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Wie geht ihr damit um wenn...

21. Januar 2010 um 13:34

...ihr eigentlich zwar total verliebt seid mit Schmetterlingen im Bauch, die Vernunft euch aber doch sagt, dass da einige Unterschiede sind, die grosses Konfliktpotenzial haben?

Situation ist folgende: Ich habe jemanden kennengelernt, wir hatten schon mehrere Dates, wir können uns super gut unterhalten, witzeln und auch körperlich kommen wir uns langsam näher (küssen kann er wahnsinnig toll ).
Das Ding ist nur, wir haben allgemein gesehen wohl doch mehr Unterschiede als Gemeinsamkeiten:

1. Politische Ansichten (hab ich schon mal kurz hier was drüber geschrieben): Er ist total links, hasst alles, was Richtung rechts geht, ich persönlich gemässigte Mitte, meine Familie allerdings mehr Mitte rechts... Ok, ich denke zwischen uns zweien selber ist die Distanz jetzt nicht so gross (sind uns oft einig, hab ja auch einen leichten Hang zu links), aber ich hab schon gemerkt, dass er etwas schockiert war, als wir mal über die politische Orientierung unserer Familien gesprochen haben.
2. Bildung: Ich studiere zwar genau wie er, komme aber selber aus einer bildungsarmen Familie, wohingegen seine Familie nur aus Akademikern besteht. Er hat entsprechend kein Verständnis für Menschen mit niedrigem Wissensstand (wendet sich nicht gegen "Nicht-Akademiker" sondern gegen Leute, die kein Interesse zeigen: Meine Eltern sind da sehr passiv, interessieren sich wenig für Politik, Geschichte, mein Studium, etc.).
3. Freundeskreis: Wir wohnen in einer kleinen Stadt, es kommt oft vor, dass sich Leute untereinander kennen. Trotzdem wir haben solch verschiedene Freunde, dass wir bisher keine einzige Person nennen könnten, die wir beide kennen.
4. Religion: Er ist radikaler Religionsgegner, ich hingegen bin zwar Religionskritikerin in vielen Belangen, interessiere mich aber sehr für das Thema und setze mich gerne mit verschiedenen Weltanschauungen auseinander. Für ihn gibt es nur eine Wahrheit: die Naturwissenschaft, alles andere sei dumm und naiv!
5. Freizeit: Wir bewegen uns in völlig verschiedenen Lokalitäten. Immerhin sportlich gesehen mögen wir ähnliche Dinge.
6. Musik und Film: endlich die selbe Wellenlänge
7. Erscheinungsbild: Mir ist wichtig, mich einigermassen zurecht zu machen morgens, ich schminke mich dezent und ziehe mich eher elegant und auch recht feminin an. Ihm ist das total unwichtig, für ihn bin selbst ich wohl schon so was wie eine Tusse!

Wie sieht das bei euch aus? Seid ihr mit jemandemzusammen (gewesen), der so anders war als ihr selbst? Kann das gutgehen? Ist das ein Versuch überhaupt wert? Ich weiss, man kann nicht alles analysieren und von vornherein wissen, aber ich will mich nicht Hals über Kopf da reinstürzen, um dann eine Riesenenttäuschung zu erleben.

Wär froh um ein paar Antworten.
Liebe Grüsse
Lorena

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21. Januar 2010 um 13:39

Ich finde es
gut, wenn es auch Unterschiede gibt, dann gibt es irgendwann im guten Fall eine Bereicherung für dich und ihn.

Wirklich wichtig finde ich, die gleiche Meinung zu Beziehungsgestaltung (Treue, Sehfrquenz etc.), Kindern und menschliche Einstellungen.

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21. Januar 2010 um 13:43


man kann es auch kompliziert machen!!!!

