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Wie kommt ihr mit dem "männlichen Vorleben" zurecht?

7. September 2010 um 7:37

Hallo,

Es gibt da eine Frage, die mich gerade sehr beschäftigt. Wie ihr vielleicht wisst, bin ich recht wählerisch - doch neuerdings ist ein zusätzliches Kriterium hinzugekommen. Ich lerne viele Singlemänner kennen, auch "ansprechende Exemplare" ^^, jedoch erlischt bei mir meist nach kurzer Zeit das Interesse.

Der Grund: ihr Vorleben ...

Wenn jemand zugibt, "alles mitzunehmen"... oder wirklich niveaulose Exfreundinnen hatte (objektiv problematische Personen)... oder regelmässig ins Bordell zu gehen.... bitte.... da bin ich doch völlig ernüchtert. Und weg. Stört andere Frauen das "Vorleben" nicht?!

Mich wunderts, dass die Herren der Schöpfung sich hier in aller Deutlichkeit darüber auslassen, wie "schlampig" ihre Freundinnen doch seien, und andererseits die Damen im Forum offensichtlich so "unbekümmert" sind, was das Vorleben ihrer Partner angeht. Die klassische "Doppelmoral"?

Ich spreche jetzt nicht von solchen Steilvorlagen wie "Mein Freund war 300 mal (oder waren es 3000 mal ?) im Bordell", ein Thread, wie er vor kurzem hier kursierte, sondern von "normaleren" Fällen...

....was ist schon "normal" - ein gewisses Niveau sollte schon sein, denk ich...Ich sags mal kurz, ich will nicht jedermanns Nachfolgerin sein. Mir geht es dabei weniger um die Anzahl der Sexpartnerinnen, als vielmehr um das Niveau. Ich hab eine gewisse Familie - gut, sie ist dysfunktional, wie so viele - und einen gewissen Kollegen- und Bekanntenkreis - und mich störts erheblich, wenn die Exfreundinnen eines potentiellen Partners in keinen dieser Kreise gepasst hätten. Bei aller Toleranz, aber ich will nicht mit jeder Frau qua gleichem Sexpartner "verbunden" sein.

Wie geht ihr damit um - ist es euch gleichgültig, macht ihr einen Strich unter "seine" Vergangenheit, oder seht ihr das insgesamt nicht so eng?

LG

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7. September 2010 um 8:08

Gigolo-Style
Hallo,

Kann es sein, dass diese Sorte Mann neuerdings gehäuft auftritt?

Oder geniesse ich mit 30+ einfach nicht mehr den "Welpenschutz" und die Herren sind jetzt gleich gnadenlos offen zu mir^^...?

LG

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7. September 2010 um 10:29


Ja, ich sehe das eigentlich ähnlich. Auch mir ist es keinesfalls egal welche Vergangenheit und welchen persönlichen Hintergrund ein Mann hat, denn das muss schon zu mir passen. Zumal mich meine Erfahrung gelehrt hat, dass das durchaus Auswirkungen auf die Gegenwart hat. Sprüche wie "früher war ich ein ganz Wilder, habe mal hier, mal da eine gehabt, aber bei DIR bin ich treu" ziehen bei mir leider gaaaaar nicht Ich musste nämlich die Erfahrung machen, dass diese Männer treu sind - bis sich eine andere Gelegenheit ergibt. Also weg damit.

Wer bisher oft verliebt war und viele Freundinnen hatte (nicht nur One Night Stands) verliebt sich offensichtlich schnell und braucht dieses Gefühl des Frischverliebtseins, also auch nichts für mich, die Gefahr, dass er sich bald wieder neu verliebt, ist mir zu groß.

Natürlich sollte er auch nicht total keusch gelebt haben, dann scheint eine gewisse Beziehungsunfähgkeit vorzuliegen.

Mir ist auch wichtig, dass der familiäre Hintergrund passt, denn mir selbst ist Familie sehr wichtig und wenn der jenige nie ein Familienleben hatte, kann er damit vielleicht auch nichts anfangen und will das nicht haben.

Bei meinem Verlobten habe ich genau auf diese Dinge geachtet und wohl einen ganz guten Griff getan. Überschaubare Anzahl an Exfreundinnen, intakte Familie ... deshalb passen unsere Lebensmodelle auch so gut zueinander.

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7. September 2010 um 11:12

Stadtphänomen?
Hallo,

meine Lieben, ich habe den Verdacht, es liegt an der "Großstadtluft" - in Berlin laufen einfach mehr "Großstadtneurotiker" mit Woody Allen als Pate herum als sonstwo auf der Welt...

LG

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7. September 2010 um 11:17

Die packen von selbst aus...
Hallo summergale,

Vielleicht hab ich mich nicht richtig ausgedrückt - ich frage niemanden "aus", das fällt mir gar nicht ein...

Wenn ich wissen will, wie ein Mann "tickt", unterhalt ich mich freundschaftlich mit ihm über alles Mögliche, über Politik, über Literatur, über seinen Beruf, eben über alles, und daraus kann man sehr viel ablesen und seine Werthaltungen feststellen, ohne dass überhaupt ausdrücklich ein Wort über Beziehungen fällt....

