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Wg. einer 8-Wochen Affäre verlässt er mich nach 21 Jahren

16. April 2011 um 15:02

Seit genau 8 Wochen habe ich keinen Boden unter den Füßen. Meine Welt ist zusammengebrochen, für alles wofür ich gearbeitet habe, für alles wofür ich gelebt habe, ist so durchgeschüttelt worden, dass es in meiner Seele aussieht wie in Japan. Anfang Februar merkte ich, dass etwas mit meinem Mann nicht stimmt, er machte seltsame Bemerkungen: "Seine Mitarbeiterin ist richtig gut, Sie hat mit 33 einen neue Ausbildung angefangen und hat nun einen besseren Notendurchschnitt als sein Sohn (13) er nur 1,6, sie 1,4....."
Ich sprach ihn immer wieder auf diese Frau an, weil er sie in den Himmel lobte, am Mittwoch den 23.03.11 gestand er mir, mit den Worten "ich will Dir nicht wehtun" seine Affäre und dass er Sie liebt und mich nicht und er sein nur noch wegen den Kindern 5J. und 13J. bei mir. Ich bat ihn, sie versetzen zu lassen und uns etwas Zeit (2 bis 3 Wochen) zu geben, über uns, über unsere Kinder, über unsere Ehe nachzudenken und zu reden, und dann in Ruhe eine Entscheidung zu treffen. Er machte wohl auch am 25.03 mit ihr Schluß, aber der Kontakt sollte in den kommenden Wochen nicht einen Tag abbrechen. Sie ließ sich am 28.03 versetzten, weil ich meinem Mann auch drohte, wenn er uns nicht die Zeit gibt, dann würde ich mit seinen Chef Kontakt aufnehmen. Ich glaube sie ließ sich versetzten, damit er seinen Job behalten konnte. In den kommenden drei Wochen (nach seinem Geständnis) weinte ich viel, erdrückte ihn vor liebe und flehte ihn an, dass er bei mir und den Kindern bleiben solle. Ich bot ihm an, dass ich meinen Job (ich bin Vollzeit tätig) ändere bzw. Stunden reduziere, wir vielleicht ein Eheberatung machen, ein Buch über Eheprobleme gemeinsam lesen, ein paar Tage wegfahren (nur wir ohne die Kinder) aber er wollte nichts von meinen Vorschlägen wissen. Am 04.04 schrieb ich ihm eine E-Mail, dass ich um 16 Uhr in seiner LIDL-Filiale vorbeikomme, ihn abhole und wir einen Kaffee am Rhein trinken und uns in Ruhe unterhalten können. Gegen 16:20Uhr betrat ich die Filiale und wer stand neben ihm?......
Mir wurde ganz übel, ich fragte ihn was macht sie denn hier? (Sie verschwand hinter den Regalen) Er schaute mich abwertend von oben bis unten an, und sagte, Sie wollte mich sehen. Mir schlug das Herz bis zur Kehle, ich hatte Angst, ich hatte Panik, ich war total verzweifelt.....
Dann sagt ich, bitte gib mir Deinen Autoschlüssel, ich glaube mir wird schlecht. Er gab mir den Schlüssel ohne Widerworte und ich setzte mich in meinen Wagen und fuhr Heim. Auf dem Weg (25Minuten) sperrte ich die Handykarte (lief auf mich), sperrte ich unsere Kredit und EC-Karten (gemeinsames Kto) und meinen Vater informierte ich (dass er sofort ein neues Schloss kaufen soll und es austauschen soll. Seit dem 04.04 bin ich mit meinen Kinder allein, ich bin z.Z. dankbar, dass ich meinen guten Job habe, weil ich sonst noch ein riesiges Problem hätte. Aber ich bin unglücklich, ich liebe ihn immer noch, obwohl er mir und den Kinder so weh getan hat. Er tauscht unsere Beziehung von 21Jahren und unsere Ehe von 13 Jahren mit samt den Haus und unserem so schönen Leben gegen eine Frau, die schon zwei Ehen hinter sich hat, keine Ausbildung, kein Studium und einem unehelichen Kind ein, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken. Wie komme ich über ihn hinweg? Den größten Teil meines Leben habe ich mit ihm verbracht, ich kann mir ein Leben ohne ihn nicht vorstellen? Soll ich mir noch Hoffnungen machen? Was kann ich noch tun? Er sagt mir jetzt noch in Telefonaten, dass er kommunikativ nicht gegen mich an kommt. Aber soll ich jetzt nicht mehr mein Meinung sagen? Soll ich mein Gehirn abschallten? Er wirft mir vor, in unserer Beziehung immer die dominante gewesen zu sein und er hätte viele Sachen geschluckt, aber er hat sich nie beschwert. Ich hatte sogar manchmal das Gefühl, dass er zufrieden ist, wenn ich die unangenehmen Dinge im Leben für ihn regel, unsere Familie hatte ebenfalls den Eindruck. Wie kann das sein, dass er mich plötzlich nicht mehr liebt? Wie kann er seine Kinder so verlassen? Was geht in ihm vor? Ich habe ihn nie und ich sehe ihn nicht als Schwächling, er war mein Anker im Leben, mein ruhiger Pool, meine Sicherheit. Zusammen waren wir (meiner Meinung nach) ein tolles Team. Ja, unsere Ehe hat wg. den Kindern und meinem Vollzeitjob gelitten, weil wir Sie aus dem Focus verloren haben, aber ich habe für uns (meinen Mann, meine Kinder und für mich) gearbeitet und wir hatten es nach der Geburt der kleinen lange diskutiert. Helft mir bitte, ich bin so verzweifelt, dass ich an viele Dinge denke: Gehe zu ihm hin, bitte ihn um Verzeihung, lasse ihn links liegen und organisiere Dein Leben kompl. neu, aber alles passt mir z.Z. nicht. Ich sehe kein Ziel, ich sehe z.Z. nur Probleme, ich bin verzweifelt. Mir ist klar, als ich ihm die Schlüssel genommen habe, da habe ich ihm auch wieder die Entscheidung abgenommen. Aber ich konnte nicht anders. Er wohnt z.Z. beim Freund, hat kein Geld, keine Kleidung, nichts. Aber mir geht es seelisch nicht besser, glaubt mir. Ich freue mich auf Eure Ratschläge. Eure Pueppy

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16. April 2011 um 17:01

Hallo Pueppy,
dein Mann scheint eine sehr schwache Persönlichkeit zu haben. Du schreibst, dass er dir alle unangenehmen Aufgaben überlassen hat. Wie bequem für ihn, oder? Wenn man allerdings selbst keine Probleme löst, weil man dies den anderen überlässt, entwickelt man sich selbst nicht weiter und hat auch keine Erfolgserlebnisse. Auf Dauer macht das Unzufrieden. So richtig als Mann fühlen konnte er sich vielleicht in letzter Zeit nicht. Da kommt eine Affäre gerade recht, die ihm das Gefühl gibt, ein toller Hecht zu sein. Außerdem muss er mit der Affäre ja keinen Alltag organisieren und sich nicht um zwei Kinder kümmern.
Trotzdem wird er auch der neuen Frau gegenüber schnell in gewohnte Verhaltensmuster und Problemvermeidungsstrategien verfallen. Auch wenn er jetzt denkt, dass es ihm auf Dauer besser geht als in eurer Ehe, dann ist das mit großer Wahrscheinlichkeit ein Trugschluss.

Das soll aber nicht mehr dein Problem sein. Dein Mann hat dich acht Wochen lang betrogen, warum also solltest du dich entschuldigen? Statt dessen ist es an der Zeit, an dich zu denken und dein Leben neu zu organisieren. Dazu gehört auch, dass du ihm seine Sachen packst oder ihm die Gelegenheit gibst, dies selbst zu tun und dass ihr euer gemeinsames Konto teilt. Es kann kein Dauerzustand sein, dass er ohne Geld und Sachen bleibt, denn es sind seine Sachen, die ihm zustehen. Es wundert mich zwar nicht, dass er noch nicht aufbegehrt hat, da er ja Probleme zu ignorieren scheint, aber sei stark und fair und gib ihm, was ihm zusteht.

Außerdem solltet ihr eine Regelung für die Kinder finden. Will er sie sehen, wollen sie ihn sehen. Auch wenn es schwer fällt, musst du ihnen die Gelegenheit geben, sich mit ihrem Vater auseinanderzusetzen.

Es wird lange Zeit brauchen, bis du alles verarbeitet hast. Wenn du Hilfe brauchst, gibt es Familienberatungsstellen, bei denen du dich einfach mal ausquatschen kannst, denn als alleinerziehende Mutter ist es nicht einfach. Vielleicht hast du auch eine gute Freundin, die dir zuhört.

Ich wünsche dir viel Kraft.
Rjabina

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16. April 2011 um 18:03
In Antwort auf rjabina

Hallo Pueppy,
dein Mann scheint eine sehr schwache Persönlichkeit zu haben. Du schreibst, dass er dir alle unangenehmen Aufgaben überlassen hat. Wie bequem für ihn, oder? Wenn man allerdings selbst keine Probleme löst, weil man dies den anderen überlässt, entwickelt man sich selbst nicht weiter und hat auch keine Erfolgserlebnisse. Auf Dauer macht das Unzufrieden. So richtig als Mann fühlen konnte er sich vielleicht in letzter Zeit nicht. Da kommt eine Affäre gerade recht, die ihm das Gefühl gibt, ein toller Hecht zu sein. Außerdem muss er mit der Affäre ja keinen Alltag organisieren und sich nicht um zwei Kinder kümmern.
Trotzdem wird er auch der neuen Frau gegenüber schnell in gewohnte Verhaltensmuster und Problemvermeidungsstrategien verfallen. Auch wenn er jetzt denkt, dass es ihm auf Dauer besser geht als in eurer Ehe, dann ist das mit großer Wahrscheinlichkeit ein Trugschluss.

Das soll aber nicht mehr dein Problem sein. Dein Mann hat dich acht Wochen lang betrogen, warum also solltest du dich entschuldigen? Statt dessen ist es an der Zeit, an dich zu denken und dein Leben neu zu organisieren. Dazu gehört auch, dass du ihm seine Sachen packst oder ihm die Gelegenheit gibst, dies selbst zu tun und dass ihr euer gemeinsames Konto teilt. Es kann kein Dauerzustand sein, dass er ohne Geld und Sachen bleibt, denn es sind seine Sachen, die ihm zustehen. Es wundert mich zwar nicht, dass er noch nicht aufbegehrt hat, da er ja Probleme zu ignorieren scheint, aber sei stark und fair und gib ihm, was ihm zusteht.

Außerdem solltet ihr eine Regelung für die Kinder finden. Will er sie sehen, wollen sie ihn sehen. Auch wenn es schwer fällt, musst du ihnen die Gelegenheit geben, sich mit ihrem Vater auseinanderzusetzen.

Es wird lange Zeit brauchen, bis du alles verarbeitet hast. Wenn du Hilfe brauchst, gibt es Familienberatungsstellen, bei denen du dich einfach mal ausquatschen kannst, denn als alleinerziehende Mutter ist es nicht einfach. Vielleicht hast du auch eine gute Freundin, die dir zuhört.

Ich wünsche dir viel Kraft.
Rjabina

Merci
vielen Dank für Dein Feedback, es tut weh, aber Du hast wahrscheinlich recht....................

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16. April 2011 um 18:49

Haltlose Situation
Hallo Unbekannte,
ich kann deine Situation so gut nachfühlen.- Bei mir sind es jetzt ziemlich genau 5 Monate und ich kann immer noch nicht so gut damit umgehen. Habe entdeckt das mein Mann fremd gegangen ist, bekam zur Antwort ich sei die Beste und Männer bräuchten es manchmal etwas härter. Nach der Trennung hat mein Mann sich in diversen Chats getummelt, nicht nur auf der Suche nach Sex sondern anscheinend auch nach Liebe, denn er hat mir vergangenen Montag eröffnet das er bereits eine neue Partnerin hat.- Das hat mich wieder völlig aus der mühsam gelegten Spur geworfen.- Aber letztendlich stellt sich für Frauen wie uns doch nur die Frage ob es vor den Afffären denn tatsächlich noch "die grosse Liebe" war? Es war meiner Meinung nach nur noch Gewohnheit, Pflichtgefühl und vielleicht ein wenig Mitleid? Ich bemühe mich um jeden Tag auf neue. Die logischtische Trennung ist gar kein Problem, die emotionale ist viel schwieriger. Aber du hast Kinder die es verdienen ohne Streit und Kummer aufzuwachsen.
Ich wünsche dir ganz viel Kraft die nächste Zeit zu überstehen.

