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Wie empfinden viele langjährige Paare Ihr Beziehung unterschiedlich?

11. Dezember 2017 um 6:47 Letzte Antwort: 12. Dezember 2017 um 19:24

Ich habe  einen guten Bekanngen ( Mitte 50, 28 Jahre ) der mir schon seit paar Jahren erzählt, wie schlimm seine Ehe ist ( nein, wir wollen nichts voneinander, er wäre null mein Typ. Wir sind halt durch Sport schon ewig befreundet). Offensichtlich spielt er seit Jahren mit den Trennungsgedanken und anhand seiner Beispiele könnte ich das auch verstehen. 
Jedoch ( mit seiner Frau bin ich auch befreundet) siehe seine Frau das komplett anders. Diese findet die Ehe total harmonisch, hat überhaupt keine negativen Gefühle und plant schon für die Rente.
 Da ich das Ganze ( in meiner Alterklasse, um die 50) so extrem oft erlebe, wollte ich gerne mal eure Meinung dazu lesen, wie es dazu kommen kann? Es kann doch nicht alles Verdrängung sein? Eigentlich kann man sogar sagen, dass es bei allen Paaren, die ich kenne, so ist. Was ja logisch ist, denn würden beide Paare die Beziehung schlecht sehen, dann wäre man wohl auch getrennt.

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11. Dezember 2017 um 7:42

Ich denke in Deinem Beispiel übertreiben beide. Geredet wird viel, aber wirklich in eine Beziehung hineinschauen kann niemand. Dein guter Bekannter will vielleicht etwas von Dir und redet daher die Ehe schlecht. Seine Frau will heile Welt vorspielen und redet sie vielleicht gut.

Ich bin auch um die 50 und erlebe bei anderen Paaren keine so grundlegend unterschiedlichen Einstellungen zu ihren Beziehungen. Keine Ahnung, warum es bei Dir so ist.

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11. Dezember 2017 um 11:18
In Antwort auf fraustressfrei

Ich habe  einen guten Bekanngen ( Mitte 50, 28 Jahre ) der mir schon seit paar Jahren erzählt, wie schlimm seine Ehe ist ( nein, wir wollen nichts voneinander, er wäre null mein Typ. Wir sind halt durch Sport schon ewig befreundet). Offensichtlich spielt er seit Jahren mit den Trennungsgedanken und anhand seiner Beispiele könnte ich das auch verstehen. 
Jedoch ( mit seiner Frau bin ich auch befreundet) siehe seine Frau das komplett anders. Diese findet die Ehe total harmonisch, hat überhaupt keine negativen Gefühle und plant schon für die Rente.
 Da ich das Ganze ( in meiner Alterklasse, um die 50) so extrem oft erlebe, wollte ich gerne mal eure Meinung dazu lesen, wie es dazu kommen kann? Es kann doch nicht alles Verdrängung sein? Eigentlich kann man sogar sagen, dass es bei allen Paaren, die ich kenne, so ist. Was ja logisch ist, denn würden beide Paare die Beziehung schlecht sehen, dann wäre man wohl auch getrennt.

Männer trennen sich nicht, sie betrügen.Frauen trennen sich, wenn es keinen gemeinsamen Nenner gibt.

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11. Dezember 2017 um 11:31
In Antwort auf fraustressfrei

Ich habe  einen guten Bekanngen ( Mitte 50, 28 Jahre ) der mir schon seit paar Jahren erzählt, wie schlimm seine Ehe ist ( nein, wir wollen nichts voneinander, er wäre null mein Typ. Wir sind halt durch Sport schon ewig befreundet). Offensichtlich spielt er seit Jahren mit den Trennungsgedanken und anhand seiner Beispiele könnte ich das auch verstehen. 
Jedoch ( mit seiner Frau bin ich auch befreundet) siehe seine Frau das komplett anders. Diese findet die Ehe total harmonisch, hat überhaupt keine negativen Gefühle und plant schon für die Rente.
 Da ich das Ganze ( in meiner Alterklasse, um die 50) so extrem oft erlebe, wollte ich gerne mal eure Meinung dazu lesen, wie es dazu kommen kann? Es kann doch nicht alles Verdrängung sein? Eigentlich kann man sogar sagen, dass es bei allen Paaren, die ich kenne, so ist. Was ja logisch ist, denn würden beide Paare die Beziehung schlecht sehen, dann wäre man wohl auch getrennt.

