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Wie kann ich ihn dazu bringen, im Haushalt zu helfen?

24. Mai 2007 um 17:05

Hallo!

Bin vor ca. 1/2 Jahr mit meinem Freund zusammengezogen. Sozusagen ein "eigenes" Häuschen mit großem Garten usw.

Anfangs war es kein Problem, wenn wir einmal in der Woche sauber gemacht haben, haben wir dies zusammen getan. (Ich habe aber mehr getan als er.)
Seit kurzem bekommt er seinen Hintern nicht mehr hoch.
Es kennt ja eigentlich jeder, wenn man putzen muss, muss man sich einen Ruck geben und sagen: "So, jetzt mach ich das und dann ist das fertig!" Wenn ich dann loslegen will und ihn frage, ob wir das mal schnell machen wollen, heißt es: "Gleich." Meistens bin ich dann mit den Arbeiten schon fast fertig und dann kommt von ihm: "Was soll ich denn noch machen?" Dann sage ich meistens: "Nix mehr, schönen Dank auch!" Das artet dann wieder in Streit aus. Naja, und so ist das dann auch mit Wäsche waschen und aufhängen, bügeln und die Gartenarbeit bleibt auch an mir hängen.

Seitdem wir zusammengezogen sind, arbeite ich nur halbtags. Vormittags habe ich dann noch Zeit, hier im Haus was zu machen. Mache ich ja auch, aber ich denke, dass, wenn man zusammenlebt, sich die Arbeit auch teilen sollte (auch wenn er den ganzen Tag auf der Arbeit ist) Ab Juni arbeite ich wieder Vollzeit und bin dann ab morgens 6 bis abends 17 Uhr aus dem Haus. Ich sehe es dann aber auch nicht mehr ein, dass ich mich dann trotzdem abends noch 2-3 Stunden hinstelle und die Wäsche allein mache und alles was sonst noch so anfällt.

Ich weiß nicht, vielleicht bin ich etwas egoistisch oder ich verlange zuviel von ihm, aber ab und zu fühle ich mich hier nicht mehr daheim, sondern eher als die Putzfrau, die sich hier sowohl körperlich, als auch finanziell den A**** aufreißt.

Habe wirklich keine Ahnung, wie ich ihn dazu bringen soll, wenigstens und vor allem, wenn ich wieder Vollzeit arbeite, mitzuhelfen.

LG Melli

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24. Mai 2007 um 17:43

Wenn du wieder Vollzeit arbeitest,
machst du eben nur deinen Teil und lässt seinen liegen. Sollte doch nicht so schwer sein.

Alternativ könnt ihr ja auch zusammenlegen und eine Putzfrau einstellen.

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25. Mai 2007 um 8:38

HUHU
Hallo da

Also, erpress ihn doch.

Sag z.B dass wenn er nicht mehr hilft, dass du keinen sex mehr mit ihm hast. Ich glaub das funktioniert. Ich sag das manchmal so zum spass meinem freuns (niht weil er ned putzt, eifach wegen anderen sachen) und er mancht sofort was ich sage lol... er kann ja ned ohne sex leben.

Und falls er dann einwiligt dir IMMER zu helfen, sagst du: "Ich hab irgendwo gelesen dass es gut sei, wenn beide nack das Haus putzen" (habs wirklich gelesen) das soll gut gegeb die monotonie sein

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25. Mai 2007 um 9:48

Ist doch ganz einfach....
wenn er freiwillig nicht mithilft, bleiben seine Sachen halt liegen, spätestens wenn er keine Unterhose mehr im Schrank findet wird er anfangen zu waschen. Lässt er seine Sachen überall rumliegen und es stört dich weil er sie nicht wegräumt, schaff dir einen Karton an und räum die Sachen dort rein, stell den Karton in irgendeine Ecke, irgendwann wird er Ihn schon ausräumen. Genauso mit Einkäufen weil du auch den finanziellen Aspekt angesprochen hast...kauf für dich ein, für ihn nicht mehr, koch nicht mehr für ihn..usw. Und ich würde an deiner Stelle die ganze Zeit schön freundlich dabei bleiben, wenn er sich beschwert ihn unschuldig angucken und so tun als würdest du das ganze garnicht verstehen und sagen "Schatzi, ich mach es doch nicht anders als du, was beschwerst du dich?"
lg Probyn

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30. Mai 2007 um 15:59

Meine erfahrungen zum thema männer und aufräumen
Ich werd jetzt mal hier meine Erfahrungen hinschreiben, was die Hilfe im Haushalt von Männern angeht.

