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Wie findet ihr das? (Aufmerksamkeit füreinander)

4. September 2013 um 17:05 Letzte Antwort: 7. September 2013 um 8:51

Hallo!
Ich hab vor kurzem eine Werbung gesehen: Mann, nach der Arbeit völlig erschöpft und fertig, auf der Couch liegend und mal demonstrativ schnaufend. Die Frau, lächelnd im Businesskostüm, auf einem Arm das Kind, am anderen Arm einkaufstaschen und das Handy zwischen Schulter und Ohr geklemmt - kommt quasi voller Energie nach Hause.

Eigentlich hab ich dem nicht wirklich Bedeutung beigemessen - Werbung halt Aber jetzt fällt es mir auch auf... in MEINER Beziehung!
Zu uns: wir sind beide Jung (er 20, ich 17), und er arbeitet 40 Stunden die Woche. Er hat seit nem halben Jahr seine erste eigene Wohnung. Ich gehe noch zur Schule, was bei meinem Schultyp von einer 40Stunden arbeitswoche näher kommt, als man meinen könnte, und schmeiße bei mir zuhause (wohne bei meiner Familie zuhause) grade den Haushalt zusammen mit meiner berufstätigen Mutter.

Gestern gab es folgende situation: Ich hab (weil noch kein Führerschein) nur die Möglichkeit, um 4 am Nachmittag den Bus in seine Stadt zu nehmen (ca, 20 min von meinem Wohnort).Ich habe also gestern alles (schule, Klavierüben, Schulsachen kaufen, Schulsachen einpacken, Hausaufgaben, Kochen) vor 4 erledigen müssen und kam um 1 von der Schule heim. Ich hab also grade so alles unter Dach und Fach gekriegt und bin zum Bus gelaufen, ein bisschen erschöpft und mit Rückenschmerzen, aber eigentlich glücklich und froh, ab zu ihm, um für ihn da zu sein. Dazu muss man sagen dass auch manchmal (oft, um ehrlich zu sein...) sein Haushalt an mir hängen bleibt. Hauptsächlich abwasch (kostet mich jeden zweiten tag ne halbe bis dreiviertel stunde), und Staubsaugen. Und das Bad würde er, ginge es nach ihm, wohl nie putzen oder so(-.-). Es wird eh schon besser, als es am Anfang mit seiner Wohnung war - inzwischen funktioniert das Müll rausbringen und aufräumen ziemlich selbstständig, und Staubsaugen tut er inzwischen auch schon aus Eigeninitiative. Egal, zum Thema.

Und nun zu ihm: heute, folgendes Szenario: Ich hab meinen Kram rechtzeitig erledigt, um zum Bus zu kommen, und nachdem er mir bis 3 nicht geantwortet hat, hab ich ihm dann um 3 geschrieben, ob ich heute zu ihm kommen soll oder ob er vorbeikommen mag oder so. Da hat er mir geantwortet, dass er sooo müde und soooo fertig und erschöpft ist und sooo viel zu tun hat, und dass er deshalb Zeit für sich alleine braucht. Das hat mich flashbackmäßig an diese Werbung erinnert.

So, nun zu euch:
Trifft das bei euch und euren Partnern auch zu? Meinungen von Männern sowie Frauen würden mich freuen ich finde das Thema ziemlich interessant, und frage mich, ob dieses Werbungs-"Klischee" nicht ganz so weit hergeholt ist, wie es mir zuvor erschien.
LG Arya

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4. September 2013 um 17:09

Ach Ja...
Ergänzend, warum ich den Thread "Aufmerksamkeit für einander" genannt habe:

Ich habe auch das Gefühl, dass ich ihm und seinen Gefühlen mehr Aufmerksamkeit entgegenbringe, und bereit bin, mein Wohlbefinden zu opfern, als er. Auch typisch Mann?
LG Arya

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4. September 2013 um 18:21

Moment mal
1. Das ist SEINE Wohnung. Er putzt da so viel und so wenig wie ER Bock hat. Ey, der ist grad seinen Eltern entkommen!

Das fehlte noch, dass Du ihm jetzt die Kontrollette machst.
Ist ja lieb, dass Du ihm hilfst, aber nur wenn er drum bittet und so wie Du anfängst das hier aufzulisten isses das nicht wert.

2. Du kannst Schule nicht wirklich mit Arbeit vergleichen.
Es gibt Arbeitsstellen, die sind tatsächlich leichter und es gibt Arbeitsstellen, die sind deutlich härter.

Auch ist es leichter sich in "Notwendigkeiten" zu fügen als "Optionen" wahrzunehmen.
Und wenn man verschiedene Sachen nicht als Notwendigkeiten sieht, dann muß man sich zwingen sie zu machen. Das ist dann härter und da legt man dann auch gerne mal die Beine hoch.

3. Wenn er pennen will, will er pennen. Ist das so schwer zu akzeptieren?

4. Sei froh, dass Du so tickst wie Du tickst. Und druck Dir das Posting aus, damit Du was zum Lachen hast, wenn Du nach ein paar Wochen Neugeborenes ALLES für ne Stunde Schlaf geben würdest.

