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Wer seinen Partner liebt

21. März 2011 um 7:49

geht fremd.

Da ich schon oft Geliebte war (aus Leidenschaft) kann ich sagen, dass ein Mann oder eine Frau, die ihren Partner loswerden wollen, nicht fremdgehen, sondern sie trennen sich einfach. Wer aber fremdgeht, liebt seinen Partner eigentlich. Nur sind Defizite da, die er/sie ausgleichen möchte. Deshalb kommt dann eine Geliebte bzw. ein Geliebter ins Spiel. Diese dritte Person hält die anderen beiden Parteien zusammen. Deshalb hab ich auch kein schlechtes Gewissen Geliebte zu sein. Ganz im Gegenteil: Ich bin der Meinung, ich tue etwas Gutes.

Schade nur, dass das Viele von Euch nicht kapieren. Es wird hier immer über die Geliebte geschimpft. Die Geliebten selbst machen sich Hoffnung, den Betrüger für sich ganz zu gewinnen und kapieren einfach nicht, dass sie die beiden Parteien zusammen halten.

Ergo: Wer eine Beziehung will, der suche sich einen freien Partner. denn ein Betrüger/eine Betrügerin wird in der Regel nicht seinen betrogenen Partner verlassen. Er/sie betrügen aus LIEBE.

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21. März 2011 um 10:25

Schwachsinn
Wenn ich das lese kiege ich das Kotzen. Denn bei vielen auch bei mir, war es so das ich mich danach als es aufflog , mich getrennt habe. Mit Liebe und Respekt hat Fremdgehen nichts zu tun. Lüg dir nur die Tasche voll damit du kein schlechtes Gewissen bekommst. Viel Spaß beim Ehe zerstören.

nuddlz

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22. März 2011 um 21:41

Zustimmung - nicht ganz @all
Ich kann dir im Großen und Ganzen nur zustimmen.

Deine Aussage allerdings,eine Demütigung zu erfahren,indem man sie nicht erfährt,kann ich nicht teilen.
Das wäre für mich nur der Fall,wenn "alle es wissen - nur der/die Betrogene nicht".

Es grüßt dich Linessa

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23. März 2011 um 11:25

...
Naja - die Beiden müssen es ja wissen

Spaß beiseite - das würde ja nur zum Tragen kommen,wenn die Angelegenheit auffliegt.
Ansonsten bin ich der Meinung,dass auch betrügen menschlich ist - warum etwas passiert,sollte man immer von allen Seiten beleuchten.
Und die Sache mit den Defiziten im ursprünglichen Beitrag ist schon oft ein Grund.
Wie wer das dann handhabt,liegt an vielen Dingen.

Ich bin der Meinung,da gibt es nicht nur Schwarz-Weiß - das hat unendlich viele Grauschattierungen.
Allerdings sehe ich es auch als Fakt - man betrügt seinen Ehepartner nicht,weil man ihn liebt - sondern weil man ihn NICHT mehr liebt!

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23. März 2011 um 12:24

Arghhh...
... Schwarz-Weiß-Malerei, so einfach ist es nicht.

Ich bin leider und unabsichtlich eine Zeit lang auch so etwas Ähnliches, wie eine Geliebte gewesen. Ich bin nicht nur seine beste Freundin, ich bin die Frau, die er liebt. Sie mag er sehr, sie passen sehr gut zusammen - gleiche Interessen etc., sie liebt ihn über alles und sie war "vor mir da". Deshalb möchte er mit ihr alt werden.

Er respektiert sie auf seine Art und Ich respektiere seine Entscheidung unabhängig davon, ob ich sie nachvollziehen kann. Es ist sein Weg, den muss er gehen...

Wie du siehst: "Gottes Wege sind unergründlich."

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23. März 2011 um 12:52

@cefeu
"Dein Kerl mag seine Frau vielleicht begehren, sie mag ihm nützlich sein, er mag sich eine lange Zukunft mit ihr vorstellen, aber Liebe? Quatsch mit Soße."