Es ist jedoch verstärkt so, dass mir Bekanntschaften "von sich aus" von ihrem Vorleben erzählen... ... ohne dass ich die Thematik daraufhin lenke... warum machen die das? Es kann ja keine Selbstprofilierung sein, dafür sind die Erlebnisse zu "dürftig" - und die Herren sind schon aus dem pubertären Alter raus...

Haben meine Bekannten keinen Respekt vor mir, dass sie sich nach ein, zwei Treffen - die rein freundschaftlich verlaufen - über ihre Beziehungsvergangeneit ausbreiten?
Ich find das ungewöhnlich und ja, auch abschreckend.

LG

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7. September 2010 um 11:18


Einerseits verstehe ich deinen Einwand, denn aus einer Perspektive hast du Recht.
Aus der anderen scheinst du eher nicht viel in diesem Forum gelesen zu haben, sonst wüsstest du, dass gerade Frauen sich mehr über Exfreundinnen aufregen als Männer das tun.
Klar, geben Männer weniger sowas zu oder reden im pauschalisierenden Sinne auch weniger mit anderen darüber. Aber ich denke schon, dass Frauen tatsächlich in der Regel auch mehr Probleme damit haben.
Ich denke, dass liegt daran, dass Frauen es zwar auch nicht lustig finden, wenn ihr Freund mit einer anderen schläft, aber viel mehr an das emotionale zwischen zwei Menschen interessiert sind.
Eben weil Frauen Männer primär an sich (und auch heute noch) gebunden haben mit der "Emotion".

Für Männer ist meistens es eher wichtiger, ob sie nur mit ihm Sex hat und nicht noch mit anderen. Vielleicht können sie deswegen öfters unkomplizierter damit umgehen. Sofern sie dann natürlich die Sicherheit haben; heißt: Entweder er ist sowieso nicht mehr in deinem Leben oder er kennt ihn und hat für sich abgecheckt, dass da WIRKLICH nichts mehr läuft.

Und da Treue meistens sowieso nur auf Sex reduziert wird- haben natürlich Frauen eher den schwarzen Peter gezogen. Besonders wenn sie mit der Ex befreundet sind.
Dies ist aber keine Entschuldigung für pathologische Eifersucht noch schließt das in diesem Fall Ausnahmen aus.

Bei der anderen Perspektive finde ich, dass du recht hast, weil Frauen tatsächlich (ABER nur in der Regel) weniger als Männer schreiben "Boah, der A**** hatte ja voll die Scheiße am laufen".
Ich frage mich jedoch was das mit Doppelmoral zutun hat.
Doppelmoralisch ist, warum die Gesellschaft so unglaublich promiskuiv ist bei gleichzeitiger Frigidität.
Jede Frau kann im Übrigen selber entscheiden ob sie mit der Vergangenheit ihres Partners umgehen kann oder nicht. Das ist ja nichts geschlechtsspezifisches und hat wohl kaum auch was mit dem "bösen Mann" zutun.

Man hört sowas weniger, aber ich glaube eher mehr, weil es Erziehung ist zu denken, dass nur Männer damit Probleme hätten. Ich höre jedoch bestimmt genug Frauen, die dass abartig finden, wenn er sonst was für eine Vergangenheit hatte. GAR nicht so selten sogar.
Weniger als Männer, aber doch da.

Und ja, ich denke, das wirklich weniger Frauen damit im Schnitt Probleme haben eben als das andere Geschlecht. Sofern da eben nichts mehr läuft zwischen seiner Ex. Oder sogar er noch mit seiner Ex befreundet ist. Such's dir aus.

Ich selber muss nicht wissen, was er in seiner damaligen Zeit alles gemacht hat. Viele Männer drängen einen aber so ein Gespräch auch auf und ich glaube, selbst wenn es der Großteil gerne verleugnet vom anderen Geschlecht, weil sie herausfinden wollen, was man selber für eine sexuelle Vergangenheit hatte um "abzuchecken".

Ich selber muss gestehen, dass ich aber auch Probleme hätte mit einem zu ausgeschweiftem Vorleben...

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7. September 2010 um 11:20

Gestern und heute
Hallo secco333,

Das hätt ich gar nicht gekonnt, mich als "fünftes Rad am Wagen" gefühlt, wenn es ständig Kontakt zu zwei anderen Frauen und Kindsmütter geben würde...

Aber ich mein gar nicht so sehr die "Altlasten" - Familie ist nochmals ein anderes Thema - ich mein nicht die Situation, dass Personen seiner Vergangenheit in die Gegenwart hineinwirken, sondern eher nur das Wissen, darum, dass es früher Personen gab, die mir suspekt sind....

LG

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7. September 2010 um 11:23

Versteh ich auch nicht...
Hallo gngryu,

"Mich wundert es nur, mit was für Typen Du Dich so abgibst.... Grundregel beim Kennenlernen ist immer noch, dass Ex-Beziehungen Tabu sind.
Jeder Mann, der ein wenig klar denken kann weiß doch, wie "unbekümert" einige Frauen darauf reagieren. "

Mich wundert das selbst...

Ich geh recht viel aus und treffe überzufällig häufig Männer, die mir sehr schnell Details aus ihrem Privatleben erzählen - nicht damit du etwas Falsches denkst, es sind keine "Randgruppen", sondern gebildete Menschen....