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4. September 2013 um 18:26

...
Ich hatte früher (bin jetzt 24) in meiner schulischen Ausbildung ebenfalls 40h in der Schule. Danach habe ich eine betriebliche Ausbildung gemacht und stehe nun in diesem Beruf. ich weiß, dass willst du nicht hören, aber das ist etwas ganz ganz ganz anderes, als in der Schule zu hocken. Das laugt manchmal aus und macht mal müde und manchmal ist alles sehr monoton, aber im Endeffekt hat man alle 2x45 mins eine Pause, man muss "nur" zuhören und hin und wieder mal Aufgaben lösen. Und klar hört die Arbeit als Schüler zu Hause nicht auf- bei mir aber auch nicht, weil ich selbstständig bin. Das bedeutet ca. 8h arbeit am Tag, manchmal 6-7 Tage die Woche. Dazu Buchhaltung zu Hause führen. tut jetzt nicht viel zum Thema, aber ich möchte sagen, dass dein Freund, wenn er 8 Stunden gearbeitet hat, selbstverständlich platter ist als du nach deiner Schule An besagtem Tag hast du ja auch nur bis 13 Uhr Schule gehabt. Dazu zählt zu Haushalt auch eine Menge mehr als du aufgezählt hast. Ich putz min alle 2 Tage das Bad. Dazu kommen gererell: Spülen, kochen, Staub saugen und putzen, aufräumen, Betten machen, einkaufen, Müll rausbringen, Wäsche waschen, Wäsche aufhängen, Wäsche abnehmen,... Mal abgesehen von allem Finanziellem, was man regeln muss und auf was man einen Blick haben muss.
Dewegen finde ich persönlich, du kannst deine Situation gar nicht mit der deines Freundes vergleichen. Grundsetzlich gebe ich dir aber Recht, dass Männer nach der Schicht irgendwie mehr Entspannung brauchen, als wir Frauen. Wenn ich von der Arbeit komme, schmeiß ich meine Tasche in die Ecke und kümmere mich erstmal im alles, was ich auf den ersten Blick sehe wie Sachen wegräumen, spülen usw. Oft dauert es dann nochmal eine Stunde, bis ich endlich unter die Dusche komme. Wenn mein Freund (wohnen zusammen) von der Schicht kommt, geht er sofort duschen (seine Sachen landen dann oftmals einfach irgendwo statt im Schrank) und zack liegt er auf der Couch und bewegt sich die nächsten 2-3 Stunden auch nicht mehr. Die erste Stunden davon ist er auch wenig ansprechbar. Dann sitz er vorm PC, raucht sich eine, schaut TV... Aber er arbeitet körperlich und ist dann auch oft echt ausgelaugt.

Meiner Meinung nach wollen Frauen einfach alles organisiert haben und so viel wie möglich so schnell wie möglich schaffen. Und für uns ist der Partner nur noch mehr Motivation. Männer dagegen sind von der gechillteren Sorte^^

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4. September 2013 um 19:08
In Antwort auf aryablue

Ach Ja...
Ergänzend, warum ich den Thread "Aufmerksamkeit für einander" genannt habe:

Ich habe auch das Gefühl, dass ich ihm und seinen Gefühlen mehr Aufmerksamkeit entgegenbringe, und bereit bin, mein Wohlbefinden zu opfern, als er. Auch typisch Mann?
LG Arya

Nein nicht typisch Mann...
Du scheinst Dir selbst - egal ob Du noch zur Schule gehst oder arbeitest - sehr viel abzuverlangen. Das gleiche verlangst Du von Deinem Freund und wenn er das nicht so tut, gibt's ein Ungleichgewicht. Bei Deinem Denken kommst Du unweigerlich zu dem Schluss, dass Du "soviel tust, immer parat bist, auf seine Gefühle Rücksicht nimmst, ihm Aufmerksamkeit schenkst und Du machst eine Aufrechnung, die jetzt schon zu Deinen Ungunsten ausfällt.

Bevor Du mit Deinem Freund darüber streitest ob er müde ist, denk doch mal darüber nach, warum Du die "Macherin" spielst, die seine Wohnung putzt und und und.

Das was Du machst ist ja nett, da sagt keiner was, aber die Erwartungshaltung, die Du anstrebst setzt den anderen - wenn Du ihm das auch so mitteilst - unter Druck.

Du solltest niemals davon ausgehen, die prozentuelle Aufmerksamkeit wieder zurück zu erhalten, die Du gibst.
In vielen Fällen gibt man zu viel und letzten Endes erwartet man dann auch zu viel. Aber Ihr kriegt das hin

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5. September 2013 um 14:25
In Antwort auf eiwantu

...
Ich hatte früher (bin jetzt 24) in meiner schulischen Ausbildung ebenfalls 40h in der Schule. Danach habe ich eine betriebliche Ausbildung gemacht und stehe nun in diesem Beruf. ich weiß, dass willst du nicht hören, aber das ist etwas ganz ganz ganz anderes, als in der Schule zu hocken. Das laugt manchmal aus und macht mal müde und manchmal ist alles sehr monoton, aber im Endeffekt hat man alle 2x45 mins eine Pause, man muss "nur" zuhören und hin und wieder mal Aufgaben lösen. Und klar hört die Arbeit als Schüler zu Hause nicht auf- bei mir aber auch nicht, weil ich selbstständig bin. Das bedeutet ca. 8h arbeit am Tag, manchmal 6-7 Tage die Woche. Dazu Buchhaltung zu Hause führen. tut jetzt nicht viel zum Thema, aber ich möchte sagen, dass dein Freund, wenn er 8 Stunden gearbeitet hat, selbstverständlich platter ist als du nach deiner Schule An besagtem Tag hast du ja auch nur bis 13 Uhr Schule gehabt. Dazu zählt zu Haushalt auch eine Menge mehr als du aufgezählt hast. Ich putz min alle 2 Tage das Bad. Dazu kommen gererell: Spülen, kochen, Staub saugen und putzen, aufräumen, Betten machen, einkaufen, Müll rausbringen, Wäsche waschen, Wäsche aufhängen, Wäsche abnehmen,... Mal abgesehen von allem Finanziellem, was man regeln muss und auf was man einen Blick haben muss.
Dewegen finde ich persönlich, du kannst deine Situation gar nicht mit der deines Freundes vergleichen. Grundsetzlich gebe ich dir aber Recht, dass Männer nach der Schicht irgendwie mehr Entspannung brauchen, als wir Frauen. Wenn ich von der Arbeit komme, schmeiß ich meine Tasche in die Ecke und kümmere mich erstmal im alles, was ich auf den ersten Blick sehe wie Sachen wegräumen, spülen usw. Oft dauert es dann nochmal eine Stunde, bis ich endlich unter die Dusche komme. Wenn mein Freund (wohnen zusammen) von der Schicht kommt, geht er sofort duschen (seine Sachen landen dann oftmals einfach irgendwo statt im Schrank) und zack liegt er auf der Couch und bewegt sich die nächsten 2-3 Stunden auch nicht mehr. Die erste Stunden davon ist er auch wenig ansprechbar. Dann sitz er vorm PC, raucht sich eine, schaut TV... Aber er arbeitet körperlich und ist dann auch oft echt ausgelaugt.

