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Wenn Partnerin sich verändert

20. November um 13:59

Hallo,

ich bin seit 8 Jahren mit meiner Partnerin zusammen, sie ist 29 und ich 32,
für mich und bis vor kurzem wie ich dachte auch für sie, eine schöne und intensive Zeit.
Wir haben viele Gemeinsamkeiten und Interessen, viel zusammen unternommen,
gemeinsame Pläne und Träume gelebt und zuletzt beide den Wunsch eine Familie zu gründen. Unsere Ideen von der Zukunft haben wir immer gemeinsam besprochen und dabei ähnliche Vorstellungen. Zuletzt waren wir beide vom Job her mehr eingespannt, sind beide im Finanzbereich tätig und sie war ingesamt unzufrieden mit der Situation.

Dann gab es eine krasse Veränderung, sie hat auf einmal alles in Frage gestellt,
ob sie überhaupt Kinder will, das sie in der Beziehung unglücklich ist,
nicht bekommt was sie braucht, das sie nie wirklich glücklich war und
wir uns trennen sollten weil sie noch mehr erleben möchte.
Sie hat den Eindruck das sie nicht ihre eigenen Ziele verfolgt hat
und nur dem gesellschaftlichem Anspruch, mit Beziehung, Kinder etc. gefolgt ist
und Frauen sich viel zu sehr zurück nehmen und Männern unterordnen, Kinder bekommen
und dann nur noch zuhause sitzen und sich abhängig machen.
Vorallem aber auch mir dabei den Vorwurf gemacht das ich daran Schuld bin,
sie mit in diese Situation gebracht habe.
Ihre krasse Veränderung äußerlich und im Umgang mit mir,
unserem Umfeld wie Freunden und Familie, sie sich komplett distanziert hat,
für sich alleine diese Entscheidungen getroffen ohne eine Chance sich getrennt hat und nicht darüber reden will hat mich sehr getroffen und es fällt mir schwer damit umzugehen...
Bis Ende des Monats wohnen wir noch zusammen, jeder macht sein Ding,
sie nimmt null Rücksicht und sucht viel ihren Vorteil. Nach 8 Jahren Beziehung
kann ich immer noch nicht glauben und verstehen was da passiert ist...

Die Veränderung kam aus meiner Sicht seitdem sie über die Arbeit ein paar
neue Leute kennen gelernt, mit denen sie auch hin und wieder etwas privat unternommen hat
und sie dabei das Gefühl bekommen hat etwas zu verpassen, das deren Leben viel spannender ist und das alles nicht mehr richtig ist...

Was will ich eigentlich mit dem Post...
Ich weiß das ganze immer noch nicht einzuordnen, es einfach so stehen zu lassen
macht es mir schwer für sich selbst weiter zu kommen, viele Fragen, Selbstzweifel und Unsicherheiten begleiten mich seitdem.
Mich würde es interessieren ob ihr ähnliche Situationen
erlebt habt und wie ihr damit umgegangen seid bzw. da raus gekommen...

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Beste hilfreiche Antwort

20. November um 15:16
In Antwort auf marro69

Ihr fehlt anscheinend irgendwas... der Kick... etwas sexuelles... Redenden Menschen kann geholfen werden. Kann allerdings sein das es ihr peinlich ist ...

Wieso interpretierst Du da jetzt was sexuelles rein?

Ihr Sinneswandel ist ja schon recht radikal, so dass naheliegt, dass die neuen "Freunde" ihr da was flüstern.

An der Tatsache, dass die Frauen die Kinder zur Welt bringen, lässt sich nun einmal nichts ändern.
Das sie dadurch aber zu einer Hausfrau mutieren, ist ja nun nicht so.

TE, lass Dir nicht einreden, dass Du Schuld bist , sie "in diese Situation" gebracht zu haben. Du wolltest nicht mehr als Millionen andere Paare.
Wenn Deiner Ex das nun nicht mehr genügt, liegt das nicht an Dir.

"sie nimmt null Rücksicht und sucht viel ihren Vorteil"

Was meinst Du damit konkret?

 

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20. November um 14:34

Ihr fehlt anscheinend irgendwas... der Kick... etwas sexuelles... Redenden Menschen kann geholfen werden. Kann allerdings sein das es ihr peinlich ist ...

