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Wie fragt man...

29. Juli 2009 um 16:11

seiner Liebsten nach den Gefühlen, die sie für einen empfindet? Es ist ja leider so, daß mit der Zeit die starken Gefühlen der Liebe füreinander verblassen oder sich von einem Partner sogar ganz verflüchtigen. Wie bekommt man raus, wie stark die Gefühle des anderen noch sind...direkt fragen wäre am einfachsten, aber man darf glaube ich niemals den anderen fragen "Liebst Du mich noch?"
Ich bin unsicher, habe aber das Gefühl, die Liebe schwindet bei ihr. Sie wirkt oft gereizt, wenn ich ganz normale Fragen stelle. Es kommt mir manchmal vor, als wenn sie alles so verdreht und darstellt, als wenn ich der Buhmann bin. Mir kamen da schon Gedanken, daß sie,wenn sie mich nicht mehr lieben sollte, es aber auch nicht zugeben würde, sondern es so darstellt, daß ich Schuld wäre an einem Ende der Beziehung, wenn es soweit kommen sollte, was ich niemals erleben will. Ich lese grade ein gutes Buch, was hier schon öfters erwähnt wurde.
Wenn man den Partner nicht mehr liebt,nichts mehr für ihn empfindet, dann sollte man doch so ehrlich sein, und ihm dies sagen, damit er nicht im Ungewissen bleibt und sich lösen kann, um irgendwann eventuell eine neue Liebe zu finden.
Es ist einfach traurig, wenn man nicht mehr zusammen über alles ganz unbefangen reden kann und alles irgendwie oberflächlich wird. Kennt jemand sowas? Wie geht ihr damit um?
LG

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29. Juli 2009 um 16:34

Hallo cefeu
ich habe es ja immer gleich angesprochen...doch ich kam mir dann immer so vor,als wenn ich der Übersensible bin. Jedenfalls spüre ich,daß es sie nervt,wenn ich dann nachfrage, wenn was unklar ist. Dann sagt sie, ich würde immer nur diskutieren und dazu hätte sie keine Lust. Mit der Zeit trau ich mir schon gar nicht, jedesmal was zu sagen, wenn sie gereizt ist oder ich ihre Reaktion nicht versteh. Dann weiß ich, egal was ich sage, es ist falsch und wenn ich nichts sage, dann ist dies auch falsch...es sind dann solche Situiationen, wo ich spzusagen einen "Rüffel" bekomme, egal wie ich mich verhalte. Ich finde man muß sich doch alles fragen und auch sagen können, nur so kann man doch Mißverständnisse aus der Welt schaffen. Manchmal zweifle ich dann schon an mir selber und denke, bin ich wirklich so empfindlich und "krümelkakrig"? Aber ich bin mir sicher, daß ich mich nicht verändert habe...ich merke doch, daß ihre Wortwahl anders ist, als am Anfang. Es war sonst liebevoller, rücksichtsvoller und nicht so gereizt und kurz angebunden manchmal.
Oder ist es typisch für Frauen, daß sie Dinge nicht direkt sagen sondern eher durch die Blume zeigen, was sie empfinden? Dieses ungewisse macht mich oft fertig,ich grüble dann lange warum wieso weshalb. Ich bin leider ein Mensch, der im allgemeinen viel nachdenkt. Es wäre sicher viel einfacher im Leben, sich gar nicht so den Kopf um andere und anderes zu zerbrechen Man brauchte einen Schalter, wo man einfach von "Grübeln" auf "Nichtnachdenken" umschalten könnte.