Meiner Meinung nach wollen Frauen einfach alles organisiert haben und so viel wie möglich so schnell wie möglich schaffen. Und für uns ist der Partner nur noch mehr Motivation. Männer dagegen sind von der gechillteren Sorte^^

Hi
Erstmal danke für die Antworten.
Mir ist klar, dass Schule nicht mit Arbeiten gehen zu vergleichen ist. Andererseits möchte ich schon drauf aufmerksam machen, dass Schule mehr ist, als viele hier denken. Du bist noch nicht so lange mit der Schule fertig, wie manche anderen hier (nicht böse sein), und Schule bedeutet inzwischen etwas ganz anderes als vor 20 Jahren. Gerade wenn man eine der... wie sag ich das jetzt? niveauvolleren und anspruchsvolleren AHS besucht - in meinem Fall mit Schwerpunkt Sprachen. Abgesehn davon ist Schule für mich nicht einfach nur zuhören und ab und an aufgaben machen. Unsere Lehrer fordern sehr viel von uns, und wenn ich sage, dass ich ca. 2 Stunden täglich für Hausaufgaben brauche, dann meine ich das nicht so: Mal nen satz schreiben, kaffeetrinken gehn, ah, freundin ruft an, telefonieren wir mal, was? - ein Portfolio schreiben? Ja, gut machen wir mal den ersten Absatz, dann gehts zum Fernseher, und-und-und. Ich meine konzentriertes Arbeiten. Ich bin sehr ehrgeizig in der Schule und verbringe meine Zeit ergo nicht damit, "meine Restzeit abzusitzen". So, egal, das zum Thema Schule
Was den Haushalt angeht:
Das ist MIR klar - der Grund, warum ich diese dinge nicht beschreibe, ist, dass er diese Notwendigkeiten einfach anders sieht.Ich wollte eigentlich auf alle deine Punkte eingehn, aber darum geht es mir eigentlich gar nicht in diesem Thread, deshalb lass ich es. Es sei soviel gesagt: Wenn er nicht alle zwei Monate im Chaos erstickt, tut er nichts. Egal, ist ja eigentlich auch nicht Thema

nun zum Thema^^ ich hab mir gedacht, dass nicht nur ich das so sehe. Natürlich habt ihr anderen andere Erfahrungen mit euren Partnern, aber offensichtlich fällt euch dieser... hm, "Energie- und Motivationslevel"-Unterschied zwischen den Geschlechtern auch auf. Danke für die Antwort!

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5. September 2013 um 14:43
In Antwort auf maxim_12169608

Moment mal
1. Das ist SEINE Wohnung. Er putzt da so viel und so wenig wie ER Bock hat. Ey, der ist grad seinen Eltern entkommen!

Das fehlte noch, dass Du ihm jetzt die Kontrollette machst.
Ist ja lieb, dass Du ihm hilfst, aber nur wenn er drum bittet und so wie Du anfängst das hier aufzulisten isses das nicht wert.

2. Du kannst Schule nicht wirklich mit Arbeit vergleichen.
Es gibt Arbeitsstellen, die sind tatsächlich leichter und es gibt Arbeitsstellen, die sind deutlich härter.

Auch ist es leichter sich in "Notwendigkeiten" zu fügen als "Optionen" wahrzunehmen.
Und wenn man verschiedene Sachen nicht als Notwendigkeiten sieht, dann muß man sich zwingen sie zu machen. Das ist dann härter und da legt man dann auch gerne mal die Beine hoch.

3. Wenn er pennen will, will er pennen. Ist das so schwer zu akzeptieren?

4. Sei froh, dass Du so tickst wie Du tickst. Und druck Dir das Posting aus, damit Du was zum Lachen hast, wenn Du nach ein paar Wochen Neugeborenes ALLES für ne Stunde Schlaf geben würdest.

