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Wer ist glücklich in seiner Beziehung?

29. März 2016 um 11:43 Letzte Antwort: 1. April 2016 um 11:23

Hallo zusammen,

da ich gerade vor einer Trennungsentscheidung stehe, geht meine Frage an alle langjährigen Paare.

Ist das vielleicht sogar normal, sich regelmäßig, so 1-2 mal in Monat heftig zu streiten, Respektlosigkeit, froh zu sein wenn der andere nicht da ist, kaum noch das Bedürfnis nach Sexualität mit ihm zu haben?

Es ist ein auf und ab und es gibt auch noch wenige schöne, harmonische Momente. Vielleicht ist das ja auch nur eine Phase, Midlife-crisis oder beginnende Wechseljahre. Ich war schon so lange nicht mehr glücklich in dieser Ehe. War ich es überhaupt einmal?

Ich sehne mich so nach mehr Harmonie, mehr Lust und Leidenschaft, Innigkeit und Intimität, mehr reden und lachen, mehr Abenteuer, mehr Romantik, aber kann mir das mit meinem Mann alles nicht mehr vorstellen und weiß in meinem tiefsten inneren, dass es mit ihm nicht möglich ist.

Gibt es diese langjährig glücklichen Beziehungen überhaupt oder ist das alles zu viel verlangt und nur ein Traumschloß? Wer hat sich von Euch getrennt und sein Glück gefunden oder wer hat sich getrennt und es bitter bereut?

Ich freue mich auf jede Meinung und den Austausch.

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29. März 2016 um 12:13

Ich
ich bin glücklich in meiner Beziehung.

Ja, wir streiten uns regelmässig. So richtig mit fliegenden Fetzen und Worten, die andere wahrscheinlich respektlos finden würden - wir sind aber beides keine Menschen, die in dauernder Harmonie leben möchten und beides keine Menschen, die Streit per se als etwas negatives ansehen.
Ich denke eher, unsere Beziehungen hätte nicht ein Jahr, geschweige denn über 15 Jahre gehalten, wenn wir uns nicht regelmässig streiten würden

Froh, wenn der andere nicht da ist... ja, für begrenzte Zeit machen wir das regelmässig. Ich bin gerade eine Woche allein, Mann, Kind, Hund sind bei Schwiegermami... herrlich. Klar vermisse ich sie, aber mal für eine Woche Auszeit von allem - finde ich dennoch unbezahlbar. Gibt es natürlich so auch für meinen Mann, dass er allein wegfährt oder allein zu Hause ist - und selbstverständlich auch gemeinsamen Urlaub.

Sexualität und Leidenschaft - nun, da haben wir uns all die Zeit darum gekümmert, dass das nicht bzw. nur kurzzeitig abflacht - genauso wie auch die Gefühle füreinander und Reden und Lachen und Abenteuer etc.

Aus miteinander wird leicht nebeneinander - wenn man sich nicht darum kümmert. Tun wir aber - und deswegen: ja, es gibt langjährige glückliche Beziehungen. Aber nach meiner Meinung und Erfahrung sind das die, die das nicht für ein Perpetuum Mobile halten, sondern als etwas verstehen, was man ganz regelmässig wieder "aufzieht".

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29. März 2016 um 13:11

Frauen entwickeln sich weiter
Männer meistens nicht
Vielleicht liegt es wirklich an der Hormonumstellung.
Meiner Mama geht es nämlich ähnlich und eine Bekannte von ihr beklagt ähnliches!

Vielleicht hilft dir das ja weiter, du bist nicht alleine!

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29. März 2016 um 19:37

Danke...
für Eure wertvollen Beiträge und Geschichten.

@avarrasster Ich finde Streit auch nicht schlimm und wenn mich was stört, möchte ich das auch äußern. Er fühlt sich dann immer wahnsinnig angegriffen und wird laut, ungerecht und respektlos

@papicha das stimmt, als wir uns kennengelernt haben, waren wir uns recht ähnlich und haben uns gut ergänzt, ich habe mich ihm stark angepasst (mache ich heute nicht mehr), ich denke und bin heute nicht mehr so negativ wie damals und versuche in allem das Positive zu sehen und nicht so viel zu schimpfen (er ist so geblieben)
Ich beobachte das auch, dass viele Paar einen eher unharmonischen Eindruck machen und sich in der Ehe wohl arrangiert haben, aber dennoch gibt es noch vereinzelt ein paar Paare, die sehr glücklich wirken und ich möchte eins von denen gerne sein

@klugschisser, naja aus irgendeinem Grund haben Deine Beziehungen dann ja auch geendet, oder?

