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Wer glaubt noch an eine lebenslange Ehe ?

6. März 2011 um 17:16

Hallo zusammen,

mich interessiert die Ansicht zur Ehe von Euch.

Ich selbst glaube tief in meinem Herzen nicht daran, bzw. habe große Bedenken ob eine Ehe für immer halten kann.
Ich wünsche es mir von Herzen. Bin mir aber nicht sicher ob es möglich ist.

Die Leute die ich so kenne und verheiratet sind, sind aus meiner Sicht deshalb verheiratet weil sie das Bild von Familie ungefragt übernehmen und nach Berufsausbildung einfach die Familiengründung kommt.
Selbstentfaltung spielt da keine so große Rolle.

Ich glaube auch das es sich um Menschen handelt, die nie besonders große Beachtung beim anderen Geschlecht erweckt habe und auch den Partner stark brauchen.
Neben den Gefühlen der Zuneigung und Liebe natürlich.

Aber ich glaube auch das es überwiegend Menschen sind die die Sicherheit durch andere besonders brauchen. Das Gefühl auch vor der Gesellschaft als Ehefrau und Mutter anders da zu stehen.

Aber ich glaube nicht daran das die hälfte derjenigen die jetzt verheiratet sind, in meinem Umfeld das auch noch in 15 Jahren sind.

Dann wachen die vielleicht auf und sagen sich: Wo bleibe ich ?
Die ganze Zeit stand die Familie im Fordergrund, es war toll unbedarft in die Ehe zu gehen, Kinder zu bekommen und großzuziehen.
Aber ist das alles ? ich kenne mich igrnedwie gar nicht. Ich bin zwar wohlgenährt und abgesichert aber ist da nicht noch was ?

Meist kommt doch eine neue Liebe ins Spiel die alles ins Wanken bringt.

So sehe ich das, bei den meisten in meinem Umfeld kommen.
Traurig

Aber warum heiraten Menschen die sich selbst verwirklichen heute nur selten oder spät ? Weil sie weniger einen Partner brauchen ??

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6. März 2011 um 19:00

Tief in mir denke ich auch noch an lebenslange Partnerschaft
aber mein verstand sagt mir: Obacht !

Man wünscht es sich natürlich auch, besonders wenn man ein super Exemplar kennengelernt hat

Das Beispiel Deiner Eltern finde ich sehr schön. In meinem Verwandtenkreis habe ich kein einziges solches Beispiel. Nicht mal im Bekanntenkreis, wirklich.
Irgendwann nerven sich die Partner an auch wenn sie an einander gebunden sind, durch Eheschließung, Haus etc.

Die rosa Wolke ist schon lange von dannen gezogen.

Also können nur zwei Menschen glücklich sein, die sich gegenseitig nicht brauchen aber wollen zur Verschönerung des Lebens

Zwei Menschen die den Partner uneingeschränkt toll finden!

Viele Männer sind heute auch bindungsunwillig, nach schlechten Erfahrungen, nie wirklich erwachsen geworden immer noch Mamas Sohn in erster Linie, scheuen sie die Verantwortung für das Wohlbefinden eines Partners mit zutragen und wollen ihre "Freiheit" nicht aufgeben.

In meinen Augen gibt es viele dieser unreifen und viele dieser "Geschädigten" und die die wollen die will man nicht

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6. März 2011 um 19:36

Wenn man einen passenden Partner findet, hat man keinen Grund, sich zu trennen...
Denke auch, dass zum Glücklichsein 2 gehören, die

...ähnliche Vorstellungen einer idealen Beziehung haben: zB "keine Sek ohne den Partner" oder "einander viel Freiraum lassen" usw.

...zueinander passende Lebensziele haben: zB "Karrierefrau + Hausmann" oder "beide wollen i-wann nach Australien auswandern" usw.

...auch was für den Erhalt ihrer Beziehung tun wollen

...mit dem Partner so passen, wie er ist und nicht erst versuchen müssen, ihn zu einem passenden neuen Menschen umzuerziehen

Wenn man so einen passenden Partner findet, hat man keinen Grund, sich zu trennen...

