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Wie kann ich ihn wieder respektieren?

30. September 2004 um 16:05

(habe das auch bei "Gesellschaft" gepostet und merke nun, dass ich hier vielleicht richtiger bin...)
Also ich versuche mich kurz zu halten: Habe meinen Partner vor 7 Jahren im chat kennengelernt, wir haben uns getroffen und es war Liebe auf den ersten Blick. Ich lebte in Zürich und er in Hamburg. Er war damals 26 und ich 32. Prompt wurde ich schwanger trotz Verhütung. Er wollte das Kind, gab seinen Job auf und zog zu mir in die Schweiz. Als unsere Tochter 3 Monate alt war und ich mich endlich traute die meiner Meinung nach vorhandenen Unstimmigkeiten zu überprüfen (nachspionieren), fand ich heraus, dass er seine Beziehung in HH nie beendet hatte und stark Kokain-abhängig war. Ich habe ihn vor die Wahl gestellt, er wählte Hamburg und die Drogen, natürlich mitsamt seiner Freundin. Ein halbes Jahr später bat er mich um Hilfe weil er sonst "in 2 Wochen tot" wäre (Originalaussage) und wollte zurück zu uns. Ich habe ihn wieder aufgenommen und er hat nie wieder Koks genommen (soweit ich weiss). Den Entzug haben wir alleine durchgezogen, was bedeutet, dass er zwar physisch anwesend war, ansonsten aber keine Hilfe für mich sein konnte. Er hat das Jura-Studium aufgenommen und ich habe mich um Haus und Kind gekümmert (ich hatte damals noch genügend Geld um das so zu machen). Es gab immer wieder Krisen, er hat mit den Studis gekifft, hat sich harte Pornoseiten im Internet angeschaut, Pornohefte gekauft etc.etc. Als das Geld langsam zur Neige ging habe ich zuerst mir einen Halbtagsjob gesucht und ihm dann auch noch. Das war aber mega-stressig. Nach 3 Jahren wurde ich wieder schwanger und er wollte das Kind nicht unbedingt, ich war aber nicht zur Abtreibung bereit (dazu muss man sagen, dass wir nicht verhütet haben und er das auch wusste!). Er flüchtete sich wieder ins kiffen und ich bin mit meiner Tochter zu meinen Eltern für eine Woche um ihm klarzumachen, dass er alles verlieren wird wenn er so weiter macht. Wir haben uns zusammengerauft. Das Studium war zu diesem Zeitpunkt eigentlich schon aussichtslos. Als das 2. Kind etwa 5 Monate alt war hat er sich mit einer Frau eingelassen, die dafür bekannt ist (sorry für die Ausdrucksweise, ist aber O-ton eines Bekannten dieser Frau) "dass sie alles f....t was sich bewegt". Er behauptete, dass sie nur miteinander reden... Ich habe ihn rausgeschmissen. Da bekam ich ein Job-Angebot und wir regelten es so, dass er eine kleine Wohnung hatte und tagsüber die kids betreute und ich arbeiten ging. In dieser Zeit kiffte er wieder und der Kontakt zu der anderen Frau dauerte etwa 3 Monate lang. Nach ca. einem halben Jahr machte meine Firma pleite und in all dem Trubel um Geldsorgen (sie blieben mir 4 Gehälter schuldig) haben wir wieder zueinander gefunden und er zog wieder bei mir ein. Seit 2 Jahren nun habe ich wieder einen festen Job, verdiene gut und er besorgt den Haushalt und kümmert sich um die kids (heute 6 und 3 Jahre alt). Er kifft nicht mehr, dafür trinkt er zuviel. Den Führerschein ist er so natürlich auch losgeworden. Wir wohnen auf dem Dorf und so bleibt vieles an mir hängen (Wocheneinkauf etc.). Das mit den kids macht er supergut, aber Putzen und Aufräumen sind nicht so seine Welt und so bleibt auch da am Wochenende vieles an mir hängen, weil ich mich sonst nicht wohl fühle. Sex gibt es bei uns eigentlich nicht mehr wirklich schon seit er damals aus HH zurückkam, also seit etwa 6 Jahren nur noch sporadisch 5-6 mal im Jahr. Natürlich mit ein Grund warum ich ihm die Pornoseiten und Pornohefte ziemlich übel nahm, denn Appetit kann man sich holen, wenn aber das essen ausbleibt...