@vervlyn
Mein Mann ist auch cholerisch und ich weiß selbst nach 16 Jahren nicht damit umzugehen. Wie machst Du das?
Seine aufbrausende Art hat so viel kaputt gemacht, er hat sich bspw. bei einer Familienfeier lauthals über seinen Tischplatz aufgeregt und beim Essen mit meiner Chefin sich lauthals über das Flüchtlingsthema in Rage geredet und gar nicht gemerkt, dass er 15 Minuten Monologe hält und alle schon peinlich berührt und betreten schweigen.In solchen Momenten verachte ich ihn einfach nur und ich schäme mich dann auch für ihn!

@luna-purple
grundsätzlich mag ich es schon gerne harmonisch und er regt sich leicht und schnell auf, wir hatten schonmal eine Paartherapie. Das war vor 5 Jahren als ich herausfand, dass er vor der Ehe fremdgegangen ist. Das hat bewirkt, dass wir weiter zusammen bin, und ich die meiste Zeit unglücklich bin. Ich kann und will ihn nicht mehr so akzeptieren wie er ist und kann ihn ohnehin nicht ändern, da nützt auch keine Paartherapie.

Das positive an unserer Ehe ist für mich die gemeinsame Sorge für unsere Tochter, wir kümmern uns zusammen um unser Haus, die Kinderbetreuung, die Arbeitsteilung und, dass ich die Möglichkeit habe meinem Job nachzugehen. Das funktioniert für mich gut, außer, dass meine Tochter unter der Streitereien leidet und wir unterschiedliche Erziehungsauffassungen haben.
Klingt schlimm, oder?

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30. März 2016 um 0:10

Wie schön!
freut mich sehr für dich wünsche euch beiden weiterhin noch viel Glück. viele paare sollten sich mal ein Vorbild an euch nehmen.. manche Menschen akzzeptieren es nicht, wenn mal nicht alles super läuft, manchmal ist man unzufrieden, wütend usw aber die Balance muss stimmen.

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30. März 2016 um 7:58
In Antwort auf yua_12765564

Danke...
für Eure wertvollen Beiträge und Geschichten.

@avarrasster Ich finde Streit auch nicht schlimm und wenn mich was stört, möchte ich das auch äußern. Er fühlt sich dann immer wahnsinnig angegriffen und wird laut, ungerecht und respektlos

@papicha das stimmt, als wir uns kennengelernt haben, waren wir uns recht ähnlich und haben uns gut ergänzt, ich habe mich ihm stark angepasst (mache ich heute nicht mehr), ich denke und bin heute nicht mehr so negativ wie damals und versuche in allem das Positive zu sehen und nicht so viel zu schimpfen (er ist so geblieben)
Ich beobachte das auch, dass viele Paar einen eher unharmonischen Eindruck machen und sich in der Ehe wohl arrangiert haben, aber dennoch gibt es noch vereinzelt ein paar Paare, die sehr glücklich wirken und ich möchte eins von denen gerne sein

@klugschisser, naja aus irgendeinem Grund haben Deine Beziehungen dann ja auch geendet, oder?

@vervlyn
Mein Mann ist auch cholerisch und ich weiß selbst nach 16 Jahren nicht damit umzugehen. Wie machst Du das?
Seine aufbrausende Art hat so viel kaputt gemacht, er hat sich bspw. bei einer Familienfeier lauthals über seinen Tischplatz aufgeregt und beim Essen mit meiner Chefin sich lauthals über das Flüchtlingsthema in Rage geredet und gar nicht gemerkt, dass er 15 Minuten Monologe hält und alle schon peinlich berührt und betreten schweigen.In solchen Momenten verachte ich ihn einfach nur und ich schäme mich dann auch für ihn!

@luna-purple
grundsätzlich mag ich es schon gerne harmonisch und er regt sich leicht und schnell auf, wir hatten schonmal eine Paartherapie. Das war vor 5 Jahren als ich herausfand, dass er vor der Ehe fremdgegangen ist. Das hat bewirkt, dass wir weiter zusammen bin, und ich die meiste Zeit unglücklich bin. Ich kann und will ihn nicht mehr so akzeptieren wie er ist und kann ihn ohnehin nicht ändern, da nützt auch keine Paartherapie.

