Forum / Liebe & Beziehung

Wie denn Frauenarztbesuch gestalten?

11. März um 23:10 Letzte Antwort: 13. März um 16:09

Hallo.
Mein Problem ist eher banal: ich habe keine wirkliche Libido und damit auch ein kaum vorhandenes Lustempfinden. Ob das physischer oder psychischer Natur ist, weiß ich nicht.
Jedenfalls ist das schon soweit ich zurückblicken kann immer so gewesen.
Im Moment befinde ich mich in meiner ersten zukunftsorientierten Beziehung und diese Tatsache macht uns einen Strich durch die Rechnung.
 Von daher möchte ich mich zum ersten mal an eine Frauenärztin deswegen wenden.
zu mir: ich bin weiblich und werde demnächst 19 Jahre. Mit meinem Freund bin ich ca 1 1/2 Jahre jetzt zusammen.
Die ganze Sache ist etwas schwierig für mich und es fällt mir auch sehr schwer, mich damit an die Frauenärztin zu wenden. Jedoch weiß ich, dass die Beziehung von mir und meinem Partner sonst auf der Kippe steht, deshalb möchte ich es trotzdem versuchen. Und er unterstützt mich auch dabei.
Jetzt zu meiner Frage: wie genau spreche ich sowas an? Es ist mir wirklich extrem unangenehm und am liebsten würde ich überhaupt nicht darüber reden. Ich habe die starke Vermutung einfach nicht ernst genommen zu werden. Dass die Ärztin denkt "ach, die ist mit 18 noch so unreif, sollen die erst mal erfahrung sammeln, bevor die sich selbst solche Probleme machen.".
Vor 2 Monaten habe ich zum ersten Mal versucht, mit einer Frauenärztin darüber zu sprechen, aber es ist ziemlich schief gelaufen.
Ich habe die Frauenärztin gewechselt, mit der Hoffnung, jemanden zu finden, dem ich mich anvertrauen kann. Leider hat die Frau auf mich einen sehr negativen eindruck gemacht, ich konnte mit der Sprache nicht richtig rausrücken und hab dann einfach eine neue Pille bekommen.
Jetzt habe ich in 1 Monat einen Termin bei einer anderen Ärztin und möchte das ganze etwas genauer Planen... habt ihr Vorschläge? 

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11. März um 23:22

Ganz ehrlich raus damit. Ich habe kaum sexuelles verlangen. Es war nie anders. 

die Ärztin hört so viel, glaub mir. Die erschüttert nichts. 

wobei die Pille der absolute lustkiller ist. Das könnte schon die Lösung sein. 

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11. März um 23:22
Beste Antwort

Ganz ehrlich raus damit. Ich habe kaum sexuelles verlangen. Es war nie anders. 

die Ärztin hört so viel, glaub mir. Die erschüttert nichts. 

wobei die Pille der absolute lustkiller ist. Das könnte schon die Lösung sein. 

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12. März um 3:55

Ich enke das liegt an der Pilley die ist ggf. ein absoluter Lustkille, gerade bei jungen Mädels, die schon früh die erste Pille nehmen, ist das nichts ungewöhnlich. Selbst ich mit meinen fast 40 habe in einem hormonellen Zyklus kaum Lust Evtl machst du dir ein paar Gesprächsnotizen uns nimmst die mit. Ich würde mir auch die Ärztin bzw den Arzt genau nach den Bewertungen aussuchen und darauf achten, dass es keine Massenabfertigung ist. Ansonsten muss es dir nicht peinlich sein - Frauenärzte hören sowas den lieben langen Tag. Das ist ihr Geschäft, wie wenn du z. B. mit einer Erkältung zum Hausarzt gehst. Dir wird auch sicherlich nicht gesagt "Sie sind zu unteif, machen sie mal ein paar mehr Erfahrungen", weil das ist nicht die Lösung.

