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Forum / Liebe & Beziehung

Wie kann ich mich langsam von ihm lösen?

Letzte Nachricht: 9. November 2013 um 21:23
S
santa_12577912
08.11.13 um 23:25

Hallo. Ich habe ein sehr großes und unheimlich schmerzhaftes Problem. Mein Freund und ich (beide 19 Jahre alt) sind seit fast 3 Jahren zusammen, es bei uns beiden die erste Beziehung. Wir hatten bis vor ca. einem halben Jahr viele Streitigkeiten, meistens um Kleinigkeiten. Das letzte halbe Jahr war sehr harmonisch und voller Liebe (dachte ich zumindest), wir haben in der Zeit auch garnicht mehr gestritten und es war wunderschön, für mich. Vor einer Woche gab es dann doch einen heftigen Streit. Es ging darum, dass mein Liebster, Silvester, bei seinem Kumpel feiern möchte. Der Kumpel wohnt über 200 km von uns entfernt. Ich kann nicht mit dort hin, da 1. Platzmangel dort herrscht und ich 2. unter einer schweren Phobie (Emetophobie) leide und ich deshalb weder in einem Bus noch in einem Auto (das lerne ich gerade langsam, mit der Hilfe meines Freundes, wieder) und auch nicht in einem Zug mitfahren kann, weil ich dann heftige Panikattacken bekomme. Durch meine starke, aber unbegründete Eifersucht wollte ich ihn daran hindern. Der Streit "eskalierte" und mein Freund meldete sich nicht mehr bei mir. Die Funkstille hielt 4 Tage an. Wir beschlossen, nach den 4 Tagen, uns auszusprechen. In dem Gespräch wurde der Streit vollständig geklärt. Mein Freund sagte mir jedoch am Ende des Gesprächs, dass er nicht mehr so viele Gefühle für mich hat. Das traf mich wie ein Faustschlag ins Gesicht, ich stürzte Hals über Kopf aus dem Auto (dort haben wir miteinander gesprochen) und lief davon. Ich weiß, meine Reaktion war nicht gerade richtig, aber in dem Moment brach für mich eine Welt zusammen und ich hielt es nicht mehr aus. Danach schrieb er mir eine SMS in der stand, dass er jetzt Zeit braucht, um zu überlegen. Ich habe ihm, selbstverständlich, diese Zeit gelassen und mich nicht bei ihm gemeldet. Er schrieb mir vorgestern, er wolle mit mir nochmal in Ruhe reden. Gestern sagte er "den Termin" ab, weil er, wie ich heute erfahren habe, gestern schluss machen wollte, sich aber nochmal zum Nachdenken gezwungen hat. Heute ist er dann zu mir gekommen. Sein erster Satz war: "jetzt weiß ich nicht was ich sagen soll". Wir lagen die ersten 30-45 min. einfach nur in einander gekuschelt auf meinem Bett und ich habe immer wieder gemerkt, dass er mich küssen möchte, aber es dann doch vorzog, seine Nase an meiner zu schmiegen. Er war so zärtlich zu mir, dass ich mir sehr große Hoffnungen machte. Irgendwann sagte er mir dann, dass er mich schon noch liebt aber seine Gefühle stark gesunken sind (endlich küsste er mich dann auch). Er sagte, er würde sein Bestes geben, seine Gefühle wieder stärker werden zu lassen, jedoch könne er mir dies nicht versprechen. Ich kam also wieder auf dem Boden der Tatsachen an. Von da an sprach er sehr oft von Trennung und dass er doch immer für mich da sein wird, weil ich das wichtigste für ihn bin, er wird mein bester Freund werden usw. Er wirke immer wieder sehr nachdenklich. Er fragte mich sogar, allen ernstes, ob er denn, wenn es so weit kommen würde, per SMS schluss machen dürfte, weil er mich nicht so leiden sehen möchte. Dies verneinte ich natürlich. Ich bin mir leider sicher, dass das nicht lange halten wird und er sich schon bald von mir trennen wird. Ich liebe ihn über alles und bin nach 3 Jahren Beziehung mehr in ihn verliebt, als ich es am Anfang war. An der Zeit, in der ich warten musste, wie er sich entscheidet, bin ich fast zerbrochen. Ich rauche mehr als dass ich etwas esse, liege nur im Bett, schlafe höchstens 4 Stunden täglich und habe in den Tagen 3 Kilo an Gewicht verloren (noch 2 Kilo und ich bin untergewichtig, was ich eigentlich nicht möchte, aber ich kann nichts essen). Ich leide furchtbar! Meine Frage ist es nun, wie schaffe ich es meine eigenen Gefühle zu "ersticken", damit die Trennung nicht so weh tut? Was kann ich machen? Bitte helft mir! Liebe Grüße Mardchen

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J
jona_12076637
09.11.13 um 21:23

Ging mir genauso...
Vor einigen Jahren ging es mir genauso. Als ich meinen Freund kennen lernte, war ich nicht so sehr in ihn verliebt wie er in mich. Nach ca. 3 jahren, war es dann genau umgekehrt. Da sagte er, mir genau das gleiche... Und ich hatte nur Depression und konnte/ wollte es nicht akzeptieren, der schmerz war zu groß um es anzunehmen. Hatte ständig Panikattacken! Es kam irgendwann die Trennung seinerseits, dann wieder Versöhnung, dann wieder Trennung etc. Und egal wie die Beziehung lief, habe immer an seinen Gefuhlen gezweifelt und ständig der Kampf um seine Liebe. Zurückblickend nach ca. 10 jahren jetzt bereue ich mein Verhalten. Ich hätte endgultig mich fur immer sofort trennen sollen und einen anderem Mann und mir selbst die chance geben müssen glücklich zu werden. Zu lieben und geliebt zu werden so wie man ist.
Wenn du es alleine nicht schaffst, suche dir hilfe freunde , familie oder professionell und halte auch kein kontakt zu ihm, die zeit heilt alle wunden..

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