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Wenn sich der Freund nicht integrieren kann...

29. September 2007 um 17:58

Gleich vorweg- ich haber einen wunderbaren Freund und eine wunderbare Beziehung. Er ist sehr aufmerksam, wirklich lieb zu mir, tut viel Gutes für uns und ich liebe ihn nicht nur deswegen sehr.

Aber eine Sache belastet mich sehr, und nach einem halben Jahr Beziehung (kennen tun wir uns allerdings schon länger) wird der Zustand leider nicht erträglicher. Es geht um seine soziale Integration bzw NICHT-Integration. Es hat zB ewig gedauert, bis er meine Eltern kennenlernen konnte, und selbst dad nur unter Müh und Not. Das Verhältnis lockert sich leider immer noch nicht, er ist furchtbar scheu und zurückhaötend bei jeder Begegnung. Dabei ist meine gesamte Familie extrem locker und auf ihn zugehend...

Weiters meine Freunde. Er selbst hat nur einen sehr kleinen Freundeskreis und da er aus einer "Arbeiterfamilie" stammt und 29 ist, sind seine Freunde und er hauptsächllich vom Berufsalltag eingenommen. Ich mit 22 kenne hauptsächlich Studenten. Und nun, nach der ersten Zeit der Beziehung, wo man sich noch gerne wochenlang daheim einmummelt, zieht es mich wieder mehr nach draußen, unter Leute. Aber nicht mit ihm! Ich solle doch gehen und alle meine Freunde treffen, aber er möge nicht unter Leute, schon gar nicht unter viele, und schon ÜBERHAUPT nicht, wenn welche dabei sind, die er nicht kennt.

Kontakte schließen, sich in Gesellschaften einbringen, mit Leuten Spaß haben etc etc, all das kann er nicht. Begründung dafür? Keine. Er ist eben so. Nur ist dieses alleine-Losziehen nur halblustig und ich würde doch auch so gerne mit ihm in netten Runden sitzen und als Paar Spaß haben. Natürlich geht es auch alleine, aber ich komme mir so extrem Single vor, wenn überall meine Freunde zu zweit auftauchen und meiner keine Lust auf all sie hat...

Versteht das jemand?

Gruß,
saoirse

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30. September 2007 um 14:36

Manche menschen sind eben introvertiert
das kann mehrere ursachen haben. aber wenn es teil seines charakters ist, dann solltest du das akzeptieren lernen. klar möchte man ab und an auch mit dem partner und anderen was zusamen unternehmen, aber mir geht es auch nicht anders wie deinem freund, wenn ich auf fremde menschen treffe. ich bin dnn auch erst mal vorsichtig, rede nicht allzu viel und versuche eher die anderen erst mal zu beobachten bevor ich mal einen schritt nach vorne wage.
das liegt auch daran, dass ich nicht jedem vertrauen kann oder will kein plan, aber man muss auch nicht immer überall anschluss finden. ich meine, echte freunde sind viel wichtiger als irgendwelche flüchtigen bekanntschaften.
man muss auch nicht unbedingt anschluss zu anderen finden um sich in seiner haut wohl zu fühlen. du scheinst das aber zu brauchen und er eben nunmal nicht,
wenn er sagt, dass er eben nunmal so ist, dann solltest du lernend das zu akzeptieren.
andernflls wird es schwierig für euch beide das zu handhaben.

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24. Januar 2008 um 8:02

OMG
du bist genau so eine, die ja die probleme sucht. sobald etwas sehr schön ist und zumeist reibungslos funktioniert oder nur der anschein entsteht es könnte klappen, ist es uninteressant geworden. wenn du keine probleme hast bist du's nicht...ohne gehts nicht. freu dich, dass es diese troubles gibt, sonst mußt du dir ja wieder nen neuen suchen...

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