LG

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7. September 2010 um 11:28

...
Hallo,

*klugscheiss*

Es heisst "foci", maskulinum Plural, von Singular "focus", was eigentlich "Brennofen" bedeutet und aus dem Bereich des Opferkultes entstammt.

Aber das sagt im Deutschen wahrscheinlich keiner...

"Schwerpunkt", "Hauptaugenmerk" reicht.


LG

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7. September 2010 um 11:35
In Antwort auf ossia_12270143


Einerseits verstehe ich deinen Einwand, denn aus einer Perspektive hast du Recht.
Aus der anderen scheinst du eher nicht viel in diesem Forum gelesen zu haben, sonst wüsstest du, dass gerade Frauen sich mehr über Exfreundinnen aufregen als Männer das tun.
Klar, geben Männer weniger sowas zu oder reden im pauschalisierenden Sinne auch weniger mit anderen darüber. Aber ich denke schon, dass Frauen tatsächlich in der Regel auch mehr Probleme damit haben.
Ich denke, dass liegt daran, dass Frauen es zwar auch nicht lustig finden, wenn ihr Freund mit einer anderen schläft, aber viel mehr an das emotionale zwischen zwei Menschen interessiert sind.
Eben weil Frauen Männer primär an sich (und auch heute noch) gebunden haben mit der "Emotion".

Für Männer ist meistens es eher wichtiger, ob sie nur mit ihm Sex hat und nicht noch mit anderen. Vielleicht können sie deswegen öfters unkomplizierter damit umgehen. Sofern sie dann natürlich die Sicherheit haben; heißt: Entweder er ist sowieso nicht mehr in deinem Leben oder er kennt ihn und hat für sich abgecheckt, dass da WIRKLICH nichts mehr läuft.

Und da Treue meistens sowieso nur auf Sex reduziert wird- haben natürlich Frauen eher den schwarzen Peter gezogen. Besonders wenn sie mit der Ex befreundet sind.
Dies ist aber keine Entschuldigung für pathologische Eifersucht noch schließt das in diesem Fall Ausnahmen aus.

Bei der anderen Perspektive finde ich, dass du recht hast, weil Frauen tatsächlich (ABER nur in der Regel) weniger als Männer schreiben "Boah, der A**** hatte ja voll die Scheiße am laufen".
Ich frage mich jedoch was das mit Doppelmoral zutun hat.
Doppelmoralisch ist, warum die Gesellschaft so unglaublich promiskuiv ist bei gleichzeitiger Frigidität.
Jede Frau kann im Übrigen selber entscheiden ob sie mit der Vergangenheit ihres Partners umgehen kann oder nicht. Das ist ja nichts geschlechtsspezifisches und hat wohl kaum auch was mit dem "bösen Mann" zutun.

Man hört sowas weniger, aber ich glaube eher mehr, weil es Erziehung ist zu denken, dass nur Männer damit Probleme hätten. Ich höre jedoch bestimmt genug Frauen, die dass abartig finden, wenn er sonst was für eine Vergangenheit hatte. GAR nicht so selten sogar.
Weniger als Männer, aber doch da.

Und ja, ich denke, das wirklich weniger Frauen damit im Schnitt Probleme haben eben als das andere Geschlecht. Sofern da eben nichts mehr läuft zwischen seiner Ex. Oder sogar er noch mit seiner Ex befreundet ist. Such's dir aus.

Ich selber muss nicht wissen, was er in seiner damaligen Zeit alles gemacht hat. Viele Männer drängen einen aber so ein Gespräch auch auf und ich glaube, selbst wenn es der Großteil gerne verleugnet vom anderen Geschlecht, weil sie herausfinden wollen, was man selber für eine sexuelle Vergangenheit hatte um "abzuchecken".

Ich selber muss gestehen, dass ich aber auch Probleme hätte mit einem zu ausgeschweiftem Vorleben...

Emotion
Hallo,

Da bin ich anders... da ist wohl jed/r verschieden.

Mir ist es gleichgültig, wieviel "Emotion" angeblich - wer sagt denn auch, dass Männer einem in solchen Dingen die Wahrheit sagen, bitte? - für die Exfreundin vorhanden war...

Mich schreckt es eher ab, wenn die Exfreundin/nen das waren, was man "verkrachte Persönlichkeiten" nennt, völlig ungeachtet dessen, ob er sie angeblich "so sehr" liebte oder nicht, denn das ist nicht der Punkt. Ich will nicht die Nachfolgerin von einer Frau sein, die niveaulos ist, süchtig, sonst welche Probleme hat...

Wenn ich mir "ihn" dann in ihrer Gesellschaft vorstelle - dann ist es bei mir vorbei.... Und zwar nicht, weil "emotional" etwas zwischen ihnen lief, denn davon muss ich ja ausgehen, wenn ich mein Gehirn einschalte, andernfalls wären sie nicht zusammen gewesen, sondern einfach aufgrund der Tatsache, dass er eine bescheuerte Partnerwahl hatte... Wenn sich so ein Muster aufzeichnet - manche Männer sammeln "Katastrophenfrauen" (ähnlich wie umgekehrt ja auch manche Frauen "Katastrophenmänner" sammeln) - dann bin ich fort...

...versteh nicht, wie andere Frauen diese Vorstellung aushalten - ich würde mich wirklich als "tolerant" bezeichnen, aber DAS geht nicht.