Das positive an unserer Ehe ist für mich die gemeinsame Sorge für unsere Tochter, wir kümmern uns zusammen um unser Haus, die Kinderbetreuung, die Arbeitsteilung und, dass ich die Möglichkeit habe meinem Job nachzugehen. Das funktioniert für mich gut, außer, dass meine Tochter unter der Streitereien leidet und wir unterschiedliche Erziehungsauffassungen haben.
Klingt schlimm, oder?

Hm, was nun...
wenn Du ihn sowieso nicht mehr akzeptieren kannst und willst - wozu dann die Frage, wie man mit einem cholerischen Menschen umgeht?

Falls Dich die Antwort dennoch interessiert:
1. man braucht die Fähigkeit, nicht persönlich zu nehmen, was nicht persönlich ist. Wenn er seinen Aussetzer hat, dann hat das mit Dir im Grunde nichts zu tun, das was Du als Angriff auf Dich empfindest ist nur sein geplatztes Überlaufventil. Du stehst halt dort, wo es hinsprudelt, aber es gilt nicht Dir. Tritt einen Schritt zur Seite und warte, bis es durch ist.
2. Triffst Du seine Entscheidungen? Bestimmst Du, was er wann sagt? Lebt Ihr also in einer permanent dominant / devoten Beziehung? Nein? Wieso schämst Du Dich dann für seine Handlungen, wenn Du sie nicht entscheidest, nicht bestimmst, nicht kontrollierst - und damit nicht dafür verantwortlich bist?

Nein, ändern kannst Du ihn nicht. Dazu hast Du auch nicht mal im Ansatz das Recht. Nur verstehe ich Deine Frage/n irgendwie nicht, wenn Du mit IHM nicht mehr klar kommst ist die Frage, wie man Beziehungen gestaltet, doch völlig obsolet.
Selbst wenn man mit einrechnet, dass einem an einem Menschen, den man (gerade oder generell) nicht mag, die "schlechten" Seiten förmlich ins Auge springen, wohingegen die "guten" Seiten unsichtbar werden. Gleiches gilt auch für Situationen. Wir manipulieren uns (meistens) selbst an dieser Stelle. Unbewusst, aber sehr effektiv.

Im übrigen, Streit ist bei uns wie gesagt auch oft "laut" und "respektlos" ist da eine ziemliche Definitionsfrage. Wir empfinden das nicht so, aber die gleichen Worte in der gleichen Tonlage zu Dir gesagt - würden bei Dir vielleicht / wahrscheinlich respektlos ankommen.

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30. März 2016 um 9:08

Also mir geht es gut
und ich fühlte mich schon nach wenigen Monaten bestens aufgehoben in meiner Beziehung. Nach mehreren Jahren ist das immer noch so und deshalb heiraten wir auch demnächst. Keine Ahnung, wann unser erster ernsthafte Streit kommen wird.

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30. März 2016 um 10:55


Ich denke, man weiss intuitiv genau ob und wann man sich besser trennen sollte.
Ob man danach sein Glück findet? Da gibts keine Garantie. Aber eigentlich kann man sich an so einem Punkt der Beziehung wie du ihn schilderst nur noch verbessern.
Nach einer katastrophalen Vorbeziehung lebe ich jetzt seit fünf Jahren in einer sehr glücklichen Beziehung, nächsten Monat heiraten wir.
Habe den Schritt damals nicht bereut. Musste mich aber aktiv frei von altem machen und für neues öffnen sonst hätte ich keine glückliche neue Beziehung eingehen können.

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30. März 2016 um 11:28

Glücklich in eine langjährige Beziehung
Hallo Lichtblick
ich kann nur von meine Seite aus berichten das ich tatsächlich sehr glücklich in meiner Beziehung bin.Immerhin schon über 35 Jahren!
Es war nicht immer so, es war eine langjährigen Prozess. Es gibt immer wieder Phasen in eine Beziehung. Mal ganz hoch, mal tief trüb und manchmal plätchert es nur so vor sich hin. wichtig ist, im Kontakt zu deine Partner zu stehen.
Schmetterlinge fliegen schon seit einer ewigkeit nicht mehr. Das heißt aber nicht das es keine Leidenschaft gibt. Im Gegenteil, eben dadurch das wir uns so gut kennen und uns so vertraut sind erleben wir uns auf sehr hohem Niveau.
Mit ein neuer Partner ist selbstverständlich am Anfang alles Toll, neu, spannend...aber dieser Zustand ist nicht von dauer.
Du klingst unglücklich. Hat es einen Anlass gegeben das du jetzt eine Trennung in erwägung ziehst?
Wenn es nur die Eintönigkeit die sich eingeschlichen hat, spreche mit deinen Mann darüber. Gemeinsam können ihr die alten Liebe wieder aufleben lassen.
Wenn es so ist das ihr bereits so weit auseinander bewegt haben das eine gemeinsames Leben weder für dich noch für dein Mann bestrebenswert ist, dann muss du die konzequence daraus ziehen und dich trennen. Halte aber vitte vor Auge das kein Mensch ist perfekt. Du kannst mot die "macken" deines Manns umgehen und umgekehrt. Ob das mit ein neuer Partner so ist bleibt abzuwarten. Eine Garentie dafür gibt es nicht.

