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Wie lange muss man die Kinder des Partners für "Kinderwochenenden" akzeptieren? Gibt es eine Altersgrenze?

6. März um 19:12

Ich befinde mich seit 10 Jahren in einer Partnerschaft. Beide haben wir jeweils 2 Kinder, wobei meine bereits über 20 sind. Ich war immer bemüht, meine Kinder zur Selbständigkeit zu erziehen und bin richtig stolz, dass mir das so gut gelungen ist. Meine Kinder sind außer Haus und studieren in unterschiedlichen Städten. Seine Kinder sind 16 und 21 und nicht gewohnt, eigenverantwortlich zu sein.
Seit gut 9 Jahren leide ich an einem gesundheitlichen Problem, welches sich im Laufe der Zeit immer mehr verschlechtert hat und mein Leben insgesamt stark beeinflusst (auf die Erkrankung möchte ich nicht näher eingehen). Trotz dieser Erkrankung war ich immer bestrebt alles nach besten Wissen und Gewissen für ihn und auch für seine Kinder zu erledigen. Natürlich ebenso für meine Kinder.

Seit einem Jahr geht es mir emotional und auch körperlich sehr schlecht. Ausschlaggebend war eine neuerliche Diagnose, die den verschlechternden Verlauf der Krankheit bestätigte. Abgesehen von meiner Erkrankung leide ich unter den begleitenden Umständen dieser Erkrankung noch viel mehr. Meine Lebensqualität wird immer mehr eingeschränkt und ich weiß nicht wohin mich das Problem noch führen wird. Ich habe bei meinem Lebensgefährten anklingen lassen, dass die regelmäßigen 14tägigen Kinderwochenenden (Fr - SO)seiner Kinder zusehends eine Belastung für mich darstellen, zumal ich selbst einen anstrengenden Beruf habe (täglich 11,5 Stunden außer Haus) und die Wochenenden mehr nutzen möchte, mich auf mich selbst zu konzentrieren. Seit diesem Gespräch haben wir nur noch Stress miteinander. ER empfindet gar keine Empathie für mich. Überhaupt hat er mich mit meinem Problem bisher immer sehr alleine gelassen. Wir führen auch nie Gespräche, die unsere Beziehung betreffen. Diese habe ich aber im Laufe des Jahres auch eingefordert, was leider sehr negative Auswirkungen hatte. Er fühlt sich mir sprachlich unterlegen und geht daher auf meine Bitten überhaupt nicht ein.
Ich will und wollte nie eine Trennung von ihm zu seinen Kindern herbeiführen. Ich wollte immer, dass wir eine gemeinsame Lösung finden. Aber es ist doch legitim, dass man bei Kindern in diesem Alter durchaus einmal die Kinderbesuche auch anders regelt, z.B. auf unter die Woche verlegen oder andere Lösungen finden, damit ich an den Wochenenden mehr Freiraum für mich gewinne. Ich hätte auch noch mehr Verständnis für diese regelmäßigen Wochenendbesuche, wenn ich erkennen könnte, dass die Kinder sich mit dem Vater viel austauschen, oder viel gemeinsam machen. Statt dessen liegen die Kinder stundenlang auf der Couch herum und es wird eigentlich gar nichts gemacht. Wir Erwachsenen haben leider kein eigenes freies Zimmer in der Wohnung, wo wir uns zurückziehen können (nur das sehr klein geratene Schlafzimmer). Auch für seine Kinder steht nur eine Ecke, geschützt durch Raumteiler, zur Verfügung. Somit bin ich "Besuchern" komplett ausgeliefert.
Die Beziehung wurde im Laufe des letzten Jahres mehrmals von mir für beendet erklärt. Aber da ist halt immer noch Liebe.... und somit habe ich auch immer wieder die Nähe gesucht. Auch in der Hoffnung, dass er mich einmal mit meiner Erkrankung unterstützt. Mich vielleicht auch einmal fragt, wie es mir wirklich geht, oder ob er mich irgendwie unterstützen kann. Nichts dergleichen. Ich scheine ihm diesbezüglich vollkommen egal zu sein. Er hat es aber gleichzeitig schon sehr gerne, wenn wir uns gemeinsam in der Öffentlichkeit zeigen, wenn wir gemeinsam zu Feiern gehen usw. Ich bin ihm nicht egal, aber er unterstützt mich einfach nicht mit meinem Problem. Er liebt es harmonisch und geht jedem Konflikt aus dem Weg. Ich fühle mich von ihm emotional vollkommen im Stich gelassen und vernachlässigt.

Was mich interessieren würde. Ich stelle mir immer wieder die Frage, ob ich zu viel verlange, wenn er die Kinderbesuchswochenende neu regeln soll und auf meine Wünsche eingehen soll. Darf ich das? Steht es mir zu hier eine Änderung herbeiführen zu wollen? Oder bin ich da wirklich zu egoistisch?
Die Kinder würden von sich aus nie etwas ändern. Die werden von der Kindesmutter zu extremen Gehorsam erzogen. Ich habe in den ganzen 10 Jahren noch nie erlebt, dass die Kinder einmal widersprechen oder einen eigenen Wunsch äußern, egal um welches Thema es geht. Von selbst wird sich da also nichts lösen, denn die Kinder kommen so lange, so lange die Mutter es so will. Und SIE will, dass es bei den Wochenenden bleibt. Auch wenn der Große schon längst ein eigenen Leben führen könnte ... Ich fürchte ja, dass das das Hauptproblem ist, dem sich mein Lebensgefährte nicht stellen will....

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6. März um 19:14

Spontan würde ich sagen hört das ja so mit 14 auf.
Aber wenn das Kind weiter kommen möchte kann der Vater ja nicht sagen Neee jetzt ist aber mal gut, du darfst ab 15 nicht mehr bei mir übernachten.
 

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6. März um 19:17

Natürlich kannst du den Wunsch  
äußern wenn du so empfindest kannst du ja nichts dafür.

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6. März um 19:34
In Antwort auf fantacola

Spontan würde ich sagen hört das ja so mit 14 auf.
Aber wenn das Kind weiter kommen möchte kann der Vater ja nicht sagen Neee jetzt ist aber mal gut, du darfst ab 15 nicht mehr bei mir übernachten.
 

Nein zu sagen wäre auch nicht mein Ziel. Ich wünsche mir nur eine Änderung der Tage und auch ein Mitspracherecht. Also wenn ich mich nicht so gut fühle, würde ich gerne sagen dürfen "Geht es vielleicht 1 - 2 Tage später"? 
Es war und wird nie ein Wunsch von mir sein, das alles abzustellen. Ich fühle mich nur so "vergewaltigt" dass es immer alle 14 Tage an den Wochenenden ist. Meine Befindlichkeiten finden keinerlei Berücksichtigung.

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6. März um 19:45
In Antwort auf rainbow7772

Nein zu sagen wäre auch nicht mein Ziel. Ich wünsche mir nur eine Änderung der Tage und auch ein Mitspracherecht. Also wenn ich mich nicht so gut fühle, würde ich gerne sagen dürfen "Geht es vielleicht 1 - 2 Tage später"? 
Es war und wird nie ein Wunsch von mir sein, das alles abzustellen. Ich fühle mich nur so "vergewaltigt" dass es immer alle 14 Tage an den Wochenenden ist. Meine Befindlichkeiten finden keinerlei Berücksichtigung.

Natürlich kann man fragen ob die Tage neu verhandelt werden aber vermutlich wird es wegen der Schule ungünstig sein unter der Woche zu kommen? Vielleicht könnte man das aber wenigstens während der Schulferien so handhaben. 
Im Prinzip muss er aber zu seinen Terminen stehen egal wie es dir geht denn er hat ja nicht das Recht übernommen sie gelegentlich wenn es ihm/ Dir passt zu übernehmen sondern eine Verpflichtung seine Kinder zu nehmen/ erziehen damit auch die Kindsmutter mal entlastet wird. Und die will auch planen können. Alle zwei Wochen ein Wochenende ist schon knapp genug für sie und den Rest der Zeit fragt sie denke ich auch niemand ob es ihr genehm ist. 
Ich vermute aber, das Problem liegt tiefer in eurer Beziehung und dir ist eigentlich viel mehr über und ihr liebt euch nicht mehr wirklich. 
Hört sich nicht so an als wärt ihr in all den Jahren wirklich eine Familie geworden.

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6. März um 19:52
In Antwort auf rainbow7772

Ich befinde mich seit 10 Jahren in einer Partnerschaft. Beide haben wir jeweils 2 Kinder, wobei meine bereits über 20 sind. Ich war immer bemüht, meine Kinder zur Selbständigkeit zu erziehen und bin richtig stolz, dass mir das so gut gelungen ist. Meine Kinder sind außer Haus und studieren in unterschiedlichen Städten. Seine Kinder sind 16 und 21 und nicht gewohnt, eigenverantwortlich zu sein.
Seit gut 9 Jahren leide ich an einem gesundheitlichen Problem, welches sich im Laufe der Zeit immer mehr verschlechtert hat und mein Leben insgesamt stark beeinflusst (auf die Erkrankung möchte ich nicht näher eingehen). Trotz dieser Erkrankung war ich immer bestrebt alles nach besten Wissen und Gewissen für ihn und auch für seine Kinder zu erledigen. Natürlich ebenso für meine Kinder.
 
