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Wie finde ich den Mut zur Wahrheit?

3. Dezember 2019 um 10:53
In Antwort auf avarrassterne1

ich frage mich, warum sich das nach mehr als 20 Jahren immer noch wer fragt...

Und ich frage mich, warum Du meine Fragen grundsätzlich nicht beantwortest

bäh, schneller gedacht als getippt...

ich frage mich, warum sich das nach mehr als 20 Jahren Internet immer noch wer fragt...

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2. Dezember 2019 um 15:43
In Antwort auf niilo_18836535

Nein, 26 ist korrekt -  und richtig, ich habe schlichtweg Angst diesen Konflikt einzugehen, ich habe Angst vor dem Verlust. Und ich bin mir auch absolut bewusst, dass mein Verhalten verletzend und nicht korrekt ist, nur fehlt mir die Stärke etwas zu ändern.

aber die stärke sie non-stop zu betrügen und zu belügten hast du. die stärke, dich abends zu ihr zu legen und ihr ins gesicht zu lachen, die hast du.

respekt.

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3. Dezember 2019 um 11:05
In Antwort auf avarrassterne1

bäh, schneller gedacht als getippt...

ich frage mich, warum sich das nach mehr als 20 Jahren Internet immer noch wer fragt...

Ich denke die Antwort von Wunschkasten trifft das, was ich erwartet habe. 
Nur fällt es mir einfach unfassbar schwer mich zu trennen, weil ich sie nicht verletzen will, weil ich Angst habe vor dem was kommt und weil es so einfach wäre einfach so weiter zu machen...

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3. Dezember 2019 um 11:08
In Antwort auf niilo_18836535

Hallo liebes Forum, das hier ist mein erster Post, den ich in einem solchen Forum hochlade.  Ich wende mich an euch, weil ich nicht weiß wie ich mein Leben weiter gestalten soll, was Richtig und was Falsch ist. Ich bin 26, habe einen gut bezahlten Job, ein paar Freunde und eine Freundin, mit der ich seit 9 Jahren zusammen bin. Sie war / ist meine erste große Liebe auch wenn ich vor ihr schon ein paar (sexuelle) Beziehungen hatte. Von außen betrachtet sind wir ein „Traumpaar“, alles scheint zu laufen. Wir verstehen uns tatsächlich gut. Allerdings hat sich über die Jahre natürlich der Alltag eingeschlichen und das Liebesleben ist weniger aufregend, als es zu Beginn der Beziehung war. Ich hatte noch nie ein Problem damit Frauen anzusprechen und kennenzulernen, habe immer gerne geflirtet. Je länger ich mit meiner Freundin zusammen war, umso größer wurde der Wunsch nach Abenteuer, Abwechslung und neuen Erfahrungen. Leider ist meine Freundin für Experimente wenig offen und bevorzugt ein „bürgerliches Sexleben“, ohne polyamoröse Experimente o.ä. Letztendlich bin ich bereits häufig fremdgegangen, teilw. hatte ich richtige Affären, teilw. mit Prostituierten, grob geschätzt ca. 40 Mal. Ich fühle mich schlecht deswegen, zum einen, weil ich meine Freundin betrüge, zum anderen, weil sich 2 meiner Affären in mich verliebt haben ich Ihnen aber nicht mehr geben konnte und sie damit verletzt habe. Letzte Woche habe ich auf einer Dienstreise eine Frau kennengelernt, mit ihr den Abend verbracht, sie geküsst und Gefühle für sie entwickelt. Doch um meine Beziehung nicht zu gefährden, habe ich den Kontakt abgebrochen. Somit habe ich ihr, mir und womöglich noch meiner Freundin wehgetan. Ich weiß, dass mich nun viele schlicht für einen Arsch halten werden. Die Wahrheit ist, dass ich mein Verhalten selbst verurteile, jedoch über Jahre nie den Mut aufgebracht habe mich zu trennen – teils aus Angst, da mein gesamtes Leben, unser gemeinsames Haus, unser Hund, gemeinsame Freunde etc. auf meiner Beziehung gründet, teils da ich meine Freundin nicht mit einem Geständnis oder einer Trennung verletzen will – ich weiß, dass es ihr das Herz bricht. Ich habe nur wenig Familie und so ist Ihre Familie fast zu meiner Eigenen geworden. Eine Trennung bedeutete auch den Verlust dieses sozialen Rückhalts.Zudem hatte ich immer wieder Phasen, in denen ich mein „Doppelleben“ aufgeben und treu bleiben wollte, nur leider hielt der Vorsatz nicht allzu lange. Ich ringe permanent mit mir selbst, bin hin und hergerissen. Mir gefällt die Vorstellung, mein Leben lang mit einer Person zusammen zu sein, auf der anderen Seite scheine ich dafür nicht geschaffen zu sein.  Dem Neuanfang und dem Trennungsschmerz steht die Aussicht gegenüber so weiter zu machen, mich in gesellschaftliche Normen zu fügen und einen Teil meiner Bedürfnisse zu unterdrücken, um meiner Freundin und mir den Schmerz zu ersparen und die gewohnte Sicherheit der Beziehung zu erhalten. Ich weiß nicht so recht was ich mir hier erwarte, aber ich musste das einfach loswerden, da niemand sonst diesen Konflikt in mir kennt.
 

Wenn ich dieses Geheuchel schon lese wird mir übel. Dass du das Wort Liebe überhaupt in den Mund nimmst, finde ich mehr als grotesk. Du liebst dein bequemes Leben, ja, aber du liebst deine Freundin nicht. Sie ist dir völlig egal, der Einzige den du liebst bist du selbst. Sonst niemanden. Dich interessiert der Hund, dein Haus und dein soziales Umfeld und deine Affären.
Warum gibst du ihr nicht die Chance einen besseren Mann kennezulernen? Einen, der sie liebt? Dein Egotrip ist armselig, tut mir leid. Ich wünsche dir von Herzen, dass du irgendwann auf eine Frau triffst die dich so behandelt wie du deine Freundin.
Den Schmerz ersparen... Liest du den Mist den du schreibst? Wenn du ihr den Schmerz ersparen wollen würdest, dann würdest du dich ganz anders verhalten. Du willst lediglich das bequeme Leben weiterführen, auf nichts verzichten.

"mich in gesellschaftliche Normen zu fügen und einen Teil meiner Bedürfnisse zu unterdrücken" Ein richtiger Mann fügt sich nicht in "gesellschaftliche Normen" die es nicht mal gibt. DU kannst leben wie du willst, such dir eine Frau die eine offene Beziehung möchte, oder bleib alleine und geh täglich mit 3 verschiedenen Frauen ins Bett. Du tust so, als ob dich die böse, böse Gesellschaft zu etwas zwingen würde. So ist es aber nicht, du entscheidest wie du lebst und handelst. Leichter ist es natürlich die Schuld abzuwälzen.




 

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3. Dezember 2019 um 11:10
In Antwort auf niilo_18836535

Ich denke die Antwort von Wunschkasten trifft das, was ich erwartet habe. 
Nur fällt es mir einfach unfassbar schwer mich zu trennen, weil ich sie nicht verletzen will, weil ich Angst habe vor dem was kommt und weil es so einfach wäre einfach so weiter zu machen...

Nur fällt es mir einfach unfassbar schwer mich zu trennen, weil ich sie nicht verletzen will, "

Wieso? Fremdgehende Männer findet sie an jeder Ecke...

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3. Dezember 2019 um 11:21
In Antwort auf niilo_18836535

Ich denke die Antwort von Wunschkasten trifft das, was ich erwartet habe. 
Nur fällt es mir einfach unfassbar schwer mich zu trennen, weil ich sie nicht verletzen will, weil ich Angst habe vor dem was kommt und weil es so einfach wäre einfach so weiter zu machen...

ich glaube, Du solltest wenigstens mal aufhören, Dir selbst Deine eigene Welt zu malen.

Du willst sie nicht verletzen? Bullsh*t! Du willst nicht, dass herauskommt, dass Du sie schon zig mal verletzt HAST.
Das ist doch nicht Schrödingers Katze

Woher bekommt man nur so eine Allergie auf Eigenverantwortung?
Ich gebe es zu, wenn man nicht als Kind lernen kann, zu den Konsequenzen der eigenen Entscheidungen zu stehen und ggf. den Preis dafür auch zu zahlen und nicht nur einzustreichen, ist das deutlich schwerer, wenn man das erst als Erwachsener angeht. Kenn ich. Nunja, sh*t happenz. Wer das als Kind mit der Bonbontüte lernen konnte hat es in dem Punkt leichter als Du - nicht zu ändern. Aber wie bitte willst Du ohne Eigenverantwortung zu übernehmen den Rest Deines Lebens schaffen?