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20. November um 14:51
In Antwort auf unkownposter

Hallo,

ich bin seit 8 Jahren mit meiner Partnerin zusammen, sie ist 29 und ich 32,
für mich und bis vor kurzem wie ich dachte auch für sie, eine schöne und intensive Zeit.
Wir haben viele Gemeinsamkeiten und Interessen, viel zusammen unternommen,
gemeinsame Pläne und Träume gelebt und zuletzt beide den Wunsch eine Familie zu gründen. Unsere Ideen von der Zukunft haben wir immer gemeinsam besprochen und dabei ähnliche Vorstellungen. Zuletzt waren wir beide vom Job her mehr eingespannt, sind beide im Finanzbereich tätig und sie war ingesamt unzufrieden mit der Situation.

Dann gab es eine krasse Veränderung, sie hat auf einmal alles in Frage gestellt,
ob sie überhaupt Kinder will, das sie in der Beziehung unglücklich ist,
nicht bekommt was sie braucht, das sie nie wirklich glücklich war und
wir uns trennen sollten weil sie noch mehr erleben möchte.
Sie hat den Eindruck das sie nicht ihre eigenen Ziele verfolgt hat
und nur dem gesellschaftlichem Anspruch, mit Beziehung, Kinder etc. gefolgt ist
und Frauen sich viel zu sehr zurück nehmen und Männern unterordnen, Kinder bekommen
und dann nur noch zuhause sitzen und sich abhängig machen.
Vorallem aber auch mir dabei den Vorwurf gemacht das ich daran Schuld bin,
sie mit in diese Situation gebracht habe.
Ihre krasse Veränderung äußerlich und im Umgang mit mir,
unserem Umfeld wie Freunden und Familie, sie sich komplett distanziert hat,
für sich alleine diese Entscheidungen getroffen ohne eine Chance sich getrennt hat und nicht darüber reden will hat mich sehr getroffen und es fällt mir schwer damit umzugehen...
Bis Ende des Monats wohnen wir noch zusammen, jeder macht sein Ding,
sie nimmt null Rücksicht und sucht viel ihren Vorteil. Nach 8 Jahren Beziehung
kann ich immer noch nicht glauben und verstehen was da passiert ist...

Die Veränderung kam aus meiner Sicht seitdem sie über die Arbeit ein paar
neue Leute kennen gelernt, mit denen sie auch hin und wieder etwas privat unternommen hat
und sie dabei das Gefühl bekommen hat etwas zu verpassen, das deren Leben viel spannender ist und das alles nicht mehr richtig ist...

Was will ich eigentlich mit dem Post...
Ich weiß das ganze immer noch nicht einzuordnen, es einfach so stehen zu lassen
macht es mir schwer für sich selbst weiter zu kommen, viele Fragen, Selbstzweifel und Unsicherheiten begleiten mich seitdem.
Mich würde es interessieren ob ihr ähnliche Situationen
erlebt habt und wie ihr damit umgegangen seid bzw. da raus gekommen...

" Die Veränderung kam aus meiner Sicht seitdem sie über die Arbeit ein paar
neue Leute kennen gelernt, mit denen sie auch hin und wieder etwas privat unternommen hat
und sie dabei das Gefühl bekommen hat etwas zu verpassen, das deren Leben viel spannender ist und das alles nicht mehr richtig ist..."

Ja, das wäre schön es auf die neuen Leute zu schieben 
Heisst aber auch, das du dich hier über neue Leute verändern willst.

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20. November um 15:16
In Antwort auf marro69

Ihr fehlt anscheinend irgendwas... der Kick... etwas sexuelles... Redenden Menschen kann geholfen werden. Kann allerdings sein das es ihr peinlich ist ...

Wieso interpretierst Du da jetzt was sexuelles rein?

Ihr Sinneswandel ist ja schon recht radikal, so dass naheliegt, dass die neuen "Freunde" ihr da was flüstern.

An der Tatsache, dass die Frauen die Kinder zur Welt bringen, lässt sich nun einmal nichts ändern.
Das sie dadurch aber zu einer Hausfrau mutieren, ist ja nun nicht so.

TE, lass Dir nicht einreden, dass Du Schuld bist , sie "in diese Situation" gebracht zu haben. Du wolltest nicht mehr als Millionen andere Paare.
Wenn Deiner Ex das nun nicht mehr genügt, liegt das nicht an Dir.

"sie nimmt null Rücksicht und sucht viel ihren Vorteil"

Was meinst Du damit konkret?

 

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20. November um 15:24
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

Wieso interpretierst Du da jetzt was sexuelles rein?

Ihr Sinneswandel ist ja schon recht radikal, so dass naheliegt, dass die neuen "Freunde" ihr da was flüstern.

