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Wie komme ich besser mit seinem Kind klar?

28. März um 9:56 Letzte Antwort: 29. März um 8:28

Hallo,

ich bin seit ein paar Monaten mit einem Mann zusammen, der bereits eine Tochter (6 J) aus früherer Beziehung hat. Ich (noch keine Kinder) habe diese Tatsache von Anfang nicht auf die leichte Schulter genommen aber ein KO-Kriterium für unsere Beziehung sehe ich darin auf keinen Fall. Er hat die Kleine jedes zweite Wochenende und sieht sie einmal unter der Woche. Wenn sie bei ihm ist, besuche ich die beiden recht regelmäßig (zum gemeinsamen Frühstück oder abends bis sie ins Bett muss). Soweit so gut, jedenfalls ist die Kleine sein Ein und Alles, das hat er auch von Anfang an klargestellt und das finde ich auch richtig, auch wenn es zunächst für mich bedeutet, dass ich nicht seine erste Priorität bin. Ich wäre vollkommen zufrieden damit, zunächst mal die Beziehung zu beiden zu festigen. Mein Problem ist, dass ich mit ihr nicht ganz optimal klar komme. Im Grunde ist sie ein liebes aufgeschlossenes Kind. Ich stelle jedoch fest, dass sie immer häufiger Phasen hat, in denen sie bockig, frech und quasi "erpresserisch" ist. Er findet dafür immer Entschuldigungen (Kind ist nur müde, lernt bei der Mutter, dass sie mit bockigem Verhalten durchkommt usw.). Ich bin unsicher, wie ich mich den beiden gegenüber geben soll, wenn wieder eine Situation stattfindet, die für mich so nicht geht (Kind befiehlt mir "mitkommen!". Und bevor ich mit ihm mal offen darüber rede, dass ich ein Problem mit dem Verhalten seiner Tochter habe und wie wir damit umgehen wollen, hätte ich gern mal eure Sichtweisen. Dazu kommt, dass er jetzt nicht unbedingt gern Beziehungsfragen bespricht und er wahrscheinlich erstmal alles relativieren wird. 

Liebe Grüße 
Anni

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28. März um 10:20

Sie ist sechs Jahre alt und testet einfach ihre Grenzen aus. Kinder sind eben halt Mal bockig und auch zickig. Du bist die Erwachsene, zeig ihr klar woran sie ist und sag ihr direkt in der Situation, dass du nicht möchtest, dass sie so mit ihr sprichst. Das kann man geduldig und auch freundlich tun.  Du sagst ja selbst, dass sie sonst aufgeschlossen und lieb ist. Begegne ihr mit Geduld, Freundlichkeit und Humor und reagiere in der Situation. Das wird schon.


 

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28. März um 10:35
In Antwort auf anni_2304

Hallo,

ich bin seit ein paar Monaten mit einem Mann zusammen, der bereits eine Tochter (6 J) aus früherer Beziehung hat. Ich (noch keine Kinder) habe diese Tatsache von Anfang nicht auf die leichte Schulter genommen aber ein KO-Kriterium für unsere Beziehung sehe ich darin auf keinen Fall. Er hat die Kleine jedes zweite Wochenende und sieht sie einmal unter der Woche. Wenn sie bei ihm ist, besuche ich die beiden recht regelmäßig (zum gemeinsamen Frühstück oder abends bis sie ins Bett muss). Soweit so gut, jedenfalls ist die Kleine sein Ein und Alles, das hat er auch von Anfang an klargestellt und das finde ich auch richtig, auch wenn es zunächst für mich bedeutet, dass ich nicht seine erste Priorität bin. Ich wäre vollkommen zufrieden damit, zunächst mal die Beziehung zu beiden zu festigen. Mein Problem ist, dass ich mit ihr nicht ganz optimal klar komme. Im Grunde ist sie ein liebes aufgeschlossenes Kind. Ich stelle jedoch fest, dass sie immer häufiger Phasen hat, in denen sie bockig, frech und quasi "erpresserisch" ist. Er findet dafür immer Entschuldigungen (Kind ist nur müde, lernt bei der Mutter, dass sie mit bockigem Verhalten durchkommt usw.). Ich bin unsicher, wie ich mich den beiden gegenüber geben soll, wenn wieder eine Situation stattfindet, die für mich so nicht geht (Kind befiehlt mir "mitkommen!". Und bevor ich mit ihm mal offen darüber rede, dass ich ein Problem mit dem Verhalten seiner Tochter habe und wie wir damit umgehen wollen, hätte ich gern mal eure Sichtweisen. Dazu kommt, dass er jetzt nicht unbedingt gern Beziehungsfragen bespricht und er wahrscheinlich erstmal alles relativieren wird. 