Ich würd mich auch fragen, ob er selbst irgendwelche Schäden hat, wenn er sich regelmässig zu "gestörten" Partnerinnen hingezogen fühlt, oder wenn er nur käuflichen Sex haben kann - denn das lässt ja Rückschlüsse zu...

LG

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7. September 2010 um 13:02

Dezent
Hallo,

Das findest du "dezent"?!

LG

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7. September 2010 um 14:50
In Antwort auf schakuntala

Emotion
Hallo,

Da bin ich anders... da ist wohl jed/r verschieden.

Mir ist es gleichgültig, wieviel "Emotion" angeblich - wer sagt denn auch, dass Männer einem in solchen Dingen die Wahrheit sagen, bitte? - für die Exfreundin vorhanden war...

Mich schreckt es eher ab, wenn die Exfreundin/nen das waren, was man "verkrachte Persönlichkeiten" nennt, völlig ungeachtet dessen, ob er sie angeblich "so sehr" liebte oder nicht, denn das ist nicht der Punkt. Ich will nicht die Nachfolgerin von einer Frau sein, die niveaulos ist, süchtig, sonst welche Probleme hat...

Wenn ich mir "ihn" dann in ihrer Gesellschaft vorstelle - dann ist es bei mir vorbei.... Und zwar nicht, weil "emotional" etwas zwischen ihnen lief, denn davon muss ich ja ausgehen, wenn ich mein Gehirn einschalte, andernfalls wären sie nicht zusammen gewesen, sondern einfach aufgrund der Tatsache, dass er eine bescheuerte Partnerwahl hatte... Wenn sich so ein Muster aufzeichnet - manche Männer sammeln "Katastrophenfrauen" (ähnlich wie umgekehrt ja auch manche Frauen "Katastrophenmänner" sammeln) - dann bin ich fort...

...versteh nicht, wie andere Frauen diese Vorstellung aushalten - ich würde mich wirklich als "tolerant" bezeichnen, aber DAS geht nicht.

Ich würd mich auch fragen, ob er selbst irgendwelche Schäden hat, wenn er sich regelmässig zu "gestörten" Partnerinnen hingezogen fühlt, oder wenn er nur käuflichen Sex haben kann - denn das lässt ja Rückschlüsse zu...

LG


"Ich würd mich auch fragen, ob er selbst irgendwelche Schäden hat, wenn er sich regelmässig zu "gestörten" Partnerinnen hingezogen fühlt"

Genau das wäre dann der Fall. Verstehe mich nicht falsch, aber irgendwo müsstest du es dann ja auch sein, wenn du dich zu ihm hingezogen fühlst (muss ja noch nicht mal eine Partnerschaft entstehen).

Außerdem geht es in der Beziehung weniger um das Rationale, als um die Gefühle. Und ja ja ja, ich weiß.
Aber das ist so.
Ich sagte ja auch, dass es Ausnahmen gibt und Frauen nur generell, wenn überhaupt, eher dazu tendieren.

Dennoch muss ich sagen, dass ich dies noch weniger verstehe.
Denn kein Mensch fühlt sich zu einem gestörten Menschen unbegründet angezogen. Genauso umgekehrt fühlen sich nur "gestörte" Menschen in einer Beziehung mit einem ähnlich gestrickten Menschen "wohl".

Im Übrigen gefällt mir dieses abwertende nicht. Nicht jeder hatte die Chance in einer schönen Kindheit aufzuwachsen und nicht jeder hat die Reflektion und vor allem die Kraft - woher auch?- aus dieser Miserie rauszukommen.
Im Übrigen und gerade nicht Menschen die nicht unter so einer traumatischen frühkindlichen Phase zu leiden hatten.
Da braucht man sowas nicht entwickeln, weil es keinen Grund gibt. Deswegen passt man sich ja uA auch sozial der Gesellschaft an- eben um sich nicht großartig reflektieren/hinterfragen zu müssen. Eben vielleicht nur oberflächlich, aber nicht in seiner gesamten Person. Weil: Es klappt und funktioniert ja alles- wozu hinterfragen?


Dann solche Menschen einfach herabzuwürdigen und sie abschätzig zu betrachten... das macht mich irgendwie wütend.
Im Grunde genommen gibt es sowieso kein "gesund" weil keiner eine vollständig schöne Kindheit hatte. Wir alle haben einen kleinen Knacks und solche Menschen nun mal so, dass sie nicht mehr gesellschaftsfähig sind.
Es gibt aber auch Menschen die haben einen Knacks und werden, bzw. ihre Verhaltensweisen, in unserer Gesellschaft höchst idealisiert wie die NPS und besonders APS.
Deswegen sind beide nur schwer zu erkennen, eben weil ihre Verhaltensweisen eher als Vorzüge gesehen werden, trotz pathologischen Ursprungs. Und kein Leidensdruck zu erkennen ist.

Was ich generell nicht verstehen kann:

Wenn die Emotionen doch Geschichte sind- warum ist es dir dann nicht auch total egal mit wem oder was er zusammen war und wieso ist zur ... gehen verwerflich? Denkst du wirklich alle werden dazu gezwungen? Tut mir Leid: Lächerlich und feministisches Ammenmärchen.

Im Grunde genommen finde ich das alles unverständlicher, da dies bedeuten würde, es geht dir nur um DEIN Image.

