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Werde ich jemals lieben können?

12. September 2011 um 10:14

Ich wusste garnicht recht, wohin ich diesen Beitrag stecken sollte. Ich wusste nur, dass es in den Themenbereich "Liebe" gehoert. Sollte er also verschoben werden, ist das ok.

Also... Stellt euch vor, eine alte Frau... die ihre große Liebe vllt. vor vielen, vielen jahren bereits gelebt hat und dadurch nun kein Interesse mehr an einer neuen liebe hat. Sicherlich ist da ab und an das Beduerfnis nach Naehe aber kein Mann koennte je wieder ihren Anspruechen gerecht werden, weil es diesen einen, perfekten bereits gab.
Also unterdrueckt sie das Beduerfnis und die Sehnsucht, weil sie nicht nur denkt, sondern weiß, dass sie zu keinem mehr eine solche Bindung aufbauen kann und all das nur in Verletzung endet.

So geht es mir - mit dem Unterschied, dass ich noch jung bin!
Mit 20 ist das kein besonders gutes Gefuehl, sich mit einer aelteren Dame gleich zu stellen.
Und meine große Liebe habe ich auch noch nicht gelebt!

Aber ich fuehle mich so. Seit je her ist da diese eine Vorstellung in meinem Kopf aber die "modernen Typen" koennen sie schlicht und ergreifend einfach nicht erfuellen.
Ich habe das Gefuehl, dass es heut zu Tage nur noch um Geilheit geht. Die Maedchen wollen am sexyesten sein, Aufmerksamkeit, sie sind billig... und die Jungen fallen alle drauf rein. Zumindestens die Maenner, die die Moeglichkeit haben, so eine ab zu kriegen.
Ist da ein Maedchen, welches so unperfekt ist (koerperlich und charakterlich schwierig) nicht einfach nur 2. Wahl?

Ich fuehle mich bei Maennern nicht sicher. Von vornherein ist da diese Blockade, welche verhindert, dass ich eine Bindung aufbauen kann. ich kann mir ein bisschen verknalltsein einbilden aber bereits nach kurzer Zeit verschwindet das Interesse, ich fuehle mich gekraenkt ohne dass etwas passiert ist und will wieder allein sein.

Sobald ich merke, dass jmd. meine Vorstellung nicht erfuellt, verliert er meinen Respekt. Nicht als Mensch sondern als potentieller Geliebter.
Dann fuehle ich mich leer und habe das Gefuehl,
einfach unfaehig zu sein, zu lieben.

Also verkrieche ich mich, finde Tag fuer Tag neue Ausreden, welche eine Barrikade zwischen mich und die Liebe ziehen. Ich verbanne sie aus meinem Leben aber traeume weiterhin davon, mit einem Mann alleine zu sein.
Weit weg von der heutigen Gesellschaft, in der alles bloß Fassade ist und ich traeume von grenzenlosem Vertrauen und davon, dass der Alltag mich nicht in die Knie zwingt sondern mich weiter lieben und atmen laesst.
Aber ich traeume nur... und bleib alleine, voll von Verachtung meinen Mitmenschen, ihren Charakteren und Moralvorstellungen gegenueber.

Ich bin nicht einverstanden mit dem, wie sich die Menschheit entwickelt. Wie soll ich mich da in jemanden verlieben koennen, der auch in DIESER Welt lebt? Der ist, wie jeder andere? Der schwach wird, wenn er eine dieser Tussen sieht? Weil sie nunmal besonders huebsch wirken,
obwohl ich sie nur als Massenwahre bezeichne?
Meine Meinung ist einfach nicht besonders hoch, was das zwischen Mann und Frau betrifft. Ich halte es fuer rein hormonbedingte triebgesteuerte Illusion...
und trotzdem will ich das auch! Ich will vertrauen und den Moment genießen. Ich will auch mal schwach werden und "naiv" sein... aber mein Kopf macht keine Pause.