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3. Dezember 2019 um 11:41
In Antwort auf niilo_18836535

Ich denke die Antwort von Wunschkasten trifft das, was ich erwartet habe. 
Nur fällt es mir einfach unfassbar schwer mich zu trennen, weil ich sie nicht verletzen will, weil ich Angst habe vor dem was kommt und weil es so einfach wäre einfach so weiter zu machen...

Ja, sich zu trennen ist mühsam..aber da muss man halt durch..es ist ein prozess..und es wird leichter.

Das problem ist du verletzt sie ja..sie weiß nur nichts davon..du tust es..und zwar die ganze zeit..

ich finde es erschreckend, dass du schreibst..es wäre einfach einfach so weiterzumachen...

Könnte es sein, dass du unter einer narzisstischen persönlichkeitsstörrung leidest?
anders kann ich mir nicht vorstellen wie das leicht sein kann....es ist ja schon unfadsbar, dass du nicht erwischt wurdest..aber das schlechte gewissen..das muss doch an dir nagen? Was genau ist einfach an dieser situation? Und wenn du es einfach findest..dann solltest du vielleicht wirklich mal zum psychologen...und das meine ich nicht abfällig.

das einfachste für dich wäre eine trennung..du wirst kaum leiden und kannst dein leben leben wie du willst..für deine freundin wird es schwer..nicht für dich..aber es ist ok..sie kommt drüber hinweg und wird einen typen finden der monogam sein kann...aber umso länger du wartest, desto schlimmer machst du es...

an deiner aktuellen situation sollte nichts einfach oder bequem sein...dein schlechtes gewissen sollte tag und nacht an dir nagen...nicht wegen dem sexuellen betrug ( obwohl..doch auch wegen dem)..sondern weil du eine person hintergehst, die dich zu kennen glaubt, die dir vertraut...die sich eine zukunft ausmalt..und du weißt ganz genau..dass nichts von dem wahr ist..

hör mit den ausreden auf und mach das einzig richtige...beginne dann dein leben indem du aufrichtig lebst..und zwar so wie du es willst..niemand zwingt dich monogam zu sein..sei aufrichtig..und du wirst sehen, dass von da an dein leben wahrlich einfach wird.

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3. Dezember 2019 um 11:42
In Antwort auf niilo_18836535

Ich denke die Antwort von Wunschkasten trifft das, was ich erwartet habe. 
Nur fällt es mir einfach unfassbar schwer mich zu trennen, weil ich sie nicht verletzen will, weil ich Angst habe vor dem was kommt und weil es so einfach wäre einfach so weiter zu machen...

Ich rate dir dringend davon ab, es so zu machen wie wunschkasten sagt. Es löst nix, wenn du die Beziehung wegschmeisst, da die Beziehung nicht die Ursache deiner Probleme ist. Du bist erkrankt, das bleibst du auch, wenn du aus der Beziehung fliehst, das bleibst du auch in der nächsten Beziehung, auch wenn sie offen oder grünblau kariert ist. Das musst du dir jetzt erstmal eingestehen, dass du krank bist, dass du Hilfe brauchst. Auch deine Freundin wird nicht verletzt werden, wenn sie das einsieht, denn das bedeutet, sie trägt keine Schuld, es liegt nicht an ihr und ihrer Wertlosigkeit, sondern an DEINER Krankheit. Ich bitte dich also, such dir ärztliche Hilfe.

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3. Dezember 2019 um 11:57
In Antwort auf luna1001

Ich rate dir dringend davon ab, es so zu machen wie wunschkasten sagt. Es löst nix, wenn du die Beziehung wegschmeisst, da die Beziehung nicht die Ursache deiner Probleme ist. Du bist erkrankt, das bleibst du auch, wenn du aus der Beziehung fliehst, das bleibst du auch in der nächsten Beziehung, auch wenn sie offen oder grünblau kariert ist. Das musst du dir jetzt erstmal eingestehen, dass du krank bist, dass du Hilfe brauchst. Auch deine Freundin wird nicht verletzt werden, wenn sie das einsieht, denn das bedeutet, sie trägt keine Schuld, es liegt nicht an ihr und ihrer Wertlosigkeit, sondern an DEINER Krankheit. Ich bitte dich also, such dir ärztliche Hilfe.

Er ist nicht krank..vielleicht leicht narzisstisch..er ist feig und bequem..inwiefern siehst du eine krankheit...? Voraussetzung für eine sexsucht wäre ein leidensweg...der ist unter keinen Umständen da..er liebt seine freundin nicht, will keine zukunft..möchte aber ihre familie, das haus, die bequemlichkeit und die meisten freunde nicht verlieren..

darum geht es hier..wie kommst du denn darauf, dass er krank ist?

um gottes willen..er will ja nicht einmal schluss machen..weil er dann Unannehmlichkeiten haben könnte und seine freundin "verletzen" würde..aber ihr täglich ins gesicht lügen und sie zu hintergehen und ihr ihren perspektiven wissentlich nehmen, weil er zu feig und bequem ist..damit hat er kein problem..

er ist nicht krank..zumindest nicht sexsüchtig, falls du darauf anspielst..er hat anscheinend nur wenig empathie, kein gewissen...

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3. Dezember 2019 um 12:05

Warum beschimpfst du ihn als feig und bequem? Glaubst du, das alles macht ihm Spass oder was? Er KANN es nicht anders, das ist das Problem und er möchte Hilfe, deswegen ist er hier. Wie ich schon angedeutet habe, wenn er die Beziehung beendet, ist es möglich, dass es zu einer Dekompensation mit ungewissem Ausgang kommt. Da sollte ein Arzt ran.

Also ich kann nicht glauben, dass hier ernsthaft jemand glaubt, das Verhalten des TE wäre ansatzweise normal. Es ist absolut krankhaft und alarmierend in meinen Augen, wie eine komplett gespaltene Persönlichkeit. Das ist seine Wahrheit, für die er seinen ganzen Mut braucht.

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3. Dezember 2019 um 12:25
In Antwort auf luna1001

Ich rate dir dringend davon ab, es so zu machen wie wunschkasten sagt. Es löst nix, wenn du die Beziehung wegschmeisst, da die Beziehung nicht die Ursache deiner Probleme ist. Du bist erkrankt, das bleibst du auch, wenn du aus der Beziehung fliehst, das bleibst du auch in der nächsten Beziehung, auch wenn sie offen oder grünblau kariert ist. Das musst du dir jetzt erstmal eingestehen, dass du krank bist, dass du Hilfe brauchst. Auch deine Freundin wird nicht verletzt werden, wenn sie das einsieht, denn das bedeutet, sie trägt keine Schuld, es liegt nicht an ihr und ihrer Wertlosigkeit, sondern an DEINER Krankheit. Ich bitte dich also, such dir ärztliche Hilfe.

Ich finde deine Antwort absolut unfair gegenüber der Freundin des TEs! Die kann nämlich überhaupt nichts dafür dass der TE mit seinem psychischen Zustand nicht klar kommt!

Du glaubst doch nicht wirklich, dass seine Partnerin mit der Wahrheit klar kommt?
Ich bin wirklich sehr sehr tolerant und ich bin die allerletzte die eine Beziehung einfach wegschmeisst (ich hab mit meinem Ex jahrelang gemeinsam und allein eine Therapie gemacht eben um das nicht zu tun), aber würde mir mein Partner sagen dass er mich jahrelang mit über 40 Frauen betrogen hat, dann würde ich ihn zum Teufel jagen.

Man muss nämlich um sich weiter zu entwickeln und zu heilen sich nicht SO SEHR verletzen, belügen und betrügen lassen. Und jemand der über sowas einfach hinwegsehen kann, der muss ja schon fast erleuchtet sein - auf jeden Fall aber sein Ego völlig außen vor lassen können. Ich kenne vielleicht eine Hand voll Menschen bei denen das so ist.

Therapie: auf jeden Fall
Beziehung beenden: auch auf jeden Fall

Seine Partnerin wird es psychisch weitaus besser verkraften wenn er Schluss macht als wenn er ihr die Wahrheit erzählt...