LG

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29. Juli 2009 um 17:14

Das
paßt doch aber so gar nicht zu ihr...sie war immer so liebevoll, so zärtlich, sonst hätte ich mich ja nicht in sie verliebt. Seit ca. 1 Jahr ist es mir aufgefallen daß sie so gereizt ist manchmal. Nein sie ist nicht immer so drauf. Manchmal, wenn sie viel Arbeit hatte, oder viel um die Ohren hat in der Familie. Alles erfahre ich ja nicht immer. Was mir noch aufgefallen ist, sie zeigt selten oder kaum noch Interesse was mein Tun und handeln angeht, sie fragt mich kaum noch was, was mich betrifft oder uns.SMS werden weniger udn darin geht es faßt imemr um sie.Ich habe da auch kein Problem,ich bin ja gern für sie da und geh auch auf ihre Worte ein. Wenn ich mal was von mir erzähle, kommt dagagen keine Reaktion,es ist dann so, als wenn ich die SMS in den Wind geschickt hätte.
Was Du sagst cefeu kann ich gut nachvollziehen...ich will es kaum glauben,daß sie sich so verändert hat.
Wenn ich so zurückdenke, war sie zu ihrem Mann oder sohn, oder auch ihrer Schwester auch ganz schön barsch am Telefon. Ich habe das mal mitbekommen. Das hat mich damals auch gewundert, warum sie so aufbrausend war. Zu mir dann wieder ganz lieb....jetzt habe ich das Gefühl, daß sie manchmal so zu mir ist, verstehst DU? Es ist ja jeder anderes...einer ist sehr temperamentvoll und schnell aufbrausend, der andere weniger. Bei mir dauetr es eher lange, bis ich gereizt bin und man mich aus der Reserve lockt...wir sidn da wohl sehr gegensätzlich, was?
Wie gesagt, es gibt zum Glück mehr Tage, wo sie normal redet.
Laut dem einen Buch, Du weißt sicher welches, da geht es ja um Überlegene und Unterlegene in Beziehungen. Der Überlegene hat die Kontrolle...die Rollenverteilung würde ich schon auch so sehen, daß sie der überlegene Part ist. Bin noch nicht zu Ende mit dem Buch, aber jetzt habe ich erfahren, daß der Überlegene auch eigentlich große Probleme hat, vor allem auch mit sich selbst. Er haßt sich dafür, daß er nicht mehr so viel für den anderen empfindet und sich eben zurückzieht, je mehr der andere Liebe und Zuneigung gibt.

LG

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29. Juli 2009 um 17:41

Das kenn ich auch
ich hab fast das gleiche problem nur ist es bei uns anders herum....er gibt mir immer das gefühl als ob ich nur noch irgend jemand für ihn bin und mit der zeit hab ich mich dann jetzt auch von ihm entfernt weil es mir immer so super weh tat und auch irgendwie immer noch tut...es gibt momente in denen ist alles supi und dann kommt wieder diese kälte und distanz!ich hab leider noch keinen weg gefunden um mit meinem partner offen darüber zu reden...aber irgendwie muss man sonst bewegt man sich auf einer ebene wie in einer WG wo alles sehr oberflächlich abläuft und das gefühl der liebe irgendwann weg ist...nur wie das weiß ich auch nich weil auch mein partner immer wenn ich mit diesem tema anfangen will er gleich abblockt und meint er habe da jetzt keinen kopf für...

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29. Juli 2009 um 17:50

Ja, daran
habe ich auch schon gedacht Ich frag ja nur,wenn was unklar erscheint. Aber es kann auch sein,daß sie sozusagen "dicht" macht,sobald ich sowas frage, weil es eben manchmal so war, daß ich eben bis ins Detail alles wissen wollte Um dem vorzubeugen, wird sie vielleicht patzig, sobald ich anfange mit Fragen. Es gehören ja immer 2 dazu, und somit habe ich auch meinen Anteil an den Situationen das gebe ich zu. Wenn mir jemand sagen was ich anders machen soll, dann werde ich das tun...ich weiß nur eben nicht was und wie? Ich versuche nun schon, mich etwas zurückzunehmen mit meinem Verlangen nach Nähe. Hatte ja schon mal in einem früheren eitrag davon geschrieben. Nun muß mir bei der Komunikation noch was einfallen.
Ich bin eigentlich eher ein ruhigerer Typ...aber mir wurde von anderen manchmal auch zu verstehen gegeben, ich würde zuviel diskutieren Wenn irgendein Thema ist, wo ich genaueres wissen will oder ich was anzweifle, dann frage ich....und eben manchmal imemr weiter, weil sich ja aus Antworten neue Fragen ergeben. Ich weiß jetzt nicht, wie ich es sagen soll...ich geb mich sozusagen nicht mit Oberflächlichem ab...ich hinterfrage vieles, bevor ich was einfach so hinnehme, was ich anzweifle. Und das nervt manche...ich seh es dann daran, daß sie die Augen verdrehen
Ich selber kann es imemr nicht verstehen, wieso manche alles einfach glauben ohne mehr darüber wissen zu wollen...oje ich schweife vom Thema ab