1. ja und? so sieht meine beziehung auch was...
2. soll er mit dir zusammen sein oder mit deinen eltern?
3. mein zukünftiger wohnte 70km entfernt...wir kennen überhaupt keine menschen gemeinsam.
4. ok, wir sind bei atheisten...aber so lange er dir deinen glauben lässt, ist es doch schnuppe. ich war auch schon mit christen zusammen...
5. na, wenn des sportlich stimmt, dann ist es doch ok
6. na also! ist bei uns auch so und uns sehr wichtig
7. dito!

und was bei uns noch hinzu kommt: er ist 11 jahre jünger und ossi...ich wessi!

und es ist die schönste beziehung, die ich je hatte, sonst würde ich ihn nicht heiraten...

ich sehe bei euch keinen hinderrungsgrund...aber wenn du ein komplettes abziehbild von dir möchtest wo immer alles passt, dann ist es der falsche...

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21. Januar 2010 um 13:48
In Antwort auf jaana_11887320


man kann es auch kompliziert machen!!!!

1. ja und? so sieht meine beziehung auch was...
2. soll er mit dir zusammen sein oder mit deinen eltern?
3. mein zukünftiger wohnte 70km entfernt...wir kennen überhaupt keine menschen gemeinsam.
4. ok, wir sind bei atheisten...aber so lange er dir deinen glauben lässt, ist es doch schnuppe. ich war auch schon mit christen zusammen...
5. na, wenn des sportlich stimmt, dann ist es doch ok
6. na also! ist bei uns auch so und uns sehr wichtig
7. dito!

und was bei uns noch hinzu kommt: er ist 11 jahre jünger und ossi...ich wessi!

und es ist die schönste beziehung, die ich je hatte, sonst würde ich ihn nicht heiraten...

ich sehe bei euch keinen hinderrungsgrund...aber wenn du ein komplettes abziehbild von dir möchtest wo immer alles passt, dann ist es der falsche...


Achso du schnappst uns hier die ganzen guten Kerle im Osten weg

Schäm dich

Alles Gute für euch !!!!

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21. Januar 2010 um 13:49
In Antwort auf sommertraum15


Achso du schnappst uns hier die ganzen guten Kerle im Osten weg

Schäm dich

Alles Gute für euch !!!!


hihi...du, ich habe gewartet bis er freiwillig in den westen kam...

danke dir!

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21. Januar 2010 um 14:00

Ja, hatten wir...
...einmal wegen dem fernsehprogramm

kleiner scherz...

ich weiss auf was du hinaus willst...ja, wir hatten auch schon richtigen streit. das war aber eher am anfang als ich dachte, er meint es eh nicht ernst mit mir und ihm verschiedenste sachen unterstellt habe...

wir gehen sehr respektvoll und liebevoll im alltag miteinander um...und mir tut das nach meinem katastrophen jahr 2008 sehr sehr gut. DAS was ich da erlebt habe, brauche ich nicht mehr...

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21. Januar 2010 um 14:00

Genau DAS...
... macht mich auch stutzig, ich habe ihn auch schon darauf hingewiesen, dass seine Ansichten doch eine hohe Intoleranz aufweisen, daraufhin ist er mir aber ziemlich ausgewichen und meinte er könne nun mal nichts mit diesen Meinungen anfangen. Es ist auch in gewisser Weise eine Doppelmoral sein Hauptkritikpunkt an Religion im Allgmeinen ist ihr absoluter Geltungsanspruch. Er aber sticht genau ins gleiche Loch: SEINE Lebensvorstellung ist die einzig richtige für ALLE!

Trotzdem ich denke nicht, dass da Hass dahinter steckt (auch wenn ich jetzt mal die rosarote Brille absetze). Er sagt ja eigentlich, er würde super gerne diskutieren und argumentieren, aber ist halt kein Stückchen bereit dem anderen auch mal Recht einzugestehen bzw. weicht dann in dem Moment aus. Das mit dem naiven Dummchen... na ja, hat schon jetzt so leichte Tendenzen, nicht dass er mich als ein solches abstempeln würde, aber er ist halt seeehr von seinem eigenen Wissensstand überzeugt und belehrt andere auch gerne. Ich denke aber, wenn er früh genug merkt, dass ich ihm durchaus auch Contra geben kann und will, sollte er sich darauf einstellen können... Letztlich sollte es doch auch in seinem Interesse liegen, eine Partnerin zu haben, die nicht zu allem Ja und Amen sagt (meinte er sogar selber, als wir mal etwas heftiger diskutierten).