Hallo
1.) Dann soll er nicht erwarten, dass ich mich bei ihm wohlfühle, und seinen Hintern zu mir nach Hause rüberschwingen, wenn er mich sehen will
Und das war keineswegs eine Auflistung^^ das waren bloß Beispiele. Was ich damit zeigen wollte, ist, dass er nach seinem tag keinen Finger für SEINE Wohnung krumm macht. Ich mach das für ihn. Weil ich ihn liebe und weil es mir wehtut, ihn so "verkümmern" zu lassen.
2.) Ich vergleiche Schule und Arbeit nicht. Alles was ich mir diesbezüglich denke, ist, dass ich im Durchschnitt täglich 6-8 Stunden konzentriert arbeite und lerne (ohne pausen jetzt), und er 8 Stunden mit frühstücks- und mittagspause, und dass er und seine Kollegen oft, wenn das, was der Chef gesagt hat, erledigt ist, einfach stundenlang rumchillen, bis die nächste Anweisung kommt.
3.) Wenn ich ihn sehen will, will ich ihn sehen. Genau der gleiche Satz, mit anderem Inhalt. Beides ist schlicht und einfach eine Tatsache. Jetzt steht also Tatsache gegen Tatsache, und einer muss immer zurückstecken. Rate mal, was zu akzeptieren ist und was nicht
4.) Ich leide an Schlafstörungen. Das bedeutet, dass es Nächte gibt (und die sind nicht zu selten), in denen ich überhaupt nicht schlafe. Du kannst mir also ruhig glauben, wenn ich sage, dass ich ganz genau weiß, wie es ist, um Schlaf zu betteln und eine einzige Stunde ruhigen Schlafes herbezusehnen wie den Weltfrieden.

5.) Danke für die Antwort. Der eigentliche Thread bezieht sich aber nicht auf meine Situation mit meinem Freund, ganz egal, was du davon halten magst, sondern auf das in der Werbung angesprochene Klischee des von der arbeit erschöpften und zu jediglicher anderer Tätigkeit müdigkeitsbedingt unfähigen Mannes und der "Powerfrau", die nach der Arbeit noch Soziales, Kinder, Haushalt und ähnliches ohne zu Murren unterbringt.

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5. September 2013 um 14:46

Eine Frage:
Und wer von euch beiden musste sich dann zur Hausarbeit aufraffen, weil der andere zu müde war?

Wie gesagt geht es nicht um meine Situation mit meinem Freund, das war lediglich die Situation, in der mir die Ähnlichkeit zum Werbespot aufgefallen ist. Ich habe auch nicht vor, mit ihm über meine "Probleme" zu sprechen, weil es keine Probleme sind und ich keine daraus machen werde.

Also, zum eigentlichen Thema: Siehst du in deinen Beziehungen dieses Werbungsszenario bestätigt, oder hast du andere Erfahrungen gemacht?

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5. September 2013 um 14:53
In Antwort auf aryablue

Hallo
1.) Dann soll er nicht erwarten, dass ich mich bei ihm wohlfühle, und seinen Hintern zu mir nach Hause rüberschwingen, wenn er mich sehen will
Und das war keineswegs eine Auflistung^^ das waren bloß Beispiele. Was ich damit zeigen wollte, ist, dass er nach seinem tag keinen Finger für SEINE Wohnung krumm macht. Ich mach das für ihn. Weil ich ihn liebe und weil es mir wehtut, ihn so "verkümmern" zu lassen.
2.) Ich vergleiche Schule und Arbeit nicht. Alles was ich mir diesbezüglich denke, ist, dass ich im Durchschnitt täglich 6-8 Stunden konzentriert arbeite und lerne (ohne pausen jetzt), und er 8 Stunden mit frühstücks- und mittagspause, und dass er und seine Kollegen oft, wenn das, was der Chef gesagt hat, erledigt ist, einfach stundenlang rumchillen, bis die nächste Anweisung kommt.
3.) Wenn ich ihn sehen will, will ich ihn sehen. Genau der gleiche Satz, mit anderem Inhalt. Beides ist schlicht und einfach eine Tatsache. Jetzt steht also Tatsache gegen Tatsache, und einer muss immer zurückstecken. Rate mal, was zu akzeptieren ist und was nicht
4.) Ich leide an Schlafstörungen. Das bedeutet, dass es Nächte gibt (und die sind nicht zu selten), in denen ich überhaupt nicht schlafe. Du kannst mir also ruhig glauben, wenn ich sage, dass ich ganz genau weiß, wie es ist, um Schlaf zu betteln und eine einzige Stunde ruhigen Schlafes herbezusehnen wie den Weltfrieden.

5.) Danke für die Antwort. Der eigentliche Thread bezieht sich aber nicht auf meine Situation mit meinem Freund, ganz egal, was du davon halten magst, sondern auf das in der Werbung angesprochene Klischee des von der arbeit erschöpften und zu jediglicher anderer Tätigkeit müdigkeitsbedingt unfähigen Mannes und der "Powerfrau", die nach der Arbeit noch Soziales, Kinder, Haushalt und ähnliches ohne zu Murren unterbringt.

5. Achso. Ja, das Klischee wird halt bedient, weil diese Werbung sich an Frauen richtet.

Genauso wie sich in Baumarkt-Werbespots irgendwelche urigen Typen durchs Unterholz fräsen (was nichts mit der Realität zu tun hat), kommen in den Putzmittel-Werbespots irgendwelche Businessfrauen voller Energie nach Hause und schmeissen den Haushalt.

Schmeichelt halt der jeweiligen Zielgruppe bzw. animiert sie.

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5. September 2013 um 14:57
In Antwort auf tanner_12720256

Nein nicht typisch Mann...
Du scheinst Dir selbst - egal ob Du noch zur Schule gehst oder arbeitest - sehr viel abzuverlangen. Das gleiche verlangst Du von Deinem Freund und wenn er das nicht so tut, gibt's ein Ungleichgewicht. Bei Deinem Denken kommst Du unweigerlich zu dem Schluss, dass Du "soviel tust, immer parat bist, auf seine Gefühle Rücksicht nimmst, ihm Aufmerksamkeit schenkst und Du machst eine Aufrechnung, die jetzt schon zu Deinen Ungunsten ausfällt.