1. Der erste Mann, mit dem ich zusammen gezogen bin war mein Mitbewohner während des Studiums. Damals kannte ich das Aufräumproblem noch nicht und hab mir daher auch keine gedanken darüber gemacht. Ich hab einfach immer alles weggeräumt, geputzt und sauber gemacht, was micht gestört hat, ob das jetzt von ihm war, oder von mir. Ich bin einfach davon ausgegangen, dass er es genau so macht. Als mir dann irgendwann aufgefallen ist, dass das nicht der fall ist,und ich ihm aber auch keine vorschriften machen wollte hab ich versucht noch deutlicher aufzuräumen (also nicht mal hier, mal da ein bisschen, sondern wenn, dann so, dass alles geglänzt hat, so dass es einem blinden aufgefallen wäre). Ich habe gehofft, dass er dann ein schlechtes gewissen kriegt und auch aufräumt. war aber nicht so. Im gegenteil. er hat mich zur weißglut getrieben, in dem er sich auch noch beschwert hat, was ich jetzt wieder nicht richtig gemacht habe...

Darauf hin hab ich dann die Methode nummer 2 angewandt:
Ich hab einfach alles liegen lassen, was nicht eindeutig von mir war, andererseits, meine sachen sofort weggeräumt und keinen brösel zurückgelassen.
Mit dieser Methode hatte ich dann zwar nicht mehr so viel arbeit, aber die nachteile davon sind, dass es erstens trotzdem aussieht, wie bei hempels unterm sofa, zweitens muss man trotzdem ab und zu was von ihm wegräumen, weil man sonst zum beispiel gar nicht an den tisch zum essen kommt, wenn man nicht seinen teller von vorgestern zur seite räumt und drittens wird man noch viel sensibler für alles, was er NICHT wegräumt und muss sich den ganzen tag nur aufregen.
Letztendlich bin ich aus dieser Wg ausgezogen, hab mich dort nicht mehr wohlgefühlt. bin dann mit meinem freund zusammen gezogen und wollte dann natürlich alles besser machen:

Methode 3:
Ich hatte anfangs so die vorstellung, dass wir einfach immer gemeinsam aufräumen, schließlich machen wir ja auch den dreck gemeinsam. so können wir zusammen etwas zeit verbringen und sind beide froh, wenn wir es geschafft haben. so einfach wars dann aber nicht.
immer wenn ich aufräumen wollte hatte er garantiert grade etwas anderes wichtiges zu tun und wollte jetzt nicht und nachher auch nicht... das führte dann fast schon automatisch zu

methode nummer 4:
ich hab mir dann gedacht, bevor ich wieder das hausmädchen spiele lass ich einfach alles genau so liegen, wie er es auch macht. die folge davon war dann, dass ihm irgendwann aufgefallen ist, wie schlimm es hier aussieht. daraufhin war er dann unzufrieden, ist aber nicht auf die idee gekommen aufzuräumen. und wenn ich dann gesagt hab

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30. Mai 2007 um 16:05

Also ich weiß nicht, was ihr habt....
...bei uns bin leider ich diejenige, die alles herumliegen lässt *ggg*.... irgendwie sind wir da anders gepolt. Manchmal glaub ich, mein Freund wäre die bessere Frau.

Wir sind jetzt beide nicht gerade sooooooo ordentlich, aber sobald uns das Chaos über den Kopf wächst, tun wir uns zusammen und räumen halt auf. Aber bei uns gibts keine Regeln, was den Haushalt anbelangt. Das geht automatisch. Gott sei dank hat er vor mir fünf Jahre alleine gewohnt und kann sein Zeug selber waschen, was er auch tut.

ansonsten kann ich dir nur den gleichen tipp geben: Einfach sein zeug liegen lassen. Sex-Entzug ist doch ein wenig übertrieben, das führt zu gar nix.

LG
Anna

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30. Mai 2007 um 16:08
In Antwort auf sage_12650819

Meine erfahrungen zum thema männer und aufräumen
Ich werd jetzt mal hier meine Erfahrungen hinschreiben, was die Hilfe im Haushalt von Männern angeht.

1. Der erste Mann, mit dem ich zusammen gezogen bin war mein Mitbewohner während des Studiums. Damals kannte ich das Aufräumproblem noch nicht und hab mir daher auch keine gedanken darüber gemacht. Ich hab einfach immer alles weggeräumt, geputzt und sauber gemacht, was micht gestört hat, ob das jetzt von ihm war, oder von mir. Ich bin einfach davon ausgegangen, dass er es genau so macht. Als mir dann irgendwann aufgefallen ist, dass das nicht der fall ist,und ich ihm aber auch keine vorschriften machen wollte hab ich versucht noch deutlicher aufzuräumen (also nicht mal hier, mal da ein bisschen, sondern wenn, dann so, dass alles geglänzt hat, so dass es einem blinden aufgefallen wäre). Ich habe gehofft, dass er dann ein schlechtes gewissen kriegt und auch aufräumt. war aber nicht so. Im gegenteil. er hat mich zur weißglut getrieben, in dem er sich auch noch beschwert hat, was ich jetzt wieder nicht richtig gemacht habe...

