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Wie finde ich den Mut zur Wahrheit?

2. Dezember um 14:02

Hallo liebes Forum, das hier ist mein erster Post, den ich in einem solchen Forum hochlade.  Ich wende mich an euch, weil ich nicht weiß wie ich mein Leben weiter gestalten soll, was Richtig und was Falsch ist. Ich bin 26, habe einen gut bezahlten Job, ein paar Freunde und eine Freundin, mit der ich seit 9 Jahren zusammen bin. Sie war / ist meine erste große Liebe auch wenn ich vor ihr schon ein paar (sexuelle) Beziehungen hatte. Von außen betrachtet sind wir ein „Traumpaar“, alles scheint zu laufen. Wir verstehen uns tatsächlich gut. Allerdings hat sich über die Jahre natürlich der Alltag eingeschlichen und das Liebesleben ist weniger aufregend, als es zu Beginn der Beziehung war. Ich hatte noch nie ein Problem damit Frauen anzusprechen und kennenzulernen, habe immer gerne geflirtet. Je länger ich mit meiner Freundin zusammen war, umso größer wurde der Wunsch nach Abenteuer, Abwechslung und neuen Erfahrungen. Leider ist meine Freundin für Experimente wenig offen und bevorzugt ein „bürgerliches Sexleben“, ohne polyamoröse Experimente o.ä. Letztendlich bin ich bereits häufig fremdgegangen, teilw. hatte ich richtige Affären, teilw. mit Prostituierten, grob geschätzt ca. 40 Mal. Ich fühle mich schlecht deswegen, zum einen, weil ich meine Freundin betrüge, zum anderen, weil sich 2 meiner Affären in mich verliebt haben ich Ihnen aber nicht mehr geben konnte und sie damit verletzt habe. Letzte Woche habe ich auf einer Dienstreise eine Frau kennengelernt, mit ihr den Abend verbracht, sie geküsst und Gefühle für sie entwickelt. Doch um meine Beziehung nicht zu gefährden, habe ich den Kontakt abgebrochen. Somit habe ich ihr, mir und womöglich noch meiner Freundin wehgetan. Ich weiß, dass mich nun viele schlicht für einen Arsch halten werden. Die Wahrheit ist, dass ich mein Verhalten selbst verurteile, jedoch über Jahre nie den Mut aufgebracht habe mich zu trennen – teils aus Angst, da mein gesamtes Leben, unser gemeinsames Haus, unser Hund, gemeinsame Freunde etc. auf meiner Beziehung gründet, teils da ich meine Freundin nicht mit einem Geständnis oder einer Trennung verletzen will – ich weiß, dass es ihr das Herz bricht. Ich habe nur wenig Familie und so ist Ihre Familie fast zu meiner Eigenen geworden. Eine Trennung bedeutete auch den Verlust dieses sozialen Rückhalts.Zudem hatte ich immer wieder Phasen, in denen ich mein „Doppelleben“ aufgeben und treu bleiben wollte, nur leider hielt der Vorsatz nicht allzu lange. Ich ringe permanent mit mir selbst, bin hin und hergerissen. Mir gefällt die Vorstellung, mein Leben lang mit einer Person zusammen zu sein, auf der anderen Seite scheine ich dafür nicht geschaffen zu sein.  Dem Neuanfang und dem Trennungsschmerz steht die Aussicht gegenüber so weiter zu machen, mich in gesellschaftliche Normen zu fügen und einen Teil meiner Bedürfnisse zu unterdrücken, um meiner Freundin und mir den Schmerz zu ersparen und die gewohnte Sicherheit der Beziehung zu erhalten. Ich weiß nicht so recht was ich mir hier erwarte, aber ich musste das einfach loswerden, da niemand sonst diesen Konflikt in mir kennt.
 

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2. Dezember um 15:43
In Antwort auf niilo_18836535

Nein, 26 ist korrekt -  und richtig, ich habe schlichtweg Angst diesen Konflikt einzugehen, ich habe Angst vor dem Verlust. Und ich bin mir auch absolut bewusst, dass mein Verhalten verletzend und nicht korrekt ist, nur fehlt mir die Stärke etwas zu ändern.

aber die stärke sie non-stop zu betrügen und zu belügten hast du. die stärke, dich abends zu ihr zu legen und ihr ins gesicht zu lachen, die hast du.

respekt.

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2. Dezember um 14:19
Beste Antwort
In Antwort auf niilo_18836535

Hallo liebes Forum, das hier ist mein erster Post, den ich in einem solchen Forum hochlade.  Ich wende mich an euch, weil ich nicht weiß wie ich mein Leben weiter gestalten soll, was Richtig und was Falsch ist. Ich bin 26, habe einen gut bezahlten Job, ein paar Freunde und eine Freundin, mit der ich seit 9 Jahren zusammen bin. Sie war / ist meine erste große Liebe auch wenn ich vor ihr schon ein paar (sexuelle) Beziehungen hatte. Von außen betrachtet sind wir ein „Traumpaar“, alles scheint zu laufen. Wir verstehen uns tatsächlich gut. Allerdings hat sich über die Jahre natürlich der Alltag eingeschlichen und das Liebesleben ist weniger aufregend, als es zu Beginn der Beziehung war. Ich hatte noch nie ein Problem damit Frauen anzusprechen und kennenzulernen, habe immer gerne geflirtet. Je länger ich mit meiner Freundin zusammen war, umso größer wurde der Wunsch nach Abenteuer, Abwechslung und neuen Erfahrungen. Leider ist meine Freundin für Experimente wenig offen und bevorzugt ein „bürgerliches Sexleben“, ohne polyamoröse Experimente o.ä. Letztendlich bin ich bereits häufig fremdgegangen, teilw. hatte ich richtige Affären, teilw. mit Prostituierten, grob geschätzt ca. 40 Mal. Ich fühle mich schlecht deswegen, zum einen, weil ich meine Freundin betrüge, zum anderen, weil sich 2 meiner Affären in mich verliebt haben ich Ihnen aber nicht mehr geben konnte und sie damit verletzt habe. Letzte Woche habe ich auf einer Dienstreise eine Frau kennengelernt, mit ihr den Abend verbracht, sie geküsst und Gefühle für sie entwickelt. Doch um meine Beziehung nicht zu gefährden, habe ich den Kontakt abgebrochen. Somit habe ich ihr, mir und womöglich noch meiner Freundin wehgetan. Ich weiß, dass mich nun viele schlicht für einen Arsch halten werden. Die Wahrheit ist, dass ich mein Verhalten selbst verurteile, jedoch über Jahre nie den Mut aufgebracht habe mich zu trennen – teils aus Angst, da mein gesamtes Leben, unser gemeinsames Haus, unser Hund, gemeinsame Freunde etc. auf meiner Beziehung gründet, teils da ich meine Freundin nicht mit einem Geständnis oder einer Trennung verletzen will – ich weiß, dass es ihr das Herz bricht. Ich habe nur wenig Familie und so ist Ihre Familie fast zu meiner Eigenen geworden. Eine Trennung bedeutete auch den Verlust dieses sozialen Rückhalts.Zudem hatte ich immer wieder Phasen, in denen ich mein „Doppelleben“ aufgeben und treu bleiben wollte, nur leider hielt der Vorsatz nicht allzu lange. Ich ringe permanent mit mir selbst, bin hin und hergerissen. Mir gefällt die Vorstellung, mein Leben lang mit einer Person zusammen zu sein, auf der anderen Seite scheine ich dafür nicht geschaffen zu sein.  Dem Neuanfang und dem Trennungsschmerz steht die Aussicht gegenüber so weiter zu machen, mich in gesellschaftliche Normen zu fügen und einen Teil meiner Bedürfnisse zu unterdrücken, um meiner Freundin und mir den Schmerz zu ersparen und die gewohnte Sicherheit der Beziehung zu erhalten. Ich weiß nicht so recht was ich mir hier erwarte, aber ich musste das einfach loswerden, da niemand sonst diesen Konflikt in mir kennt.
 