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6. März 2011 um 19:39

Tja...
da ich nu die anderen beiträge nicht lesen kann,weiss ich auch nicht,ob schon jemand dieselbe meinung geäussert hat...also schreib ich einfach mal drauflos
ich denke,dass eine ehe lebenslang halten kann...allerdings glaube ich auch,dass es eher die zweiten ehen sind,die solange halten...
wenn man ein gewisses alter erreicht hat,kann man aufgrund von lebenserfahrungen dinge besser beurteilen...man wird entspannter...sieht viele dinge nicht mehr so verbissen...kann den partner partner sein lassen...soviel zur theorie
dieses thema hatten wir hier schon öfter und ich kann mich immer nur wiederholen...ich freu mich über jede ehe,die hält..wo es die partner schaffen ihr nähe zu behalten und sich gemeinsam weiterentwickeln...
und wenn wir die hoffnung nicht hätten,dass man ein leben lang zusammenbleibt,warum sollte man dann noch heiraten...
das viele ehen letztenendes scheitern liegt nicht an der institution ehe...sondern vielmehr in der fehlenden notwendigkeit,zusammenbleiben zu müssen...der luxus,sich frei entfalten zu können...die errungenschaft der heutigen gesellschaft ist letztenendes ein fluch für die ehe...
gibt eben immer wieder zwei seiten der medaille...
und trotzdem bin ich immer sehr gerührt,wenn ein altes,ergrautes paar noch händchenhaltend durch die gegend spaziert...ich find das toll und drücke jedem paar,dass sich die ehe verspricht ,alle däumchen...

sky

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6. März 2011 um 19:57
In Antwort auf skyeye70

Tja...
da ich nu die anderen beiträge nicht lesen kann,weiss ich auch nicht,ob schon jemand dieselbe meinung geäussert hat...also schreib ich einfach mal drauflos
ich denke,dass eine ehe lebenslang halten kann...allerdings glaube ich auch,dass es eher die zweiten ehen sind,die solange halten...
wenn man ein gewisses alter erreicht hat,kann man aufgrund von lebenserfahrungen dinge besser beurteilen...man wird entspannter...sieht viele dinge nicht mehr so verbissen...kann den partner partner sein lassen...soviel zur theorie
dieses thema hatten wir hier schon öfter und ich kann mich immer nur wiederholen...ich freu mich über jede ehe,die hält..wo es die partner schaffen ihr nähe zu behalten und sich gemeinsam weiterentwickeln...
und wenn wir die hoffnung nicht hätten,dass man ein leben lang zusammenbleibt,warum sollte man dann noch heiraten...
das viele ehen letztenendes scheitern liegt nicht an der institution ehe...sondern vielmehr in der fehlenden notwendigkeit,zusammenbleiben zu müssen...der luxus,sich frei entfalten zu können...die errungenschaft der heutigen gesellschaft ist letztenendes ein fluch für die ehe...
gibt eben immer wieder zwei seiten der medaille...
und trotzdem bin ich immer sehr gerührt,wenn ein altes,ergrautes paar noch händchenhaltend durch die gegend spaziert...ich find das toll und drücke jedem paar,dass sich die ehe verspricht ,alle däumchen...

sky

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6. März 2011 um 20:50

Wenn beide früh genug sterben...
kann so ne ehe schon lebenslang halten. ansonsten eher nicht, heutzutage.

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7. März 2011 um 8:22

Hast Du Kinder ?
Ich frage das wegen deinem Alter.
War das eine Frage für Dich früher und in der Beziehung/ Ehe ?

Woran hast Du gemerkt das er es ist und nicht einer derjenigen die Du zuvor kennengelernt hast ?

Sorry wegen der ganzen Fragen

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7. März 2011 um 8:29

Ich habe erst mit 38....
...geheiratet...das verkürzt das lebenslang

warum nicht vorher? weil nie dieses gefühl da war wie bei ihm...

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7. März 2011 um 12:25

Hmm, sagen wir mal so:
Ich glaube durchaus daran, dass eine Partnerschaft zwischen zwei Menschen die gut zueinander passen und denen auch gleichermaßen etwas an der Beziehung liegt, lebenslang halten kann!

