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Wer kann mir helfen? Diagnose auffälliger psychischer Störung.

11. Juli 2013 um 22:41

Mittlerweile habe ich an vieles gedacht und würde einfach gerne endlich mal in eine Schublade gesteckt werden.

Es wird sicher etwas komplex:

Zu mir: Meine Mutter hat einen liebevollen, engen Kontakt zu mir gehabt.
Mein Vater war sehr kalt, distanziert, emotional unzugänglich. Ignorierte mich sehr.

Möchte nun einige Symptome meiner Kindheit beschreiben:

Ich habe früher als Kind stundenlang meinen Kopf auf mein Kopfkissen geschlagen. Mir war immer alles zuviel. Innerhalb einer Gruppe schottete ich mich total ab. Ich habe keinerlei positive Gruppenerfahrungen, habe mich immer sehr eng an eine einzige Person gebunden, mich mit dieser symbiotisch abgeschottet.

Noch heute funktioniere ich innerhalb einer Gruppe sehr schlecht. Ich kann kaum lachen, Emotionen zeigen, locker sein. Für mich ist das alles sehr stressig. Bin sehr gern allein.

Habe eine lange Psychoanalyse hinter mir. Habe an alle möglichen Diagnosen gedacht: Narzisst, Borderliner, Autist.
Ich möchte endlich wissen, was mit mir nicht stimmt.

Ich habe im analytischen Bereich (Mathe) extreme Defizite. Im sprachlichen Bereich bin ich begabt. Ich war in der Schule immer die, die Antworten geben konnte, wenn keiner sich melden konnte. Während ich bei Fragen, die einfach zu beantworten waren überhaupt nicht antworten konnte.

Ich habe eine lange Beziehung hinter mir, wo aber jeder sehr autonom lebte, alles mit viel Rückzug verbunden war.

Meine letzte Beziehung habe ich, weil mir alles zu nah war, beendet. Das ist schon oft passiert.

Habe an Depressionen gelitten, bin durch Antidepressiva irgendwie gruppenfähiger geworden. Das Rückzugsbedürfnis ist nicht mehr so stark.

Ich bin hypersensibel. Weiß immer sofort wie es den Menschen geht, kann sehr schnell sehr genau Charaktere einstufen.
Habe einen extrem hohen IQ.

Ich weiß nicht, ich fühle mich oft wie vom Mars, wobei sich vieles von den Symptomen schon relativiert hat.

Ich fühle mich oft wie der Steppenwolf neben der Lebensbühne, wie im Schatten stehend. Ich bin wirklich sehr gerne allein und habe mich früher nach einem Arbeitstag extrem zurückgezogen. Dieses Kopfschlagen hat so im Alter von 23 aufgehört.

Ich will wissen was ich habe. An wen kann ich mich wenden?



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11. Juli 2013 um 22:44

Und:
Mein Therapeut damals hat mit einer Diagnose nicht so rausgerückt. Er war immer der Meinung, dass man einfach nicht so kategorisieren kann. Er meinte, dass es Jahre an Arbeit bedarf z.B. einen Narzissten kategorisieren zu können. Von der Seite aus ist also nichts zu erfahren.

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11. Juli 2013 um 23:21


Du bist einfach anders und wir alle sind hoffentlich anders, als unsere mit Menschen.
Das was Dir scheinbar bis zu diesem Tage niemand sagen konnte, ist "Du bist genauso wie du sein solltest, Du bist gut so wie Du bist".
Die Annahme, dass alle anderen so sind wie es sein sollte, nur man selbst nicht liegt meist einem relativ hohen IQ zugrunde, den Du ja selbst kennst.
Das eigene Verhalten wird immer und immer wieder durchdacht und verglichen.. aber genau, darin ergibt sich die Problematik. Denn kein Mensch ist "nur" das, was er nach außen hin repräsentiert.
Was Dir gut tun würde, wäre etwas weniger nachzudenken. Ich weiß.. das ist leichter gesagt als getan, jedoch gibt es gute Wege das zu bewerkstelligen. Mir persönlich hat (so banal es auch sein und klingen mag) "Halt die Klappe Hirn, sonst kriegst du eins mit dem Wattestäbchen." (Homer J. Simpson) extrem geholfen, denn jedes Mal, wenn ich mir in Gedanken das vorgesagt habe, habe ich einerseits größtenteils vergessen was ich zuvor dachte und andererseits ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Und nach und nach wirst Du merken, dass das Leben viel einfacher erscheint.

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12. Juli 2013 um 1:57


was willst du hören?
das du ganz normal bist?
da ist nix auffälliges...

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12. Juli 2013 um 4:26

Ich kenne das problem genau und ich kann d dir helfen
ich kenne das problem und ich weiß was du brauchst

alles was du brauchst findest du im supermarkt

1 baguette, 1 kopfsalat, mozarella, tomaten, 1zwiebeln, quark, gurken, kräuter für den quark, (oder zutaten nach wahl)
pfeffer und salz

dann schneidest du das baguette in der mitte durch belegst einen teil mit allen zutaten (den quark machst du mit kräutern an und gibst ihn nach belieben drüber
darüber kommt noch pfeffer

dann musst du den anderen teil des baguettes wieder oben drauf legen fertig!!! voila!!!

und setzt dich vor den tv (im schlechtesten fall vor den tv) und ist das ganz auf.

fertig!!!

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12. Juli 2013 um 9:52

Ich finde..
Also mein Eindruck ist, dass du all diese "Macken" und Probleme die du beschreibst kultivierst und daran fest hältst, weil es dich von anderen abhebt und zu etwas "besonderem" macht...