Du meinst, du bist 46, nicht 26, oder ? 

Tja, Beziehung öffnen, eine andere Lösung gibt es nicht. Das liest sich nach einem Suchtverhalten bei dir. Du kompensierst irgendwelche Defizite mit deinem Verhalten. Ich würde u.a. starke Verlustangst und Konfliktangst dahinter vermuten, da ich notorische Fremdgänger so erlebt habe...

Entscheide dich für ein Leben, dann ist der Mut zur Wahrheit leichter. Geh doch einfach mal zum Therapeuten (Sextherapeut) damit, er/sie wird dir sicher zuhören und du wirst dich selbst erneut öffnen müssen, einer unbeteiligten Person gegenüber.

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2. Dezember um 14:21

ahm nein.
Das hat mit "gesellschaftlichen Normen" nämlich mal gar nichts zu tun. Du könntest Dir genauso gut eine Partnerin suchen, die ebenfalls offene Beziehungen bevorzugt, das geben hier und heute die "gesellschaftlichen Normen" nämlich problemlos her.
Das was Du willst, ist aber diese Partnerin, nur halt anders - das heißt Egoismus

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2. Dezember um 14:23

1) Was du machst - vorsätzliches Hintergehen in ca. 40 (!!!) Fällen - ist unter aller Sau! Das ist moralisch so dermaßen mies, fies und rücksichtlos, da kann man nichtmal drüber diskutieren. Du bist einfach zu feig, deiner Freundin die Wahrheit zu sagen und nimmst dir einfach ohne Rücksicht auf irgendjemandem von allem das beste. Nur Rechte, keine Pflichten.

2) Wenn du weißt dass du polyamourös leben möchtest, dann such dir eine Partnerin die das auch will. Ja, diese Frauen gibt es. Deine Freundin ist es aber nicht.

Du raubst deiner Freundin die Möglichkeit, eine Beziehung zu führen wie sie es will (nämlich monogam) und täuscht sie vorsätzlich, nur damit du keinerlei Annehmlichkeiten aufgeben musst. Das ist sowas von unreif und grausam, ich halte es für besser wenn du deine derzeitige Beziehung schleunigst beendest und dann erstmal allein bleibst.
Auch für eine poly-Beziehung braucht man emotionale und geistige Reife. Gerade da spielt Ehrlichkeit und Treue (als Einhalten der vereinbarten Regeln) eine GROSSE Rolle. Bevor du das nicht kannst, bleib allein und werde erwachsen.

Eins ist sicher: Ja, du wirst deiner Freundin sehr weh tun wenn du ehrlich bist. Aber noch viel verletzender ist es, wenn du sie weiterhin jahrelang betrügst und belügst. Was denkst du denn was passiert wenn das rauskommt??

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2. Dezember um 14:29
In Antwort auf sonnenwind4

Du meinst, du bist 46, nicht 26, oder ? 

Tja, Beziehung öffnen, eine andere Lösung gibt es nicht. Das liest sich nach einem Suchtverhalten bei dir. Du kompensierst irgendwelche Defizite mit deinem Verhalten. Ich würde u.a. starke Verlustangst und Konfliktangst dahinter vermuten, da ich notorische Fremdgänger so erlebt habe...

Entscheide dich für ein Leben, dann ist der Mut zur Wahrheit leichter. Geh doch einfach mal zum Therapeuten (Sextherapeut) damit, er/sie wird dir sicher zuhören und du wirst dich selbst erneut öffnen müssen, einer unbeteiligten Person gegenüber.

Nein, 26 ist korrekt -  und richtig, ich habe schlichtweg Angst diesen Konflikt einzugehen, ich habe Angst vor dem Verlust. Und ich bin mir auch absolut bewusst, dass mein Verhalten verletzend und nicht korrekt ist, nur fehlt mir die Stärke etwas zu ändern.

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2. Dezember um 14:32
In Antwort auf niilo_18836535

Nein, 26 ist korrekt -  und richtig, ich habe schlichtweg Angst diesen Konflikt einzugehen, ich habe Angst vor dem Verlust. Und ich bin mir auch absolut bewusst, dass mein Verhalten verletzend und nicht korrekt ist, nur fehlt mir die Stärke etwas zu ändern.

Glaubst du, andere lieben dich weniger, wenn sie dich wirklich kennen? Im Umkehrschluss liebst du deine Freundin wohl auch nicht richtig, da du es zugelassen hast, das eine große Lüge zwischen euch steht. Du hältst deine Freundin fest, du willst die beziehung, aber du liebst nicht. Liebe ist offen und ehrlich.

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2. Dezember um 14:33
In Antwort auf niilo_18836535

Nein, 26 ist korrekt -  und richtig, ich habe schlichtweg Angst diesen Konflikt einzugehen, ich habe Angst vor dem Verlust. Und ich bin mir auch absolut bewusst, dass mein Verhalten verletzend und nicht korrekt ist, nur fehlt mir die Stärke etwas zu ändern.

Sorry, aber du redest dich raus.
DU bist verantwortlich für alles was du tust, für alles was du verlierst und für alles was du den Menschen um dich antust! Du allein!
Dir fehlt nicht Stärke, du bist zu ängstlich und bequem. Es klingt nur irgendwie einfacher, sich selbst als schwach zu bezeichnen und in die Opferrolle zu gehen.

Mit absoluter Sicherheit wird dein Doppelleben irgendwann auffliegen wenn du so weiter machst. Was dann passiert, kanns du dir sicher vorstellen. Ich würde sagen, da wärs besser du machst jetzt Schluss mit deiner Freundin.

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2. Dezember um 14:36
In Antwort auf niilo_18836535

Nein, 26 ist korrekt -  und richtig, ich habe schlichtweg Angst diesen Konflikt einzugehen, ich habe Angst vor dem Verlust. Und ich bin mir auch absolut bewusst, dass mein Verhalten verletzend und nicht korrekt ist, nur fehlt mir die Stärke etwas zu ändern.

der erste schritt wäre, dass du mal ganz für dich persönlich überlegst und entscheidest, wie du denn nun leben willst - monogam? oder nicht monogam?

alles weitere ergibt sich aus deiner entscheidung!
 

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2. Dezember um 14:38

Lieber TE, was gefällt dir an deinen Affären? Was gibt es dir genau, magst du das mal, wenn du willst, auch nur für dich persönlich, beantworten?

