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Wie geht ihr mit diesen permanenten Enttäuschungen um?

26. September 2007 um 10:27 Letzte Antwort: 17. November 2009 um 9:58



Die ja nun mal nicht ausbleiben, wenn man Geliebte ist. Schließlich kommt man da ja immer erst an zweiter, dritter Stelle. Andauernd ist man die Gearschte.

Ihr seid verabredet, freut euch aufs Date, mal es euch schon in den buntesten Farben aus.
Und dann? Die Absage. Es klappt nicht, weil die Frau/Freundin doch nicht weg ist oder plötzlich krank ist oder oder oder.

Wie geht ihr damit um?
Ich bin dann erst immer total enttäuscht. Dann kommt die Wut. Und dann?
Und dann sollte doch wohl eigentlich der Arschtritt kommen. Meinerseits versteht sich.
Aber irgendwie... Shit Shit Shit.


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26. September 2007 um 10:40

Dann kommt....
das große Heulen, in Selbstmitleid versinken... sich fragen kann er sich nicht einfach trennen und bei mir sein, ich ab ihm doch so viel zu geben, alles was er brauch, was stimmt mit mir nicht das er sich nicht für mich entscheidet
und die schlimmste aller Fragen WAS HAT SIE WAS ICH NICHT HAB????






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26. September 2007 um 10:50

Aber ich..
dachte dein Geliebter hat sich für dich entschieden?
Wieso jetzt diese deprimierende Mail??

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26. September 2007 um 10:55

Wie man damit umgeht ?
Augen zu, Zähne zusammenbeissen und es sich auf irgendeine Art und Weise schön reden, sprich sich die positiven Erlebnisse oder Aussagen in Erinnerung rufen. So hab ich es bisher immer gemacht wenn ich entschäuscht war von ihm.

Nur in meiner jetzigen Situation hilft das auch nimmer...

Das ist die Scheiße an der Sache eine Geliebte zu sein.... Du musst Dich mit dem begnügen was für Dich übrig bleibt und das ist in den allermeisten Fällen nicht gerade viel.

Es ist nicht leicht den Arschtritt zu machen, aber wenn Du da rauskommen willst dann führt kein Weg dran vorbei.

Kopf hoch und sei stark !!!!

Alles Liebe von

Meinesonne

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26. September 2007 um 10:55

Ich habe mich einfach so tierisch gefreut...
und wenn dann schon morgens das Handy geht, dann weiß ich schon vorher, es ist er, jetzt sagt er ab.
Also bei ihm kommt das öfters vor. Und es wird jedes mal ätzender. Und ich wütender.
Er ist momentan in Berlin, ich sollte ihn vom Bahnhof abholen und dann...
Aber jetzt ist sie krank, da geht das natürlich nicht.

Okay, ich werde jetzt den freien Nachmittag/Abend nutzen und mal nach IKEA fahren. Tolle Alternative.

Ich mache mir mehr so Gedanken in die Richtung, vielleicht ist er ja jetzt erleichtert, ein Date abgesagt, er kann also ganz easy nach hause fahren, ohne Lüge, ohne schlechtes Gewissen.
Vielleicht will er mich gar nicht mehr und schiebt tausend Gründe vor, bis ich endlich den Abgang mache, weil ich es nicht mehr aushalte.

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26. September 2007 um 10:57
In Antwort auf jola_12688332

Aber ich..
dachte dein Geliebter hat sich für dich entschieden?
Wieso jetzt diese deprimierende Mail??

Damit meinst du jetzt nicht mich, oder?
Weil mein "mir fällt gerade kein Ausdruck für ihn ein" hat sich DEFINITV nicht für mich entschieden.

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26. September 2007 um 11:00
In Antwort auf kym_12076016

Wie man damit umgeht ?
Augen zu, Zähne zusammenbeissen und es sich auf irgendeine Art und Weise schön reden, sprich sich die positiven Erlebnisse oder Aussagen in Erinnerung rufen. So hab ich es bisher immer gemacht wenn ich entschäuscht war von ihm.

Nur in meiner jetzigen Situation hilft das auch nimmer...

Das ist die Scheiße an der Sache eine Geliebte zu sein.... Du musst Dich mit dem begnügen was für Dich übrig bleibt und das ist in den allermeisten Fällen nicht gerade viel.

Es ist nicht leicht den Arschtritt zu machen, aber wenn Du da rauskommen willst dann führt kein Weg dran vorbei.

Kopf hoch und sei stark !!!!

Alles Liebe von

Meinesonne

Hallo du,
hatte dich schon angemailt

Da gibt es nichts mehr schön zu reden. Das ist es ja gerade. Seit einer Woche versuchen wir uns zu treffen und jedes Mal klappts dann doch wieder nicht. Euphorie - Absturz. Immer dasselbe. Das macht keinen Spaß mehr.

Wahrscheinlich hat seine Freundin einen 7. Sinn entwickelt. Hätte ich an ihrer Stelle auch

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26. September 2007 um 11:02
In Antwort auf sherry_12651985

Damit meinst du jetzt nicht mich, oder?
Weil mein "mir fällt gerade kein Ausdruck für ihn ein" hat sich DEFINITV nicht für mich entschieden.

Sorry
aber mir war so das du das hier geschrieben hast....

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26. September 2007 um 11:10
In Antwort auf jola_12688332

Sorry
aber mir war so das du das hier geschrieben hast....

Leider nein
schön wärs.

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26. September 2007 um 11:20
In Antwort auf jola_12688332

Dann kommt....
das große Heulen, in Selbstmitleid versinken... sich fragen kann er sich nicht einfach trennen und bei mir sein, ich ab ihm doch so viel zu geben, alles was er brauch, was stimmt mit mir nicht das er sich nicht für mich entscheidet
und die schlimmste aller Fragen WAS HAT SIE WAS ICH NICHT HAB????






Was hat die Frau was ihr nicht habt?!...
Sie hat seine Liebe.....
Das was ihr nieeee bekommen werdet....
Ihr seid doch nur Zeitvertreib und Ablage....

So ist das und da gibts nix anderes....

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26. September 2007 um 11:33

Erinnerung
Ich erinnere mich sehr gut an diese Situationen.

Ich habe dann meinen Gefühlen ihm gegenüber freien Lauf gelassen (gemotzt, mich beschwert, meine Enttäuschung deutlich gezeigt und mich manchmal auch demonstrativ mit anderen verabredet). Ich wollte es ihm nicht zu bequem machen ("macht doch nichts Schatz, dann räume ich halt meine Wohnung auf und wir treffen uns morgen, übermorgen oder nach Weihnachten"). Sonst reißt es ein und es ist dann IMMER der einfachere Weg DIR abzusagen.

REAL habe ich dann etwas schönes unternommen und mich ohne ihn amüsiert. Wenn ich zuuuu sauer war, habe ich auch Ausstiegsszenarien entworfen. Das hat er dann aber sehr schnell gespürt...

