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Wenn seine Kinder zu ihm kommen...

27. Juni um 23:18 Letzte Antwort: 28. Juni um 22:35

Hallo, 
Ich bin seit 3 Jahren mit meinem Partner zusammen. Beide sind wir geschieden bzw. mein Partner hatte vor mir noch eine Lebensgefährtin und einige kürzere Beziehungen (Max. 2- 3 Jahre jeweils).
Ich habe 3 Kinder aus meiner Ehe und er auch 3 Kinder von 2 Frauen. Jeweils die ersten 2 Kinder sind bereits volljährig. Wir wohnen beide in getrennten Haushalts und sehen uns während der Woche ab und wann am Abend und jedes 2.weekend verbringen wir zu zweit. Alles läuft bis dahin mehr oder weniger gut und harmonisch. Wenn wir zu zweit sind! Das ist nicht so wenn es um *unsere" Kinder geht. Er hat mit meinen Kinder in diesem 3 Jahren kein herzlichen Kontakt aufgenommen...wenn er sie mal sieht gibt es nur ein Hallo und Tschüss. Auch mit der Kleinsten gibt es kaum direkten Austausch. Lediglich ein Wahrnehmen, kein Gespräch, kein Interagieren. Sogar wenn "unsere* Jüngsten miteinander spielen, ruft er mir seine Tochter oder fragt sie nur etwas. Meine Tochter macht dann einfach das was seine Tochter sagt. 
Das macht mich sehr traurig für meine Tochter und ich fühle mich irgendwo schuldig das ich ihr nicht mehr bieten kann. Ich würde mir ein herzlicheren Partner wünschen der gefühlvoller auf meine Konder zugehen würde. Ich habe das Gefühl, das er sie nicht mag und nichts mit ihnen anfangen kann. Er hat ein sehr aufopferungsvolle Beziehungen zu seinem eigenen Kindern. Er lebt seit der Trennungem von den Müttern immer im ein Schuld Ihnen gegebenüber. Noch immer wohnt er in dem viel zu grossem Haus... So wie es schon immer war. Er hat kaum etwas seit dem geändert. Auch hebt er alles auf was mit seiner Vergangenheit und dem Kindern zutun hat. 
Das was mich am meisten verletzt und schmerzt ist, das wenn seine beiden grossen Kinder am "Kinderwochenende* zu Besuch vorbeikommen, meine kleine Tochter und ich nicht zu ihm nachhause kommen können. Er argumentiert es damit, das er möchte das die 3 Geschwister allein mit ihm sind und keine" Störung" von aussen kommt. Aber wiederum dürfen die Partner von den Kindern dabei sein. Ich fühl mich und meine Tochter ausgeschlossen, als ob wir 2.Klasse sind. Wir müssen warten bis sie wieder gehen und dann können wir zu Ihnen. Das tut mir weh und ist auch erniedrigend. Ich habe versucht ihm zu erklären wie ich mich fühle aber er fühlt sich angegriffen und beschuldigt mich ihn nicht zu verstehen. Oft verfällt er dann in die opferrolle und das er ein grosses Schicksal zu tragen hat wegen seiner Kinder. Er hat die Trennungem von seinen Kindern noch immer nicht verarbeitet denk ich. 
Die Beziehung leidet sehr darunter und ist zum Teil kurz vor dem Scheitern. Ich liebe ihn wirklich und möchte mit ihm zusammen bleiben, aber ich denk auch das diese " Kinderprobleme" uns zum Verhängnis werden kann. Bin verzweifelt, weiss nicht mehr weiter und weiss nicht wie ich es ihm zu verstehen gebe. Wie kann ich ihm zu verstehen gebe das es so nie eine Zukunft geben wird und ich mir etwas mehr wünsche. 

 

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28. Juni um 22:03

War das unterkühlt Verhältnis zu deiner Tochter und das "Abgrenzen" gegenüber euch schon immer so?

Kommen seine Schuldgefühle von den Vorhaltungen seiner ex-Partnerinnen oder von den Kindern? Oder "einfach" so?

Wenn er aufgrund der Mitteilungen, wie du dich fühlst, auch gleich in die Opferrolle fällst,  wäre meine Vermutung,  dass er sich da drinnen einigermaßen sicher fühlt - warum auch immer. 

Vielleicht ist ihm alles zu viel und sieht auch in der Partnerschaft mit dir keinen oder nicht genug "Ruhepol", um mal in eine aktivere, lebensgestaltende Position zu kommen. Das klingt mir insgesamt danach.

Was hat dir an ihm denn super gefallen anfangs bzw warum hast du dich zu einer Beziehung trotz der einigermaßen schwierigen Patchwork- Konstellation entschlossen? War er mehr "Macher" oder wolltest du ihm helfen, sein Leben wieder auf die  Reihe zu bekommen?

Schönen Abend,  Frau Evi
 

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28. Juni um 22:35

Wie ist denn das Verhältnis zwischen Dir und seinen Kindern, auch zu seiner jüngsten Tocher? Bemühst Du Dich und wirst ggf. ignoriert bzw. zurückgewiesen?
Wie oft finden denn die Kinderwochenenden denn statt und ist es wirklich das ganze Wochenende? Von wem geht das aus, dass es nur seine Familie betrifft und Du ausgeschlossen bist, von ihm oder seinen Kindern?
Du bist definitiv keine vollwertige Partnerin für ihn und seine Familie.
Die Frage ist ob sich das durch das Erwachsen werden der Kinder entspannt, aber er agiert ja auch bei seinen erwachsenen Kindern sehr eigenbrödlerisch. Dass die Teilfamilien untereinander nicht warm werden ist natürlich auch nicht hilfreich.
Du hast ihn ja auch schon auf die Thematik angesprochen und er reagiert hier sehr unreflektiert. Ich habe das Gefühl, dass es halt einfach nicht wirklich passt, weder die Familien noch Ihr beide

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