Bevor Du mit Deinem Freund darüber streitest ob er müde ist, denk doch mal darüber nach, warum Du die "Macherin" spielst, die seine Wohnung putzt und und und.

Das was Du machst ist ja nett, da sagt keiner was, aber die Erwartungshaltung, die Du anstrebst setzt den anderen - wenn Du ihm das auch so mitteilst - unter Druck.

Du solltest niemals davon ausgehen, die prozentuelle Aufmerksamkeit wieder zurück zu erhalten, die Du gibst.
In vielen Fällen gibt man zu viel und letzten Endes erwartet man dann auch zu viel. Aber Ihr kriegt das hin

Hallo!
Danke für die Antwort!
Du hast recht, ich verlange viel von mir. Näher gehe ich darauf nicht ein Aber zu dem Schluss, dass ICH immer parat bin, komme ich auch durch die Tatsache, dass er an Tagen, wenn er mir schon abgesagt hat, und ich meinen eigenen Kram erledige, spontan schreibt und meint, dass er mich JETZT doch gerne sehen würde und überhaupt... DAS verstehe ich nicht. Ich richte so schon meine Aufgaben danach, rechtzeitig den Bus zu ihm zu erwischen, wenn ich denn kommen darf. Aber wenn er mir zuerst absagt und dann soll ich trotzdem auf abruf bereit stehen - das ist eigentlich das einzige, dass für mich dieses "Ich tu so viel, und du zu wenig"-Gefühl oder -Verhalten oder wasauchimmer hervorruft. Ich meine, ich finde es schön, dass er mich sehen will, aber gleichzeitig ist da im Hinterkopf dieses: Aha - ich hab offenbar auf abruf bereitzustehen, er aber nicht!

Ich putze seine Wohnung, weil ich ihn liebe, und weil ich nicht möchte, dass er im Dreck lebt. Außerdem möchte ich mich bei ihm wohlfühlen können, und das geht nicht, wenn nicht zumindest minimal saubergemacht ist. Ich mache bei weitem nicht alles - ich bin der meinung, dass es SEINE Wohnung ist und er die Verantwortung dafür trägt, aber Sachen wie allen Müll in den Mistkübel, Staubsaugen, lüften und Abwaschen, damit die Wohnung wenigstens nach irgendwas aussieht, brauche ich um mich wohlzufühlen. Ich putze auch nicht regelmäßig bei ihm.

Danke für deine Antwort! ICh glaube, es steckt viel Wahrheit hinter deinen Worten von der prozentuellen Aufmerksamkeit und ich werde sie mir zu Herzen nehmen

Aber zum eigentlichen Thema, da ja meine Situation nicht der Grund meines Threads war
Kannst du Paralelen zu deinem Leben mit dem Partner feststellen? Kennst du solche Situationen wie aus der beschriebenen Werbung? Wie würdest du dieses "Klischee" beurteilen?

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5. September 2013 um 15:17
In Antwort auf aryablue

Hi
Erstmal danke für die Antworten.
Mir ist klar, dass Schule nicht mit Arbeiten gehen zu vergleichen ist. Andererseits möchte ich schon drauf aufmerksam machen, dass Schule mehr ist, als viele hier denken. Du bist noch nicht so lange mit der Schule fertig, wie manche anderen hier (nicht böse sein), und Schule bedeutet inzwischen etwas ganz anderes als vor 20 Jahren. Gerade wenn man eine der... wie sag ich das jetzt? niveauvolleren und anspruchsvolleren AHS besucht - in meinem Fall mit Schwerpunkt Sprachen. Abgesehn davon ist Schule für mich nicht einfach nur zuhören und ab und an aufgaben machen. Unsere Lehrer fordern sehr viel von uns, und wenn ich sage, dass ich ca. 2 Stunden täglich für Hausaufgaben brauche, dann meine ich das nicht so: Mal nen satz schreiben, kaffeetrinken gehn, ah, freundin ruft an, telefonieren wir mal, was? - ein Portfolio schreiben? Ja, gut machen wir mal den ersten Absatz, dann gehts zum Fernseher, und-und-und. Ich meine konzentriertes Arbeiten. Ich bin sehr ehrgeizig in der Schule und verbringe meine Zeit ergo nicht damit, "meine Restzeit abzusitzen". So, egal, das zum Thema Schule
Was den Haushalt angeht:
Das ist MIR klar - der Grund, warum ich diese dinge nicht beschreibe, ist, dass er diese Notwendigkeiten einfach anders sieht.Ich wollte eigentlich auf alle deine Punkte eingehn, aber darum geht es mir eigentlich gar nicht in diesem Thread, deshalb lass ich es. Es sei soviel gesagt: Wenn er nicht alle zwei Monate im Chaos erstickt, tut er nichts. Egal, ist ja eigentlich auch nicht Thema

nun zum Thema^^ ich hab mir gedacht, dass nicht nur ich das so sehe. Natürlich habt ihr anderen andere Erfahrungen mit euren Partnern, aber offensichtlich fällt euch dieser... hm, "Energie- und Motivationslevel"-Unterschied zwischen den Geschlechtern auch auf. Danke für die Antwort!

Hey ^^
"Andererseits möchte ich schon drauf aufmerksam machen, dass Schule mehr ist, als viele hier denken."

-> Wie kommst du darauf? Wir sind ALLE zur Schule gegangen. DU dagegen hast noch nicht richtig gearbeitet. Da liegt es doch näher, dass wir wissen, wie du dich mit der Schule fühlst, als dass du weißt, wie es uns/deinem Freund mit der Arbeit geht.