An der Tatsache, dass die Frauen die Kinder zur Welt bringen, lässt sich nun einmal nichts ändern.
Das sie dadurch aber zu einer Hausfrau mutieren, ist ja nun nicht so.

TE, lass Dir nicht einreden, dass Du Schuld bist , sie "in diese Situation" gebracht zu haben. Du wolltest nicht mehr als Millionen andere Paare.
Wenn Deiner Ex das nun nicht mehr genügt, liegt das nicht an Dir.

"sie nimmt null Rücksicht und sucht viel ihren Vorteil"

Was meinst Du damit konkret?

 

Wo steht denn das er sie in die Situation gebracht hat?
 
Er schreibt..ihre Veränderung kam seiner Sicht ? (gefragt hat er nicht ) über andere.
Vllt kam es auch einfach durch ihre Sicht

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20. November um 16:25
In Antwort auf unkownposter

Hallo,

ich bin seit 8 Jahren mit meiner Partnerin zusammen, sie ist 29 und ich 32,
für mich und bis vor kurzem wie ich dachte auch für sie, eine schöne und intensive Zeit.
Wir haben viele Gemeinsamkeiten und Interessen, viel zusammen unternommen,
gemeinsame Pläne und Träume gelebt und zuletzt beide den Wunsch eine Familie zu gründen. Unsere Ideen von der Zukunft haben wir immer gemeinsam besprochen und dabei ähnliche Vorstellungen. Zuletzt waren wir beide vom Job her mehr eingespannt, sind beide im Finanzbereich tätig und sie war ingesamt unzufrieden mit der Situation.

Dann gab es eine krasse Veränderung, sie hat auf einmal alles in Frage gestellt,
ob sie überhaupt Kinder will, das sie in der Beziehung unglücklich ist,
nicht bekommt was sie braucht, das sie nie wirklich glücklich war und
wir uns trennen sollten weil sie noch mehr erleben möchte.
Sie hat den Eindruck das sie nicht ihre eigenen Ziele verfolgt hat
und nur dem gesellschaftlichem Anspruch, mit Beziehung, Kinder etc. gefolgt ist
und Frauen sich viel zu sehr zurück nehmen und Männern unterordnen, Kinder bekommen
und dann nur noch zuhause sitzen und sich abhängig machen.
Vorallem aber auch mir dabei den Vorwurf gemacht das ich daran Schuld bin,
sie mit in diese Situation gebracht habe.
Ihre krasse Veränderung äußerlich und im Umgang mit mir,
unserem Umfeld wie Freunden und Familie, sie sich komplett distanziert hat,
für sich alleine diese Entscheidungen getroffen ohne eine Chance sich getrennt hat und nicht darüber reden will hat mich sehr getroffen und es fällt mir schwer damit umzugehen...
Bis Ende des Monats wohnen wir noch zusammen, jeder macht sein Ding,
sie nimmt null Rücksicht und sucht viel ihren Vorteil. Nach 8 Jahren Beziehung
kann ich immer noch nicht glauben und verstehen was da passiert ist...

Die Veränderung kam aus meiner Sicht seitdem sie über die Arbeit ein paar
neue Leute kennen gelernt, mit denen sie auch hin und wieder etwas privat unternommen hat
und sie dabei das Gefühl bekommen hat etwas zu verpassen, das deren Leben viel spannender ist und das alles nicht mehr richtig ist...

Was will ich eigentlich mit dem Post...
Ich weiß das ganze immer noch nicht einzuordnen, es einfach so stehen zu lassen
macht es mir schwer für sich selbst weiter zu kommen, viele Fragen, Selbstzweifel und Unsicherheiten begleiten mich seitdem.
Mich würde es interessieren ob ihr ähnliche Situationen
erlebt habt und wie ihr damit umgegangen seid bzw. da raus gekommen...

Verstehen kann ich sie durchaus. Oft habe ich den Eindruck, dass dieser vorgefertigte Lebensweg(meist heiraten, Familie gründen, Haus...)einfach unreflektiert übernommen und gegangen wird, weil gefühlt alle es so machen, weil es so vermeintlich gesellschaftlich erwartet wird oder solchen Gründen eben. Nicht unbedingt, weil es tatsächlich der ureigenste Wunsch ist. Häufig ist die Konstellation da ja umgekehrt, d.h. meist will eher die Frau all diese Dinge und viele Männer fügen sich, weil sie sich- leider- nicht trauen zu sagen,dass sie lieber einen unkonventionellen Lebensweg einschlagen würden.
Kann gut sein, dass dieser Unwille diesem üblichen Weg gegenüber schon länger vorhanden ist bei ihr und es ihr durch neue Kontakte, von denen vielleicht auch welche anders leben als das, was dir vorschwebt, wieder so richtig bewusst geworden ist. Dass andere sich tatsächlich trauen, anders zu denken und zu leben. 
Einen Rat kann ich dir nicht geben, aber vielleicht vorschlagen, dass du auch selbst mal drüber nachdenkst, ob und warum du diesen konventionellen Lebensweg wirklich willst. 
Und dann mal drüber reden. Über euer beider Vorstellungen. Und wenn es nicht kompatibel ist, Konsequenzen ziehen. Kann natürlich auch sein, dass sie sich entliebt hat.