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2. Dezember um 14:39
In Antwort auf niilo_18836535

Nein, 26 ist korrekt -  und richtig, ich habe schlichtweg Angst diesen Konflikt einzugehen, ich habe Angst vor dem Verlust. Und ich bin mir auch absolut bewusst, dass mein Verhalten verletzend und nicht korrekt ist, nur fehlt mir die Stärke etwas zu ändern.

naja, Verlustangst ist gut, Du hast doch schon lange und oft entschieden. Also mit anderen Worten: Wahrscheinlich HAST Du sie bereits verloren - und zwar durch Deine Entscheidungen, die Du getroffen hast - so groß kann die Verlustangst doch da nicht sein?

Pardon, wenn ich das so direkt sage, aber Dein Problem scheint für mich weder Konfliktangst noch Verlustangst zu sein - sondern schlicht ein Problem mit EIGENVERANTWORTUNG.
DU hast entschieden, DU hast getan. Nicht die gesellschaftlichen Normen oder sonst was. Das mit der Opferrolle kannst Du direkt wieder streichen.
Du hattest eine Wahl, jedes einzelne Mal, Du hast entschieden - und Entscheidungen haben nun einmal Konsequenzen. Die hatten positive für Dich, die hast Du mitgenommen, da kannst Du nun einmal nicht bei den negativen einfach "nö, mag ich nicht" sagen.

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2. Dezember um 14:39
In Antwort auf batweazel

der erste schritt wäre, dass du mal ganz für dich persönlich überlegst und entscheidest, wie du denn nun leben willst - monogam? oder nicht monogam?

alles weitere ergibt sich aus deiner entscheidung!
 

Er sagt ja, er will monogam, schafft es aber leider aus einem bestimmten Grund nicht und leidet darunter. Er müsste den Grund rausfinden.

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2. Dezember um 14:48
In Antwort auf luna1001

Er sagt ja, er will monogam, schafft es aber leider aus einem bestimmten Grund nicht und leidet darunter. Er müsste den Grund rausfinden.

er möchte gern "(s)ein Leben lang mit einer Person zusammen zu sein", ja, das ist aber nun einmal nicht das gleiche wie monogam

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2. Dezember um 14:50
In Antwort auf niilo_18836535

Hallo liebes Forum, das hier ist mein erster Post, den ich in einem solchen Forum hochlade.  Ich wende mich an euch, weil ich nicht weiß wie ich mein Leben weiter gestalten soll, was Richtig und was Falsch ist. Ich bin 26, habe einen gut bezahlten Job, ein paar Freunde und eine Freundin, mit der ich seit 9 Jahren zusammen bin. Sie war / ist meine erste große Liebe auch wenn ich vor ihr schon ein paar (sexuelle) Beziehungen hatte. Von außen betrachtet sind wir ein „Traumpaar“, alles scheint zu laufen. Wir verstehen uns tatsächlich gut. Allerdings hat sich über die Jahre natürlich der Alltag eingeschlichen und das Liebesleben ist weniger aufregend, als es zu Beginn der Beziehung war. Ich hatte noch nie ein Problem damit Frauen anzusprechen und kennenzulernen, habe immer gerne geflirtet. Je länger ich mit meiner Freundin zusammen war, umso größer wurde der Wunsch nach Abenteuer, Abwechslung und neuen Erfahrungen. Leider ist meine Freundin für Experimente wenig offen und bevorzugt ein „bürgerliches Sexleben“, ohne polyamoröse Experimente o.ä. Letztendlich bin ich bereits häufig fremdgegangen, teilw. hatte ich richtige Affären, teilw. mit Prostituierten, grob geschätzt ca. 40 Mal. Ich fühle mich schlecht deswegen, zum einen, weil ich meine Freundin betrüge, zum anderen, weil sich 2 meiner Affären in mich verliebt haben ich Ihnen aber nicht mehr geben konnte und sie damit verletzt habe. Letzte Woche habe ich auf einer Dienstreise eine Frau kennengelernt, mit ihr den Abend verbracht, sie geküsst und Gefühle für sie entwickelt. Doch um meine Beziehung nicht zu gefährden, habe ich den Kontakt abgebrochen. Somit habe ich ihr, mir und womöglich noch meiner Freundin wehgetan. Ich weiß, dass mich nun viele schlicht für einen Arsch halten werden. Die Wahrheit ist, dass ich mein Verhalten selbst verurteile, jedoch über Jahre nie den Mut aufgebracht habe mich zu trennen – teils aus Angst, da mein gesamtes Leben, unser gemeinsames Haus, unser Hund, gemeinsame Freunde etc. auf meiner Beziehung gründet, teils da ich meine Freundin nicht mit einem Geständnis oder einer Trennung verletzen will – ich weiß, dass es ihr das Herz bricht. Ich habe nur wenig Familie und so ist Ihre Familie fast zu meiner Eigenen geworden. Eine Trennung bedeutete auch den Verlust dieses sozialen Rückhalts.Zudem hatte ich immer wieder Phasen, in denen ich mein „Doppelleben“ aufgeben und treu bleiben wollte, nur leider hielt der Vorsatz nicht allzu lange. Ich ringe permanent mit mir selbst, bin hin und hergerissen. Mir gefällt die Vorstellung, mein Leben lang mit einer Person zusammen zu sein, auf der anderen Seite scheine ich dafür nicht geschaffen zu sein.  Dem Neuanfang und dem Trennungsschmerz steht die Aussicht gegenüber so weiter zu machen, mich in gesellschaftliche Normen zu fügen und einen Teil meiner Bedürfnisse zu unterdrücken, um meiner Freundin und mir den Schmerz zu ersparen und die gewohnte Sicherheit der Beziehung zu erhalten. Ich weiß nicht so recht was ich mir hier erwarte, aber ich musste das einfach loswerden, da niemand sonst diesen Konflikt in mir kennt.
 

Nein. Sorry, wenn ich es dir so deutlich sage. In dich kann sich keine Frau verlieben. Du kannst lediglich auf diese oder jene einseitige hormonelle Bindung hoffen, wenn du dich so verhältst. Du müsstest dich entscheiden, was du willst. Du kannst weiter nach der güldensten Vagina aller Zeiten suchen. Keine einzige dieser Frauen wird dich wirklich zufrieden stellen. 

Du bist in einer Beziehung. Würdest du diese Frau auch heiraten? Und sie? Hat sie je davon gesprochen? Wenn sie es nicht will: Wie erklärst du dir das? Hört sie in dem Punkt auf dich? Oder misstraut sie dir ohnehin? Was wäre, wenn ... ein Kind käme? Denkt sie soweit? Ein Kind kann nämlich noch enger binden als ein Hund. Und die Möglichkeit, Vater zu werden, hast du bei JEDEM Geschlechtsverkehr. Ist dir das bekannt? Oder auch krank. 

Es wäre gut, solche Informationen zu haben, um die Lage besser einschätzen zu können. Denn ich denke, du benötigst eine starke Partnerin, die dir Grenzen setzen kann. Möglicherweise nach einer Therapie, die dir den Kopf zurechtrückt. 
Von mir bekommst du den Rat, dich erst einmal von Medien mit schrägen Menschenbildern fernzuhalten. 

