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Wie findet er zurück zu mir?

29. Januar 2008 um 21:24

Ich hol mal etwas weiter aus. Er ist, oder war für mich der zukünftige Vater meiner Kinder. Wir haben uns kennen gelernt, als ich noch mit einem anderen verheiratet war und sind in eine Art inniger Freundschaft mit Affaire gerutscht, er war zwischdendurch sogar wieder mit seiner Ex zusammen, weil er noch an ihr hing (da lief natürlich nichts zwischen uns)... dann hat er sich von ihr getrennt und ich schließlich auch entgültig von meinem Mann. Ein halbes Jahr haben wir uns dann noch gegen unsere Gefühle gewehrt, bis wir schließlich zusammen waren.

Wir waren fast zwei Jahre sehr glücklich miteinander, viel geredet, fantastischer Sex, haben viel unternommen, Urlaube gemacht... kurz, es war echt schön.

Dann hat er angefangen für seine Karriere zu arbeiten und war fast immer müde. Er hat sich von mir entfernt, erst haben wir nichts mehr miteinander unternommen, dann gab es keinen Sex mehr und jetzt ist er ausgezogen. Er weiß nicht mehr ob er mich liebt, will aber an der Beziehung festhalten, weil er eigentlich garnichts mehr weiß... und vielleicht hat es ja noch eine Chance.

Es tut mir nicht gut, dass er uns eigentlich jede Perspektive genommen hat, ich empfinde das so, aber dummerweise liebe ich ihn...

Wie kommt er so schnell wie möglich wieder zu sich und zu mir... ich hoffe das ist immer noch das selbe ist...

Kann mir einer helfen?

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29. Januar 2008 um 21:30

Männer
die für ihre Karriere arbeiten, suchen eine Erfüllung, die sie in der Ehe nicht kriegen. Irgendetwas muß ein Mensch im Leben ja haben, worauf er sich konzentriert. Ich denke also nicht, daß du ihn so schnell wieder kriegst, weil er die Erfüllung in der Ehe mit dir nicht bekommen hat.
Diese Beziehung war für ihn nie das, was er dachte oder erhoffte, was es war.

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30. Januar 2008 um 14:58

Zurück zu mir!?
Mir geht es nach fast 10 Jahren Beziehung und 7 Jahren Ehe ähnlich. Von einem Tag auf den anderen, genau an Neujahr. Mein Mann hatte irgendwann gemerkt, dass etwas nicht mehr stimmte und er hatte Angst, das anzusprechen. So reifte sein Entschluss, erstmal nur mit seinen Söhnen zusammenzuleben. Ich bin ihm nicht egal, ziehe aber erstmal mit meiner Tochter aus unserem Haus aus.
Ich wusste nicht, dass meine Liebe so stark sein würde, meine Trauer auszuhalten und ihn in seiner Trauer um uns zu stützen. Ich bin ihm nicht egal, nur die Stärke seiner Gefühle, die noch da sind, beschreibt er nicht. Er weiss nicht, was wird und es tut ihm selber unendlich weh, zumal in seinem Gefühlswirrwarr für mich/uns auf einmal eine Frau auftauchte, die Hilfe brauchte.
Das Allerbeste ist erstmal, sich freundschaftlich zu begegnen, Abstand durch Auszug und reden, reden, reden. Wir haben seit Neujahr nahezu täglich Stunden miteinander gesprochen. Es gab nicht viel aufzuarbeiten, wir waren einander vom ersten Tag bis irgendwann im Herbst die absolut grosse Liebe und es war immer etwas Besonderes.
Der Auszug ist nicht immer ein schlechtes Zeichen. Aber ich habe erkannt, dass es zur Zeit besser ist, damit er sich klar werden kann, was er will. Wie soll er das, wenn ich ständig um ihn bin. Die vielen Gespräche haben unsere Beziehung (auch wenn seine Liebe nicht mehr stark ist) so bereichert, dass wir beide das Gefühl haben, das das Band, das uns verbindet ein Tau geworden ist. Er muss auch aushalten, dass ich ihm sage, dass ich ihn liebe und dass ich aus Liebe zu ihm gehe, damit er erstmal zur Ruhe kommt (ich natürlich auch, aber anders)
Lass los und wenn es so sein soll, kommt es zurück. Nicht krampfhaft festhalten. Werde Dir bewusst, was Du empfindest und daraus kannst Du vielleicht, wie ich, die Kraft nehmen, zu verzeihen, auch DIr selber, und zumindest versuchen, abzuwarten, bis er weiss, was er will. Wir werden uns auf jeden Fall gegenseitig besuchen, auch wegen der Kinder. Der Kontakt sollniemals abreissen, egal was kommt. Für mich kann ich nur sagen, dass das Bewusstsein, wie stark meine Liebe zu ihm ist, mir unheimlich viel Kraft gibt. Die Kraft, ihn loszulassen und abzuwarten. Ich sage ihm, dass ich gehe, weil ich ihn liebe. Weil ich will, dass es ihm auch gut geht, denn er weint und leidet unter dieser Situation fast genauso wie ich, obwohl (oder weil) er dieses ausge-löst hat. Auch wenn er nicht weiss, wie oder warum. Aber das ist auch egal, weil zurückblicken bringt nichts, ausser dass man sich selbst und sich gegenseitig Vorwürfe macht. Und damit zerstört man dann nicht nur den Rest Liebe, der evtl. wieder aufkeimen kann, sonder auch den Respekt vor dem Partner.
Helfen direkt kann ich Dir nicht. Ich kann nur für dich beten und dir raten, in Dich hineinzuhorchen.
Alles wird gut. Und alles hat einen Sinn im Leben, auch wenn wir ihn erst viel später erkennen.

Alles Liebe

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30. Januar 2008 um 15:05

Zurück zu mir
Siehe mein Beitrag: Auszeit für die Liebe

Gruss Barbara

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