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12. März um 8:12

Druck den Text, den du hier geschrieben hast aus und gebe ihn der Frauenärztin. Sie wird dich verstehen und dann dementsprechend auf dich eingehen.

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12. März um 8:52
In Antwort auf fresh.000

Ganz ehrlich raus damit. Ich habe kaum sexuelles verlangen. Es war nie anders. 

die Ärztin hört so viel, glaub mir. Die erschüttert nichts. 

wobei die Pille der absolute lustkiller ist. Das könnte schon die Lösung sein. 

Zum Thema, dass die Pille angeblich ein Lustkiller ist, habe ich gerade diesen Artikel gefunden (ist nicht komplett, hab nur die Kernaussagen abfotografiert), auch wenn das Problem der TE da nicht so wiederzufinden ist. Aber grundsätzlich interessant, da das ja immer wieder angeführt wird. Wobei ich denke, dass es nicht nur die Dauer und Art bzw. Gestaltung der Beziehung ist, sondern dass es nicht selten auch einfach daran liegt, dass man den Partner sexuell nicht wirklich attraktiv findet. Und pauschalisieren kann man es sicher auch nicht, anscheinend reagieren die einen stark, andere hingegen kaum bis gar nicht auf Hormone und deren Schwankungen. 

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12. März um 8:54

Hier der Titel des Artikels 

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12. März um 9:51
In Antwort auf wonderwoman80

Ich enke das liegt an der Pilley die ist ggf. ein absoluter Lustkille, gerade bei jungen Mädels, die schon früh die erste Pille nehmen, ist das nichts ungewöhnlich. Selbst ich mit meinen fast 40 habe in einem hormonellen Zyklus kaum Lust Evtl machst du dir ein paar Gesprächsnotizen uns nimmst die mit. Ich würde mir auch die Ärztin bzw den Arzt genau nach den Bewertungen aussuchen und darauf achten, dass es keine Massenabfertigung ist. Ansonsten muss es dir nicht peinlich sein - Frauenärzte hören sowas den lieben langen Tag. Das ist ihr Geschäft, wie wenn du z. B. mit einer Erkältung zum Hausarzt gehst. Dir wird auch sicherlich nicht gesagt "Sie sind zu unteif, machen sie mal ein paar mehr Erfahrungen", weil das ist nicht die Lösung.

sorry aber das mit der pille ist quatsch

viele frauen reden sich das ein, ja!

 

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12. März um 20:03
In Antwort auf carina2019

sorry aber das mit der pille ist quatsch

viele frauen reden sich das ein, ja!

 

Na, wenn Prof Dr Dr Carina das meint

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12. März um 20:11
In Antwort auf zahrakhan

Zum Thema, dass die Pille angeblich ein Lustkiller ist, habe ich gerade diesen Artikel gefunden (ist nicht komplett, hab nur die Kernaussagen abfotografiert), auch wenn das Problem der TE da nicht so wiederzufinden ist. Aber grundsätzlich interessant, da das ja immer wieder angeführt wird. Wobei ich denke, dass es nicht nur die Dauer und Art bzw. Gestaltung der Beziehung ist, sondern dass es nicht selten auch einfach daran liegt, dass man den Partner sexuell nicht wirklich attraktiv findet. Und pauschalisieren kann man es sicher auch nicht, anscheinend reagieren die einen stark, andere hingegen kaum bis gar nicht auf Hormone und deren Schwankungen. 

Ich hab jetzt mal gegoogelt und in der gleichen Zeitschrift einen Artikel über Libido erlust durch die Pille gefubden, ganz einig sind sich da die Fachmedien wohl nicht 😁 Wie du sagst, pauschalisieren kann man nicht, jede Frau ist verschieden und die Pille ist ja nur ein Faktor. Allerdings gibt es eben Publikationen, die sagen, dass ein niedriger, durch die Pille entstandener Testosteronspiegel nicht nur schöne Haut und schönes Haar macht - weswegen Pillen auch verne verschrieben werden - sondern auch die Libido hemmen. Am Ende hilft aber gegen alle Probleme nur ein Gang zum Frauenarzt...