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2. Dezember um 14:51
In Antwort auf avarrassterne1

er möchte gern "(s)ein Leben lang mit einer Person zusammen zu sein", ja, das ist aber nun einmal nicht das gleiche wie monogam

Nein?! Ich sehe es so, er hat ein Problem, und wenn er das im Aussen versucht zu lösen (entsprechende Partnerin), wirds dort wo es eigentlich besteht (bei ihm) nie wirklich gelöst und er wird immer leiden. 

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2. Dezember um 14:52
In Antwort auf anne234

Nein. Sorry, wenn ich es dir so deutlich sage. In dich kann sich keine Frau verlieben. Du kannst lediglich auf diese oder jene einseitige hormonelle Bindung hoffen, wenn du dich so verhältst. Du müsstest dich entscheiden, was du willst. Du kannst weiter nach der güldensten Vagina aller Zeiten suchen. Keine einzige dieser Frauen wird dich wirklich zufrieden stellen. 

Du bist in einer Beziehung. Würdest du diese Frau auch heiraten? Und sie? Hat sie je davon gesprochen? Wenn sie es nicht will: Wie erklärst du dir das? Hört sie in dem Punkt auf dich? Oder misstraut sie dir ohnehin? Was wäre, wenn ... ein Kind käme? Denkt sie soweit? Ein Kind kann nämlich noch enger binden als ein Hund. Und die Möglichkeit, Vater zu werden, hast du bei JEDEM Geschlechtsverkehr. Ist dir das bekannt? Oder auch krank. 

Es wäre gut, solche Informationen zu haben, um die Lage besser einschätzen zu können. Denn ich denke, du benötigst eine starke Partnerin, die dir Grenzen setzen kann. Möglicherweise nach einer Therapie, die dir den Kopf zurechtrückt. 
Von mir bekommst du den Rat, dich erst einmal von Medien mit schrägen Menschenbildern fernzuhalten. 

Öhm, Polyamorie ist aber durchaus möglich.
Aber eben nur in gegenseitigem Einverständnis und mit absoluter Ehrlichkeit und Einhaltung der Regeln.

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2. Dezember um 14:53
In Antwort auf luna1001

Nein?! Ich sehe es so, er hat ein Problem, und wenn er das im Aussen versucht zu lösen (entsprechende Partnerin), wirds dort wo es eigentlich besteht (bei ihm) nie wirklich gelöst und er wird immer leiden. 

Es wäre aber wohl für alle Beteiligten besser, wenn er während dieser Zeit erstmal alleine ist. Oder denkst du wirklich, jemand der 40 mal vorsätzlich seine Partnerin betrogen hat, kann von einem auf den anderen Tag damit aufhören?

Vor allem klingt es für mich, als wäre er mit der Sexualität in der Beziehung unzufrieden. Und wenn dabei die Vorstellungen sehr auseinander gehen, dann wird sich das unter Umständen auch nicht ändern lassen.

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2. Dezember um 14:57
In Antwort auf melonchen1

Es wäre aber wohl für alle Beteiligten besser, wenn er während dieser Zeit erstmal alleine ist. Oder denkst du wirklich, jemand der 40 mal vorsätzlich seine Partnerin betrogen hat, kann von einem auf den anderen Tag damit aufhören?

Vor allem klingt es für mich, als wäre er mit der Sexualität in der Beziehung unzufrieden. Und wenn dabei die Vorstellungen sehr auseinander gehen, dann wird sich das unter Umständen auch nicht ändern lassen.

Ich denke ehrlich nicht, dass es das Ende seiner Beziehung bedeuten muss. Er hat halt in sich einen Konflikt, den er im Aussen lebt. Mit Sex, einer Partnerin, usw hat das eigentlich nix zu tun. Das müsste man der Partnerin verdeutlichen, dann könnte es eine Chance zu grossem Wachstum sein.

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2. Dezember um 14:59

Vielleicht um es zu verdeutlichen: sein Fremdgehen ist nicht das Problem, sondern es ist die Lösung für ein Problem. Somit müsste er sich für das Problem andere Lösungswege suchen. Dies ist eindeutig möglich.

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2. Dezember um 15:00
In Antwort auf luna1001

Ich denke ehrlich nicht, dass es das Ende seiner Beziehung bedeuten muss. Er hat halt in sich einen Konflikt, den er im Aussen lebt. Mit Sex, einer Partnerin, usw hat das eigentlich nix zu tun. Das müsste man der Partnerin verdeutlichen, dann könnte es eine Chance zu grossem Wachstum sein.

Boah, das ist aber viel verlangt.
Wenn mich mein Partner mal betrügt und wir das dann gemeinsam als Anlass nehmen um die Beziehung weiter zu bringen - okay. Selbst das ist eine große Aufgabe.
Aber bei 40 (!!) mal vorsätzlichem Betrug über Jahre hinweg!!

Und natürlich hat das hauptsächlich mit ihm zu tun. Genauso aber möglich dass unbefriedigender Sex in der Bezihung da noch mit spielt. Wenn sich das nicht ändert, wird es NOCH schwerer dass er das ändert.

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2. Dezember um 15:05
In Antwort auf melonchen1

Boah, das ist aber viel verlangt.
Wenn mich mein Partner mal betrügt und wir das dann gemeinsam als Anlass nehmen um die Beziehung weiter zu bringen - okay. Selbst das ist eine große Aufgabe.
Aber bei 40 (!!) mal vorsätzlichem Betrug über Jahre hinweg!!

Und natürlich hat das hauptsächlich mit ihm zu tun. Genauso aber möglich dass unbefriedigender Sex in der Bezihung da noch mit spielt. Wenn sich das nicht ändert, wird es NOCH schwerer dass er das ändert.

Ich denke nicht, dass die schiere Anzahl der Affären einen sehr grossen Unterschied macht. Wenn er das möchte, kann er sich ändern, auch den Sex kann man ändern, wo ein Wille, da immer ein Weg. Seine Freundin wird es einschätzen können, ob er ehrlich dazu bereit ist oder nicht. Ich gehe auch davon aus, dass sie es eh weiss.

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2. Dezember um 15:13
In Antwort auf melonchen1

Öhm, Polyamorie ist aber durchaus möglich.
Aber eben nur in gegenseitigem Einverständnis und mit absoluter Ehrlichkeit und Einhaltung der Regeln.

Dann können wir das ganze Wertegequassel aber endgültig einstellen. Für Sex benötigt kein Tier Religion oder Gesetze. 

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2. Dezember um 15:24
In Antwort auf luna1001

Er sagt ja, er will monogam, schafft es aber leider aus einem bestimmten Grund nicht und leidet darunter. Er müsste den Grund rausfinden.

Also Fakt ist ja nun, dass er eindeutig NICHT monogam lebt...

Und leiden tut er, weil er Angst hat, sein soziales Umfeld zu verlieren.

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2. Dezember um 15:24

Ich plädiere mit Nachdruck darauf, dass wir die Regeln in unserem inneren aufstellen, nicht mit anderen im Aussen, da man dann die Einhaltung auch sicher unter Kontrolle hat wenn man sich denn an Regeln halten kann. Was Leute, die es innen bei sich nicht können jedoch auch aussen nicht können. Von daher ist es nur ein Abwehrmechanismus der Psyche, der sich Verschiebung nennt. Kann man sich auch sparen. Selbstkontrolle ist der Fremdkontrolle immer vorzuziehen. Finde ich.