LG

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29. Juli 2009 um 18:16

Ach cefeu
Du hast so Recht mit dem, was DU sasgt.
as mit dem Frust an den nahestehende Menschen ablassen kenne ich sehr gut aus der eigenen Familie. Mein Vater schreit fast nur zuhause rum, sein Verhalten spricht deutlich für Borderline. Er ist zu fremden, außenstehenden immer stinkfreundlich und zuvorkommend. Wenn ich das manchmal mitbekomme, dann versteh ich die Welt nicht mehr, wie man nur 2 so verschiedene Geischter haben kann. Sobald er dann aber sozusagen in der Familie ist, brüllt er los.
Als ich das mit Borderline gelesen habe, hatte ich sogar schon Angst, meine Liebste würde auch sowas haben. Sie ist beim Einkaufen und auch so zu den Menschen sehr freundlich, ich beneide sie sogar darum, weil sie durch ihre offene Art leicht Kontakt knüpfen kann. Ich zähel da eher zu den...wie heißt das? introvertiert?naja zu den Menschen, die nicht so die leichtigkeit im Reden haben
Mich hat wie gesagt, damals erschrocken, als sie am Telefon so grantig war.
Klar, wenn man verliebt ist, zügelt man sich und zeigt seine beste Seite, aus Angst vor Ablehnung.
Ich weiß aber nicht so recht, ob ich je den Menschen,den ich liebe, anschreien könnte. Ich hätte auch nicht das Bedürfnis danach. Vielleicht ist die viele Fragerei meine Art der Konfliktlösung, ich weiß es nicht.
Ich fühle mich manchmal wirklich so, wie Du sagst, als Fußabtreter. Habe auch schon nachgedacht, wie ich Grenzen setze. Aber wenn ich beleidigte Leberwurst mache, ist daß doch kindisch, oder? Klar, wenn ich dann immer Frage,warum hast DU das oder jenes jetzt so oder so gesagt, komme ich mir auch irgendwo weinerlich und klein vor, aber es ist für mich irgendwie normal,daß man unter Liebenden das so regelt...hmm vielleicht liege ich aber falsch mit meiner Ansicht? Wenn ein Außenstehnder irgendwas sagt, was mich angreift oder so, dann frage ich natürlich nicht, wie er das gemeint haben könnte dann kann ich auch schon mal patzig werden...aber bei der frau,die ich liebe,geht das nicht.
Streiten will eben auch gelernt sein...aber beide müßten es lernen,wenn nur einer es macht, nützt es nicht viel. Mir fällt auch auf, daß sie sich früher öfters auch mal für was entschuldigt hat, sie sah ein,daß sie hier und da mal überreagiert hat. Das ist nun nicht mehr so...ich hätte ja kein Problem, wenn sie sagt "sorry, das war nicht so gemeint" oder sowas...aber sie sieht jetzt nie mehr den Fehler bei sich. Wenn ich ihr mit dem Satz komme "Du hast mit deinem Tonfall grade eben bei mir eine Grenze überschritten - denk drüber nach, und wenn du dich entschuldigen willst, kannst du dich ja bei mir melden."...dann vermute ich mal, wird sie sich nicht mehr einkriegen und entweder ganz schmollen, oder mir eine gepfefferte Antwort geben schätze ich.
Aber ich müßte in dieser Art irgendwie sagen, daß es so nicht geht.
Oje,wieder ein sehr langer Text geworden, hoffe, das liest noch jemand