Übrigens steht Libidoverlust auch bei div. Pillen als häufige Nebenwirkungen in den Beipackzettel, also Quatsch ist es nicht. 
 

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12. März um 20:35
In Antwort auf mysnoozy

Hallo.
Mein Problem ist eher banal: ich habe keine wirkliche Libido und damit auch ein kaum vorhandenes Lustempfinden. Ob das physischer oder psychischer Natur ist, weiß ich nicht.
Jedenfalls ist das schon soweit ich zurückblicken kann immer so gewesen.
Im Moment befinde ich mich in meiner ersten zukunftsorientierten Beziehung und diese Tatsache macht uns einen Strich durch die Rechnung.
 Von daher möchte ich mich zum ersten mal an eine Frauenärztin deswegen wenden.
zu mir: ich bin weiblich und werde demnächst 19 Jahre. Mit meinem Freund bin ich ca 1 1/2 Jahre jetzt zusammen.
Die ganze Sache ist etwas schwierig für mich und es fällt mir auch sehr schwer, mich damit an die Frauenärztin zu wenden. Jedoch weiß ich, dass die Beziehung von mir und meinem Partner sonst auf der Kippe steht, deshalb möchte ich es trotzdem versuchen. Und er unterstützt mich auch dabei.
Jetzt zu meiner Frage: wie genau spreche ich sowas an? Es ist mir wirklich extrem unangenehm und am liebsten würde ich überhaupt nicht darüber reden. Ich habe die starke Vermutung einfach nicht ernst genommen zu werden. Dass die Ärztin denkt "ach, die ist mit 18 noch so unreif, sollen die erst mal erfahrung sammeln, bevor die sich selbst solche Probleme machen.".
Vor 2 Monaten habe ich zum ersten Mal versucht, mit einer Frauenärztin darüber zu sprechen, aber es ist ziemlich schief gelaufen.
Ich habe die Frauenärztin gewechselt, mit der Hoffnung, jemanden zu finden, dem ich mich anvertrauen kann. Leider hat die Frau auf mich einen sehr negativen eindruck gemacht, ich konnte mit der Sprache nicht richtig rausrücken und hab dann einfach eine neue Pille bekommen.
Jetzt habe ich in 1 Monat einen Termin bei einer anderen Ärztin und möchte das ganze etwas genauer Planen... habt ihr Vorschläge? 

Wichtig ist natürlich, eine einfühlsame Frauenärztin zu finden, bei der du dich gut aufgehoben fühlst. Hast du mal in deinem Familien- und Freundinnenkreis umgefragt?  

Grundsätzlich muss es dir nicht unangenehm sein, das Thema anzusprechen. Du bist mit deinem Problem nicht alleine. Es gibt genügend Frauen, die unter einer mangelnden Libido leiden. Der Frauenarzt hat womöglich täglich mit ähnlichen Fällen zu tun. 

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12. März um 23:56
In Antwort auf mysnoozy