Liebe Grüße 
Anni

Das ist ein Kind. Seit wann können Kinder befehlen ?

Jeder normaler Erwachsene schiebt weder was auf den andern u schon gar nicht auf das Kind.

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28. März um 14:30
In Antwort auf eswirdheiter

Das ist ein Kind. Seit wann können Kinder befehlen ?

Jeder normaler Erwachsene schiebt weder was auf den andern u schon gar nicht auf das Kind.

Probieren kann man es ja Mal, auch als Kind. Mich wundert die Hilflosigkeit vermeintlich Erwachsener jedoch immer wieder aufs  Neue.


 

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28. März um 17:25
In Antwort auf anni_2304

Hallo,

ich bin seit ein paar Monaten mit einem Mann zusammen, der bereits eine Tochter (6 J) aus früherer Beziehung hat. Ich (noch keine Kinder) habe diese Tatsache von Anfang nicht auf die leichte Schulter genommen aber ein KO-Kriterium für unsere Beziehung sehe ich darin auf keinen Fall. Er hat die Kleine jedes zweite Wochenende und sieht sie einmal unter der Woche. Wenn sie bei ihm ist, besuche ich die beiden recht regelmäßig (zum gemeinsamen Frühstück oder abends bis sie ins Bett muss). Soweit so gut, jedenfalls ist die Kleine sein Ein und Alles, das hat er auch von Anfang an klargestellt und das finde ich auch richtig, auch wenn es zunächst für mich bedeutet, dass ich nicht seine erste Priorität bin. Ich wäre vollkommen zufrieden damit, zunächst mal die Beziehung zu beiden zu festigen. Mein Problem ist, dass ich mit ihr nicht ganz optimal klar komme. Im Grunde ist sie ein liebes aufgeschlossenes Kind. Ich stelle jedoch fest, dass sie immer häufiger Phasen hat, in denen sie bockig, frech und quasi "erpresserisch" ist. Er findet dafür immer Entschuldigungen (Kind ist nur müde, lernt bei der Mutter, dass sie mit bockigem Verhalten durchkommt usw.). Ich bin unsicher, wie ich mich den beiden gegenüber geben soll, wenn wieder eine Situation stattfindet, die für mich so nicht geht (Kind befiehlt mir "mitkommen!". Und bevor ich mit ihm mal offen darüber rede, dass ich ein Problem mit dem Verhalten seiner Tochter habe und wie wir damit umgehen wollen, hätte ich gern mal eure Sichtweisen. Dazu kommt, dass er jetzt nicht unbedingt gern Beziehungsfragen bespricht und er wahrscheinlich erstmal alles relativieren wird. 

Liebe Grüße 
Anni

die Kleine sein Ein und Alles, das hat er auch von Anfang an klargestellt und das finde ich auch richtig, auch wenn es zunächst für mich bedeutet, dass ich nicht seine erste Priorität bin.

Er hat das klargestellt, und du findest es richtig?
Das könnte aber auch schon der Grund sein, warum sie sich als Chefin fühlt.