So, nun zu meinem eigentlichen Problem. Seit er wieder bei uns wohnt (also seit 2.5 Jahren) nach der Affäre raste ich immer wieder total aus. Es gab Szenen, wo ich Vasen nach ihm geschmissen habe, auf ihn eingeprügelt habe (nie in Gegenwart der Kinder natürlich!) aber einfach Dinge tue, die ich nie für möglich gehalten hätte. Ich kann wütend werden, aber ich würde nie jemanden angreifen! Offensichtlich hat mich das alles so sehr verletzt, dass ein Teil von mir Hass gegen ihn empfindet. Die Auslöser sind meist harmlos. Es passiert auch nur, wenn ich etwas getrunken habe, aber wirklich nur etwa 3-4 Mal im Jahr. Ich habe diese Ausraster soweit im Griff, dass ich nicht mehr auf ihn losgehe (körperlich), aber es äussert sich immer noch so, dass ich ihn übelst beschimpfe, ihm Lügen erzähle (z.B. ich würde ihn betrügen, oder ich bin wieder schwanger), ihn richtig fertig mache und ihm komplette Unfähigkeit in allen Dingen vorwerfe. So geschehen am letzten Wochenende... Bei solchen Ausrastern kann ich mich am nächsten Tag nur an Bruchstücke erinnern, ich habe aber auch nicht soviel getrunken, dass daher das Vergessen kommt. Ich vermute eher, dass mein Gehirn bewusst diese Teile ausblendet. Ich möchte keine Trennung, ich möchte diese Familie erhalten, aber ich wünsche mir mehr Nähe, Zärtlichkeit und auch mal Sex - ne ganz normale Beziehung eben... aber mit diesen Ausrastern ist das natürlich nicht zu machen... Aber nicht nur ich habe den Respekt vor ihm verloren, auch er vor mir, denn wenn er getrunken hat, macht er sich lustig über mich oder sagt in aller Oeffentlichkeit zu mir ich solle abhauen oder ähnliches. In eine Paartherapie will er nicht. Aber ich muss für mich einen Weg finden, wie ich ihn wieder respektieren kann, wie ich die Vergangenheit abschliessen kann, mich mit ihm und dem was er mir angetan hat versöhnen kann. Denn ich glaube, wenn ich das kann, kann ich auch wieder anders, nämlich konstruktiv auf ihn zugehen und dann wird sich auch sein Verhalten mir gegenüber wieder ändern.
Habe ich vielleicht eine Depression? Gibt es überhaupt einen Weg all diese Verletzungen und Demütigungen zu verarbeiten?
Ratet mir jetzt bloss nicht, dass er ne Alkoholtherapie machen soll, denn das will er nicht, er ist der Meinung, dass er auch das alleine schafft, schliesslich hat er das beim Koks auch geschafft.....
Bitte helft mir, ich möchte wieder Freude am Leben haben, möchte diese dunklen Momente bewältigen, möchte nie mehr ausrasten, möchte mich wieder in den Griff bekommen.
Uebrigens gibt es solche Aggressionen nie anderen Menschen oder gar den Kindern gegenüber.