Mach es ihm nicht zu einfach! Manche Männer brauchen den Druck, weil sie gern immer den bequemsten Weg wählen. Ist ja irgendwie auch menschlich.

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26. September 2007 um 11:35
In Antwort auf rafiqa_11946270

Was hat die Frau was ihr nicht habt?!...
Sie hat seine Liebe.....
Das was ihr nieeee bekommen werdet....
Ihr seid doch nur Zeitvertreib und Ablage....

So ist das und da gibts nix anderes....

Träum weiter
deine haßerfüllten Träume und wenn du aufwachst schau dich um, ob er noch da ist.

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26. September 2007 um 12:03
In Antwort auf rafiqa_11946270

Was hat die Frau was ihr nicht habt?!...
Sie hat seine Liebe.....
Das was ihr nieeee bekommen werdet....
Ihr seid doch nur Zeitvertreib und Ablage....

So ist das und da gibts nix anderes....

Das denkst du
aber vielleicht ist es auch nur verantwortung der frauen und den kindern gegenüber ... finanzielle abhängigkeit ... nicht wissen was die zukunkft bringt und und und
mein geliebter kommt nach einer geschäftsreise zuerst zu mir.
wenn ich etwas brauche ist er immer für mich da.
nur wenn er geschäftlich unterwegs ist, steht er mir (aber auch der frau) nicht zur verfügung (also er kann mir dann nicht helfen).
er fährt auch nicht immer nach hause, selbst wenn er es könnte übernachtet er auswärts. warum macht ein mann da? sicherlich nicht weil es so schön zu hause ist.

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26. September 2007 um 12:18
In Antwort auf rafiqa_11946270

Was hat die Frau was ihr nicht habt?!...
Sie hat seine Liebe.....
Das was ihr nieeee bekommen werdet....
Ihr seid doch nur Zeitvertreib und Ablage....

So ist das und da gibts nix anderes....

Oh das spricht eine
betrogene Ehefrau
Zum piepen *g*

Frag du dich doch mal, was DU NICHT hast, dass Er es sich woanders holt *gg*

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26. September 2007 um 13:13

@axtmörderin
Ich dachte, du wolltest den Typ abhaken?
Hattest du dir nicht fest vorgenommen, aus dieser Geschichte herauszukommen?
Und nun lässt du dich von Date zu Date vertrösten?
Das kann ich fast gar nicht glauben.
Tu dir das doch nicht länger an. Alles, was du bisher erzählt hast, weist daraufhin, dass er dir Null Respekt entgegenbringt.

Wenn er sich das nächste Mal meldet, dann hast du einfach mal keine Zeit.
Und das übernächste Mal auch nicht.
Denk einfach immer dran, dass selbst wenn ihr euch seht, er dann schon ganz schnell wieder gehen muss und du danach genau in der gleichen Warteschleife hängst, wie jetzt auch. Das Treffen bringt dir gar nix.

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26. September 2007 um 13:33
In Antwort auf sursulapitschi

@axtmörderin
Ich dachte, du wolltest den Typ abhaken?
Hattest du dir nicht fest vorgenommen, aus dieser Geschichte herauszukommen?
Und nun lässt du dich von Date zu Date vertrösten?
Das kann ich fast gar nicht glauben.
Tu dir das doch nicht länger an. Alles, was du bisher erzählt hast, weist daraufhin, dass er dir Null Respekt entgegenbringt.

Wenn er sich das nächste Mal meldet, dann hast du einfach mal keine Zeit.
Und das übernächste Mal auch nicht.
Denk einfach immer dran, dass selbst wenn ihr euch seht, er dann schon ganz schnell wieder gehen muss und du danach genau in der gleichen Warteschleife hängst, wie jetzt auch. Das Treffen bringt dir gar nix.

Ja, du hast recht.
Ich habe mich auch kaum getraut den Beitrag hier reinzustellen.
Bin ja selber inzwischen total unglaubwürdig.

Ich weiß nicht, warum ich das nicht geregelt kriege.
Weiß es nicht.

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26. September 2007 um 13:43
In Antwort auf sherry_12651985

Ja, du hast recht.
Ich habe mich auch kaum getraut den Beitrag hier reinzustellen.
Bin ja selber inzwischen total unglaubwürdig.

Ich weiß nicht, warum ich das nicht geregelt kriege.
Weiß es nicht.

@weil du es nicht wahrhaben willst...
weil du immer noch hoffst, du wirst ihn irgendwann dazu kriegen oder es wird irgendetwas passieren, dass er doch noch tiefere Gefühle für dich entdeckt.

Aber ich glaube, diesen Kampf solltest du aufgeben. Es wird nicht passieren.
Was nichts damit zu tun hat, dass du nicht liebenswert genug bist oder irgendetwas falsch gemacht hast, sondern schlicht und einfach daran liegt, dass er an dir eben nicht in dem Maße interessiert ist, wie du an ihm.
So was gibt es halt nun mal und die Gegenseitigkeit von Gefühlen kann man nicht erzwingen.

Außerdem, und das weißt du selbst, ist der Typ im Grunde ja ein Schwein. Der ist doch noch gar nicht so lange mit seiner Freundin zusammen, richtig? Und betrügt sie von Anfang an mit dir? Das ist obermies.
Und intellektuell kann er dir auch nicht das Wasser reichen, richtig?
Der holt sich über dich eine Bestätigung seines Egos und etwas Sex.
Obwohl er dir nicht das Wasser reichen kann, fährt so eine tolle Frau wie du auf ihn ab und er muss nur mit dem Finger schnippsen. Das läuft ihm runter wie Butter.
Viel tun muss er dafür auch nicht, du bist ja immer parat.

Mensch, Axtmörderin. Warum muss es dieser Mann sein? Da müssen doch noch ganz andere Dinge eine Rolle spielen? Du kennst die Fakten genau, und trotzdem kommst du aus der Sache nicht raus. Warum hast du dich darin so verbissen?

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26. September 2007 um 18:27

Ist echt ein Scheiss.....
Habe so was von die Schnauze voll...kannst du dir gar nicht vorstellen!!!!!Man hat ja nicht nur Wut, ist enttäuscht sondern ist auch super traurig, heult, kriegt Fressattacken, kippt sich den Rotwein rein usw. Ich will hier gar nicht bedauert werden oder angegriffen, ja ja ja bins selbst schuld, weiss ich!!!!!!!!!! Er wollte vorhin um halb vier kommen, ist beruflich aufgehalten worden und war dann um halb sechs da - für ne halbe Stunde, das wars mal wieder für heute, den Rest und einen schönen gemütlichen Abend kriegt seine Frau. Dann sagt er auch noch, ich sollte das simsen nicht vergessen, gestern abend hätte ich mich ja so rar gemacht..... Ich bin mal wieder total gefrustet und am hätte am liebsten gesagt "das wars!!!". Ich will es schaffen, mensch es gibt doch noch andere nette ungebundene Männer, warum gerade dieser Blödie???