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16. April 2011 um 19:08
In Antwort auf pilar_12263347

Haltlose Situation
Hallo Unbekannte,
ich kann deine Situation so gut nachfühlen.- Bei mir sind es jetzt ziemlich genau 5 Monate und ich kann immer noch nicht so gut damit umgehen. Habe entdeckt das mein Mann fremd gegangen ist, bekam zur Antwort ich sei die Beste und Männer bräuchten es manchmal etwas härter. Nach der Trennung hat mein Mann sich in diversen Chats getummelt, nicht nur auf der Suche nach Sex sondern anscheinend auch nach Liebe, denn er hat mir vergangenen Montag eröffnet das er bereits eine neue Partnerin hat.- Das hat mich wieder völlig aus der mühsam gelegten Spur geworfen.- Aber letztendlich stellt sich für Frauen wie uns doch nur die Frage ob es vor den Afffären denn tatsächlich noch "die grosse Liebe" war? Es war meiner Meinung nach nur noch Gewohnheit, Pflichtgefühl und vielleicht ein wenig Mitleid? Ich bemühe mich um jeden Tag auf neue. Die logischtische Trennung ist gar kein Problem, die emotionale ist viel schwieriger. Aber du hast Kinder die es verdienen ohne Streit und Kummer aufzuwachsen.
Ich wünsche dir ganz viel Kraft die nächste Zeit zu überstehen.

Feedback
Vielen Dank inkel66

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16. April 2011 um 23:57
In Antwort auf fatin_12501223

Merci
vielen Dank für Dein Feedback, es tut weh, aber Du hast wahrscheinlich recht....................

Ich sehe das
genau wie Rjabina.
Ein Leben mit Dir war sehr bequem, er musste nie Entscheidungen treffen und trifft sie auch jetzt nicht.
Wärst Du nicht hinter seinen Seitensprung gekommen und hättest ihn ausgesperrt, würde er jetzt noch zu Hause wohnen und nicht so recht wissen, was er machen soll.
Die Geliebte manipuliert ihn, gibt ihm ein Gefühl, bei ihr ein richtiger Mann zu sein.
Das er Dich nie geliebt hat, redet er sich wahrscheinlich selber ein.

Jetzt solltest Du erst mal Dein und das Leben der Kinder regeln.
Nimm Dir einen Anwalt für Familienrecht, reich die Scheidung ein, versuch Dich, solange er noch ein schlechtes Gewissen hat, im Einvernehmen mit ihm zu einigen und lass das notariell beglaubigen, dann wird die Scheidung nicht so teuer und der Anwalt hat nicht so viel zu tun.
Je schneller, umso besser.
Je länger die andere Frau Zeit hat, ihn zu beeinflussen, umso schlimmer wird die Scheidung.



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17. April 2011 um 6:17
In Antwort auf bopha_11900629

Ich sehe das
genau wie Rjabina.
Ein Leben mit Dir war sehr bequem, er musste nie Entscheidungen treffen und trifft sie auch jetzt nicht.
Wärst Du nicht hinter seinen Seitensprung gekommen und hättest ihn ausgesperrt, würde er jetzt noch zu Hause wohnen und nicht so recht wissen, was er machen soll.
Die Geliebte manipuliert ihn, gibt ihm ein Gefühl, bei ihr ein richtiger Mann zu sein.
Das er Dich nie geliebt hat, redet er sich wahrscheinlich selber ein.

Jetzt solltest Du erst mal Dein und das Leben der Kinder regeln.
Nimm Dir einen Anwalt für Familienrecht, reich die Scheidung ein, versuch Dich, solange er noch ein schlechtes Gewissen hat, im Einvernehmen mit ihm zu einigen und lass das notariell beglaubigen, dann wird die Scheidung nicht so teuer und der Anwalt hat nicht so viel zu tun.
Je schneller, umso besser.
Je länger die andere Frau Zeit hat, ihn zu beeinflussen, umso schlimmer wird die Scheidung.



Rjabina
harte Worte, aber ich liebe ihn noch und kann nicht verstehen, dass er so ist wie er z.Z. ist, er ist so kalt zu mir und so glücklich mit ihr, dass es mir das Herz aus der Seele reißt, wie kann er so glücklich sein und wir so traurig? Dieser Mann ist nicht der den ich gekannt habe, der Mann den ich kannte, war der liebevollste Vater und der beste Ehemann der Welt, er hat sich durch sie so verändert, dass ich es nicht glauben kann. Aber Du hast wahrscheinlich recht...Danke für Deine Meinung.

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17. April 2011 um 10:34

Es ist hart
Ich habe eine ähnliche Geschichte vor über drei Jahren erlebt und arbeite immer noch dran. Sicher wird es besser, so ganz allmählich, aber die Vergangenheit holt einen regelmäßig ein und es tut weh. Nach über 20 Jahren nicht nachvollziehbar verlassen zu werden ist ein harter Schlag und braucht viel Kraft. Die Scheidung schnell durchziehen und alles klären bevor er aus seinem Liebesrausch aufwacht ist das vernünftigste aber sehr sehr schwer. Das hat mich Nerven gekostet, das glaubt keiner. Aber ich bin stolz auf mich, hab unser, jetzt mein Häuschen für mich gerettet, kein Rosenkrieg, keine schmutzige Wäsche gewaschen. Das bringt alles auch nichts. Es tut weh, es tut einfach furchtbar weh und daran ändert auch ein Rosenkrieg nichts. Für alles Leidensgenossinnen viel viel Kraft!

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17. April 2011 um 15:01

Das tut mir unendlich leid....
.... es ist leider immer wieder erschreckend, wie hart und leichtsinnig die Partner sein können. 21 Jahre Ehe einfach VERLASSEN, wegen einer Affäire, das ist sehr hart für DICH.... Und das tut mir wahnsinnig leid.

Ich denke auch, dass Du dir vorkommst, wie in einem schrecklichen Film... Kannst Du es überhaupt realisieren, was jetzt gerade passiert?

Welche Ratschläge sollen Dir in dieser Situation helfen...!!!
Da musst Du leider durch, mit viel Kraft und mit der Liebe deiner Kinder...

DU MUSST DIR BEWUSST SEIN.....:
Im Enddeffekt verliert er alles und das wird er früher oder später auf jeden Fall zu spüren bekommen.

8 Wochen, dass ist ja noch eine kurze Zeit, er ist Verliebt bis über beide Ohren, kann und will einfach nicht verstehen, wie traurig er Euch mit seinem Verhalten macht. Aber wie lange soll diese Verliebtheit ihn denn GLÜCKLICH und ZUFRIEDEN machen.

21 Jahre Ehe wird und kann er einfach nicht so wegwerfen... Jetzt will er es nicht wahrhaben, die rosarote Brille nimmt ihn die Sicht für die Realität, aber diese kommt auch sehr schnell, wenn der Alltag über die noch so frische Beziehung und die Macken, der noch so tollen Traumfrau in den Augen erscheint. Er wird es auf jeden FALL BEREUEN, da bin ich mir IRGENDWIE so SICHER, frag mich nicht warum aber es ist so.

Ruf ihn BITTE nicht an, bettle ihn nicht für deine ehrlich Liebe. Du bist und bleibst die perfekt Ehefrau, die er leider durch seine Verliebtheit nicht mehr wahrnehmen konnte. NICHT JETZT ABER!!!!

WENN MAN VERLIEBT IST, HANDELT MAN LEIDER, WIE EIN TEENAGER!!! Egal in welchem Alter... Man verletzt Personen, die man eigentlich nie verletzen wollte... Und das bist du in diesem Fall mit deinen Kinder

Ich wünsche dir viel Kraft.... Ratschläge kann man dir in dieser Situation nicht geben. Zumindest noch nicht, weil ich denke die Zukunft ist noch offen...

Würde mich ehrlich gesagt nicht wundern, wenn er nach paar Monaten weinend vor deiner Türe stehen und um Verzeihung bitten würde.

Fühl DICH VON MIR GEDRÜCKT, Kopf hoch... Verliere Dich niemals für einen anderen Menschen, was zählt bist nur DU und deine KINDER.....

LG

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17. April 2011 um 15:55
In Antwort auf fatin_12501223

Rjabina
harte Worte, aber ich liebe ihn noch und kann nicht verstehen, dass er so ist wie er z.Z. ist, er ist so kalt zu mir und so glücklich mit ihr, dass es mir das Herz aus der Seele reißt, wie kann er so glücklich sein und wir so traurig? Dieser Mann ist nicht der den ich gekannt habe, der Mann den ich kannte, war der liebevollste Vater und der beste Ehemann der Welt, er hat sich durch sie so verändert, dass ich es nicht glauben kann. Aber Du hast wahrscheinlich recht...Danke für Deine Meinung.

Du liebst den Mann, der er war.
Ihr seid immerhin 21 Jahre verheiratet. Es wäre auch unnormal, wenn du einfach so zur Tagesordnung übergehen würdest. Nimm dir Zeit, um zu verarbeiten, was passiert ist. Dass er glücklich ist, wobei fraglich ist, ob sein Glück lange anhält und er nicht doch irgendwann merkt, was er denn aufgegeben hat, sollte dir egal sein. Leicht gesagt, ich weiß.
Versuche also, an deinem Glück zu basteln. In kleinen Schritten, dann klappt das schon. Gönn dir einen Frühlingsblumenstrauß, triff dich mit einer Freundin, unternimm mit deinem Kind etwas Schönes. Du wirst merken, dass du dein Leben auch ohne ihn organisieren kannst und irgendwann merkst du, dass du ohne ihn glücklicher bist.
Hast du ihm denn schon seine Sachen gegeben? Warum wohnt er eigentlich bei einem Freund und nicht bei der Neuen?

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17. April 2011 um 20:07
In Antwort auf rjabina

Du liebst den Mann, der er war.
Ihr seid immerhin 21 Jahre verheiratet. Es wäre auch unnormal, wenn du einfach so zur Tagesordnung übergehen würdest. Nimm dir Zeit, um zu verarbeiten, was passiert ist. Dass er glücklich ist, wobei fraglich ist, ob sein Glück lange anhält und er nicht doch irgendwann merkt, was er denn aufgegeben hat, sollte dir egal sein. Leicht gesagt, ich weiß.
Versuche also, an deinem Glück zu basteln. In kleinen Schritten, dann klappt das schon. Gönn dir einen Frühlingsblumenstrauß, triff dich mit einer Freundin, unternimm mit deinem Kind etwas Schönes. Du wirst merken, dass du dein Leben auch ohne ihn organisieren kannst und irgendwann merkst du, dass du ohne ihn glücklicher bist.
Hast du ihm denn schon seine Sachen gegeben? Warum wohnt er eigentlich bei einem Freund und nicht bei der Neuen?

Antwort an Rjabina
Nein, seine Sachen sind noch hier, aber durch Eure Schreiben ist mir bewusst geworden, ich versuche ihn durch die Sachen bei mir noch zu halten, dabei sind es nur Sachen.....
Ich werde die Sachen morgen zusammenpacken und bei einer Freundin abgeben, dort kann er sie dann abholen. Ich könnte es z.Z. nicht ertragen, wenn ich ihn sehe, ich habe Angst vor ihm auf die Knie zu fallen und ihn wieder anzubetteln, dass er zurückkommt und er mir vergeben soll für meine Art, wie er mit mir leben musste. Meine so übernehmende Art, meine Art immer selber alles machen zu müssen und klar, diese Situation kann ich nicht steuern, vielleicht macht mich dieses so fertig. Ich bin so durcheinander. Danke für Eure Antworten.