"und Schule bedeutet inzwischen etwas ganz anderes als vor 20 Jahren"

-> Ich bin (Berufsschule nicht mitgerechnet) jetzt seit gerademal 4 Jahren aus der Schule raus... ist also denke ich total in deiner Generation.



"Gerade wenn man eine der... wie sag ich das jetzt? niveauvolleren und anspruchsvolleren AHS besucht - in meinem Fall mit Schwerpunkt Sprachen. Abgesehn davon ist Schule für mich nicht einfach nur zuhören und ab und an aufgaben machen. Unsere Lehrer fordern sehr viel von uns, und wenn ich sage, dass ich ca. 2 Stunden täglich für Hausaufgaben brauche, dann meine ich das nicht so: Mal nen satz schreiben, kaffeetrinken gehn, ah, freundin ruft an, telefonieren wir mal, was? - ein Portfolio schreiben? Ja, gut machen wir mal den ersten Absatz, dann gehts zum Fernseher, und-und-und. Ich meine konzentriertes Arbeiten".

-> Meine schulische Laufbahn: 4 Jahre Grundschule(^^), dann kam ich auf die Hauptschule (war ein sehr impulsives Kind). Dort habe ich aber alles gegeben und einen guten Realschulabschluss gemacht. Dann habe ich mein fachabitur im Bereich der Medientechnik gemacht. Danach 2 Jahre schulische Ausbildung zur Informatikerin. Danach betriebliche Ausbildung- ganz anerer Bereich. Ich denke als ich darf behaupten, dass ich weiß was anstrengende Schule heißt. Ich habe Berichte ohne Ende geschrieben- neben den Hausaufgaben. ich musste praktische Aufgaben erledigen. Ich musste Facharbeiten schreiben, gestalten, programmieren und Kolokvien halten. In den Sommerferien habe ich Praktika absolviert. Also man möge festhalten: Ich bin meinen Weg gegangen und das nicht mit ein paar Aufgaben und Hausaufgaben.

"Wenn er nicht alle zwei Monate im Chaos erstickt, tut er nichts."

ja... dann lass ihn ersticken. Du wohnst ja nicht offiziell dort oder? Als ich mal in deiner Situation war (viel in der Wohnung des Freundes machen) bin ich mal ein paar Tage in den Urlaub gefahren (war schon geplant mit Freundinnen) und habe den ganzen Stapek Geschirr stehen gelassen und auch sonst nix mehr gemacht. Ich kam heim und er sagte "Du bist einfach gefahren oder zu spülen!! Das mussten dann XY und ich machen!"... Ja... gut... aber spätestens seit dem weiß ich: Er kann, er will nur nicht.


Ich finde, dass wenn du dich um seine Bude kümmerst, dann tu es entweder weil du es möchtest oder weil du ihm das abnehmen willst, oder tu es gar nicht. Aber mach es nicht einfach und verlange dann noch etwas zurück.

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5. September 2013 um 16:30
In Antwort auf eiwantu

Hey ^^
"Andererseits möchte ich schon drauf aufmerksam machen, dass Schule mehr ist, als viele hier denken."

-> Wie kommst du darauf? Wir sind ALLE zur Schule gegangen. DU dagegen hast noch nicht richtig gearbeitet. Da liegt es doch näher, dass wir wissen, wie du dich mit der Schule fühlst, als dass du weißt, wie es uns/deinem Freund mit der Arbeit geht.

"und Schule bedeutet inzwischen etwas ganz anderes als vor 20 Jahren"

-> Ich bin (Berufsschule nicht mitgerechnet) jetzt seit gerademal 4 Jahren aus der Schule raus... ist also denke ich total in deiner Generation.



"Gerade wenn man eine der... wie sag ich das jetzt? niveauvolleren und anspruchsvolleren AHS besucht - in meinem Fall mit Schwerpunkt Sprachen. Abgesehn davon ist Schule für mich nicht einfach nur zuhören und ab und an aufgaben machen. Unsere Lehrer fordern sehr viel von uns, und wenn ich sage, dass ich ca. 2 Stunden täglich für Hausaufgaben brauche, dann meine ich das nicht so: Mal nen satz schreiben, kaffeetrinken gehn, ah, freundin ruft an, telefonieren wir mal, was? - ein Portfolio schreiben? Ja, gut machen wir mal den ersten Absatz, dann gehts zum Fernseher, und-und-und. Ich meine konzentriertes Arbeiten".

-> Meine schulische Laufbahn: 4 Jahre Grundschule(^^), dann kam ich auf die Hauptschule (war ein sehr impulsives Kind). Dort habe ich aber alles gegeben und einen guten Realschulabschluss gemacht. Dann habe ich mein fachabitur im Bereich der Medientechnik gemacht. Danach 2 Jahre schulische Ausbildung zur Informatikerin. Danach betriebliche Ausbildung- ganz anerer Bereich. Ich denke als ich darf behaupten, dass ich weiß was anstrengende Schule heißt. Ich habe Berichte ohne Ende geschrieben- neben den Hausaufgaben. ich musste praktische Aufgaben erledigen. Ich musste Facharbeiten schreiben, gestalten, programmieren und Kolokvien halten. In den Sommerferien habe ich Praktika absolviert. Also man möge festhalten: Ich bin meinen Weg gegangen und das nicht mit ein paar Aufgaben und Hausaufgaben.