Ich glaube nur nicht, dass sie das zwingend MUSS, damit ich für mich ein erfülltes Leben lebe- und deswegen bin ich auch nicht so sonderlich wild aufs heiraten.

Das heißt nicht unbedingt, dass ich meinen Partner weniger brauche (aktuell brauche ich ihn mit 41 Fieber sogar tatsächlich mal ganz alltagspraktisch, hehe )- wir leben jetzt auch nicht groß anders als die verheirateten Paare in unserem Freundeskreis.

Aber ich wüsste aktuell einfach nicht, wozu wir nun unbedingt heiraten sollten; ich habe keinen Bezug zur Kirche, ich hasse große Feiern und mein "Mann" wäre dadurch für mich nicht mehr oder weniger mein Mann.
Ich hab' mit 15 schon gesagt, dass ich nicht glaube, dass ich heiraten werde und bislang hat sich da einfach nicht viel verändert, auch wenn wir nun schon fast 6 Jahre zusammen sind- allerdings bin ich auch nicht so erzogen worden, dass eine Ehe für eine "richtige" Frau halt dazugehört.
Meinen Eltern ist das schnurz, ob ich verheiratet oder polygam oder ohne Beziehung lebe- wenngleich ich mal stark davon ausgehe, dass ihre Ehe z.B. für immer hält; zumindest gehen sie grad' ins 42. Ehejahr und haben bislang nix Gegenteiliges verlauten lassen...

Mein Partner war früher schon mal verheiratet, hat sich damals eher dem Druck der Familien gebeugt, obwohl er kein gutes Bauchgefühl hatte und die Ehe ist dann auch recht rasant den Bach runter gegangen. Der sagt zwar manchmal, dass er gern noch mal "richtig" heiraten möchte irgendwann, ist aber eigentlich ganz froh, dass das in unserer Beziehung grad' nicht so Thema ist, glaube ich.

Das von dir beschriebene Sicherheitsmotiv als Grund für die Eheschließung kenne ich in meinem ganzen Bekanntenkreis tatsächlich nur von seiner Exfrau- die hat vor einigen Monaten erneut geheiratet; für mich überraschend (v.a. für eine Zweitehe) nach nur einem 3/4 Jahr Beziehung ohne gemeinsame Wohnung. Sie sagt, für sie hat Heiraten was mit Absicherung, sich aufeinander verlassen können und einem "amtlichen" Bekenntnis zueinander zu tun- und meinte neulich, sie wisse aber auch noch nicht, ob das jetzt ihre letzte Ehe sei.
Da kann ich mich tatsächlich nur schwerlich reindenken- für mich würde der Gedanke allein ehrlich gesagt reichen, um ganz sicher erstmal unverheiratet zu bleiben...

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7. März 2011 um 14:51

Ich glaube daran...
... aus gutem Grund.

Innerhalb unserer Familie (die mit allen Tanten, Onkeln Cousins und Cousinen sehr gross ist) hat es bisher nur eine einzige Scheidung gegeben - und die war nachvollziehbar. Der Rest der Meute hält sich standhaft die Treue. Das lebenslange Beziehungen funktionieren können, weiss ich, da meine Familie es mir vorlebt.

Für mich war allerdings schon nach dem Kindergarten klar, dass ich nie heiraten, niemals Kinder haben wollte. Ich wollte kein Hausmütterchen werden. Ich habe die Puppen, die mir ständig geschenkt wurden gehasst, nie mit ihnen gespielt und war neidisch auf die Lego-Technik-Spielzeuge meines jüngeren Bruders.
Von Schminke, High-Heels und stylischen Klamotten wollte ich ebenfalls nichts wissen (hat sich bis heute gehalten) - ist für mich überflüssiger Weibernippes, Geld- und Zeitverschwendung.

Ich wollte sein, wie mein Vater. Stark, praktisch veranlagt und wissend. Ich wollte wirklich etwas können (heisst für mich: Handwerk oder Technik) und mit meinem eigenen Händen etwas erschaffen. Dementsprechend habe ich meinen beruflichen Werdegang gestaltet.