Meint ihr, ich werde jemals lernen, zu lieben?
Nicht so, wie die ganzen Goeren und Player, die 2 Monate nach dem Schluss ist, wieder einen neuen haben, uebergluecklich sind fuer den Moment oder waerend der Beziehung Pornos gucken usw. (ist aber ein anderes Thema)
sondern so lieben, dass ich es fuer wahre Liebe halte.
Liebe die lange haelt! mich erfuellt und mich trotzdem nicht einengt? im Moment wuerde ich es fast sogar bevorzugen, diese Standartliebe zu fuehlen als garkeine.

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12. September 2011 um 10:51


super beitrag!

ich möchte noch hinzufügen, dass man in erster linie sich selber lieben muss - mit sich selber im reinen sein, um überhaupt lieben zu können.

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12. September 2011 um 11:06

Re:
Falls es in meinem Beitrag so rueberkam, als wuerde ich mich fuer etwas besseres halten, dann tut mir das leid. So war es keines Wegs gemeint! Ich hebe mich auch nicht ueber die anderen! Ich mag sie einfach nur nicht. Und mal angenommen, ich waere nicht ich, so wuerde ich mich vllt. auch wegen bestimmten Dingen unsympathisch finden!
Ich habe nicht behauptet, dass ich die anderen Menschen verachte, weil ich so viel besser bin...
es ist nur so, dass ich die Menschheit im Allgemeinen in gewissen Punkten verachte - mich eingeschlossen, denn auch ich bin ein Mensch. Das ist mir klar.
Aber das heißt nicht, dass ich zwigend so offen mit ihnen umgehen kann. So, wie ich es vllt. nichtmal mit mir selbst koennte. Weißt du, was ich meine?

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12. September 2011 um 11:07
In Antwort auf ayla_12843766


super beitrag!

ich möchte noch hinzufügen, dass man in erster linie sich selber lieben muss - mit sich selber im reinen sein, um überhaupt lieben zu können.


Das ist wohl wahr! Und ich bin auch komplett sicher, dass das diese Vorraussetzung bei mir nicht geschaffen ist.
Ich bin nicht im Reinen mit mir.

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12. September 2011 um 11:17

Lieber Schornsteinfeger...
Ich suche nicht nach etwas, was mich von anderen Frauen abhebt. Ganz unabhaengig davon, dass mein Selbstwert vllt. wirklich etwas angeknackst ist. Das ist allerdings nicht der Grund dafuer, wie ich die anderen Menschen sehe.
Es sind meine Vorstellungen von Moral, Stolz, Wert, Loyalitaet usw.
Ich bin einfach sehr extrem! Das bedeutet, dass ich viele Dinge als extrem ansehe.
Wenn ich mir sehr viele Maedchen angucke (auch welche, die ich bereits kenne o. kannte), fallen mir immerwieder bestimmte Schemen auf. zB. dass die meisten es "brauchen", als "die tollste" zu gelten. Um den hoechsten Rang zu haben, setzen sie verschiedene aber oft gleiche Mittel ein. Die einen sind suess, die anderen sexy, wieder andere nur unschuldig usw.
Alleine schon ein zu kurzer Rock hinterlaesst in mir ueber die Dame, die ihn traegt, ein bestimmtes Bild, mit dem ich einfach keine Sympathie aufbauen kann!
Vllt. weil es mir zu durchschaubar wirkt. Zu triebbehaftet.
Ich meine das auch nicht boese. Auch bei den maennern, welche sich davon leiten lassen, nicht.
Und... auch wenn ich schlechte Laune bekomme, wenn ich eine Horde "Weibsen" laut kichern hoere, wuerde ich ihnen nichts schlechtes tun.
Und auch wenn der Verdacht aufkommt: Nein, es ist kein Neid. Es ist einfach so, dass ich eine andere Lebens und Benehmensvorstellung habe, mich eher den Menschen zuwenden kann, deren "individualitaet" auch nach außen scheint und nicht nur das, was sie vorgeben wollen, zu sein.
Aber hauptsaechlich geht es ja nun um Liebe und um Maenner... ich habe einfach kein Vertrauen. Selbst unabhaengig von anderen Frauen.
Eine gewisse Art von Oberflaechlichkeit besitzt jeder Mensch, vorallem bei der Wahl seines Partners aber es ist nicht so, dass ich 100% der Menschheit verurteile.
Es ist nur so, dass ich viel zu viele Menschen garnicht erst kennen lernen will, weil ich das Gefuehl! habe, sie von Anfang an einschaetzen zu koennen, dazu reichen mir kleine Anhaltspunkte, damit ich mir denke, weiter will ich garnicht erst gehen.....