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26. September 2007 um 18:38
In Antwort auf rafiqa_11946270

Was hat die Frau was ihr nicht habt?!...
Sie hat seine Liebe.....
Das was ihr nieeee bekommen werdet....
Ihr seid doch nur Zeitvertreib und Ablage....

So ist das und da gibts nix anderes....

Seine Liebe?????????
Hahaha das ich nicht lache!!!!!! Sie ist genauso abhängig wie die Geliebte und darf zusätzlich noch seine dreckige Unterwäsche waschen..........Viel Spaß!!

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26. September 2007 um 19:12

Hi axtmoerderin,
hm...ich dachte schon,daß es bei dir etwas positives zu berichten gibt,da ich dich hier ne weile nicht gesehen habe!

ar...tritt!! tja wenn es so einfach wäre,dann wäre das forum hier wohl leer(ist das jetzt gut oder schlecht..grins)!!ich bin natürlich auch immer enttäuscht und versuche mich irgendwie abzulenken, klappt nur leider nicht immer!!z.zt. haben mein freund und ich sendepause..na schaunmamal wie lange sie diesmal andauert!!
ich wünsche dir und allen anderen einen schönen abend!!
gruß
aqua....

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27. September 2007 um 12:23

@ lalineanuestra
du bist rückfällig geworden, wie viele andere auch. es ist ein teufelskreis und es ist verdammt schwer, diesen kreis zu durch brechen. du hast einfach die hoffnung, dass sich doch noch etwas ändert, oder? aber es wird sich nichts ändern. er wird jedesmal wieder in seinem ego gestärkt, wenn du zu ihm zurückgehst. er weiß, dass du abhängig bist. er kann dich "schlechter" behandeln, weil er weiß, du kannst dich nicht lösen.
wie es weitergehen wird? du verlierst dich immer mehr. ist es dir das wert?
du weißt worum es geht.
ich weiß, es ist ein harter weg, dass umzusetzen, was man eigentlich bereits im kopf hat. das herz, möchte doch etwas ganz anderes.
liebe lalineanuestra, bei mir ist der kontaktabbruch jetzt 5 monate her und mein herz schreit immer noch nach ihm. es vergeht kein tag, wo ich nicht an ihn denke. aber ich weiß auch, wäre es soweiter gegangen, ich hätte mich selbst verloren...

sternchen

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27. September 2007 um 12:38

@lalineanuestra
was hast du ihm denn jetzt geschrieben? was macht dich so sicher, dass er sich nie wieder meldet?

sternchen

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27. September 2007 um 12:41

Und spätestens DA
sollte dann endlich der verstand wieder einsetzen und du solltest dir denken: DAS habe ich nicht verdient.

und dann sollte man es beenden. DANN wirst du auch nicht mehr enttäuscht. solange du dich enttäuschen lässt, bist du selbst schuld. niemand zwingt dich dazu, das mitzumachen....

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27. September 2007 um 12:48

Kenn ich, kenn ich .....
Mir ging es genau so wie du es beschreibst.
Ich habe schluß gemacht mit der Geschichte. Ihn abserviert. Er dachte doch tatsächlich er könnte mich immer wenn ER mal Lust hat gebrauchen und dann in die Ecke stellen.Zurück zur Frau.

Seit dem ich es beendet habe geht es mir hervorragend.
Sei selbstbewust, für so was solltest du dir zu schade sein.

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27. September 2007 um 13:03
In Antwort auf sursulapitschi

@weil du es nicht wahrhaben willst...
weil du immer noch hoffst, du wirst ihn irgendwann dazu kriegen oder es wird irgendetwas passieren, dass er doch noch tiefere Gefühle für dich entdeckt.

Aber ich glaube, diesen Kampf solltest du aufgeben. Es wird nicht passieren.
Was nichts damit zu tun hat, dass du nicht liebenswert genug bist oder irgendetwas falsch gemacht hast, sondern schlicht und einfach daran liegt, dass er an dir eben nicht in dem Maße interessiert ist, wie du an ihm.
So was gibt es halt nun mal und die Gegenseitigkeit von Gefühlen kann man nicht erzwingen.

Außerdem, und das weißt du selbst, ist der Typ im Grunde ja ein Schwein. Der ist doch noch gar nicht so lange mit seiner Freundin zusammen, richtig? Und betrügt sie von Anfang an mit dir? Das ist obermies.
Und intellektuell kann er dir auch nicht das Wasser reichen, richtig?
Der holt sich über dich eine Bestätigung seines Egos und etwas Sex.
Obwohl er dir nicht das Wasser reichen kann, fährt so eine tolle Frau wie du auf ihn ab und er muss nur mit dem Finger schnippsen. Das läuft ihm runter wie Butter.
Viel tun muss er dafür auch nicht, du bist ja immer parat.

Mensch, Axtmörderin. Warum muss es dieser Mann sein? Da müssen doch noch ganz andere Dinge eine Rolle spielen? Du kennst die Fakten genau, und trotzdem kommst du aus der Sache nicht raus. Warum hast du dich darin so verbissen?

Genau das ist nämlich der
punkt, um den sich alles dreht. sie hofft immer noch. sie hat nur noch nicht erkannt, dass es vergebens ist.

die zeit ist wohl noch nicht reif dafür.....

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27. September 2007 um 13:16

Liebe lalineanuestra
deine geschichte ist anders als meine. jede geschichte ähnelt sich, aber doch haben alle ihre eigene seele und ihren eigenen verlauf...
ich kann dir nicht sagen, ob deiner sich wieder melden wird.
ich habe ihn damals inständig gebeten, sich nicht mehr bei mir zu melden, egal in welcher form. er hat sich daran gehalten, mir lediglich ein paar letzte worte geschickt, auf die ich nie geantworte habe.
glaube mir, es ist sowieso besser, wenn er sich nicht mehr meldet, auch wenn man es insgeheim hofft.
du mußt jetzt stark sein, nimm all deine kraft, die du besitzt und kämpfe.
liebe lalineanuestra, lenke dich ab. gehe mit freunden aus. lebe wieder.
ich weiß, dass die momente kommen werden, in denen man droht schwach zu werden. auch jetzt nach dieser langen zeit, gibt es die momente noch, aber ich verspreche dir, es wird besser und du findest wieder zu dir selbst...
ich schicke dir ganz viel kraft.

sternchen

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27. September 2007 um 20:52

Weil sie ihn liebt?
vielleicht desshalb.

Wenn es so leicht wäre ihn zu resyceln wären wir wohl alle nicht hier oder?

alles liebe
Sini

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28. September 2007 um 11:06
In Antwort auf sammi_12242550

Weil sie ihn liebt?
vielleicht desshalb.