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17. April 2011 um 22:18

Ihr habt wahrscheinlich nicht gemerkt,
wie es langsam bei euch aus dem Ruder läuft. Und so konnte dann jemand anders einen Fuß in die Tür bekommen. Ich würde dir auch raten, geh zu einer Beratung von Diakonie oder Caritas, manchmal gibt es auch Trennungsgruppen und hol dir dort etwas Mut , Kraft und Klarheit. Du darfst deinen Kindern den Vater nicht wegnehmen. Sie müssen ihren Vater nicht hassen. Und er sollte die Möglichkeit haben , seine Sachen zu holen. Es ist richtig, dass du dich getrennt hast und dass du veranlasst durch sein Verhalten , Konsequenzen gezogen hast. Aber den Vater seiner Kinder, wie einen Hund auf die Straße zu setzen, kann ich nicht gut heißen. Du hast nur Angst vor deinen Gefühlen. Du kannst ja noch jemand deines Vertrauens dazu bitten oder mußt in diesem Moment nicht im Haus sein, wenn du es nicht möchtest. Du warst in der Beziehung wahrscheinlich die Starke, die Macherin und vielleicht hat er sich unterlegen gefühlt. Es wird gut sein, wenn du mit Hilfe von Außen es nochmal erkennst, was da gelaufen ist. Vielleicht hat er jetzt jemand wo er der Starke ist.
Ich kann deine Erschütterung und deinen Schmerz gut verstehen. Aber da gibt es noch die Kinder. Vergiß das bitte nicht.
Lieben Gruß
Melike

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18. April 2011 um 7:58
In Antwort auf melike13

Ihr habt wahrscheinlich nicht gemerkt,
wie es langsam bei euch aus dem Ruder läuft. Und so konnte dann jemand anders einen Fuß in die Tür bekommen. Ich würde dir auch raten, geh zu einer Beratung von Diakonie oder Caritas, manchmal gibt es auch Trennungsgruppen und hol dir dort etwas Mut , Kraft und Klarheit. Du darfst deinen Kindern den Vater nicht wegnehmen. Sie müssen ihren Vater nicht hassen. Und er sollte die Möglichkeit haben , seine Sachen zu holen. Es ist richtig, dass du dich getrennt hast und dass du veranlasst durch sein Verhalten , Konsequenzen gezogen hast. Aber den Vater seiner Kinder, wie einen Hund auf die Straße zu setzen, kann ich nicht gut heißen. Du hast nur Angst vor deinen Gefühlen. Du kannst ja noch jemand deines Vertrauens dazu bitten oder mußt in diesem Moment nicht im Haus sein, wenn du es nicht möchtest. Du warst in der Beziehung wahrscheinlich die Starke, die Macherin und vielleicht hat er sich unterlegen gefühlt. Es wird gut sein, wenn du mit Hilfe von Außen es nochmal erkennst, was da gelaufen ist. Vielleicht hat er jetzt jemand wo er der Starke ist.
Ich kann deine Erschütterung und deinen Schmerz gut verstehen. Aber da gibt es noch die Kinder. Vergiß das bitte nicht.
Lieben Gruß
Melike

Mit Abstand
sieht man dann die Angelegenheit auch immer sachlicher aber am Anfang funktioniert das einfach nicht. Man ist nur tief verletzt und man muss dann aufarbeiten, entweder mit dem Expartner, mit Freunden oder einer Beraterin am besten irgendwie mit vielen verschiedenen Menschen. Mir haben Gespräche sehr geholfen und weitergebracht. Auch das Kind ist wichtig aber es darf nicht der alleinige Mittelpunkt werden weil man es sonst überfordert. Bei einer über 20jährigen Beziehung ist dieser Prozeß meist auch nicht in wenigen Monaten abgeschlossen, man muss sich die Zeit geben die man braucht und da gibt es auch nach Jahren immermal wieder wehmütige Augenblicke, die aber nicht überwiegen sollten. Liebe Grüße Eva

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18. April 2011 um 8:00
In Antwort auf iwona_12462189

Mit Abstand
sieht man dann die Angelegenheit auch immer sachlicher aber am Anfang funktioniert das einfach nicht. Man ist nur tief verletzt und man muss dann aufarbeiten, entweder mit dem Expartner, mit Freunden oder einer Beraterin am besten irgendwie mit vielen verschiedenen Menschen. Mir haben Gespräche sehr geholfen und weitergebracht. Auch das Kind ist wichtig aber es darf nicht der alleinige Mittelpunkt werden weil man es sonst überfordert. Bei einer über 20jährigen Beziehung ist dieser Prozeß meist auch nicht in wenigen Monaten abgeschlossen, man muss sich die Zeit geben die man braucht und da gibt es auch nach Jahren immermal wieder wehmütige Augenblicke, die aber nicht überwiegen sollten. Liebe Grüße Eva

Und ja Melike
du hast recht, wir haben die Vorzeichen falsch gedeutet und verdrängt, verdrängt, verdrängt.....

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18. April 2011 um 8:05
In Antwort auf fatin_12501223

Antwort an Rjabina
Nein, seine Sachen sind noch hier, aber durch Eure Schreiben ist mir bewusst geworden, ich versuche ihn durch die Sachen bei mir noch zu halten, dabei sind es nur Sachen.....
Ich werde die Sachen morgen zusammenpacken und bei einer Freundin abgeben, dort kann er sie dann abholen. Ich könnte es z.Z. nicht ertragen, wenn ich ihn sehe, ich habe Angst vor ihm auf die Knie zu fallen und ihn wieder anzubetteln, dass er zurückkommt und er mir vergeben soll für meine Art, wie er mit mir leben musste. Meine so übernehmende Art, meine Art immer selber alles machen zu müssen und klar, diese Situation kann ich nicht steuern, vielleicht macht mich dieses so fertig. Ich bin so durcheinander. Danke für Eure Antworten.

Ich erinnere
mich noch als mein Ex die Sachen holte, schrecklich! Und trotzdem war ich sehr erleichtert als der Kram rauswar, eine Art Befreiung...hat aber ein paar Wochen gedauert bis alle seine Sachen aussortiert waren. Das war auch schon ein Schritt in Richtung Loslösung, das Aussortieren und hat viele Tränen gekostet!Viel Kraft für dich, ich weiß genau wie du fühlst.

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18. April 2011 um 8:41
In Antwort auf fatin_12501223

Antwort an Rjabina
Nein, seine Sachen sind noch hier, aber durch Eure Schreiben ist mir bewusst geworden, ich versuche ihn durch die Sachen bei mir noch zu halten, dabei sind es nur Sachen.....
Ich werde die Sachen morgen zusammenpacken und bei einer Freundin abgeben, dort kann er sie dann abholen. Ich könnte es z.Z. nicht ertragen, wenn ich ihn sehe, ich habe Angst vor ihm auf die Knie zu fallen und ihn wieder anzubetteln, dass er zurückkommt und er mir vergeben soll für meine Art, wie er mit mir leben musste. Meine so übernehmende Art, meine Art immer selber alles machen zu müssen und klar, diese Situation kann ich nicht steuern, vielleicht macht mich dieses so fertig. Ich bin so durcheinander. Danke für Eure Antworten.

... für deine Art,
wie er mit dir leben MUSSTE willst du dich entschuldigen?
Für deine Art, mit der er leben DURFTE, sollte er im Nachhinein dankbar sein.

Du warst diejenige, die alles geregelt hat und er hatte es sehr bequem. Leider hat er seinen Hintern nicht hochgekriegt, um zu kommunizieren, welche Bedürfnisse er hatte. Aus Bequemlichkeit hat er zu allem ja und Amen gesagt, um dir hinterher vorzuwerfen, dass er es doch anders haben wollte.

Du hast es richtig gemacht, dass du die Sachen zu einer Freundin bringst. Wenn die Sachen weg sind, wird es dir auch besser gehen.

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18. April 2011 um 17:22

Ich
drück euch die Daumen das alles wieder gut wird!Schön gesagt!Kann es wieder werden wie vorher:Nein! Trotzdem viel viel Glück und das eure Hoffnungen nicht zerstört werden. Sie klingen alle so ähnlich diese Geschichten und bei den meisten endet es doch mit der Trennung, doch das will keiner in der Anfangsphase glauben, verständlich. Ich hatte hier vor gut 3 Jahren eine Frau kennengelernt in derselben Situation wie ich und wir sind Freundinnen geworden und haben uns gegenseitig beim Überleben geholfen. Und siehe da: Wir leben wieder, wir sind durch die Hölle gegangen und heute geht es uns wieder gut auch wenn wir Narben auf der Seele haben.Liebe Grüße Eva

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19. April 2011 um 17:30

Tausend Dank für Eure Worte
Eure Worte helfen mir so sehr, ihr könnt Euch nicht vorstellen wie....! Wenn ich wieder mal in mein leeres Postfach schaue, auf dem AB keine Nachricht ist und ich auch keine SMS auf meinem Handy habe, dann setzte ich mich vor Eure Beiträge und lese dieses, wieder und wieder, ich erkenne dann, ich bin doch nicht mit meinen Kindern alleine. Herzlichen Dank dafür. Bitte hört nicht auf zu schreiben. Z.Z. haben wir Funkstille vereinbart, besser gesagt, mein Schwager hat es für uns getan. Er und seine Frau sind mir so große Stützen. Ohne die beiden würde ich vor seiner Filiale auf den Knien rutschen und ihn anflehen, er möge doch zurück kommen. Natürlich, es ist falsch, ihm nachzulaufen aber mein Herz blutet, meine Gedanken sind jede Minute bei ihm, wenn ich meine Kinder sehe könnte ich heulen, ich habe es vielleicht verdient, aber bitte nicht meine Kinder, ich bin so verzweifelt, wann hört endlich diese verdammte Trauer auf? Ich bin immer ein rationeller Mensch, aber diese Situation überfordert mich, so viele Emotionen, mit denen ich einfach nicht umgehen kann. Es tut so weh....
Eure Pueppy

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19. April 2011 um 17:36

Liebe Andi,
wirst Du ihm je diesen Fehler verzeihen können? Soll ich abwarten? Du machst mir so Hoffnungen mit Deinem Erlebnis....
Ich bin mir nicht sicher, ob ich meinem Mann das je verzeihen kann, was er meinen Kindern und mir angetan hat. Hilfe, mein Kopf zerspringt vor lauter Fragen.
Danke für Deinen Beitrag.
Lieben Gruß
pueppy

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20. April 2011 um 0:57

Ich werde Deinen Rat befolgen, ich melde mich bei Dir
herzlichen Dank

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20. April 2011 um 8:41
In Antwort auf fatin_12501223

Tausend Dank für Eure Worte
Eure Worte helfen mir so sehr, ihr könnt Euch nicht vorstellen wie....! Wenn ich wieder mal in mein leeres Postfach schaue, auf dem AB keine Nachricht ist und ich auch keine SMS auf meinem Handy habe, dann setzte ich mich vor Eure Beiträge und lese dieses, wieder und wieder, ich erkenne dann, ich bin doch nicht mit meinen Kindern alleine. Herzlichen Dank dafür. Bitte hört nicht auf zu schreiben. Z.Z. haben wir Funkstille vereinbart, besser gesagt, mein Schwager hat es für uns getan. Er und seine Frau sind mir so große Stützen. Ohne die beiden würde ich vor seiner Filiale auf den Knien rutschen und ihn anflehen, er möge doch zurück kommen. Natürlich, es ist falsch, ihm nachzulaufen aber mein Herz blutet, meine Gedanken sind jede Minute bei ihm, wenn ich meine Kinder sehe könnte ich heulen, ich habe es vielleicht verdient, aber bitte nicht meine Kinder, ich bin so verzweifelt, wann hört endlich diese verdammte Trauer auf? Ich bin immer ein rationeller Mensch, aber diese Situation überfordert mich, so viele Emotionen, mit denen ich einfach nicht umgehen kann. Es tut so weh....
Eure Pueppy

Liebe Pueppy
vor drei Jahren war hier dieses Forum die Rettung meiner schlaflosen verheulten Nächte, hier hatte ich Leidensgenossinnen...ich fühlte mich nicht so allein mit meinem Schmerz. Mir ging es so wie dir. Immer geguckt ob eine schreibt, was sie schreibt. Glaub mir es wird besser, aber du brauchst viel Kraft und Selbstdisziplin vorallem für die Kinder, die können nichts für dieses Desaster Einfach alles von der Seele schreiben, immer und immer wieder....mir hat es doch geholfen. Liebe Grüße Eva

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21. April 2011 um 0:54
In Antwort auf fatin_12501223

Tausend Dank für Eure Worte
Eure Worte helfen mir so sehr, ihr könnt Euch nicht vorstellen wie....! Wenn ich wieder mal in mein leeres Postfach schaue, auf dem AB keine Nachricht ist und ich auch keine SMS auf meinem Handy habe, dann setzte ich mich vor Eure Beiträge und lese dieses, wieder und wieder, ich erkenne dann, ich bin doch nicht mit meinen Kindern alleine. Herzlichen Dank dafür. Bitte hört nicht auf zu schreiben. Z.Z. haben wir Funkstille vereinbart, besser gesagt, mein Schwager hat es für uns getan. Er und seine Frau sind mir so große Stützen. Ohne die beiden würde ich vor seiner Filiale auf den Knien rutschen und ihn anflehen, er möge doch zurück kommen. Natürlich, es ist falsch, ihm nachzulaufen aber mein Herz blutet, meine Gedanken sind jede Minute bei ihm, wenn ich meine Kinder sehe könnte ich heulen, ich habe es vielleicht verdient, aber bitte nicht meine Kinder, ich bin so verzweifelt, wann hört endlich diese verdammte Trauer auf? Ich bin immer ein rationeller Mensch, aber diese Situation überfordert mich, so viele Emotionen, mit denen ich einfach nicht umgehen kann. Es tut so weh....
Eure Pueppy