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3. Dezember 2019 um 12:28

Und zu Narzissten und anderen vermeintlich "feigen Schweinen" kann ich nur sagen: hurt people hurt people. Diese "Narzissten" sind komplex traumatisiert und leiden so erheblich, dass sich ein Teil bei Gelegenheit/Wegbruch des aufgebauten Stützsystemes gleich selber das Leben nimmt, der Rest durch Alk oder Drogen/Medis langsam. Die Annahme, dass ein Mensch ohne Empathie, Gewissen und Liebesfähigkeit irgendwann glücklich sein könnte ist blanker Hohn, ganz sicher nicht durch das Beenden seines einzigen Haltsystems im Leben. Einzig durch therapeutischen Aufbau dieser fehlenden Fähigkeiten kann ein einigermassen lebenswertes Leben gelingen. Es ist jedenfalls UNNÖTIG, noch mehr auf diese Leute einzuprügeln, im Gegenteil, das wurde schon viel zu lange mit denen gemacht. Partner, die so einen ekelhaften Kranken nicht abkönnen, sollten gehen, aber nicht noch beleidigend werden. Genau diese Haltung nimmt den Kranken noch mehr den Mut, sich vorzustellen, dass es irgendwo Hilfe für sie geben könnte. Die GIBT es aber. Ja, es gibt dazu eigentlich keinerlei Alternative.

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3. Dezember 2019 um 12:30
In Antwort auf luna1001

Warum beschimpfst du ihn als feig und bequem? Glaubst du, das alles macht ihm Spass oder was? Er KANN es nicht anders, das ist das Problem und er möchte Hilfe, deswegen ist er hier. Wie ich schon angedeutet habe, wenn er die Beziehung beendet, ist es möglich, dass es zu einer Dekompensation mit ungewissem Ausgang kommt. Da sollte ein Arzt ran.

Also ich kann nicht glauben, dass hier ernsthaft jemand glaubt, das Verhalten des TE wäre ansatzweise normal. Es ist absolut krankhaft und alarmierend in meinen Augen, wie eine komplett gespaltene Persönlichkeit. Das ist seine Wahrheit, für die er seinen ganzen Mut braucht.

finde ich jetzt bißchen weit aus dem Fenster gelehnt.

Jeder von uns musste irgendwann mal lernen, dass jede Entscheidung, jede Handlung Konsequenzen hat. Ach ja und dass die selbigen einen Hang zu großem Wachstum haben, wenn man sie ignoriert.
Die Größe, die Verantwortung für die Konsequenzen zu übernehmen bekommen ziemlich viele nicht hin, das macht noch keine gespaltene Persönlichkeit.
Jeder steht mal mit Heißhunger vor einem großen Kuchen und dem großen, großen Wunsch, den jetzt ganz allein aufzufuttern. Jetzt lehne ich mich mal aus dem Fenster: ich denke, diejenigen, die den Kuchen nicht vertilgen, weil es "nicht richtig" ist, sind noch nicht mal in der Mehrheit. Diejenigen, die den Kuchen vertilgen, dann hinterher sagen "ja, es tut mir leid, war falsch, die Versuchung hat gewonnen, ich wußte, hätte ich nicht machen sollen" aber leider auch nicht. Ja, der Kuchen ist nur ein Bild, die Versuchung ist bei einem Kuchen sicher für viele nicht so wirklich groß, dass sie gewinnt - jeder erwachsene Mensch sollte wissen, was sein persönlicher Kuchen ist.

Und es ist leider so, dass viele als Kind nicht lernen, dass man wenigstens die *** auftun sollte, dann auch dazu zu stehen, dass man den Kuchen aufgefuttert hat, statt einen auf "Kuchen? Welcher Kuchen?!?" zu machen. Ok, das ist schade, die meisten Dinge lernt man als Kind wirklich leichter, aber nicht zu spät und zum armen kranken Opfer des Kuchens (bzw. der Versuchung) macht es einen auch nicht.

Jeder Mensch macht Fehler. Keine Frage. Weswegen auch jeder Mensch zu seinen Fehlern stehen kann. Wird natürlich nicht leichter, wenn man sie sich erst beliebig hoch staplen lässt. Und vor allem: aus ihnen lernen und deren Wiederholung vermeiden kann.

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3. Dezember 2019 um 12:32
In Antwort auf melonchen1

Ich finde deine Antwort absolut unfair gegenüber der Freundin des TEs! Die kann nämlich überhaupt nichts dafür dass der TE mit seinem psychischen Zustand nicht klar kommt!

Du glaubst doch nicht wirklich, dass seine Partnerin mit der Wahrheit klar kommt?
Ich bin wirklich sehr sehr tolerant und ich bin die allerletzte die eine Beziehung einfach wegschmeisst (ich hab mit meinem Ex jahrelang gemeinsam und allein eine Therapie gemacht eben um das nicht zu tun), aber würde mir mein Partner sagen dass er mich jahrelang mit über 40 Frauen betrogen hat, dann würde ich ihn zum Teufel jagen.

Man muss nämlich um sich weiter zu entwickeln und zu heilen sich nicht SO SEHR verletzen, belügen und betrügen lassen. Und jemand der über sowas einfach hinwegsehen kann, der muss ja schon fast erleuchtet sein - auf jeden Fall aber sein Ego völlig außen vor lassen können. Ich kenne vielleicht eine Hand voll Menschen bei denen das so ist.

Therapie: auf jeden Fall
Beziehung beenden: auch auf jeden Fall

Seine Partnerin wird es psychisch weitaus besser verkraften wenn er Schluss macht als wenn er ihr die Wahrheit erzählt...

Du ermutigst ihn also weiter zu lügen, damit die Frau völlig durchdreht und nie erfährt, was sie falsch gemacht hat? Dass es eine, zugegeben unfaire, Krankheit war, die mit dem Ego bitte was genau zu tun hat?!

Stell dir bitte vor, der TE hat Krebs. Und nun, was rätst du ihm und seiner Partnerin? Verzweifelt wegzurennen? Egotour schieben, hä? Oder gemeinsam durchstehen?

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3. Dezember 2019 um 12:33
In Antwort auf luna1001

Warum beschimpfst du ihn als feig und bequem? Glaubst du, das alles macht ihm Spass oder was? Er KANN es nicht anders, das ist das Problem und er möchte Hilfe, deswegen ist er hier. Wie ich schon angedeutet habe, wenn er die Beziehung beendet, ist es möglich, dass es zu einer Dekompensation mit ungewissem Ausgang kommt. Da sollte ein Arzt ran.

Also ich kann nicht glauben, dass hier ernsthaft jemand glaubt, das Verhalten des TE wäre ansatzweise normal. Es ist absolut krankhaft und alarmierend in meinen Augen, wie eine komplett gespaltene Persönlichkeit. Das ist seine Wahrheit, für die er seinen ganzen Mut braucht.

"Glaubst du, das alles macht ihm Spass oder was?"

nee, der arme hat jedes mal wahnsinnig gelitten, wenn er eine andere geritten hat. 

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3. Dezember 2019 um 12:37
In Antwort auf avarrassterne1

finde ich jetzt bißchen weit aus dem Fenster gelehnt.

Jeder von uns musste irgendwann mal lernen, dass jede Entscheidung, jede Handlung Konsequenzen hat. Ach ja und dass die selbigen einen Hang zu großem Wachstum haben, wenn man sie ignoriert.
Die Größe, die Verantwortung für die Konsequenzen zu übernehmen bekommen ziemlich viele nicht hin, das macht noch keine gespaltene Persönlichkeit.
Jeder steht mal mit Heißhunger vor einem großen Kuchen und dem großen, großen Wunsch, den jetzt ganz allein aufzufuttern. Jetzt lehne ich mich mal aus dem Fenster: ich denke, diejenigen, die den Kuchen nicht vertilgen, weil es "nicht richtig" ist, sind noch nicht mal in der Mehrheit. Diejenigen, die den Kuchen vertilgen, dann hinterher sagen "ja, es tut mir leid, war falsch, die Versuchung hat gewonnen, ich wußte, hätte ich nicht machen sollen" aber leider auch nicht. Ja, der Kuchen ist nur ein Bild, die Versuchung ist bei einem Kuchen sicher für viele nicht so wirklich groß, dass sie gewinnt - jeder erwachsene Mensch sollte wissen, was sein persönlicher Kuchen ist.

