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Wie handhabt ihr die Rollenverteilung in eurer Beziehung?

26. Juli 2012 um 9:02

Ich bin letztens eine alte Kollegin begegnet. Wir haben uns dann mal auf einen Kaffee getroffen und da erzählte sie mir von ihrer Beziehung. Sie (32) ist seit 5 Jahren mit ihrem Freund (36, 37, weiß ich nicht mehr genau) zusammen, der ein Kind in die Beziehung mitgebracht hat, das jetzt 12 ist. Als sie mir dann erzählt hat, dass sie jetzt *klischeemodusan*Hausfrau und Mutter*klischeemodusaus* sei, ist mir fast alles aus dem Gesicht gefallen. Ich hatte sie eigentlich als starke, unabhängige Frau in Erinnerung und jetzt erzählte sie plötzlich, dass sich ja jemand um den Jungen kümmern muss, wenn er aus der Schule kommt und den Haushalt machen muss. Ihr Freund arbeitet für 38/Woche bei einer Versicherung und ist derjenige, der *klischeemodusan*die Brötchen nach Hause bringt*klischeemodusaus*.
Wie handhabt ihr denn die Verteilung von Rollen in eurer Partnerschaft? Ich selbst könnte mir nie vorstellen, nicht mehr arbeiten zu gehen und mich dafür zu Hause um alles zu kümmern. Allerdings habe ich geglaubt, dass es meiner Kollegin auch sie ginge. Kann man sich so sehr für den Partner ändern?

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26. Juli 2012 um 11:12

Ich weiß nicht...
Da sieht man mal wie sehr die Meinungen auseinander gehen

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26. Juli 2012 um 16:54

Das hat nicht immer was
mit Klischee zutun. In unserem Fall ist er nun mal derjenige der fast das 3-fache von mir verdient. Wenn wir Kinde rhaben können wir von meinem Gehalt nicht alle leben. Also werde ich Zuhause sein.

Und man kann sich durchaus auch für das Kind des Partners verantwortlich fühlen und wenn es ihr damit gut geht, ist doch alles okay.

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26. Juli 2012 um 20:13

Ich glaube,
wenn man das nur für seinen Partner tut, dann geht das nicht lange gut, weil man dann unglücklich wird. Ich denke aber auch, dass es Frauen gibt, die gerne bereit sind, zumindest einen Teil ihres Lebens Hausfrau und Mutter zu sein. Ich könnte das nicht, denn ich brauche meinen Beruf, andernfalls würde ich unausstehlich werden und damit würde ich dann ja auch niemanden glücklich machen. Dass meine Einstellung dazu jedoch schwerer mit einem Kinderwunsch unter einen Hut zu bringen ist, als wenn ich gerne ein paar Jahre lang Hausfrau und Mutter sein würde, ist natürlich klar.

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29. Juli 2012 um 20:35

Bei uns..
ist es so, dass wir nicht zusammen wohnen, ich aber ehrgeiziger bin (Ausbildung und im 2. LJ nen Schnitt von 1,2), was Karriere und Leben angeht. Er macht seine Fachhochschulreife, hat die Prüfungen aber alle vermasselt und wiederholt nun. Er ist eher der, der nur so viel tut, wie er muss. Er sagt auch, we wird einmal "Karriere-Hausmann".
falls wir unsere Beziehung weiterführen können und sich nichts ändert, dann würde ich die Brötchen verdienen :p Garantiert...

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30. Juli 2012 um 9:06

Hallo ihr Lieben!
Ich hoffe, ihr hattet alle ein schönes Wochenende.
Offenbar gehen die Antworten ja ganz schön weit auseinander. Meine Mutter hat mir gestern den Link zu einer Umfrage geschickt, der noch ganz gut zum Thema passt: http://www.partnersuche.de/aktuelle-umfrage

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14. August 2012 um 14:10

Mein Mann und ich
wohnen seit 5 1/2 Jahren zusammen, es gab keine Rollenverteilung, hatten beide eine (mindestens) 40 Stunden Woche.
Jetzt bin ich mit unserem ersten Kind schwanger, habe ein BV, bin also zuhause, mein Mann arbeitet natürlich.
Ich mache jetzt gerne den Haushalt, ich habe doch viel mehr Zeit als er. Ich koche auch gerne. Wenn ich mal einen schlechten Tag habe, und gar nichts mache, ist das auch kein Problem. Wenn ich am Wochenende Wäsche wasche, hängt sie mein Mann auf, ohne das ich was sagen muss oder so. Ich bekomme am Wochenende auch immer Frühstück gemacht.
Ich mache also jetzt definitiv mehr im Haushalt als er, aber bin nicht das Hausmütterchen, ich mache es wirklich gerne. Bin dann 3 Jahre in Elternzeit, da ist es auch klar, das ich das meisste im Haushalt machen werde.
Wenn ich wieder Arbeiten gehe, wird mein Mann wieder mehr mit anpacken.
Ich habe auch immer gearbeitet, um nicht abhängig zu sein und vor allem gerne gearbeitet. Jetzt freue ich mich und geniesse mein Hausfrauen-Dasein.
Macht es deine Freundin gerne? Oder MUSS sie? Also ich denke, man kann eine starke Frau sein, und trotzdem hingebungsvolle Hausfrau. Es kommt nur drauf an, was man selbst will. Aber abdegrarieren lassen als Hausfrau würde ich mich niemals.
Oje, sorry für den langen Text, ist glaub ich etwas wirr, hoffe du verstehst mich

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2. September 2012 um 17:36

Wir
Ich bin auch vollzeit mit den Kindern zu Hause. Kinder machen nun mal Arbeit. Unsere älteste Amelie is 8,5 Jahre alt. Es gibt einen Spruch der Durchaus zutriftt. "Kleine Kinder kleine Sorgen, Große Kinder große Sorgen."
Es ist zwar nicht das Kind deiner Freundin, aber wenn der Junge bei den beiden wohnt dann muss ja auch mal seine Wäsche gewaschen werden. Vielleicht fühlt sie sich einfach ein Stück weit für ihn verantwortlich.

Solange du noch keine Kinder hast kannst du das denke Ich nicht beurteilen. Ich würde auch bei einem Kind in dem alter nicht arbeiten gehen. In dem Alter kommt man gerade in die Pubertät und gerade dann braucht man eine ständige Bezugsperson.
Ich finde es lobenswert dass sie sich so viel um das Kind ihres Partner kümmert. Hast du darüber schon einmal nachgedacht? Sie muss es ja schließlich nicht.

Emma

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2. September 2012 um 20:15

Der Job mienes Mannes macht es fuer mich momentan unmoeglich, zu arbeiten
zumindest, solange der Zwerg noch so klein ist.

Mein Mann ist Soldat, wir ziehen alle 2 - 3 Jahre um, in aller Welt, ausserdem ist er alle 1 - 2 Jahre für ein komplettes Jahr weg, im Einsatz.
Momentan, unser Kind ist anderthalb, bin ich zu Hause, wir sind gerade erst umgezogen, ziehen jetzt nach 6 Wochen schon wieder um, in die USA.
Ich studiere aber noch und finde das also nicht schlimm.

ich weiss auch, dass mein Mann sich um Haus und Kinder kümmern wird, wenn er aus der Army raus ist und ich Karriere machen will.


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4. September 2012 um 18:56

Ja das glaube ich, sonst haette ich ihn nicht geheiratet
zumal er verletzt wurde und so einfach eh nicht mehr ne Arbeit finden wird.

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