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28. März um 18:20
In Antwort auf anni_2304

Hallo,

ich bin seit ein paar Monaten mit einem Mann zusammen, der bereits eine Tochter (6 J) aus früherer Beziehung hat. Ich (noch keine Kinder) habe diese Tatsache von Anfang nicht auf die leichte Schulter genommen aber ein KO-Kriterium für unsere Beziehung sehe ich darin auf keinen Fall. Er hat die Kleine jedes zweite Wochenende und sieht sie einmal unter der Woche. Wenn sie bei ihm ist, besuche ich die beiden recht regelmäßig (zum gemeinsamen Frühstück oder abends bis sie ins Bett muss). Soweit so gut, jedenfalls ist die Kleine sein Ein und Alles, das hat er auch von Anfang an klargestellt und das finde ich auch richtig, auch wenn es zunächst für mich bedeutet, dass ich nicht seine erste Priorität bin. Ich wäre vollkommen zufrieden damit, zunächst mal die Beziehung zu beiden zu festigen. Mein Problem ist, dass ich mit ihr nicht ganz optimal klar komme. Im Grunde ist sie ein liebes aufgeschlossenes Kind. Ich stelle jedoch fest, dass sie immer häufiger Phasen hat, in denen sie bockig, frech und quasi "erpresserisch" ist. Er findet dafür immer Entschuldigungen (Kind ist nur müde, lernt bei der Mutter, dass sie mit bockigem Verhalten durchkommt usw.). Ich bin unsicher, wie ich mich den beiden gegenüber geben soll, wenn wieder eine Situation stattfindet, die für mich so nicht geht (Kind befiehlt mir "mitkommen!". Und bevor ich mit ihm mal offen darüber rede, dass ich ein Problem mit dem Verhalten seiner Tochter habe und wie wir damit umgehen wollen, hätte ich gern mal eure Sichtweisen. Dazu kommt, dass er jetzt nicht unbedingt gern Beziehungsfragen bespricht und er wahrscheinlich erstmal alles relativieren wird. 

Liebe Grüße 
Anni

Ich finde dieses....mein Kind ist immer an erster Stelle..nicht gut. Das ist auch nicht die Realität. 

Kinder und Partnerin sind doch nicht das gleiche, sie besetzen ganz verschiedene Stellen im Leben. 

Kinder werden als Kinder geliebt, umsorgt, beschützt usw. und stehen als Kinder an erster Stelle. 

Eine Partnerin wird als Partnerin geliebt, begehrt, umsorgt, beschützt usw. und steht als Partnerin an erster Stelle. 

Dein Umgang mit dem Kind....akindernsindnnicht immer nett....sie sind manchmal bockig, trotzig, wollen rumkommandieren usw. 

Lass dich vom Kind nicht schlecht oder respektlos behandeln, geh aber auch nicht gleich auf Konfrontation. 

Wenn sie befiehlt, "Mitkommen!" dann rühr dich nicht von der Stelle oder tu so als möchtest du, aber kannst nicht. Wenn sie dann nachfragt, dann antworte verzweifelt, "ich möchte so gerne mitkommen und mit dir spielen aber ohne die magischen Worte (bitte, könntest du, würdest du) geht bei mir gar nichts. Kannst du mich bitte mit den magischen Worten erlösen?"

So würde ich das angehen...spielerisch und ohne Druck. Das Kind denkt wahrscheinlich sie macht alles richtig, wenn das bei ihrem Vater normal so ist. 

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28. März um 19:10
In Antwort auf koalalola1864

Probieren kann man es ja Mal, auch als Kind. Mich wundert die Hilflosigkeit vermeintlich Erwachsener jedoch immer wieder aufs  Neue.


 

Ja klar kann man probieren, find ich gut. Aber ich mess mich doch nicht mit einem Kind. Mit Erwachsenen so wie so nicht.

Ne Hilflosigkeit wundert mich nicht, hier in dem Fall schon garnicht, da die Te ja keine eigenen Kinder hat. Wenn ein Kind befehlen will mach ich das einfach mit.
Wenn ich Lust hab
Wenn nicht, dann nicht, da muss ich nichts mit dem Papi klären, das muss er dann schon mit mir klären.

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28. März um 19:13
In Antwort auf anne234

die Kleine sein Ein und Alles, das hat er auch von Anfang an klargestellt und das finde ich auch richtig, auch wenn es zunächst für mich bedeutet, dass ich nicht seine erste Priorität bin.