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21. Januar 2010 um 14:02

Ehrlich gesagt
hört sich das ganz nach meinem Freund und mir an.
Er ist auch in der "linken Szene" sehr engagiert... ich sehe mich zwar auch selbst eher als Linke, bin auch wählen gegangen und sehe mir hin und wieder politische Sendungen an, aber dennoch halte ich mich in politischen langen weitesgehend zurück.
Mit irgendwelche "Friedlich gegen Rassismus" Aktionen oder Demos hatte ich bisher auch nichts zu tun...
Dennoch funktioniert es zwischen uns ganz gut. Bisher hat auch dieser Unterschied keinen Konflikt zwischen uns ausgelöst. Dazu sollte vielleicht aber auch gesagt werden, dass mein Freund recht tolerant ist und nur mit wirlich rechtsextremen n icht zurecht käme.
Wir haben auch komplett unterschiedliche Freunde, kommen aber beide zumindest mit einem Teil des Freundeskreises des anderen zurecht. Ich denke wenn man sich da Mühe gibt, kann man sich wirklich einig werden.
Also wenn Du meinst, dass der Herr tolerant genug ist, um auch deinen Freundeskreis, familiären Hintergrund und deine Interessen/Einstellungen zu akzeptieren, warum sollte es dann nicht klappen?
Wenn er sich daran allerdings zu sehr stört, denke ich nicht, dass eine Beziehung funktionieren kann. Irgendwann wärest Du vermutlich auch nur noch genervt.
Ich wünsch' Dir alles Gute für die Zukunft,
LG.

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21. Januar 2010 um 14:06

Also für alles,
was Du genannt hast, ist kein Problem überhaupt. Oder ist es für Dich ein Problem, wenn ihr nicht aus dem gleichen Niveau stammt? Überleg Dir doch, früher bestanden die Paare fast ausschliesslich aus Männern, die "nach unten" geheiratet haben. Somit wurde die Zirkulation in der Gesellschaft gewährleistet. (nicht dass Du jetzt ihn heiraten musst, ich nenne es aber so als Beispiel).
Jetzt aber herrscht eher eine Bildungshomogamie - viele möchten einen "gleichen" oder "ähnlichen" Partner haben. Es führt zur Verarmung der Armen (niedrigere Schichten) und Bereicherung der Reichen (höhere Schichten).
Was Dich angeht, sehe ich das überhaupt nicht problematisch. Im Gegenteil, ihr könnt viele spannende Themen ausdiskutieren, neue Anhaltspunkte finden und vlt. Hobbys zulegen, die für euch interessant wären. Wenn es Dir mit ihm wirklich gut geht, warum möchtest Du alles versauen, indem Du über eher unwichtigere Donge nachdenkst? Du planst doch nicht 10 Jahre vor, lebe diesen Moment mit dem, der jetzt passt!

LG

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21. Januar 2010 um 14:06

JA
und so einer ist er eben auch... er kann Dinge nicht im Raum stehen lassen, er liebt es Leute sozusagen mit seinen Argumenten auszuschlachten (ja etwas krass ausgedrückt, aber meine Eltern könnten ihm da eh kaum paroli bieten). Allgemein finde ich eh auch, dass meine Familie und er ja nicht ein Herz und eine Seele sein müssen, aber ich weiss, dass meine Eltern seine Art nachzuhaken überhaupt nicht schätzen würden.

Hm.. na ja, ich schätze wie wir mit all dem umgehen, wird sich erst noch zeigen müssen.

Danke jedenfalls schon mal für die Antworten!

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21. Januar 2010 um 14:16
In Antwort auf anais_12775475

Genau DAS...
... macht mich auch stutzig, ich habe ihn auch schon darauf hingewiesen, dass seine Ansichten doch eine hohe Intoleranz aufweisen, daraufhin ist er mir aber ziemlich ausgewichen und meinte er könne nun mal nichts mit diesen Meinungen anfangen. Es ist auch in gewisser Weise eine Doppelmoral sein Hauptkritikpunkt an Religion im Allgmeinen ist ihr absoluter Geltungsanspruch. Er aber sticht genau ins gleiche Loch: SEINE Lebensvorstellung ist die einzig richtige für ALLE!