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30. März 2016 um 12:27

Venusfinsternis
Ich schätze Dich sehr, auch mal von einer Frau zu hören dass es nicht immer gleich bleiben kann, dass auch der Sex nachlässt und man wieder auf neues kommen muss, um glücklich zu sein. Doch sich immer wieder zu trennen, wenns nicht mehr klappt und wieder was neues suchen, das kann sich Frau leisten, die Männer sind finanziell oft noch über Jahrzehnte an Unterhaltszahlungen gebunden, die bei mehreren Kindern oft eine große Belastung ist und er somit gerne auf eine weitere Beziehung verzichtet.

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30. März 2016 um 13:03
In Antwort auf knuddelbaer10

Venusfinsternis
Ich schätze Dich sehr, auch mal von einer Frau zu hören dass es nicht immer gleich bleiben kann, dass auch der Sex nachlässt und man wieder auf neues kommen muss, um glücklich zu sein. Doch sich immer wieder zu trennen, wenns nicht mehr klappt und wieder was neues suchen, das kann sich Frau leisten, die Männer sind finanziell oft noch über Jahrzehnte an Unterhaltszahlungen gebunden, die bei mehreren Kindern oft eine große Belastung ist und er somit gerne auf eine weitere Beziehung verzichtet.

Bei mehreren Kindern
... zählt nun aber irgendwie die Vaterschaft und nicht die Beziehung Man kann auch Beziehungen ohne Kinder führen und genauso bei einem ONS ein Kind zeugen ^^

Was ist denn das bitte für eine "Logik"? ^^

Wenn man auf emotionaler Ebene unverbindlich(er) / distanziert(er) bleiben möchte - aus welchem Grunde auch immer - dann lässt man das mit der Beziehung besser sein, aber was das jetzt mit Kindern und Geld zu tun hat, erschliesst sich mir jetzt irgendwie nicht ^^

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30. März 2016 um 16:33

Es gibt noch glückliche paare,
und zwar uns, mich und meinem mann. wir kennen und seit wir 15 und 14 jahre alt sind, haben mit 21 und 20 jahren geheiratet und sind jetzt fast 12 jahre glücklich verheiratet. haben 4 wundervolle kinder. klar gab und gibt es immer mal streits aber ich würde ihn und er mich nie verlassen. kleine und auch grössere streits (die nicht so oft vorkommen) gehören zu einer beziehung dazu meiner meinung nachvdazu. er hat mir einmal sehr weh getan aber wir haben es beide wieder geschafft, vertrauen zueinander zu haben. es gibt auch zeiten wo ich mir denke, es sei schön mal ein bisschen ruhe von ihm zu haben aber das legt sich auch wieder. aber wir lieben uns und trotz allen schlechten momenten di waren und vielleicht noch kommen halten wir zusammen. denn es heisst ja nicht umsonst: in GUTEN wie in SCHLECHTEN zeiten...

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30. März 2016 um 21:46
In Antwort auf alphaami

