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Werden Männer IRGENDWANN endlich mal soweit sein?

3. Oktober 2011 um 16:55 Letzte Antwort: 18. Oktober 2011 um 11:36

Ach, warum sind denn Männer immer so WG-fixiert? Wie kann man sich denn bitteschön mit 26 immer noch wünschen, mit den Kumpels in der WG zu bleiben, anstatt mit der eigenen Freundin endlich zusammenzuziehen?
Ich möchte mit meinem Freund zusammenziehen und er weicht das Thema immer ab. Er liebt mich, er gibt immer sein Bestes, um mich glücklich zu machen. Es ist jetzt halt nicht so, dass ich denken würde, er liebt mich nicht genug. Ich bin unserer Liebe sicher, er beweist immer seine Gefühle für mich. Dennoch bin ich in einer Phase, in der ich einfach einen Schritt weiter brauche. Nach zwei Jahren Beziehung ist es nun meinetwegen auch nicht so wahnsinnig früh. Ich verstehe es echt nicht, warum er sich noch weigert. Wenn er mich liebt, warum denn nicht zusammenziehen? Ist es wirklich nur eine Frauensache, an die Zukunft zu denken, sich eine Familie zu wünschen und den Gedanken haben, geheiratet zu werden?
Ich brauche einfach diese Bestätigung, eine kleine Prise Sicherheit für unsere gemeinsame Zukunft. Ich weiß gerade nicht mal wirklich, ob wir überhaupt eine haben werden - das finde ich echt nicht in Ordnung! Warum weigern sich Männer immer, über die gemeinsame Zukunft zu sprechen? Ich kriege echt die Krise.

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8. Oktober 2011 um 12:42

Hey Nikole!


Oh je, das tut mir Leid, dass Du Dich so entscheiden musstest. Aber ich hoffe, Du bist jetzt damit zufrieden.
Ich werde mich deswegen nicht von meinem Freund trennen, denn noch kann ich doch ein bisschen warten. Ich denke, Männer brauchen einfach länger für solche Sachen (meistens). Ich werde mir dennoch noch die andere Diskussion mal anschauen - danke für Deinen Beitrag!

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16. Oktober 2011 um 21:31

Es gibt viele Männer
die selbst im höheren alter zu unreif für beziehungen sind, sie wollen ihre "jugend" genießen, diese ausleben und am liebsten nie versiegen lassen. Mit den kumpels herum hängen zu wollen, denke ich, ist verständlich. Frauen machen es nicht anders untereinander. Vielleicht hat er angst vor dem schritt, mag es aber nicht zugeben? Wenn es um das Zusammenziehen geht, ist es oft für die frau leichter, denn sie weiß schon von klein auf, was sie später will. Männer leben in der regel grundsätzlich in den Tag hinein, kaum einer macht sich einen Kopf darum, was morgen kommen könnte. Ich weiß nicht, ab wieviel jahren zusammen sein, man das Ultimatum stellen sollte, (entweder wir ziehen zusammen oder es ist vorbei!) es wird gefühlssache sein, nur auf den mann zu warten, zu lange zu warten, wird dich auch nicht glücklich machen. Manche Männer werden nie wirklich erwachsen. Vielleicht ist es seine angst, das er zuweit weg wohnt von seinen kumpels dann. Manche Männer glauben, mit dem schritt, mit einer frau eine gemeinsame wohnung zu beziehen, kommt auch die verantwortung. Sie denken, das sie eingesperrt sind, wie ein vogel im Käfig (sie wollen ihre freiheit nicht verlieren) und das ist die unreife, wovon ich rede. Klarheit hast du erst, wenn er redet.

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16. Oktober 2011 um 22:06
In Antwort auf ashtad_12248795

Es gibt viele Männer
die selbst im höheren alter zu unreif für beziehungen sind, sie wollen ihre "jugend" genießen, diese ausleben und am liebsten nie versiegen lassen. Mit den kumpels herum hängen zu wollen, denke ich, ist verständlich. Frauen machen es nicht anders untereinander. Vielleicht hat er angst vor dem schritt, mag es aber nicht zugeben? Wenn es um das Zusammenziehen geht, ist es oft für die frau leichter, denn sie weiß schon von klein auf, was sie später will. Männer leben in der regel grundsätzlich in den Tag hinein, kaum einer macht sich einen Kopf darum, was morgen kommen könnte. Ich weiß nicht, ab wieviel jahren zusammen sein, man das Ultimatum stellen sollte, (entweder wir ziehen zusammen oder es ist vorbei!) es wird gefühlssache sein, nur auf den mann zu warten, zu lange zu warten, wird dich auch nicht glücklich machen. Manche Männer werden nie wirklich erwachsen. Vielleicht ist es seine angst, das er zuweit weg wohnt von seinen kumpels dann. Manche Männer glauben, mit dem schritt, mit einer frau eine gemeinsame wohnung zu beziehen, kommt auch die verantwortung. Sie denken, das sie eingesperrt sind, wie ein vogel im Käfig (sie wollen ihre freiheit nicht verlieren) und das ist die unreife, wovon ich rede. Klarheit hast du erst, wenn er redet.