Wenn es so leicht wäre ihn zu resyceln wären wir wohl alle nicht hier oder?

alles liebe
Sini

Ein bißchen dünn, Deine Betrachtungsweise
finde ich, sini. Das ist DIE Pauschalantwort, die sich die Geliebte gibt ("Ich lieb ihn doch so"). Wie ein bockiges Kind leiert sie das auf Kommando vor sich her, wenn sie wieder mal keinen Ausweg aus der Sackgasse für sich findet, wenn sie merkt, daß ihre Situation einfach nur noch absurd ist und ihr schadet, sie aber keine Kraft hat da raus zu kommen, wenn das Umfeld nur noch mit Unverständnis reagiert oder "es einfach nicht mehr hören kann", weil es objektiv gesehen ja auch völlig unsinnig ist, daß sie die Sache nicht beendet . Es ist aber keine wirkliche Erklärung und bringt sie kein Stückchen weiter.

Die eigentliche Frage ist doch - und da hat Seestern recht - WARUM harren einige Frauen bei einem Mann aus, der ihnen nur weh tut und kleben an einer Beziehung, die sie permanent unglücklich macht? Wieso "liebt" man ausgerechnet einen rückgratlosen Lügner, der nicht in der Lage ist einem das zu geben, was man braucht? Wie kann es sein, daß man diesen Zustand, der einem so weh tut, daß man es förmlich körperlich spürt und den man als zeitweise unerträglich empfindet, zur "Liebe seines Lebens" deklariert? Da MUSS irgendwas komplett falsch laufen! Das ist alles völlig unlogisch, eine gesunde Reaktion wäre doch immer seinen Selbstschutz zu aktivieren: "der Typ schadet mir, ich verliere an Selbstwert, fühle mich depressiv oder sogar krank, also muß er weg". Dieser Schutzmechanismus fehlt einigen Frauen und um ihn aufbauen zu können muß man viel tiefgründiger, nämlich bei sich forschen. Nun verliert man aber in einer solchen "ungesunden" Beziehung den Blick auf sich und seine Bedürfnisse, man reduziert seine Person auf ein Minimum. Da ist es nur logisch, daß der andere einem immer größer und wichtiger erscheint. Der Fokus liegt nur noch auf dem anderen. Man selber schrumpft, der andere wächst proportional dazu, dieses Ungleichgewicht führt in eine künstliche Abhängigkeit, man meint ohne den anderen nicht mehr leben zu können.

Es gilt also, nicht mehr zu gucken, was dieser Mann an vermeintlichen Qualitäten besitzt, das meiste davon wünscht man sich nur, oder besser, man erträumt es sich. Die Wahrnehmung die man vom anderen hat ist überzogen und überinterpretiert, man rechtfertigt seine eigene Ohnmacht durch die Übermacht des anderen. Sähe man ihn so wie er wirklich ist, dann merkte man, daß er nicht über allen anderen Männern steht, man muß aber zugleich schmerzhaft erkennen und eingestehen, wie klein man sich selber gemacht hat / gemacht wurde. Noch mehr Schmerz will man aber einfach nicht mehr ertragen, man hat auch nicht mehr die Kraft, sich auch noch darum (um sich)zu kümmern, das ist zuviel. Da gucken wir doch lieber weg und machen weiter wie vorher, an diesen Zustand hat man sich ja mittlerweile gewöhnt. Daß es einem irgendwann mal besser, ja sogar richtig gut gehen kann, daran kann man nicht mehr glauben. Man entwickelt einen unglaublichen Fatalismus, der für die Außenwelt überhaupt nicht mehr nachvollziehbar ist.

Wir müssen lernen, endlich den Fokus auf die eigene Person zu richten: woran liegt es, daß ich mich so blind auf diesen Menschen eingelassen habe und warum fehlt mir das Selbstwertgefühl, das mich davor bewahrt, bzw. mir ermöglicht, mich aus dieser schmerzlichen und ungesunden Situation zu befreien?

Ich wünsche Dir, blackqueen, daß Du da bald Deinen Schlüssel dazu findest. Laß Dich von "Rückfällen" nicht unterkriegen und schreib Dir weiter hier alles von der Seele.

Alles Liebe, Zelda.

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28. September 2007 um 11:11
In Antwort auf lys_11956303

Ein bißchen dünn, Deine Betrachtungsweise
finde ich, sini. Das ist DIE Pauschalantwort, die sich die Geliebte gibt ("Ich lieb ihn doch so"). Wie ein bockiges Kind leiert sie das auf Kommando vor sich her, wenn sie wieder mal keinen Ausweg aus der Sackgasse für sich findet, wenn sie merkt, daß ihre Situation einfach nur noch absurd ist und ihr schadet, sie aber keine Kraft hat da raus zu kommen, wenn das Umfeld nur noch mit Unverständnis reagiert oder "es einfach nicht mehr hören kann", weil es objektiv gesehen ja auch völlig unsinnig ist, daß sie die Sache nicht beendet . Es ist aber keine wirkliche Erklärung und bringt sie kein Stückchen weiter.

Die eigentliche Frage ist doch - und da hat Seestern recht - WARUM harren einige Frauen bei einem Mann aus, der ihnen nur weh tut und kleben an einer Beziehung, die sie permanent unglücklich macht? Wieso "liebt" man ausgerechnet einen rückgratlosen Lügner, der nicht in der Lage ist einem das zu geben, was man braucht? Wie kann es sein, daß man diesen Zustand, der einem so weh tut, daß man es förmlich körperlich spürt und den man als zeitweise unerträglich empfindet, zur "Liebe seines Lebens" deklariert? Da MUSS irgendwas komplett falsch laufen! Das ist alles völlig unlogisch, eine gesunde Reaktion wäre doch immer seinen Selbstschutz zu aktivieren: "der Typ schadet mir, ich verliere an Selbstwert, fühle mich depressiv oder sogar krank, also muß er weg". Dieser Schutzmechanismus fehlt einigen Frauen und um ihn aufbauen zu können muß man viel tiefgründiger, nämlich bei sich forschen. Nun verliert man aber in einer solchen "ungesunden" Beziehung den Blick auf sich und seine Bedürfnisse, man reduziert seine Person auf ein Minimum. Da ist es nur logisch, daß der andere einem immer größer und wichtiger erscheint. Der Fokus liegt nur noch auf dem anderen. Man selber schrumpft, der andere wächst proportional dazu, dieses Ungleichgewicht führt in eine künstliche Abhängigkeit, man meint ohne den anderen nicht mehr leben zu können.