Krallst du dich daran fest um nicht "normal" und wie alle anderen zu sein? Versuch doch mal, das alles los zu lassen

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12. Juli 2013 um 17:23

Danke allen für die Denkanstöße!
Eigentlich habe ich mich auch versucht einfach so zu nehmen wie ich bin. Habe versucht die Vorteile zu sehen.
Dann bin ich aber beruflich auf einen Kollegen getroffen und der hat anscheinend ein Gespür dafür in welche Kerbe man hauen muss.
Sprich, wenn ich z.B. Rückzug suche wird mir das zum Vorwurf gemacht, er spürt, dass ich in einer bestimmten Konstellation sehr unsicher bin (meist im Dreiergespann). Dann habe ich ganz starke Rückzugstendenzen, weil ich mich total ausgeschlossen fühle.

Naja, und im Zuge dieser beruflichen schwierigen Situation kam mir dann die Idee, warum ich nicht so funktionieren kann wie die Anderen eben auch und da kam wieder der Wunsch auf normaler agieren zu können.

Ich werde versuchen wieder mehr meine Mitte zu finden. Ich bleib so wie ich bin und vielleicht mache ich bald nochmal eine Gruppentherapie, einfach um Gute Erlebnisse innerhalb einer Gruppe sammeln zu können.

Dank allen, ich werde mir die Antworten einfach mal öfter durchlesen.

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12. Juli 2013 um 21:36
In Antwort auf louise_12766891

Ich finde..
Also mein Eindruck ist, dass du all diese "Macken" und Probleme die du beschreibst kultivierst und daran fest hältst, weil es dich von anderen abhebt und zu etwas "besonderem" macht...

Krallst du dich daran fest um nicht "normal" und wie alle anderen zu sein? Versuch doch mal, das alles los zu lassen


Stimmt, sie sollte versuchen sich davon zu lösen.....

@liliane009
Du zählst hier Eigenschaften über dich auf, die dir, so scheint mir, an dir selbst nicht gefallen...das hackt natürlich nochmal an deinem Selbstbewusstsein..dann siehst du wieder Fehler in dir, die dich anders als alle anderen machen. Das ist wie ein Teufelskreis. Du kannst versuchen, dich davon zu lösen, indem du gegen diese Ängste vorgehst. Du sagst, du kapselst dich von Gruppen ab. Du bist aber auch gern alleine. Du könntest z.B. in irgendein Sportverein, indem du viel Kontakt zu anderen Menschen hast und erlebst, was es heißt ein "Team" zu sein. Dann merkst du irgendwann, dass du auch ein Teil einer Gruppe sein kannst, in der du auch gebraucht wirst. Oder bei der Arbeit, kannst du dich mit Arbeitskollegen im Team absprechen, Aufgaben verteilen.etc. Je nach deinen Möglichkeiten, Alter, Gegebenheiten!

Du kannst, etwas an dir verändern, wenn du das möchtest!
Versuche doch lieber Gemeinsamkeiten zwischen dir und anderen zu sehen, statt immer die Unterschiede!

Auch kann man die Hypersensibilität ändern, indem man sich selbst mehr schätzen lernt.

Du sagst, du lebst im Schatten, in einer Lebensbühne,
aber das verursachst du ja selber, du bist dir selbst ein Hindernis.

Ganz egal, was andere denken. Du brauchst nicht so zu sein, wie andere dich gerne hätten. Es gibt keine Normwerte, wie du zu sein hast.. Sei so, wie du zufrieden mit dir und deinem Umfeld bist. Versuche nicht die Eigenschaften in den Vordergrund zu stellen, die dich von anderen unterscheiden oder dich anders machen.

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12. Juli 2013 um 22:33

Also wenn du meine nummer willst
also wenn du mal ein date willst melde dich......meine kontaktanzeige is auch in dieser rubrik greetz *g*

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12. Juli 2013 um 23:20

Das geht mir genauso wie dir. Einzelgänger beziehen daher ihre Kraft!!!

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13. Juli 2013 um 14:31

Pacjam,
Dein Posting IST ein Angriff!

Warum nur habe ich den Eindruck, dass Du genau zu dem Personenkreis gehörst, der genüsslich bei jedem Menschen die Schwächen auslotet, damit er anschließend genau da draufhauen kann, wo es besonders weh tut? Ein derartiges Verhalten zeugt von enormen charakterlichen Defiziten.

Lies Dir doch bitte noch einmal Deinen letzten Satz durch und frag Dich, ob Du selbst "normal" bist, wenn Du so mit anderen redest...

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13. Juli 2013 um 18:37

Ach
das war ein spass ^^ reg dich halt künstlich auf .......ausserdem sollte es auch komplimentartig sein

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13. Juli 2013 um 23:22

"Die Gründe für die Sozialphobie inkl. Näheproblem liegen auch glasklar auf der Hand."
Die da waeren?

Und was regst du dich ueber die Krankheit so auf? Dich betrifft sie doch nicht - und wahrscheinlich wirst du niiieee mit einem Menschen, der betroffen ist, etwas zu tun haben. Das ist ja der Clue an der Krankheit

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14. Juli 2013 um 0:41

Hey was wird das denn
eine hetzkampagne

ich bin kein psycho ich bin psychisch agil und flexibel

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14. Juli 2013 um 1:00

Pacjam
Bei deinem Aussehen bleibt dir wohl nix anderes übrig als hier, wie immer, auszuteilen. Ernst nehmen kann dat doch keiner mehr.
Bedauerlich. Gähn, es wird echt so öde. Aber da es ja für dich normal ist pro Tag ne Flasche Wein zu konsumieren wundert einen ja nix mehr.

Leute, einfach überlesen. Der Typ hat doch echt keine guten Ideen mehr.
Wer es so nötig hat auf Werdegang... herumzupochen, sollte sich doch echt mal fragen, ob da nicht tiefgreifende Komplexe im Spiel sein könnten.

Good night.

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