"Wenn er nicht alle zwei Monate im Chaos erstickt, tut er nichts."

ja... dann lass ihn ersticken. Du wohnst ja nicht offiziell dort oder? Als ich mal in deiner Situation war (viel in der Wohnung des Freundes machen) bin ich mal ein paar Tage in den Urlaub gefahren (war schon geplant mit Freundinnen) und habe den ganzen Stapek Geschirr stehen gelassen und auch sonst nix mehr gemacht. Ich kam heim und er sagte "Du bist einfach gefahren oder zu spülen!! Das mussten dann XY und ich machen!"... Ja... gut... aber spätestens seit dem weiß ich: Er kann, er will nur nicht.


Ich finde, dass wenn du dich um seine Bude kümmerst, dann tu es entweder weil du es möchtest oder weil du ihm das abnehmen willst, oder tu es gar nicht. Aber mach es nicht einfach und verlange dann noch etwas zurück.

...
> spätestens seit dem weiß ich: Er kann, er will nur nicht.

LOL

Herrlich, ich hab herzlich lachen müssen

Im übrigen unterscheib ich Deinen Text 100%ig.

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5. September 2013 um 17:38
In Antwort auf maxim_12169608

...
> spätestens seit dem weiß ich: Er kann, er will nur nicht.

LOL

Herrlich, ich hab herzlich lachen müssen

Im übrigen unterscheib ich Deinen Text 100%ig.

...
Hach ja Ich mag es, wenn man über Dinge über die man sich früher sehr aufgeregt hat heute lachen kann ^^

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5. September 2013 um 21:15
In Antwort auf eiwantu

Hey ^^
"Andererseits möchte ich schon drauf aufmerksam machen, dass Schule mehr ist, als viele hier denken."

-> Wie kommst du darauf? Wir sind ALLE zur Schule gegangen. DU dagegen hast noch nicht richtig gearbeitet. Da liegt es doch näher, dass wir wissen, wie du dich mit der Schule fühlst, als dass du weißt, wie es uns/deinem Freund mit der Arbeit geht.

"und Schule bedeutet inzwischen etwas ganz anderes als vor 20 Jahren"

-> Ich bin (Berufsschule nicht mitgerechnet) jetzt seit gerademal 4 Jahren aus der Schule raus... ist also denke ich total in deiner Generation.



"Gerade wenn man eine der... wie sag ich das jetzt? niveauvolleren und anspruchsvolleren AHS besucht - in meinem Fall mit Schwerpunkt Sprachen. Abgesehn davon ist Schule für mich nicht einfach nur zuhören und ab und an aufgaben machen. Unsere Lehrer fordern sehr viel von uns, und wenn ich sage, dass ich ca. 2 Stunden täglich für Hausaufgaben brauche, dann meine ich das nicht so: Mal nen satz schreiben, kaffeetrinken gehn, ah, freundin ruft an, telefonieren wir mal, was? - ein Portfolio schreiben? Ja, gut machen wir mal den ersten Absatz, dann gehts zum Fernseher, und-und-und. Ich meine konzentriertes Arbeiten".

-> Meine schulische Laufbahn: 4 Jahre Grundschule(^^), dann kam ich auf die Hauptschule (war ein sehr impulsives Kind). Dort habe ich aber alles gegeben und einen guten Realschulabschluss gemacht. Dann habe ich mein fachabitur im Bereich der Medientechnik gemacht. Danach 2 Jahre schulische Ausbildung zur Informatikerin. Danach betriebliche Ausbildung- ganz anerer Bereich. Ich denke als ich darf behaupten, dass ich weiß was anstrengende Schule heißt. Ich habe Berichte ohne Ende geschrieben- neben den Hausaufgaben. ich musste praktische Aufgaben erledigen. Ich musste Facharbeiten schreiben, gestalten, programmieren und Kolokvien halten. In den Sommerferien habe ich Praktika absolviert. Also man möge festhalten: Ich bin meinen Weg gegangen und das nicht mit ein paar Aufgaben und Hausaufgaben.

"Wenn er nicht alle zwei Monate im Chaos erstickt, tut er nichts."

ja... dann lass ihn ersticken. Du wohnst ja nicht offiziell dort oder? Als ich mal in deiner Situation war (viel in der Wohnung des Freundes machen) bin ich mal ein paar Tage in den Urlaub gefahren (war schon geplant mit Freundinnen) und habe den ganzen Stapek Geschirr stehen gelassen und auch sonst nix mehr gemacht. Ich kam heim und er sagte "Du bist einfach gefahren oder zu spülen!! Das mussten dann XY und ich machen!"... Ja... gut... aber spätestens seit dem weiß ich: Er kann, er will nur nicht.


Ich finde, dass wenn du dich um seine Bude kümmerst, dann tu es entweder weil du es möchtest oder weil du ihm das abnehmen willst, oder tu es gar nicht. Aber mach es nicht einfach und verlange dann noch etwas zurück.