Aber mal ab von diesem Punkt... ist es generell so,
selbst wenn ich jemanden nett finde und ihn vllt. sogar fuer ehrlich und anstaendig halte...
es kann keine Liebe entstehen. Ob ich will oder nicht.

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12. September 2011 um 11:17

Hmmre
Mit Sicherheit. (nicht ironisch gemeint!!!)

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12. September 2011 um 11:24

Anhang
Ich moechte hinzufuegen, dass ich "die anderen" nicht zwingend als unterlegen sehe. Vielleicht sogar im Gegenteil.
Ich wuerde mich nicht veraendern, um so an zu kommen...
aber trotz dessen ist da manchmal eine gewisse Bewunderung, deswegen rede ich sie auch nicht schlecht - weise sie nur FUER MICH ab.
Ich kann anderen Menschen vieles abgewinnen...
ich sehe, wenn sie huebsch sind, sage das sogar auch sehr oft, wenn Frauen begehrenswert sind usw.
das heißt aber nicht, dass ich sie auch gleich sympathisch finde.

Also fuer alle... nein, ich halte mich nicht fuer etwas besseres. Ich bin ein Teil der Menschheit.
Der Menschheit, von der ich keine besonders hohe Meinung habe! Und somit weiß ich, dass ich mich nicht darueber heben sollte. Das einzige, was ich tue ist es, mich ab zu sondern. Zu entfernen und ganz ehrlich... fuer mich ist das okay! Und auch nicht das Thema, um was es mir geht.

Und danke schonmal fuer die vielen Antworten.

Ps.: Ich koennte mich genauso gut in eine Frau verlieben.
Somit ist da also kein Beduerfnis, mich ueber sie zu stellen bzw. sie fuer unterlegen zu erklaeren.

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12. September 2011 um 11:28

Re:
Danke Pfefferminz. Du hast recht, mit dem, was du sagst!
Ich hatte bereits eine Beziehung, die wie ein Nest war
allerdings ein Nest, was mich gefangen hielt.
Ich konnte mich zurueck ziehen aber nie alleine sein,
war bedraengt. Und seit dem habe ich einerseits durch die gewohnte staendige Naehe, Angst, alleine zu sein und anderer Seits das ueberschwellende Beduerfnis danach.
Vllt. ist das ein Problem, was mir so sehr im Wege steht.
Ich bin in der Zeit abgestumpft. Emotionen gegenueber.
habe den Wunsch nach Zuneigung und eine gleichzeitige Abneigung,
Meinst du, sowas baut sich wieder auf?

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12. September 2011 um 11:29
In Antwort auf yente_12377269