Hallo.
Mein Problem ist eher banal: ich habe keine wirkliche Libido und damit auch ein kaum vorhandenes Lustempfinden. Ob das physischer oder psychischer Natur ist, weiß ich nicht.
Jedenfalls ist das schon soweit ich zurückblicken kann immer so gewesen.
Im Moment befinde ich mich in meiner ersten zukunftsorientierten Beziehung und diese Tatsache macht uns einen Strich durch die Rechnung.
 Von daher möchte ich mich zum ersten mal an eine Frauenärztin deswegen wenden.
zu mir: ich bin weiblich und werde demnächst 19 Jahre. Mit meinem Freund bin ich ca 1 1/2 Jahre jetzt zusammen.
Die ganze Sache ist etwas schwierig für mich und es fällt mir auch sehr schwer, mich damit an die Frauenärztin zu wenden. Jedoch weiß ich, dass die Beziehung von mir und meinem Partner sonst auf der Kippe steht, deshalb möchte ich es trotzdem versuchen. Und er unterstützt mich auch dabei.
Jetzt zu meiner Frage: wie genau spreche ich sowas an? Es ist mir wirklich extrem unangenehm und am liebsten würde ich überhaupt nicht darüber reden. Ich habe die starke Vermutung einfach nicht ernst genommen zu werden. Dass die Ärztin denkt "ach, die ist mit 18 noch so unreif, sollen die erst mal erfahrung sammeln, bevor die sich selbst solche Probleme machen.".
Vor 2 Monaten habe ich zum ersten Mal versucht, mit einer Frauenärztin darüber zu sprechen, aber es ist ziemlich schief gelaufen.
Ich habe die Frauenärztin gewechselt, mit der Hoffnung, jemanden zu finden, dem ich mich anvertrauen kann. Leider hat die Frau auf mich einen sehr negativen eindruck gemacht, ich konnte mit der Sprache nicht richtig rausrücken und hab dann einfach eine neue Pille bekommen.
Jetzt habe ich in 1 Monat einen Termin bei einer anderen Ärztin und möchte das ganze etwas genauer Planen... habt ihr Vorschläge? 

Da kannst du nix planen oder vorbereiten, einfach raus mit der Sprache.

Befriedigst du dich auch nie selbst oder fehlt die Libido nur wenn es um Sex mit deinem Freund geht?

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13. März um 3:44
In Antwort auf wonderwoman80

Ich hab jetzt mal gegoogelt und in der gleichen Zeitschrift einen Artikel über Libido erlust durch die Pille gefubden, ganz einig sind sich da die Fachmedien wohl nicht 😁 Wie du sagst, pauschalisieren kann man nicht, jede Frau ist verschieden und die Pille ist ja nur ein Faktor. Allerdings gibt es eben Publikationen, die sagen, dass ein niedriger, durch die Pille entstandener Testosteronspiegel nicht nur schöne Haut und schönes Haar macht - weswegen Pillen auch verne verschrieben werden - sondern auch die Libido hemmen. Am Ende hilft aber gegen alle Probleme nur ein Gang zum Frauenarzt...

Übrigens steht Libidoverlust auch bei div. Pillen als häufige Nebenwirkungen in den Beipackzettel, also Quatsch ist es nicht. 
 

Ja, einig sind die sich da alle nicht, such Fachleute nicht(wie immer, siehe aktuell Corona). Ich habe meine Frauenärztin mal gefragt, weil das ja immer wieder hier und auch in anderen Medien auftaucht und die meinte, dass es wohl im Grunde kaum wissenschaftlich zu untersuchen ist und sich hauptsächlich auf Befragungen und individuelle Äußerungen, Empfindungen und Vermutungen gründet. Aber auch solche Aussagen werden in Beipackzettel aufgenommen, wenn sie zahlenmäßig relevant sind.
Als totalen Quatsch abtun will ich das auch nicht, aber doch mit Skepsis betrachten. Es ist ja auch ein oft zu beobachtendes Phänomen, dass bei Problemen jeglicher Art gerne erstmal die Schuld oder Ursache von irgendwo außen(und auch die Pille ist ja sozusagen ein äußerer Einfluss) gesucht wird, um sich nicht mit sich selbst und seinem eigenen Anteil an dem Problem befassen zu müssen. Obwohl in den meisten Fällen aber genau dort die Ursache liegt. In Fällen wie der von der TE in ihr selbst und ihre Einstellung zur Sexualität überhaupt und Genießen können und wollen von Lust, ihre eigenen Empfindungen (kann ja schließlich auch sein, dass sie eben so ist, aber dann sollte dem Partner das ehrlich gesagt werden), Erfahrungen (vielleicht hat sie vorher negative Erfahrungen gemacht) oder aber, dass einfach der Partner sexuell nicht kompatibel ist, er aber schön geredet wird, weil er so ein toller Mensch, Gefährte oder was auch immer ist. Aber da muss man sich mit sich selbst auseinandersetzen, das ist anstrengend und auch nicht immer erfreulich oder schmeichelhaft für einen selbst, deshalb scheuen viele davor zurück. Obwohl es sich lohnt.
Vielleicht ist manchmal das Absetzen der Pille auch eine Art Placebo Effekt, weil sich da ein Knoten löst und deshalb die Lust wieder erwacht. Wäre auch nicht unwichtig zu wissen, wie oft das Wiedererwachen der Lust dann wirklich beim langjährigen Partner passiert oder erst bei einem neuen. Dazu habe ich wenig gefunden in diesen Untersuchungen.
Also viel Spekulation insgesamt, auch meine genannten Gedanken hierzu. 