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30. September 2004 um 17:28

Hallo starshine!
Für mich hört sich das so an, als wenn da ohne professionelle Hilfe nichts zu tun wäre. Die Paartherapie kannst du gleich vergessen, solange er das Alkohol-Problem hat, bringt sie nichts. Warum gehst du nicht zu einem Therapeuten? Laß dich von deinem Hausarzt beraten, denn dein Streß scheint dich auch körperlich anzugreifen (deine Erinnerungs-Lücken).
Was ihn betrifft: er hat sich dir gegenüber von Anfang an nicht gerade nett verhalten, was für eine Familie willst du mit diesem Kerl? Wie lange willst du diese Sachen noch vor den Kindern verheimlichen? Kinder sind nicht blind oder dumm.
Er schaut sich nach anderen Frauen, will kaum noch Sex mit dir, respektiert dich nicht, dein Geld gefällt ihm aber ganz gut. Wo siehst du die Liebe bei ihm?
Ich hoffe, du findest einen Weg.

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2. Oktober 2004 um 18:00

Abhängigkeiten
Hallo Starshine,

als ich deine Geschichte gelesen haben, kam mir spontan in den Sinn, dass eure ganze Beziehung doch nur von einem einzigen Thema dominiert ist. Und das lautet für mich ganz klar Abhängigkeit. Und dies in all ihren "wundervollen" Facetten. Abhängigkeit voneinander, aber auch seine ganz persönlichen Abhängigkeiten (Alkohol, Koks). Eine riesige Bandbreite, wie mir scheint.

Abhängigkeiten in Beziehung gehören in gewisser Weise dazu, jedoch nur bis zu einem gewissen Grad. Manchmal sind sie jedoch einziges Mittel, um Beziehungen aufrecht zu erhalten. Aber um welchen Preis?

Du schreibst, dass du die Beziehung auf jeden Fall aufrecht erhalten willst. Gut. Aber aus welchen Gründen?

Meiner Meinung nach habt ihr euer Haus auf einem komplett maroden Untergrund gebaut. Dass es noch immer irgendwie und gerade noch so steht, dafür bist du verantwortlich. Du allein, er rührt doch keinen Finger. Mühsam versuchst du zu retten, was noch zu retten ist, pflanzt ein Blümchen in den Vorgarten, besserst hier und da aus, damit es nicht komplett einstürzt und willst dir selbst nicht eingestehen, dass das komplette Gebäude reif für die Abrissbirne ist. Klar, dass du dann in gewissen Situationen Wutanfälle bekommst - wo soll all der angestaute Frust denn sonst hin? Du bist traurig und enttäuscht, dass das, was du aufgebaut hast, nun letzten Endes doch kein rosarotes Märchenschloss geworden ist.

Aber jetzt ist es an der Zeit, die Augen zu öffnen. Mach dir erst mal klar, warum du noch immer mit diesem Mann zusammen bist. Was hält euch denn bitte zusammen? Warum diese Abhängigkeit? Du musst dich um ihn kümmern wie um ein 3. Kind. Das ist nicht das, was man gemeinhin unter Partnerschaft versteht. Ich kann nachvollziehen, dass man einem Menschen, der einem eine Menge bedeutet, zur Seite stehen will, dass man ihn nicht im Regen stehen lassen will, wenn es hart auf hart kommt. Aber irgendwann ist auch mal Schicht im Schacht. Irgendwann muss er für sein eigenes Handeln auch selbst die Verantwortung übernehmen und dafür gerade stehen.

Was hält dich?