Tatsächlich ist es so, dass ein grosser Teil der Männer "Weiblichkeit" am äusseren Erscheinungsbild einer Frau und auch an deren Gebärfähigkeit festmacht.
Die Partner, die ich hatte, fanden zwar meine Persönlichkeit und meinen Körper toll, allerdings hat bisher ausnahmslos jeder versucht, mich zusätzlich dazu zu drängen, "weiblicher" zu sein, sprich: mich aufzuhübschen und Kinder zu bekommen.
Zudem kratzte wohl meine absolut nicht vorhandene Hilfsbedürftigkeit auf Dauer stark am Ego der Herren. Ich bot ihnen nichts zum beschützen und bei sämtlichen anfallenden, handwerklichen Tätigkeiten war ich schneller und besser als sie.
Bin halt "Ein ganzer Kerl dank Pappi".

Dementsprechend konnte ich mir die Frage, ob ich mit einem von ihnen mein Leben verbringen möchte, klar mit "nein" beantworten. Lieber bin ich alleine ich, als gar nicht.

Zum Glück habe ich in sehr weiter Ferne jemanden gefunden, der dieses "Ich" nicht nur auf Änderung hoffend erträgt, sondern es bewundert, bewahrt und aufrichtig liebt.
Ich habe einen Mann gefunden, der stärker und klüger ist, als ich. Jemandem zu dem ich so aufschauen kann, wie zu meinem Vater - in stiller Bewunderung.
Diesen Mann habe ich vor 2 Jahren geheiratet und - komme was da wolle - ich werde ihn niemals verlassen. Ich werde ihm dienen und ihn schützen, so wie er es für mich tut.

Ich habe also bis in die Dreissiger hinein gewartet, bis ich mich fest gebunden habe. An den einzigen Mann, den ich je vollumpfänglich geliebt habe, an dem ich nie Zweifel hatte.

Meiner Überzeugung nach liegt hier für viele Paare der Knackpunkt.
Die wirtschaftliche Notwendigkeit eine Partnerschaft auch in Krisenzeiten zu erhalten, ist heute kaum noch gegeben. Es ist viel einfacher "Auf nimmer Wiedersehen" zu sagen, als es vor 60 Jahren auf Grund finanzieller Zwänge und des gesellschaftlichen Ansehens noch war.
Man kann sich hier natürlich die Frage stellen, ob die heutigen Singles durch Scheidung nicht vielleicht glücklicher sind, als sie es in einer Zwangsehe ohne Ausweg gewesen wären.

Die Menschen heiraten aus altmodischen Gründen (Kinderwunsch, Sicherheit, "etwas aufbauen" usw.) in einer modernen, sich in stetigem Wandel befindlichen und unverbindlichen Welt. Das in Folge dessen Wunsch und Realität häufig miteinander kollidieren, ist in meinem Augen die logische Konsequenz.

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7. März 2011 um 15:43

Hä?
bedeutet dann eine ehe komplette aufopferung? nein danke!

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7. März 2011 um 15:51

Ja natürlich
in einer ehe muss man sich selbst aufgeben damit der mann schön respekt vor einem verliert und sich am besten eine andere frau sucht, die noch über eigenen willen verfügt und nicht ja und amen zu allem sagt und sich nur für die familie aufopfert.

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7. März 2011 um 16:00

Ich setze "wir" und "ich" nicht in eine Reihenfolge nacheinander
...sondern gleichberechtigt nebeneinander, nur so kann man mit beiden zufrieden sein

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7. März 2011 um 16:26

Nein nein..
ich tue gerne was für meinen partner, ich koche, putze, wasche wäsche ohne zu murren( naja, manchmal schon ), jedoch finde ich man sollte auch die frau bleiben, die der mann kennen und lieben gelernt hat und nciht nur mutter und hausfrau sein.
will ich shoppen gehen, dann mach ich das, kriegt der mann halt später essen oder soll es sich selbst kochen.
man sollte auch mal an sich denken und ein eigener mensch bleiben. man soll ja nciht zu einem klumpen verschmelzen, sondern sich gegenseitig ergänzen.

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7. März 2011 um 16:42
In Antwort auf miran_12177138

Hmm, sagen wir mal so:
Ich glaube durchaus daran, dass eine Partnerschaft zwischen zwei Menschen die gut zueinander passen und denen auch gleichermaßen etwas an der Beziehung liegt, lebenslang halten kann!