Und es ist leider so, dass viele als Kind nicht lernen, dass man wenigstens die *** auftun sollte, dann auch dazu zu stehen, dass man den Kuchen aufgefuttert hat, statt einen auf "Kuchen? Welcher Kuchen?!?" zu machen. Ok, das ist schade, die meisten Dinge lernt man als Kind wirklich leichter, aber nicht zu spät und zum armen kranken Opfer des Kuchens (bzw. der Versuchung) macht es einen auch nicht.

Jeder Mensch macht Fehler. Keine Frage. Weswegen auch jeder Mensch zu seinen Fehlern stehen kann. Wird natürlich nicht leichter, wenn man sie sich erst beliebig hoch staplen lässt. Und vor allem: aus ihnen lernen und deren Wiederholung vermeiden kann.

Das pathologische Lügen, die Unfähigkeit zu fühlen und zu bereuen und dennoch zwanghaft nicht aufhören zu können, macht die gespaltene Persönlichkeit aus, nicht Verantwortung nicht tragen können oä. Das baut sogar logisch aufeinander auf. Kann ich nicht fühlen, nicht bereuen, wie sollte ich Verantwortung lernen? Da ist in aller frühester Kindheit gehörig was schief gegangen, was jedoch nicht erinnert wird.

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3. Dezember 2019 um 12:38
In Antwort auf luna1001

Und zu Narzissten und anderen vermeintlich "feigen Schweinen" kann ich nur sagen: hurt people hurt people. Diese "Narzissten" sind komplex traumatisiert und leiden so erheblich, dass sich ein Teil bei Gelegenheit/Wegbruch des aufgebauten Stützsystemes gleich selber das Leben nimmt, der Rest durch Alk oder Drogen/Medis langsam. Die Annahme, dass ein Mensch ohne Empathie, Gewissen und Liebesfähigkeit irgendwann glücklich sein könnte ist blanker Hohn, ganz sicher nicht durch das Beenden seines einzigen Haltsystems im Leben. Einzig durch therapeutischen Aufbau dieser fehlenden Fähigkeiten kann ein einigermassen lebenswertes Leben gelingen. Es ist jedenfalls UNNÖTIG, noch mehr auf diese Leute einzuprügeln, im Gegenteil, das wurde schon viel zu lange mit denen gemacht. Partner, die so einen ekelhaften Kranken nicht abkönnen, sollten gehen, aber nicht noch beleidigend werden. Genau diese Haltung nimmt den Kranken noch mehr den Mut, sich vorzustellen, dass es irgendwo Hilfe für sie geben könnte. Die GIBT es aber. Ja, es gibt dazu eigentlich keinerlei Alternative.

nun, ich kenne nur einen gut genug, aber wenn sie sich das Leben nimmt - ich glaube nicht, dass ich darüber traurig sein kann.

Von Leid habe ich bei ihr noch keine Spur gesehen. Wozu Liebesfähigkeit, man kann sich auch besser fühlen, wenn man andere klein macht - Problem gelöst. Ein bewährter Mechanismus, der bei vielen Menschen greift, wie die scripted reality im TV gut demonstriert. Viel besser als die blöde Selbstreflektion, man muss nichtüber sich selbst nachdenken, wenn man auch mit dem Finger auf andere zeigen kann.

Dass Narzissten nicht glücklich sind, halte ich inzwischen für reines Wunschdenken der anderen, die sich mit irgendeiner imaginären ausgleichenden Gerechtigkeit trösten wollen.

Aber ja, auf sie einprügeln ist unnötig. 180°-Wende auf dem Absatz und nicht mehr zurück blicken ist wesentlich sinnvoller.

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3. Dezember 2019 um 12:38
In Antwort auf gomaskulinteam

"Glaubst du, das alles macht ihm Spass oder was?"

nee, der arme hat jedes mal wahnsinnig gelitten, wenn er eine andere geritten hat. 

Was soll daran bitte witzig sein?

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3. Dezember 2019 um 12:43
In Antwort auf avarrassterne1

nun, ich kenne nur einen gut genug, aber wenn sie sich das Leben nimmt - ich glaube nicht, dass ich darüber traurig sein kann.

Von Leid habe ich bei ihr noch keine Spur gesehen. Wozu Liebesfähigkeit, man kann sich auch besser fühlen, wenn man andere klein macht - Problem gelöst. Ein bewährter Mechanismus, der bei vielen Menschen greift, wie die scripted reality im TV gut demonstriert. Viel besser als die blöde Selbstreflektion, man muss nichtüber sich selbst nachdenken, wenn man auch mit dem Finger auf andere zeigen kann.

Dass Narzissten nicht glücklich sind, halte ich inzwischen für reines Wunschdenken der anderen, die sich mit irgendeiner imaginären ausgleichenden Gerechtigkeit trösten wollen.

Aber ja, auf sie einprügeln ist unnötig. 180°-Wende auf dem Absatz und nicht mehr zurück blicken ist wesentlich sinnvoller.

So fies zu sein ist unnötig, da man Selbstreflexion nicht kann, wenn es einem verwehrt wurde sie zu lernen. Man macht stattdessen, was man gelernt hat: teuflisch sein, weil teuflisch jeder war, den man kannte. Natürlich zu unschuldigen Menschen. Hat andere bei einem selber auch nicht abgehalten, oder?

Also ich bitte schon, das nicht alles so schwarz weiss zu sehen. Jeder Täter war mal Opfer, sonst wäre er nicht zum Täter geworden. Dass das alles hoch tragisch ist, ist ganz klar. Aber ich kann nur wiederholen: Hilfe suchen, nicht hier, beim Arzt. Und zwar schnell.

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3. Dezember 2019 um 12:47
In Antwort auf luna1001

So fies zu sein ist unnötig, da man Selbstreflexion nicht kann, wenn es einem verwehrt wurde sie zu lernen. Man macht stattdessen, was man gelernt hat: teuflisch sein, weil teuflisch jeder war, den man kannte. Natürlich zu unschuldigen Menschen. Hat andere bei einem selber auch nicht abgehalten, oder?

Also ich bitte schon, das nicht alles so schwarz weiss zu sehen. Jeder Täter war mal Opfer, sonst wäre er nicht zum Täter geworden. Dass das alles hoch tragisch ist, ist ganz klar. Aber ich kann nur wiederholen: Hilfe suchen, nicht hier, beim Arzt. Und zwar schnell.

und wer keine Hilfe sucht (oder auf anderem Wege etwas ändern), sondern den Kreis schön weiter laufen lässt, ist auch für das verantwortlich, was daraus resultiert.

Ob es unnötig ist oder nicht - ich bin keine Heilige, meine Vergebung hat Grenzen und das finde ich noch nicht mal falsch.

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3. Dezember 2019 um 13:04
In Antwort auf avarrassterne1

und wer keine Hilfe sucht (oder auf anderem Wege etwas ändern), sondern den Kreis schön weiter laufen lässt, ist auch für das verantwortlich, was daraus resultiert.

Ob es unnötig ist oder nicht - ich bin keine Heilige, meine Vergebung hat Grenzen und das finde ich noch nicht mal falsch.

Es gibt maligne Introjekte, die jeden Versuch, Hilfe zu suchen, unterbinden und hart bestrafen. Innere Stimmen, die dann so tönen wie dieser Thread zB beschimpfend, lächerlich machend, hoffnungslos erscheinend. Es gibt Wiederholungszwänge. Es gibt Menschen, die ihr Leben lang wie ein Roboter dissoziieren, damit sie das nicht merken müssen. Usw und so fort. Je nach Zeitpunkt der Traumatisierung variiert die der Person mögliche Abwehr. Hier alles zu erklären, geht nicht.
Dieser Thread ist hoch schädlich für den TE, wie auch sein derzeitiges Leben. Er sollte seine Sorgen einem Profi anvertrauen, der genau schaut, was los ist. Ich hoffe, er hat den Mut dazu und lässt diesen Mut von den Leuten hier nicht niederprügeln, mit Aussagen, er sei eh feige und bequem. Wenn er das von sich glaubt, ist nämlich jede Aussicht auf Besserung verloren.

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3. Dezember 2019 um 13:06

In dem Ausmass wie beim TE sind diese Eigenschaften tatsächlich nicht mehr in der Norm. Zeigt ja die Reaktion der "Norm"/breiten Masse hier ganz deutlich, oder? Nur was bringt es ihn zu prügeln?

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3. Dezember 2019 um 13:07
In Antwort auf niilo_18836535

Erstmal vielen Dank für die Rückmeldung!

Der Punkt Polyamorie war mehr als Beispiel für sexuelle Abenteuer gemeint. Ich könnte mir auch eine monogame Beziehung vorstellen, auch wenn es sicher schwer ist den Reiz auf dauer aufrecht zu halten.