Lieber Schornsteinfeger...
Ich suche nicht nach etwas, was mich von anderen Frauen abhebt. Ganz unabhaengig davon, dass mein Selbstwert vllt. wirklich etwas angeknackst ist. Das ist allerdings nicht der Grund dafuer, wie ich die anderen Menschen sehe.
Es sind meine Vorstellungen von Moral, Stolz, Wert, Loyalitaet usw.
Ich bin einfach sehr extrem! Das bedeutet, dass ich viele Dinge als extrem ansehe.
Wenn ich mir sehr viele Maedchen angucke (auch welche, die ich bereits kenne o. kannte), fallen mir immerwieder bestimmte Schemen auf. zB. dass die meisten es "brauchen", als "die tollste" zu gelten. Um den hoechsten Rang zu haben, setzen sie verschiedene aber oft gleiche Mittel ein. Die einen sind suess, die anderen sexy, wieder andere nur unschuldig usw.
Alleine schon ein zu kurzer Rock hinterlaesst in mir ueber die Dame, die ihn traegt, ein bestimmtes Bild, mit dem ich einfach keine Sympathie aufbauen kann!
Vllt. weil es mir zu durchschaubar wirkt. Zu triebbehaftet.
Ich meine das auch nicht boese. Auch bei den maennern, welche sich davon leiten lassen, nicht.
Und... auch wenn ich schlechte Laune bekomme, wenn ich eine Horde "Weibsen" laut kichern hoere, wuerde ich ihnen nichts schlechtes tun.
Und auch wenn der Verdacht aufkommt: Nein, es ist kein Neid. Es ist einfach so, dass ich eine andere Lebens und Benehmensvorstellung habe, mich eher den Menschen zuwenden kann, deren "individualitaet" auch nach außen scheint und nicht nur das, was sie vorgeben wollen, zu sein.
Aber hauptsaechlich geht es ja nun um Liebe und um Maenner... ich habe einfach kein Vertrauen. Selbst unabhaengig von anderen Frauen.
Eine gewisse Art von Oberflaechlichkeit besitzt jeder Mensch, vorallem bei der Wahl seines Partners aber es ist nicht so, dass ich 100% der Menschheit verurteile.
Es ist nur so, dass ich viel zu viele Menschen garnicht erst kennen lernen will, weil ich das Gefuehl! habe, sie von Anfang an einschaetzen zu koennen, dazu reichen mir kleine Anhaltspunkte, damit ich mir denke, weiter will ich garnicht erst gehen.....

Aber mal ab von diesem Punkt... ist es generell so,
selbst wenn ich jemanden nett finde und ihn vllt. sogar fuer ehrlich und anstaendig halte...
es kann keine Liebe entstehen. Ob ich will oder nicht.


schön hast du das formuliert.

ich verstehe genau was du sagen willst.
nun, ich denke, es kommt auch immer darauf an, in welchem umfeld man sich bewegt.
ich kenne auch viele von den menschen, die du beschreibst und denke mir dann einfach, das diese menschen, die nach aussen hin soooo besonders toll sein wollen, im inneren ziemlich leer sein müssen, weil sie es so nötig haben sich "darzustellen" oder zur schau zu stellen.

jeder mensch macht im laufe des lebens viele prozesse durch, in denen er reift und wächst.
glaube mir, wenn diese menschen irgendwann mal einen verlust erleiden (nicht materiell! sondern menschlich), verwandeln sich diese (wenn man glück hat) in innerlich gereifte menschen, für die der "schein nach aussen" nichts mehr zählen wird danach.

aber das ist nunmal bei vielen nicht der fall.

ich kann dir nur raten, dir genau die menschen anzusehen und auszusuchen, mit denen du dich umgibst. gleiches gilt für orte.
wenn ich in eine diskothek gehe, wo nur anzugfritzen abhängen und aufgebretzelte frauen mit fett make up im gesicht, dann weißt du doch schon genau, welche art diese menschen sind.
wenn man merkt, das man da nicht "hingehört", dann meidet man solche orte am besten, weil man sich dort niemals wohlfühlen wird und auch niemals menschen kennenlernen wird, die ähnliche wertvorstellungen vom leben haben.
die "anderen" werden nie so sein oder anders denken, sofern sie nicht selbst "dahinter" gekommen sind, das der "schein nach aussen" und das materielle an sich überhaupt nicht wichtig sind.

naja, und das mit deinem selbstvertrauen: ich finde, du kannst doch stolz auf dich sein, so zu denken, wie du denkst, das du noch echte werte hast und ihnen treu bleibst.