Heute
Ich habe heute meine Terrasse auf den Sommer vorbereitet, ich habe genau 3 Tage gebraucht um diese Arbeit in Angriff zu nehmen. Ihr müsst wissen, mein Mann und ich haben es früher immer zusammen gemacht. Aber heute hat mein Sohn (13) mir dabei geholfen, es war ein richtiges Erfolgserlebniss. Wir schaffen es auch ohne Ihn!!! Morgen gehe ich in den Garten!!! Am Abend habe ich mit meiner Schwägerin telefoniert, mein Schwager hat am Montag mit meinem Mann gesprochen, als meine Schwägerin von dem Telefonat berichtet, ging bei mir ein Schalter um, ich war sehr schockiert, dass kann nicht mein Mann sein, es kann nicht sein. Mein Mann hätte wohl gesagt, er würde am liebsten abhauen. Was für ein Feigling, was für ein Versager, als könnte er vor seinem schlechten Gewissen fliehen, mein Gott , er ist ja schlimmer als ein Kind, ich meine natürlich von der Entwicklung, spricht nach wenigen Wochen zu der ... von Liebe und will jetzt abhauen. Je mehr ich darüber nachdenke, vielleicht wäre es sogar besser, dann müssten meine Kinder nicht mit so einem Feigling dem Umgangsrecht folgen. Mein Großer macht mir Sorgen, er schaltet total auf Abwehrhaltung, ihr müsst wissen, immer wenn mein Mann Heim kam, hat mein Sohn mit seinem Iphone spielen dürfen, dort hat er die ganzen schmutzigen SMS und E-Mails von den beiden gelesen, auch meine Tränen (obwohl ich versuche heimlich zu weinen) tragen natürlich nicht dazu bei, dass er seinem Vater näher kommt. Nur die Kleine (5) ist noch total verunsichert, Sie läuft den ganzen Tag (ich habe z.Z. Urlaub) hinter mir her und sagt Mama ich liebe Dich. Langsam fange ich Ihn an zu hassen, für den Kummer den er uns angetan hat. Wenn ich meine Kinder so leiden sehen würde, könnte ich nicht eine Minute glücklich sein, aber ich glaube, es liegt daran, dass wir Frauen sind und einfach mehr gebunden sind an die Kinder als ein Mann, oder? Wenn ich Hass empfinde ist dies ein Zeichen, dass ich mich entliebe? Ober sind es die normalen Gefühlsschwankungen die Frau in so einer extremen Situation hat? Meine Kinder erinner mich sehr an ihn, besonders die Kleine, sie hat seine Augen. Hoffentlich habe ich es bald hinter mir, ich möchte gerne keine Traurigkeit mehr in mir haben, nur noch Wut und Hass für das was er uns angetan hat. Und falls er es je bereuen wird, dass er es bis an sein Lebensende tut, damit wäre ich schon zufrieden. Für mich steht eins fest, sicher sein, dass der Partner teu ist, dass werde ich wohl in keiner Partnerschaft mehr. Gerade für meinen Mann hätte ich meine Hand ins Feuer gelegt, dass er mich und die Kinder mehr liebt als sein eigenes Leben....wie falsch ich doch lag und wie gut, dass ich es nicht getan habe. Ich danke Euch für Eure Worte, sie sind Balsam für mein Seele. Eure Pueppy

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21. April 2011 um 9:54
In Antwort auf fatin_12501223

Heute
Ich habe heute meine Terrasse auf den Sommer vorbereitet, ich habe genau 3 Tage gebraucht um diese Arbeit in Angriff zu nehmen. Ihr müsst wissen, mein Mann und ich haben es früher immer zusammen gemacht. Aber heute hat mein Sohn (13) mir dabei geholfen, es war ein richtiges Erfolgserlebniss. Wir schaffen es auch ohne Ihn!!! Morgen gehe ich in den Garten!!! Am Abend habe ich mit meiner Schwägerin telefoniert, mein Schwager hat am Montag mit meinem Mann gesprochen, als meine Schwägerin von dem Telefonat berichtet, ging bei mir ein Schalter um, ich war sehr schockiert, dass kann nicht mein Mann sein, es kann nicht sein. Mein Mann hätte wohl gesagt, er würde am liebsten abhauen. Was für ein Feigling, was für ein Versager, als könnte er vor seinem schlechten Gewissen fliehen, mein Gott , er ist ja schlimmer als ein Kind, ich meine natürlich von der Entwicklung, spricht nach wenigen Wochen zu der ... von Liebe und will jetzt abhauen. Je mehr ich darüber nachdenke, vielleicht wäre es sogar besser, dann müssten meine Kinder nicht mit so einem Feigling dem Umgangsrecht folgen. Mein Großer macht mir Sorgen, er schaltet total auf Abwehrhaltung, ihr müsst wissen, immer wenn mein Mann Heim kam, hat mein Sohn mit seinem Iphone spielen dürfen, dort hat er die ganzen schmutzigen SMS und E-Mails von den beiden gelesen, auch meine Tränen (obwohl ich versuche heimlich zu weinen) tragen natürlich nicht dazu bei, dass er seinem Vater näher kommt. Nur die Kleine (5) ist noch total verunsichert, Sie läuft den ganzen Tag (ich habe z.Z. Urlaub) hinter mir her und sagt Mama ich liebe Dich. Langsam fange ich Ihn an zu hassen, für den Kummer den er uns angetan hat. Wenn ich meine Kinder so leiden sehen würde, könnte ich nicht eine Minute glücklich sein, aber ich glaube, es liegt daran, dass wir Frauen sind und einfach mehr gebunden sind an die Kinder als ein Mann, oder? Wenn ich Hass empfinde ist dies ein Zeichen, dass ich mich entliebe? Ober sind es die normalen Gefühlsschwankungen die Frau in so einer extremen Situation hat? Meine Kinder erinner mich sehr an ihn, besonders die Kleine, sie hat seine Augen. Hoffentlich habe ich es bald hinter mir, ich möchte gerne keine Traurigkeit mehr in mir haben, nur noch Wut und Hass für das was er uns angetan hat. Und falls er es je bereuen wird, dass er es bis an sein Lebensende tut, damit wäre ich schon zufrieden. Für mich steht eins fest, sicher sein, dass der Partner teu ist, dass werde ich wohl in keiner Partnerschaft mehr. Gerade für meinen Mann hätte ich meine Hand ins Feuer gelegt, dass er mich und die Kinder mehr liebt als sein eigenes Leben....wie falsch ich doch lag und wie gut, dass ich es nicht getan habe. Ich danke Euch für Eure Worte, sie sind Balsam für mein Seele. Eure Pueppy

Die WUT
kommt ganz sicher, aber immer gemischt mit Trauer und Wehmut. Die Wut hilft dich von ihm zu lösen und ihm irgendwann zu vergeben und wieder ein eigenes Leben zu führen. Bei mir ist diese Trennung nun 3 Jahre und 6 Monate her und ich bin auch heute noch nicht hundertprozentig über diesen Vertrauensbruch hinweg. Auch ich dachte wir wären als Familie das Wichtigste in seinem Leben, so wie für mich und unseren Sohn. Uns hat er abgelegt wie einen alten Scheuerlappen und lebt sein neues Leben. Ob er jetzt glücklicher ist das weiß ich nicht, aber wir haben es geschafft wieder ein zufriedenes und auch glückliches Leben zu leben- ohne ihn! Manchmal kommt sie noch die Traurigkeit aber es wird immer weniger, der Schmerz vergeht langsam, ganz langsam. Mein neuer Partner ist mir dabei eine große Hilfe mit seiner Geduld und Liebe.Viele Grüße Eva

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21. April 2011 um 11:26
In Antwort auf fatin_12501223

Tausend Dank für Eure Worte
Eure Worte helfen mir so sehr, ihr könnt Euch nicht vorstellen wie....! Wenn ich wieder mal in mein leeres Postfach schaue, auf dem AB keine Nachricht ist und ich auch keine SMS auf meinem Handy habe, dann setzte ich mich vor Eure Beiträge und lese dieses, wieder und wieder, ich erkenne dann, ich bin doch nicht mit meinen Kindern alleine. Herzlichen Dank dafür. Bitte hört nicht auf zu schreiben. Z.Z. haben wir Funkstille vereinbart, besser gesagt, mein Schwager hat es für uns getan. Er und seine Frau sind mir so große Stützen. Ohne die beiden würde ich vor seiner Filiale auf den Knien rutschen und ihn anflehen, er möge doch zurück kommen. Natürlich, es ist falsch, ihm nachzulaufen aber mein Herz blutet, meine Gedanken sind jede Minute bei ihm, wenn ich meine Kinder sehe könnte ich heulen, ich habe es vielleicht verdient, aber bitte nicht meine Kinder, ich bin so verzweifelt, wann hört endlich diese verdammte Trauer auf? Ich bin immer ein rationeller Mensch, aber diese Situation überfordert mich, so viele Emotionen, mit denen ich einfach nicht umgehen kann. Es tut so weh....
Eure Pueppy

So geht es scheinbar vielen.
Auch mir geht es so. Auch ich mache gerade die Erfahrung nach über 17 Jahren Ehe betrogen worden zu sein. Ich habe mehrere Wochen um ihn gekämpft und alle wichtigen Argumente aus der gemeinsamen Zeit gebracht. Aber er hat, obwohl er versprochen hat die andere Sache zu beenden, immer wieder Kontakt zu ihr.
Es fängt mit SMS und telefonieren an und endet im Bett. Leider sagt er es mir nicht von sich aus, aber nach sovielen Jahren reicht mir ein Blick in seine Augen um es zu sehen und dann gibt er es auch immer zu.
Vorgestern habe ich ihm gesagt, daß ich ihn immer noch liebe, aber er sei frei und solle gehen. Natürlich unter der Bedingung, daß er den Kindern die Wahrheit sagt. Unsere Kinder spüren zwar das was nicht stimmt, aber auf den Gedanken, daß ihr Papi eine andere Frau hat kämen sie nie.
Naja, da kamen dann die Tränen, er sagt er könne den Kindern das niemals antun und er hoffe doch das er auch mich irgendwann einmal wieder lieben könne wie früher, usw.
Tja, da weiß man doch nicht mehr was man sagen soll.........
Du bist auf jeden Fall nicht allein mit Deinem Problem und die Einträge die Du bekommst helfen auch mir wenn ich sie lese.
Auch von mir Dank an alle.

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21. April 2011 um 12:10
In Antwort auf annice_12243549

So geht es scheinbar vielen.
Auch mir geht es so. Auch ich mache gerade die Erfahrung nach über 17 Jahren Ehe betrogen worden zu sein. Ich habe mehrere Wochen um ihn gekämpft und alle wichtigen Argumente aus der gemeinsamen Zeit gebracht. Aber er hat, obwohl er versprochen hat die andere Sache zu beenden, immer wieder Kontakt zu ihr.
Es fängt mit SMS und telefonieren an und endet im Bett. Leider sagt er es mir nicht von sich aus, aber nach sovielen Jahren reicht mir ein Blick in seine Augen um es zu sehen und dann gibt er es auch immer zu.
Vorgestern habe ich ihm gesagt, daß ich ihn immer noch liebe, aber er sei frei und solle gehen. Natürlich unter der Bedingung, daß er den Kindern die Wahrheit sagt. Unsere Kinder spüren zwar das was nicht stimmt, aber auf den Gedanken, daß ihr Papi eine andere Frau hat kämen sie nie.
Naja, da kamen dann die Tränen, er sagt er könne den Kindern das niemals antun und er hoffe doch das er auch mich irgendwann einmal wieder lieben könne wie früher, usw.
Tja, da weiß man doch nicht mehr was man sagen soll.........
Du bist auf jeden Fall nicht allein mit Deinem Problem und die Einträge die Du bekommst helfen auch mir wenn ich sie lese.
Auch von mir Dank an alle.

