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Wie komme ich wieder an ihn ran?

4. Juni um 11:15

Mein bester Freund hat mir vor 1,5 Jahren die Freundschaft gekündigt. Wir kennen uns sehr lange und waren insgesamt 15 Jahre befreundet. Das war eine sehr innige Freundschaft, wir waren wie Geschwister. Leider fühlt er sich von mir verletzt und schwer enttäuscht. Ich bin sicher kein bösartiger Mensch, der anderen mit Absicht weh tut. Da waren so einige Missverständnisse im Spiel. Außerdem war er auch nicht ganz unschuldig an unserem Zoff. Anstatt gewisse Dinge frühzeitig anzusprechen, hat er das lieber still in sich reingefressen und später passiv-aggressiv an mir ausgelassen.

Ich vermisse unsere Freundschaft wirklich sehr und bin sehr traurig über seine Entscheidung. Weil wir viele gemeinsame Freunde und ein gemeinsames Hobby haben, sehen wir uns immer noch ab und zu. Deshalb habe ich nach dem großen Knall gehofft, dass wir uns eines Tages wieder annähern können.

Leider macht er es mir verdammt schwer. Bei den Treffen mit gemeinsamen Freunden ist er sehr höflich, respektvoll, kameradschaftlich und stellt mir auch persönliche Fragen, die mein Leben betreffen. Aber er bezieht mich nicht mehr in seine Planungen ein, was insofern problematisch ist, weil die meisten Treffen in unserem Freundeskreis von ihm oder mir geplant werden und der Rest meistens einfach nur mitzieht. So kommt es, dass ich manche Unternehmungen verpasse, weil mir vorher einfach niemand Bescheid gibt.

Dieser Mann ist normalerweise überhaupt nicht nachtragend. Ich bin bisher die einzige Person, welcher er die Freundschaft gekündigt hat. Ausgerechnet ich, seine einst engste Bezugsperson - das hätte ich niemals für möglich gehalten. Unsere letzte Aussprache hatten wir Anfang Dezember. Er hat mir damals wie schon einige Male zuvor große Hoffnungen auf eine endgültige Versöhnung gemacht, aber bis heute ist nichts passiert. Wie lange soll ich mir das noch geben, ich kann doch nicht mein Leben in einer Warmhalteschleife verbringen.

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4. Juni um 11:28

Was ist denn konkret vorgefallen? Du schiebst die Schuld auf verschiedene Missverständnisse, zudem ist er Deiner Meinung nach auch mit schuld. Siehst Du denn Deinen Teil der Schuld gar nicht?

Wenn Dir Dein Anteil am Zoff bewusst ist, dann schreib ihm das in einem Brief und dass es Dir leid tut. Viel mehr kannst Du danach nicht mehr machen. 

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4. Juni um 11:30

am besten gar nicht mehr warten. allen anschein nach, hat er die schnauze gestrichen voll von dir. die enttäuschung und die wut sitzen bei ihm unbescheiblich tief. lass ihn einfach in ruhe.

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4. Juni um 12:14

Ganz so einfach ist das nicht. Er hat unseren gemeinsamen Freunden gesagt, dass er mich nicht verlieren will. Andererseits möchte er aber auch noch keine endgültige Versöhnung und ist zufrieden mit der aktuellen Situation.

Ich aber leide sehr darunter. Wir hatten schon genügend Aussprachen, eine weitere macht aus meiner Sicht keinen Sinn. Ich möchte hier nicht schreiben, was genau vorgefallen ist. Aber ich kann euch verraten, dass er mich für falsch und intrigant hält, was definitiv nicht wahr ist. Für meine Fehler habe ich mich längst bei ihm entschuldigt.

Der Mann weiß, dass mir eine Versöhnung mit ihm extrem wichtig ist und nutzt seine Macht über mich total aus. Es gibt immer mal wieder 2-3 Begegnungen am Stück, da behandelt er mich wie eine echt gute Freundin und dann kommt wieder ein Treffen, bei dem er kalt und abweisend ist um mir zu demonstrieren, dass ich mir meiner Sache nicht sicher sein darf. Es zermürbt mich.

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4. Juni um 12:37
In Antwort auf weisserose

Ganz so einfach ist das nicht. Er hat unseren gemeinsamen Freunden gesagt, dass er mich nicht verlieren will. Andererseits möchte er aber auch noch keine endgültige Versöhnung und ist zufrieden mit der aktuellen Situation.