Es gilt also, nicht mehr zu gucken, was dieser Mann an vermeintlichen Qualitäten besitzt, das meiste davon wünscht man sich nur, oder besser, man erträumt es sich. Die Wahrnehmung die man vom anderen hat ist überzogen und überinterpretiert, man rechtfertigt seine eigene Ohnmacht durch die Übermacht des anderen. Sähe man ihn so wie er wirklich ist, dann merkte man, daß er nicht über allen anderen Männern steht, man muß aber zugleich schmerzhaft erkennen und eingestehen, wie klein man sich selber gemacht hat / gemacht wurde. Noch mehr Schmerz will man aber einfach nicht mehr ertragen, man hat auch nicht mehr die Kraft, sich auch noch darum (um sich)zu kümmern, das ist zuviel. Da gucken wir doch lieber weg und machen weiter wie vorher, an diesen Zustand hat man sich ja mittlerweile gewöhnt. Daß es einem irgendwann mal besser, ja sogar richtig gut gehen kann, daran kann man nicht mehr glauben. Man entwickelt einen unglaublichen Fatalismus, der für die Außenwelt überhaupt nicht mehr nachvollziehbar ist.

Wir müssen lernen, endlich den Fokus auf die eigene Person zu richten: woran liegt es, daß ich mich so blind auf diesen Menschen eingelassen habe und warum fehlt mir das Selbstwertgefühl, das mich davor bewahrt, bzw. mir ermöglicht, mich aus dieser schmerzlichen und ungesunden Situation zu befreien?

Ich wünsche Dir, blackqueen, daß Du da bald Deinen Schlüssel dazu findest. Laß Dich von "Rückfällen" nicht unterkriegen und schreib Dir weiter hier alles von der Seele.

Alles Liebe, Zelda.

Natürlich galt der Beitrag nicht blackqueen
sondern der Axtmörderin

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28. September 2007 um 11:59
In Antwort auf lys_11956303

Ein bißchen dünn, Deine Betrachtungsweise
finde ich, sini. Das ist DIE Pauschalantwort, die sich die Geliebte gibt ("Ich lieb ihn doch so"). Wie ein bockiges Kind leiert sie das auf Kommando vor sich her, wenn sie wieder mal keinen Ausweg aus der Sackgasse für sich findet, wenn sie merkt, daß ihre Situation einfach nur noch absurd ist und ihr schadet, sie aber keine Kraft hat da raus zu kommen, wenn das Umfeld nur noch mit Unverständnis reagiert oder "es einfach nicht mehr hören kann", weil es objektiv gesehen ja auch völlig unsinnig ist, daß sie die Sache nicht beendet . Es ist aber keine wirkliche Erklärung und bringt sie kein Stückchen weiter.

Die eigentliche Frage ist doch - und da hat Seestern recht - WARUM harren einige Frauen bei einem Mann aus, der ihnen nur weh tut und kleben an einer Beziehung, die sie permanent unglücklich macht? Wieso "liebt" man ausgerechnet einen rückgratlosen Lügner, der nicht in der Lage ist einem das zu geben, was man braucht? Wie kann es sein, daß man diesen Zustand, der einem so weh tut, daß man es förmlich körperlich spürt und den man als zeitweise unerträglich empfindet, zur "Liebe seines Lebens" deklariert? Da MUSS irgendwas komplett falsch laufen! Das ist alles völlig unlogisch, eine gesunde Reaktion wäre doch immer seinen Selbstschutz zu aktivieren: "der Typ schadet mir, ich verliere an Selbstwert, fühle mich depressiv oder sogar krank, also muß er weg". Dieser Schutzmechanismus fehlt einigen Frauen und um ihn aufbauen zu können muß man viel tiefgründiger, nämlich bei sich forschen. Nun verliert man aber in einer solchen "ungesunden" Beziehung den Blick auf sich und seine Bedürfnisse, man reduziert seine Person auf ein Minimum. Da ist es nur logisch, daß der andere einem immer größer und wichtiger erscheint. Der Fokus liegt nur noch auf dem anderen. Man selber schrumpft, der andere wächst proportional dazu, dieses Ungleichgewicht führt in eine künstliche Abhängigkeit, man meint ohne den anderen nicht mehr leben zu können.

Es gilt also, nicht mehr zu gucken, was dieser Mann an vermeintlichen Qualitäten besitzt, das meiste davon wünscht man sich nur, oder besser, man erträumt es sich. Die Wahrnehmung die man vom anderen hat ist überzogen und überinterpretiert, man rechtfertigt seine eigene Ohnmacht durch die Übermacht des anderen. Sähe man ihn so wie er wirklich ist, dann merkte man, daß er nicht über allen anderen Männern steht, man muß aber zugleich schmerzhaft erkennen und eingestehen, wie klein man sich selber gemacht hat / gemacht wurde. Noch mehr Schmerz will man aber einfach nicht mehr ertragen, man hat auch nicht mehr die Kraft, sich auch noch darum (um sich)zu kümmern, das ist zuviel. Da gucken wir doch lieber weg und machen weiter wie vorher, an diesen Zustand hat man sich ja mittlerweile gewöhnt. Daß es einem irgendwann mal besser, ja sogar richtig gut gehen kann, daran kann man nicht mehr glauben. Man entwickelt einen unglaublichen Fatalismus, der für die Außenwelt überhaupt nicht mehr nachvollziehbar ist.

Wir müssen lernen, endlich den Fokus auf die eigene Person zu richten: woran liegt es, daß ich mich so blind auf diesen Menschen eingelassen habe und warum fehlt mir das Selbstwertgefühl, das mich davor bewahrt, bzw. mir ermöglicht, mich aus dieser schmerzlichen und ungesunden Situation zu befreien?

Ich wünsche Dir, blackqueen, daß Du da bald Deinen Schlüssel dazu findest. Laß Dich von "Rückfällen" nicht unterkriegen und schreib Dir weiter hier alles von der Seele.

Alles Liebe, Zelda.

Das weis ich selbst
liebe zelda und soll nicht wie ein trotziges kind klingen.
Es ist nun mal so ,das wir uns all den scheiss eine zeitlang gefallen lassen,weil wir ihn lieben und ihn bei uns haben wollen.man wartet geduldig,erträgt viel schmerz und leid.Bis man dann endlich mal erwacht und sich fragt,ob das die erfüllung vom leben sien kann.
Meine ist es nicht mehr

alles liebe
sini

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28. September 2007 um 12:03
In Antwort auf lys_11956303

Ein bißchen dünn, Deine Betrachtungsweise
finde ich, sini. Das ist DIE Pauschalantwort, die sich die Geliebte gibt ("Ich lieb ihn doch so"). Wie ein bockiges Kind leiert sie das auf Kommando vor sich her, wenn sie wieder mal keinen Ausweg aus der Sackgasse für sich findet, wenn sie merkt, daß ihre Situation einfach nur noch absurd ist und ihr schadet, sie aber keine Kraft hat da raus zu kommen, wenn das Umfeld nur noch mit Unverständnis reagiert oder "es einfach nicht mehr hören kann", weil es objektiv gesehen ja auch völlig unsinnig ist, daß sie die Sache nicht beendet . Es ist aber keine wirkliche Erklärung und bringt sie kein Stückchen weiter.