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2. Dezember um 15:25
In Antwort auf anne234

Dann können wir das ganze Wertegequassel aber endgültig einstellen. Für Sex benötigt kein Tier Religion oder Gesetze. 

Gesetze brauchen wir auch nicht - haben wir übrigens auch nicht.
Aber Regeln, die die Grenzen der jeweiligen Personen widerspiegeln, hat jeder.
Jede monogame Beziehung, jede offene Beziehung, jede polyamore Beziehung, jede ... wie auch immer andere Beziehung.

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2. Dezember um 15:26
In Antwort auf niilo_18836535

Hallo liebes Forum, das hier ist mein erster Post, den ich in einem solchen Forum hochlade.  Ich wende mich an euch, weil ich nicht weiß wie ich mein Leben weiter gestalten soll, was Richtig und was Falsch ist. Ich bin 26, habe einen gut bezahlten Job, ein paar Freunde und eine Freundin, mit der ich seit 9 Jahren zusammen bin. Sie war / ist meine erste große Liebe auch wenn ich vor ihr schon ein paar (sexuelle) Beziehungen hatte. Von außen betrachtet sind wir ein „Traumpaar“, alles scheint zu laufen. Wir verstehen uns tatsächlich gut. Allerdings hat sich über die Jahre natürlich der Alltag eingeschlichen und das Liebesleben ist weniger aufregend, als es zu Beginn der Beziehung war. Ich hatte noch nie ein Problem damit Frauen anzusprechen und kennenzulernen, habe immer gerne geflirtet. Je länger ich mit meiner Freundin zusammen war, umso größer wurde der Wunsch nach Abenteuer, Abwechslung und neuen Erfahrungen. Leider ist meine Freundin für Experimente wenig offen und bevorzugt ein „bürgerliches Sexleben“, ohne polyamoröse Experimente o.ä. Letztendlich bin ich bereits häufig fremdgegangen, teilw. hatte ich richtige Affären, teilw. mit Prostituierten, grob geschätzt ca. 40 Mal. Ich fühle mich schlecht deswegen, zum einen, weil ich meine Freundin betrüge, zum anderen, weil sich 2 meiner Affären in mich verliebt haben ich Ihnen aber nicht mehr geben konnte und sie damit verletzt habe. Letzte Woche habe ich auf einer Dienstreise eine Frau kennengelernt, mit ihr den Abend verbracht, sie geküsst und Gefühle für sie entwickelt. Doch um meine Beziehung nicht zu gefährden, habe ich den Kontakt abgebrochen. Somit habe ich ihr, mir und womöglich noch meiner Freundin wehgetan. Ich weiß, dass mich nun viele schlicht für einen Arsch halten werden. Die Wahrheit ist, dass ich mein Verhalten selbst verurteile, jedoch über Jahre nie den Mut aufgebracht habe mich zu trennen – teils aus Angst, da mein gesamtes Leben, unser gemeinsames Haus, unser Hund, gemeinsame Freunde etc. auf meiner Beziehung gründet, teils da ich meine Freundin nicht mit einem Geständnis oder einer Trennung verletzen will – ich weiß, dass es ihr das Herz bricht. Ich habe nur wenig Familie und so ist Ihre Familie fast zu meiner Eigenen geworden. Eine Trennung bedeutete auch den Verlust dieses sozialen Rückhalts.Zudem hatte ich immer wieder Phasen, in denen ich mein „Doppelleben“ aufgeben und treu bleiben wollte, nur leider hielt der Vorsatz nicht allzu lange. Ich ringe permanent mit mir selbst, bin hin und hergerissen. Mir gefällt die Vorstellung, mein Leben lang mit einer Person zusammen zu sein, auf der anderen Seite scheine ich dafür nicht geschaffen zu sein.  Dem Neuanfang und dem Trennungsschmerz steht die Aussicht gegenüber so weiter zu machen, mich in gesellschaftliche Normen zu fügen und einen Teil meiner Bedürfnisse zu unterdrücken, um meiner Freundin und mir den Schmerz zu ersparen und die gewohnte Sicherheit der Beziehung zu erhalten. Ich weiß nicht so recht was ich mir hier erwarte, aber ich musste das einfach loswerden, da niemand sonst diesen Konflikt in mir kennt.
 

Einen Tod wirst Du sterben müssen.
Entweder reisst Du Dich mal am Riemen und lässt selbigen bei anderen Frauen in der Hose oder Du trennst Dich.

Die dritte Möglichkeit wäre noch, mit Deiner Freundin zu reden zwecks offizieller Öffnung der Beziehung
 

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2. Dezember um 15:26
In Antwort auf luna1001

Ich plädiere mit Nachdruck darauf, dass wir die Regeln in unserem inneren aufstellen, nicht mit anderen im Aussen, da man dann die Einhaltung auch sicher unter Kontrolle hat wenn man sich denn an Regeln halten kann. Was Leute, die es innen bei sich nicht können jedoch auch aussen nicht können. Von daher ist es nur ein Abwehrmechanismus der Psyche, der sich Verschiebung nennt. Kann man sich auch sparen. Selbstkontrolle ist der Fremdkontrolle immer vorzuziehen. Finde ich.

Also egal, was der andere möchte, ich folge meinen Regeln? Na da ist der TE bestimmt happy.

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2. Dezember um 15:28
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

Also Fakt ist ja nun, dass er eindeutig NICHT monogam lebt...

Und leiden tut er, weil er Angst hat, sein soziales Umfeld zu verlieren.

Nein, leiden tut er, weil er sich seine eigene persönliche Grube gräbt und nicht weiss, wie er raus kommt. Er weiss auch nicht, warum er drin ist. Er braucht nen guten Therapeuten, nicht noch mehr Leid durch Verlust der Dinge, die ihm wichtig sind.

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2. Dezember um 15:29
In Antwort auf avarrassterne1

Also egal, was der andere möchte, ich folge meinen Regeln? Na da ist der TE bestimmt happy.

Glaube nicht, dass er happy ist. Keiner der halt- und regellos ist, ist happy.

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2. Dezember um 15:36

Erstmal vielen Dank für die Rückmeldung!

Der Punkt Polyamorie war mehr als Beispiel für sexuelle Abenteuer gemeint. Ich könnte mir auch eine monogame Beziehung vorstellen, auch wenn es sicher schwer ist den Reiz auf dauer aufrecht zu halten.

Ich bin mir absolut bewusst, dass mein Verhalten falsch und egoistisch ist und mir ist auch klar, dass der korrekte Weg eine Trennung oder Konfrontation wäre. Ich bin zu feige diesen Weg zu gehen, leider stimmt auch das. 
Eine Konfrontation würde aber auch definitiv das Aus der Beziehung bedeuten, da meine Freundin Fremdgehen als no-go betrachtet.