Ich glaube nur nicht, dass sie das zwingend MUSS, damit ich für mich ein erfülltes Leben lebe- und deswegen bin ich auch nicht so sonderlich wild aufs heiraten.

Das heißt nicht unbedingt, dass ich meinen Partner weniger brauche (aktuell brauche ich ihn mit 41 Fieber sogar tatsächlich mal ganz alltagspraktisch, hehe )- wir leben jetzt auch nicht groß anders als die verheirateten Paare in unserem Freundeskreis.

Aber ich wüsste aktuell einfach nicht, wozu wir nun unbedingt heiraten sollten; ich habe keinen Bezug zur Kirche, ich hasse große Feiern und mein "Mann" wäre dadurch für mich nicht mehr oder weniger mein Mann.
Ich hab' mit 15 schon gesagt, dass ich nicht glaube, dass ich heiraten werde und bislang hat sich da einfach nicht viel verändert, auch wenn wir nun schon fast 6 Jahre zusammen sind- allerdings bin ich auch nicht so erzogen worden, dass eine Ehe für eine "richtige" Frau halt dazugehört.
Meinen Eltern ist das schnurz, ob ich verheiratet oder polygam oder ohne Beziehung lebe- wenngleich ich mal stark davon ausgehe, dass ihre Ehe z.B. für immer hält; zumindest gehen sie grad' ins 42. Ehejahr und haben bislang nix Gegenteiliges verlauten lassen...

Mein Partner war früher schon mal verheiratet, hat sich damals eher dem Druck der Familien gebeugt, obwohl er kein gutes Bauchgefühl hatte und die Ehe ist dann auch recht rasant den Bach runter gegangen. Der sagt zwar manchmal, dass er gern noch mal "richtig" heiraten möchte irgendwann, ist aber eigentlich ganz froh, dass das in unserer Beziehung grad' nicht so Thema ist, glaube ich.

Das von dir beschriebene Sicherheitsmotiv als Grund für die Eheschließung kenne ich in meinem ganzen Bekanntenkreis tatsächlich nur von seiner Exfrau- die hat vor einigen Monaten erneut geheiratet; für mich überraschend (v.a. für eine Zweitehe) nach nur einem 3/4 Jahr Beziehung ohne gemeinsame Wohnung. Sie sagt, für sie hat Heiraten was mit Absicherung, sich aufeinander verlassen können und einem "amtlichen" Bekenntnis zueinander zu tun- und meinte neulich, sie wisse aber auch noch nicht, ob das jetzt ihre letzte Ehe sei.
Da kann ich mich tatsächlich nur schwerlich reindenken- für mich würde der Gedanke allein ehrlich gesagt reichen, um ganz sicher erstmal unverheiratet zu bleiben...

Da schließ ich mich an.
ich bin mir sicher, dass 2 menschen, die zueinander passen und bereit sind zeit und arbeit in ihre beziehung zu investieren, lebenslang ein paar bleiben können.

meine eltern sind auch zumindest seit 30 jahren verheiratet und turteln oft genug wie frisch verliebte - sind also mein lebender "beweis" dafür, dass es funktionieren kann. ich habe anhand ihres vorbildes eines gelernt: selbstverwirklichung und ehe widersprechen sich nicht.
mein mann und ich versuchen das ebenso. ich weiß, was er gerne verwirklichen würde und unterstütze ihn dabei, genauso wie er mich bei allem unterstützt, was ich anstrebe.
(und wie sue1977 sind auch wir nicht verheiratet.. warum sollten wir unsere beziehung von institutionen, deren existenz uns nicht großartig tangiert - also kirche und staat- "anerkennen" lassen? wir halten es da mit den alten ägyptern: wer in eheähnlichen verhältnissen lebt, ist verheiratet. *schmunzelt*)

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7. März 2011 um 18:50

Du meinst wie zB ...
bei konkurrierenden Zielen wie Beziehung/Familie (wir) und Karriere (ich)? Das ist um so schwieriger, je kompakter man die beiden Konkurrenten sieht.