Ich aber leide sehr darunter. Wir hatten schon genügend Aussprachen, eine weitere macht aus meiner Sicht keinen Sinn. Ich möchte hier nicht schreiben, was genau vorgefallen ist. Aber ich kann euch verraten, dass er mich für falsch und intrigant hält, was definitiv nicht wahr ist. Für meine Fehler habe ich mich längst bei ihm entschuldigt.

Der Mann weiß, dass mir eine Versöhnung mit ihm extrem wichtig ist und nutzt seine Macht über mich total aus. Es gibt immer mal wieder 2-3 Begegnungen am Stück, da behandelt er mich wie eine echt gute Freundin und dann kommt wieder ein Treffen, bei dem er kalt und abweisend ist um mir zu demonstrieren, dass ich mir meiner Sache nicht sicher sein darf. Es zermürbt mich.

Nimm es nicht übel, aber er hat mindestens zum Teil damit recht, wenn er dich als falsch und intrigant bezeichnet. Das ist nicht böser Wille, sondern unbewusst bei euch beiden:
Leider fühlt er sich von mir verletzt und schwer enttäuscht.
Anstatt gewisse Dinge frühzeitig anzusprechen, hat er das lieber still in sich reingefressen und später passiv-aggressiv an mir ausgelassen.

Er verhält sich wie eine Frau und du dich wie ein Mann. Welche Rolle spielen denn deine Gefühle? Du fühlst dich gebunden, das ist ganz natürlich. Aber jetzt höre zuerst auf, dem Mann nachzurennen und ihm immer wieder den Hof zu machen. Denke mehr an dich selbst, lenke dich ab oder wirf ihn ganz aus deinem Leben, wenn er dich mit Andeutungen nur hinzuhalten versucht. Was nicht passt, das passt nicht. Beachte das nach Möglichkeit, dass du einem Mann auch die Chance gibst, sich wie ein Mann zu verhalten.

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4. Juni um 13:08

Das Ganze hat damit angefangen, dass der Mann nach vielen Jahren enger Freundschaft von heute auf morgen ziemliche Auffälligkeiten in seinem Verhalten gezeigt hat. Seine Zuverlässigkeit habe ich immer sehr an ihm geschätzt. So quasi von jetzt auf nachher wurde er immer unzuverlässiger, antwortete erst spät oder gar nicht auf Nachrichten von mir oder tauchte mit einer halben Stunde Verspätung zu fest ausgemachten Treffen aus, ohne sich dafür zu entschuldigen. Und er hat mich mehrmals angelogen. Z. B. hat er behauptet, krank oder müde für ein Treffen zu sein und ich habe dann von Dritten erfahren, dass er genau zu dem von mir vorgeschlagenen Termin mit anderen Leuten unterwegs war.

Sowas ist schon heftig, wenn man sich jahrelang kennt, sich gegenseitig fast alles erzählt und ein enges Vertrauensverhältnis hat. Natürlich habe ich ihn mehrmals darauf angesprochen, aber er hat immer wieder behauptet, dass ihn sein damals neuer Job stark in Anspruch genommen hat und sein Verhalten darauf zurückzuführen war. In Wirklichkeit wollte er mir mit diesem passiv-aggressiven Benehmen zeigen, dass er schlecht auf mich zu sprechen war. Ich bin eher der Typ Mensch, der ganz offen sagt, wenn mich etwas stört - und das zeitnah und nicht erst Monate später.

Später hat er mir dann vorgeworfen, ich hätte keine Empathie, weil ich nicht von alleine erkannt habe, dass er auf mich wütend war. Dabei habe ich ihn x mal gefragt, ob alles in Ordnung sei. Ich bin sehr traurig, dass ein Mensch nach so vielen Jahren inniger Freundschaft nicht offen und zeitnah mit mir bespricht, wenn ihn etwas an mir stört und seinen Unmut stattdessen mit respektlosem Verhalten äußert. Und mir das hinterher noch zum Vorwurf macht.

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4. Juni um 13:43

also nachdem was du schreibst scheint er absolut kein interesse mehr an einer engeren freundschaft zu haben...
zumal ihr schon mehrere aussprachen hattet die nichts brachten

du solltest ihn in ruhe lassen

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4. Juni um 13:47

Und Dir liegt nun was konkret an ihm... ? 

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4. Juni um 14:41
In Antwort auf weisserose

Das Ganze hat damit angefangen, dass der Mann nach vielen Jahren enger Freundschaft von heute auf morgen ziemliche Auffälligkeiten in seinem Verhalten gezeigt hat. Seine Zuverlässigkeit habe ich immer sehr an ihm geschätzt. So quasi von jetzt auf nachher wurde er immer unzuverlässiger, antwortete erst spät oder gar nicht auf Nachrichten von mir oder tauchte mit einer halben Stunde Verspätung zu fest ausgemachten Treffen aus, ohne sich dafür zu entschuldigen. Und er hat mich mehrmals angelogen. Z. B. hat er behauptet, krank oder müde für ein Treffen zu sein und ich habe dann von Dritten erfahren, dass er genau zu dem von mir vorgeschlagenen Termin mit anderen Leuten unterwegs war.