Entscheidens ist für mich denke ich die Angst vor dem Wegfall des sozaialen Rückhalts.
Manchmals fühle ich mich selber wie gefangen in der Beziehung, trotzdem habe ich lieber eine Beziehung, als die Möglichkeit alleine zu sein in Betracht zu ziehen.
Eine gewisse sexuelle Unzufreidenheit ist sicherlich auch vorhanden. Wir haben ca. 1x die Woche Sex, es ist schön und romatisch, aber irgendwie auch furchtbar langweilig, weil immer gleich.

Es kam noch die Frage nach dem Kinder bekommen: Ich denke sie wünscht es sich mittelfristig, wir verhüten aber und das tue ich auch bei allen anderen sexuellen Kontakten, selbiges betrifft das Thema Heirat.

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2. Dezember um 15:36
In Antwort auf luna1001

Ich plädiere mit Nachdruck darauf, dass wir die Regeln in unserem inneren aufstellen, nicht mit anderen im Aussen, da man dann die Einhaltung auch sicher unter Kontrolle hat wenn man sich denn an Regeln halten kann. Was Leute, die es innen bei sich nicht können jedoch auch aussen nicht können. Von daher ist es nur ein Abwehrmechanismus der Psyche, der sich Verschiebung nennt. Kann man sich auch sparen. Selbstkontrolle ist der Fremdkontrolle immer vorzuziehen. Finde ich.

Und was willst Du damit jetzt konkret für den TE sagen?

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2. Dezember um 15:37
In Antwort auf luna1001

Glaube nicht, dass er happy ist. Keiner der halt- und regellos ist, ist happy.

ok, ohne Sarkasmus: Eine Beziehung ist nun einmal keine Solo-Nummer. Es geht immer darum, die Wünsche, Bedürfnisse, Grenzen, Verletzlichkeiten, Sorgen, Ängste, Träume, ... des anderen mit zu berücksichtigen.
Abgesehen davon, dass man sich Partner sucht, die mit den eigenen grundsätzlich kompatibel sind, geht das nur "im außen" und nicht "im innen".

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2. Dezember um 15:41
In Antwort auf niilo_18836535

Hallo liebes Forum, das hier ist mein erster Post, den ich in einem solchen Forum hochlade.  Ich wende mich an euch, weil ich nicht weiß wie ich mein Leben weiter gestalten soll, was Richtig und was Falsch ist. Ich bin 26, habe einen gut bezahlten Job, ein paar Freunde und eine Freundin, mit der ich seit 9 Jahren zusammen bin. Sie war / ist meine erste große Liebe auch wenn ich vor ihr schon ein paar (sexuelle) Beziehungen hatte. Von außen betrachtet sind wir ein „Traumpaar“, alles scheint zu laufen. Wir verstehen uns tatsächlich gut. Allerdings hat sich über die Jahre natürlich der Alltag eingeschlichen und das Liebesleben ist weniger aufregend, als es zu Beginn der Beziehung war. Ich hatte noch nie ein Problem damit Frauen anzusprechen und kennenzulernen, habe immer gerne geflirtet. Je länger ich mit meiner Freundin zusammen war, umso größer wurde der Wunsch nach Abenteuer, Abwechslung und neuen Erfahrungen. Leider ist meine Freundin für Experimente wenig offen und bevorzugt ein „bürgerliches Sexleben“, ohne polyamoröse Experimente o.ä. Letztendlich bin ich bereits häufig fremdgegangen, teilw. hatte ich richtige Affären, teilw. mit Prostituierten, grob geschätzt ca. 40 Mal. Ich fühle mich schlecht deswegen, zum einen, weil ich meine Freundin betrüge, zum anderen, weil sich 2 meiner Affären in mich verliebt haben ich Ihnen aber nicht mehr geben konnte und sie damit verletzt habe. Letzte Woche habe ich auf einer Dienstreise eine Frau kennengelernt, mit ihr den Abend verbracht, sie geküsst und Gefühle für sie entwickelt. Doch um meine Beziehung nicht zu gefährden, habe ich den Kontakt abgebrochen. Somit habe ich ihr, mir und womöglich noch meiner Freundin wehgetan. Ich weiß, dass mich nun viele schlicht für einen Arsch halten werden. Die Wahrheit ist, dass ich mein Verhalten selbst verurteile, jedoch über Jahre nie den Mut aufgebracht habe mich zu trennen – teils aus Angst, da mein gesamtes Leben, unser gemeinsames Haus, unser Hund, gemeinsame Freunde etc. auf meiner Beziehung gründet, teils da ich meine Freundin nicht mit einem Geständnis oder einer Trennung verletzen will – ich weiß, dass es ihr das Herz bricht. Ich habe nur wenig Familie und so ist Ihre Familie fast zu meiner Eigenen geworden. Eine Trennung bedeutete auch den Verlust dieses sozialen Rückhalts.Zudem hatte ich immer wieder Phasen, in denen ich mein „Doppelleben“ aufgeben und treu bleiben wollte, nur leider hielt der Vorsatz nicht allzu lange. Ich ringe permanent mit mir selbst, bin hin und hergerissen. Mir gefällt die Vorstellung, mein Leben lang mit einer Person zusammen zu sein, auf der anderen Seite scheine ich dafür nicht geschaffen zu sein.  Dem Neuanfang und dem Trennungsschmerz steht die Aussicht gegenüber so weiter zu machen, mich in gesellschaftliche Normen zu fügen und einen Teil meiner Bedürfnisse zu unterdrücken, um meiner Freundin und mir den Schmerz zu ersparen und die gewohnte Sicherheit der Beziehung zu erhalten. Ich weiß nicht so recht was ich mir hier erwarte, aber ich musste das einfach loswerden, da niemand sonst diesen Konflikt in mir kennt.
 

du redest immer davon, was das beste für dich ist. ich lese nur raus "ich ich ich ich, für mich". nicht du bist wichtig, sondern deine freundin ist wichtig. 

tu einmal etwas gutes für deine freundin und trenne dich. sie hat es verdient, geliebt zu werden, geschätzt zu werden. sie soll einen freund haben, der sie wirklich liebt und schätzt. 

du bist kein guter partner

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2. Dezember um 15:43
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

Und was willst Du damit jetzt konkret für den TE sagen?

Dass er, wenn er so weiter macht, am Arsch ist und der Verlust seiner Beziehung noch das geringste Übel für ihn sein wird. Der Konflikt in ihm wird immer schlimmer werden, je länger er unbehandelt schwelt, es werden körperliche Leiden, vielleicht auch Süchte und andere ätzende Dinge auf ihn zukommen. Der Konflikt wird sich immer unerbittlicher bemerkbar machen, je mehr zeit verschwendet wird und irgendwann kommt ein bitterer grosser Knall. Tut mir leid, ich kann nur sagen, such dir jetzt Hilfe und zwar nicht bei Frauen, sondern bei Profis. Dringend.

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2. Dezember um 15:43
In Antwort auf niilo_18836535

Nein, 26 ist korrekt -  und richtig, ich habe schlichtweg Angst diesen Konflikt einzugehen, ich habe Angst vor dem Verlust. Und ich bin mir auch absolut bewusst, dass mein Verhalten verletzend und nicht korrekt ist, nur fehlt mir die Stärke etwas zu ändern.

aber die stärke sie non-stop zu betrügen und zu belügten hast du. die stärke, dich abends zu ihr zu legen und ihr ins gesicht zu lachen, die hast du.

respekt.