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12. September 2011 um 11:38
In Antwort auf ayla_12843766


schön hast du das formuliert.

ich verstehe genau was du sagen willst.
nun, ich denke, es kommt auch immer darauf an, in welchem umfeld man sich bewegt.
ich kenne auch viele von den menschen, die du beschreibst und denke mir dann einfach, das diese menschen, die nach aussen hin soooo besonders toll sein wollen, im inneren ziemlich leer sein müssen, weil sie es so nötig haben sich "darzustellen" oder zur schau zu stellen.

jeder mensch macht im laufe des lebens viele prozesse durch, in denen er reift und wächst.
glaube mir, wenn diese menschen irgendwann mal einen verlust erleiden (nicht materiell! sondern menschlich), verwandeln sich diese (wenn man glück hat) in innerlich gereifte menschen, für die der "schein nach aussen" nichts mehr zählen wird danach.

aber das ist nunmal bei vielen nicht der fall.

ich kann dir nur raten, dir genau die menschen anzusehen und auszusuchen, mit denen du dich umgibst. gleiches gilt für orte.
wenn ich in eine diskothek gehe, wo nur anzugfritzen abhängen und aufgebretzelte frauen mit fett make up im gesicht, dann weißt du doch schon genau, welche art diese menschen sind.
wenn man merkt, das man da nicht "hingehört", dann meidet man solche orte am besten, weil man sich dort niemals wohlfühlen wird und auch niemals menschen kennenlernen wird, die ähnliche wertvorstellungen vom leben haben.
die "anderen" werden nie so sein oder anders denken, sofern sie nicht selbst "dahinter" gekommen sind, das der "schein nach aussen" und das materielle an sich überhaupt nicht wichtig sind.

naja, und das mit deinem selbstvertrauen: ich finde, du kannst doch stolz auf dich sein, so zu denken, wie du denkst, das du noch echte werte hast und ihnen treu bleibst.


Danke meine Liebe. Ich denke, du hast mich da genau richtig verstanden. Was die Orte betrifft... ich meide sie auch.
Und genau das ist, was ich meine. Ich habe einfach erlebt, dass die meisten Menschen dieser Art, von der wir reden, in ihrem Leben nicht viel tiefschuerfendes erlebt haben.
Manche haben sogar soetwas erlebt aber es hat sie in ihrem Innersten nicht erschuettert! Und ich denke, genau diese Menschen sind es dann, von denen ich glaube, sie zu erkennen und von denen ich mich fernhalten moechte und tue. Das Gespraech ist nun ein klein wenig in die falsche Richtung gewandert, obwohl ich die Antworten heir sehr hilfreich finde und sie mich auch direkt ansprechen!
Aber um nochmal einen Stubs zum Hauptthema zu geben...

darf o. kann all das, dem Gefuehlsleben im Wege stehen?
Ich WILL ja etwas anders machen. Ich will! Ich versuche mich zu oeffnen, manchmal sogar etwas zu extrem und ich kann bis zu einem bestimmten Punkt gehen...
aber dann ist schluss. Dann merke ich, dass ich ganz, ganz tief drin eigentlich nichts fuehle.
und durch mehrere solcher Erkenntnissen habe ich langsam echt das Gefuehlt, dass ich soetwas nicht richtig empfinden kann. Besser gesagt, nicht langwierig.
Ist das denn moeglich? Kann es sein, dass man eine Gefuehlslosigkeit hat, was das betrifft?
Eine Schranke, die nicht ueberwindbar ist, weil sie
vllt. sogar angeboren ist? Einfaches innerliches Desinteresse?
Oder hab ich den richtigen Partner vllt. einfach nur noch nicht gefunden?

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12. September 2011 um 11:39

Bestens.