Seit einem Jahr geht es mir emotional und auch körperlich sehr schlecht. Ausschlaggebend war eine neuerliche Diagnose, die den verschlechternden Verlauf der Krankheit bestätigte. Abgesehen von meiner Erkrankung leide ich unter den begleitenden Umständen dieser Erkrankung noch viel mehr. Meine Lebensqualität wird immer mehr eingeschränkt und ich weiß nicht wohin mich das Problem noch führen wird. Ich habe bei meinem Lebensgefährten anklingen lassen, dass die regelmäßigen 14tägigen Kinderwochenenden (Fr - SO)seiner Kinder zusehends eine Belastung für mich darstellen, zumal ich selbst einen anstrengenden Beruf habe (täglich 11,5 Stunden außer Haus) und die Wochenenden mehr nutzen möchte, mich auf mich selbst zu konzentrieren. Seit diesem Gespräch haben wir nur noch Stress miteinander. ER empfindet gar keine Empathie für mich. Überhaupt hat er mich mit meinem Problem bisher immer sehr alleine gelassen. Wir führen auch nie Gespräche, die unsere Beziehung betreffen. Diese habe ich aber im Laufe des Jahres auch eingefordert, was leider sehr negative Auswirkungen hatte. Er fühlt sich mir sprachlich unterlegen und geht daher auf meine Bitten überhaupt nicht ein.
Ich will und wollte nie eine Trennung von ihm zu seinen Kindern herbeiführen. Ich wollte immer, dass wir eine gemeinsame Lösung finden. Aber es ist doch legitim, dass man bei Kindern in diesem Alter durchaus einmal die Kinderbesuche auch anders regelt, z.B. auf unter die Woche verlegen oder andere Lösungen finden, damit ich an den Wochenenden mehr Freiraum für mich gewinne. Ich hätte auch noch mehr Verständnis für diese regelmäßigen Wochenendbesuche, wenn ich erkennen könnte, dass die Kinder sich mit dem Vater viel austauschen, oder viel gemeinsam machen. Statt dessen liegen die Kinder stundenlang auf der Couch herum und es wird eigentlich gar nichts gemacht. Wir Erwachsenen haben leider kein eigenes freies Zimmer in der Wohnung, wo wir uns zurückziehen können (nur das sehr klein geratene Schlafzimmer). Auch für seine Kinder steht nur eine Ecke, geschützt durch Raumteiler, zur Verfügung. Somit bin ich "Besuchern" komplett ausgeliefert.
Die Beziehung wurde im Laufe des letzten Jahres mehrmals von mir für beendet erklärt. Aber da ist halt immer noch Liebe.... und somit habe ich auch immer wieder die Nähe gesucht. Auch in der Hoffnung, dass er mich einmal mit meiner Erkrankung unterstützt. Mich vielleicht auch einmal fragt, wie es mir wirklich geht, oder ob er mich irgendwie unterstützen kann. Nichts dergleichen. Ich scheine ihm diesbezüglich vollkommen egal zu sein. Er hat es aber gleichzeitig schon sehr gerne, wenn wir uns gemeinsam in der Öffentlichkeit zeigen, wenn wir gemeinsam zu Feiern gehen usw. Ich bin ihm nicht egal, aber er unterstützt mich einfach nicht mit meinem Problem. Er liebt es harmonisch und geht jedem Konflikt aus dem Weg. Ich fühle mich von ihm emotional vollkommen im Stich gelassen und vernachlässigt. 
 
Was mich interessieren würde. Ich stelle mir immer wieder die Frage, ob ich zu viel verlange, wenn er die Kinderbesuchswochenende neu regeln soll und auf meine Wünsche eingehen soll. Darf ich das? Steht es mir zu hier eine Änderung herbeiführen zu wollen? Oder bin ich da wirklich zu egoistisch? 
Die Kinder würden von sich aus nie etwas ändern. Die werden von der Kindesmutter zu extremen Gehorsam erzogen. Ich habe in den ganzen 10 Jahren noch nie erlebt, dass die Kinder einmal widersprechen oder einen eigenen Wunsch äußern, egal um welches Thema es geht. Von selbst wird sich da also nichts lösen, denn die Kinder kommen so lange, so lange die Mutter es so will. Und SIE will, dass es bei den Wochenenden bleibt. Auch wenn der Große schon längst ein eigenen Leben führen könnte ... Ich fürchte ja, dass das das Hauptproblem ist, dem sich mein Lebensgefährte nicht stellen will....
 
 

Nein, das steht dir nicht zu. 
Was dir zusteht ist, dich aus einer für dich unhaltbaren und unzufrieden Beziehung zu befreien. Du bist krank und hast ein Recht auf deine Ruhe. Das finde ich vollkommen legitim. Du könntest deinen Partner bitten mit den Kindern was zu unternehmen.
Für mich klingen deine Worte ein wenig danach, als ob du die ganzen Jahre über alles für ihn und die Kinder getan hast, aber dich selbst zu wenig beachtet. Das rächt sich jetzt und hat im Prinzip nichts mit den Besuchen der Kinder zu tun. 

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6. März um 20:29
In Antwort auf herbstblume6

Natürlich kann man fragen ob die Tage neu verhandelt werden aber vermutlich wird es wegen der Schule ungünstig sein unter der Woche zu kommen? Vielleicht könnte man das aber wenigstens während der Schulferien so handhaben. 
Im Prinzip muss er aber zu seinen Terminen stehen egal wie es dir geht denn er hat ja nicht das Recht übernommen sie gelegentlich wenn es ihm/ Dir passt zu übernehmen sondern eine Verpflichtung seine Kinder zu nehmen/ erziehen damit auch die Kindsmutter mal entlastet wird. Und die will auch planen können. Alle zwei Wochen ein Wochenende ist schon knapp genug für sie und den Rest der Zeit fragt sie denke ich auch niemand ob es ihr genehm ist. 
Ich vermute aber, das Problem liegt tiefer in eurer Beziehung und dir ist eigentlich viel mehr über und ihr liebt euch nicht mehr wirklich. 
Hört sich nicht so an als wärt ihr in all den Jahren wirklich eine Familie geworden.

Wir reden hier nicht mehr von Kleinkindern, sondern von einem 16jährigen und einem 21jährigen. Was sollte die Kindesmutter da noch planen können/müssen, was sie nicht auch mit den Kindern kann bzw. alleine machen kann und die Kinder alleine zu Hause bleiben?
Als sie kleiner waren, war das nie eine Frage. Ich hätte das für meine Kinder auch gerne gehabt, aber der Kindsvater meiner Kinder hat sich gänzlich verdrückt.

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6. März um 20:31
In Antwort auf sisteronthefly

Nein, das steht dir nicht zu. 
Was dir zusteht ist, dich aus einer für dich unhaltbaren und unzufrieden Beziehung zu befreien. Du bist krank und hast ein Recht auf deine Ruhe. Das finde ich vollkommen legitim. Du könntest deinen Partner bitten mit den Kindern was zu unternehmen.
Für mich klingen deine Worte ein wenig danach, als ob du die ganzen Jahre über alles für ihn und die Kinder getan hast, aber dich selbst zu wenig beachtet. Das rächt sich jetzt und hat im Prinzip nichts mit den Besuchen der Kinder zu tun. 

Das ist was Wahres drann. Ich habe 10 Jahre alles gegeben, aber nie etwas bekommen. Jetzt in meiner Not wünsche ich ein wenig zurück zu bekommen, und muss erkennne, dass er dafür nicht bereit ist.

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6. März um 20:42

Ja, ich habe das schon oft kommuniziert. Es ist leider wirklich so, dass mich "Besucher" jeglicher Art stören aufgrund meiner Erkrankung. Es würden mich auch alle anderen Besucher stören. Das ist nicht immer der Fall, aber es gibt einfach manche Tage, da ist das so (wir reden hier vielleicht von 4 -5 Wochenden im Jahr). Sehr häufig kommen aber gerade an diesen WE die Kinder zu uns und es belastet mich. 
Er gesteht mir nicht zu, dass ich dann sagen kann "bitte fahr mit ihnen weg, oder unternimm was, dass ich alleine sein kann", Oder - was ja viel einfacher wäre , kommt unter der Woche oder vielleicht am nächsten Wochenende, dann geht es wieder besser. Nein, es muss das WE sein weil es einst ein Richter in das Scheidungspapier geschrieben hat. Hingegen wenn es ihm nicht in den Kram passt, versucht er sehrwohl die WE umzuorganisieren. Plötzlich geht eine Verschiebung ganz einfach. Und was mich daran stört ist, dass er mich nie in solche Entscheidungen mit ein bezieht. Obwohl es mich ja voll tirfft. Wer kocht denn? Wer macht alles sauber? 

Wir haben uns die Eigentumswohnung gemeinsam gekauft. Und nun fühle ich mich in dieser Wohnung wie eine Gefangene. Ich möchte an den "schlechten" Tagen die Wohnung nicht verlassen, kann es auch nicht gut. Er und die Kinder sind fit und gesund.... 
Außerdem habe ich ihn auch schon gesagt, dass ich mir von ihm einmal erwarten würde, dass er sich für meine Gefühle und Beschwerden interessiert. Er weiß gar nicht, wie es in mir drinnen aussieht. Auch wenn ich es ihm erklären möchte, schweift er ab. Er kann damit nicht umgehen und ignoriert das Thema einfach. Ich empfinde seine REaktion als Ablehnung. Ich habe das alles kommuniziert und nicht nur 1x.

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6. März um 21:02
In Antwort auf rainbow7772

Wir reden hier nicht mehr von Kleinkindern, sondern von einem 16jährigen und einem 21jährigen. Was sollte die Kindesmutter da noch planen können/müssen, was sie nicht auch mit den Kindern kann bzw. alleine machen kann und die Kinder alleine zu Hause bleiben?
Als sie kleiner waren, war das nie eine Frage. Ich hätte das für meine Kinder auch gerne gehabt, aber der Kindsvater meiner Kinder hat sich gänzlich verdrückt.