Damit meinst du nicht meinen Beitrag, oder?

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23. März 2011 um 15:04

Weil...
... du mich dann falsch verstanden hast.

Ich schrieb ja schon, dass er sie nicht liebt

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23. März 2011 um 18:41

@cefeu
In den meisten Fällen kommt erst das Begehren,aus dem durchaus Liebe werden kann!
Manchmal bleibt es beim bloßen Begehren - aus welchen Gründen auch immer.
Das sollte man für sich selber erkennen können!

Denn wenn man sich kennenlernt,kann man nicht gleich lieben - denn Liebe gilt der ganzen Person,nicht nur den Äußerlichkeiten.Und die Person als Ganzes lernt man mit all ihren Facetten erst mit der Zeit kennen.

Für mich bedeutet Liebe,dass man den anderen glücklich sehen möchte,Fürsorge,Achtung,Zärtli chkeit schon im Denken.
Dass man sich vor diesen Menschen stellt,wenn ihm Böses droht,damit es ihn nicht trifft.
Es bedeutet für mich die Überlegung,mein Leben für ihn geben zu wollen - und abzuwägen,ob in dem Fall der Schmerz,mich dadurch zu verlieren,für denjenigen nicht größer sein könnte.

Sicher kann man Liebe für jemanden empfinden und trotzdem entscheiden,dass man nicht offiziell miteinander Leben kann!
Die Gründe dafür können durchaus profan sein(wie du schon angeführt hast) - materielle Dinge,der soziale Status,Bequemlichkeit,Angst vor dem absoluten Umbruch.
All diese Dinge finde ich menschlich - denn wir haben ja nun mal den Kopf zum Denken.
Nur ein "kopfloser" Denker würde ohne Überlegung alles hinwerfen.
Ich denke,ab einem gewissen Alter gehen da Lebenserfahrung und Intelligenz Hand in Hand - und man handelt doch mit mehr Bedacht.
Von Vielen wird dieses als ablehnungswürdig gesehen.
Sicher muss man sich das Ganze nicht schönreden - wenn man betrügt,dann möchte man alles behalten,was man hat und das Schöne dazu nehmen.
Egoismus.

Manchmal würde aber ein Bruch mit allem für alle Alles zerstören.

Ich bin immer vorsichtig mit der Verurteilung der Handlungsweisen anderer Menschen.
Denn Liebe kann Jeden treffen - auch wenn du nicht danach suchst.

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24. März 2011 um 9:47

JA
In meinem Fall und aus meiner Sicht hast du Recht

LG zurück

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24. März 2011 um 16:13

Doch - man kann seine/n Geliebte/n lieben!!!
Vorausschicken möchte ich,dass ich im Folgenden von einer "alten" Ehe/Partnerschaft spreche.
Die Gründe,warum man auch in einer relativ jungen Partnerschaft seine/n Geliebte/n lieben kann,sind ganz andere.

Als Erstes war die Partnerschaft:
gemeinsame Ziele - Aktivität - "Aufbau".
Dann kommt oft die lange "Zeit der Kinder".
Eine Partnerschaft bekommt ganz andere Schwerpunkte,verändert sich gravierend,wenn Kind/er da sind.

Ist diese Zeit vorbei,dann kommt es ganz darauf an,wie sich die beiden Menschen in der Partnerschaft entwickelt haben oder sich weiter entwickeln.

Beispiel:
Sie bleibt "Nur-Mutter" - lebt weiter mit den Kindern,die erwachsen sind,lässt nicht los,macht sie weiter zum Mittelpunkt ihres Lebens.
Hat kein Interesse an Hobbies,Weiterbildung,wirklich es Eigenleben und schon gar nicht an der täglichen Arbeit und den eventuellen Hobbies ihres Partners.
Sex - nein danke!Was nicht abfällig gemeint ist,da die Wechseljahre vielen Frauen eine kleine Privathölle bescheren.
Sie ist zufrieden mit dem,was in ihrem Leben vor sich geht und möchte nicht aktiv werden,irgendetwas verändern.