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29. Juli 2009 um 18:31

Hmm
weiß nicht wie ich das erklären soll. Es ist meißt bei irgendwelchen Themen...da fällt mir eins ein, wo wir unter Bekannten heiß diskutiert haben. Da ging es um die Evolution. Ich habe gesagt, daß es nicht so war, wie wir in der Schule gelernt bekommen, da wurde ich schon mal "angegriffen" ich sagte dann, daß es zwar viele Knochenfunde gibt, aber es fehlen überall die sogenannten "Zwischenstufen" Uns wurde es ja so beigebracht, daß grob gesagt aus einem Fisch ein Vogel wurde....nun müßte es ja so sein, wenn das so war, daß es von jeder Entwicklunsgstufe ein Fossil geben müßte....und so geht es dann hin und her in der Diskusion. Ist vielelicht ein blödes Beispiel.
Ich bin ja nicht immer nur am Fragen ninja Aber ich kann schon verstehen,daß das manchmal nerven kann...aber manchmal wenn die richtigen Leute zusammen sind, ist es auch interessant, weil man so imemr wieder neue Gedankengänge bekommt. Einen Kumpel hat diese Diskusion von oben sogar dazu gebracht, sich jetzt näher mit dem Thema zu beschäftigen
meine beziehungstechnische Fragerei hat weniegr mit nicht vertrauen können zu tun, sondern mehr damit, daß ich den anderen einfach nur richtig verstehen will....ich will einfach wissen,was der Grund war, warum sie so oder so reagiert hat oder dies oder jenes gesagt hat...hier geht es mehr um Verstehenwollen...bei Leuten die mir nicht wichtig sind, ist mir auch egal, was sie sagen...aber bei dem Menschen, den ich liebe eben nicht. Bin ich zu vereinnahmend?
LG

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29. Juli 2009 um 20:01

Hier ist deine Lesebrille, sensibel45
nichts für ungut
Du hast nicht richtig gelesen. Das Zitat, das Du zitierst, stammt nicht vom Threadschreiber, er hat das nie gesagt. Jemand anders hat ihm vorgeschlagen, etwas in der Art zu sagen.
Ich fände es allerdings auch nicht sehr glücklich, so auf eine leichte verbale Aggression zu reagieren. Vielleicht könnte man eher sagen "du verletzt mich, wenn du so mit mir sprichst. Ist das gewollt oder möchtest du mir vielleicht irgendetwas anderes damit sagen?"

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29. Juli 2009 um 20:33

Hallo Ninja
keine Angst, Du trittst mir nicht zu nahe ich will ja Meinungen von anderen hören,bzw lesen, um die ganze Sache nicht nur aus meinem Blickwinkel zu sehen. Ihr könnt natürlich nur auf das eingehen,was ich beschreibe, das ist klar.
Ich muß Dir Recht geben, daß ich schon darauf aus bin, zu verstehen, was ein Mensch warum, wie und weshalb macht. Ich WILL es verstehen ich muß nicht...genauer gesagt ist mir das wichtiger, je mehr mir dieser Mensch bedeutet. Geht das nicht allen so, die jemanden lieben,daß sie ihn verstehen wollen? Vielleicht ist es ja nicht normal, wie ich da denke, daher bin ich dankbar für andere Meinungen und Ansichten.
Selbst bei mir versuche ich zu ergründen, warum ich bin, wie ich bin....auf das Thema hier bezogen will ich schon rausbekommen, warum ich z.B. der "untergebene" Part bin. Ich weiß ja, daß es mit inneren Ängsten vorm Verlassenwerden oder Einsamkeit zusammenhängt...nur warum ist das so?Naja Du merkst schon, hier zeigt sich mein läßtiges Fragen, die imemr tiefer gehen
Das Gefühl der Liebe habe ich in der Anfangszeit erlebt und es ist wunderschön...ich war da total unbefangen,habe auch keine Fragen gestellt glaube ich Ich war wirklich unbekümmerter drauf, als mehr Zuneigung von ihrer Seite kam. Vielleicht ist es ja jetzt mein Bauch, der sich meldet und deswegen bin ich so verunsichert?