Trotzdem ich denke nicht, dass da Hass dahinter steckt (auch wenn ich jetzt mal die rosarote Brille absetze). Er sagt ja eigentlich, er würde super gerne diskutieren und argumentieren, aber ist halt kein Stückchen bereit dem anderen auch mal Recht einzugestehen bzw. weicht dann in dem Moment aus. Das mit dem naiven Dummchen... na ja, hat schon jetzt so leichte Tendenzen, nicht dass er mich als ein solches abstempeln würde, aber er ist halt seeehr von seinem eigenen Wissensstand überzeugt und belehrt andere auch gerne. Ich denke aber, wenn er früh genug merkt, dass ich ihm durchaus auch Contra geben kann und will, sollte er sich darauf einstellen können... Letztlich sollte es doch auch in seinem Interesse liegen, eine Partnerin zu haben, die nicht zu allem Ja und Amen sagt (meinte er sogar selber, als wir mal etwas heftiger diskutierten).

...
Ich kann deine Bedenken in diesem Punkt verstehen.

Menschen wie deinen Freund haben wir zu Schulzeiten immer als "linke Spießer" bezeichnet.
Ihr ganzes Erscheinungsbild sollte Nonkonformität, Toleranz und Weltoffenheit demonstrieren, aber in Diskussionen stieß man ganz schnell auf eine Mauer aus Intoleranz und Ideologie, wenn etwas nicht exakt ihrem Weltbild entsprach. Diese Art von weltfremder Überheblichkeit hat mich immer ziemlich wütend gemacht, aber Argumente wurden meist mit Schlagworten und Phrasen wie "kommerziell", "reaktionär" oder "faschistoid" (Killer-Phrase schlechthin) abgewürgt.

Naja, vielleicht erliege ich auch gerade meinem eigenen Vorurteil, ich kenne deinen Freund ja gar nicht. Habe hier gerade ein ziemlich klischeehaftes Bild gezeichnet.

Wird er noch lange studieren? Ich gehe immer davon aus, dass sich solche dogmatischen Einstellungen aufweichen, wenn man das Elfenbeintürmchen Universität verläßt und sich mit mehr lebensweltlichen Bedingungen im Beruf herumschlagen muss.

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21. Januar 2010 um 14:22
In Antwort auf kuehlwalda79

...
Ich kann deine Bedenken in diesem Punkt verstehen.

Menschen wie deinen Freund haben wir zu Schulzeiten immer als "linke Spießer" bezeichnet.
Ihr ganzes Erscheinungsbild sollte Nonkonformität, Toleranz und Weltoffenheit demonstrieren, aber in Diskussionen stieß man ganz schnell auf eine Mauer aus Intoleranz und Ideologie, wenn etwas nicht exakt ihrem Weltbild entsprach. Diese Art von weltfremder Überheblichkeit hat mich immer ziemlich wütend gemacht, aber Argumente wurden meist mit Schlagworten und Phrasen wie "kommerziell", "reaktionär" oder "faschistoid" (Killer-Phrase schlechthin) abgewürgt.

Naja, vielleicht erliege ich auch gerade meinem eigenen Vorurteil, ich kenne deinen Freund ja gar nicht. Habe hier gerade ein ziemlich klischeehaftes Bild gezeichnet.

Wird er noch lange studieren? Ich gehe immer davon aus, dass sich solche dogmatischen Einstellungen aufweichen, wenn man das Elfenbeintürmchen Universität verläßt und sich mit mehr lebensweltlichen Bedingungen im Beruf herumschlagen muss.

Ja,
ich denke auch, dass da bei dem jungen Mann noch was zu machen ist bezüglich seines festen Weltbildes. Sind ja nicht die schlechtesten Voraussetzungen, die er bezüglich seines Elternhauses bzw Intelligenz mitbringt.