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20. November um 16:32
In Antwort auf summerlove

Wo steht denn das er sie in die Situation gebracht hat?
 
Er schreibt..ihre Veränderung kam seiner Sicht ? (gefragt hat er nicht ) über andere.
Vllt kam es auch einfach durch ihre Sicht

Da:

"Vorallem aber auch mir dabei den Vorwurf gemacht das ich daran Schuld bin,
sie mit in diese Situation gebracht habe."

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20. November um 16:42
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

Da:

"Vorallem aber auch mir dabei den Vorwurf gemacht das ich daran Schuld bin,
sie mit in diese Situation gebracht habe."

Da, ist auch gut .
Aber ich will dir mal glauben.

Da steht sie MIT in diese Situation gebracht, war er nich allein oder er selbst..
wer weiss, wer weiss

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20. November um 16:56
In Antwort auf summerlove

Da, ist auch gut .
Aber ich will dir mal glauben.

Da steht sie MIT in diese Situation gebracht, war er nich allein oder er selbst..
wer weiss, wer weiss

Willst Du hier jetzt Wörter auf die Goldwaage legen oder was hilfreiches zum Thema beitragen?

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20. November um 17:47

dann sei froh dass es jetzt ist und nicht erst wenn ihr Kinder bekommen habt oder geheiratet habt

scheint ein bisschen die Emanze in ihr durchzukommen ....

im Prinzip kannst du es nur akzeptieren.
eine Zukunft mit ihr, so wie du sie dir wünschst, ist nicht möglich

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20. November um 18:45
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

Willst Du hier jetzt Wörter auf die Goldwaage legen oder was hilfreiches zum Thema beitragen?

Ich nehm die Goldwaage. Sehr hilfreich.

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20. November um 20:38
In Antwort auf unkownposter

Hallo,

ich bin seit 8 Jahren mit meiner Partnerin zusammen, sie ist 29 und ich 32,
für mich und bis vor kurzem wie ich dachte auch für sie, eine schöne und intensive Zeit.
Wir haben viele Gemeinsamkeiten und Interessen, viel zusammen unternommen,
gemeinsame Pläne und Träume gelebt und zuletzt beide den Wunsch eine Familie zu gründen. Unsere Ideen von der Zukunft haben wir immer gemeinsam besprochen und dabei ähnliche Vorstellungen. Zuletzt waren wir beide vom Job her mehr eingespannt, sind beide im Finanzbereich tätig und sie war ingesamt unzufrieden mit der Situation.

Dann gab es eine krasse Veränderung, sie hat auf einmal alles in Frage gestellt,
ob sie überhaupt Kinder will, das sie in der Beziehung unglücklich ist,
nicht bekommt was sie braucht, das sie nie wirklich glücklich war und
wir uns trennen sollten weil sie noch mehr erleben möchte.
Sie hat den Eindruck das sie nicht ihre eigenen Ziele verfolgt hat
und nur dem gesellschaftlichem Anspruch, mit Beziehung, Kinder etc. gefolgt ist
und Frauen sich viel zu sehr zurück nehmen und Männern unterordnen, Kinder bekommen
und dann nur noch zuhause sitzen und sich abhängig machen.
Vorallem aber auch mir dabei den Vorwurf gemacht das ich daran Schuld bin,
sie mit in diese Situation gebracht habe.
Ihre krasse Veränderung äußerlich und im Umgang mit mir,
unserem Umfeld wie Freunden und Familie, sie sich komplett distanziert hat,
für sich alleine diese Entscheidungen getroffen ohne eine Chance sich getrennt hat und nicht darüber reden will hat mich sehr getroffen und es fällt mir schwer damit umzugehen...
Bis Ende des Monats wohnen wir noch zusammen, jeder macht sein Ding,
sie nimmt null Rücksicht und sucht viel ihren Vorteil. Nach 8 Jahren Beziehung
kann ich immer noch nicht glauben und verstehen was da passiert ist...