Er hat das klargestellt, und du findest es richtig?
Das könnte aber auch schon der Grund sein, warum sie sich als Chefin fühlt.

Du lieferst immer Antworten auf deine Fragen , das is voll süss

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28. März um 19:21
In Antwort auf eswirdheiter

Du lieferst immer Antworten auf deine Fragen , das is voll süss

Tue ich das?
Es war eine verwunderte Frage.
Sie sollte das mit ihrem Partner besprechen. 
Was mir auch nicht gefällt: Seine Ex ist natürlich an allem schuld.

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28. März um 19:27
In Antwort auf anne234

Tue ich das?
Es war eine verwunderte Frage.
Sie sollte das mit ihrem Partner besprechen. 
Was mir auch nicht gefällt: Seine Ex ist natürlich an allem schuld.

Nö.

ach so, verwundert zu schreiben ist nartürlich noch süsser
 

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29. März um 8:16

Vielen Dank für eure Antworten. Den Tipp, da spielerisch heranzugehen, fand ich klasse. Mir geht es ja gar nicht darum, dass ich nicht in der Lage bin, dem Kind Paroli zu bieten, sondern dass ich mir noch nicht so klar darüber bin, ob das in meiner Rolle als Besucherin (so nimmt sie mich ja noch wahr) schon angebracht ist. Würde ich eine Freundin mit Kind besuchen, würde ich es vermutlich komplett ihr überlassen, dem Kind zu erklären, was geht und was nicht geht. Als gleichberechtigte Partnerin meines Freundes ändert sich diese Rolle dann in meinen Augen. Aber vielleicht bin ich da auch zu ängstlich, die Kleine könnte mich ablehnen, wenn ich einen strengeren Ton anschlage. Wir stehen ja alle noch relativ am Anfang

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29. März um 8:28
In Antwort auf tahnee_12117418

Ich finde dieses....mein Kind ist immer an erster Stelle..nicht gut. Das ist auch nicht die Realität. 

Kinder und Partnerin sind doch nicht das gleiche, sie besetzen ganz verschiedene Stellen im Leben. 

Kinder werden als Kinder geliebt, umsorgt, beschützt usw. und stehen als Kinder an erster Stelle. 

Eine Partnerin wird als Partnerin geliebt, begehrt, umsorgt, beschützt usw. und steht als Partnerin an erster Stelle. 

Dein Umgang mit dem Kind....akindernsindnnicht immer nett....sie sind manchmal bockig, trotzig, wollen rumkommandieren usw. 

Lass dich vom Kind nicht schlecht oder respektlos behandeln, geh aber auch nicht gleich auf Konfrontation. 

Wenn sie befiehlt, "Mitkommen!" dann rühr dich nicht von der Stelle oder tu so als möchtest du, aber kannst nicht. Wenn sie dann nachfragt, dann antworte verzweifelt, "ich möchte so gerne mitkommen und mit dir spielen aber ohne die magischen Worte (bitte, könntest du, würdest du) geht bei mir gar nichts. Kannst du mich bitte mit den magischen Worten erlösen?"

So würde ich das angehen...spielerisch und ohne Druck. Das Kind denkt wahrscheinlich sie macht alles richtig, wenn das bei ihrem Vater normal so ist. 

Das werde ich definitiv ausprobieren - kann mir gut vorstellen, dass das klappt

Über diese Frage, wer steht wo an erster Stelle, hab ich mir schon oft den Kopf zerbrochen. Im Grunde teile ich komplett deine Meinung. So ist meine Vorstellung von Beziehung geprägt, schon durch die Ehe meiner Eltern. Ich habe allerdings den Verdacht, dass sich die Sichtweisen da verschieben, da es ja leider Gottes mittlerweile normal ist, dass Partner kommen und gehen. Vor dem Hintergrund kommen wahrscheinlich diese Standpunkte "mein Kind steht an erster Stelle" zu Stande. 
Langfristig habe ich schon die Erwartung, dass sich das in meiner Beziehung dahin entwickelt, was du beschreibst

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