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7. September 2010 um 15:01
In Antwort auf schakuntala

...
Hallo,

*klugscheiss*

Es heisst "foci", maskulinum Plural, von Singular "focus", was eigentlich "Brennofen" bedeutet und aus dem Bereich des Opferkultes entstammt.

Aber das sagt im Deutschen wahrscheinlich keiner...

"Schwerpunkt", "Hauptaugenmerk" reicht.


LG

*mitmach beim klugscheiß*
focus, i, m., o-Dekl. bedeutet in der Tat Brennofen, Herd, Altar. Aus diesem lateinischen Wort entstammt aber das Wort Fokus, dessen Plural Fokusse ist und dessen Synonyme Brennpunkt, Mittelpunkt, Zentrum sind.

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7. September 2010 um 16:05

Steigerung
Hallo,

Siehst du, kingdomcome, da hast du geglaubt, du wüsstest alles, aber es gibt doch immer noch eine Steigerung - und die bin ich ...

LG

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7. September 2010 um 16:15
In Antwort auf ossia_12270143


"Ich würd mich auch fragen, ob er selbst irgendwelche Schäden hat, wenn er sich regelmässig zu "gestörten" Partnerinnen hingezogen fühlt"

Genau das wäre dann der Fall. Verstehe mich nicht falsch, aber irgendwo müsstest du es dann ja auch sein, wenn du dich zu ihm hingezogen fühlst (muss ja noch nicht mal eine Partnerschaft entstehen).

Außerdem geht es in der Beziehung weniger um das Rationale, als um die Gefühle. Und ja ja ja, ich weiß.
Aber das ist so.
Ich sagte ja auch, dass es Ausnahmen gibt und Frauen nur generell, wenn überhaupt, eher dazu tendieren.

Dennoch muss ich sagen, dass ich dies noch weniger verstehe.
Denn kein Mensch fühlt sich zu einem gestörten Menschen unbegründet angezogen. Genauso umgekehrt fühlen sich nur "gestörte" Menschen in einer Beziehung mit einem ähnlich gestrickten Menschen "wohl".

Im Übrigen gefällt mir dieses abwertende nicht. Nicht jeder hatte die Chance in einer schönen Kindheit aufzuwachsen und nicht jeder hat die Reflektion und vor allem die Kraft - woher auch?- aus dieser Miserie rauszukommen.
Im Übrigen und gerade nicht Menschen die nicht unter so einer traumatischen frühkindlichen Phase zu leiden hatten.
Da braucht man sowas nicht entwickeln, weil es keinen Grund gibt. Deswegen passt man sich ja uA auch sozial der Gesellschaft an- eben um sich nicht großartig reflektieren/hinterfragen zu müssen. Eben vielleicht nur oberflächlich, aber nicht in seiner gesamten Person. Weil: Es klappt und funktioniert ja alles- wozu hinterfragen?


Dann solche Menschen einfach herabzuwürdigen und sie abschätzig zu betrachten... das macht mich irgendwie wütend.
Im Grunde genommen gibt es sowieso kein "gesund" weil keiner eine vollständig schöne Kindheit hatte. Wir alle haben einen kleinen Knacks und solche Menschen nun mal so, dass sie nicht mehr gesellschaftsfähig sind.
Es gibt aber auch Menschen die haben einen Knacks und werden, bzw. ihre Verhaltensweisen, in unserer Gesellschaft höchst idealisiert wie die NPS und besonders APS.
Deswegen sind beide nur schwer zu erkennen, eben weil ihre Verhaltensweisen eher als Vorzüge gesehen werden, trotz pathologischen Ursprungs. Und kein Leidensdruck zu erkennen ist.

Was ich generell nicht verstehen kann:

Wenn die Emotionen doch Geschichte sind- warum ist es dir dann nicht auch total egal mit wem oder was er zusammen war und wieso ist zur ... gehen verwerflich? Denkst du wirklich alle werden dazu gezwungen? Tut mir Leid: Lächerlich und feministisches Ammenmärchen.

Im Grunde genommen finde ich das alles unverständlicher, da dies bedeuten würde, es geht dir nur um DEIN Image.

Kraft
Hallo risa,

Ich hab den Eindruck, wir reden mächtig aneinander vorbei.... Könnte es sein, dass du dich persönlich angesprochen fühlst durch irgendwas, was dir in meiner Antwort aufgestossen ist? Dann hör mal bitte, ich kenn dich nicht, kenn dein Leben nicht und bin weit entfernt davon, dich "herabzuwürdigen" oder irgendeinen anderen. Das ist doch wohl klar - ich äußere hier nur meine Meinung.

Die "schöne Kindheit" hatte ich auch nicht, wenn du mehr von mir gelesen hättest - ich les dich hier zum ersten Mal - wüsstest du, mein Vater war diagnostizierter Narzisst. So einer, der nicht mit dem Kind spricht, keinen Finger krümmt, an keinem Spiegel vorbeigehen kann und den ganzen Tag nur für sich und seine Hobbies lebt. Also ganz übel. Und bestimmt nicht das beste Vater/Männer-Vorbild...