Danke Björn,
... für Deine Antwort. Alles, was Du schreibst, stimmt völlig.
Bei meinem Freund geht es nicht um Unreife, denke ich mal. Ich sehe ihn sehr glücklich mit mir, ich weiß, dass ich etwas für ihn bedeute und dass er nie auf mich verzichten möchte. Wir sind uns beiden sehr sicher von unseren Gefühlen und das finde ich erstmal doch toll. Nur das Einzige, das ich mir nicht erklären kann, ist wohl diese wichtige Rolle, die das Wohnen in der WG für ihn spielt. Ich weiß, dass sich die Jüngs da sehr wohl fühlen - die WG ist echt harmonisch und sie sind echt gute Kumpels. Das freut mich auch sehr für sie und vor allem für meinen Freund. Ich würde es mir wahrscheinlich auch schwer tun, wenn ich auch so eine tolle Wohnung mit anderen teilen würde, mit denen ich mich einfach top verstehe. Klar ist es schade, solche WGs irgendwann mal aufzulösen, aber ist das denn nicht ein notwendiger Schritt nach vorne für jede normale Person? Ich glaube, mein Freund ist da evtl. auch ein bisschen faul. Wir wohnen eh schon so nah zu einander, wir sehen uns ja eh schon jeden Tag, warum brauchen wir denn noch zusammenzuziehen und uns wegen Umzug Stress zu machen? Tja. Ich weiß es nicht. Es ist halt nicht so, dass ich dadurch die Bestätigung verlange, dass er mich in der Tat liebt. Davon bin ich mir schon ziemlich sicher, wir sind miteinander einfach glücklich und wie am ersten Tag nach wie vor verliebt. Der aktuelle Zustand macht mir aber doch ein bisschen Angst. Ich möchte nicht den Rest meines Lebens weg von ihm wohnen, denn dadurch fehlt mir einfach etwas. Die gemeinsame Täglichkeit. Das zusammen Aufwachen und Einschlafen. Das Leben ist schon so überfüllt mit Arbeitsterminen - die wenigen übrigbleibenden Zuhause-Gefühle möchte ich deswegen mit ihm teilen.
Ich hoffe, nicht mehr zu lange warten zu müssen, endlich von ihm mit einer guten Nachricht überrascht zu werden. Klar, zusammenzuziehen ist immer ein gewisses Risiko - was ist es aber schon nicht im Leben?!

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16. Oktober 2011 um 22:29
In Antwort auf edwyna_12825770

Danke Björn,
... für Deine Antwort. Alles, was Du schreibst, stimmt völlig.
Bei meinem Freund geht es nicht um Unreife, denke ich mal. Ich sehe ihn sehr glücklich mit mir, ich weiß, dass ich etwas für ihn bedeute und dass er nie auf mich verzichten möchte. Wir sind uns beiden sehr sicher von unseren Gefühlen und das finde ich erstmal doch toll. Nur das Einzige, das ich mir nicht erklären kann, ist wohl diese wichtige Rolle, die das Wohnen in der WG für ihn spielt. Ich weiß, dass sich die Jüngs da sehr wohl fühlen - die WG ist echt harmonisch und sie sind echt gute Kumpels. Das freut mich auch sehr für sie und vor allem für meinen Freund. Ich würde es mir wahrscheinlich auch schwer tun, wenn ich auch so eine tolle Wohnung mit anderen teilen würde, mit denen ich mich einfach top verstehe. Klar ist es schade, solche WGs irgendwann mal aufzulösen, aber ist das denn nicht ein notwendiger Schritt nach vorne für jede normale Person? Ich glaube, mein Freund ist da evtl. auch ein bisschen faul. Wir wohnen eh schon so nah zu einander, wir sehen uns ja eh schon jeden Tag, warum brauchen wir denn noch zusammenzuziehen und uns wegen Umzug Stress zu machen? Tja. Ich weiß es nicht. Es ist halt nicht so, dass ich dadurch die Bestätigung verlange, dass er mich in der Tat liebt. Davon bin ich mir schon ziemlich sicher, wir sind miteinander einfach glücklich und wie am ersten Tag nach wie vor verliebt. Der aktuelle Zustand macht mir aber doch ein bisschen Angst. Ich möchte nicht den Rest meines Lebens weg von ihm wohnen, denn dadurch fehlt mir einfach etwas. Die gemeinsame Täglichkeit. Das zusammen Aufwachen und Einschlafen. Das Leben ist schon so überfüllt mit Arbeitsterminen - die wenigen übrigbleibenden Zuhause-Gefühle möchte ich deswegen mit ihm teilen.
Ich hoffe, nicht mehr zu lange warten zu müssen, endlich von ihm mit einer guten Nachricht überrascht zu werden. Klar, zusammenzuziehen ist immer ein gewisses Risiko - was ist es aber schon nicht im Leben?!