Glücklich in eine langjährige Beziehung
Hallo Lichtblick
ich kann nur von meine Seite aus berichten das ich tatsächlich sehr glücklich in meiner Beziehung bin.Immerhin schon über 35 Jahren!
Es war nicht immer so, es war eine langjährigen Prozess. Es gibt immer wieder Phasen in eine Beziehung. Mal ganz hoch, mal tief trüb und manchmal plätchert es nur so vor sich hin. wichtig ist, im Kontakt zu deine Partner zu stehen.
Schmetterlinge fliegen schon seit einer ewigkeit nicht mehr. Das heißt aber nicht das es keine Leidenschaft gibt. Im Gegenteil, eben dadurch das wir uns so gut kennen und uns so vertraut sind erleben wir uns auf sehr hohem Niveau.
Mit ein neuer Partner ist selbstverständlich am Anfang alles Toll, neu, spannend...aber dieser Zustand ist nicht von dauer.
Du klingst unglücklich. Hat es einen Anlass gegeben das du jetzt eine Trennung in erwägung ziehst?
Wenn es nur die Eintönigkeit die sich eingeschlichen hat, spreche mit deinen Mann darüber. Gemeinsam können ihr die alten Liebe wieder aufleben lassen.
Wenn es so ist das ihr bereits so weit auseinander bewegt haben das eine gemeinsames Leben weder für dich noch für dein Mann bestrebenswert ist, dann muss du die konzequence daraus ziehen und dich trennen. Halte aber vitte vor Auge das kein Mensch ist perfekt. Du kannst mot die "macken" deines Manns umgehen und umgekehrt. Ob das mit ein neuer Partner so ist bleibt abzuwarten. Eine Garentie dafür gibt es nicht.

Ja,
Alphaami, es gab einen Anlass, eigentlich zwei.

Ich hatte ein längeres Gespräch mit einem frisch Geschiedenen und einer ähnlichen Ehe Problematik wie meine. Die sexuelle Problematik hat sich bei ihm durch das gesamte Eheleben gezogen. Er meinte, dass er sich, trotz der Kinder, schon viel früher hätte trennen sollen. Das hat mich sehr nachdenklich gemacht, vor allem da ich bisher, eben wegen dem Kind, noch nie ernsthaft über eine Trennung nachgedacht hatte.

Sexuell hat es bei uns nicht nie so gut gepasst, aber so richtig stören tut es mich erst jetzt (und ja, ich habe mehrmals versucht das zu ändern)

Genau am gleichen Tag erfuhr ich, dass sich ein Mann, zu dem ich mich hingezogen fühle, gerade von seiner Frau trennt und da waren Sie plötzlich die Gedanken zu was-wäre-wenn es doch eine Chance auf einen Neuanfang gäbe.

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30. März 2016 um 21:53

Ja,
Daphne

einerseits sehne ich mich nach Freiheit und Unabhängigkeit, soweit es mit Kind eben möglich ist, und frei zu sein für eine neue Liebe

Und andererseits habe ich auch Angst davor einen Fehler zu machen, der Einsamkeit, dem Gerede, 2 Menschen fürchterlich zu enttäuschen, und davor den ganzen Alltag mit Arbeit, Haus und Kind alleine zu bewältigen. Finanzielle Probleme werden wohl dazu kommen

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30. März 2016 um 22:05

Nach einem Rezept
für eine glückliche Ehe habe ich nie gefragt!

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31. März 2016 um 8:31
In Antwort auf yua_12765564

Ja,
Alphaami, es gab einen Anlass, eigentlich zwei.

Ich hatte ein längeres Gespräch mit einem frisch Geschiedenen und einer ähnlichen Ehe Problematik wie meine. Die sexuelle Problematik hat sich bei ihm durch das gesamte Eheleben gezogen. Er meinte, dass er sich, trotz der Kinder, schon viel früher hätte trennen sollen. Das hat mich sehr nachdenklich gemacht, vor allem da ich bisher, eben wegen dem Kind, noch nie ernsthaft über eine Trennung nachgedacht hatte.

Sexuell hat es bei uns nicht nie so gut gepasst, aber so richtig stören tut es mich erst jetzt (und ja, ich habe mehrmals versucht das zu ändern)

Genau am gleichen Tag erfuhr ich, dass sich ein Mann, zu dem ich mich hingezogen fühle, gerade von seiner Frau trennt und da waren Sie plötzlich die Gedanken zu was-wäre-wenn es doch eine Chance auf einen Neuanfang gäbe.

Eben wegen dem Kind noch nie ernsthaft über eine Trennung nachgedacht
gerade das finde ich falsch.

Wenn es nicht geht, dann entweder ändern oder Konsequenzen ziehen. Aber "gerade wegen dem Kind" eine Beziehung aufrecht zu erhalten, ist gerade für das Kind grausam.

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31. März 2016 um 10:31
In Antwort auf avarrassterne1

Eben wegen dem Kind noch nie ernsthaft über eine Trennung nachgedacht
gerade das finde ich falsch.

Wenn es nicht geht, dann entweder ändern oder Konsequenzen ziehen. Aber "gerade wegen dem Kind" eine Beziehung aufrecht zu erhalten, ist gerade für das Kind grausam.