Du hast Recht, ich habe wahrscheinlich Angst vor ihrer Reaktion, daß sie wütend auf mich wird und eben auch vor ihrer eventuellen Antwort. Ich fühle mich aber irgendwie nicht wohl, wenn ich laut werden würde bei ihr, weil sie der Mensch ist,den ich eben liebe.Mag vielleicht blöd klingen, aber anders kann ich es nicht erklären.
Meine meinung sage ich schon...aber eben leiser sozusagen, verstehst Du? Oft bekomme ich auch zu hören, daß ich nicht so pingelig sein soll, wenn ich meine Meinung zu irgendwas sage. Dann bin ich auch innerlich verunsichert und denke, daß ich zu hohe Ansprüche habe...wobei ich das nicht behaupten würde. Naja das kommt eh immer auf den Bezugspunkt an, ob Ansprüche hoch sind, oder nicht.
Denk nicht, ich wäre so ein Ja-Sager...nee nee, ich sag schon was ich denke...aber vielelicht zu viel,weil wenn ich frage, sind das ja auch grad meine gedanken

LG vom granit

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29. Juli 2009 um 20:43

Hallo sensibel
nee den Satz habe ich nie gesagt, würde ihn wahrscheinlich nicht so "hart" äußern. Aber ich muß in der Richtung sicher mal konsequenter werden, so wie es cefeu schon sagt.
Naja analytisch betrachten...weiß nicht, das klingt so wissenschaftlich. Ich bin eher neugierig,daher frage ich eben viel. Spontan bin ich vielleicht nicht so sehr muß ich zugeben, aber kreativ auf alle Fälle.

"Diskussionen funktionieren nur, wenn beide Interesse daran haben. Dazu musst Du merken, wenn der andere nicht diskutieren will. "...das stimmt auf jeden Fall, wie ich bei ihr merke,da sie nicht so gern diskutiert aber bei der anderen Diskusion,die ich als Beispiel nannte, da waren schon einige Leute mit am diskutieren, was wirklich Spaß macht. Ok, beziehungstechnische Diskusionen unter Paaren werden wahrscheinlich immer etwas anders verlaufen.
Was Du im letzten Abschnitt gesagt hast, würde ich zu gern machen, aber das ist leider nicht so einfach, da es eine Fernbeziehung ist, daher geht es leider weniger mit Taten, als mit Wörtern.
schöne Grüße

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29. Juli 2009 um 20:54

GENAU!!
...ganz genau das habe ich eben auch festgestellt!!! Mist, mir fällt grad kein Beispiel ein jedenfalsl fällt mir oft auf, daß sie sich bei Äußerungen von mir angegriffen fühlt, die ich in keinster Weise als bösartig, geschweige denn als Angriff gesagt habe. Ich bin dann oft wie vor den Kopf gestoßen, weil ich nicht nachvollziehen kann, warum sie jetzt dieses oder jenes als böse Kritik oder Angriff auffaßt. Ich versteh dann immer nicht, wieso das so ist, wie sie darauf kommt....sage ich z.B. "Schade,daß wir uns nicht nicht sehen können" dann will ich damit meine Sehnsucht nach ihr ausdrücken....aber sie antwortet dann gereizt "Meinst Du etwa,ich mach das mit Absicht?Ich kann doch auch nichts dafür,daß es jetzt nicht geht!"....ein "nicht böse sein Schatz,wir sehen usn ganz bald wieder" hat sie früher mal gesagt, was ich auch passender als Reaktion empfinden würde.
Meinst DU, ich soll wenn wieder mal dicke Luft ist, erstmal warten, bevor ich was antworte...oder "frage"