Sowas ist schon heftig, wenn man sich jahrelang kennt, sich gegenseitig fast alles erzählt und ein enges Vertrauensverhältnis hat. Natürlich habe ich ihn mehrmals darauf angesprochen, aber er hat immer wieder behauptet, dass ihn sein damals neuer Job stark in Anspruch genommen hat und sein Verhalten darauf zurückzuführen war. In Wirklichkeit wollte er mir mit diesem passiv-aggressiven Benehmen zeigen, dass er schlecht auf mich zu sprechen war. Ich bin eher der Typ Mensch, der ganz offen sagt, wenn mich etwas stört - und das zeitnah und nicht erst Monate später.

Später hat er mir dann vorgeworfen, ich hätte keine Empathie, weil ich nicht von alleine erkannt habe, dass er auf mich wütend war. Dabei habe ich ihn x mal gefragt, ob alles in Ordnung sei. Ich bin sehr traurig, dass ein Mensch nach so vielen Jahren inniger Freundschaft nicht offen und zeitnah mit mir bespricht, wenn ihn etwas an mir stört und seinen Unmut stattdessen mit respektlosem Verhalten äußert. Und mir das hinterher noch zum Vorwurf macht.

Er hat erkannt, dass du Nummer Sicher bist, also abhängig. Du verzeihst ihm immer wieder, egal, was er tut. Mit dir kann er es machen. Was ist das denn überhaupt? Freundschaft nennst du dieses Abhängigkeitsverhältnis? Liebe doch noch weniger, weil auf deiner Seite kaum etwas von ihm ankommt. Falls doch: Was bekommst du denn von ihm für deine Mühe?

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4. Juni um 15:02
In Antwort auf weisserose

Mein bester Freund hat mir vor 1,5 Jahren die Freundschaft gekündigt. Wir kennen uns sehr lange und waren insgesamt 15 Jahre befreundet. Das war eine sehr innige Freundschaft, wir waren wie Geschwister. Leider fühlt er sich von mir verletzt und schwer enttäuscht. Ich bin sicher kein bösartiger Mensch, der anderen mit Absicht weh tut. Da waren so einige Missverständnisse im Spiel. Außerdem war er auch nicht ganz unschuldig an unserem Zoff. Anstatt gewisse Dinge frühzeitig anzusprechen, hat er das lieber still in sich reingefressen und später passiv-aggressiv an mir ausgelassen.

Ich vermisse unsere Freundschaft wirklich sehr und bin sehr traurig über seine Entscheidung. Weil wir viele gemeinsame Freunde und ein gemeinsames Hobby haben, sehen wir uns immer noch ab und zu. Deshalb habe ich nach dem großen Knall gehofft, dass wir uns eines Tages wieder annähern können.

Leider macht er es mir verdammt schwer. Bei den Treffen mit gemeinsamen Freunden ist er sehr höflich, respektvoll, kameradschaftlich und stellt mir auch persönliche Fragen, die mein Leben betreffen. Aber er bezieht mich nicht mehr in seine Planungen ein, was insofern problematisch ist, weil die meisten Treffen in unserem Freundeskreis von ihm oder mir geplant werden und der Rest meistens einfach nur mitzieht. So kommt es, dass ich manche Unternehmungen verpasse, weil mir vorher einfach niemand Bescheid gibt.

Dieser Mann ist normalerweise überhaupt nicht nachtragend. Ich bin bisher die einzige Person, welcher er die Freundschaft gekündigt hat. Ausgerechnet ich, seine einst engste Bezugsperson - das hätte ich niemals für möglich gehalten. Unsere letzte Aussprache hatten wir Anfang Dezember. Er hat mir damals wie schon einige Male zuvor große Hoffnungen auf eine endgültige Versöhnung gemacht, aber bis heute ist nichts passiert. Wie lange soll ich mir das noch geben, ich kann doch nicht mein Leben in einer Warmhalteschleife verbringen.

Du willst hier also lieber nicht schreiben, was für´n Ding Du Dir da erlaubt hattest, schreibst jedoch im nächstem Atemzug, was er sich Dir gegenüber so erlaubt hatte !?

Und nun hättest Du gern Tips, wie Du wieder an ihn rankommst ?!

Hm...

 

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