Ich bin mir absolut bewusst, dass mein Verhalten falsch und egoistisch ist und mir ist auch klar, dass der korrekte Weg eine Trennung oder Konfrontation wäre. Ich bin zu feige diesen Weg zu gehen, leider stimmt auch das. 
Eine Konfrontation würde aber auch definitiv das Aus der Beziehung bedeuten, da meine Freundin Fremdgehen als no-go betrachtet.

Entscheidens ist für mich denke ich die Angst vor dem Wegfall des sozaialen Rückhalts.
Manchmals fühle ich mich selber wie gefangen in der Beziehung, trotzdem habe ich lieber eine Beziehung, als die Möglichkeit alleine zu sein in Betracht zu ziehen.
Eine gewisse sexuelle Unzufreidenheit ist sicherlich auch vorhanden. Wir haben ca. 1x die Woche Sex, es ist schön und romatisch, aber irgendwie auch furchtbar langweilig, weil immer gleich.

Es kam noch die Frage nach dem Kinder bekommen: Ich denke sie wünscht es sich mittelfristig, wir verhüten aber und das tue ich auch bei allen anderen sexuellen Kontakten, selbiges betrifft das Thema Heirat.

kann man nur hoffen dass sie es bald rausfindet

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3. Dezember 2019 um 13:33
In Antwort auf luna1001

Du ermutigst ihn also weiter zu lügen, damit die Frau völlig durchdreht und nie erfährt, was sie falsch gemacht hat? Dass es eine, zugegeben unfaire, Krankheit war, die mit dem Ego bitte was genau zu tun hat?!

Stell dir bitte vor, der TE hat Krebs. Und nun, was rätst du ihm und seiner Partnerin? Verzweifelt wegzurennen? Egotour schieben, hä? Oder gemeinsam durchstehen?

Liest du bitte mal was ich geschrieben hab??
Er soll sich erstmal sich selbst stellen!
Soll eine Therapie machen, an sich arbeiten und geistig und moralisch reifen.
Und während dieser Zeit (denn das wird dauern und mit Sicherheit wird er in dieser Zeit auch mit diversen Frauen schlafen) soll er gefälligst Single sein!

Ich rate ihm dazu, sich umgehend zu trennen. Ohne die Erwähnung der 40 Frauen, aber mit Erwähnung seiner Bedürfnisse, die er einfach nicht mit der Beziehung unter einen Hut bekommt.

Ich finde es weiterhin höchst grenzwertig was du hier von dir gibst....

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3. Dezember 2019 um 14:32

Hallo lieber Verfasser, nein ich habe mir den ganzen shitstorm hier nicht durchgelesen und antworte jetzt nur auf die Ausgangsnachricht! 

Zuerst einmal ich kann dich sehr gut verstehen. Ich hatte damals ein sehr ähnliches Problem mit meinem ersten Partner den ich mit 16 kennengelernt hatte, wir waren auch viele Jahre zusammen und ich hatten währenddessen mehrere Affären obwohl ich meinen Freund von Herzen liebte. Allerdings habe ich ihm nie von den Affären erzählt und würde es auch heute nicht tun. Wenn man eine Grenze überschritten hat muss man den Schaden eindämmen, ihr jetzt alles zu erzählen würde sie kaputt machen. Ich habe damals in einem ruhigen Gespräch mit meinem Partner erläutert was mir fehlt und eine offene Beziehung vorgeschlagen. Natürlich ist er nicht damit einverstanden gewesen und so habe ich mich auf das Gespräch hin von ihm getrennt, auch wenn es eine harte Entscheidung war, weil ich ihn wie gesagt immernoch liebte. Seitdem habe ich auch gemerkt dass ich eher dazu neige polyamor zu sein, was prinzipiell nichts schlimmes ist, aber man muss halt Menschen finden die ähnlich ticken.
Ich habe nach der Trennung damals fast ein Jahr lang nur geheult, aber glaub mir danach wird es besser. Man darf sich nur nicht mehr in Lügen verstricken und muss bei einem Neuanfang gnadenlos ehrlich sein. Auch dein soziales Umfeld wirst du nach und nach wieder aufbauen, bleib nicht in einer Situation die dich unglücklich macht & auch sie hat es verdient ihre Zukunft glücklich zu gestalten.

ich wünsch euch alles Gute!🍀 

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3. Dezember 2019 um 15:12
In Antwort auf fresh0000

aber die stärke sie non-stop zu betrügen und zu belügten hast du. die stärke, dich abends zu ihr zu legen und ihr ins gesicht zu lachen, die hast du.

respekt.

Ich kann dich ein wenig verstehen. Ich war nie so extrem wie du, aber bin auch oft fremdgegangen. 

Was sich geändert hat? Der Gedanke an eine etwaige Trennung ist völlig in Ordnung. Ich glaube, ich verstehe mich und meine Bedürfnisse etwas besser. Vielleicht habe ich auch einen etwas höheren Grad an Selbstreflexion erlangt. 

Glaub mir, du kannst dich trennen und nichts passiert. Da ist nur die Angst vor der Angst. Wenn es passiert, ist es halb so wild. Ein Doppelleben ist anstrengend. Es ist befreiend, dazu zu stehen, wer man ist. Ich bin durchaus ein Fan davon, sich zu überlegen, wie man die Wahrheit mit möglichst wenig Blessuren vermittelt, aber längerfristig sollte sich die Wahrheit ihren Weg bahnen. Wenn du zu dir stehst, wirst du Menschen treffen, die zu dir passen. Das Leben ist zu kurz zum Theaterspielen. 

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3. Dezember 2019 um 15:18
In Antwort auf luna1001

Das pathologische Lügen, die Unfähigkeit zu fühlen und zu bereuen und dennoch zwanghaft nicht aufhören zu können, macht die gespaltene Persönlichkeit aus, nicht Verantwortung nicht tragen können oä. Das baut sogar logisch aufeinander auf. Kann ich nicht fühlen, nicht bereuen, wie sollte ich Verantwortung lernen? Da ist in aller frühester Kindheit gehörig was schief gegangen, was jedoch nicht erinnert wird.

oder einfach einen Menschen, der ein Konzept versucht zu leben, dass nicht zu seiner Person passt, weil man ihm erzählt hat, das wäre so "richtig". Das erzeugt Leid, innere Konflikte und "nicht aufhören können" ganz genauso.

Bei den meisten löst sich das auf, wenn sie die für sich passende Beziehungsform wählen, wie es @plastochinon auch schreibt.
Wir haben 2019, nicht 1219, wir haben die Wahl.
 

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3. Dezember 2019 um 15:34

alle Probleme, die dadurch entstehen, das man ein Leben lebt, was andere richtig finden, man selbst aber nicht, sind tatsächlich weg, wenn man sich nach den eigenen Vorstellungen richtet, statt nach denen der anderen :P

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3. Dezember 2019 um 15:46
In Antwort auf avarrassterne1

alle Probleme, die dadurch entstehen, das man ein Leben lebt, was andere richtig finden, man selbst aber nicht, sind tatsächlich weg, wenn man sich nach den eigenen Vorstellungen richtet, statt nach denen der anderen :P

Sie sind nicht WEG, nur weil man sie bestmöglich mit der "Droge" der Wahl kompensiert, aber ich denke, du weist das am besten

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3. Dezember 2019 um 15:50
In Antwort auf luna1001

Sie sind nicht WEG, nur weil man sie bestmöglich mit der "Droge" der Wahl kompensiert, aber ich denke, du weist das am besten

jaja, den Punkt hatten wir schon - Deine Theorie, dass alle Menschen, die keine (serielle) Monogamie möchten, krank sind, ist unter den Fachleuten genau das: eine Theorie. Mit Anhängern und Gegnern. Keine allgemeingültige Erkenntnis.

So lange kann ich auch ruhig bei meiner Theorie bleiben: bei vielen ist die URSACHE der Probleme, dass sich sich in ein Schema quetschen, was nicht zu ihnen passt. Ursache weg = Problem weg. Nix Kompensation.

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3. Dezember 2019 um 15:52
In Antwort auf melonchen1

Liest du bitte mal was ich geschrieben hab??
Er soll sich erstmal sich selbst stellen!
Soll eine Therapie machen, an sich arbeiten und geistig und moralisch reifen.
Und während dieser Zeit (denn das wird dauern und mit Sicherheit wird er in dieser Zeit auch mit diversen Frauen schlafen) soll er gefälligst Single sein!