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2. Dezember um 15:45
In Antwort auf niilo_18836535

Erstmal vielen Dank für die Rückmeldung!

Der Punkt Polyamorie war mehr als Beispiel für sexuelle Abenteuer gemeint. Ich könnte mir auch eine monogame Beziehung vorstellen, auch wenn es sicher schwer ist den Reiz auf dauer aufrecht zu halten.

Ich bin mir absolut bewusst, dass mein Verhalten falsch und egoistisch ist und mir ist auch klar, dass der korrekte Weg eine Trennung oder Konfrontation wäre. Ich bin zu feige diesen Weg zu gehen, leider stimmt auch das. 
Eine Konfrontation würde aber auch definitiv das Aus der Beziehung bedeuten, da meine Freundin Fremdgehen als no-go betrachtet.

Entscheidens ist für mich denke ich die Angst vor dem Wegfall des sozaialen Rückhalts.
Manchmals fühle ich mich selber wie gefangen in der Beziehung, trotzdem habe ich lieber eine Beziehung, als die Möglichkeit alleine zu sein in Betracht zu ziehen.
Eine gewisse sexuelle Unzufreidenheit ist sicherlich auch vorhanden. Wir haben ca. 1x die Woche Sex, es ist schön und romatisch, aber irgendwie auch furchtbar langweilig, weil immer gleich.

Es kam noch die Frage nach dem Kinder bekommen: Ich denke sie wünscht es sich mittelfristig, wir verhüten aber und das tue ich auch bei allen anderen sexuellen Kontakten, selbiges betrifft das Thema Heirat.

und was müsste dann Deiner Meinung nach passieren, damit Du den WUNSCH nach Sex mit anderen nicht mehr hast?
DAS ist nämlich der Punkt an einer monogamen Beziehung - nicht, dass man es nicht tut, sondern dass man es nicht MÖCHTE.
Und da spricht m.E. bei Dir tatsächlich die schlichte Anzahl dagegen, dass Du der Typ dafür wärst, eine monogame Beziehung zu führen. Es ist nicht so, dass Du mal völlig neben der Spur warst - in welcher Art und Weise auch immer - es scheint eher so, dass der Wunsch mehr oder minder ständig präsent ist.

Das lässt sich nicht ändern, indem man sich die Bestätigung auf andere Weise holt oder mit paar Ansätzen das "Prickeln" zurück bringt und mit paar Rollenspielen wieder was aufpeppt. Davon geht das nicht weg.

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2. Dezember um 15:46
In Antwort auf avarrassterne1

ok, ohne Sarkasmus: Eine Beziehung ist nun einmal keine Solo-Nummer. Es geht immer darum, die Wünsche, Bedürfnisse, Grenzen, Verletzlichkeiten, Sorgen, Ängste, Träume, ... des anderen mit zu berücksichtigen.
Abgesehen davon, dass man sich Partner sucht, die mit den eigenen grundsätzlich kompatibel sind, geht das nur "im außen" und nicht "im innen".

Wie soll ich diese Wünsche, Grenzen, Bedürfnisse der anderen denn berücksichtigen, wenn ich das bei mir schon nicht tue und garnicht kann? Der TE verletzt und zerreisst nicht nur jede Partnerin, er verletzt und zerreisst vorallem sich selbst.

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2. Dezember um 15:52
In Antwort auf avarrassterne1

Gesetze brauchen wir auch nicht - haben wir übrigens auch nicht.
Aber Regeln, die die Grenzen der jeweiligen Personen widerspiegeln, hat jeder.
Jede monogame Beziehung, jede offene Beziehung, jede polyamore Beziehung, jede ... wie auch immer andere Beziehung.

Der Punkt ist hier aber, dass er sich selber elend fühlt. Er weiß, dass er etwas anderes will als das, was er soeben wie ein Süchtiger tut. 

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2. Dezember um 15:54

Er hat null klare Linie, er hat keine stabile Base, er hat keine eindeutigen Vorstellungen, er weiss nicht was er konkret will, keine Motivation, er hat innerlich nichts halbes und nichts ganzes. Was soll er denn äusserlich geben können? Genauso wenig natürlich. Er hat leere Taschen.

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2. Dezember um 15:56
In Antwort auf avarrassterne1

naja, Verlustangst ist gut, Du hast doch schon lange und oft entschieden. Also mit anderen Worten: Wahrscheinlich HAST Du sie bereits verloren - und zwar durch Deine Entscheidungen, die Du getroffen hast - so groß kann die Verlustangst doch da nicht sein?

Pardon, wenn ich das so direkt sage, aber Dein Problem scheint für mich weder Konfliktangst noch Verlustangst zu sein - sondern schlicht ein Problem mit EIGENVERANTWORTUNG.
DU hast entschieden, DU hast getan. Nicht die gesellschaftlichen Normen oder sonst was. Das mit der Opferrolle kannst Du direkt wieder streichen.
Du hattest eine Wahl, jedes einzelne Mal, Du hast entschieden - und Entscheidungen haben nun einmal Konsequenzen. Die hatten positive für Dich, die hast Du mitgenommen, da kannst Du nun einmal nicht bei den negativen einfach "nö, mag ich nicht" sagen.

Wieso Opferrolle? Ich habe " Verlustängstler und Konftliktängstler" durchaus als grobe, arglistige Täter erlebt. Mit Lügen, Betrügen und Manipulieren ist durchaus "gut" Macht auszuüben. Er ist lediglich das Opfer seiner selbst! In dem Fall seiner Sexsucht oder whatever.  

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2. Dezember um 16:02

TE, den Mut findest du durch das Tun: so wie du bisher risikofreudige Entscheidungen getroffen hast, kannst du nun daran anschließen und ein nächstes Risiko eingehen: deiner Freundin eine offene Partnerschaft vorschlagen. Oder möchtest du sie ganz alleine für dich aufgrund deiner Verlustangst? - Die Unfairness, die du lebst beruht meiner Meinung nach darauf.

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2. Dezember um 16:07
In Antwort auf sonnenwind4

TE, den Mut findest du durch das Tun: so wie du bisher risikofreudige Entscheidungen getroffen hast, kannst du nun daran anschließen und ein nächstes Risiko eingehen: deiner Freundin eine offene Partnerschaft vorschlagen. Oder möchtest du sie ganz alleine für dich aufgrund deiner Verlustangst? - Die Unfairness, die du lebst beruht meiner Meinung nach darauf.

Das zu tun hat doch keinen Sinn. Der Konflikt wird sich wo anders hin verlagern, schlimmstenfalls körperlich lebensbedrohlich werden (Infarkt oä. Das ist kein Scherz.

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2. Dezember um 16:09

Und der Smilie sollte da nicht hin!

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2. Dezember um 16:10
In Antwort auf niilo_18836535

Erstmal vielen Dank für die Rückmeldung!

Der Punkt Polyamorie war mehr als Beispiel für sexuelle Abenteuer gemeint. Ich könnte mir auch eine monogame Beziehung vorstellen, auch wenn es sicher schwer ist den Reiz auf dauer aufrecht zu halten.