Die eigentliche Frage ist doch - und da hat Seestern recht - WARUM harren einige Frauen bei einem Mann aus, der ihnen nur weh tut und kleben an einer Beziehung, die sie permanent unglücklich macht? Wieso "liebt" man ausgerechnet einen rückgratlosen Lügner, der nicht in der Lage ist einem das zu geben, was man braucht? Wie kann es sein, daß man diesen Zustand, der einem so weh tut, daß man es förmlich körperlich spürt und den man als zeitweise unerträglich empfindet, zur "Liebe seines Lebens" deklariert? Da MUSS irgendwas komplett falsch laufen! Das ist alles völlig unlogisch, eine gesunde Reaktion wäre doch immer seinen Selbstschutz zu aktivieren: "der Typ schadet mir, ich verliere an Selbstwert, fühle mich depressiv oder sogar krank, also muß er weg". Dieser Schutzmechanismus fehlt einigen Frauen und um ihn aufbauen zu können muß man viel tiefgründiger, nämlich bei sich forschen. Nun verliert man aber in einer solchen "ungesunden" Beziehung den Blick auf sich und seine Bedürfnisse, man reduziert seine Person auf ein Minimum. Da ist es nur logisch, daß der andere einem immer größer und wichtiger erscheint. Der Fokus liegt nur noch auf dem anderen. Man selber schrumpft, der andere wächst proportional dazu, dieses Ungleichgewicht führt in eine künstliche Abhängigkeit, man meint ohne den anderen nicht mehr leben zu können.

Es gilt also, nicht mehr zu gucken, was dieser Mann an vermeintlichen Qualitäten besitzt, das meiste davon wünscht man sich nur, oder besser, man erträumt es sich. Die Wahrnehmung die man vom anderen hat ist überzogen und überinterpretiert, man rechtfertigt seine eigene Ohnmacht durch die Übermacht des anderen. Sähe man ihn so wie er wirklich ist, dann merkte man, daß er nicht über allen anderen Männern steht, man muß aber zugleich schmerzhaft erkennen und eingestehen, wie klein man sich selber gemacht hat / gemacht wurde. Noch mehr Schmerz will man aber einfach nicht mehr ertragen, man hat auch nicht mehr die Kraft, sich auch noch darum (um sich)zu kümmern, das ist zuviel. Da gucken wir doch lieber weg und machen weiter wie vorher, an diesen Zustand hat man sich ja mittlerweile gewöhnt. Daß es einem irgendwann mal besser, ja sogar richtig gut gehen kann, daran kann man nicht mehr glauben. Man entwickelt einen unglaublichen Fatalismus, der für die Außenwelt überhaupt nicht mehr nachvollziehbar ist.

Wir müssen lernen, endlich den Fokus auf die eigene Person zu richten: woran liegt es, daß ich mich so blind auf diesen Menschen eingelassen habe und warum fehlt mir das Selbstwertgefühl, das mich davor bewahrt, bzw. mir ermöglicht, mich aus dieser schmerzlichen und ungesunden Situation zu befreien?

Ich wünsche Dir, blackqueen, daß Du da bald Deinen Schlüssel dazu findest. Laß Dich von "Rückfällen" nicht unterkriegen und schreib Dir weiter hier alles von der Seele.

Alles Liebe, Zelda.

Liebe Zelda,


danke für deinen ausführlichen Beitrag. Der sehr sehr wahr ist und mir wieder einmal mehr zeigt, dass ich auf dem falschen Dampfer bin.
Ich weiß das und trotzdem will ich es einfach nicht wahrhaben.
Es ist bescheuert.
Wenn ich mal alles in die Waagschalen werfen würde, dann wäre in der negativen Waagschale Überfüllung und in der positiven nix. Verstehst du? Nichts.
Und trotzdem komme ich von diesem Typ nicht los.
Wobei ich auf einem ganz guten Weg bin. Ich renne nicht mehr mit diesem verklärten Blick in der Gegend rum. Es ist mir bewusst, dass aus ihm und mir NIE was wird. Niemals.

Was mir wahrscheinlich wirklich schwer fällt, ist zu begreifen, dass ich mich vertan habe. Alles was ich toll finde an ihm, wie er sich zu Anfang präsentiert hat, nichts davon ist wirklich so. Bzw. ist nicht mehr so. Ich habe mich vertan, ich renne wirklich einer Illusion hinterher.

Vielleicht liegt es auch daran, dass ich mich manchmal so einsam fühle. Dass ich einfach jemanden möchte, der mich in den Arm nimmt und mich lieb hat. Und das macht er ja ab und zu. Sonst ist da niemand.
Ich habe meine Freunde und Familie und so. Also ich bin nicht alleine, aber es geht wohl um die Zuneigung eines Mannes. Und endlich endlich war ich wieder verliebt. Dachte anfangs es wird erwidert und nun steh ich da. Und nichts ist.
Also versuche ich eben diese kurzen und seltenen Momente es ist einfach total ätzend. Weil das ja gar kein Ersatz für die richtige Zuneigung ist. Er benutzt mich immer mehr. Er gibt mir keine Zuneigung. Ich glaube ich nerve ihn eigentlich nur noch.

Ich muss das ändern. Und ich weiß das. Und ich will das auch. Aber manchmal kommen dann diese Momente, da hilft keine Vernunft und kein Verstand.
Dann bin ich nur noch Weichei, liege heulend in der Ecke und denke, wenn er mir jetzt nur ein liebes Wort spendet, dann ist die Welt in Ordnung.
Und das macht er ja dann auch und dann smile ich selig vor mich hin. Bis zum nächsten Mal. Nur die Abstände, die werden immer kürzer.

Ich bin sehr froh, dieses Forum zu haben, Gleichgesinnte, aber auch Leute, die einem den kopf zurechtrücken. Meinen Freundinnen erzähle ich schon lange nicht mehr davon. Für die habe ich eine lustige Affäre mit der ich wunderbar klarkomme.

Danke. Mal wieder

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28. September 2007 um 13:44
In Antwort auf sherry_12651985

Liebe Zelda,


danke für deinen ausführlichen Beitrag. Der sehr sehr wahr ist und mir wieder einmal mehr zeigt, dass ich auf dem falschen Dampfer bin.
Ich weiß das und trotzdem will ich es einfach nicht wahrhaben.
Es ist bescheuert.
Wenn ich mal alles in die Waagschalen werfen würde, dann wäre in der negativen Waagschale Überfüllung und in der positiven nix. Verstehst du? Nichts.
Und trotzdem komme ich von diesem Typ nicht los.
Wobei ich auf einem ganz guten Weg bin. Ich renne nicht mehr mit diesem verklärten Blick in der Gegend rum. Es ist mir bewusst, dass aus ihm und mir NIE was wird. Niemals.

Was mir wahrscheinlich wirklich schwer fällt, ist zu begreifen, dass ich mich vertan habe. Alles was ich toll finde an ihm, wie er sich zu Anfang präsentiert hat, nichts davon ist wirklich so. Bzw. ist nicht mehr so. Ich habe mich vertan, ich renne wirklich einer Illusion hinterher.