Ich rate ihm dazu, sich umgehend zu trennen. Ohne die Erwähnung der 40 Frauen, aber mit Erwähnung seiner Bedürfnisse, die er einfach nicht mit der Beziehung unter einen Hut bekommt.

Ich finde es weiterhin höchst grenzwertig was du hier von dir gibst....

Es droht hier eine langjährige stützende Beziehung an einer Störung des TE zu zerbrechen, was absolut nicht sein müsste, wenn er und seine Angehörigen vernünftig medizinisch begleitet und aufgeklärt werden, was in jeder Beratungsstelle der Fall ist.

Warum soll er seine kraftraubende Therapie ganz alleine durchstehen müssen, was nachweislich den Therapieerfolg schmälert?

Warum soll seine erwachsene Partnerin, die ihn vielleicht liebt und das mit ihm gemeinsam durchstehen MÖCHTE, entmündigt werden, indem sie weiterhin im Dunkeln gelassen wird und der TE sich stattdessen sang und klanglos aus dem Staub macht?

Kannst du mir das mal plausibel beantworten?

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3. Dezember 2019 um 16:04
In Antwort auf luna1001

Es droht hier eine langjährige stützende Beziehung an einer Störung des TE zu zerbrechen, was absolut nicht sein müsste, wenn er und seine Angehörigen vernünftig medizinisch begleitet und aufgeklärt werden, was in jeder Beratungsstelle der Fall ist.

Warum soll er seine kraftraubende Therapie ganz alleine durchstehen müssen, was nachweislich den Therapieerfolg schmälert?

Warum soll seine erwachsene Partnerin, die ihn vielleicht liebt und das mit ihm gemeinsam durchstehen MÖCHTE, entmündigt werden, indem sie weiterhin im Dunkeln gelassen wird und der TE sich stattdessen sang und klanglos aus dem Staub macht?

Kannst du mir das mal plausibel beantworten?

Warum er seine Therapie allein durchstehen sollte?
Weil er - und zwar vorsätzlich und über lange Zeit - seine Partnerin belogen und betrogen hat. Zum einen wird ihn das selbst weiterhin belasten wenn er es ihr sagt (schlechtes Gewissen, Schuld, Angst vor erneutem Betrug, etc.) und zum anderen wird DAS die Partnerin garantiert mehr traumatisieren als das Ende der Beziehung.

Die beiden sind 24. Wieviele 24jährige kennst du, die so reflektiert, gefestigt und stabil sind dass sie so eine Mitteilung aushalten und dann noch an der Beziehung arbeiten können?
Ich kenne genau 0. Und ich selbst wäre dazu nicht im Mindesten fähig gewesen.

Beide haben weitaus bessere Chancen an sich zu arbeiten und schlussendlich glücklich zu werden, wenn diese Beziehung nicht weitergeht. Und das sage ich, als absolute Verfechterin des Kämpfens um eine Beziehung. Aber er braucht seine Energie für sich selbst und nicht auch noch für die Auseinandersetzung in der Beziehung (und dazu würde es zwangsläufig kommen - muss es auch).

Auch wenn er einer Therapie bedarf und dadurch noch viel lernen darf und muss - das bedeutet nicht, dass sein Verhalten keine Konsequenzen haben sollte. Im Gegenteil, Menschen lernen erwiesenermaßen am effektivsten durch Schmerz. Vielleicht ist der Verlust der Beziehung ausreichend schmerzhaft, dass ihm das gelingt was er sich so wünscht - nämlich eine monogame Beziehung.

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3. Dezember 2019 um 16:05

Dass du hier nur Theorien vertrittst, die keineswegs die Wahrheit sondern eben THEORIEN sind, darf aber auch nicht vergessen werden...

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3. Dezember 2019 um 16:07

zum tausendsten Mal: ja bin ich. Ob ich jetzt deswegen keine monogamen Beziehungen will oder nicht, darüber kann sich streiten wer will, ich werde es nicht ändern, weil ich so absolut zufrieden bin und mal überhaupt nicht interessiert daran, so zu werden, wie Du es jetzt für richtig befindest.
Aber völlig unstrittig ist: ich bin nicht alle. Ich bin auch nicht alle, die keine monogamen Beziehungen möchten.

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3. Dezember 2019 um 16:08

vielleicht sind aber auch all jene "krank", die herzrasen, existenzängste und weltuntergangsstimmung bekommen, nur weil der im alltag völlig unauffällige, verlässliche und nette ehepartner mal ein paar schöne stunden mit jemand anderem verbracht hat!

ich würde das jetzt nicht behaupten... aber man könnte der theorie ja mal nachgehen!

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3. Dezember 2019 um 16:11
In Antwort auf melonchen1

Warum er seine Therapie allein durchstehen sollte?
Weil er - und zwar vorsätzlich und über lange Zeit - seine Partnerin belogen und betrogen hat. Zum einen wird ihn das selbst weiterhin belasten wenn er es ihr sagt (schlechtes Gewissen, Schuld, Angst vor erneutem Betrug, etc.) und zum anderen wird DAS die Partnerin garantiert mehr traumatisieren als das Ende der Beziehung.

Die beiden sind 24. Wieviele 24jährige kennst du, die so reflektiert, gefestigt und stabil sind dass sie so eine Mitteilung aushalten und dann noch an der Beziehung arbeiten können?
Ich kenne genau 0. Und ich selbst wäre dazu nicht im Mindesten fähig gewesen.

Beide haben weitaus bessere Chancen an sich zu arbeiten und schlussendlich glücklich zu werden, wenn diese Beziehung nicht weitergeht. Und das sage ich, als absolute Verfechterin des Kämpfens um eine Beziehung. Aber er braucht seine Energie für sich selbst und nicht auch noch für die Auseinandersetzung in der Beziehung (und dazu würde es zwangsläufig kommen - muss es auch).

Auch wenn er einer Therapie bedarf und dadurch noch viel lernen darf und muss - das bedeutet nicht, dass sein Verhalten keine Konsequenzen haben sollte. Im Gegenteil, Menschen lernen erwiesenermaßen am effektivsten durch Schmerz. Vielleicht ist der Verlust der Beziehung ausreichend schmerzhaft, dass ihm das gelingt was er sich so wünscht - nämlich eine monogame Beziehung.

Nein, nein, nein, bitte erstmal zu einer Beratungsstelle, bevor er einfach Schluss macht. Versuch ist es wert!

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3. Dezember 2019 um 16:12

aber ja doch.

War da nicht etwas, dass es ein GANZ MIESES ZEICHEN ist, wenn die Mehrheit der anderen Menschen verrückt ist?

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3. Dezember 2019 um 16:18
In Antwort auf avarrassterne1

zum tausendsten Mal: ja bin ich. Ob ich jetzt deswegen keine monogamen Beziehungen will oder nicht, darüber kann sich streiten wer will, ich werde es nicht ändern, weil ich so absolut zufrieden bin und mal überhaupt nicht interessiert daran, so zu werden, wie Du es jetzt für richtig befindest.
Aber völlig unstrittig ist: ich bin nicht alle. Ich bin auch nicht alle, die keine monogamen Beziehungen möchten.

ICH befinde es nicht für richtig oder falsch und es ist auch nicht MEINE Theorie, also erschlagt nicht wieder den Boten. Was sagen denn deine Ärzte dazu? Oder vertreten die auch nur "Theorien" und keinesfalls die Wahrheit? Leute, die Jahre studiert haben, Ahnung haben, Erfahrung haben? Glaub denen, wenn du mir schon nicht glauben magst und folge ihren Behandlungsvorschlägen und bastel dir nicht stattdessen deine eigene Weltanschauung zusammen, du würdest in ein Schema gepresst, bloss weil du heiden Schiss vor der Therapie hast und immer hattest.

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3. Dezember 2019 um 16:19
In Antwort auf avarrassterne1

aber ja doch.

War da nicht etwas, dass es ein GANZ MIESES ZEICHEN ist, wenn die Mehrheit der anderen Menschen verrückt ist?

Welche Mehrheit meinst du?