Ich bin mir absolut bewusst, dass mein Verhalten falsch und egoistisch ist und mir ist auch klar, dass der korrekte Weg eine Trennung oder Konfrontation wäre. Ich bin zu feige diesen Weg zu gehen, leider stimmt auch das. 
Eine Konfrontation würde aber auch definitiv das Aus der Beziehung bedeuten, da meine Freundin Fremdgehen als no-go betrachtet.

Entscheidens ist für mich denke ich die Angst vor dem Wegfall des sozaialen Rückhalts.
Manchmals fühle ich mich selber wie gefangen in der Beziehung, trotzdem habe ich lieber eine Beziehung, als die Möglichkeit alleine zu sein in Betracht zu ziehen.
Eine gewisse sexuelle Unzufreidenheit ist sicherlich auch vorhanden. Wir haben ca. 1x die Woche Sex, es ist schön und romatisch, aber irgendwie auch furchtbar langweilig, weil immer gleich.

Es kam noch die Frage nach dem Kinder bekommen: Ich denke sie wünscht es sich mittelfristig, wir verhüten aber und das tue ich auch bei allen anderen sexuellen Kontakten, selbiges betrifft das Thema Heirat.

Damit bist du wirklich in Gefahr, alles zu verlieren. Irgendwann fliegt der ganze Schwindel auf, und dann kannst du gar nichts mehr selber entscheiden. 

Ich rate dir zu einer Therapie. Gegen Sexsucht o.ä.

Was Kind betrifft: Das ist auch riskant. Bei Frauen, die du gar nicht kennst, kannst du leicht an eine geraten, die soeben einen Kinderwunsch hat, von dem du nichts weißt. 
Oder du fängst dir etwas ein, trotz Verhütung. Mindestens unappetitlich ist der Gedanke, an viele unbekannte Frauen zu denken, mit denen du INTIMITÄT teilst. 
Und trotzdem leer bist. 

Wie ist deine Freundin? Verwöhnt sie dich wie Mama?

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2. Dezember um 16:14
In Antwort auf luna1001

Das zu tun hat doch keinen Sinn. Der Konflikt wird sich wo anders hin verlagern, schlimmstenfalls körperlich lebensbedrohlich werden (Infarkt oä. Das ist kein Scherz.

Das ist mir auch bekannt. Er verursacht selbstschädigendes Verhalten. Zuerst schädigt er sich selbst, anschließend andere damit. 

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2. Dezember um 16:28
In Antwort auf sonnenwind4

Das ist mir auch bekannt. Er verursacht selbstschädigendes Verhalten. Zuerst schädigt er sich selbst, anschließend andere damit. 

Ich möchte in dem Zusammenhang auch davor warnen, das Fremdgehen nun einfach einzustellen, bevor nicht geeignetere Bewältigungsmöglichkeiten therapeutisch erarbeitet wurden. Auch das ist kein Scherz, sondern mein Ernst. Das Fremdgehen ist das kleinere von zwei Übeln und viele Leute dekompensieren psychisch, wenn man zu schnell vorgeht.

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2. Dezember um 16:33
In Antwort auf luna1001

Ich möchte in dem Zusammenhang auch davor warnen, das Fremdgehen nun einfach einzustellen, bevor nicht geeignetere Bewältigungsmöglichkeiten therapeutisch erarbeitet wurden. Auch das ist kein Scherz, sondern mein Ernst. Das Fremdgehen ist das kleinere von zwei Übeln und viele Leute dekompensieren psychisch, wenn man zu schnell vorgeht.

da bin ich ausnahmsweise mal völlig Deiner Meinung

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2. Dezember um 16:35
In Antwort auf luna1001

Ich möchte in dem Zusammenhang auch davor warnen, das Fremdgehen nun einfach einzustellen, bevor nicht geeignetere Bewältigungsmöglichkeiten therapeutisch erarbeitet wurden. Auch das ist kein Scherz, sondern mein Ernst. Das Fremdgehen ist das kleinere von zwei Übeln und viele Leute dekompensieren psychisch, wenn man zu schnell vorgeht.

Hm, der eine stellt das Rauchen sofort ein und kann mit den Entzugserscheinungen irgendwie leben, der andere reduziert die Menge der Zigaretten nach und nach, um dann schließlich aufzuhören. Jeder von ihnen wird sich mit Entzugserscheinungen auseinander setzen müssen und diese bewältigen müssen, um zu verstehen was in ihm vorgeht und um die Sucht zu besiegen. Wahrscheinlich muss jeder für sich selbst eine Strategie überlegen und eine Entscheidung treffen. ...Autounfall Quote  steigt in der Phase, Rückfall immer wieder möglich....der Wille ist alles was ihm bleibt und die Aussicht auf Eigenverantwortung und Freiheit....

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2. Dezember um 16:36
In Antwort auf avarrassterne1

da bin ich ausnahmsweise mal völlig Deiner Meinung

Kann ich mir vorstellen. Die Meinungen der Therapeuten geht hier ziemlich auseinander. Manche möchten dies sogar auslösen, andere überschreiten diese Grenze lieber nicht.

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2. Dezember um 16:40
In Antwort auf sonnenwind4

Hm, der eine stellt das Rauchen sofort ein und kann mit den Entzugserscheinungen irgendwie leben, der andere reduziert die Menge der Zigaretten nach und nach, um dann schließlich aufzuhören. Jeder von ihnen wird sich mit Entzugserscheinungen auseinander setzen müssen und diese bewältigen müssen, um zu verstehen was in ihm vorgeht und um die Sucht zu besiegen. Wahrscheinlich muss jeder für sich selbst eine Strategie überlegen und eine Entscheidung treffen. ...Autounfall Quote  steigt in der Phase, Rückfall immer wieder möglich....der Wille ist alles was ihm bleibt und die Aussicht auf Eigenverantwortung und Freiheit....

tja, nur bei Entzugserscheinungen von Nikotin machen die Menschen das auch. Meistens. Gibt auch einige, die dann statt dessen Nägel kauen oder Schoki in Massen futtern - davon geht die Welt nicht unter.

Bei psychischen Kompensationsmechanismen ist das aber nicht so herrlich klar und - gerade wenn es um Selbstschädigung / Fremdschädigung geht - um Welten gefährlicher.

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2. Dezember um 16:42
In Antwort auf sonnenwind4

Hm, der eine stellt das Rauchen sofort ein und kann mit den Entzugserscheinungen irgendwie leben, der andere reduziert die Menge der Zigaretten nach und nach, um dann schließlich aufzuhören. Jeder von ihnen wird sich mit Entzugserscheinungen auseinander setzen müssen und diese bewältigen müssen, um zu verstehen was in ihm vorgeht und um die Sucht zu besiegen. Wahrscheinlich muss jeder für sich selbst eine Strategie überlegen und eine Entscheidung treffen. ...Autounfall Quote  steigt in der Phase, Rückfall immer wieder möglich....der Wille ist alles was ihm bleibt und die Aussicht auf Eigenverantwortung und Freiheit....

Kommt drauf an, wie tief man rangeht an das Thema. Es ist ein bisschen wie ne Zwiebel. Das würde den Rahmen hier jedoch sprengen. Kann dem TE nur raten, sich nen guten Therapeuten zu suchen.

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