Vielleicht liegt es auch daran, dass ich mich manchmal so einsam fühle. Dass ich einfach jemanden möchte, der mich in den Arm nimmt und mich lieb hat. Und das macht er ja ab und zu. Sonst ist da niemand.
Ich habe meine Freunde und Familie und so. Also ich bin nicht alleine, aber es geht wohl um die Zuneigung eines Mannes. Und endlich endlich war ich wieder verliebt. Dachte anfangs es wird erwidert und nun steh ich da. Und nichts ist.
Also versuche ich eben diese kurzen und seltenen Momente es ist einfach total ätzend. Weil das ja gar kein Ersatz für die richtige Zuneigung ist. Er benutzt mich immer mehr. Er gibt mir keine Zuneigung. Ich glaube ich nerve ihn eigentlich nur noch.

Ich muss das ändern. Und ich weiß das. Und ich will das auch. Aber manchmal kommen dann diese Momente, da hilft keine Vernunft und kein Verstand.
Dann bin ich nur noch Weichei, liege heulend in der Ecke und denke, wenn er mir jetzt nur ein liebes Wort spendet, dann ist die Welt in Ordnung.
Und das macht er ja dann auch und dann smile ich selig vor mich hin. Bis zum nächsten Mal. Nur die Abstände, die werden immer kürzer.

Ich bin sehr froh, dieses Forum zu haben, Gleichgesinnte, aber auch Leute, die einem den kopf zurechtrücken. Meinen Freundinnen erzähle ich schon lange nicht mehr davon. Für die habe ich eine lustige Affäre mit der ich wunderbar klarkomme.

Danke. Mal wieder

Wenn ich Deine Beiträge lese,
dann finde ich so vieles darin wieder, was ich damals empfunden und gedacht habe. Gut gemeinte Ratschläge hab ich als billigen Trost zurückgewiesen:

- Du hast was besseres verdient (er ist doch der Beste, jeder andere kann nur ein Lückenbüßer sein)

- Du bist einsam, weil dieses Verhältnis Dich isoliert (ich habe ja Freunde, ich unternehm ja auch was ohne ihn)

- Du kannst keinen anderen Mann kennenlernen, so lange Du Dich von ihm nicht gelöst hast (ich geh doch regelmäßig aus, aber da lerne ich nie andere Männer kennen, die sich wirklich für mich interessieren)

- Du wirst was besseres finden (Ihm kann eh kein anderer das Wasser reichen; ICH WERDE MICH NIE WIEDER VERLIEBEN KÖNNEN!!!)

Das meiste hab ich abgehakt unter "die haben gut reden, die wissen ja nicht wie das ist..." oder "klar, die wollen Dich trösten und mal nett sein, aber mir kann keiner helfen".

Aber es ist nicht einfach nur hohles Gerede, man kann wirklich erst nach etwas Neuem greifen, wenn man nichts mehr festhält. Du mußt loslassen. Noch bist Du nicht so weit? Aber Du bist auf dem Weg dahin.

Bei mir überschlugen sich die Ereignisse genau ab dem Zeitpunkt als ich nicht mehr halbherzig versucht habe mich abzulenken, immer mit der verzweifelten Hoffnung, daß doch noch irgendwas passiert, sondern mein Leben ganz konkret ändern wollte. Und zwar OHNE ihn. Ich hatte endlich wieder Pläne, die realistisch waren und die ich in die Tat hätte umsetzen können. Ich wurde fröhlicher, selbstbewußter und vor allem wich mein Pessimismus, daß mein Leben (ohne ihn, aber auch ohne überhaupt einen Mann) nie mehr wirklich glücklich sein wird. Ich hatte endlich wieder eine Zukunftsperspektive. Ich sah mich als Single, der sich diesen Zustand so angenehm wie möglich gestalten wollte, das nahm dann auch dem "Alleinsein" den Schrecken, bzw. es nahm dem "Alleinsein" den Stempel der Einsamkeit. Tja und in dieser neuen Situation hab ich dann auch tatsächlich einen tollen Mann kennengelernt, der nun alle meine schönen Single-Pläne über den Haufen wirft...

Ich glaube nicht daran, daß ich einfach nur Glück hatte. Es ist keine Phrasendrescherei, daß man selber auch kräftig dran schmiedet. Man kann sich keinen Partner herbeizwingen, aber man kann sich auf sich selber konzentrieren, sich Gutes tun und sein Leben schön gestalten. Wenn man damit anfängt sich selber ein gutes Leben zu GÖNNEN, kommt man automatisch zu dem Punkt, an dem man den größten Schmerzbringer daraus verbannt. Der hat dann da nämlich nichts mehr zu suchen.

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28. September 2007 um 15:16

Sich trennen!!!
Mal von der moralischen Seite ganz abgesehen, verstehe ich einfach nicht, dass sich so viele Frauen als Betthäschen verheirateter Männer ausnutzen lassen!
In den seltensten Fällen, trennen sich Männer von Ehefrauen, das wird ja auch immer von Anfang an klargestellt und die Ehefrau steht immer an 1.Stelle.
Für die Männer geht es um sexuelle Abwechslung, die Geliebte macht es mit, in meinen Augen , echt blöd!

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28. September 2007 um 15:18

Inwiefern geht es dir besser?
Weil du nicht mehr in der Warteschleife hängst?
Oder weil du dich wieder selber mehr achtest?

Ich weiß nicht, ich finde es voll schwer.
Habe seit der letzten "Enttäuschung" auch Funkstille. Es ist immer ein Anfang, immerhin nun drei Tage.
Aber innerlich warte ich natürlich darauf, dass er sich meldet, damit ich dann ganz souverän stark bleiben kann, was ich aber dann doch wieder nicht bleibe.

Die beiden Beiträge von Zelda und Chaosherz sind sehr gut. Ich drucke sie mir aus, damit ich sie immer lesen kann...
Ich bin dabei mein Leben zu verändern. Die letzten Wochen habe ich mich sehr hängen lassen. Damit ist jetzt Schluß. Wenn ich ihm schon nicht in den Arsch treten kann, dann aber wenigstens mir. Und ich merke, dass es mir gut tut.
Ich erkenne sogar, dass es noch anderen Männer gibt, die durchaus anschaulich sind Immerhin....
Ich bin auch am überlegen, ob ich ihm eine Mail schreiben soll, eben noch mal alles runterlabern. Aber hinterher denkt er wieder, dass ich nur eine Reaktion aus ihm rausleihern will.
Ach ich weiß es nicht. Ich will ihn nicht als alleinigen Sündenbock darstellen. Skywalker hat ja insofern immer Recht, dass ich ja mitgemacht habe. Klar meine Motivation war zwar eine andere, aber trotzdem habe ich mitgemacht.
Keine Ahnung wie es weitergehen wird...