Den 21 jährigen lasse ich mal außen vor aber der 16 jährige ist noch Teil des Haushalts seiner Mutter und die hat schon ein Recht auch mal planen zu können. Das wird sie auch für einen sechzehnjährigen müssen.

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6. März um 21:04
In Antwort auf rainbow7772

Ja, ich habe das schon oft kommuniziert. Es ist leider wirklich so, dass mich "Besucher" jeglicher Art stören aufgrund meiner Erkrankung. Es würden mich auch alle anderen Besucher stören. Das ist nicht immer der Fall, aber es gibt einfach manche Tage, da ist das so (wir reden hier vielleicht von 4 -5 Wochenden im Jahr). Sehr häufig kommen aber gerade an diesen WE die Kinder zu uns und es belastet mich. 
Er gesteht mir nicht zu, dass ich dann sagen kann "bitte fahr mit ihnen weg, oder unternimm was, dass ich alleine sein kann", Oder - was ja viel einfacher wäre , kommt unter der Woche oder vielleicht am nächsten Wochenende, dann geht es wieder besser. Nein, es muss das WE sein weil es einst ein Richter in das Scheidungspapier geschrieben hat. Hingegen wenn es ihm nicht in den Kram passt, versucht er sehrwohl die WE umzuorganisieren. Plötzlich geht eine Verschiebung ganz einfach. Und was mich daran stört ist, dass er mich nie in solche Entscheidungen mit ein bezieht. Obwohl es mich ja voll tirfft. Wer kocht denn? Wer macht alles sauber? 

Wir haben uns die Eigentumswohnung gemeinsam gekauft. Und nun fühle ich mich in dieser Wohnung wie eine Gefangene. Ich möchte an den "schlechten" Tagen die Wohnung nicht verlassen, kann es auch nicht gut. Er und die Kinder sind fit und gesund.... 
Außerdem habe ich ihn auch schon gesagt, dass ich mir von ihm einmal erwarten würde, dass er sich für meine Gefühle und Beschwerden interessiert. Er weiß gar nicht, wie es in mir drinnen aussieht. Auch wenn ich es ihm erklären möchte, schweift er ab. Er kann damit nicht umgehen und ignoriert das Thema einfach. Ich empfinde seine REaktion als Ablehnung. Ich habe das alles kommuniziert und nicht nur 1x.

Na wenns so schlimm ist trenn dich doch 🤷‍♀️ 

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6. März um 21:09
In Antwort auf herbstblume6

Na wenns so schlimm ist trenn dich doch 🤷‍♀️ 

Wenns so einfach wäre, hätt ich es schon gemacht. 
Einerseits sind Gefühle nach wie vor da und andererseits ist eine gemeinsame Wohnung, die dann erst einmal verkauft werden muss. Einer alleine kann diese nicht erhalten. 
Mir fehlt die Kraft für diese Schritte ....

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6. März um 21:15
In Antwort auf herbstblume6

Den 21 jährigen lasse ich mal außen vor aber der 16 jährige ist noch Teil des Haushalts seiner Mutter und die hat schon ein Recht auch mal planen zu können. Das wird sie auch für einen sechzehnjährigen müssen.

Aber genau das war meine Anfangsfrage..... wie lange muss ich damit rechnen, dass Kinder ein "Kinderwochende" kommen "müssen". 
Der 16jährige wird irgendwann auch einmal 21 ... und es gibt derzeit keine Tendenzen, dass bis dann der jetzt 21jährige nicht mehr kommt. Es muss doch einmal eine Ende haben von so einer Regelung und endlich in eine "Erwachsenenregelung" übergehen. 
Die Mutter dieser Kinder verplant die Kinder komplett. Sie haben nicht einmal ein Hobby oder Freunde. Da wird einfach zu viel geplant.
Ich habe auch Kinder und weiß wie schön es ist, wenn man einmal ein WE kinderfrei hat. Aber ab einem bestimmten Alter sollten Kindern Freizeit alleine für sich entscheiden können und auch dürfen, das ist jedenfalls meine Meinung.

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6. März um 21:15

Also ich finde es ziemlich dreist von dir, dich da ein zu mischen. Würde mir da von meinem Partner bezüglich der Kinder auch nichts vorschreiben lassen 

Was du aber sehr wohl machen kannst, ist diese Kinder einzuspannen. Schick Ihnen ne WhatsApp, was sie einkaufen sollen, bevor sie kommen. Dann verdonner sie zum Kochen. Und Bad putzen und saugen können sie auch.

Und du legst dich auf deine Couch und ruhst dich aus

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6. März um 21:17

Danke für den Tipp. Kurantrag ist bereits gestellt Im Mai gehts los..... ich fürchte nur, dass 3 Wochen nicht reichen.

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6. März um 21:19
In Antwort auf rainbow7772

Aber genau das war meine Anfangsfrage..... wie lange muss ich damit rechnen, dass Kinder ein "Kinderwochende" kommen "müssen". 
Der 16jährige wird irgendwann auch einmal 21 ... und es gibt derzeit keine Tendenzen, dass bis dann der jetzt 21jährige nicht mehr kommt. Es muss doch einmal eine Ende haben von so einer Regelung und endlich in eine "Erwachsenenregelung" übergehen. 
Die Mutter dieser Kinder verplant die Kinder komplett. Sie haben nicht einmal ein Hobby oder Freunde. Da wird einfach zu viel geplant.
Ich habe auch Kinder und weiß wie schön es ist, wenn man einmal ein WE kinderfrei hat. Aber ab einem bestimmten Alter sollten Kindern Freizeit alleine für sich entscheiden können und auch dürfen, das ist jedenfalls meine Meinung.

Vorallem du d die Kinder doch erwachsen? Warum stören sie doch denn so ? 

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6. März um 21:19
In Antwort auf vorhangstange001

Also ich finde es ziemlich dreist von dir, dich da ein zu mischen. Würde mir da von meinem Partner bezüglich der Kinder auch nichts vorschreiben lassen 

Was du aber sehr wohl machen kannst, ist diese Kinder einzuspannen. Schick Ihnen ne WhatsApp, was sie einkaufen sollen, bevor sie kommen. Dann verdonner sie zum Kochen. Und Bad putzen und saugen können sie auch.

Und du legst dich auf deine Couch und ruhst dich aus

Die Kinder für irgendwas einzuspannen ist mir leider nicht erlaubt ;-(

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6. März um 21:19
In Antwort auf rainbow7772

Ich befinde mich seit 10 Jahren in einer Partnerschaft. Beide haben wir jeweils 2 Kinder, wobei meine bereits über 20 sind. Ich war immer bemüht, meine Kinder zur Selbständigkeit zu erziehen und bin richtig stolz, dass mir das so gut gelungen ist. Meine Kinder sind außer Haus und studieren in unterschiedlichen Städten. Seine Kinder sind 16 und 21 und nicht gewohnt, eigenverantwortlich zu sein.
Seit gut 9 Jahren leide ich an einem gesundheitlichen Problem, welches sich im Laufe der Zeit immer mehr verschlechtert hat und mein Leben insgesamt stark beeinflusst (auf die Erkrankung möchte ich nicht näher eingehen). Trotz dieser Erkrankung war ich immer bestrebt alles nach besten Wissen und Gewissen für ihn und auch für seine Kinder zu erledigen. Natürlich ebenso für meine Kinder.
 
Seit einem Jahr geht es mir emotional und auch körperlich sehr schlecht. Ausschlaggebend war eine neuerliche Diagnose, die den verschlechternden Verlauf der Krankheit bestätigte. Abgesehen von meiner Erkrankung leide ich unter den begleitenden Umständen dieser Erkrankung noch viel mehr. Meine Lebensqualität wird immer mehr eingeschränkt und ich weiß nicht wohin mich das Problem noch führen wird. Ich habe bei meinem Lebensgefährten anklingen lassen, dass die regelmäßigen 14tägigen Kinderwochenenden (Fr - SO)seiner Kinder zusehends eine Belastung für mich darstellen, zumal ich selbst einen anstrengenden Beruf habe (täglich 11,5 Stunden außer Haus) und die Wochenenden mehr nutzen möchte, mich auf mich selbst zu konzentrieren. Seit diesem Gespräch haben wir nur noch Stress miteinander. ER empfindet gar keine Empathie für mich. Überhaupt hat er mich mit meinem Problem bisher immer sehr alleine gelassen. Wir führen auch nie Gespräche, die unsere Beziehung betreffen. Diese habe ich aber im Laufe des Jahres auch eingefordert, was leider sehr negative Auswirkungen hatte. Er fühlt sich mir sprachlich unterlegen und geht daher auf meine Bitten überhaupt nicht ein.
Ich will und wollte nie eine Trennung von ihm zu seinen Kindern herbeiführen. Ich wollte immer, dass wir eine gemeinsame Lösung finden. Aber es ist doch legitim, dass man bei Kindern in diesem Alter durchaus einmal die Kinderbesuche auch anders regelt, z.B. auf unter die Woche verlegen oder andere Lösungen finden, damit ich an den Wochenenden mehr Freiraum für mich gewinne. Ich hätte auch noch mehr Verständnis für diese regelmäßigen Wochenendbesuche, wenn ich erkennen könnte, dass die Kinder sich mit dem Vater viel austauschen, oder viel gemeinsam machen. Statt dessen liegen die Kinder stundenlang auf der Couch herum und es wird eigentlich gar nichts gemacht. Wir Erwachsenen haben leider kein eigenes freies Zimmer in der Wohnung, wo wir uns zurückziehen können (nur das sehr klein geratene Schlafzimmer). Auch für seine Kinder steht nur eine Ecke, geschützt durch Raumteiler, zur Verfügung. Somit bin ich "Besuchern" komplett ausgeliefert.
Die Beziehung wurde im Laufe des letzten Jahres mehrmals von mir für beendet erklärt. Aber da ist halt immer noch Liebe.... und somit habe ich auch immer wieder die Nähe gesucht. Auch in der Hoffnung, dass er mich einmal mit meiner Erkrankung unterstützt. Mich vielleicht auch einmal fragt, wie es mir wirklich geht, oder ob er mich irgendwie unterstützen kann. Nichts dergleichen. Ich scheine ihm diesbezüglich vollkommen egal zu sein. Er hat es aber gleichzeitig schon sehr gerne, wenn wir uns gemeinsam in der Öffentlichkeit zeigen, wenn wir gemeinsam zu Feiern gehen usw. Ich bin ihm nicht egal, aber er unterstützt mich einfach nicht mit meinem Problem. Er liebt es harmonisch und geht jedem Konflikt aus dem Weg. Ich fühle mich von ihm emotional vollkommen im Stich gelassen und vernachlässigt. 
 