...obwohl von "väterlicher Unterstützung" bei mir nie die Rede sein konnte - nicht, wenn ich mir als Kind ein Knie aufgeschlagen habe und nicht, wenn ich als Studentin Rat brauchte - er war nie da - dennoch hab ichs ganz gut geschafft und gerade deshalb denke ich, andere können das auch. So denke ich eben!
Und wenn ein neuer Bekannter eine Exfreundin oder mehrere Exfreundinnen hatte, die ihre Ausbildung oder ihr Studium abgebrochen haben, vielleicht noch süchtig sind/waren und in den Tag hinein leben und sich immer mit ihrer "schlechten Kindheit" herausreden, find ich das - naja sehr unpassend.


LG

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7. September 2010 um 16:21

So
Ich finde, dass deine Anspruchshaltung widersprüchlich ist. Ein Mann muss zu einem gewissen Rahmen in dein soziales Umfeld passen.
"er wirklich niveaulose Exfreundinnen hatte (objektiv problematische Personen)" Jeder kann sich mal einen Fehlgriff leisten, denn das ist dir ja offensichtlich auch schon passiert.
Was ich allerdings seltsam finde ist: "mich störts erheblich, wenn die Exfreundinnen eines potentiellen Partners in keinen dieser Kreise gepasst hätten. Bei aller Toleranz, aber ich will nicht mit jeder Frau qua gleichem Sexpartner "verbunden" sein." Was hat denn der soziale Status der Ex-Freundin mit dem potenzieleln Partner zu tun? Vllt. war es ja ein Fehlgriff? Vllt. hatte sie liebenswerte Eigenschaften trotz eines anderen sozialen Umfeldes?
Warum stört dich der soziale Status einer Ex-Freundin so sehr? Du schreibst du bist konfessionslos. Du hattest aber Ex-Partner die katholisch waren. Um auf meine Frage von oben zurückzukommen. Wie würdest du dich fühlen wenn dich jemand aufgrund des sozialen Umfeldes eines deiner Ex-Partner, bspw. gläubige Katholiken, nicht wollen würde obwohl DU SELBST ja nicht gläubig bist? Wäre es für dich akzeptabel und nachvollziehbar?

Kannst und willst du nun (im immerhin dritten Anlauf) auf meine Frage antworten auch wenn ich als Beispiel eine Situation her nehme, die in einem anderen Thread behandelt wird?

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7. September 2010 um 16:30
In Antwort auf kuschro

So
Ich finde, dass deine Anspruchshaltung widersprüchlich ist. Ein Mann muss zu einem gewissen Rahmen in dein soziales Umfeld passen.
"er wirklich niveaulose Exfreundinnen hatte (objektiv problematische Personen)" Jeder kann sich mal einen Fehlgriff leisten, denn das ist dir ja offensichtlich auch schon passiert.
Was ich allerdings seltsam finde ist: "mich störts erheblich, wenn die Exfreundinnen eines potentiellen Partners in keinen dieser Kreise gepasst hätten. Bei aller Toleranz, aber ich will nicht mit jeder Frau qua gleichem Sexpartner "verbunden" sein." Was hat denn der soziale Status der Ex-Freundin mit dem potenzieleln Partner zu tun? Vllt. war es ja ein Fehlgriff? Vllt. hatte sie liebenswerte Eigenschaften trotz eines anderen sozialen Umfeldes?
Warum stört dich der soziale Status einer Ex-Freundin so sehr? Du schreibst du bist konfessionslos. Du hattest aber Ex-Partner die katholisch waren. Um auf meine Frage von oben zurückzukommen. Wie würdest du dich fühlen wenn dich jemand aufgrund des sozialen Umfeldes eines deiner Ex-Partner, bspw. gläubige Katholiken, nicht wollen würde obwohl DU SELBST ja nicht gläubig bist? Wäre es für dich akzeptabel und nachvollziehbar?

Kannst und willst du nun (im immerhin dritten Anlauf) auf meine Frage antworten auch wenn ich als Beispiel eine Situation her nehme, die in einem anderen Thread behandelt wird?

Widersprüche hat jeder...
Hallo,

Willkommen im richtigen Thread...

Nunja, die Widersprüche. Theodor Fontane hat mal gesagt "Das menschliche Herz hat Platz für allerlei Widersprüche" - ich bin ein Mensch, also hat auch mein Herz Platz dafür...

Dass ich mir einen "Fehlgriff" geleistet habe, ist nicht abzustreiten, und das weiss niemand besser als ich, ich seh dich allerdings auch nicht in der Rolle des Untersuchungsrichters, der mir diese "schwere Verfehlung" nun schon zum dritten Mal vorhalten muss/darf.

Natürlich würde ich einem neuen Bekannten Ähnliches zugestehen, denn er ist ja auch ein Mensch - mit viel Platz für Widersprüche... - und darf Fehler machen.
Was mich allerdings abschreckt, ist eine gewisse Häufung - wenn ich ein "Muster" erkenne, also eine Wiederholung seltsamer Charaktere bei den Exfreundinnen, gibt mir das in Bezug auf ihn selbst zu denken: nicht lernfähig? faible für Frauen mit Problemen...?

"Problematisch" ist für mich nicht der soziale Status beziehungsweise ein Unterschied dessen an sich, sondern die Lebenshaltung... Es gibt soviele junge Damen aus gutsituierten Kreisen, die sich "assig" verhalten, wie jurabarbie so schön gesagt hat .

