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Wie kann ich verlorenes Vertrauen wieder herstellen?

17. September 2005 um 21:57

Hallo erstmal,
da ich hier schon eine ganze weile mitlese, möchte ich jetzt hier auch mal eine Frage in den Raum stellen.

Nach einem Fehltritt ist natürlich das Vertrauen völlig dahin, nach einem zweitem Fehltritt erstrecht.

Nun kann ich dem Partner (meine Ehefrau, seit 11 Jahren)nicht wirklich mehr das Vertrauen entgegenbringen wie das früher einmal war. Sie sagt zwar es ist nicht mehr,... hat sie beim ersten mal auch gesagt...

Nun die Frage was soll ich glauben, bin ich zu naiv, gutgläubig oder wie man das immer nennen mag oder wird es jetzt Zeit zu handeln und die Konsequenzen zu ziehen und zu sagen , es hat einfach keinen Sinn mehr. Jeder sollte seinen eigenen Weg finden und wir gehen getrennte Wege.

Das Problem ist wir haben ein Kind, dass gerade eingeschult worden ist. Man will ja auch dem Kleinem nicht die Zukunft versauen.

Ich wäre für hilfreiche Ratschläge wirklich dankbar...

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17. September 2005 um 22:36

Hallo
Ich glaube jeder Mensch hat ne zweite und sogar ne dritte Chance verdient.
Rede mal mit deiner Frau und sag ihr sie soll es nicht nur für dich tun , sondern auch für eures Kind!!!

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18. September 2005 um 5:55

Vertrauen
guten morgen thopa,

zunächst, verstehe ich dich so, dass deine frau dir fremd gegangen ist.
dann wäre interessant zu wissen, ob die beiden "fehltritte" mit dem selben anderen mann passiert sind.
aber jetzt zu dir.
du schreibst "nach einem fehltritt ist natürlich das vertrauen völlig dahin", das liest sich sehr ultimativ und als gäbe es daran nichts zu rütteln.
gleichzeitig bist du sehr unsicher wie es nun weitergehen soll.
ich hab natürlich keine ahnung, wie es generell in eurer ehe aussieht, welche gespräche ihr geführt habt und in welcher weise, ob es vereinbarungen gibt (nach dem ersten mal) usw.
was ich aber erkennen kann ist zum einen die enttäuschung zum anderen aber auch den unwillen jetzt sofort 11 Jahre Ehe wegzuwerfen.
ich bin ein befürworter von gesprächen und wenn du es schaffen kannst, deine verletztheit soweit im griff zu behalten, dass ihr euch nicht ständig anschreit oder euch gegenseitig die "schuld" in die schuhe schiebt dann könntet ihr damit ein gutes stück weiter kommen.
für die situation in der ihr euch jetzt befindet seid ihr beide verantwortlich auch wenn nur sie fremd gegangen ist. wenn ihr diese verantwortung annehmen könnt habt ihr auch gute chancen euren weiteren weg zu finden.
ob der zu einer wiedervereinigung oder einer trennung führt ist jetzt noch nicht zu sagen und das ende solltet ihr bei euren gesprächen auch bewußt offen lassen.
ihr müsst das im übrigen nicht allein machen, es gibt da ja auch noch beratungsstellen die ihr aufsuchen könnt.

manndel

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18. September 2005 um 20:10
In Antwort auf kaleo_12490902

Vertrauen
guten morgen thopa,

zunächst, verstehe ich dich so, dass deine frau dir fremd gegangen ist.
dann wäre interessant zu wissen, ob die beiden "fehltritte" mit dem selben anderen mann passiert sind.
aber jetzt zu dir.
du schreibst "nach einem fehltritt ist natürlich das vertrauen völlig dahin", das liest sich sehr ultimativ und als gäbe es daran nichts zu rütteln.
gleichzeitig bist du sehr unsicher wie es nun weitergehen soll.
ich hab natürlich keine ahnung, wie es generell in eurer ehe aussieht, welche gespräche ihr geführt habt und in welcher weise, ob es vereinbarungen gibt (nach dem ersten mal) usw.
was ich aber erkennen kann ist zum einen die enttäuschung zum anderen aber auch den unwillen jetzt sofort 11 Jahre Ehe wegzuwerfen.
ich bin ein befürworter von gesprächen und wenn du es schaffen kannst, deine verletztheit soweit im griff zu behalten, dass ihr euch nicht ständig anschreit oder euch gegenseitig die "schuld" in die schuhe schiebt dann könntet ihr damit ein gutes stück weiter kommen.
für die situation in der ihr euch jetzt befindet seid ihr beide verantwortlich auch wenn nur sie fremd gegangen ist. wenn ihr diese verantwortung annehmen könnt habt ihr auch gute chancen euren weiteren weg zu finden.
ob der zu einer wiedervereinigung oder einer trennung führt ist jetzt noch nicht zu sagen und das ende solltet ihr bei euren gesprächen auch bewußt offen lassen.
ihr müsst das im übrigen nicht allein machen, es gibt da ja auch noch beratungsstellen die ihr aufsuchen könnt.

manndel

Vertrauen...?
Hallo manndel,
ja es war jedesmal der Gleiche immer wieder wurde mir erzählt, es wäre nicht mehr und immerwieder muss ich feststellen, dass dorthin Kontakt gepflegt wird, obwohl ich gesagt habe , dass ich keine Beziehung zu dritt toleriere. Erschwerend kommt hinzu, dass es ein Arbeitskollege ist, sieben Jahre jünger als Sie.

Und ich bin wie du festgestellt hast sehr unsicher, wie es überhaupt weitergehen soll, ich habe mit so einem Verhalten überhauptnicht gerechnet.

Nach Beratungsstellen haben wir uns schon kundig gemacht.
Aber bei dem "Gewohnheitsrecht" was sie sich rausnimmt, scheint mir das eher unmöglich.

Gruß Thopa

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19. September 2005 um 8:43

Hmmmm...
....also ich tendiere dazu, dass man eine Beziehung nicht immer gleich "wegwerfen", sondern darum kämpfen sollte. Das muss aber bei beiden gleich intensiv vorhanden sein. Natürlich erschwert es die Situation, wenn der andere in derselben Firma arbeitet, das bedeutet natürlich, dass sie ihn immer wiedersieht. Meiner Meinung nach gibt es durchaus die Möglichkeit, dass Ihr das wieder hinbekommt -- aber dazu müsst Ihr von beiden Seiten sehr intensiv "zusammenarbeiten". Das heisst, beide müsst Ihr intensiv miteinander reden, das "ausreden", sie muss aktiv den Kontakt zu ihm abbrechen und Du musst lernen, ihr zu verzeihen und nach und nach wieder zu vertrauen. Wenn Ihr also beide bereit dazu seid, dann kann das sehr gut möglich sein.
Manchmal kann so eine Situation eine Beziehung sogar wieder wesentlich intensiver machen! Schliesslich ist es nach 11 Jahren vielleicht passiert, dass zu viel Alltgstrott reingekommen ist und diese Situation Euch sogar einen entscheideneden Kick geben kann, wieder mehr auf den Partner einzugehen.
Viel Glück
BYe Bine

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