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Wie es weiterging mit der Offenbarung der Depressionen.

10. Juni 2016 um 11:55

Ich schreibe noch Einmal für die Teilnehmer hier, die sich meinem Thread damals so nett angenommen hatten.

Es ging darum, dass ich Schwierigkeiten hatte meinem damals neuen Freund diese Krankheit zu offenbaren. Kurz darauf und aufgrund der Ermutigung, die ich durch den hier damals eröffneten Thread erhalten hatte, wurde ich aktiv.

Ich habe ihm davon berichtet und er reagierte wirklich sehr nett. Er selber kannte sich kaum aus mit diesem Krankheitsbild und hat sich dann erstmal belesen.

Ich hatte damals noch ein wenig Angst, dass er noch einen Rückzieher macht. Aber er hat es nicht getan und wir bilden weiterhin ein glückliches Paar. Wir tuen uns sehr gut.
Wir sind beide unbeschreiblich anlehnungsbedürftig und ich habe das Gefühl Liebe zu erhalten, wie ich es noch nie erleben konnte vor. Diese oft wirklich sehr langandauernde physische Nähe tut mir sehr gut und ich kann es sogar sehr gut zulassen sehr viel Zeit mit ihm zu verbringen und ihn sehr nah in mein Leben zu lassen.

Für den Alltag bedeutet dies Entlastung für mich. Ich kann mich beruflich nun besser verwirklichen, da er schon viel Zeit bei mir verbringt und die Daheebliebenen "bewachen" kann.

Auf allen Ebenen: Ich bin total froh ihm das so früh wie möglich gesagt zu haben.

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10. Juni 2016 um 15:43

Liebe puravida!
Ja, ich glaube, mich an Dich erinnern zu können. Darf ich Dich fragen an welcher Krankheit Du leidest? Natürlich bin auch ich nett. Geht`s Die wieder gut?

Liebe Grüße,

lib

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10. Juni 2016 um 18:35

Na Selzmeotik!
Das ist aber sehr pessimistisch!


Also wenn ich so denken würde, dürfte ich ja gar keine Beziehung eingehen, da ja dann die Annahme immer über mir schweben würde, dass der Lebensgefährte wegen eines Schubs abhauen würde.
Das ist ja fast ein depressiver Gedanke!

Ich war eine sehr lange Zeit mit jemanden zusammen, der die Krankheit voll akzeptiert hat. Der Trennungsgrund war ein Anderer.

Es kommt doch wohl sehr darauf an, wie man selber damit umgeht. Ich lasse mich nicht gehen. Thematisiere das alles sehr selten, geht es mir mal schlecht, dann mache ich das oft mit mir selbst aus. Bricht es mal richtig durch, ja und. So viele Menschen haben andere Krankheiten wegen denen der Partner nicht abhaut. Wir sind doch keine perfekt funktionierenden Maschinen.

Natürlich schwebt am Anfang der Beziehung die Angst mit wie der Partner darüber denken könnte, ob er es akzeptieren kann. Aber jetzt in dem Stadion ist das Thema eigentlich durch. Mittlerweile habe ich ja auch Macken entdeckt, die es in sich haben. Aber einen perfekten Partner gibt es wohl kaum. Das wäre ja unheimlich.

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10. Juni 2016 um 20:03

Verzeihung,
habe ich übersehen. Gott, muss ich blöd sein! Und die Deppen sagen zu mir, ich hätte ein IQ von 176.

LG.,

lib

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