Was mich interessieren würde. Ich stelle mir immer wieder die Frage, ob ich zu viel verlange, wenn er die Kinderbesuchswochenende neu regeln soll und auf meine Wünsche eingehen soll. Darf ich das? Steht es mir zu hier eine Änderung herbeiführen zu wollen? Oder bin ich da wirklich zu egoistisch? 
Die Kinder würden von sich aus nie etwas ändern. Die werden von der Kindesmutter zu extremen Gehorsam erzogen. Ich habe in den ganzen 10 Jahren noch nie erlebt, dass die Kinder einmal widersprechen oder einen eigenen Wunsch äußern, egal um welches Thema es geht. Von selbst wird sich da also nichts lösen, denn die Kinder kommen so lange, so lange die Mutter es so will. Und SIE will, dass es bei den Wochenenden bleibt. Auch wenn der Große schon längst ein eigenen Leben führen könnte ... Ich fürchte ja, dass das das Hauptproblem ist, dem sich mein Lebensgefährte nicht stellen will....
 
 

Würde mich auch nerven, wie dein Partner sich verhält. Aber das Problem sind nicht die Kinder, sondern die Rücksichtslosigkeit deines Partners. Für seine Zwecke verschiebt er ungelegene Wochenende sehr wohl. Auch dass er nicht bereit ist, mit den Kindern etwas zu unternehmen, damit du - wenn es dir gerade schlecht geht- Ruhe in der Wohnung hast, sondern dass er dann offenbar erwartet, dass du den Haushalt machst, spricht Bände. Projizier die Rücksichtslosigkeit deines Partners aber nicht auf die Kinder, die können nichts dafür.

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6. März um 21:23
In Antwort auf fantacola

Vorallem du d die Kinder doch erwachsen? Warum stören sie doch denn so ? 

Wenn der Körper Erholung braucht, die Seela sich nach Entspannung sehnt und man statt dessen mit Putzen, Kochen und organisieren das WE verbringen darf.... und außerdem die Couch, auf der man eigentlich gerne entspannen möchte rund um die Uhr besetzt ist. 
Ja, warum stört mich das eigentlich?

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6. März um 21:25
In Antwort auf bissfest

Würde mich auch nerven, wie dein Partner sich verhält. Aber das Problem sind nicht die Kinder, sondern die Rücksichtslosigkeit deines Partners. Für seine Zwecke verschiebt er ungelegene Wochenende sehr wohl. Auch dass er nicht bereit ist, mit den Kindern etwas zu unternehmen, damit du - wenn es dir gerade schlecht geht- Ruhe in der Wohnung hast, sondern dass er dann offenbar erwartet, dass du den Haushalt machst, spricht Bände. Projizier die Rücksichtslosigkeit deines Partners aber nicht auf die Kinder, die können nichts dafür.

Danke, ja du hast REcht. Es fällt mir manchmal schwer, aber mir ist das bewusst, dass die Kinder auch nur ein Spielball der beiden Eltern sind. Ich bemühe mich da wirklich sehr, dass ich das Problem bei meinem Partner lasse und nicht die Kinder verantwortlich mache.

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6. März um 21:26

Schon a bissl pampa ... obwohl eine schöne pampa ... das problem ist eher die Größe und vor allem - weil Altbau - die Betriebskosten die viele abschreckt. Für uns ist es kein Problem, aber viele wollen/können sich das nicht leisten

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6. März um 21:28

In diesem Falle muss ich sie wie Besucher behandeln. Obwohl ich bei anderen Besuchern mir durchaus herausnehmen würde zu sagen, dass ein Besuch "heute" unangebracht ist, weil ich mich nicht gut fühle..... hier habe ich weder die eine Wahl noch die andere ....

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6. März um 21:35
In Antwort auf rainbow7772

Ich befinde mich seit 10 Jahren in einer Partnerschaft. Beide haben wir jeweils 2 Kinder, wobei meine bereits über 20 sind. Ich war immer bemüht, meine Kinder zur Selbständigkeit zu erziehen und bin richtig stolz, dass mir das so gut gelungen ist. Meine Kinder sind außer Haus und studieren in unterschiedlichen Städten. Seine Kinder sind 16 und 21 und nicht gewohnt, eigenverantwortlich zu sein.
Seit gut 9 Jahren leide ich an einem gesundheitlichen Problem, welches sich im Laufe der Zeit immer mehr verschlechtert hat und mein Leben insgesamt stark beeinflusst (auf die Erkrankung möchte ich nicht näher eingehen). Trotz dieser Erkrankung war ich immer bestrebt alles nach besten Wissen und Gewissen für ihn und auch für seine Kinder zu erledigen. Natürlich ebenso für meine Kinder.
 
Seit einem Jahr geht es mir emotional und auch körperlich sehr schlecht. Ausschlaggebend war eine neuerliche Diagnose, die den verschlechternden Verlauf der Krankheit bestätigte. Abgesehen von meiner Erkrankung leide ich unter den begleitenden Umständen dieser Erkrankung noch viel mehr. Meine Lebensqualität wird immer mehr eingeschränkt und ich weiß nicht wohin mich das Problem noch führen wird. Ich habe bei meinem Lebensgefährten anklingen lassen, dass die regelmäßigen 14tägigen Kinderwochenenden (Fr - SO)seiner Kinder zusehends eine Belastung für mich darstellen, zumal ich selbst einen anstrengenden Beruf habe (täglich 11,5 Stunden außer Haus) und die Wochenenden mehr nutzen möchte, mich auf mich selbst zu konzentrieren. Seit diesem Gespräch haben wir nur noch Stress miteinander. ER empfindet gar keine Empathie für mich. Überhaupt hat er mich mit meinem Problem bisher immer sehr alleine gelassen. Wir führen auch nie Gespräche, die unsere Beziehung betreffen. Diese habe ich aber im Laufe des Jahres auch eingefordert, was leider sehr negative Auswirkungen hatte. Er fühlt sich mir sprachlich unterlegen und geht daher auf meine Bitten überhaupt nicht ein.
Ich will und wollte nie eine Trennung von ihm zu seinen Kindern herbeiführen. Ich wollte immer, dass wir eine gemeinsame Lösung finden. Aber es ist doch legitim, dass man bei Kindern in diesem Alter durchaus einmal die Kinderbesuche auch anders regelt, z.B. auf unter die Woche verlegen oder andere Lösungen finden, damit ich an den Wochenenden mehr Freiraum für mich gewinne. Ich hätte auch noch mehr Verständnis für diese regelmäßigen Wochenendbesuche, wenn ich erkennen könnte, dass die Kinder sich mit dem Vater viel austauschen, oder viel gemeinsam machen. Statt dessen liegen die Kinder stundenlang auf der Couch herum und es wird eigentlich gar nichts gemacht. Wir Erwachsenen haben leider kein eigenes freies Zimmer in der Wohnung, wo wir uns zurückziehen können (nur das sehr klein geratene Schlafzimmer). Auch für seine Kinder steht nur eine Ecke, geschützt durch Raumteiler, zur Verfügung. Somit bin ich "Besuchern" komplett ausgeliefert.
Die Beziehung wurde im Laufe des letzten Jahres mehrmals von mir für beendet erklärt. Aber da ist halt immer noch Liebe.... und somit habe ich auch immer wieder die Nähe gesucht. Auch in der Hoffnung, dass er mich einmal mit meiner Erkrankung unterstützt. Mich vielleicht auch einmal fragt, wie es mir wirklich geht, oder ob er mich irgendwie unterstützen kann. Nichts dergleichen. Ich scheine ihm diesbezüglich vollkommen egal zu sein. Er hat es aber gleichzeitig schon sehr gerne, wenn wir uns gemeinsam in der Öffentlichkeit zeigen, wenn wir gemeinsam zu Feiern gehen usw. Ich bin ihm nicht egal, aber er unterstützt mich einfach nicht mit meinem Problem. Er liebt es harmonisch und geht jedem Konflikt aus dem Weg. Ich fühle mich von ihm emotional vollkommen im Stich gelassen und vernachlässigt. 
 
Was mich interessieren würde. Ich stelle mir immer wieder die Frage, ob ich zu viel verlange, wenn er die Kinderbesuchswochenende neu regeln soll und auf meine Wünsche eingehen soll. Darf ich das? Steht es mir zu hier eine Änderung herbeiführen zu wollen? Oder bin ich da wirklich zu egoistisch? 
Die Kinder würden von sich aus nie etwas ändern. Die werden von der Kindesmutter zu extremen Gehorsam erzogen. Ich habe in den ganzen 10 Jahren noch nie erlebt, dass die Kinder einmal widersprechen oder einen eigenen Wunsch äußern, egal um welches Thema es geht. Von selbst wird sich da also nichts lösen, denn die Kinder kommen so lange, so lange die Mutter es so will. Und SIE will, dass es bei den Wochenenden bleibt. Auch wenn der Große schon längst ein eigenen Leben führen könnte ... Ich fürchte ja, dass das das Hauptproblem ist, dem sich mein Lebensgefährte nicht stellen will....
 