Liebe sonis68,
es tut mir echt leid, aber ich kann so verstehen was in Dir vorgeht, mit geht es ein bisschen besser seit ich keinen Kontakt zu ihm habe, natülich kommen auch die Momente wo ich fast vor seiner Filale stehe, aber ich werde mir noch das bisschen Würde und Stolz behalten und werde ihm nicht mehr nachlaufen, ich versuche mit abzulenken, natürlich mehr schlecht als recht, aber in nur einer Woche ohne Kontakt zu ihm, geht es mir schon besser, ich spühre es, ich wünsche Dir sehr viel Kraft und übernehme blos nicht die Aufgabe von ihm, er muss es den Kids sagen.... Wir können gerne in Kontakt bleiben wenn Du möchtest, Lieben Gruß pueppy13

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21. April 2011 um 19:06

Ich
kann dich sehr gut verstehen! habe vor 10 monaten herausbekommen das mein mann mich schon ein halbes jahr betrügt! habe gekämpft wie ein elch auch diese argumente mit den kindern dem haus gebracht! ich arbeite auch vollzeit im schichtdienst!wir habe zwei kinder und ich bin auch immer arbeiten gegangen! genau und das für UNS für unsere kinder für das haus für UNSER leben und plötzlich war es als hätte ich mir das alles sparen können alle anstrengungen und bemühungen umsonst alles sinnlos! ich konnte und kann es nicht verstehen wie man das alles einfach mal aufgeben und verlassen will! der betrug sitzt absolut tief! ABER jetzt seit einiger Zeit geht es mir wieder besser! wir haben uns nun räumlich getrennt! wir müssen uns beide über vieles klar werden! als er ausgezogen ist brach meine welt wieder zusammen aber schon jetzt nach fast zwei wochen geht es mir ganz gut! es tut gut sich selber etwas gutes zu tun und nicht jemanden um sich zu haben der geheimnisse hat und lügt und betrügt!

du mußt leider deinen eigenen weg gehen es gibt kein richtig und kein falsch tu das was du meinst was gut für dich ist aber tu dies mit einem guten gefühl! am einfachsten und schnellsten geht es wenn du losläst! dann wird es dir besser gehen! evtl. steht er bald wieder auf der matte! wundern würde es mich nicht! weine und leide wenn es dir schlecht geht aber lach auch mal wieder auch das ist erlaubt! glaub mir es wird irgendwann besser dann wirst du ganz ruhig und fängst wieder an zu leben!
ach ja respekt von mir das du ihm so klar die schranken weist! das habe ich nicht geschafft!
viel glück

LG Tanja

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22. April 2011 um 9:47

Ohne Tränen
Hallo meine Lieben,
gestern war ich mit meinen Kindern im Garten. Wir haben gearbeitet wie die Tiere. Mein Sohn (13) sagte mir gestern: Siehst Du Mama, es gibt nichts was wir nicht auch ohne ihn schaffen. Mein Gott, er ist in wenigen Wochen erwachsen geworden. Durch unsere Schuld. Gestern war auch der erste Tag an dem ich nicht geweint habe, bedeutet dies das ich mich entliebe? Ich könnte es gut gebrauchen. Zumal sich immer mehr Wut und Hass in meinem Bauch sammelt. Ich glaube, ich bin jetzt so weit, dass ich ihn nicht mehr zurücklassen würde. Er hat uns so viele Schmerzen angetan, da kann ich nicht drüber hinwegsehen, ich kann es nicht vergessen und so tun als wäre nichts gewesen. Arbeit hilft wirklich, besonders in der Natur. Eure Michaela

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22. April 2011 um 10:37
In Antwort auf fatin_12501223

Ohne Tränen
Hallo meine Lieben,
gestern war ich mit meinen Kindern im Garten. Wir haben gearbeitet wie die Tiere. Mein Sohn (13) sagte mir gestern: Siehst Du Mama, es gibt nichts was wir nicht auch ohne ihn schaffen. Mein Gott, er ist in wenigen Wochen erwachsen geworden. Durch unsere Schuld. Gestern war auch der erste Tag an dem ich nicht geweint habe, bedeutet dies das ich mich entliebe? Ich könnte es gut gebrauchen. Zumal sich immer mehr Wut und Hass in meinem Bauch sammelt. Ich glaube, ich bin jetzt so weit, dass ich ihn nicht mehr zurücklassen würde. Er hat uns so viele Schmerzen angetan, da kann ich nicht drüber hinwegsehen, ich kann es nicht vergessen und so tun als wäre nichts gewesen. Arbeit hilft wirklich, besonders in der Natur. Eure Michaela

JA
Arbeit lenkt ab und sicher geht das Entlieben nicht so ganz schnell, aber du bist auf dem richtigen Weg, kämpfen und nicht hängen lassen! In diesem Sinne wünsche ich dir und allen anderen Leidensgenossinnen hier schöne Osterfeiertage!Liebe Grüße Eva

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22. April 2011 um 10:52
In Antwort auf fatin_12501223

Ohne Tränen
Hallo meine Lieben,
gestern war ich mit meinen Kindern im Garten. Wir haben gearbeitet wie die Tiere. Mein Sohn (13) sagte mir gestern: Siehst Du Mama, es gibt nichts was wir nicht auch ohne ihn schaffen. Mein Gott, er ist in wenigen Wochen erwachsen geworden. Durch unsere Schuld. Gestern war auch der erste Tag an dem ich nicht geweint habe, bedeutet dies das ich mich entliebe? Ich könnte es gut gebrauchen. Zumal sich immer mehr Wut und Hass in meinem Bauch sammelt. Ich glaube, ich bin jetzt so weit, dass ich ihn nicht mehr zurücklassen würde. Er hat uns so viele Schmerzen angetan, da kann ich nicht drüber hinwegsehen, ich kann es nicht vergessen und so tun als wäre nichts gewesen. Arbeit hilft wirklich, besonders in der Natur. Eure Michaela

Ja richtig so
solche tage werden immer mehr! solche an denen du nicht weinen mußt und es dir besser geht! und eines tages wirst du sagen mein gott ich habs geschafft ich hab auch das überlebt! weiter alles gute!

ich hatte tränen in den augen als ich las was dein sohn sagte! realistisch aber irgendwie sehr nüchtern!
LG Tanja

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22. April 2011 um 18:53

Am Anfang sind es Stunden ohne Tränen,
über die man sich einfach freut, wo man wieder eine Ahnung hat, wie es sich ohne diesen Schmerz anfühlt und dann kommen auch wieder andere Stunden und immer mehr werden Tage daraus, dann Wochen. Trennung ist ein Trauerprozess, der einfach durchlaufen werden muß. Es ist gut wenn du in die Natur gehst, auch ein wenig Sport und irgendwann wirst du dich daran gewöhnen, dass du als Singl unterwegs bist. Vielleicht hilft dir auch eine Trennungsgruppe. Wichtig ist, dass du deine Kinder nicht als Partnerersatz nimmst. Sie dürfen wissen, dass du traurig bist , aber sie dürfen den Vater nicht ersetzen,. Sie müssen Kinder bleiben und zwar von euch beiden. Bitte niemals den Vater schlecht machen und die Kinder mit der Trennung nicht belasten. Betone immer wieder, dass das das Thema ist, das ihr beide regelt , auch für die Kinder. Es gibt auch sehr gute Bücher in Sachen Trennung auch was die Kinder betrifft.
Gruß Melike

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22. April 2011 um 22:32

Ich mache mir sorgen um dich
Bitte sei vorsichtig mit den Medikamenten, diese koennen nur eine zwischenloesung sein. Hoerst du! Lasse nicht zu, dass er dir noch mehr schadet, er hat dir schon so viele Schmerzen aufgebuerdet, dass deine Gesundheit auch noch von deinen kindern benötigt
wird. Kopf hoch,
Wir sind das starke geschlech, wir frauen. Gute nacht, deine michaela

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23. April 2011 um 5:30

Liebe Andi,
bitte passe gut auf Dich auf. Die Medikamente können nur eine Zwischenlösung sein. Deine Mädchen brauchen Dich noch. Bitte sei vorsichtig mit den Medikamenten. Ich habe mich auch gefragt, ob ich nicht etwas einnehmen soll? Schau mal es ist 5:20 Uhr jetzt muss mein Mann gleich los zur Arbeit und ich mache ihm zu dieser Zeit Brote und wir trinken eigentlich unseren letz. Schluck Kaffee. Meine innere Uhr tickt noch nach ihm. Aber dieses Forum ist meine Rettung. Ich lese Eure Beiträge und sage mir, er hat mich so getreten, er hat ein Stück von mir getötet, mehr gebe ich nicht her. Meine Kinder schlafen, sie sind z.Z. in einer Welt wo alles noch ok ist. Vielleicht träumen sie auch ein schönes Erlebnis mit ihm, aber Du und ich wissen, beide wachen auf und die Wirklichkeit ist wieder da. Weder der Traum noch die Medikamente können einen auf Dauer von der Wirklichkeit fernhalten. Es ist auch gut so, die Situation macht uns stark.
Wir werden nach allem so starke Frauen sein, dass uns fast nichts mehr schocken kann. Wir schaffen es, weil wir Kinder haben die uns noch auf zwei Beinen stehen lassen. Liebe Andi, bitte passe auf Dich auf, wenn nicht für Dich selber, dann für Deine Kinder. Sie haben schon eine große Last zu schleppen, ohne ihre Mutter schaffen Sie es nicht. Also, die Medikamente können nur eine Zwischenlösung sein. Bitte passe gut auf Dich auf. Ich wünsche Euch ein frohes Osterfest und ruhige besinnliche Feiertage. Deine Michaela




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23. April 2011 um 5:44

Ostern
Meine Lieben,
das Osterfest steht vor der Tür. Die zwei Kleinigkeiten der Kinder sind noch nicht eingepackt. Wir haben die Geschenke früher immer zusammen eingepackt. Sch.... ich heule wieder. Mein Schwager hat meinen Mann nach Rücksprache mit mir, am Sonntag ausgeladen. Er wollte vorbeikommen und den Kindern eine Kleinigkeit bringen und das Osterfest mit uns feiern. Aber die Kinder (eher die Kleine) fängt gerade erst an zu kapieren, dass er wirklich weg ist. Wenn er jetzt am Sonntag auftaucht, dann fängt alles wieder an. Das Geheule bei mir und den Kindern. Wir können doch nicht so tuen, als wäre alles ok, oder?
Mein Schwager hat ihm gesagt, bei uns ist gerade ein bisschen Ruhe eingekehrt und das die Kinder eigentlich einen Vater brauchen, aber die Sache mit verstecken der Schoko-eiern, die bekommen wir auch ohne ihn hin. Er soll seine Eier bei ihr verstecken und uns nicht den Blutdruck in die Höhe treiben. Sie hat ja auch eine Tochter und er solle dieses Jahr seinen Drang nach Sonntagsvater bei ihrer Tochter ausleben. War es richtig, was wir gemacht haben? Oder haben wir den Bogen überspannt? Ich kann nicht mehr abschätzen was richtig und falsch ist. Auf der anderen Seite, vielleicht öffnet es ihm die Augen, was er gerade verliert bzw. verloren hat. Hilfe mein Kopf zerspringt. Er hat auch am 1. Mai Geburtstag. Vielleicht nehme ich an dem Tag ein oder zwei Schlaftabletten, damit ich den Tag verschlafe. Ich bin mir sonst nicht sicher, wie ich den Tag überstehe? Bitte schreibt mir. Tausend Dank. Eure Michaela

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23. April 2011 um 7:53
In Antwort auf melike13

Am Anfang sind es Stunden ohne Tränen,
über die man sich einfach freut, wo man wieder eine Ahnung hat, wie es sich ohne diesen Schmerz anfühlt und dann kommen auch wieder andere Stunden und immer mehr werden Tage daraus, dann Wochen. Trennung ist ein Trauerprozess, der einfach durchlaufen werden muß. Es ist gut wenn du in die Natur gehst, auch ein wenig Sport und irgendwann wirst du dich daran gewöhnen, dass du als Singl unterwegs bist. Vielleicht hilft dir auch eine Trennungsgruppe. Wichtig ist, dass du deine Kinder nicht als Partnerersatz nimmst. Sie dürfen wissen, dass du traurig bist , aber sie dürfen den Vater nicht ersetzen,. Sie müssen Kinder bleiben und zwar von euch beiden. Bitte niemals den Vater schlecht machen und die Kinder mit der Trennung nicht belasten. Betone immer wieder, dass das das Thema ist, das ihr beide regelt , auch für die Kinder. Es gibt auch sehr gute Bücher in Sachen Trennung auch was die Kinder betrifft.
Gruß Melike

Rückschläge
Hallo,
heute will ich mich auch nochmal melden.- Vorab muss ich sagen das alleine das Lesen der Beiträge hilft zu verstehen: wir sind nicht allein und nicht die einzigen die die Vorzeichen zu so einer Geschichte nicht erkannt haben oder nicht erkennen wollten.
Ich habe mich nach gut 5 Monaten mit meinem neuen Leben arrangieren können und habe es für mich als neu angenommen. Traurig immer noch aber was nützt es.
Hier auch nochmal der Hinweis auf div. Bücher wie z.b. "wenn der Partner geht".
ABER !! Seit ca. 2 Wochen weiss ich das es eine offizielle Nachfolgerin für mich gibt, was mich schwer aus der Spur gebracht hat. Wir leben beide in einer ziemlich kleinen stadt - gestern habe ich die beiden zusammen gesehen und es hat unheimlich geschmerzt diese Verliebtheit und Freude zu sehen. Das hat mich schon wieder sehr aus der Spur gebracht. Einfach zu sehen das ich einfach ersetzt wurde. Gleiche Wege zum spazieren gehen, gleiche Lokale zum einkehren, gleiche Rituale.
Ich hoffe das die Kraft ausreicht auch das noch zu meistern.
Aber wenn ich alleine in meinem neuen Zuhause bin fällt mir das noch sehr schwer!