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13. März um 8:36
In Antwort auf zahrakhan

Ja, einig sind die sich da alle nicht, such Fachleute nicht(wie immer, siehe aktuell Corona). Ich habe meine Frauenärztin mal gefragt, weil das ja immer wieder hier und auch in anderen Medien auftaucht und die meinte, dass es wohl im Grunde kaum wissenschaftlich zu untersuchen ist und sich hauptsächlich auf Befragungen und individuelle Äußerungen, Empfindungen und Vermutungen gründet. Aber auch solche Aussagen werden in Beipackzettel aufgenommen, wenn sie zahlenmäßig relevant sind.
Als totalen Quatsch abtun will ich das auch nicht, aber doch mit Skepsis betrachten. Es ist ja auch ein oft zu beobachtendes Phänomen, dass bei Problemen jeglicher Art gerne erstmal die Schuld oder Ursache von irgendwo außen(und auch die Pille ist ja sozusagen ein äußerer Einfluss) gesucht wird, um sich nicht mit sich selbst und seinem eigenen Anteil an dem Problem befassen zu müssen. Obwohl in den meisten Fällen aber genau dort die Ursache liegt. In Fällen wie der von der TE in ihr selbst und ihre Einstellung zur Sexualität überhaupt und Genießen können und wollen von Lust, ihre eigenen Empfindungen (kann ja schließlich auch sein, dass sie eben so ist, aber dann sollte dem Partner das ehrlich gesagt werden), Erfahrungen (vielleicht hat sie vorher negative Erfahrungen gemacht) oder aber, dass einfach der Partner sexuell nicht kompatibel ist, er aber schön geredet wird, weil er so ein toller Mensch, Gefährte oder was auch immer ist. Aber da muss man sich mit sich selbst auseinandersetzen, das ist anstrengend und auch nicht immer erfreulich oder schmeichelhaft für einen selbst, deshalb scheuen viele davor zurück. Obwohl es sich lohnt.
Vielleicht ist manchmal das Absetzen der Pille auch eine Art Placebo Effekt, weil sich da ein Knoten löst und deshalb die Lust wieder erwacht. Wäre auch nicht unwichtig zu wissen, wie oft das Wiedererwachen der Lust dann wirklich beim langjährigen Partner passiert oder erst bei einem neuen. Dazu habe ich wenig gefunden in diesen Untersuchungen.
Also viel Spekulation insgesamt, auch meine genannten Gedanken hierzu. 

Deinem Beitrag kann ich nur beipflichten, es sind so viele Faktoren und ja, auch am Partner kann es liegen. Ich dachte auch nach der Schwangerschaft, ich wäre plötzlich asexuell, dabei lag es nur an meinem Ex 😎 Wenn dann noch Druck vom Partner hinzukommt und man immer gegen die eigene Lust arbeitet, ist das natürlich auch nicht sehr förderlich.