Hey
Ich hab grad nicht die zeit, auf alles einzugehen (nicht am laptop on), aber was die schule betrifft: ich glaub dir gern, dass du eine anstrengende schulzeit verlebt hast - aber ich bin der festen überzeugung, dass die menschen, sobald sie mal zu arbeiten anfangen, vergessen, wie es in der schule war. Nämlich so wirklich und unmittelbar. Das merk ich an mir selbst: nah den ferien denke ich ans letzte schuljahr zurück und seh das alles in so einem angenehm verschwommenen, vergangenen brei. Dabei weiß ich noch genau, dass es monate gegeben hat, in denen ich mehr für die schule gemacht habe als geschlafen und das es anstrengend war. Aber das spüre ich nicht mehr - ich denke in dieser wohligen wolke: ach ja, die klassenfahrt war ja cool! Oder in dem jahr hab ich neue freunde gefunden... Und ich bin der meinung, dass die "schulabgänger" (nicht negativ gemeint) ebenfalls vergessen. Unterbewusst bei manchen vlt, aber ich bin mir zeimlich sicher, viele vergessen es bewusst, auch, weil wieder eine neue Aufgabe, ein neuer Lebensabschnitt vor einem liegt, der natürlich wichtiger ist. Denk an deine schulzeit zurück - hauptsächlich wird dir soziales wie freundschaften, mobbingm und aktionen wie schikurs im gedächtnis bleiben - ich glaub kaum, dass du dich an die anstrengungen erinnern wirst/willst, die schule damals für anstrengung bedeutet hat. JETZT hast du dir schon alles erarbeitet was du damals mühsam gelernt hast, und es ist selbstverständlich, das zu können. Dann versuch aber mal, eine fremdsprache, die du damals gelernt hast, und seitdem nie wieder benutzr hast, erneut zu lernen. Du merkst, es fällt dir leichter, und es ist immer noch schwierig - und dann fällt dir ejn, wie schwer das damals war - wenn man sich nicht vage erinnern konnte, sondern sich alles erarbeiten musste. Das ist jedenfalls meine Meinung lernen ist vielleicht mehr arbeit, als viele leute später - beruhend auf dem Gelernten!- mal im beruf machen.

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5. September 2013 um 23:08
In Antwort auf aryablue

Hey
Ich hab grad nicht die zeit, auf alles einzugehen (nicht am laptop on), aber was die schule betrifft: ich glaub dir gern, dass du eine anstrengende schulzeit verlebt hast - aber ich bin der festen überzeugung, dass die menschen, sobald sie mal zu arbeiten anfangen, vergessen, wie es in der schule war. Nämlich so wirklich und unmittelbar. Das merk ich an mir selbst: nah den ferien denke ich ans letzte schuljahr zurück und seh das alles in so einem angenehm verschwommenen, vergangenen brei. Dabei weiß ich noch genau, dass es monate gegeben hat, in denen ich mehr für die schule gemacht habe als geschlafen und das es anstrengend war. Aber das spüre ich nicht mehr - ich denke in dieser wohligen wolke: ach ja, die klassenfahrt war ja cool! Oder in dem jahr hab ich neue freunde gefunden... Und ich bin der meinung, dass die "schulabgänger" (nicht negativ gemeint) ebenfalls vergessen. Unterbewusst bei manchen vlt, aber ich bin mir zeimlich sicher, viele vergessen es bewusst, auch, weil wieder eine neue Aufgabe, ein neuer Lebensabschnitt vor einem liegt, der natürlich wichtiger ist. Denk an deine schulzeit zurück - hauptsächlich wird dir soziales wie freundschaften, mobbingm und aktionen wie schikurs im gedächtnis bleiben - ich glaub kaum, dass du dich an die anstrengungen erinnern wirst/willst, die schule damals für anstrengung bedeutet hat. JETZT hast du dir schon alles erarbeitet was du damals mühsam gelernt hast, und es ist selbstverständlich, das zu können. Dann versuch aber mal, eine fremdsprache, die du damals gelernt hast, und seitdem nie wieder benutzr hast, erneut zu lernen. Du merkst, es fällt dir leichter, und es ist immer noch schwierig - und dann fällt dir ejn, wie schwer das damals war - wenn man sich nicht vage erinnern konnte, sondern sich alles erarbeiten musste. Das ist jedenfalls meine Meinung lernen ist vielleicht mehr arbeit, als viele leute später - beruhend auf dem Gelernten!- mal im beruf machen.

...
Ich erinnere mich sehr wohl noch daran ^^ Daran, wie ich manchmal mit Tränen in den Augen vor meinem Laptop saß nachts und alles nur gegen die Wand werfen wollte. Aber ich erinnere mich auch daran, dass ich mal gedacht habe wie du und den Leuten mit mehr (Lebens-)erfahrung nicht glauen wollte, dass es schwierigere Dinge gibt als die Schule.
Also werde ich auch nicht näher auf deinen letzten Text eingehen. Denk mal in 8 Jahren an mich und meld dich

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7. September 2013 um 8:22
In Antwort auf eiwantu

...
Ich erinnere mich sehr wohl noch daran ^^ Daran, wie ich manchmal mit Tränen in den Augen vor meinem Laptop saß nachts und alles nur gegen die Wand werfen wollte. Aber ich erinnere mich auch daran, dass ich mal gedacht habe wie du und den Leuten mit mehr (Lebens-)erfahrung nicht glauen wollte, dass es schwierigere Dinge gibt als die Schule.
Also werde ich auch nicht näher auf deinen letzten Text eingehen. Denk mal in 8 Jahren an mich und meld dich

Ich bin mir
Bewusst dass es viel anstrengendere dinge gibt, als schule. Das einzige, wogegen ich argumentieren will, ist diese grundhaltung aller arbeitenden: nur was wir hier machen, ist anstrengend, schule war doch ein spaziergang dagegen.

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7. September 2013 um 8:51
In Antwort auf aryablue

Ich bin mir
Bewusst dass es viel anstrengendere dinge gibt, als schule. Das einzige, wogegen ich argumentieren will, ist diese grundhaltung aller arbeitenden: nur was wir hier machen, ist anstrengend, schule war doch ein spaziergang dagegen.

Naaaain, Schule war schon doof, das hat niemand vergessen.
Allein schon vom Zeitaufwand durchaus mit einem Job zu vergleichen. Aber beschissene Schule ist mit einem beschissenen Job nicht zu vergleichen. Ich wünsch Dir, nie einen beschissenen Job zu haben! Man kotzt so dermaßen und würde ALLES dafür tun, wieder zur Schule zu gehen...

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