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23. April 2011 um 8:44
In Antwort auf fatin_12501223

Ostern
Meine Lieben,
das Osterfest steht vor der Tür. Die zwei Kleinigkeiten der Kinder sind noch nicht eingepackt. Wir haben die Geschenke früher immer zusammen eingepackt. Sch.... ich heule wieder. Mein Schwager hat meinen Mann nach Rücksprache mit mir, am Sonntag ausgeladen. Er wollte vorbeikommen und den Kindern eine Kleinigkeit bringen und das Osterfest mit uns feiern. Aber die Kinder (eher die Kleine) fängt gerade erst an zu kapieren, dass er wirklich weg ist. Wenn er jetzt am Sonntag auftaucht, dann fängt alles wieder an. Das Geheule bei mir und den Kindern. Wir können doch nicht so tuen, als wäre alles ok, oder?
Mein Schwager hat ihm gesagt, bei uns ist gerade ein bisschen Ruhe eingekehrt und das die Kinder eigentlich einen Vater brauchen, aber die Sache mit verstecken der Schoko-eiern, die bekommen wir auch ohne ihn hin. Er soll seine Eier bei ihr verstecken und uns nicht den Blutdruck in die Höhe treiben. Sie hat ja auch eine Tochter und er solle dieses Jahr seinen Drang nach Sonntagsvater bei ihrer Tochter ausleben. War es richtig, was wir gemacht haben? Oder haben wir den Bogen überspannt? Ich kann nicht mehr abschätzen was richtig und falsch ist. Auf der anderen Seite, vielleicht öffnet es ihm die Augen, was er gerade verliert bzw. verloren hat. Hilfe mein Kopf zerspringt. Er hat auch am 1. Mai Geburtstag. Vielleicht nehme ich an dem Tag ein oder zwei Schlaftabletten, damit ich den Tag verschlafe. Ich bin mir sonst nicht sicher, wie ich den Tag überstehe? Bitte schreibt mir. Tausend Dank. Eure Michaela

Schon richtig
hallo,
ich glaube schon das du das richtig entschieden hast.- Wahrscheinlich ist es gerade für die Kinder im Moment wichtig das alles gleichmässig läuft.- Dazu gehört dann wohl auch eine abgesprochene Besuchsregelung mit dem Vater der Kinder.
Für dich ist es natürlich genauso wichtig ihn nicht in solchen Situationen wie Familienfeiern etc. zu erleben. Jeden Tag kämpfst du dafür mit deiner neuen Situation umzugehen, da würden ein paar Stunden Eiersuche dich wahrscheinlich wieder um viele Tage zurückwerfen. Vielleicht ergibt sich das ja mal im lauf der Zeit aber jetzt ist es für euch noch ein bisschen früh.
Gruss Inka

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23. April 2011 um 9:34
In Antwort auf pilar_12263347

Rückschläge
Hallo,
heute will ich mich auch nochmal melden.- Vorab muss ich sagen das alleine das Lesen der Beiträge hilft zu verstehen: wir sind nicht allein und nicht die einzigen die die Vorzeichen zu so einer Geschichte nicht erkannt haben oder nicht erkennen wollten.
Ich habe mich nach gut 5 Monaten mit meinem neuen Leben arrangieren können und habe es für mich als neu angenommen. Traurig immer noch aber was nützt es.
Hier auch nochmal der Hinweis auf div. Bücher wie z.b. "wenn der Partner geht".
ABER !! Seit ca. 2 Wochen weiss ich das es eine offizielle Nachfolgerin für mich gibt, was mich schwer aus der Spur gebracht hat. Wir leben beide in einer ziemlich kleinen stadt - gestern habe ich die beiden zusammen gesehen und es hat unheimlich geschmerzt diese Verliebtheit und Freude zu sehen. Das hat mich schon wieder sehr aus der Spur gebracht. Einfach zu sehen das ich einfach ersetzt wurde. Gleiche Wege zum spazieren gehen, gleiche Lokale zum einkehren, gleiche Rituale.
Ich hoffe das die Kraft ausreicht auch das noch zu meistern.
Aber wenn ich alleine in meinem neuen Zuhause bin fällt mir das noch sehr schwer!

Das Buch
"Wenn der Partner geht"von Doris Wolf hat mir sehr geholfen!

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23. April 2011 um 10:38

..will auch mal was dazu sagen...
Hallo,
meine Trennung liegt schon 4,5 Jahre zurück.
Es waren aber nur sieben gemeinsame Jahre mit zwei Kindern, mittlerweile 8 und 10.
Es war die Hölle. Er hatte ne andere und ging seinen Weg.
Ich wollte ihn anfangs zurück...kämpfte ...
und er "genoß" scheinbar das Interesse beider Frauen...!
Dann wurde die "Next" schwanger. Er wollte das Kind nicht.
Doch sie zog die Schwangerschaft durch.
Jetzt hat er drei Kinder mit zwei Frauen.
Die Beziehung zu "Next" ist auch beendet.
Er hat jetzt mit ner älteren, kinderlosen Arbeitskollegin (wird wohl nicht mehr schwanger) angebandelt.
Er schaut n u r nach vorne...!
Liebe Püppy..ich will dir deine "Hoffnung" nicht nehmen....
jedoch hab ich die Erfahrung gemacht, dass wenn ein Mann geht...dann mit allen Konsequenzen.
Allein schon der Betrug ist ein Zeichen, dass auch vorher was nicht gestimmt hat und er nicht mehr zufrieden mit Euerer Partnerschaft war.
Selbst wenn das mit der "Next" nicht klappt...
wird er weiter seinen Weg nach vorne gehen und nicht mehr zurück schauen...so war es jedenfalls bei uns.
Es ist schwer, da zuzuschauen...
ich "leide" auch nach einer so langen Zeit...
da ich Probleme damit habe, dass meine Kinder in sein Leben mit reinverstrickt sind und ich nichts machen kann, als zuzusehen.
Für die Jungs ist es jedoch wichtig, dass sich der Vater kümmert und das macht er.
Laß noch etwas Gras über die Sache wachsen, nehm erst Mal Abstand...es ist alles noch so frisch bei Euch....
am Besten erstmal nicht miteinander kommunizieren...
jedoch für die Kinder ist es dann wichtig, dass ihnen auch der Vater erhalten bleibt,
die Partnerschaft ist zu Ende...
jedoch die Elternschaft bleibt ein Leben lang.
Ich hatte auch nie was mit Patchwork am Hut.
Jedoch lehrte mich das Leben was anderes.
Der "Daddy" kommt scheinbar gut damit klar.
Ich muß es aktzeptieren und versuche meinen Weg zu finden.
Dies wünsche ich dir auch...
täglich einen Schritt nach vorne...
auch wenn manchmal dann wieder ein Rückschlag kommt...
..ich wünsche dir viel Kraft und Energie...
die Krise zu meistern...
..ich schreib dir das alles, damit du siehst...
es gibt ganz viele solcher Schicksale...

Gaaanz liebe Grüße.....und alles Gute...

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23. April 2011 um 10:41
In Antwort auf fatin_12501223

Ostern
Meine Lieben,
das Osterfest steht vor der Tür. Die zwei Kleinigkeiten der Kinder sind noch nicht eingepackt. Wir haben die Geschenke früher immer zusammen eingepackt. Sch.... ich heule wieder. Mein Schwager hat meinen Mann nach Rücksprache mit mir, am Sonntag ausgeladen. Er wollte vorbeikommen und den Kindern eine Kleinigkeit bringen und das Osterfest mit uns feiern. Aber die Kinder (eher die Kleine) fängt gerade erst an zu kapieren, dass er wirklich weg ist. Wenn er jetzt am Sonntag auftaucht, dann fängt alles wieder an. Das Geheule bei mir und den Kindern. Wir können doch nicht so tuen, als wäre alles ok, oder?
Mein Schwager hat ihm gesagt, bei uns ist gerade ein bisschen Ruhe eingekehrt und das die Kinder eigentlich einen Vater brauchen, aber die Sache mit verstecken der Schoko-eiern, die bekommen wir auch ohne ihn hin. Er soll seine Eier bei ihr verstecken und uns nicht den Blutdruck in die Höhe treiben. Sie hat ja auch eine Tochter und er solle dieses Jahr seinen Drang nach Sonntagsvater bei ihrer Tochter ausleben. War es richtig, was wir gemacht haben? Oder haben wir den Bogen überspannt? Ich kann nicht mehr abschätzen was richtig und falsch ist. Auf der anderen Seite, vielleicht öffnet es ihm die Augen, was er gerade verliert bzw. verloren hat. Hilfe mein Kopf zerspringt. Er hat auch am 1. Mai Geburtstag. Vielleicht nehme ich an dem Tag ein oder zwei Schlaftabletten, damit ich den Tag verschlafe. Ich bin mir sonst nicht sicher, wie ich den Tag überstehe? Bitte schreibt mir. Tausend Dank. Eure Michaela

Um sich zu schützen,
trifft man vielleicht Entscheidungen die überzogen sind. Ob das im Sinne der Kinder ist, finde ich fraglich. Ihr werdet auf irgend eine Art miteinander umgehen. Wie wäre es , wenn er mit den Kindern wenige Stunden etwas macht und gut. Du bist verletzt und das ist verständlich. Du weißt genau, dass Tabletten keine Lösung sind. Lass die Kinder am Geburtstag das machen, was sie möchten. Deine Kinder müssen sich mit dir nicht solidarisch erklären. Es ist nicht gut, wenn die Kinder gegen den Vater sind , weil die Mutter leidet. Mach den Kindern klar, dass das was zwischen euch ist ausschließlich "Elternprogramm" ist. Kinder dürfen beide lieben....
Gruß melike

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23. April 2011 um 11:12
In Antwort auf sehnsucht13

..will auch mal was dazu sagen...
Hallo,
meine Trennung liegt schon 4,5 Jahre zurück.
Es waren aber nur sieben gemeinsame Jahre mit zwei Kindern, mittlerweile 8 und 10.
Es war die Hölle. Er hatte ne andere und ging seinen Weg.
Ich wollte ihn anfangs zurück...kämpfte ...
und er "genoß" scheinbar das Interesse beider Frauen...!
Dann wurde die "Next" schwanger. Er wollte das Kind nicht.
Doch sie zog die Schwangerschaft durch.
Jetzt hat er drei Kinder mit zwei Frauen.
Die Beziehung zu "Next" ist auch beendet.
Er hat jetzt mit ner älteren, kinderlosen Arbeitskollegin (wird wohl nicht mehr schwanger) angebandelt.
Er schaut n u r nach vorne...!
Liebe Püppy..ich will dir deine "Hoffnung" nicht nehmen....
jedoch hab ich die Erfahrung gemacht, dass wenn ein Mann geht...dann mit allen Konsequenzen.
Allein schon der Betrug ist ein Zeichen, dass auch vorher was nicht gestimmt hat und er nicht mehr zufrieden mit Euerer Partnerschaft war.
Selbst wenn das mit der "Next" nicht klappt...
wird er weiter seinen Weg nach vorne gehen und nicht mehr zurück schauen...so war es jedenfalls bei uns.
Es ist schwer, da zuzuschauen...
ich "leide" auch nach einer so langen Zeit...
da ich Probleme damit habe, dass meine Kinder in sein Leben mit reinverstrickt sind und ich nichts machen kann, als zuzusehen.
Für die Jungs ist es jedoch wichtig, dass sich der Vater kümmert und das macht er.
Laß noch etwas Gras über die Sache wachsen, nehm erst Mal Abstand...es ist alles noch so frisch bei Euch....
am Besten erstmal nicht miteinander kommunizieren...
jedoch für die Kinder ist es dann wichtig, dass ihnen auch der Vater erhalten bleibt,
die Partnerschaft ist zu Ende...
jedoch die Elternschaft bleibt ein Leben lang.
Ich hatte auch nie was mit Patchwork am Hut.
Jedoch lehrte mich das Leben was anderes.
Der "Daddy" kommt scheinbar gut damit klar.
Ich muß es aktzeptieren und versuche meinen Weg zu finden.
Dies wünsche ich dir auch...
täglich einen Schritt nach vorne...
auch wenn manchmal dann wieder ein Rückschlag kommt...
..ich wünsche dir viel Kraft und Energie...
die Krise zu meistern...
..ich schreib dir das alles, damit du siehst...
es gibt ganz viele solcher Schicksale...

Gaaanz liebe Grüße.....und alles Gute...

Hallo sehnsucht13
vielen Dank für Deine offene und ehrliche Art, die leider auch sehr weh tut. Heute ist für mich ein sehr schwerer Tag, vielleicht weil morgen Ostern ist und wir nicht gemeinsam feiern. Ja, es ist mein Wunsch, aber in Wirklichkeit wünsche ich mir, dass er sich auf seine Familie, auf mich, auf seine Kinder besinnt und wir einen Neuanfang wagen. Aber ich glaube kaum, dass es noch Sinn macht, dass er will und sicher bin ich mir auch nicht ob ich noch will. Nur so, wie es jetzt ist, so will ich es auch nicht. Meine Emotionen, meine Tränen, meine Erinnerungen und meine traurigen Kinder. Heute beim Aufräumen war es besonders schlimm, jede Ecke im Haus erinnert an ihn, alles was wir uns angeschafft haben in den letz. 21 Jahren, erzählt eine Geschichte über ihn, mein Gott, warum ist er so grausam, was habe ich gemacht, dass ich nicht abschalten kann, rationell denken, warum muss ich heute wieder heulen, die Tage davor waren doch besser und ich fühlte mich besser, aber heute ist ein echt besch......... Tag, so kurz vor Ostern. Michaela

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23. April 2011 um 11:18

Schaut mal was ich gefunden habe
Ich habe Euch ja erzählt, dass ich vier Wochen nicht wusste was mit ihm ist, bis er seine Affäre gestanden hat. Als ich in sein Postfach unter den Entwürfen geschaut habe, hat er am 02.03 diese Mail geschrieben, aber nie abgeschickt:

Hallo Michaela,
es tut mir sehr leid, dass wir uns streiten.