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13. März um 10:17
In Antwort auf zahrakhan

Ja, einig sind die sich da alle nicht, such Fachleute nicht(wie immer, siehe aktuell Corona). Ich habe meine Frauenärztin mal gefragt, weil das ja immer wieder hier und auch in anderen Medien auftaucht und die meinte, dass es wohl im Grunde kaum wissenschaftlich zu untersuchen ist und sich hauptsächlich auf Befragungen und individuelle Äußerungen, Empfindungen und Vermutungen gründet. Aber auch solche Aussagen werden in Beipackzettel aufgenommen, wenn sie zahlenmäßig relevant sind.
Als totalen Quatsch abtun will ich das auch nicht, aber doch mit Skepsis betrachten. Es ist ja auch ein oft zu beobachtendes Phänomen, dass bei Problemen jeglicher Art gerne erstmal die Schuld oder Ursache von irgendwo außen(und auch die Pille ist ja sozusagen ein äußerer Einfluss) gesucht wird, um sich nicht mit sich selbst und seinem eigenen Anteil an dem Problem befassen zu müssen. Obwohl in den meisten Fällen aber genau dort die Ursache liegt. In Fällen wie der von der TE in ihr selbst und ihre Einstellung zur Sexualität überhaupt und Genießen können und wollen von Lust, ihre eigenen Empfindungen (kann ja schließlich auch sein, dass sie eben so ist, aber dann sollte dem Partner das ehrlich gesagt werden), Erfahrungen (vielleicht hat sie vorher negative Erfahrungen gemacht) oder aber, dass einfach der Partner sexuell nicht kompatibel ist, er aber schön geredet wird, weil er so ein toller Mensch, Gefährte oder was auch immer ist. Aber da muss man sich mit sich selbst auseinandersetzen, das ist anstrengend und auch nicht immer erfreulich oder schmeichelhaft für einen selbst, deshalb scheuen viele davor zurück. Obwohl es sich lohnt.
Vielleicht ist manchmal das Absetzen der Pille auch eine Art Placebo Effekt, weil sich da ein Knoten löst und deshalb die Lust wieder erwacht. Wäre auch nicht unwichtig zu wissen, wie oft das Wiedererwachen der Lust dann wirklich beim langjährigen Partner passiert oder erst bei einem neuen. Dazu habe ich wenig gefunden in diesen Untersuchungen.
Also viel Spekulation insgesamt, auch meine genannten Gedanken hierzu. 

genau das meine ich

nicht immer einfach auf die pille rausreden...

oftmals liegen dir ursachen eben ganz woanders!

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13. März um 10:19
In Antwort auf wonderwoman80

Na, wenn Prof Dr Dr Carina das meint

ja für dich ist es halt bequemer die unlust auf die pille zu schieben...

versteh ich ja

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13. März um 10:29
In Antwort auf carina2019

ja für dich ist es halt bequemer die unlust auf die pille zu schieben...

versteh ich ja

Ehrlich gesagt leide ich nicht unter Unlust und mangelnder Libido, ist ja auch nicht das Thema, und wie ich schrieb, es ist auch nur ein Aspekt, den man berücksichtigen sollte. 

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13. März um 15:58
In Antwort auf wonderwoman80

Ehrlich gesagt leide ich nicht unter Unlust und mangelnder Libido, ist ja auch nicht das Thema, und wie ich schrieb, es ist auch nur ein Aspekt, den man berücksichtigen sollte. 

hast du doch selbst geschrieben

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13. März um 16:09
In Antwort auf carina2019

hast du doch selbst geschrieben

Och hab doch geschrieben "unter hormoneller Vergütung", also sowohl mit Pille, Ring als auch Hormonspirale. Ich verhüte aber nicht mehr hormonell.

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13. März um 16:09
In Antwort auf wonderwoman80

Och hab doch geschrieben "unter hormoneller Vergütung", also sowohl mit Pille, Ring als auch Hormonspirale. Ich verhüte aber nicht mehr hormonell.

Ich und Verhütung, nicht Vergütung

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