 

Ich bin seit über einem Jahr geschieden. Die Tochter ist fast 10 und hat noch eine sehr enge Bindung an den Erzeuger. Mich würdigt er kaum eines Blickes aber der Tochter gibt er alles. Er ist soger mit ihr nach Wien gefahren, mit mir nie.
Hoffentlich gelingt es mir mit einem neuen partner auch einen Papa für sie zu finden. 
Ich denk in ihrem Alter geht das noch.

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6. März um 21:39

Prinzipiell mein Partner, aber angeblich auch die Ex, die nicht möchte, dass ihre Kinder andere Regeln lernen, als jene die sie aufstellt. Ihre Regel ist nicht, ihr sollt nicht im Haushalt helfen, aber Besucher werden wie Könige behandelt.

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6. März um 21:40

Spätesten am Montag hab ich dann die 3fache ARbeit. Im Haushalt stellt er sich wirklich funchtbar an.

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6. März um 21:43
In Antwort auf alexandra38

Ich bin seit über einem Jahr geschieden. Die Tochter ist fast 10 und hat noch eine sehr enge Bindung an den Erzeuger. Mich würdigt er kaum eines Blickes aber der Tochter gibt er alles. Er ist soger mit ihr nach Wien gefahren, mit mir nie.
Hoffentlich gelingt es mir mit einem neuen partner auch einen Papa für sie zu finden. 
Ich denk in ihrem Alter geht das noch.

Davon kann ich dir als Mutter nur abraten. Suche niemals einen neuen VATER für dein Kind. Dein Kind hat nur einen echten Vater. 
Ein neuer Partner kann ein toller Freund für dein Kind werden und das sollte das Ziel sein. Den Vater darf er nie ersetzen wollen. Und wie du schreibst zeigt sich der Papa ja von seiner besten Seite für die Tochter. Glaube mir, das ist das Beste was dir passieren kann.

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6. März um 21:52

Richtig stören tut es mich erst, seit sich meine Krankheit stark verschlechert hat. Also etwa seit einem Jahr. Davor gab es mal Momente, wo ich es als Belastung empfand, aber mehr auch nicht.

Ich will ja wirklich auch das Beste für Vater in Kinder. Nur frag ich mich , wie lange diese Besuchswochenenden noch so ablaufen werden. Wenn ich nur sagen könnte, dass es ein Enddatum gibt. Ich hätte quasi ein Ziel vor Augen was mir schon helfen würde. Aber so bin ich halt wirklich hilflos. Und weil auch beim 21jährigen keine Tendenz einer Veränderung erkennbar sind, macht mir das wirklich Angst für die Zukunft.

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6. März um 21:54

Ich bin nicht der Typ, der andere verändern möchte. Das steht mir nicht zu. Er hat ganz tolle, gute Seiten die ich wirklich liebe. 
Ich fühle mich halt im Moment sehr alleine gelassen von ihm. Ich dachte immer, dass man in einer Partnerschaft ähnlich einer Ehe "In guten wie in schlechten Zeiten" zueinaner hält. Dass man füreinander da ist. Nun erlebe ich es ganz anders. Das enttäuscht mich.

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6. März um 21:59
In Antwort auf rainbow7772

Prinzipiell mein Partner, aber angeblich auch die Ex, die nicht möchte, dass ihre Kinder andere Regeln lernen, als jene die sie aufstellt. Ihre Regel ist nicht, ihr sollt nicht im Haushalt helfen, aber Besucher werden wie Könige behandelt.

Ich weis nicht wie er sie behandelt. Sie schwärmt immer wenn  er sie am Sonntag abend abliefert. Und habe ich die Schulprobleme udn alles was ein Mädchn eben der erzählt oder nicht erzählt.

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6. März um 22:00

Mein Partner und ich (und seine Ex) sind auch sehr konträr in der Kindererziehung. Ich habe meine Kinder schon von klein auf in Richtung Selbständigkeit geleitet. Stets habe ich alles, was sie "unabhängiger" macht unterstützt und sie so in eine selbstbestimmtes Leben begleitet. Und heute leben sie mit 23 und 21 ein vollkommen selbständiges Leben und wissen, dass sie immer meine Unterstützung haben werden. Was auch immer passiet. Aber sie treffen selbst ihre Entscheidungen.
Er und vor allem seine Ex bestimmen heute noch den gesamten TAgesablauf der Kinder. Welche Schule, welchen Sport, welche Hobbies..... welches Musikinstrument. Alles wird da bestimmt. Bei den Kindern erlebt man kaum eine eigene Persönlichkeit. Immer wenn sie was erzählen schwingt durch, von welchem Erwachsenen sie diese Meinung haben. Für mich ist das sehr schwierig damit umzugehen. Am Anfang wollte ich ihnen noch eine andere WElt (meine Welt) zeigen. Habe dann aber bald gemerkt, dass ich ihnen damit nichts Gutes tue. Das hat sie verwirrt.

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6. März um 22:05
In Antwort auf alexandra38

Ich weis nicht wie er sie behandelt. Sie schwärmt immer wenn  er sie am Sonntag abend abliefert. Und habe ich die Schulprobleme udn alles was ein Mädchn eben der erzählt oder nicht erzählt.

Welche Angst steckt hinter deinen Worten? Glaubst du sie hat ihn lieber? Kämpfst du um den 1. Platz in ihrem Leben oder schwingt eine andere Angst dahinter?

Der Vater ist so unendlich wichtig für Töchter. Und wenn er das Kind vergöttert, dann kann dir gar nichts besseres passieren. Konkuriere nicht mit ihm. Sei deiner Tochter eine aufrichtige Mutter die Stabilität bringt. Leite sie ins Leben hinaus auf deine WEise und traue dem Vater zu, dass er das seine tut. 
Es kommt bald die Pubertät deiner Tochter. Wenn du da nicht stabil genug bist, kommst du in die Gefahr sie zu verlieren. 

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6. März um 22:23
In Antwort auf rainbow7772

Ich befinde mich seit 10 Jahren in einer Partnerschaft. Beide haben wir jeweils 2 Kinder, wobei meine bereits über 20 sind. Ich war immer bemüht, meine Kinder zur Selbständigkeit zu erziehen und bin richtig stolz, dass mir das so gut gelungen ist. Meine Kinder sind außer Haus und studieren in unterschiedlichen Städten. Seine Kinder sind 16 und 21 und nicht gewohnt, eigenverantwortlich zu sein.
Seit gut 9 Jahren leide ich an einem gesundheitlichen Problem, welches sich im Laufe der Zeit immer mehr verschlechtert hat und mein Leben insgesamt stark beeinflusst (auf die Erkrankung möchte ich nicht näher eingehen). Trotz dieser Erkrankung war ich immer bestrebt alles nach besten Wissen und Gewissen für ihn und auch für seine Kinder zu erledigen. Natürlich ebenso für meine Kinder.
 
Seit einem Jahr geht es mir emotional und auch körperlich sehr schlecht. Ausschlaggebend war eine neuerliche Diagnose, die den verschlechternden Verlauf der Krankheit bestätigte. Abgesehen von meiner Erkrankung leide ich unter den begleitenden Umständen dieser Erkrankung noch viel mehr. Meine Lebensqualität wird immer mehr eingeschränkt und ich weiß nicht wohin mich das Problem noch führen wird. Ich habe bei meinem Lebensgefährten anklingen lassen, dass die regelmäßigen 14tägigen Kinderwochenenden (Fr - SO)seiner Kinder zusehends eine Belastung für mich darstellen, zumal ich selbst einen anstrengenden Beruf habe (täglich 11,5 Stunden außer Haus) und die Wochenenden mehr nutzen möchte, mich auf mich selbst zu konzentrieren. Seit diesem Gespräch haben wir nur noch Stress miteinander. ER empfindet gar keine Empathie für mich. Überhaupt hat er mich mit meinem Problem bisher immer sehr alleine gelassen. Wir führen auch nie Gespräche, die unsere Beziehung betreffen. Diese habe ich aber im Laufe des Jahres auch eingefordert, was leider sehr negative Auswirkungen hatte. Er fühlt sich mir sprachlich unterlegen und geht daher auf meine Bitten überhaupt nicht ein.
Ich will und wollte nie eine Trennung von ihm zu seinen Kindern herbeiführen. Ich wollte immer, dass wir eine gemeinsame Lösung finden. Aber es ist doch legitim, dass man bei Kindern in diesem Alter durchaus einmal die Kinderbesuche auch anders regelt, z.B. auf unter die Woche verlegen oder andere Lösungen finden, damit ich an den Wochenenden mehr Freiraum für mich gewinne. Ich hätte auch noch mehr Verständnis für diese regelmäßigen Wochenendbesuche, wenn ich erkennen könnte, dass die Kinder sich mit dem Vater viel austauschen, oder viel gemeinsam machen. Statt dessen liegen die Kinder stundenlang auf der Couch herum und es wird eigentlich gar nichts gemacht. Wir Erwachsenen haben leider kein eigenes freies Zimmer in der Wohnung, wo wir uns zurückziehen können (nur das sehr klein geratene Schlafzimmer). Auch für seine Kinder steht nur eine Ecke, geschützt durch Raumteiler, zur Verfügung. Somit bin ich "Besuchern" komplett ausgeliefert.
Die Beziehung wurde im Laufe des letzten Jahres mehrmals von mir für beendet erklärt. Aber da ist halt immer noch Liebe.... und somit habe ich auch immer wieder die Nähe gesucht. Auch in der Hoffnung, dass er mich einmal mit meiner Erkrankung unterstützt. Mich vielleicht auch einmal fragt, wie es mir wirklich geht, oder ob er mich irgendwie unterstützen kann. Nichts dergleichen. Ich scheine ihm diesbezüglich vollkommen egal zu sein. Er hat es aber gleichzeitig schon sehr gerne, wenn wir uns gemeinsam in der Öffentlichkeit zeigen, wenn wir gemeinsam zu Feiern gehen usw. Ich bin ihm nicht egal, aber er unterstützt mich einfach nicht mit meinem Problem. Er liebt es harmonisch und geht jedem Konflikt aus dem Weg. Ich fühle mich von ihm emotional vollkommen im Stich gelassen und vernachlässigt. 
 