Jeder
muss der tatsache früher oder später ins auge blicken, das eine WG nicht auf ewig hält. Soweit ich weiß, hat man eigentlich WGs durch das bequeme und Billige wohnen. (deshalb trifft es bei Studenten sehr oft zu) aber du hast recht, es wird irgendwann ein notwendiger schritt sein um vorwärts zu kommen. Frauen verbinden, soweit ich weiß, Zusammenziehen mit einer stärkeren verbindung zum Mann. Männer selbst haben dieses bedürfnis oftmals garnicht. Ein Mann wächst auch, im gegensatz zur Frau, nicht schon so auf, das er irgendwann mit einer frau zusammen lebt, kinder kriegen, gemeinsames haus etc. Frauen sind da schon oftmals wesentlich früher gedanklich bei. Das ist auch der grund, warum Frauen im selben alter wie Männer, oftmals Geistig reifer sind, weil sie sich darum schon wesentlich früher gedanken machen.
Wie währe es denn, wenn du es ihm genauso sagst, wie du es hier gerade geschrieben hast?

"Ich möchte nicht den Rest meines Lebens weg von ihm wohnen, denn dadurch fehlt mir einfach etwas. Die gemeinsame Täglichkeit. Das zusammen Aufwachen und Einschlafen. Das Leben ist schon so überfüllt mit Arbeitsterminen - die wenigen übrigbleibenden Zuhause-Gefühle möchte ich deswegen mit ihm teilen."

Manchmal muss man im Leben dinge riskieren (und sei es auch ein Ultimatum das man stellen muss, was aber wirklich der letzte schritt sein sollte), wie heißt es schon so schön, wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

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18. Oktober 2011 um 11:05

...
Bei manchen habe ich en Eindruck als wollen sie einfach nicht raus/Verantwortung übernehmen, weil sie dann wahrscheinlich mehr Ausgaben haben, weil sie im Haushalt mithelfen müssten und Pflichten haben.

Die Anderen brauchen einfach ihre Freunde um sich herum.

Einzelne haben auch Angst.

Wenn er die Möglichkeit zum ausziehen hat, dann würde ich ihm das ganz einfach sagen. Entweder er kriegt das auf die Reihe oder es wird nichts aus der Partnerschaft. Irgendwann sollte man dann schon erwachsen werden.

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18. Oktober 2011 um 11:36

Es könnte auch sein...
...dass er einfach nicht aus der WG weg will, weil er Angst hat, dass er durch die räumliche Trennung nicht mehr so ein wichtiger, enger Bestandteil dieses Freundeskreises ist, der ihm scheinbar sehr wichtig ist. Die Burschen sehen sich jeden Tag und teilen dadurch sehr viel miteinander. Wenn er nicht mehr jeden Tag bei Ihnen wäre, würden ihm diese Insider-Witze entgehen und er würde sich dann wahrscheinlich ausgeschlossen fühlen.

Wie sieht es denn bei den anderen Burschen aus? Haben die Freundinnen? Wenn ja, wie lange schon? Wird da schon vom Zusammenziehen gesprochen?
Wenn es nämlich wirklich daran liegt, dass er diese engen Freundschaften nicht gefährden will, wäre es wahrscheinlich hilfreich, wenn er sieht, dass auch wenigstens ein anderer in der gleichen Lebensphase ist und sich auch bei anderen etwas verändert. Und er wäre dann nicht der einzige, der die WG verlässt.

Ich würde auf jeden Fall einmal mit ihm sprechen und ihn fragen, warum er noch nicht mit dir zusammenziehen will und wann es für ihn vorstellbar wäre.
Ich denke ein Gespräch, in dem du ihm klar deine Wünsche, Gedanken und Gefühle mitteilst und ihm die Chance gibst, das gleiche zu tun, würde euch beiden weiterhelfen.

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