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3. Dezember 2019 um 16:24
In Antwort auf luna1001

ICH befinde es nicht für richtig oder falsch und es ist auch nicht MEINE Theorie, also erschlagt nicht wieder den Boten. Was sagen denn deine Ärzte dazu? Oder vertreten die auch nur "Theorien" und keinesfalls die Wahrheit? Leute, die Jahre studiert haben, Ahnung haben, Erfahrung haben? Glaub denen, wenn du mir schon nicht glauben magst und folge ihren Behandlungsvorschlägen und bastel dir nicht stattdessen deine eigene Weltanschauung zusammen, du würdest in ein Schema gepresst, bloss weil du heiden Schiss vor der Therapie hast und immer hattest.

kennst Du das mit "3 Ärzte, 5 Meinungen"? So verhält sich das mit meinen Ärzten.
Die Antwort hängt davon ab, wen man fragt und wann. Der eine sagt dies, der andere etwas anderes und 6 Monate später wieder was anderes.
Und dass es dafür eine eigene Redensart gibt, sagt mir, dass das alles andere als eine Ausnahme ist. Was soll ich denn da glauben? Alle auf einen Zettel, in einen Hut damit und morgens einen Zettel aus dem Hut ziehen, damit ich die Wahrheit für diesen Tag habe?

Den Schiss vor der Therapie habe ich von den Therapien... noch eine Redensart: "Gebranntes Kind scheut das Feuer."

So, jetzt muss ich wirklich sonst verpass ich den Zug noch

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3. Dezember 2019 um 16:37
In Antwort auf luna1001

Nein, nein, nein, bitte erstmal zu einer Beratungsstelle, bevor er einfach Schluss macht. Versuch ist es wert!

Von mir aus, soll er erstmal in Therapie gehen.
Aber es ist doch unstrittig, dass er weiterhin seinen "Bedürfnissen" nachgehen wird - ergo wird der Betrug noch schlimmer werden.

Nein, ich bleibe bei meiner Meinung.
Und ich sehe wirklich keinen Benefit darin, etwas so krankes und kaputtes wie diese Beziehung um jeden Preis (und der ist verdammt hoch!!) retten zu wollen.

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3. Dezember 2019 um 16:40
In Antwort auf avarrassterne1

jaja, den Punkt hatten wir schon - Deine Theorie, dass alle Menschen, die keine (serielle) Monogamie möchten, krank sind, ist unter den Fachleuten genau das: eine Theorie. Mit Anhängern und Gegnern. Keine allgemeingültige Erkenntnis.

So lange kann ich auch ruhig bei meiner Theorie bleiben: bei vielen ist die URSACHE der Probleme, dass sich sich in ein Schema quetschen, was nicht zu ihnen passt. Ursache weg = Problem weg. Nix Kompensation.

Das sehe ich genauso. Obwohl leidenschaftliche Verfechterin von(serieller) Monogamie. Mein Partner und ich leben so, weil wir selbst es so wollen. Und du lebst eben anders. Beide Wege sind in Ordnung und noch viele weitere. Muss nur ehrlich kommuniziert werden. 

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3. Dezember 2019 um 16:46
In Antwort auf melonchen1

Von mir aus, soll er erstmal in Therapie gehen.
Aber es ist doch unstrittig, dass er weiterhin seinen "Bedürfnissen" nachgehen wird - ergo wird der Betrug noch schlimmer werden.

Nein, ich bleibe bei meiner Meinung.
Und ich sehe wirklich keinen Benefit darin, etwas so krankes und kaputtes wie diese Beziehung um jeden Preis (und der ist verdammt hoch!!) retten zu wollen.

Der Betrug wird nicht mehr schlimmer werden, er wird von Fachleuten eingeordnet als das was er ist, Symptom einer schweren Erkrankung. Dies entlastet Angehörige meist enorm. Rückfälle sind zu 100% mit einzukalkulieren, doch die Angehörigen kriegen einen Leitfaden, wie sie sich dann konstruktiv verhalten.

Schwer wird es, das will ich auch nicht verharmlosen. Dennoch sollte die Freundin die Entscheidung selber treffen dürfen.

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3. Dezember 2019 um 16:50
In Antwort auf luna1001

Es droht hier eine langjährige stützende Beziehung an einer Störung des TE zu zerbrechen, was absolut nicht sein müsste, wenn er und seine Angehörigen vernünftig medizinisch begleitet und aufgeklärt werden, was in jeder Beratungsstelle der Fall ist.

Warum soll er seine kraftraubende Therapie ganz alleine durchstehen müssen, was nachweislich den Therapieerfolg schmälert?

Warum soll seine erwachsene Partnerin, die ihn vielleicht liebt und das mit ihm gemeinsam durchstehen MÖCHTE, entmündigt werden, indem sie weiterhin im Dunkeln gelassen wird und der TE sich stattdessen sang und klanglos aus dem Staub macht?

Kannst du mir das mal plausibel beantworten?

Entmündigt wird sie doch dadurch, dass sie nicht die Wahl hat zu entscheiden, ob sie mit einem solchen Mann zusammenleben will oder nicht. Weil sie über sein Treiben nicht Bescheid weiß. Auch wenn man sich das eigentlich kaum vorstellen kann.
Wäre ich an deren Stelle und erführe es irgendwann, wäre meine Entscheidung . Und die Möglichkeit zur Entscheidung möchte ich bitte haben. Die Freundin des TE vielleicht auch, egal welche Entscheidung sie dann treffen würde.
Eine Beziehung wird auch nicht besser oder ist mehr wert, bloß weil sie schon lange besteht. Meine Eltern leben seit ca. 50 Jahren in ihrer unglücklichen Ehe. Wird auch nicht schöner durch die Dauer.
Ist mal allein sein für eine Weile für dich so ein Schreckgespenst, dass du den Leuten rätst, selbst eine schlechte Beziehung voller Lügen aufrechtzuerhalten? Das hätten wir ja wohl lange genug, diese Zeiten, wo man kaum eine Wahl hätte wegen der Abhängigkeiten und sozialer Ächtung. Gott sei Dank sind die Zeiten vorbei, auch wenn sich das immer noch nicht überall rumgesprochen hat. 

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3. Dezember 2019 um 16:54
In Antwort auf zahrakhan

Entmündigt wird sie doch dadurch, dass sie nicht die Wahl hat zu entscheiden, ob sie mit einem solchen Mann zusammenleben will oder nicht. Weil sie über sein Treiben nicht Bescheid weiß. Auch wenn man sich das eigentlich kaum vorstellen kann.
Wäre ich an deren Stelle und erführe es irgendwann, wäre meine Entscheidung . Und die Möglichkeit zur Entscheidung möchte ich bitte haben. Die Freundin des TE vielleicht auch, egal welche Entscheidung sie dann treffen würde.
Eine Beziehung wird auch nicht besser oder ist mehr wert, bloß weil sie schon lange besteht. Meine Eltern leben seit ca. 50 Jahren in ihrer unglücklichen Ehe. Wird auch nicht schöner durch die Dauer.
Ist mal allein sein für eine Weile für dich so ein Schreckgespenst, dass du den Leuten rätst, selbst eine schlechte Beziehung voller Lügen aufrechtzuerhalten? Das hätten wir ja wohl lange genug, diese Zeiten, wo man kaum eine Wahl hätte wegen der Abhängigkeiten und sozialer Ächtung. Gott sei Dank sind die Zeiten vorbei, auch wenn sich das immer noch nicht überall rumgesprochen hat. 

Ein Schreckgespenst?! Es gibt viele erkrankte Leute, die sich umbringen, wenn ihnen eine Beziehung wegbricht, die sie zur Stabilisierung ihres labilen Selbst benötigt haben. Wie gesagt, sie dekompensieren völlig, da ist dann alles drin von Psychosen, Suizid, Femizid. Das ist kein Scherz!

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3. Dezember 2019 um 16:56

Achso, voller Lügen aufrecht erhalten rate ich keinesfalls. Die Wahrheit muss in therapeutischer Begleitung unbedingt auf den Tisch. Ich war nur gegen Schlussmachen OHNE dass er ihr die Wahrheit sagt. Das meinte ich mit Entmündigen, denn dann kennt sie wieder nicht alle Fakten.

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3. Dezember 2019 um 16:58
In Antwort auf luna1001

Der Betrug wird nicht mehr schlimmer werden, er wird von Fachleuten eingeordnet als das was er ist, Symptom einer schweren Erkrankung. Dies entlastet Angehörige meist enorm. Rückfälle sind zu 100% mit einzukalkulieren, doch die Angehörigen kriegen einen Leitfaden, wie sie sich dann konstruktiv verhalten.

Schwer wird es, das will ich auch nicht verharmlosen. Dennoch sollte die Freundin die Entscheidung selber treffen dürfen.