gruß
der granit

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29. Juli 2009 um 21:22

Das hängt
wohl alles irgendwie zusammen...ja,das stimmt,was DU sagst, ich habe hohe Ansprüche, wobei ich sie als normal ansehe,doch wenn ich sie mit denen anderer vergleiche, sind sie in mancher Hinsicht sicher hoch.Aber die höchsten habe ich wohl an mich selber...vor allem Arbeitsmäßig(bin im Handwerk tätig) fällt mir auf, daß ich immer versuche,die Arbeit 100%ig zu machen, was natürlich mehr Zeit kostet und eigentlich nicht notwendig ist. Auf der anderen Seite frage ich mich dann oft, wenn ich sehe, wie manche andere Handwerker ihre Abreit gemacht haben, wieso der Auftraggeber für sowas Geld bezahlt hat. Am Ende wird es sicher so sein, daß keiner die Fehler sieht,die ich sehe und von daher kann man diese auch akzeptieren,weil sie niemandem weiter auffallen. Ich sollte wahrscheinlich irgendwo in der Qualitätskontrolle arbeiten
Eigentlich genieße ich schon das Leben....nur beziehungsmäßig bedrückt mich das jetzt etwas. Oder was meinst DU mit das Leben genießen? Im Bekanntenkreis fällt mir auch manchmal auf, daß die Leute,die sich keine großen Gedanken machen, es leichter haben. Die nehmen vieles einfach so hin und ...ja sie genießen das Leben auf ihre Art eben. Es stimmt schon, wenn man sich zuviele Gedanken macht, macht man sich ganz verrückt und kann nicht ganz so gut genießen.
Ich schrei sie nicht an, wenn ich meine Meinung sage, niemals! Im gegenteil ich sage das ruhig und sachlich, im ganz normalen Ton. Aber das soll ja auch manche Menschen zum ausrasten bringen, wenn man immer ruhig und sachlich bleibt. Vielleicht will sie, daß ich auch mal ausraste??Hmm keine Ahnung. Man sagt doch auch, das der Partner einen spiegelt...also daß man die Eigenschaften, die man am Partner nicht leiden kann, an sich selber auch verabscheut...hmm, aber ich mag ihre gereiztheit nicht, was ist das nun auf mich bezogen,was ich an mir nicht mag??
Tja Ninja, wenn man sich selber nicht so 100%ig annhemen kann, und ich vermute mal,daß das bei der Mehrzahl der Menschen so ist, dann zweifelt man an manchen Tagen oder Situationen auch daran, daß ein anderer einen lieben kann, verstehst Du? Wenn man sich sagen wir zu 90%
anhemen kann, dann sind die Zeifel weniger, als bei jemandem, der sich nur zu 50% anhemen kann. Das avariiert dann von Mensch zu Mensch. Soweit ich weiß, kann sie sich auczh nicht ganz akzeptieren, körperlich mag sie sich auch nicht, sie hat sogar mal gesagt, sie könne ihr Brüste nicht leiden....ich finde sie wunderschön und liebe sie über alles...wie kann ich ihr das so zeigen,daß sie es glaubt und verinnerlicht? Und diese frage stellt sich auch auf alle anderen Bereiche, die sie an sich ablehnt. Das ist nicht einfach...ich merke es ja an mir, an meinen Eigenschaften,die ich nicht annhemen kann. Klar, in den Momenten wo man sich ganz geborgen fühlt beim anderen,da denkt man nicht an die eigenen Fehler und Schwächen...daher will man diese Geborgenheit vielleicht immerzu spüren.

