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Wie funktioniert meine Frau

1. Januar 2014 um 17:22

Hallo.
meine Frau (33) hat mir zwischen den Feiertagen verkündet, dass Sie sich von mir (35) nach 14 Jahre Beziehung trennt. Wahrscheinlich ein Problem, was viele durchmachen und ich weiß auch aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis das es gegenwärtig so eine Phase ist, in der sich viele Paare trennen. Unsere Problem dauert jetzt 2 Jahre an und ich weiß nicht, was mit Ihr eigentlich los ist.
Vor ca. 2 Jahren hat sie sich auf der Arbeit in ihren Vorgesetzten (55) verliebt. Ich bekam es ungefähr 2 Monate später mit, da die Beiden sich regelmäßig trafen und ich die eigentliche Begleitung an diesen Abend woanders gesehen habe. Wir haben 2 großartige Kinder, das gehört wohl noch dazu. An dem Abend, als ich es herausbekam, reagierte ich nicht so, wie sie es erwartet hatte (ich schmiss sie nicht raus), sondern wurde mir meiner Situation bewusst. Naklar war es am Anfang gekränkte Eitelkeit bei mir, dass soetwas passieren konnte. Wir redeten wirklich lang und Sie war aufgrund meiner Reaktion so überrascht, dass Sie die Ehe weiterführen und dabei die Romanze mit Ihrem Kollegen beilegen wollte. Natürlich war Sie weiterhin in Ihn verliebt, was Sie stets leugnete und ich hatte sogar verständnis dafür. In den kommenden Wochen nahmen wir uns unendlich viel Zeit füreinander und für die Familie. Wir verreisten gemeinsam auf ein Berghütte, um uns klar zu werden, was wir wollten. Sie war verzweifelt, weil Sie das Gefühl zu ihm nicht einordnen konnte und Sie wollte eigentlich nur weg von allem, von mir und den Kinder, wollte eine Auszeit. Da Sie die Kinder aber genauso vermisste, wie ich, war dieser Weg versperrt und wir fingen an, an uns zu arbeiten. Ehetherapie und Gemeinsamkeit. Immer wieder kamen Phasen bei denen ich wahnsinnig eifersüchtig wurde oder Ihr Handy nach Anzeichen einer Spur durchwühlte. Während ich jahrelang blind durch die Welt gelaufen war, erkannte ich wieder den Wert meiner Frau und was ich an Ihr wollte. Immer wieder kamen Phasen in denen Sie sich zurückzog. Zeitig schlafen ging, einfach nicht den abendlichen Kontakt suchte. Sie zeigte nie Reue für das was passiert war, es tat ihr für mich leid, für Sie war es aber sehr wichtig.
Dann fing die Normalität an und alles wurde wieder gelassener, nur dass Sie ca. alle 6 Wochen sich total sträubte und wenn ich Sie darauf ansprach, sagte Sie, dass Sie mich nicht mehr richtig spüre. Sie weiß dass ich in Ihr bin und das Sie mich liebe aber irgendwas sperrt sich in ihr. sie wolle richtig traurig werden, weil ich dann wieder herauskommen würde. Das wiederholte sich und ich verzweifelte. Vor den Kindern waren wir immer noch Mama und Papa. Wir unternahmen viel und die Kinder bekamen unseren Konflikt nicht zu spüren. Im Sommer diesen Jahres war es dann mal wieder soweit und in einer hitzigen Diskussion trennte Sie sich von mir. Sie wolle neu anfangen und kann das nicht ohne Abstand zum Alten. 2 Tage später revidierte Sie die Trennung und wir waren uns wieder eins. Dass ging bis zu den Feiertagen. vor Weihnachten machte Sie noch die Ankündigung dass wir einmal reden müssten und das es Redebedarf geben würde. Und dann trennte Sie sich von mir, weil Sie immer noch an den Kollegen dachte und nicht von Ihm loskam. Sie unterhalten sich viel und schreiben sich auch oft. Er ist verheiratet aber er löst etwas in ihr aus, was sie bei mir nicht mehr findet. Sie kann sich nicht mehr auf mich einlassen, weil das andere tiefer ist und weil er so gesetzt und ruhig Probleme angeht. Die Weisheit hat und einfach eine Mann darstellt, der ihr Geborgenheit gibt, auch wenn zwischen beiden nichts gelaufen ist. Sie ist unsterblich verliebt und Sie will es nur einmal ausprobieren.
Natürlich sprechen die Worte für sich und natürlich schmerzen Sie. Aber ich schwanke zwischen Liebeskummer und Verlassensängsten und weiß einfach nicht mehr weiter. Ich weiß nicht, warum diese Erkenntnis 2 Jahre reifen musste und zwischendurch war alles ok. Ich weiß nicht ob sie einfach einen Vaterkomplex hat und es nicht sieht. Ich weiß dass Liebe verschwinden kann, aber ich weiß auch, dass Sie mich liebt. Dass sehe ich aufgrund der gegenwärtigen Situation, dass Sie mich viel umarmt und mich tröstet. Ich brauche einen Rat. Meine Familie ist für mich das wichtigste. Ich kann mir nicht vorstellen auszuziehen und das ganze zu ertragen. Ich möchte für meine Kinder ein intaktes Gefüge und für mich die geliebte Frau an meiner Seite.

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1. Januar 2014 um 18:07

Legitimation
Das wäre wohl die Legitimation für alle Eskapaden in der Zukunft!

Grad würde ich es machen, ich hoffe ich habe irgendwann die kraft ,Nein' zu sagen, aber die Kinder!?!

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