Klingt nach einer Frau, die seinen Mann eng an der Kandare hat und er sich das bis jetzt gefallen hat lassen, damit aber unzufrieden ist. Damit ist für sie alles gut, für ihn aber nicht... Kann mich aber natürlich auch täuschen...

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11. Dezember 2017 um 11:58

es ist wie über all und immer: Kommt darauf an, was man daraus macht ^^
Die einen schimpfen und jammern und denken aber nicht im Traum daran, auch mal was zu TUN, die anderen tun - und haben damit weniger zum Jammern.
That's life...

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11. Dezember 2017 um 12:00
In Antwort auf avarrassterne1

es ist wie über all und immer: Kommt darauf an, was man daraus macht ^^
Die einen schimpfen und jammern und denken aber nicht im Traum daran, auch mal was zu TUN, die anderen tun - und haben damit weniger zum Jammern.
That's life...

Ich kenne eher den Fall, dass bei langjährigen Paaren faszinierender Weise beide der Meinung sind, in ihrer Beziehung mehr zu geben, als zu bekommen - könnte man ändern, wenn man wollte, machen sie aber nicht - sie kommen noch nicht mal soweit, darüber nachzudenken, wie der Partner das Ganze sieht vor lauter "Ich tue..., ich gebe..., ich verzichte..., ich mache..."

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11. Dezember 2017 um 12:54

Ui, einmischen ist ganz schlecht, da bleibt man meist über

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11. Dezember 2017 um 13:01
In Antwort auf combatwombat

Ui, einmischen ist ganz schlecht, da bleibt man meist über

naja, einer Person sagen, dass ICH bestimmt der falsche Ansrechpartner bin, wenn er / sie Probleme mit jmd. anders hat, mache ich aber auch - und zwar grundsätzlich, weil ich sowas gar nicht leiden kann.

Ob das jetzt unter "Einmischung" fällt? Ich denke eher nicht, weil es die im Gegenteil eher vermeidet.

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12. Dezember 2017 um 19:24

Es ist tatsächlich die fehlende Kommunikation in der Beziehung. Auch spricht der Mann mal über das, was ihm nicht so gefällt, doch es fehlen die Taten, die dann die Weichen wieder richtig stellen. Jeder baut sich etwas auf, auch ein Haus, Kinder, Wohlstand. Und jeder weiss, ich ich mich trenne, fange ich wieder von vorne an.
Wenn die Frau nicht arbeitet oder nur ihren 450 Euro Job macht fehlt es massiv in der Rente. Bei dem was heute noch im Schnitt rauskommt kann keiner davon leben.
Und wenn ich mal ins Detail gehe, sind es fast immer die gleichen Probleme. Die Mutter lebt die Paarbeziehung nicht mehr und ist halt für ihre Kinder da. Der Vater hat in den letzten 10-20 Jahren immer mehr Stress, der Arbeitsplatz ist alles andere als sicher.
Ich finde man darf auch in jeder Partnerschaft einmal jährlich eine Art Bilanz machen, sich zusammensetzen und ausprechen, was war gut, was war schlecht, was geht gar nicht und was muss geändert werden. So ist man wieder auf dem Laufenden und keiner kann sagen, ich wusste von allem gar nichts.
Wenn sich nichts tut, ist man schnell in der Falle, man lässt alles so schleifen, wenns zu Hause nicht klappt, holt man sich die Leckerchen ausser Haus.  Eine Frau und auch ein Mann der zu Hause unzufrieden ist, geht leichter fremd, wenn sein Gefühlsleben darunter leidet.
Ich habe mich getrennt, weil es für mich keine Partnerschaft mehr war, reden brachte mich nicht weiter. Es war die richtige Entscheidungen mit Abschlägen, doch ich werde sicherlich keine Ehe mehr eingehen. Für mich habe ich vorgesorgt von jung an, damit ich später nicht mal auf der Strasse stehe. 

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