Was mich interessieren würde. Ich stelle mir immer wieder die Frage, ob ich zu viel verlange, wenn er die Kinderbesuchswochenende neu regeln soll und auf meine Wünsche eingehen soll. Darf ich das? Steht es mir zu hier eine Änderung herbeiführen zu wollen? Oder bin ich da wirklich zu egoistisch? 
Die Kinder würden von sich aus nie etwas ändern. Die werden von der Kindesmutter zu extremen Gehorsam erzogen. Ich habe in den ganzen 10 Jahren noch nie erlebt, dass die Kinder einmal widersprechen oder einen eigenen Wunsch äußern, egal um welches Thema es geht. Von selbst wird sich da also nichts lösen, denn die Kinder kommen so lange, so lange die Mutter es so will. Und SIE will, dass es bei den Wochenenden bleibt. Auch wenn der Große schon längst ein eigenen Leben führen könnte ... Ich fürchte ja, dass das das Hauptproblem ist, dem sich mein Lebensgefährte nicht stellen will....
 
 

Ich lese vor allem heraus, dass dir ein Rückzugsort fehlt und du die Couch für dich beanspruchen möchtest. Wobei genau stören dich denn die Kinder im Haus? Klingt nicht so, als müsstest du dich großartig kümmern. Ich würde an deiner Stelle mir einen Rückzugsort schaffen, oder eben an den Kindern vorbei leben. Du wirst sie oder deinen Partner nicht in ihren Gewohnheiten ändern können. Selbst wenn die Kinder älter sind, kannst du nichts dagegen tun, wenn dein Partner sie im Haus haben möchte. Ich denke, du dachtest bisher halt, dass die Besuche irgendwann abnehmen und das tun sie vermutlich auch, wenn die Kinder feste Partnerschaften eingehen, oder weiter weg gehen. Im schlimmsten Fall kommen die Kinder dann aber mit Enkelkindern zu Besuch und lassen die Enkel noch da. Also, mach dich unabhängig und leb dein Leben. Warte nicht darauf, dass sich andere nach dir richten. Schaff z.B. den Fernseher im Wohnzimmer ab und dann hast du ein leeres Wohnzimmer mit viel Platz für dich allein.

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6. März um 22:34
In Antwort auf happilyworking

Ich lese vor allem heraus, dass dir ein Rückzugsort fehlt und du die Couch für dich beanspruchen möchtest. Wobei genau stören dich denn die Kinder im Haus? Klingt nicht so, als müsstest du dich großartig kümmern. Ich würde an deiner Stelle mir einen Rückzugsort schaffen, oder eben an den Kindern vorbei leben. Du wirst sie oder deinen Partner nicht in ihren Gewohnheiten ändern können. Selbst wenn die Kinder älter sind, kannst du nichts dagegen tun, wenn dein Partner sie im Haus haben möchte. Ich denke, du dachtest bisher halt, dass die Besuche irgendwann abnehmen und das tun sie vermutlich auch, wenn die Kinder feste Partnerschaften eingehen, oder weiter weg gehen. Im schlimmsten Fall kommen die Kinder dann aber mit Enkelkindern zu Besuch und lassen die Enkel noch da. Also, mach dich unabhängig und leb dein Leben. Warte nicht darauf, dass sich andere nach dir richten. Schaff z.B. den Fernseher im Wohnzimmer ab und dann hast du ein leeres Wohnzimmer mit viel Platz für dich allein.

Das sind sehr ehrliche und wahre Worte. Danke dafür. Mal schauen, ob ich was umsetzen kann.

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7. März um 8:55
In Antwort auf rainbow7772

In diesem Falle muss ich sie wie Besucher behandeln. Obwohl ich bei anderen Besuchern mir durchaus herausnehmen würde zu sagen, dass ein Besuch "heute" unangebracht ist, weil ich mich nicht gut fühle..... hier habe ich weder die eine Wahl noch die andere ....

Jeder Mensch hat eine Wahl! Wieso wohnt der Junge mit 21 noch bei seiner Mutter? Hat er keine Freundin? Ausserdem sind es Familienmitglieder und keine Besucher. Haben sie kein Verständnis dafür, wenn es dir nicht gut geht? Ich an deiner Stelle würde an den Wochenenden an denen die "Kinder" zu euch kommen, in ein nettes Hotel ziehen und es mir gut gehen lassen. Oder hast du keine Freundin zu der du ziehen kannst und die dich moralisch unterstützt? Aus deinen Antworten klingt so viel Resignation, dass ich gar nicht weiss, was dir helfen könnte. 

Zur Besuchsreglung: sie gilt für unmündige Kinder, aber doch nicht mehr für den Großen und höchstens noch für das Mädchen bis es 18 Jahre alt ist. Echt, ich fasse es nicht 😡 
 

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7. März um 8:56
In Antwort auf rainbow7772

Prinzipiell mein Partner, aber angeblich auch die Ex, die nicht möchte, dass ihre Kinder andere Regeln lernen, als jene die sie aufstellt. Ihre Regel ist nicht, ihr sollt nicht im Haushalt helfen, aber Besucher werden wie Könige behandelt.

In deinem Haushalt gelten deine Regeln und basta! 

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7. März um 8:57

Ja unfassbar! 😡 

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7. März um 8:58
In Antwort auf rainbow7772

Richtig stören tut es mich erst, seit sich meine Krankheit stark verschlechert hat. Also etwa seit einem Jahr. Davor gab es mal Momente, wo ich es als Belastung empfand, aber mehr auch nicht.

Ich will ja wirklich auch das Beste für Vater in Kinder. Nur frag ich mich , wie lange diese Besuchswochenenden noch so ablaufen werden. Wenn ich nur sagen könnte, dass es ein Enddatum gibt. Ich hätte quasi ein Ziel vor Augen was mir schon helfen würde. Aber so bin ich halt wirklich hilflos. Und weil auch beim 21jährigen keine Tendenz einer Veränderung erkennbar sind, macht mir das wirklich Angst für die Zukunft.

Und wer will dein Bestes?? 😡 

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7. März um 9:21
In Antwort auf rainbow7772

Wir reden hier nicht mehr von Kleinkindern, sondern von einem 16jährigen und einem 21jährigen. Was sollte die Kindesmutter da noch planen können/müssen, was sie nicht auch mit den Kindern kann bzw. alleine machen kann und die Kinder alleine zu Hause bleiben?
Als sie kleiner waren, war das nie eine Frage. Ich hätte das für meine Kinder auch gerne gehabt, aber der Kindsvater meiner Kinder hat sich gänzlich verdrückt.

"Ich hätte das für meine Kinder auch gerne gehabt, aber der Kindsvater meiner Kinder hat sich gänzlich verdrückt."

Und jetzt verlangst Du von Deinem Partner, dass er sich auch von seinen Kinder entfernt! Das ist purer Egoismus!

Ohne Dir Nahe treten zu wollen: Du deutest hier eine Krankheit an, auf Du nicht weiter eingehen willst. Das ist auch Dein gutes Recht! Aber Du bist auch täglich 11 1/2 Stunden wegen der Arbeit außer Haus!
Vielleicht solltest DU hier einmal etwas kürzer treten. Dann hättest Du auch in der Woche mehr Zeit für Dich und Deinen Partner (ohne seine "störenden" Kinder)!

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7. März um 9:43

Lass doch das Kochen für die weg. Entweder machen sie sich selbst was oder bestellen was etc. Wäsche würde ich für die auch nicht machen. 
Wenn es Dir nicht gut geht, wäre dann Sauna oder Therme ne Option? Quasi ein Wellnesstag für dich,wenn die "Kinder" da sind,denn aufpassen musst du sie ja nicht.Würde mich dann auch einfach mit Laptop,Buch etc ins Bett verkrümeln oder bei schönem Wetter ohne die Kinder in den Park. Zieh dich mehr zurück, du musst dich nicht um sie kümmern,sie sind alt genug!

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7. März um 10:09

Mithelfen wäre ja ok!
Aber die Beitragserstellung liegt den ganzen Tag auf der Couch und die Kinder ihres Partners sollen als Putzhilfe dienen?
Da würde ich als Kind auch rebellieren! 

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7. März um 10:18

Ich würde doch nicht zu meinem Vater gehen, um dann dort zu putzen und zu kochen, während seine Partnerin faul auf der Couch liegt!

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7. März um 11:00

Du verstehst mich hier falsch!

Mithelfen? Gar keine Frage. Würde ich sofort machen! Putzen, kochen, einkaufen etc.!
Die Betonung liegt aber auf "Mithelfen"!