Ich stand vor o.g. Wahl: gute Karrieremöglichkeiten mit Fernbeziehung oder Familiengründung/Zusammenziehen und dafür low-fun-Jobs und später "nur" Familienmanagerin.
Meine Lösung war: Eine beruflichen Umorientierung, die mir eine gewisse Karriere am Ort meiner Beziehung ermöglicht hat und mir nach einer evtl Elternzeit den Wiedereinstieg mit Teilzeit ermöglichen wird (wär bei meinem früheren Job nicht drin gewesen). Damit werde ich zwar weder Super-Ehefrau/Super-Mutter noch die Karriereleiter hochfallen, aber ich habe das Gefühl, dass "wir" und "ich" im Einklang sind - beide NICHT ideal - aber das gleichberechtigt

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7. März 2011 um 19:03

Ich glaube daran
Wenn Du nie wieder eine andere Ehe haben willst

Sowie in Guten als auch in Schlechten Zeiten

Egal wie Glücklich oder Unglücklich Du bist

egal ob Du Zufrieden oder Unzufrieden bist

egal ob Du geliebt oder gehasst wirst

egal ob du lust auf was neues und altes hast

egal ob Du Älter wirst mit deinen Partner-

egal ob Streit oder Streiterei einzug erhält-

Du Lieben und Treu sein kannst

Bis das der Tod Euch scheidet

Dann ist es die Ehe auf Ewigkeit

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7. März 2011 um 19:06


ich glaube nicht daran... auch nur mit viel arbeit .. aber ich glaube das viele das nicht durchhalten

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7. März 2011 um 20:45

Stimmt
für jemand anders heiratet ja keiner, sondern nur für sich selbst

sich SELBSTaufopfern kann man ja auch nur für sich selbst - würde man von Kindern, Partnern oder sonstwem dazu gezwungen werden, wäre es ja ZWANGSheirat/-mutterschaft/-...

deswegen muss sich also niemand trennen, sondern nur an sich selbst arbeiten, sich selbst wieder mehr in den Focus rücken und sich daran erinnern, warum man für sich selbst unbedingt die Ehe/Familie oder wasauchimmer wollte

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7. März 2011 um 20:46
In Antwort auf lipushka

Nein nein..
ich tue gerne was für meinen partner, ich koche, putze, wasche wäsche ohne zu murren( naja, manchmal schon ), jedoch finde ich man sollte auch die frau bleiben, die der mann kennen und lieben gelernt hat und nciht nur mutter und hausfrau sein.
will ich shoppen gehen, dann mach ich das, kriegt der mann halt später essen oder soll es sich selbst kochen.
man sollte auch mal an sich denken und ein eigener mensch bleiben. man soll ja nciht zu einem klumpen verschmelzen, sondern sich gegenseitig ergänzen.

Schöne Metapher
>> man soll ja nciht zu einem klumpen verschmelzen, sondern sich gegenseitig ergänzen

schöne Metapher!

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7. März 2011 um 20:48

Ja, denn
der Glaube stirbt bekanntlich zuletzt

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8. März 2011 um 10:28

Solange es die lebenslangen Ehen
gibt und ich es von meinen eigenen Eltern sehe, glaube ich ganz fest daran.

Was nicht heisst, dass man über so eine lange Zeit immer rosige Zeiten zusammen hat, nein in jeder Beziehung gibt es Höhen und Tiefen, wichtig ist es diese GEMEINSAM ZU MEISTERN. Daran glaube ich

Es gibt natürlich für nichts eine Garantie, aber wenn man solche Bedenken schon im vornherein hat, sollte man erst gar nicht so einen grossen Schritt wagen. Denn "Glaube" versetzt Berge
Deshalb nicht so negativ denken, manchmal ists besser alles auf sich zukommen lassen, dann wird vieles einfacher.

Liebe Grüsse
Guel

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8. März 2011 um 11:52

Mit 30 tot..
..das war dann wann? steinzeit?
selbst da sind die menschen vermutlich älter geworden. ein durchschnittliches sterbealter von 30 kommt meistens mit verflixt hoher kindersterblichkeit zustande.. wer die kindheit überlebte, wurde auch "früher" schonmal 60.