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12. September 2011 um 11:43
In Antwort auf yente_12377269


Danke meine Liebe. Ich denke, du hast mich da genau richtig verstanden. Was die Orte betrifft... ich meide sie auch.
Und genau das ist, was ich meine. Ich habe einfach erlebt, dass die meisten Menschen dieser Art, von der wir reden, in ihrem Leben nicht viel tiefschuerfendes erlebt haben.
Manche haben sogar soetwas erlebt aber es hat sie in ihrem Innersten nicht erschuettert! Und ich denke, genau diese Menschen sind es dann, von denen ich glaube, sie zu erkennen und von denen ich mich fernhalten moechte und tue. Das Gespraech ist nun ein klein wenig in die falsche Richtung gewandert, obwohl ich die Antworten heir sehr hilfreich finde und sie mich auch direkt ansprechen!
Aber um nochmal einen Stubs zum Hauptthema zu geben...

darf o. kann all das, dem Gefuehlsleben im Wege stehen?
Ich WILL ja etwas anders machen. Ich will! Ich versuche mich zu oeffnen, manchmal sogar etwas zu extrem und ich kann bis zu einem bestimmten Punkt gehen...
aber dann ist schluss. Dann merke ich, dass ich ganz, ganz tief drin eigentlich nichts fuehle.
und durch mehrere solcher Erkenntnissen habe ich langsam echt das Gefuehlt, dass ich soetwas nicht richtig empfinden kann. Besser gesagt, nicht langwierig.
Ist das denn moeglich? Kann es sein, dass man eine Gefuehlslosigkeit hat, was das betrifft?
Eine Schranke, die nicht ueberwindbar ist, weil sie
vllt. sogar angeboren ist? Einfaches innerliches Desinteresse?
Oder hab ich den richtigen Partner vllt. einfach nur noch nicht gefunden?


ich glaube, du hast einfach noch nicht den richtigen gefunden.
das ist aber nicht schlimm, denn du hast noch sehr viel zeit.

du wirst das richtige schon empfinden, wenn du auf die richtigen menschen triffst, das kann ich dir sagen.

setz dich selber damit nicht so unter druck und schau, welche interessen du in deinem leben hast und verfolge diese auch. selbstpflege sozusagen, tu dir selber gut und was gutes an und sorge dafür, das es dir gut geht.
nicht soviel grübeln.

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12. September 2011 um 11:48
In Antwort auf ayla_12843766


ich glaube, du hast einfach noch nicht den richtigen gefunden.
das ist aber nicht schlimm, denn du hast noch sehr viel zeit.

du wirst das richtige schon empfinden, wenn du auf die richtigen menschen triffst, das kann ich dir sagen.

setz dich selber damit nicht so unter druck und schau, welche interessen du in deinem leben hast und verfolge diese auch. selbstpflege sozusagen, tu dir selber gut und was gutes an und sorge dafür, das es dir gut geht.
nicht soviel grübeln.


Danke Kakao, du bist lieb. Und ich denke, ich werde deinen Rat beherzigen. Mich erstmal "abregen", auf andere Dinge im Leben konzentrieren und irgendwann habe ich vllt. auch wieder Zeit fuer meinen "Elfenbeinturm" :P
Spaß... dafuer, ueber soetwas nach zu denken.
Also... erstmal andere Ziele!

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12. September 2011 um 14:22

Ja
das stimmt aber ich denke, es gibt einen Unterschied dazwischen, ob man zu sich selbst oder zu anderen ehrlich ist. Wenn es nicht gerade durch etwas schwerwiegendes verhindert wird, dann bin ich zu anderen Menschen ehrlich. Meistens sogar zu ehrlich, wenn mans so nennen will.
Das selbe erwarte ich auch von anderen oder besser gesagt, erhoffe es mir. Zu mir selbst bin ich auch relativ ehrlich aber klar, es gibt auch Punkte, die ich selbst nicht wahr haben will!
Die seh ich dann zwar fuer mich ein aber gleichzeitig streite ich sie gedanklich auch gerne mal ab. So wie jeder eben.
Das gestehe ich auch anderen ein. Wenn man andere Menschen damit nicht aus uneinsichtiger, egoistischer weise verletzt, finde ich, sollte jeder auch seine "Schattenseiten" haben duerfen und auch sich selbst manchmal etwas vormachen duerfen. Aber sobald andere halt im Spiel sind,
muss auch an diese gedacht werden, das ist denke ich klar.
Also erwarte ich in diesem Punkt nichts, was ich selbst nicht geben kann.
Danke fuer deine Kommis.

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