Mir geht es in erster Linie nicht um den "Status", sondern um die Lebenseinstellung. Es wär unproblematisch für mich, wenn die Exfreundin Bäcker-Azubine war, aber ich wollte keine Arzttochter als "Vorgängerin", die das Gymmi schmeisst und kifft und nur einen auf Party macht, Männerbekanntschaften inklusive.... Hast du es nun besser verstanden...?

LG

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7. September 2010 um 18:33

Nun
ganz ehrlich, auch wenn man es natürlich nicht 100% weiß, kenn ich in meiner Umgebung (Freunde, Bekannte, Familie) auch keinen einzigen, der dort zu den Frauen geht/ging.

Mein Partner hat im übrigen eine "stino" Vergangenheit und damit komm ich bestens klar und da ich nicht vorhabe mir was neues zu suchen mach ich mir über die gestellte Frage keine Gedanken.
Sollte es jedoch wider Erwarten mal anders sein, kann ich mir dann im Einzuelfall immer noch überlegen, wie ich damit umgehen würde.

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7. September 2010 um 18:36

Es gibt statistisch betrachtet so viele... jeder zweite?
Hallo,

Ich mag nicht dein Weltbild zerstören, aber ich glaube, der Satz heisst: "Ich war noch mit keinem Mann zusammen, DER MIR GESAGT HAT, dass er ins Bordell geht..."

LG

(Entschuldigung fürs Großschreiben, ich will dich nicht virtuell anschreien, aber es gibt hier keine Kursivfunktion)

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7. September 2010 um 18:38
In Antwort auf ofi21

Nun
ganz ehrlich, auch wenn man es natürlich nicht 100% weiß, kenn ich in meiner Umgebung (Freunde, Bekannte, Familie) auch keinen einzigen, der dort zu den Frauen geht/ging.

Mein Partner hat im übrigen eine "stino" Vergangenheit und damit komm ich bestens klar und da ich nicht vorhabe mir was neues zu suchen mach ich mir über die gestellte Frage keine Gedanken.
Sollte es jedoch wider Erwarten mal anders sein, kann ich mir dann im Einzuelfall immer noch überlegen, wie ich damit umgehen würde.

?
Hallo,

Bedeutet "stino" "stinknormal" oder handelt es sich hier um eine besondere Bezeichnung, die ich nicht kenne?

LG

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7. September 2010 um 18:39

Befreundet....
Richtig, völlig richtig - die Formulierung hab ich gesucht und nicht gefunden: ich frag mich, ob ich mit der Ex befreundet gewwesen sein könnte...

Danke und LG

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7. September 2010 um 18:46

Ich bin gegen diese Männer und nicht für sie...
Hallo,

"Seltsam... wenn ich entdecke, dass ein Mann einen Faible für " problematische" Frauen und eigenartige Charaktere hat, schließe ich nicht direkt auf ihn, sondern meistens auf mich!!!!!
Denn ich gehöre scheinbar auch zu diesem Beuteschema!"

Nein, so seh ich das nicht... denn die Entscheidung treff ich, und wenn du diesen Thread von Anfang an gelesen hast - zugegeben "ziemlich viel" ^^ - dann erkennst du, dass ich mich gegen solche Männer entscheide und sie eben nicht meinem "Beuteschema" entsprechen.... Es ist also nicht die Litanei "warum fall ich auf komische Typen rein?", sondern "hm, warum muss ich soviel aussortieren?". Das ist doch ein anderer Blickpunkt....

Ich "suche aus" und entscheide mich gegen solche Männer - etwas anderes wäre es, wenn ich mich für sie entscheiden und ihnen um den Hals fallen würde. Denn das haben die anderen offensichtlich getan. Was für die anziehend wirkte, wirkt auf mich wie die Botschaft "ganz schnell weg hier"....

LG

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7. September 2010 um 18:52
In Antwort auf schakuntala

?
Hallo,

Bedeutet "stino" "stinknormal" oder handelt es sich hier um eine besondere Bezeichnung, die ich nicht kenne?

LG


genau stinknormal.

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7. September 2010 um 18:53

Ausblenden?
Hallo,

"aber ich beam das weg, wenn ich weiß, wie sehr er jetzt nur für mich da ist. "

Mir kommt es so vor, als ob sehr viele Frauen hier so denken: "alles ausblenden" - die Gegenwart geniessen und irgendwie mit den Schmerzen und der Enttäuschung über seine Vergangenheit leben... gut, das kann ein Überlebensmodell sein. Vielleicht klappt es sogar - zeitweise...

Aber mich macht das mürbe. Auch wenn wohl kaum eine Frau so denkt, aber für mich "disqualifiziert" sich ein Mann durch eine schlimme Exfreundin... und da wär es mir auch egal, ob er mir täglich rote Rosen schenkt und mir die tollsten Orgasmen verschafft - ich fänd ihn "besudelt", ähnlich wie eine Frau, die mit irgendeinem "kriminellen Penner" zusammen war. Ich hätt das immer im Kopf, wüsste gar nicht, wie abschalten; ja, für mich kann sich nicht nur die Frau, sondern auch der Mann abwerten durch eine objektiv schlechte Partnerwahl....

Komisch, warum denken Frauen eher nicht so und nur an "ihn", wie er jetzt ist...?