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8. März 2011 um 12:42

Es gibt keine Tote Ehe
In einer Langen Bindung-enstehen auch gemeine Sprachen die nicht auf dauer aber bei streiterein entstehen.

Die perfekte EHE gibt es nicht

Und nur die Liebe zum Partner ist auch nicht der Sinn des Lebens

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8. März 2011 um 14:05


Natürlich gibt es lebenslange Ehen. Oder warum gibt es sonst Menschen die ihre Goldhochzeit (also 50. Hochzeitstag feiern)??

Leider wird das immer seltener weil soviele Menschen nur noch rumbumsen (obwohl sie verheiratet sind) im kopf haben, sprich, untreu werden, oder weil Paare bei den kleinsten Problemen direkt die scheidung einreichen anstatt das gemeinsam zu meistern. niemand hat gesagt das es einfach ist, eine gute Ehe zu führen aber dafür muss man etwas tun. wäre ja sonst auch langweilig.
wenn man seinen Partner liebt dann liebt man auch Herausforderungen,die es gilt, mit ihm gemeinsam zu meistern.
und nicht bei dem kleinsten Streit an Trennung denken. und vor allem treu bleiben sonst hätt man nicht heiraten brauchen wenn man noch mit anderen vögeln will

schon krass was für verbitterte Einstellungen man hier liest und das nicht nur in diesem Beitrag. arme welt.

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8. März 2011 um 19:16

Hallo Gina,
nein ich denke nicht das ich das zu schwarz weiss sehen oder die menschen negativ ansehe.

Ich selbst möchte sogar sehr gerne heiraten (irgendwann )

Du sagst Du findest es nur schlimm wenn Menschen unbedacht heiraten. Ja das ist ja genau das was ich in meinem Text beschreiben wollte.
Ich denke eben das sehr viele unbedacht heiraten weil sie es aus gesellschaftlichem Antrieb heraus zum Beispiel tun.

Ich denke auch nicht das die Frau selbst glücklich ist die sich nur ihren Kindern widmet und sich "so selbstlos" zurück nimmt.
Diese Frauen werden mit Sicherheit depressiv.
Ich glaube nicht das die Mutterrolle alleine ausfüllend ist.
Die Mutterrolle ist eine gebende und niemand kann nur geben.

Aber das ist meine Meinung.
Ich wolte meine Ansichten mal zur Diskussion stellen. Nichts weiter.
Ich werde mit Sicherheit heiraten, bin mir aber auch bewusst das dies eben nicht die vermeintliche Sicherheit EHE beinhaltet sondern schnell wieder zerbrechen kann, heutzutage.
In meinem Text habe ich ja bewusst die 50 % beschreiben wollen die dann am Ende geschieden werden und da hat mir bisher noch niemand widersprochen.

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8. März 2011 um 19:52

Sicher,
das hab ich auch mal gedacht,als ich "ja" gesagt habe.
Aber wenn man gar nicht mehr reden kann,ist es schon scheiße.
Und dann hat man den Glauben einfach aufgegeben.
Ich hab im Moment son Tief,ich weiß gar nicht,ob ich da je wieder raus komme.

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11. März 2011 um 1:58
In Antwort auf hunter_12063758


Natürlich gibt es lebenslange Ehen. Oder warum gibt es sonst Menschen die ihre Goldhochzeit (also 50. Hochzeitstag feiern)??

Leider wird das immer seltener weil soviele Menschen nur noch rumbumsen (obwohl sie verheiratet sind) im kopf haben, sprich, untreu werden, oder weil Paare bei den kleinsten Problemen direkt die scheidung einreichen anstatt das gemeinsam zu meistern. niemand hat gesagt das es einfach ist, eine gute Ehe zu führen aber dafür muss man etwas tun. wäre ja sonst auch langweilig.
wenn man seinen Partner liebt dann liebt man auch Herausforderungen,die es gilt, mit ihm gemeinsam zu meistern.
und nicht bei dem kleinsten Streit an Trennung denken. und vor allem treu bleiben sonst hätt man nicht heiraten brauchen wenn man noch mit anderen vögeln will

schon krass was für verbitterte Einstellungen man hier liest und das nicht nur in diesem Beitrag. arme welt.


Find ich auch!

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