Wünsch dir viel Kraft für dein Vorhaben!

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29. September 2007 um 10:46

@lalineanuestra
Hallo,
ich habe auch schon einiges geschrieben und von meiner Situation als Geliebte seit 5 Jahren erzählt.
Ich glaube, ich werde es auch sehr bald schaffen, mich von ihm zu lösen. Es gibt z.Zt. so viele Enttäuschungen und Anhaltspunkte, dass er sich wohl niemals trennt ( zumindest nicht in nächster Zeit ), dass ich nahe dran bin, ihm einen langen Abschiedsbrief zu schreiben und endlich einen Schlussstrich unter diese Beziehung setze. Ich finde, es ist so unendlich schwer, sich von allen schönen Träumen von einer gemeinsamen Zukunft zu verabschieden. Auch von kleinen Ritualen und Erlebnissen, es war ja schließlich nicht alles nur Mist.
In diesen Momenten hilft nur, sich die ganzen traurigen Momente, den Frust, die Wut, die Enttäuschungen, die Eifersucht und die Einsamkeit vorzuhalten, um dann zu merken, dass man das nicht mehr will und auch nicht nötig hat.
Bin jetzt ziemlich traurig und im Moment kullern wieder ein paar Tränchen.
Ich wünsche dir alles Liebe und finde es super, dass du diesen Schritt gemacht hast!
Woelkchen

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29. September 2007 um 10:58
In Antwort auf lys_11956303

Ein bißchen dünn, Deine Betrachtungsweise
finde ich, sini. Das ist DIE Pauschalantwort, die sich die Geliebte gibt ("Ich lieb ihn doch so"). Wie ein bockiges Kind leiert sie das auf Kommando vor sich her, wenn sie wieder mal keinen Ausweg aus der Sackgasse für sich findet, wenn sie merkt, daß ihre Situation einfach nur noch absurd ist und ihr schadet, sie aber keine Kraft hat da raus zu kommen, wenn das Umfeld nur noch mit Unverständnis reagiert oder "es einfach nicht mehr hören kann", weil es objektiv gesehen ja auch völlig unsinnig ist, daß sie die Sache nicht beendet . Es ist aber keine wirkliche Erklärung und bringt sie kein Stückchen weiter.

Die eigentliche Frage ist doch - und da hat Seestern recht - WARUM harren einige Frauen bei einem Mann aus, der ihnen nur weh tut und kleben an einer Beziehung, die sie permanent unglücklich macht? Wieso "liebt" man ausgerechnet einen rückgratlosen Lügner, der nicht in der Lage ist einem das zu geben, was man braucht? Wie kann es sein, daß man diesen Zustand, der einem so weh tut, daß man es förmlich körperlich spürt und den man als zeitweise unerträglich empfindet, zur "Liebe seines Lebens" deklariert? Da MUSS irgendwas komplett falsch laufen! Das ist alles völlig unlogisch, eine gesunde Reaktion wäre doch immer seinen Selbstschutz zu aktivieren: "der Typ schadet mir, ich verliere an Selbstwert, fühle mich depressiv oder sogar krank, also muß er weg". Dieser Schutzmechanismus fehlt einigen Frauen und um ihn aufbauen zu können muß man viel tiefgründiger, nämlich bei sich forschen. Nun verliert man aber in einer solchen "ungesunden" Beziehung den Blick auf sich und seine Bedürfnisse, man reduziert seine Person auf ein Minimum. Da ist es nur logisch, daß der andere einem immer größer und wichtiger erscheint. Der Fokus liegt nur noch auf dem anderen. Man selber schrumpft, der andere wächst proportional dazu, dieses Ungleichgewicht führt in eine künstliche Abhängigkeit, man meint ohne den anderen nicht mehr leben zu können.

Es gilt also, nicht mehr zu gucken, was dieser Mann an vermeintlichen Qualitäten besitzt, das meiste davon wünscht man sich nur, oder besser, man erträumt es sich. Die Wahrnehmung die man vom anderen hat ist überzogen und überinterpretiert, man rechtfertigt seine eigene Ohnmacht durch die Übermacht des anderen. Sähe man ihn so wie er wirklich ist, dann merkte man, daß er nicht über allen anderen Männern steht, man muß aber zugleich schmerzhaft erkennen und eingestehen, wie klein man sich selber gemacht hat / gemacht wurde. Noch mehr Schmerz will man aber einfach nicht mehr ertragen, man hat auch nicht mehr die Kraft, sich auch noch darum (um sich)zu kümmern, das ist zuviel. Da gucken wir doch lieber weg und machen weiter wie vorher, an diesen Zustand hat man sich ja mittlerweile gewöhnt. Daß es einem irgendwann mal besser, ja sogar richtig gut gehen kann, daran kann man nicht mehr glauben. Man entwickelt einen unglaublichen Fatalismus, der für die Außenwelt überhaupt nicht mehr nachvollziehbar ist.

Wir müssen lernen, endlich den Fokus auf die eigene Person zu richten: woran liegt es, daß ich mich so blind auf diesen Menschen eingelassen habe und warum fehlt mir das Selbstwertgefühl, das mich davor bewahrt, bzw. mir ermöglicht, mich aus dieser schmerzlichen und ungesunden Situation zu befreien?

Ich wünsche Dir, blackqueen, daß Du da bald Deinen Schlüssel dazu findest. Laß Dich von "Rückfällen" nicht unterkriegen und schreib Dir weiter hier alles von der Seele.

Alles Liebe, Zelda.

Danke, liebe Zelda!
Dein Beitrag trifft die ganze Misere auf den Punkt! Er regt mich dazu an, mich mit mir selbst auseinander zu setzen und nach meinem eigenen "Warum" zu fragen.
Ich glaube, ich bin auf dem Weg!

Liebe Grüße
Wölkchen

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16. November 2009 um 20:35

tu es
sei egoistisch, so wie Dein Liebhaber
er bekommt alles, manches sogar doppelt
wir sind so erzogen, dass wir uns in dieser Situation nicht gut fühlen können
die Wut wird immer größer, die Enttäuschungen machen all die schönen Stunden zu nichte
auf Lügen und Betrug kann sich kein Glück aufbauen, Deines nicht und auch das Glück Deiner Affäre und seiner Partnerin nicht
bei mir haben sich die Enttäuschungen mit den Jahren so angestaut, dass ich überhaupt nichts mehr fühlen konnte außer Wut und Haß -
lass es nicht so weit kommen, es gibt ganz sicher einen Menschen der mit Dir allein glücklich ist, ganz bestimmt
es ist furchtbar, sich selber zuzusehen, wie man Fehler macht und es trotzdem zu tun
ich wünsche Dir ganz viel Mut und Kraft, Deinen eigenen Weg zu gehen!!!!

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17. November 2009 um 9:58

WER
kramt denn hier die alten Kamellen aus??????????????????????????? ?????????????????????????????? ?????????????????????????????? ??????

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