liebe Grüße

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29. Juli 2009 um 21:35

Ja genau
das ist es,es steht eine bestimmte Zeit immer zur Verfügung zum reden udn da will man dann aber möglichst viel unterbringen. Und oft gehen wir dann auseinander im Streit, ohne die Sache geklärt und aus der Wlet geschafft zu haben...und irgendwann kommt es wegen der gleichen Sache wieder zum Streit...bzw. sehr oft sind es Mißverständnisse habe ich festgestellt. Ich kann es ihr nur nicht so gut erklären, bin kein guter Redner. ABer ich spüre, wie sie dies oder jenes von mir gesagte auffaßt...aber ich meine es ganz anderes. Manchmal versteh ich ihre reaktion, doch ich weiß nicht wie ich ihr erklären soll, wie ich es meinte. Man kann ja einen Satz ganz untershciedlich interpretieren...da gibts ja manchmal 3...4..5 verschiedene Auslegungsvarianten. Aber sie faßt ihn gerade nicht so auf, wie ich ihn rüber bringen wollte. Und umgedreht passiert das eben auch. Und dazu kommt noch, daß Frauen udn Männer eh anderes denken und somit auch manches wirklich untershciedlich auffassen. Das ist alles schon sehr faszinierend, aber auch nicht immer einfach.
Also ganz so, wie Deine damalige Freundin ist sie glaube ich nicht...sie ist eher immer für andere da...denkt nicht immer an ihre Bedürfnisse...das trifft dann aber auch auf die nach Nähe und Zärtlichkeiten zu sage ich mal.
Hast Du denn jetzt die richtige Frau für DICH gefunden?

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29. Juli 2009 um 21:49

Ja
das kann sein ninja, daß da solche Wunden sind.
Klar, je mehr man mit sich zufrieden ist, sich annhemen kann, umso leichter kann man die Liebe eines anderen annehmen...und das ist sicher auch für den,der Liebe gibt viel leichter. Ich vermute mal, daß sie sich noch weniger annhemen kann, als ich...und daher hat sie vielleicht auch Probleme, meine Liebe, die ich für sie empfinde, anzunehmen, weil es ein ungewohntes Gefühl für sie ist. Meine Gednaken gingen auch schon dahin, daß sie glaubt, sie müsse für andere immer da sein, und sie selber kommt zu allerletzt. In der Phase der Verliebtheit war sie ganz frei und hat mehr für sich getan und ihre Bedürfnisse nach Nähe erfüllt.
Man kann vereinfacht sagen, daß man jemanden leichter lieben kann, der sich selbst auch liebt...also ich meine das so, daß es da nicht soviele Streitereien udn Mißverständnisse gibt.
So nun genug für heut, sonst überfordere ich Dich noch
LG

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29. Juli 2009 um 22:04

Oh, wie
konnte ich das wagen zu sagen...Du bist ja eine ninja, da braucht es bestimmt viel viel mir,um Dich zu ÜBERfordern
Ich werde nicht viel filtern, weil ich Deine und auch die anderen Meinungen sehr gut verstehen udn nachvollziehen kann...und sie ja auch zum allergrößten Teil mit meiner Einstellung übereinstimmen. Klar, umsetzen muß ich alles selber. Das ist eben das schwierige. Auch wenn man weiß wie dies und jenes funktioniert, heißt das noch nicht, daß man es so leciht in die Praxis umsetzen kann.
Ich wünsche Dir auch eine gute Nacht
LH granit

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29. Juli 2009 um 22:13

Verlieben kann man
sich leider nicht, so wie man will. Da muß die richtige erscheinen, um solche Gefühle in einem auszulösen.Vielleicht begegnet sie Dir ja nochmal, die Du damals nicht angesprochen hast.
Also ich geh mal davon aus, daß sie diese Bedürfnisse hat nach körperlicher Nähe und Zärtlichkeit...es war jedenfalls immer wunderschön, dies mit ihr zu erleben. Du machst mich etwas stutzig mit der Frage...Du meinst, es könnte sein, daß sie doch nicht...oder nicht mehr diese Sehnsucht danach verspürt?? Es ist leider schon sehr lange her, als wir uns zu letzt getroffen haben...ob das mit ein Grund dafür ist? Aber vielleicht verdrängt sie dieses Bedürfnis auch.
Gibt es denn Frauen,die sich nicht nach Liebe und Geborgenheit, nach körperlicher Nähe und Zärtlichkeit sehnen???Mit dem Thema frigide hab ich mich noch nie beschäftigt. Wenn Deine damalige Freundin aber einen neuen Lover hatte, wie kann sie da frigide gewesen sein?