Ich spiele dann als Kind doch nicht den Haussklaven, während die Partnerin von meinem Vater faul auf dem Sofa liegt!
Sie mag ja krank sein. Aber in der Woche ist sie, nach eigenen Aussagen 11 1/2 Stunden außer Haus.
Dann soll sie hier mal etwas kürzer treten, wenn sie doch so arg krank ist!
Dann hat sie in der Woche auch Zeit, für Putzarbeiten!
Oder sie hilft am Wochenende eben genauso mit, wie die Kinder des Partners, die ja nicht die Woche über im Haus leben!

Beuschsverbot? Das würde ich sogar dankend annehmen, wenn ich nur als Putzsklave missbraucht werden würde!
Nur - da würde mein Vater ja auch noch ein Wörtchen mitzureden haben (wenn es diese Konstellation, dass ich meinen Vater bei seiner Partnerin besuchen müsste, denn überhaupt geben würde)!

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7. März um 12:05
In Antwort auf rainbow7772

Ich bin nicht der Typ, der andere verändern möchte. Das steht mir nicht zu. Er hat ganz tolle, gute Seiten die ich wirklich liebe. 
Ich fühle mich halt im Moment sehr alleine gelassen von ihm. Ich dachte immer, dass man in einer Partnerschaft ähnlich einer Ehe "In guten wie in schlechten Zeiten" zueinaner hält. Dass man füreinander da ist. Nun erlebe ich es ganz anders. Das enttäuscht mich.

Aber du lässt dich verändern ?

Alles hat seine Grenzen und deine Beschreibungen klingen hier als wärst du Sklavin im eigenen Haus.
Es sind SEINE Kinder, somit auch SEIN Besuch um den ER sich zu kümmern hat.
Wieso tust Du Dir das bloß an...?

Oder anders gefragt: WAS genau liebst Du denn an ihm, dass Du ihn nicht verlassen kannst und willst...? Seine herzliche und fürsorgliche Art Dir gegenüber kann es ja nicht sein...

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7. März um 12:38
In Antwort auf deaetlunn

Aber du lässt dich verändern ?

Alles hat seine Grenzen und deine Beschreibungen klingen hier als wärst du Sklavin im eigenen Haus.
Es sind SEINE Kinder, somit auch SEIN Besuch um den ER sich zu kümmern hat.
Wieso tust Du Dir das bloß an...?

Oder anders gefragt: WAS genau liebst Du denn an ihm, dass Du ihn nicht verlassen kannst und willst...? Seine herzliche und fürsorgliche Art Dir gegenüber kann es ja nicht sein...

Das ist doch der springende Punkt: Verliebe ich mich in einen Partner, der Kinder hat, dann muss das Verhältnis zwischen den Kindern und mir so sein, dass ich diese Kinder akzeptiere und respektiere! Oder ich lasse die Finger von dem Partner. Entweder gleich, wenn ich schon am Anfang weiß, dass ich die Kinder nicht akzeptieren werde. Oder spätestens dann, wenn ich merke, ich akzeptiere die Kinder nicht (obwohl ich lange versucht habe, es zu tun)!
Einen Mann, der sich mir zuliebe von seinen Kindern lossagt, den will ich gar nicht! Denn da ist die Gefahr ja sehr hoch, dass er sich auch von mir lossagt, wenn ich ihm nicht mehr passe, ohne mit mir zu reden!

Die Liebe von ihr zu ihrem Mann kann ich nicht erkennen! In der Woche sieht sie zu, dass sie möglichst lange aus dem Haus ist, um keine Zeit mit dem Mann verbringen zu können. Am Wochenende soll der Mann seine Kinder ausladen, damit sie ihre Ruhe hat.......

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7. März um 12:45
In Antwort auf saskia81007

Das ist doch der springende Punkt: Verliebe ich mich in einen Partner, der Kinder hat, dann muss das Verhältnis zwischen den Kindern und mir so sein, dass ich diese Kinder akzeptiere und respektiere! Oder ich lasse die Finger von dem Partner. Entweder gleich, wenn ich schon am Anfang weiß, dass ich die Kinder nicht akzeptieren werde. Oder spätestens dann, wenn ich merke, ich akzeptiere die Kinder nicht (obwohl ich lange versucht habe, es zu tun)!
Einen Mann, der sich mir zuliebe von seinen Kindern lossagt, den will ich gar nicht! Denn da ist die Gefahr ja sehr hoch, dass er sich auch von mir lossagt, wenn ich ihm nicht mehr passe, ohne mit mir zu reden!

Die Liebe von ihr zu ihrem Mann kann ich nicht erkennen! In der Woche sieht sie zu, dass sie möglichst lange aus dem Haus ist, um keine Zeit mit dem Mann verbringen zu können. Am Wochenende soll der Mann seine Kinder ausladen, damit sie ihre Ruhe hat.......

Sie will doch gar nicht, dass er sich lossagt, sie schrieb es ginge nur um 4-5 Wochenenden im Jahr, an denen es ihr nicht gut geht. Und wenn er was hat kann er die Besuche schon verschieben, ihre Krankheit ist für ihn offenbar kein triftiger Grund.

Ich sehe da auch keine Liebe zwischen den beiden, weil ihre Schiderungen schon so klingen, als wär sie nur dazu da um ihm das Leben zu erleichtern. Fürsorge ist aber keine Einbahnstraße.

Wieso sie so lange arbeitet wie sie es tut ist nicht ersichtlich und Mutmaßungen anzustellen sind wohl wenig hilfreich.

Aber auch Respekt, wie Du es schreibst, ist keine Einbahnstraße. Sie soll die Kinder respektieren und ich lese nichts, dass dem nicht so ist. Aber wo ist denn der Respekt des Mannes und der Kinder ihr gegenüber ?
Sie ist krank und braucht an dem ein oder anderen Wochenende (NICHT an JEDEM !) ihre Ruhe. Anstatt ihr dann Entlastung zu verschaffen und etwas außerhalb der Wohnung zu unternehmen gehen ihr alle auf die Nerven und erwarten, dass sie alles macht. Rücksichtslos ohne Ende.

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7. März um 13:50

"Erst denken - dann schreiben"

Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen!
Hättest Du meine Beiträge gelesen (und nicht nur den Einen), hättest Du mitbekommen, dass ich geschrieben habe, ich würde so reagieren, wäre ich eines der Kinder......
Ich kann die Beitragserstellerin nicht ernst nehmen!
Sie ist laut ihren eigenen Angaben sooooooooooooo krank, dass sie die Kinder ihres Partners am Wochenende nicht haben kann, weil sie ihre Ruhe braucht!
Wer so krank ist, aber in der Woche 11 1/2 Stunde wegen der Arbeit außer Haus ist, der sollte sich fragen, ob hier bei ihr etwas nicht stimmt!

Und ja - ich stehe zu meiner Aussage: Wenn ich eines der Kinder des Vaters wäre, würde ich keinen Finger für die Frau krum machen, wenn sie faul auf dem Sofa liegt, nur weil sie ach so krank ist! Würde sie mit gutem Beispiel voran gehen und selber putzen, würde ich ihr dabei auch zur Hand gehen! Aber nicht alleine!

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7. März um 14:58
In Antwort auf rainbow7772

Spätesten am Montag hab ich dann die 3fache ARbeit. Im Haushalt stellt er sich wirklich funchtbar an.

Ja dann ist dir nicht zu helfen!

Es gibt deinen furchtbaren Partner auf der einen Seite und du bist die Blöde, die es mit sich machen lässt. Du willst nix ändern 

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7. März um 15:28
In Antwort auf rainbow7772

Wenns so einfach wäre, hätt ich es schon gemacht. 
Einerseits sind Gefühle nach wie vor da und andererseits ist eine gemeinsame Wohnung, die dann erst einmal verkauft werden muss. Einer alleine kann diese nicht erhalten. 
Mir fehlt die Kraft für diese Schritte ....

Wenn dir die Kraft fehlt kannst du 
a) bleiben und vor dich hinkümmern- solltest dich dann aber abfinden 
b) Dir Hilfe holen und das ganze beenden/ verkaufen und neu anfangen.

mehr Möglichkeiten fallen mir nicht ein. Vielleicht wäre noch vorzeitiges ableben eines der Beteiligten ein Plan c)...🤷‍♀️

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7. März um 15:33
In Antwort auf rainbow7772

Richtig stören tut es mich erst, seit sich meine Krankheit stark verschlechert hat. Also etwa seit einem Jahr. Davor gab es mal Momente, wo ich es als Belastung empfand, aber mehr auch nicht.

Ich will ja wirklich auch das Beste für Vater in Kinder. Nur frag ich mich , wie lange diese Besuchswochenenden noch so ablaufen werden. Wenn ich nur sagen könnte, dass es ein Enddatum gibt. Ich hätte quasi ein Ziel vor Augen was mir schon helfen würde. Aber so bin ich halt wirklich hilflos. Und weil auch beim 21jährigen keine Tendenz einer Veränderung erkennbar sind, macht mir das wirklich Angst für die Zukunft.

Wovon träumst du? Es wird kein Datum geben ab dem du Ruhe hast. Es sind seine Kinder und die werden weiterhin kommen wenn sie wollen und du wirst so wie euer Umgang ist keinen Einfluss darauf haben weil sie dich nicht mitspielen lassen.

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7. März um 18:02

Hallo an alle, die hier einen Beitrag geleistet haben. Ich habe mir alles durchgelesen und kann mir einiges davon mitnehmen. Danke für eure Ansichten und Denkweisen. Ich muss jedoch gestehen, dass mich manche eurer Meinungen schon etwas gekränkt haben. Dann wurde mir aber klar, dass es wohl auf meine "schlechten" Erklärungen zurückzuführen sein muss, dass ihr so eine Ansicht habt. Ich möchte daher noch einmal zum Abschluss einiges klarstellen.