Und eine Beziehung in der man sich reibt, diskutiert und fair streitet ist doch spannend. Also finde ich jedenfalls

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21. Januar 2010 um 14:29
In Antwort auf kuehlwalda79

...
Ich kann deine Bedenken in diesem Punkt verstehen.

Menschen wie deinen Freund haben wir zu Schulzeiten immer als "linke Spießer" bezeichnet.
Ihr ganzes Erscheinungsbild sollte Nonkonformität, Toleranz und Weltoffenheit demonstrieren, aber in Diskussionen stieß man ganz schnell auf eine Mauer aus Intoleranz und Ideologie, wenn etwas nicht exakt ihrem Weltbild entsprach. Diese Art von weltfremder Überheblichkeit hat mich immer ziemlich wütend gemacht, aber Argumente wurden meist mit Schlagworten und Phrasen wie "kommerziell", "reaktionär" oder "faschistoid" (Killer-Phrase schlechthin) abgewürgt.

Naja, vielleicht erliege ich auch gerade meinem eigenen Vorurteil, ich kenne deinen Freund ja gar nicht. Habe hier gerade ein ziemlich klischeehaftes Bild gezeichnet.

Wird er noch lange studieren? Ich gehe immer davon aus, dass sich solche dogmatischen Einstellungen aufweichen, wenn man das Elfenbeintürmchen Universität verläßt und sich mit mehr lebensweltlichen Bedingungen im Beruf herumschlagen muss.

Also ganz...
falsch liegst du mit deinen "Vorurteilen" bei ihm leider nicht. Ich halte ihn tatsächlich für sehr intolerant, wobei das eigentlich paradox ist, wendet er sich doch gerade gegen angeblich so furchtbar intolerante Leute und Ansichten.

Ja, sein Studium geht noch zwei bis drei Jahre. Das ist halt auch so was mit der fehlenden Erfahrung eines Lebens ausserhalb der Uni. Ich beispielsweise kriege mein Studium nicht einfach sang- und klanglos von den Eltern finanziert, muss arbeiten gehen, wohne relativ weit vom Studienort entfernt (aus finanz. Gründen), ihm wir halt alles in die Schuhe geschoben und entsprechend kennt er nur SEINE kleine Welt!

Aber die Hoffnung stirbt zuletzt... gut möglich, dass er sich da noch etwas "entradikalisieren" wird. Und ja, schlussendlich finde ich es schon auch interessant, dass wir so unterschiedlich sind!

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21. Januar 2010 um 15:12

Da hast du schon recht....
Ich will die Dinge nicht schön reden, deshalb wurden auch viele deiner Punkte bestätigt, obwohl ich es natürlich lieber anders hätte. Seine Intoleranz stösst bei mir auf relativ grosse Ablehnung, aber ich denke doch, dass sie nicht so tief sitzt, als dass er in keinster Weise kompromissbereit wäre. Wieso ich keinen Hass hinter seinen Äusserungen sehe? Weil er auf mich nicht den Eindruck eines hassefüllten, verbitterten Menschen macht, der mit seiner extrem linken Einstellung ein vergangenes Kindheitstrauma oder sonstige prägende und traumatische Erlebnisse kompeniseren muss! Und JA, ich weiss es ist womöglich völlig illusorisch, aber ich glaube daran, dass er mit der Zeit eher dazu bereit sein wird sich auf eine vernünftige Diskussion mit mir inkl. nachvollziehbarer Argumenten einzulassen ohne meinen Standpunkt als dumm und naiv abzutun... Grundsätzlich ist er ein intelligenter Mann mit einem gesunden Menschenverstand!

à propos, nur so zur Info: Zu seinem intakten Elternhaus... also ich hatte lediglich erwähnt, seine ganze Familie bestehe aus Akademikern. Ansonsten ist er sicherlich frei von irgendwelchen finanziellen Sorgen aufgewachsen, jedoch sind seine Eltern geschieden (was aber nichts zur Sache tut, da das Ganze friedlich abgelaufen ist).

Jedenfalls danke schon mal für deine Schilderungen!

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Von: venka_11962746
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21. Januar 2010 um 14:45
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