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29. Juli 2009 um 22:49

Kurze Frage granit333
"Ich lese grade ein gutes Buch, was hier schon öfters erwähnt wurde."

welches ist das bitte ?

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30. Juli 2009 um 0:11

Gar nicht so einfach
Du bist in einem Kreislauf
=>Du bist verunsichert weil sie nicht mehr so liebevoll ist
=>Du brauchst Sicherheit
=>Du möchtest deshalb Fragen stellen, damit die Antworten Dir Sicherheit geben
=>Du fühlst Dich abgelehnt durch ihre Reaktion, wenn Du gefragt hast
=>Du bist noch mehr verunsichert.
Aber Du setzt nicht wirklich woanders an, wenn Du nur nach einer anderen Frage suchst, die Du stellen könntest.

Dein Punkt ist: "Wie kann ich die Sicherheit wieder gewinnen.?"

Ich denke, Ninja und Cefeu haben beide schon je einen Aspekt angesprochen: Ninja hat mit Dir schon herausgefunden, dass unabhängig von der Situation, ein zu intensives Fragen nicht hilft und nervt. Cefeu emfiehlt Dir klarer aufzutreten.
Und ich meine beides hat seine Berechtigung.

Ich denke, statt viel zu fragen, wäre vielleicht ein Ansatz, zu SAGEN, was Dir nicht gefällt und wie Du Dich dabei fühlst. Das sollte auch eher kurz sein, nur wenige Sätze, die den Kern treffen. Dann ist SIE dran ... vielleicht nicht gleich, wenn sie dazu bereit ist.

Wenn Du Dich in ihrer Gesellschaft nicht wohl fühlst, wenn Sie unfreundlich wirkt, solltest Du zwar nicht überempfindlich sein, aber nach einer angemessenen Menge von Unfreundlichkeiten, sagen, dass Du nun genug hast. Und evtl. solltest Du Dich dann auch distanzieren, wenn Du Dich nicht wohl fühlst.

Sie muß wieder lernen, dass ihr Bedürfnis nach Deiner Nähe mit Rücksichtnahme zu koppeln ist. Das lernt sie am besten, indem Sie durch die Grenzen merkt, dass das eine die Voraussetzung um das Andere zu bekommen.

Dein Problem bei dieser Strategie ist, dass Du mehr Sehnsucht hast, als sie, Dich als schwächer erlebst. Ich denke, Du mu0t in den sauren Apfel beißen und die Distanz aushalten müssen, bis sie dann auf Dich zukommt.

jaja

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30. Juli 2009 um 8:52

Nein
Nein das Wort "Strategie" steht für den Plan FÜR IHN IN ZUKUNFT aus seinem Kreis auszubrechen.

Und nein, Ich habe auch nicht gemeint, dass SIE IHN sondern dass ER SICH als schwach erlebt.

jaja

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30. Juli 2009 um 9:01
In Antwort auf echorausch

Kurze Frage granit333
"Ich lese grade ein gutes Buch, was hier schon öfters erwähnt wurde."

welches ist das bitte ?

Das Buch
"Ich lieb' dich nicht, wenn Du mich liebst: Nähe und Distanz in Liebesbeziehungen" .... für 9,95 Euro

ist sehr zu empfehlen, wenn man das Gefühl hat, dass eine Partnerschaft im Ungleichgewicht ist. Wie in jedem Fall sollte man aber natürlich vorsichtig sein, die darin beschriebenen Prozesse als Ursache jedes Problems anzusehen. Nichts destotrotz kann es die Augen öffnen, helfen zu verstehen und damit den Partnern einen Weg zeigen, ihre Beziehungen wieder ins Gleichgewicht bringen.

jaja

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