LG

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7. September 2010 um 18:54
In Antwort auf ofi21


genau stinknormal.

Aha!
Hab schon gedacht, dass ich noch was nicht wüsste...

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7. September 2010 um 23:07
In Antwort auf schakuntala

Widersprüche hat jeder...
Hallo,

Willkommen im richtigen Thread...

Nunja, die Widersprüche. Theodor Fontane hat mal gesagt "Das menschliche Herz hat Platz für allerlei Widersprüche" - ich bin ein Mensch, also hat auch mein Herz Platz dafür...

Dass ich mir einen "Fehlgriff" geleistet habe, ist nicht abzustreiten, und das weiss niemand besser als ich, ich seh dich allerdings auch nicht in der Rolle des Untersuchungsrichters, der mir diese "schwere Verfehlung" nun schon zum dritten Mal vorhalten muss/darf.

Natürlich würde ich einem neuen Bekannten Ähnliches zugestehen, denn er ist ja auch ein Mensch - mit viel Platz für Widersprüche... - und darf Fehler machen.
Was mich allerdings abschreckt, ist eine gewisse Häufung - wenn ich ein "Muster" erkenne, also eine Wiederholung seltsamer Charaktere bei den Exfreundinnen, gibt mir das in Bezug auf ihn selbst zu denken: nicht lernfähig? faible für Frauen mit Problemen...?

"Problematisch" ist für mich nicht der soziale Status beziehungsweise ein Unterschied dessen an sich, sondern die Lebenshaltung... Es gibt soviele junge Damen aus gutsituierten Kreisen, die sich "assig" verhalten, wie jurabarbie so schön gesagt hat .

Mir geht es in erster Linie nicht um den "Status", sondern um die Lebenseinstellung. Es wär unproblematisch für mich, wenn die Exfreundin Bäcker-Azubine war, aber ich wollte keine Arzttochter als "Vorgängerin", die das Gymmi schmeisst und kifft und nur einen auf Party macht, Männerbekanntschaften inklusive.... Hast du es nun besser verstanden...?

LG

Ähm...
Ich wollte sicher nicht als Untersuchungsrichter auftreten wenn das dein Eindruck war. Ich war lediglich genervt, dass meine Fragen übergangen werden. Bzgl. deiner Widersprüche wollte ich ledigleich wissen ob du einem potenziellen Partner das "gleiche Recht" zugestehst und es akzeptieren könntest, dass dir das widerfährt was du machen würdest, was du ja, wenn ich das richtig lese, mit "ja" beantwortest. Sowas liest man hier im Forum auch sehr gerne anders! Da wird gefordert und wird den eigenen Ansprüchen nicht gerecht.

Das mit dem Muster muss ich gestehen habe ich anders verstanden. Habe es so gelesen, das "eine unpassende" Ex-Freundin den Kandidaten schon aus dem Rennen kegelt.

Und ja, ich habe es nun besser verstanden.

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7. September 2010 um 23:32

Na, na...
...nicht gleich persönlich angegriffen fühlen - ich find es in einem "gewissen Alter" (25+) unangemessen...

LG

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7. September 2010 um 23:35
In Antwort auf kuschro

Ähm...
Ich wollte sicher nicht als Untersuchungsrichter auftreten wenn das dein Eindruck war. Ich war lediglich genervt, dass meine Fragen übergangen werden. Bzgl. deiner Widersprüche wollte ich ledigleich wissen ob du einem potenziellen Partner das "gleiche Recht" zugestehst und es akzeptieren könntest, dass dir das widerfährt was du machen würdest, was du ja, wenn ich das richtig lese, mit "ja" beantwortest. Sowas liest man hier im Forum auch sehr gerne anders! Da wird gefordert und wird den eigenen Ansprüchen nicht gerecht.

Das mit dem Muster muss ich gestehen habe ich anders verstanden. Habe es so gelesen, das "eine unpassende" Ex-Freundin den Kandidaten schon aus dem Rennen kegelt.

Und ja, ich habe es nun besser verstanden.

Man muss fair bleiben...
...was ich "darf", "darf" er natürlich auch. Aber es soll schon ausgewogen sein. Bei manchen Vorlebensgeschichten komm ich nämlich quantitativ und qualitativ (in negativer Hinsicht) nicht mit - und wills auch gar nicht...

LG

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8. September 2010 um 0:51

Ich bin
EXTREM eifersüchtig und wenn ich mir nur vorstelle dass er exfreundinnen vor mir hatte da dreht sich mir der magen um. klar kann man nicht erwarten die ''erste' zu sein und schon garnicht bei einem mann aber ich will es mir auch garnicht vorstellen weil dann könnte ich echt stunden lang heulen deswegen denke ich mir das sind exfreundinnen und es hat auch einen grund warum die ''ex'' sind .und ich würde es auch nicht toll finden wenn ich hören würde dass er schon viele hatte oder solche sachen wie ons oder bordell ihhh nee dann würde ich den nicht mehr wollen.und schon garnicht wenn ich die auch noch kennen würde dann oh gott nee geht garnicht ,weil wenn ich die sehen würde ,würde mir immer in den sinn kommen sie war schon so nah an meinen mann oh gott ich glaube ich müsste die töten dann .

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8. September 2010 um 7:24

Find ich nicht....
Hallo,

Wenns so einfach wär....

LG

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