Und eine Trennung nicht?
Ich bin ein Trennungskind und es war furchtbar! Bis heute habe ich damit zu kämpfen!

Wer sich dafür entschieden hat zusammen zu leben und ein Kind zu zeugen, der soll sich verdammt nochmal zusammenreisen. Ich nenne sowas puren Egoismus!

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31. März 2016 um 10:53
In Antwort auf an0N_1209905799z

Und eine Trennung nicht?
Ich bin ein Trennungskind und es war furchtbar! Bis heute habe ich damit zu kämpfen!

Wer sich dafür entschieden hat zusammen zu leben und ein Kind zu zeugen, der soll sich verdammt nochmal zusammenreisen. Ich nenne sowas puren Egoismus!

Und ich bin ein Kind von Eltern, die sich eben nicht getrennt haben
... furchtbar ist geschmeichelt

Nun, die beste Option ist es wohl, sich sicher zu sein, bevor man Kinder bekommt, aber die Sicherheit gibt es nicht.

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31. März 2016 um 11:02

Nein natürlich nicht
aber davon gehe ich nicht aus und aus diesem Grund schrieb ich auch, dass sich die Eltern zum Wohl des Kindes zusammenreißen sollen. Oder man überlegt es sich zweimal ob man bereit für ein Kind oder gar für ein Leben zusammen ist! Wie schon gesagt oftmals liegt es einfach nur am menschlichen Egoismus. Wenn was nicht so läuft wie man sich das vorstellt, dann trennt man sich halt - ist doch egal!
Genau wie mit den Scheidungen, diese haben ja genau so an Wert und Bedeutung durch solche Einstellungen verloren!

Aber das ist meine Meinung, du hast deine dazu, sonst wäre es ja keine Diskussionsrunde

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31. März 2016 um 13:23

D'accord avec toi aussi
Es kommt natürlich auf den Einzelfall an, da gebe ich dir Recht! Aber dann sollte man sich zum Wohle des Kindes trennen, damit meine ich, wenigstens noch vernünftig miteinender umzugehen und sich anständig um sein zu Kind kümmern....

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31. März 2016 um 13:32

Genau
Ich habe eventuell meist eine sehr harte Ansicht zu bestimmten Themen aber ich muss dir natürlich auch Recht geben, es gibt da sicher große Unterschiede in nicht funktionierenden Beziehungen. Miteinander reden finde ich auch eine super Idee - Kommunikation ist die Grundlage einer guten Beziehung / Ehe. Wer nicht über Probleme mit seinem Partner sprechen und eine Lösung finden kann, der kann es gleich vergessen.

"Aber "zusammenreissen", dieses Wort finde ich unangebracht. Denn das ist ja gleichbedeutend mit, meine Wuensche und Belange zu unterdruecken."
Dies muss man jedoch manchmal tun, wenn man möchte, dass es funktioniert!

"Und ich finde auch, wenn es moeglich ist, dann sollte man eine Beziehung nicht wegwerfen wie ein benutztes Taschentuch, sondern sich schon ernsthaft Gedanken machen, bevor man diesen Bruch vollzieht."
Stimme ich dir zu - und viele Leute sollten sich mal Gedanken machen bevor sie überhaupt heiraten!

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31. März 2016 um 17:08

Daphne
Bist Du dann direkt mit einem neuen Mann zusammen gezogen. Ja, wir haben über die sexuellen Problematik gesprochen hat er sofort zu gemacht, war beleidigt und gekränkt und hat nicht verstanden was ich meine.
Beim Thema Trennung werde ich nie ein Entgegenkommen oder gar eine Einigung erreichen, das würde er niemals in Erwägung ziehen oder Akzeptieren. Ich konnte noch nie gut mit ihm über Probleme und Gefühle reden. Ich habe große Bedenken wegen seiner Reaktion!

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1. April 2016 um 11:23

Ich war 1 Jahr alt...
als mein Vater zu meiner Mutter meinte, dass er sich das alles ganz anders vorgestellt hatte und noch zu jung für eine Ehe und Kind sei und hat seine Koffer gepackt.

Mein Vater hat sich nie gerne um mich gekümmert, er hat mich dann bei Oma abgegeben. Heute ist ihm sein Verhalten peinlich und ich besuche ihn ab und zu, jedoch konnte ich nie ein richtiges Verhältnis zu ihm aufbauen, da mich diese Situation sehr geprägt und verletzt hat.

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