1. Zu keiner Zeit innerhalb der letzten 10 Jahre habe ich versucht oder Interesse daran gehabt die Beziehung meines Partners zu seinen Kindern einzuschränken. Im Gegenteil. Es gab Zeiten, da habe ich sogar stark interveniert, dass er seine Kinder öfter sehen kann, was leider nie gefruchtet hat. Die 14tägigen WE wurden vor 12 Jahren von einem Richter festgelegt und diese fixen Termine werden seither pünktlichst eingehalten. Auf die Änderungen im Leben der Kinder wird dabei ebenso wenig Rücksicht genommen wie eben auf meine oder die Bedürfnisse des Vaters. Seit etwa 1 1/2 Jahren erst gelingt es meinem Partner wenigstens dann, wenn es für ihn wichtig ist, die Termine zu verschieben bzw. mit anderen zu tauschen. Davor war auch das nicht möglich. 
Ich will und wollte nie die Termine einschränken, sondern lediglich auch die Möglichkeit, dass es Wochenenden gibt, die verschoben werden können. 
Ganz nebenbei: Die Kinder selbst sind noch nie gefragt worden, was sie eigentlich wollen. Das stört mich persönlich auch sehr, denn aus meiner Sicht sollten jugendliche und erwachsene Kinder hin und wieder auch eigene Wünsche haben (dürfen). Aber naja.

2. Einigen von euch scheint meine Erkrankung sehr zu interessieren. Ich wollte darauf eigentlich nicht wirklich eingehen, da es ja nur Auslöser des Problems ist aber nicht meine Frage an sich darstellte. Nur so viel. Mit Erkrankung habe ich vielleicht einen falschen Eindruck erweckt. Meine körperlichen Probleme sind voranschreitend und werden stetig schlimmer. Man kann es auch als "Behinderung" bezeichnen und es wird auch so eingestuft. mir gefällt nur das Wort noch weniger als Erkrankung. Ich weiß nicht, wohin mich der Verlauf dieser Behinderung noch führen wird, und wie lange ich überhaupt noch ein "normales" Leben führen kann. Dies erfuhr ich alles vor einem Jahr und seither - muss ich wirklich gestehen - kämpfe ich mit psychischen Problemen. Das muss ich halt erst einmal verarbeiten. Und ja, bevor wieder jemand vorschnell regaiert ... ich nehme mir Hilfe dazu. Diese Behinderung ist im Moment noch nicht hinderlich, meine ARbeit auszuüben, womit wir bei 
3. angelangt wären. Ich habe NIE gesagt, dass ich 11 1/2 Stune arbeite. Ich habe gesagt, dass ich 11 1/2 Stunden MO-FR außer Haus bin. Ich habe einen relativ langen ARbeitsweg (45 -50Min). Außerdem habe ich 1 1/2 Stunden Mittagspause. Der REst ist ARbeitszeit, also eine vollkommen normale Arbeitszeit. Ich liebe meine Arbeit und ich bin froh, dass ich diese ausüben kann. Ich habe viel Freude beim ARbeiten. Es gibt für mich also keinen Grund hier kürzer zu treten. Außerdem benötige ich das Geld um den Kredit für die Wohnung regelmäßig tilgen zu können. Nicht dass es total knapp ist, aber prassen kann ich auch nicht. Es ist perfekt kalkuliert. Was mich jetzt zu

4. der Wohnung bringt. Unsere Wohnung haben wir vor 8 Jahren gekauft. Damals war zu keiner Zeit ersichtlich, dass ich jemals solche Probleme bekomme. Auch die Entfernung zur Arbeit war nie ein Thema. Die Kinder waren noch verhältnismäßig jung bzw. noch in einem Alter, dass die Wohnung gut passte. Wir haben 150 m² aber leider nur wenig Räume. Damals war es kein Problem, im Gegenteil. Wir haben das Zusammensein und Gemeinsame immer sehr genossen. Wer konnte schon ahnen, dass es einmal ein Problem wird?
Heute belastet mich diese Wohnsitutaion gerade mit den Kindern meines Partners, weil es eben diesen wahnsinnig großen Wohnraum gibt (fast 80m², der Küche, Essbereich und Wohnzimmer + Büro beinhaltet. Die "Schlafecke" der Kinder wird durch einen Raumteiler geschützt. Aber natürlich bedeutet das, dass sie alles mitbekommen, was sich in diesem Raum abspielt. Ich bin Frühaufsteherin und kann auch nicht lange schlafen und im Bett liegen bleiben aufgrund meines Problems. Meine aktivste Zeit ist der frühe Morgen. WEnn ich also putze (was ich am WE mache), dann störe ich dabei die Kinder. Also muss ich warten, bis sie munter sind. Das ist dann meist mitten am Vormittag, wo ich dann bereits das Mittagessen vorbereiten muss/soll. Bis dahin bin ich "gezwungen" im Bett liegen zu bleiben. Im Badezimmer kann ich mich auch noch aufhalten (leise). Bei meiner Erkrankung ist das aber auch ein Problem. In der Früh will ich aktiv sein. Am Nachmittag fällt mir das insgesamt schwerer und da ist die Couch besetzt, die ich dann gerne nützen würde. 

Wir alle können nichts dafür, dass es so ist wie es ist. Zum Zeitpunkt des Wohnungskaufes hat keiner daran gedacht, dass einer von uns so krank sein wird. Auch dachten wir beide, das die Kinder früher oder später nicht mehr so regelmäßig kommen würden. Damals glaubte auch mein Partner daran, dass sie einmal aufhören wollen damit. Ein Wohnungsverkauf - alles schon probiert - erscheint nur mit großen Verlusten möglich. Zusätzliche Wohnräume können wir uns aber leider auch nicht leisten. Und die Wochenenden in einem Hotel oder ähnlich zu verbringen, (.... das hat ein User hier sehr gut erkannt. Ich möchte NICHT in die Öffentlichkeit, sondern wenn es mir nicht gut geht, geht es mir darum, dass ich mich verkrümmeln können möchte. Also ein Hotel ist hier vollkommen der falsche Ort. 

Eigentlich wollte ich mit diesem Beitrag erfahren, ob es da draußen andere Menschen gibt, die auch Erfahrungen damit haben, dass Kinder sogar noch im Erwachsenenalter Regelungen einhalten, die für sie nicht mehr gültig sein müssten und wie sie damit umgehen. Es ist mir klar, dass die Kinder immer kommen werden und einfach da sind, aber ich sehne mich danach, dass sich diese Besuche irgendwann einmal zu einem gemeinsamen Dialog entwickeln und man sich das ausmachen kann. So wie es mit meinen Kindern auch funktioniert. Die leben zwar auswärts kommen aber natürlich auch zwischendurch. Nur sie rufen an, fragen ob es bei mir und meinem PArtner passt, dass sie heute kommen. Und wenn es einmal nicht passt, dann machen wir uns ganz individuell einen anderen Termin aus. Da ist keiner dem anderen böse oder so. So mache ich das ja auch wenn ich zu meine Eltern fahre. Ganz abgesehen davon, das ich dort nicht mehr übernachte. Meine Kinder wohnen aber 100erte Kilometer weit weg. Da ist klar, dass sie dann eine Nacht bleiben. Seine Kinder leben in 10 km Entfernung. Er könnte sie also viel öfter sehen wenn der Wille von beiden Seiten dafür da ist/wäre. Statt dessen berufen sich alle auf die vereinarten 14 Tage Wochenende von Freitag bis Sonntag. Dazwischen haben sie nur WhatsApp Kontakt. Und das ist es, was mir einfach Angst macht. Dabei wird bei den WE auch nicht darauf geachtet, ob z.B. Muttertag ist oder andere Termine der Familie mütterlicherseits. WEnn Kinderwochende ist und der Kalender das sagt, dann sind sie da. Ob ich den Muttertag mit seinen Kindern verbringen will fragt gar keiner. Andererseits finde ich es sehr traurig, dass weder Kinder noch Mutter ein Interesse daran haben, dass sie den Muttertag gemeinsam feiern. 
Aber noch einmal zum Abschluss. Ich wollte nur wissen, ob jemand mit einen Tipp geben kann, wie lange man diese Regelung an sich leben soll/muss. Die Besuche selbst wollte ich nie einschränken, nur die Regelung mit den 14 Tagen. Mir ist es sogar sehr wichtig, dass Vater und Kinder Kontakt haben und wenn ich könnte, würde ich diesen Kontakt sogar noch stark erhöhen. Ich hätte eine wahre Freude, wenn sie endlich anfangen würden Freizeit gemeinsam zu verbringen (auch unter der Woche am Nachmittag oder ABend) und wirklich mit der Zeit was anfangen. Das ist es, was fürher oder später in Erinnerung bleibt und nicht die Tatsache, dass sie 14tägig bis ins hohe Alter beim Vater auf der Couch lagen.

Ich hoffe, ich konnte damit ein paar Punkte klar stellen. Es wird sicher Leute geben, die auch das wieder zerpflücken und negative Ansichten herauslesen. Ich möchte euch mitteilen, dass ihr mich damit nicht treffen könnt. Ich weiß, dass ich nur Gutes im Schilde führe, aber zwischendurch muss ich halt einfach einmal auch auf mich selbst Rücksicht nehmen.
Ach ja, ... und ich liebe meinen Partner trotzdem noch immer. Er hat sehr, sehr gute Seiten. Die kommen nur hier mit diesem Problem einfach nicht raus. Aber es stimmt schon ... wenn wir keine Lösung finden in nächster Zeit, wird uns dieses Problem immer mehr trennen.... leider ;-(
 

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