Ich habe mich dir gegenüber falsch verhalten und habe dumme Sachen gesagt und erzählt über die ich nicht nachgedacht habe. Jedenfalls möchte ich dir hiermit nochmals sagen, dass das es mir leid tut.

Ich habe über Dinge erzählt und wollte nicht das es so aussieht als würde ich irgend jemanden besser da stehen lassen als unsere Kinder oder meine Frau. Auf gar keinen Fall, doch es ist leider so rüber gekommen und ich kann nur versuchen es wieder gut zu machen.

Ich weiß jedenfalls was ich will. Ich will ein Leben mit meinen Kindern und mit dir!!!

Selbst wenn es so wäre, dass ich mich in jemanden verguckt habe, berechtigt mich das nicht, mich von meiner Familie oder meiner Arbeit ablenken zu lassen.

Und in dem Vergleich, das wenn du in so einer Situation wärst, würde ich auch eifersüchtig sein und mir meine Gedanken machen. Aber ich könnte mir das nicht vorstellen und hätte Vertauen zu dir.


Am 23. März hat er mir seine Affäre gestanden, wie kann es sein, dass er innerhalb von 21 Tagen so seine Meinung ändert. Was sagt ihr dazu? Michaela

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23. April 2011 um 11:30
In Antwort auf fatin_12501223

Schaut mal was ich gefunden habe
Ich habe Euch ja erzählt, dass ich vier Wochen nicht wusste was mit ihm ist, bis er seine Affäre gestanden hat. Als ich in sein Postfach unter den Entwürfen geschaut habe, hat er am 02.03 diese Mail geschrieben, aber nie abgeschickt:

Hallo Michaela,
es tut mir sehr leid, dass wir uns streiten.

Ich habe mich dir gegenüber falsch verhalten und habe dumme Sachen gesagt und erzählt über die ich nicht nachgedacht habe. Jedenfalls möchte ich dir hiermit nochmals sagen, dass das es mir leid tut.

Ich habe über Dinge erzählt und wollte nicht das es so aussieht als würde ich irgend jemanden besser da stehen lassen als unsere Kinder oder meine Frau. Auf gar keinen Fall, doch es ist leider so rüber gekommen und ich kann nur versuchen es wieder gut zu machen.

Ich weiß jedenfalls was ich will. Ich will ein Leben mit meinen Kindern und mit dir!!!

Selbst wenn es so wäre, dass ich mich in jemanden verguckt habe, berechtigt mich das nicht, mich von meiner Familie oder meiner Arbeit ablenken zu lassen.

Und in dem Vergleich, das wenn du in so einer Situation wärst, würde ich auch eifersüchtig sein und mir meine Gedanken machen. Aber ich könnte mir das nicht vorstellen und hätte Vertauen zu dir.


Am 23. März hat er mir seine Affäre gestanden, wie kann es sein, dass er innerhalb von 21 Tagen so seine Meinung ändert. Was sagt ihr dazu? Michaela

Das ist schwer
wenn man nichts mehr versteht!und alles was hier geschrieben wird ist nur eine kleine hilfe! du mußt da einfach durch! vielleicht hilft dir der gedanke das das ende noch offen ist! wer weiß schon was noch passieren wird!

ich kann dir nicht viel helfen denn ich stecke selber noch mitten drin! alles ist nich offen!

ich kann dir nur sagen diese kreisenden gedanken dieses schlechte gefühl als bei mir hat sich da nach 8 monaten etwas verändert! auch heute bin ich noch oft traurig und verzweifelt aber glaube mir es wird wieder anders! es ist einfach die zeit! ich weiss man will das es sofort aufhört aber es geht nicht und nur mit diesen gedanken und der traurigkeit kannst du das alles verarbeiten!

weiter viel kraft und alles gute für dich!
LG Tanja

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23. April 2011 um 17:14
In Antwort auf fatin_12501223

Hallo sehnsucht13
vielen Dank für Deine offene und ehrliche Art, die leider auch sehr weh tut. Heute ist für mich ein sehr schwerer Tag, vielleicht weil morgen Ostern ist und wir nicht gemeinsam feiern. Ja, es ist mein Wunsch, aber in Wirklichkeit wünsche ich mir, dass er sich auf seine Familie, auf mich, auf seine Kinder besinnt und wir einen Neuanfang wagen. Aber ich glaube kaum, dass es noch Sinn macht, dass er will und sicher bin ich mir auch nicht ob ich noch will. Nur so, wie es jetzt ist, so will ich es auch nicht. Meine Emotionen, meine Tränen, meine Erinnerungen und meine traurigen Kinder. Heute beim Aufräumen war es besonders schlimm, jede Ecke im Haus erinnert an ihn, alles was wir uns angeschafft haben in den letz. 21 Jahren, erzählt eine Geschichte über ihn, mein Gott, warum ist er so grausam, was habe ich gemacht, dass ich nicht abschalten kann, rationell denken, warum muss ich heute wieder heulen, die Tage davor waren doch besser und ich fühlte mich besser, aber heute ist ein echt besch......... Tag, so kurz vor Ostern. Michaela

Hi Püppy,
sorry - dass ich so von meinem Leben erzählt hab....
ich wollt dir nicht weh tun.
Vielleicht läuft es ja bei dir ganz anders.

Dass du heute nen schwierigen Tag hast, kann ich nachvollziehen.
Die Gedanken und Wünsche drehen sich im Kreis.
Versuch zur Ruhe zu kommen...
mach was für dich - wenn möglich -
irgendetwas was dir gut tut.
Du mußt an Dich denken.
Versuche abzuschalten und dich aufs Osterfest zu freuen.
Verplane die Tage, so dass du nicht zum Nachdenken kommst.
Es ist alles noch so frisch, da ist Trauer und Heulen ganz normal.
Laß es zu, aber finde dich dann auch wieder...
red mit Freunden, Verwandten...
laß deinen Schmerz raus....
ich wünsch Dir viel Kraft und Energie...

Drück dich ganz herzlich...!

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24. April 2011 um 17:52

Alles weg
Hallo Pueppy
wo sind all die frauen die nach so vielen ehejahren von ihren männern während einer midlife-crisis
verlasen werden? denn nichts anderes ist das. auch ich habe nach noch mehr ehejahren meinen boden unter den füssen verloren. er hat mir unsere gemeinsame zukunft, unsere pläne und unsere familie zerstört. du hast alles richtig gemacht. du hast nach deinem herzen gehandelt. es tut unendlich weh so viel zu verlieren woran dein herz gehangen ist; wie famlie sein, alles gemeinsam machen, miteinander reden, pläne machen, urlaub, freizeit miteinander verbringen u s w . auch nach einem jahr ist der schmerz noch genauso oder wie bei mir sogar noch grösser als am anfang. leider gibt es keinen knopf, der meine gedanken abschaltet. ich habe soviele die mir sagen schau nach vorn, das leben ist auch so schön, alles wird besser u s w aber das sind leute die in einer guten beziehung sind, leute die nur mut machen wollen aber überhaupt keine vorstellung von dem riesigen verlust haben, der so eine zerstörte familie mit sich bringt. ich kann mit dir fühlen ich mache das auch durch. ich mach weiter, einen schritt nach dem anderen, es bleibt mir nichts anderes übrig. er hat dein leben zerstört und du wirst das niemals vergessen.
ich wünsche dir kraft kraft kraft
woman

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24. April 2011 um 20:25

Frohe Ostern meine Lieben!
Ich habe noch einige Minuten bis meine Kleine ist Bett muss, daher möchte ich Euch gerne von gestern erzählen. Ich habe gestern meinen Mann angerufen: Bitte nicht schimpfen, ich wusste, dass es falsch ist, aber ich konnte leider nicht anders. Ich habe ihm zum Gespräch gebeten. Dann ist er gegen 17:15 Uhr eingetroffen. Er hat den Kindern Eis mitgebracht. Wir haben uns erst über den neuen Alltag von jedem unterhalten. Dann habe ich ihm gesagt: "Ich habe so das Gefühl, dass es wie die letzten 21 Jahre läuft. Ich entscheide und Du reagierst. Ich habe Dich vor die Tür gesetzt, jedes mal reagierst Du nur, wenn ich mich rege, Telefonate, Stillstand, Funkstille, wenn ich Dich zum Gespräch bitte etc.. Das möchte ich nicht mehr. Bitte treffe ein Entscheidung, wenn Du soweit bist und sage es mir in die Augen, wie Du Dich entschieden hast. Ich möchte für uns keine entgütige Entscheidung treffen." Er sagte mir, dass er Sie liebt und mich nicht mehr, unser Leben nicht, unsere Kinder nicht so sehr wie sie, unser Haus usw. Ich fühlte mich als hätte mir einer heißes und kaltes Wasser über den Körper gegossen, als er mir es sagte. Unser Gespräch war absolut ruhig, absolut sachlich. Er schwafelte noch etwas im Guten trenne, er möchte nichts haben, bla, bla, bla.......Ich muss gestehen, ich habe mal wieder viel mehr geredet, als er. Nun ja, dann fragte er ob er heute zum Osterfest kommen darf, um die Kinder zu sehen. Ich sagte ihm zuerst ja, dann sagte ich ihm, dass ich mich bei ihm melde. Dieses habe ich auch dann per Mail getan:

Hallo Thomas,
ich habe Deine Entscheidung verstanden. Die Kinder und ich müssen nun ein eigenes Leben finden. Wir sind nun die Hauptdarsteller, dass müssen wir nun umsetzen, so schnell es geht. Darum muss ich Dich um eins bitten: Bitte komme morgen nicht. Ich möchte es Dir gern erklären: Morgen würde es bestimmt ein schöner Tag werden (mit Dir, Oli, Sandra und den Kleinen), aber Du gehst irgendwann, ich sitze dann wieder mit zwei heulenden Kindern auf dem Schoss und im schlimmsten Fall, heule ich mit. Und Du trägst wieder nicht die Konsequenzen, Du hast Dir wieder das schönste ausgesucht, ein bisschen Osterfest feiern. Wir sind nicht mehr eine Familie, dass müssen wir nun bereifen und umsetzen. Das können wir aber nur, wenn wir nicht durch schöne Nachmittage mit Dir, wieder an unserem Fortschritt gehindert werden. Dieses wird sich bestimmt in einigen Wochen oder Monaten ändern, aber bis zu diesem Zeitpunkt, bitte ich Dich, uns Zeit zu geben, damit wir Deine Entscheidung lernen umzusetzen. Tausend Dank.
Michaela

Ich habe nun erwartet, wenn er weg ist, dass ich in Tränen ausbreche, aber das habe ich nicht, ok ich habe nicht gut geschlafen, aber in den letz. Wochen habe ich es sowieso nicht. Heute beim Frühstück flossen bei mir einige Tränen, aber nicht wegen ihm, sondern wg. der Kinder, weil wir die erste Ostereiersuche ohne ihn machen werden. Mein Schwager, meine Schwägerin und mein Neffe waren heute den ganzen Tag hier. Sie waren uns wirklich willkommene Gäste und ein wirklicher Beistand an diesem Tag. Auch wenn wir alle die ganze Zeit das Gefühl hatten, es fehlt einer. Als wir essen wollten, rief mein Mann auf dem Handy von meinem Schwager an. Er wollte unbedingt vorbeikommen und den Kindern eine Kleinigkeit bringen (hätte er ja auch gestern bringen können) aber wir konnten ihn mit Erfolg abwimmeln. Ich hatte Panik, dass er vorbeikommt und sich hier Dramen abspielen. Aber er ist nicht gekommen, Gott sein Dank. Mein Tochter hat ihn nicht vermisst, Sie war so mit Ihrem Cousin beschäftigt, dass Sie nicht einmal nach ihm gefragt hat. Ich war richtig froh, muss ich Euch gestehen. Die Kleinen (beide 5) haben gelacht und gespielt als wäre nichts gewesen, das Herz ging einem auf. Jetzt wird es schwer, die Kinder gehen gleich ins Bett und ich bin wieder alleine.