Darauf hin hab ich dann die Methode nummer 2 angewandt:
Ich hab einfach alles liegen lassen, was nicht eindeutig von mir war, andererseits, meine sachen sofort weggeräumt und keinen brösel zurückgelassen.
Mit dieser Methode hatte ich dann zwar nicht mehr so viel arbeit, aber die nachteile davon sind, dass es erstens trotzdem aussieht, wie bei hempels unterm sofa, zweitens muss man trotzdem ab und zu was von ihm wegräumen, weil man sonst zum beispiel gar nicht an den tisch zum essen kommt, wenn man nicht seinen teller von vorgestern zur seite räumt und drittens wird man noch viel sensibler für alles, was er NICHT wegräumt und muss sich den ganzen tag nur aufregen.
Letztendlich bin ich aus dieser Wg ausgezogen, hab mich dort nicht mehr wohlgefühlt. bin dann mit meinem freund zusammen gezogen und wollte dann natürlich alles besser machen:

Methode 3:
Ich hatte anfangs so die vorstellung, dass wir einfach immer gemeinsam aufräumen, schließlich machen wir ja auch den dreck gemeinsam. so können wir zusammen etwas zeit verbringen und sind beide froh, wenn wir es geschafft haben. so einfach wars dann aber nicht.
immer wenn ich aufräumen wollte hatte er garantiert grade etwas anderes wichtiges zu tun und wollte jetzt nicht und nachher auch nicht... das führte dann fast schon automatisch zu

methode nummer 4:
ich hab mir dann gedacht, bevor ich wieder das hausmädchen spiele lass ich einfach alles genau so liegen, wie er es auch macht. die folge davon war dann, dass ihm irgendwann aufgefallen ist, wie schlimm es hier aussieht. daraufhin war er dann unzufrieden, ist aber nicht auf die idee gekommen aufzuräumen. und wenn ich dann gesagt hab

Fortsetzung
wenn ich dann gesagt hab "komm, wir machen das jetzt schell, danach ists wieder schön", dann hatte ich vielleicht für 15 min einen helfer und dann stand ich wieder allein da, mit der saubermacherei.
Mittlerweile bin ich bei

Methode 5:
Damit bin ich eigentlich wieder da, wo ich angefangen hab und mach wieder alles selbst.
Von zeit zu zeit versuch ich dann aufgaben an ihn abzugeben, das erfordert manchmal ein wenig geduld, aber immerhin kann er jetzt mittlerweile schon seinen teller direkt nach dem essen in die spülmaschine räumen und auch schon ab und zu mal saugen.
Als nächstes werden wir lernen, dass man das waschbecken im bad auch des öfteren mal putzen muss... (ist nicht ganz so ernst gemeint, aber ihr wisst ja, was ich mein)
So hab ich zwar mehr arbeit, bin aber einfach zufriedener, weil die wohnung jetzt so aussieht, wie ich es gern hätte und der herr lernt auch langsam, dass sich das nicht von allein macht...

Liebe Grüße

Olivia

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30. Mai 2007 um 23:27

Die gargi-methode
mein freund mußte in letzter zeit sehr viel arbeiten und hat daher kaum im haushalt mitgeholfen. jetzt arbeitet er wieder 'normal', hatte aber vergessen, daß auch er mal was im haushalt tun könnte.
meine erpressungs-methode: entweder er hilft mit, oder er bezahlt eine putzfrau.
gut, ich bin etwas gemein, aber ich kenne da inzwischen keine gnade mehr. die 'die anderen sachen liegenlassen'-methode bringt nix außer noch mehr ärger, denn im zweifel stinkt es überall nach vergammelten tellern, ungewaschener wäsche etc. meine ex-wg hat mich fast in den wahnsinn getrieben. ich bin allerdings auch super-pingelig, bei mir werden allein einmal im monat die fenster geputzt.
naja. jedenfalls hat es bei meinem freund 100% gewirkt, er steht jetzt sogar jeden monat eine viertelstunde eher auf, um mir noch helfen zu können.
wirkt aber wahrscheinlich nur bei so lieben männern wie meinem freund.
grüße!

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31. Mai 2007 um 10:02

Die IDEE!!!
Mein Freund hatte auch mal diese Phase. Allerdings brauch er damit gar nicht anfangen!!!
Zum Beispiel räume ich seinen Schrank nicht mehr auf! Muss er halt mit knittrigen Hemden rum laufen!!! (macht er dann seltenst, eher bügelt er 1 Hemd (aber auch wirklich nur das eine). Und seine Bettseite lass ich auch liegen weil da ständig seine Klamotten rum liegen. Allgemein würd ich dir raten: Beobachte wo dein Freund sich am liebsten aufhält, und alles was sein zeug ist (was er wieder einmal stehen lassen hat) schmeißt du direkt dahin. Bei mir hats gewirkt. Oder du kehrst mal den ganzen Dreck auf "seine Seite". Mal ganz provokativ. Damit er sieht wieviel es sein kann!

Viel Glück

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