich vermisse. Schonend, weil ich weiß, dass Ehrlichkeit auch weh tun kann. Viele Sachen konnte er entweder nicht nachvollziehen bzw hat kein Problem darin gesehen. Bzw fand er unsere Beziehung fast vollkommen in Ordnung.
Solche Dinge mitzuteilen und zu gehen ist für mich ein No Go!
Wie ich oben geschrieben habe, wäre so etwas äußerst unfair, denn auch der Partner braucht Zeit, das Gesagte sacken zu lassen und Dinge zu ändern.
Ich hab mir ein Limit von 4 Wochen gesetzt. davon sind nun 2 Wochen um. Es ist, als ob dieses Gespräch von ihm ausgeblendet würde - und das nicht mal aus Ignoranz.

Ich will eben nicht unfair ihm gegenüber sein und ihm die Chance lassen und bin daher unsicher, ob 4 Wochen zu wenig sind. Oder nicht, da es sich um Dinge handelt, die keine langfristige Umstellung bräuchten.

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12. Juni 2014 um 13:02

Hm
Die Möglichkeit der Trennung wurde besprochen.

Dinge, um die es geht (u.A.):
kaum noch Sex, egal was ich versuche
wenn, dann nur noch denn, wenn grad mal will und dann hab ich kaum was davon
kuscheln morgens und abend immer muss immer von mir ausgehen
ständiger Jobwechsel
Das derzeit gravierendste:
Wir sind seit 3 3/4 Jahren zusammen und er wohnt quasi bei mir. Jetzt ist meine Wohnung zu teuer geworden und mir bleibt entweder Untervermietung oder Umzug. Ich möchte nicht umziehen, er möchte aber auch nicht "offiziell" bei mir einziehen - obwohl er keine Schwierigkeiten hat, sich an den Kosten zu beteiligen (ganz im Gegenteil).

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12. Juni 2014 um 13:04

Hm
Eigentlich will ich das gar nicht. Ich stelle mir nur eine Beziehung anders vor. Ich weiß dass klingt konfus.

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12. Juni 2014 um 13:18

Hm
Wobei ich der Ansicht bin, daß solche Gespräche eigentlich vor einer Beziehung geführt werden sollten, statt hinterher "umerziehen" zu wollen...

Diese Ansicht teile ich... Wir haben beide auch vorher auführlich unsere Beziehungsvorstellungen dargelegt... Nur scheint er damit zufrieden, wie es jetzt ist, während ich von vornherein gesagt habe, dass ich zB auch nach 4 oder 5 Jahren eine gewisse Leidenschaft in einer Beziehung erwarte bzw geben kann. Das gleiche gilt für mein körperliches Bedürfnis nach Nähe, welches nichts mit Sex zu tun hat.

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12. Juni 2014 um 13:41
In Antwort auf luella_11854415

Hm
Wobei ich der Ansicht bin, daß solche Gespräche eigentlich vor einer Beziehung geführt werden sollten, statt hinterher "umerziehen" zu wollen...

Diese Ansicht teile ich... Wir haben beide auch vorher auführlich unsere Beziehungsvorstellungen dargelegt... Nur scheint er damit zufrieden, wie es jetzt ist, während ich von vornherein gesagt habe, dass ich zB auch nach 4 oder 5 Jahren eine gewisse Leidenschaft in einer Beziehung erwarte bzw geben kann. Das gleiche gilt für mein körperliches Bedürfnis nach Nähe, welches nichts mit Sex zu tun hat.

Wahrscheinlich wird er das zu Beginn eurer Beziehung nicht anders gesehen haben
Wer würde auch schon am Anfang vorwarnen "Stell dich schon mal darauf ein, dass in ein paar Jahren meine Lust und mein Bedürfnis nach Nähe lachlassen werden". Vielleicht ist es sinnvoll zu erfragen, woran es denn liegt, dass dies nachgelassen hat? Wäre er denn unzufriedener, wenn es mehr werden würde? Probieren könnt ihr es auf jeden Fall, gibt genug Dinge bei denen man sich nahe sein kann, die auch wieder etwas mehr Frische in eure Beziehung bringen, denn man hat in den seltensten Fällen schon alles ausprobiert. Wenn er dann nein sagt solltest du dir tatsächlich überlegen, ob für euch der Zug nicht schon abgefahren ist. Dann bringt es auch nichts mehr auf bessere Zeiten zu warten.

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12. Juni 2014 um 13:56

Richtig reden
Wie du weiter unten geschrieben hast, hast du ihm schonend versucht beizubringen, was dich stört. Dein Freund hat vieles aber nicht verstanden, es nicht eingesehen und teilt andere Ansichten. Nun, da wirst du auf Veränderungen warten können, bis du schwarz wirst - es wird sich nichts ändern, weil er das Problem nicht sehen kann oder will.

Vielleicht hast du zu schonend mit ihm geredet. Manche Menschen muss man förmlich mit der Nase in den Dreck drücken, bevor sie ihn erkennen. Wenn er dazu noch eine ganze andere Ansicht teilt, dann wird er bewusst nichts ändern, weil er das Problem nicht erkennt und gar nicht bereit ist was ändern zu wollen.

Ich schlage dir vor die Probleme noch mal ganz drastisch zu formulieren, zu versuchen mit ihm in die Diskussion zu kommen, ihn nach seinen Gründen zu Fragen und diese tatsächlich zu klären. Er sieht den Ernst der Lage nämlich gar nicht. Und du weißt nicht, warum er so ist. Zum Schluss kannst du ihm ein Ultimatum stellen, wie lange du diese Beziehung ohne Veränderung noch aufrecht erhältst. Das muss aber alles klar erläutert werden. Geh mit ihm richtig ins Gespräch und entlocke ihm seine Gründe. Und bevor du so eine lange Beziehung hinwirfst, kannst du ja auch einen "Warnschuss" abgeben, indem du zum Beispiel zwei Wochen konsequent den Kontakt unterbindest oder alleine verreist, sodass er sieht, dass das die letzte Chance ist etwas zu tun.

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12. Juni 2014 um 15:03

Nö, hat er nicht
Er hat halt kein bzw kaum Bedürfnis nach Sex. Man könnte es sicherlich ärztlich abklären, aber dazu "zwingen" wollte ich ihn jetzt auch nicht.
Der Sexmangel ist etwas, was mich persönlich einfach unausgeglichen macht, vor allem weil es keinen erkennbaren Grund gibt. Auch ist er nicht auf andere Frauen scharf.

Zu den ständigen Jobwechsel:
Das ich gern irgendwann ein gewisse Gefühl an Sicherheit und Planbarkeit entwickeln würde, kann er nicht nachvollziehen, weil er immer ziemlich nahtlos gewechselt hat und immer "Geld mit nach Hause gebracht hat" (seine Worte)

Wegem dem einziehen:
Er ist noch für 1 1/2 Jahre in der Firmeninsolvenz. Zöge er jetzt bei mir ein, würde er einen neuen Insolvenzverwalter bekommen und man wisse nie, wie pedantisch dieser wäre. Der jetztige wäre ja ganz entspannt. Allerdings muss man dazu sagen, dass wie nie wieder eine solche Wohnung wie jetzt zu diesem Preis bekommen werden (150qm für 800 warm)
Was ich davon halten soll...? Keine Ahnung....

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