Viele Grüße,
Passion perdue

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4. Oktober 2004 um 15:24

Fühle mich zu sehr verantwortlich...
Liebe Brooke,

danke für Deine Ratschläge - irgendwie sage ich mir das auch alles selbst, schaffe es aber einfach nicht, ihn rauszuschmeissen. Wo soll er hin? Er hat weder eine Ausbildung noch sonst was. Ich sehe auch, dass er in den letzten paar Jahren vieles geschafft hat, was davor noch unmöglich schien. Er übernimmt schon etwas Verantwortung - für meine Begriffe allerdings nicht genug.
Mit den kids kann er super umgehen und ich weiss nicht, wie sie reagieren würden, wenn er nicht mehr da wäre. Ich möchte meine Kinder auch nicht von jemand "fremden" betreuen lassen, ich finde das sollte in der Familie bleiben. Wenn er die Kinderbetreuung nicht mehr macht, dann muss ich die kids von einer Tagesmutter betreuen lassen und damit kann ich mich auch nicht anfreunden.
Fühle mich einfach in der Zwickmühle, auch weil ich mir so sehr wünsche, dass die Familie erhalten bleibt... Ich komme aus einer intakten Familie und sehe in meinem Umfeld zu viele Leute aus Trennungsfamilien, die damit nie richtig fertig werden.
Irgendwie denke ich, man/frau/ich sollte nicht so schnell die Flinte ins Korn werfen, denn es wird heute so schnell geschieden, getrennt und gepatchworked und jeder dieser "Familienzustände" scheint wieder neue Probleme auf den Plan zu rufen wenn ich mich so umhöre oder in Foren mitlese. Da frage ich mich, ob ich nicht lieber am aktuellen Problem arbeiten sollte bevor ich mir einfach andere Probleme schaffe...

Danke für Deine Meinung und Deinen Zuspruch
LG starshine

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4. Oktober 2004 um 15:38
In Antwort auf mollie_12569194

Abhängigkeiten
Hallo Starshine,

als ich deine Geschichte gelesen haben, kam mir spontan in den Sinn, dass eure ganze Beziehung doch nur von einem einzigen Thema dominiert ist. Und das lautet für mich ganz klar Abhängigkeit. Und dies in all ihren "wundervollen" Facetten. Abhängigkeit voneinander, aber auch seine ganz persönlichen Abhängigkeiten (Alkohol, Koks). Eine riesige Bandbreite, wie mir scheint.

Abhängigkeiten in Beziehung gehören in gewisser Weise dazu, jedoch nur bis zu einem gewissen Grad. Manchmal sind sie jedoch einziges Mittel, um Beziehungen aufrecht zu erhalten. Aber um welchen Preis?

Du schreibst, dass du die Beziehung auf jeden Fall aufrecht erhalten willst. Gut. Aber aus welchen Gründen?

Meiner Meinung nach habt ihr euer Haus auf einem komplett maroden Untergrund gebaut. Dass es noch immer irgendwie und gerade noch so steht, dafür bist du verantwortlich. Du allein, er rührt doch keinen Finger. Mühsam versuchst du zu retten, was noch zu retten ist, pflanzt ein Blümchen in den Vorgarten, besserst hier und da aus, damit es nicht komplett einstürzt und willst dir selbst nicht eingestehen, dass das komplette Gebäude reif für die Abrissbirne ist. Klar, dass du dann in gewissen Situationen Wutanfälle bekommst - wo soll all der angestaute Frust denn sonst hin? Du bist traurig und enttäuscht, dass das, was du aufgebaut hast, nun letzten Endes doch kein rosarotes Märchenschloss geworden ist.

Aber jetzt ist es an der Zeit, die Augen zu öffnen. Mach dir erst mal klar, warum du noch immer mit diesem Mann zusammen bist. Was hält euch denn bitte zusammen? Warum diese Abhängigkeit? Du musst dich um ihn kümmern wie um ein 3. Kind. Das ist nicht das, was man gemeinhin unter Partnerschaft versteht. Ich kann nachvollziehen, dass man einem Menschen, der einem eine Menge bedeutet, zur Seite stehen will, dass man ihn nicht im Regen stehen lassen will, wenn es hart auf hart kommt. Aber irgendwann ist auch mal Schicht im Schacht. Irgendwann muss er für sein eigenes Handeln auch selbst die Verantwortung übernehmen und dafür gerade stehen.

Was hält dich?