Entlastung?
Entschuldige mal, aber es wird die Freundin garantiert nicht entlasten wenn sie erfährt was ihr Freund getan hat und noch einige Zeit weiter tun wird!
Was nützt es ihr wenn ihn jemand als krank diagnostiziert, wenn er dadurch die Regeln ihrer Beziehung so mit Verachtung straft und sie somit hintergeht?

Ich finde du redest dir das wirklich schön...
Des weiteren bin ich mir auch noch sicher, dass der TE es noch viel weniger schaffen wird, der Freundin und allen anderen reinen Wein einzuschenken als er es schaffen wird, Schluss zu machen.
Macht er "nur" Schluss, hat er zwar das soziale Umfeld erstmal verloren, aber wenn er Glück hat, wird er dafür nicht gehasst. Vielleicht ist ein normaler Kontakt zu ihrer Familie dann sogar möglich.
Erzählt er von dem Betrug, wird das mit 100%iger Sicherheit weitaus weitreichendere Folgen haben - Krankheit hin oder her. Er wird verurteilt werden, ihm wird Hass und Ablehnung entgegenschlagen, noch viel mehr als wenn er sich "einfach" trennt. Das sollte auch klar sein.

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3. Dezember 2019 um 17:02
In Antwort auf melonchen1

Entlastung?
Entschuldige mal, aber es wird die Freundin garantiert nicht entlasten wenn sie erfährt was ihr Freund getan hat und noch einige Zeit weiter tun wird!
Was nützt es ihr wenn ihn jemand als krank diagnostiziert, wenn er dadurch die Regeln ihrer Beziehung so mit Verachtung straft und sie somit hintergeht?

Ich finde du redest dir das wirklich schön...
Des weiteren bin ich mir auch noch sicher, dass der TE es noch viel weniger schaffen wird, der Freundin und allen anderen reinen Wein einzuschenken als er es schaffen wird, Schluss zu machen.
Macht er "nur" Schluss, hat er zwar das soziale Umfeld erstmal verloren, aber wenn er Glück hat, wird er dafür nicht gehasst. Vielleicht ist ein normaler Kontakt zu ihrer Familie dann sogar möglich.
Erzählt er von dem Betrug, wird das mit 100%iger Sicherheit weitaus weitreichendere Folgen haben - Krankheit hin oder her. Er wird verurteilt werden, ihm wird Hass und Ablehnung entgegenschlagen, noch viel mehr als wenn er sich "einfach" trennt. Das sollte auch klar sein.

Wenn alle Freunde, Verwandten und die Freundin erfahren, WARUM er es getan hat, dass der Grund eine Erkrankung ist, warum sollten sie ihn hassen? Hasst du Kranke, wenn sie dich vollkotzen?

Schönreden, naja. Schön ist das nie, aber es kommt halt vor, dass man erkrankt, was will man machen. Wer es nicht aushält, muss natürlich Abstand halten wie zu nem Leprakranken.

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3. Dezember 2019 um 17:10
In Antwort auf luna1001

Es droht hier eine langjährige stützende Beziehung an einer Störung des TE zu zerbrechen, was absolut nicht sein müsste, wenn er und seine Angehörigen vernünftig medizinisch begleitet und aufgeklärt werden, was in jeder Beratungsstelle der Fall ist.

Warum soll er seine kraftraubende Therapie ganz alleine durchstehen müssen, was nachweislich den Therapieerfolg schmälert?

Warum soll seine erwachsene Partnerin, die ihn vielleicht liebt und das mit ihm gemeinsam durchstehen MÖCHTE, entmündigt werden, indem sie weiterhin im Dunkeln gelassen wird und der TE sich stattdessen sang und klanglos aus dem Staub macht?

Kannst du mir das mal plausibel beantworten?

Ich denke mal, es ist ein Unterschied ob jemand gerade eine Therapie nach Unfall oder eine Depression durchmacht und Unterstützung seitens der Ehefrau braucht oder ob er vierzig andere Frauen gevögelt und damit seine Frau auch gefährdet bzw. Mitbeteiligt hat.
Ich liebe meinen Mann sehr aber käme er mit sowas an würde er bis zum Mond fliegen.
Mit diesem Wissen traumatisiert er sie weit mehr als wenn er unter irgendeinem Vorwand geht. Ich denke da an Sie ob ihm das recht wäre wenn sie bliebe und ihm bei der Therapie Händchen hält wäre mir zweitrangig.

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3. Dezember 2019 um 17:20
In Antwort auf julia013

Wenn ich dieses Geheuchel schon lese wird mir übel. Dass du das Wort Liebe überhaupt in den Mund nimmst, finde ich mehr als grotesk. Du liebst dein bequemes Leben, ja, aber du liebst deine Freundin nicht. Sie ist dir völlig egal, der Einzige den du liebst bist du selbst. Sonst niemanden. Dich interessiert der Hund, dein Haus und dein soziales Umfeld und deine Affären.
Warum gibst du ihr nicht die Chance einen besseren Mann kennezulernen? Einen, der sie liebt? Dein Egotrip ist armselig, tut mir leid. Ich wünsche dir von Herzen, dass du irgendwann auf eine Frau triffst die dich so behandelt wie du deine Freundin.
Den Schmerz ersparen... Liest du den Mist den du schreibst? Wenn du ihr den Schmerz ersparen wollen würdest, dann würdest du dich ganz anders verhalten. Du willst lediglich das bequeme Leben weiterführen, auf nichts verzichten.

"mich in gesellschaftliche Normen zu fügen und einen Teil meiner Bedürfnisse zu unterdrücken" Ein richtiger Mann fügt sich nicht in "gesellschaftliche Normen" die es nicht mal gibt. DU kannst leben wie du willst, such dir eine Frau die eine offene Beziehung möchte, oder bleib alleine und geh täglich mit 3 verschiedenen Frauen ins Bett. Du tust so, als ob dich die böse, böse Gesellschaft zu etwas zwingen würde. So ist es aber nicht, du entscheidest wie du lebst und handelst. Leichter ist es natürlich die Schuld abzuwälzen.




 

Das ist richtig was du schreibst. Ich möchte noch ergänzen dass es tatsächlich keine gesellschaftlichen Verbrechen sind die er begeht sondern simpel Verrat an den Beziehungsregeln die sie beide miteinander abgesprochen hatten. Schlimm genug und das weiß der auch genau. In der Gesellschaft kann jeder nahezu machen was er will solange es nicht auf Kosten anderer geht bzw rechtlich verboten ist.

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3. Dezember 2019 um 17:21
In Antwort auf luna1001

Wenn alle Freunde, Verwandten und die Freundin erfahren, WARUM er es getan hat, dass der Grund eine Erkrankung ist, warum sollten sie ihn hassen? Hasst du Kranke, wenn sie dich vollkotzen?

Schönreden, naja. Schön ist das nie, aber es kommt halt vor, dass man erkrankt, was will man machen. Wer es nicht aushält, muss natürlich Abstand halten wie zu nem Leprakranken.

Vielleicht bist du ja tatsächlich in einem Umfeld, in dem psychische Auffälligkeiten (ich glaub nämlich nicht dass eine psychische Krankheit nach ICD diagnostiziert werden wird) immer ernst genommen und darauf Rücksicht genommen wird.

Meine Erfahrungen sind andere. Wo auch immer ich mich umhöre, höre ich, Depressive sollen "sich zusammenreißen", Burnout wäre Faulheit usw.
Würde meine Mutter erfahren dass mein Partner mich betrogen hat wie der TE, könnte der diagnostiziert bekommen was er will - sie würde garantiert nie wieder ein Wort mit ihm wechseln. Allein weil sie wüsste, was er mir damit angetan hat. Und ja, ich denke so würden die allermeisten Menschen reagieren.

Mein Ex-Freund war depressiv, medikamentös eingestellt etc. Trotzdem hat sich das massiv auf unsere Beziehung ausgewirkt. Ich habe 1,5 Jahre durchgehalten, gekämpft um die Beziehung usw. Es hat mich selbst fast kaputt gemacht obwohl wir wie gesagt beide zusammen und getrennt in Therapie waren. Letztlich hat er sich trotzdem von mir getrennt - weil ihn die Beziehung ständig auf die Dinge zurückgeworfen hat, vor denen er die Augen gern verschließen wollte. Das hat er nicht mehr ausgehalten und wollte es auch nicht mehr.
Und er hat weitaus weniger "schlimme" Dinge getan als der TE...

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