Er dagegen hat EIN Ziel erreicht - den Kindern ins Erwachsenenleben geholfen und denkt nun wieder an sich:
ist aktiv,hat Interessen,Hobbies,setzt sich neue Ziele,hat noch Träume.
Auch die Libido ist noch nicht auf Null gesunken,er gibt sich mit dem zufrieden,was für ihn @home ab und an noch abfällt,da er auch Verständnis für die Wechseljahre seiner Partnerin hat.

"Gegenpaar":
Ebenfalls die Kinder im eigenen Leben,er ist zufrieden,liebt seine Arbeit,will seine Ruhe,genießt es,entspannt "alt zu werden".Hat sein Ziel erreicht.
Sie hat ihren "Job" als Mutter soweit hinter sich,dass sie wieder an sich denken kann.Sie ist der aktive Part,hat Interessen,die sie jetzt verfolgen kann,ist kontaktfreudig,setzt sich neue Ziele,hat noch Träume.

Begegnen sich diese beiden aktiven Teile aus verschiedenen Partnerschaften nun und haben auch noch gleiche Interessen,die Chemie stimmt zwischen ihnen,dann kommt man sich gern näher,ist interessiert am Anderen.

Daraus kann sich etwas Großes entwickeln.

Und da die beiden "inaktiven" Partner ja quasi ein Eigenleben führen -wie auch die aktiven Teile - fängt man in der außerehelichen Beziehung an,das Leben miteinander zu teilen.
Dazu gehören viele Gepräche - die die heutigen Kommunikationsmöglichkeiten möglich machen - über die Gedanken,die man sich macht,über "Gott und die Welt",Sorgen geschäftlicher wie privater Art,man holt sich gegenseitig Rat,lacht zusammen,teilt Hobbies.
Dass Zärtlichkeit und körperliche Liebe auch eine Rolle spielen,ist klar,denke ich.
In so einer Beziehung ist dann jemand da,der an dich denkt,sich um dich sorgt(nicht nur als Geldverdiener,der ausfallen könnte),der dich mal verwöhnt,weil er sehen möchte,dass du dich freust - jemand,der dir den Tag schon schön macht,wenn du die Augen aufschlägst und deine Gedanken zu demjenigen wandern.
Da ist jemand, der DICH meint - als Person.

Gemeinsam in Urlaub fahren ist oft nicht das Problem - aber in meinen Augen nicht das Ausschlaggebende.

Geliebte widmen ihre/r/m Geliebten oft ein größeres Maß an Zeit als der täglichen Partnerschaft.
Die mentale Verbundenheit lässt sie im Anderen so präsent sein,dass sie mit in den häuslichen Alltag einfließen.
Es ist nicht die Zeit,die so offensichtlich @home verbracht wird - oft sind die Partner nur körperlich anwesend.

Ein Psychologe hat einmal zu mir gesagt:
"Es gibt Menschen,die führen eine glückliche "Ehe" mit dem geliebten Partner neben der Ehe".

Jetzt wirst du sagen "Und warum trennt man sich dann nicht?"
Die eventuellen Gründe haben cefeu und ich schon angeführt.

"...Liebe WILL nicht - Liebe IST..."
"...ich liebe dich,weil du bist wie du bist..."

Jemanden zu lieben bedeutet für mich - es gibt für mich nicht
"Alles oder Nichts" - ich respektiere die Ängste des Menschen,den ich liebe,seine Gründe,keinen Umbruch zu wagen.

Das Pflänzchen Liebe gedeiht in der "Sonne der Verborgenheit" oft viel besser als im "offiziellen Tageslicht"!




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24. März 2011 um 16:19

P.S....
Die Bibel möchte ich in keinem Fall bemühen - da ich nicht an sie glaube.
Dass Betrügen keine schöne Tat ist,sollte allen klar sein.
Ich wollte mit meinem Beitrag die "Neben-Partnerschaft" nicht als gutes Werk propagieren - nur erklären,dass es dort Liebe geben kann.
Nicht nur Begehren.

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