Viele Grüße,
Passion perdue

Warum....
... ich die Beziehung erhalten möchte habe ich gerade in der Antwort an Brooke geschrieben. Du hast absolut Recht damit, dass unsere Beziehung auf marodem Untergrund gebaut ist - das macht es auch so schwierig. Man sollte die Vergangenheit ausradieren können... uns fehlt absolut der "normale" Aufbau einer Beziehung mit Kennenlernen, sich langsam annähern etc. und aus der ganzen Drogengeschichte resultieren nicht nur seine Abhängigkeiten zum Alkohol sondern auch zu mir, denn wenn ich ihn rausschmeisse hat er gar nix in der Hand. Weder eine Ausbildung noch Wohnung noch sonstwas, er könnte nicht einmal mehr in der Schweiz bleiben.

Aber das alleine hält mich nicht, es ist wie bereits oben beschrieben der inständige Wunsch die Familie zu erhalten und ich denke, er kann sich ändern, wenn er endlich anfängt daran zu arbeiten. Er ruht sich zu lange auf kleinen Erfolgen aus, bekommt aber von mir auch nicht die Bestätigung, die er eigentlich erwartet, denn für mich sind es eben "kleine" Erfolge, für ihn sind es aber Meilensteine... die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen und ich denke, wenn wir beide an unserer Sicht auf die Dinge (Erfolge) arbeiten, könnten wir uns annähern - ich könnte vielleicht wieder Respekt aufbauen und er würde sehen, dass er noch einen weiten Weg vor sich hat um wirklich ein Partner für mich und ein Vater für die Kinder zu sein.

Ich bin sehr froh aus Deiner Antwort zu lesen, dass meine Reaktionen offenbar doch nicht so hirnrissig sind, wie ich manchmal glaube und dass auch für andere nachvollziehbar ist, wie ich mich fühle, denn genau das hast Du aus meiner Geschichte rausgelesen. Es gibt Mut zu spüren, dass man/ich nicht komplett verrückt ist, denn in dem ganzen Gefühlschaos bin ich mir dessen manchmal nicht mehr ganz so sicher.

Vielen Dank dafür!
LG starshine

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4. Oktober 2004 um 15:59
In Antwort auf durga_11854162

Hallo starshine!
Für mich hört sich das so an, als wenn da ohne professionelle Hilfe nichts zu tun wäre. Die Paartherapie kannst du gleich vergessen, solange er das Alkohol-Problem hat, bringt sie nichts. Warum gehst du nicht zu einem Therapeuten? Laß dich von deinem Hausarzt beraten, denn dein Streß scheint dich auch körperlich anzugreifen (deine Erinnerungs-Lücken).
Was ihn betrifft: er hat sich dir gegenüber von Anfang an nicht gerade nett verhalten, was für eine Familie willst du mit diesem Kerl? Wie lange willst du diese Sachen noch vor den Kindern verheimlichen? Kinder sind nicht blind oder dumm.
Er schaut sich nach anderen Frauen, will kaum noch Sex mit dir, respektiert dich nicht, dein Geld gefällt ihm aber ganz gut. Wo siehst du die Liebe bei ihm?
Ich hoffe, du findest einen Weg.

Wo sehe ich die Liebe zu ihm...
... eine supergute Frage über die ich lange nachdenken musste. Wir haben wirklich vieles zusammen durchgestanden, viele gute Gespräche geführt, haben uns gestritten und doch auch neue Ebenen erreicht. Die Zeiten sind natürlich nicht immer nur schlecht, wir erleben auch viel Schönes - oder aber ich bin ein unverbesserlicher Optimist. Wenn ich ganz tief in mich gehe und alles in einen Topf werfe und umrühre, bleibt trotz allem noch der Mut weiterzumachen oben auf. Ich weiss, dass die Hoffnung das grösste Uebel aus der Büchse der Pandora war, aber ich kann einfach nicht (noch nicht?) aufgeben. Trotz all seiner Fehler und Unzulänglichkeiten sehe ich, dass er zumindest unseren Kindern etwas geben kann und das könnte ich nicht ersetzen.
Also suche ich einen anderen Weg und ich hoffe ihn zu finden.
LG starshine

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