Ich habe meinen Mann wirklich verstanden. Er will die Scheidung, dass werde ich nun in Angriff nehmen. Hoffentlich haben wir die Kraft, alles durchzustehen. Vielen Dank für Eure zahlreichen Antworten, Sie helfen mir so sehr, bitte hört nicht auf zu schreiben, ich danke Euch tausend Mal. Eure Michaela

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24. April 2011 um 20:28

Vielen Dank, caro01981, Deine Worte tun gut, vielen Dank
Deine Michaela

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24. April 2011 um 20:33
In Antwort auf millie_12761127

Alles weg
Hallo Pueppy
wo sind all die frauen die nach so vielen ehejahren von ihren männern während einer midlife-crisis
verlasen werden? denn nichts anderes ist das. auch ich habe nach noch mehr ehejahren meinen boden unter den füssen verloren. er hat mir unsere gemeinsame zukunft, unsere pläne und unsere familie zerstört. du hast alles richtig gemacht. du hast nach deinem herzen gehandelt. es tut unendlich weh so viel zu verlieren woran dein herz gehangen ist; wie famlie sein, alles gemeinsam machen, miteinander reden, pläne machen, urlaub, freizeit miteinander verbringen u s w . auch nach einem jahr ist der schmerz noch genauso oder wie bei mir sogar noch grösser als am anfang. leider gibt es keinen knopf, der meine gedanken abschaltet. ich habe soviele die mir sagen schau nach vorn, das leben ist auch so schön, alles wird besser u s w aber das sind leute die in einer guten beziehung sind, leute die nur mut machen wollen aber überhaupt keine vorstellung von dem riesigen verlust haben, der so eine zerstörte familie mit sich bringt. ich kann mit dir fühlen ich mache das auch durch. ich mach weiter, einen schritt nach dem anderen, es bleibt mir nichts anderes übrig. er hat dein leben zerstört und du wirst das niemals vergessen.
ich wünsche dir kraft kraft kraft
woman

Tausend Dank für Deine Worte
Deine Michaela

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24. April 2011 um 21:15
In Antwort auf fatin_12501223

Frohe Ostern meine Lieben!
Ich habe noch einige Minuten bis meine Kleine ist Bett muss, daher möchte ich Euch gerne von gestern erzählen. Ich habe gestern meinen Mann angerufen: Bitte nicht schimpfen, ich wusste, dass es falsch ist, aber ich konnte leider nicht anders. Ich habe ihm zum Gespräch gebeten. Dann ist er gegen 17:15 Uhr eingetroffen. Er hat den Kindern Eis mitgebracht. Wir haben uns erst über den neuen Alltag von jedem unterhalten. Dann habe ich ihm gesagt: "Ich habe so das Gefühl, dass es wie die letzten 21 Jahre läuft. Ich entscheide und Du reagierst. Ich habe Dich vor die Tür gesetzt, jedes mal reagierst Du nur, wenn ich mich rege, Telefonate, Stillstand, Funkstille, wenn ich Dich zum Gespräch bitte etc.. Das möchte ich nicht mehr. Bitte treffe ein Entscheidung, wenn Du soweit bist und sage es mir in die Augen, wie Du Dich entschieden hast. Ich möchte für uns keine entgütige Entscheidung treffen." Er sagte mir, dass er Sie liebt und mich nicht mehr, unser Leben nicht, unsere Kinder nicht so sehr wie sie, unser Haus usw. Ich fühlte mich als hätte mir einer heißes und kaltes Wasser über den Körper gegossen, als er mir es sagte. Unser Gespräch war absolut ruhig, absolut sachlich. Er schwafelte noch etwas im Guten trenne, er möchte nichts haben, bla, bla, bla.......Ich muss gestehen, ich habe mal wieder viel mehr geredet, als er. Nun ja, dann fragte er ob er heute zum Osterfest kommen darf, um die Kinder zu sehen. Ich sagte ihm zuerst ja, dann sagte ich ihm, dass ich mich bei ihm melde. Dieses habe ich auch dann per Mail getan:

Hallo Thomas,
ich habe Deine Entscheidung verstanden. Die Kinder und ich müssen nun ein eigenes Leben finden. Wir sind nun die Hauptdarsteller, dass müssen wir nun umsetzen, so schnell es geht. Darum muss ich Dich um eins bitten: Bitte komme morgen nicht. Ich möchte es Dir gern erklären: Morgen würde es bestimmt ein schöner Tag werden (mit Dir, Oli, Sandra und den Kleinen), aber Du gehst irgendwann, ich sitze dann wieder mit zwei heulenden Kindern auf dem Schoss und im schlimmsten Fall, heule ich mit. Und Du trägst wieder nicht die Konsequenzen, Du hast Dir wieder das schönste ausgesucht, ein bisschen Osterfest feiern. Wir sind nicht mehr eine Familie, dass müssen wir nun bereifen und umsetzen. Das können wir aber nur, wenn wir nicht durch schöne Nachmittage mit Dir, wieder an unserem Fortschritt gehindert werden. Dieses wird sich bestimmt in einigen Wochen oder Monaten ändern, aber bis zu diesem Zeitpunkt, bitte ich Dich, uns Zeit zu geben, damit wir Deine Entscheidung lernen umzusetzen. Tausend Dank.
Michaela

Ich habe nun erwartet, wenn er weg ist, dass ich in Tränen ausbreche, aber das habe ich nicht, ok ich habe nicht gut geschlafen, aber in den letz. Wochen habe ich es sowieso nicht. Heute beim Frühstück flossen bei mir einige Tränen, aber nicht wegen ihm, sondern wg. der Kinder, weil wir die erste Ostereiersuche ohne ihn machen werden. Mein Schwager, meine Schwägerin und mein Neffe waren heute den ganzen Tag hier. Sie waren uns wirklich willkommene Gäste und ein wirklicher Beistand an diesem Tag. Auch wenn wir alle die ganze Zeit das Gefühl hatten, es fehlt einer. Als wir essen wollten, rief mein Mann auf dem Handy von meinem Schwager an. Er wollte unbedingt vorbeikommen und den Kindern eine Kleinigkeit bringen (hätte er ja auch gestern bringen können) aber wir konnten ihn mit Erfolg abwimmeln. Ich hatte Panik, dass er vorbeikommt und sich hier Dramen abspielen. Aber er ist nicht gekommen, Gott sein Dank. Mein Tochter hat ihn nicht vermisst, Sie war so mit Ihrem Cousin beschäftigt, dass Sie nicht einmal nach ihm gefragt hat. Ich war richtig froh, muss ich Euch gestehen. Die Kleinen (beide 5) haben gelacht und gespielt als wäre nichts gewesen, das Herz ging einem auf. Jetzt wird es schwer, die Kinder gehen gleich ins Bett und ich bin wieder alleine.

Ich habe meinen Mann wirklich verstanden. Er will die Scheidung, dass werde ich nun in Angriff nehmen. Hoffentlich haben wir die Kraft, alles durchzustehen. Vielen Dank für Eure zahlreichen Antworten, Sie helfen mir so sehr, bitte hört nicht auf zu schreiben, ich danke Euch tausend Mal. Eure Michaela

Genau wie bei mir....
Hallo Michaela,
Deine Geschichte ist wie meine. Das er sagt, da sind keine Gefühle mehr für Dich. Dasselbe wie bei mir. Es tut verdammt weh. Leider sind wir immer noch nicht weiter. Solange die Kinder nicht die Wahrheit wissen, kann ich auch keine Freunde oder Verwandte in mein "Boot" holen. Ich will das er es den Kindern sagt und nicht irgendwer sonst, dem ich vielleicht mein Herz ausgeschüttet habe. Mal schauen wie das jetzt weitergeht.
Ich finde klasse wie tapfer Du bist und auch all die anderen.
Bleib stark, liebe Grüße Sonis68

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25. April 2011 um 9:59
In Antwort auf millie_12761127

Alles weg
Hallo Pueppy
wo sind all die frauen die nach so vielen ehejahren von ihren männern während einer midlife-crisis
verlasen werden? denn nichts anderes ist das. auch ich habe nach noch mehr ehejahren meinen boden unter den füssen verloren. er hat mir unsere gemeinsame zukunft, unsere pläne und unsere familie zerstört. du hast alles richtig gemacht. du hast nach deinem herzen gehandelt. es tut unendlich weh so viel zu verlieren woran dein herz gehangen ist; wie famlie sein, alles gemeinsam machen, miteinander reden, pläne machen, urlaub, freizeit miteinander verbringen u s w . auch nach einem jahr ist der schmerz noch genauso oder wie bei mir sogar noch grösser als am anfang. leider gibt es keinen knopf, der meine gedanken abschaltet. ich habe soviele die mir sagen schau nach vorn, das leben ist auch so schön, alles wird besser u s w aber das sind leute die in einer guten beziehung sind, leute die nur mut machen wollen aber überhaupt keine vorstellung von dem riesigen verlust haben, der so eine zerstörte familie mit sich bringt. ich kann mit dir fühlen ich mache das auch durch. ich mach weiter, einen schritt nach dem anderen, es bleibt mir nichts anderes übrig. er hat dein leben zerstört und du wirst das niemals vergessen.
ich wünsche dir kraft kraft kraft
woman

Hallo Woman
hab dasselbe erlebt, bin nur schon ein paar Jahre weiter, es ist jetzt 3 Jahre und 6 Monate her- du siehst ich rechne noch, es ist noch nicht verarbeitet. Der Schmerz wird ganz ganz langsam weniger, es gibt Rückschläge aber auch immer mehr Momente der Freude über die kleinen Dinge des Lebens, über die eigenen kleinen Fortschritte. Ich bin 20 Jahre verheiratet gewesen und er ist einfach und ohne Vorwarnung mitten in der Nacht nach der Geburtstagsfeier seines Sohnes gegangen. Ich bin durch die Hölle gegangen aber ich hab mich nicht unterkriegen lassen. Es wird nie wieder wie vorher sein,das ist Fakt! Liebe Grüße

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26. April 2011 um 15:34

Wir sind auch nicht immer stark....
.....wir machen uns nur gegenseitig Mut. Es geht vielen so wie Dir und es tut gut zu lesen, daß das so ist. Vieleicht kann Dir die Psychologin helfen wenn Du Dir mal alles von der Seele geredet hast, aber Du solltest es auf jeden Fall erst mal ohne Medikamente versuchen. Auch wenn jetzt alles in Deinem Kopf durcheinander geht, Du kannst Dich wie bisher auf Dein Gefühl verlassen und dazu brauchst Du nichts nehmen.
Mein Mann würde die Geschichte auch lieber totschweigen aber mir geht es wie Dir, ich muß darüber reden um es zu verarbeiten. Und mir helfen auch die vielen Tips der Frauen denen es geht wie uns.
Ich wünsche Dir Kraft und Mut es ohne Medikamente zu schaffen. LG Sonis68

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27. April 2011 um 12:52

Hallo meine Lieben,
ich habe es geschafft, alle seine Schuhe, seine gesamte Kleidung ist in blauen Säcken in unserer Garage. Mein Schwager bringt die Sachen morgen zu ihm. Es war sehr schwer alles zusammen zu packen, aber ich habe es geschafft. Mir geht es auch ein bisschen besser, aber natürlich gibt es diese Momente, wo mir zum heulen ist und ich dann sofort meine Schwägerin anrufe oder mein Freundin. Aber heute ist ein guter Tag. Nächste Woche geht es für mich wieder ins Büro, dann werde ich sowieso nicht so viel Zeit haben, zu grübeln und zu fragen. Das ist viel besser so, glaube ich. Meinen Ehering habe ich auch am Sonntag abgenommen. Heute war ich mit meinem Sohn einkaufen und dabei habe ich festgestellt, dass die Musik die im CD-Spieler läuft mich auch traurig macht (ist ja auch sein Wagen, den ich z.Z. fahre) ich habe mir dann eine neue CD heute gekauft und seine ganzen CDs habe ich meinem Sohn geschenkt, er hört die gleiche Richtung wie sein Vater. Ich habe ihn nur gebeten, in der kommenden Zeit auf die CDs zu verzichten oder bitte nur mit Kopfhörer zu hören. Er war total glücklich. Das Jugendamt hat mir geschrieben, die Summe die er an Unterhalt für die beiden Kinder zahlen muss, ist so groß, dass kaum noch etwas für ihn übrig bleibt, er wird nie mit dem Geld klar kommen, aber es wird Zeit, dass er aus seinem Liebesrausch erwacht und die Wirklichkeit wieder sieht. Ein bisschen Schadenfreude, hatte ich ja schon, als ich die Berechnung gesehen habe, muss ich ja echt zugeben. So meinen Lieben, ich muss noch so viel regeln bis nächste Woche, dass ich wieder ran muss. Bleibt tapfer, uns sind vielleicht die Ehemänner weggelaufen und die Väter unserer Kinder, aber wir leben noch und ich werde versuchen es ihm zu zeigen, ich werde es schaffen und ich werde wieder glücklich werden, vielleicht nicht heute oder morgen, aber die Zeit spielt in meine Händer, davon bin ich nun überzeugt..
Ich liebe Euch und Eure Mails.
Eure Michaela


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