Die Veränderung kam aus meiner Sicht seitdem sie über die Arbeit ein paar
neue Leute kennen gelernt, mit denen sie auch hin und wieder etwas privat unternommen hat
und sie dabei das Gefühl bekommen hat etwas zu verpassen, das deren Leben viel spannender ist und das alles nicht mehr richtig ist...

Was will ich eigentlich mit dem Post...
Ich weiß das ganze immer noch nicht einzuordnen, es einfach so stehen zu lassen
macht es mir schwer für sich selbst weiter zu kommen, viele Fragen, Selbstzweifel und Unsicherheiten begleiten mich seitdem.
Mich würde es interessieren ob ihr ähnliche Situationen
erlebt habt und wie ihr damit umgegangen seid bzw. da raus gekommen...

durchaus möglich, dass du die ersten anzeichen einer veränderung übersehen hast oder übersehen wolltest...aber du hättest ja ohnehin nicht von dem für dich einmal festgelegten weg abweichen wollen - oder doch?

ich glaube, es kommt gar nicht so selten vor, dass manche rund um die 30, wenn die ausbildung abgeschlossen und sie im job angekommen sind, nochmal so richtig torschlusspanik bekommen, und meinen, wenn sie sich jetzt auch noch auf einen festen partner und familie einlassen, dann ist das leben gelaufen. stimmt ja ein stück weit auch, wenn man kinder eher als belastung ansieht, und nicht als bereicherung und neue herausforderung.

wünsch ihr glück auf ihrem neuen lebensweg ohne dich, und orientiere du dich auch neu. wer weiß, wozu es gut ist. es muß ja nicht unbedingt was schlechteres nachkommen...

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20. November um 23:02

Ich zitiere hier mal die Aussage einer Studentin, unlängst publiziert in einem Magazin zur Genderproblematik rund um Job und Karriere: 
"Ich glaube, das Problem ist, dass viele Frauen sich der Welt so stellen, wie sie jetzt ist. Und sagen: Wenn ich alles gegeneinander abwäge, ist das mein Weg.
Sie entscheiden also nicht aus einem persönlichen Motiv heraus, weil es das ist, was sie schon immer wollten, sondern weil es für sie der einfachste Weg ist."

Ich stimme dem zu und gehe nun mal davon aus, dass deine Freundin gerade noch rechtzeitig die Reissleine gezogen hat. Dass da womöglich ein neuer und anders gearteter Freundeskreis mitgeholfen hat, ist nur logisch. Zu sehr leben wir ja sonst in Blasen und bekommen im Kreise von Freunden und Bekannten nur gesagt was wir hören wollen.

Selber habe ich das auch erlebt. Aber als Mann in der Situation deiner Freundin. Ich habe dieses vorgegebene, normale, wohldosierte und lau temperierte Leben irgendwann nicht mehr ausgehalten. Mit Ausnahme meines Jobs habe ich buchstäblich alles stehen und liegen gelassen, die Zelte abgebrochen, das meiste verkauft. Und ja, die wenigsten konnten mir folgen, am allerwenigsten meine damalige Freundin. Und ich hätte das auch gar nicht gewollt. Diese Wechsel mögen für die Umgebung radikal erscheinen, aber sie funktionieren nur so.

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21. November um 3:34
In Antwort auf steinundwasser

Ich zitiere hier mal die Aussage einer Studentin, unlängst publiziert in einem Magazin zur Genderproblematik rund um Job und Karriere: 
"Ich glaube, das Problem ist, dass viele Frauen sich der Welt so stellen, wie sie jetzt ist. Und sagen: Wenn ich alles gegeneinander abwäge, ist das mein Weg.
Sie entscheiden also nicht aus einem persönlichen Motiv heraus, weil es das ist, was sie schon immer wollten, sondern weil es für sie der einfachste Weg ist."

Ich stimme dem zu und gehe nun mal davon aus, dass deine Freundin gerade noch rechtzeitig die Reissleine gezogen hat. Dass da womöglich ein neuer und anders gearteter Freundeskreis mitgeholfen hat, ist nur logisch. Zu sehr leben wir ja sonst in Blasen und bekommen im Kreise von Freunden und Bekannten nur gesagt was wir hören wollen.

Selber habe ich das auch erlebt. Aber als Mann in der Situation deiner Freundin. Ich habe dieses vorgegebene, normale, wohldosierte und lau temperierte Leben irgendwann nicht mehr ausgehalten. Mit Ausnahme meines Jobs habe ich buchstäblich alles stehen und liegen gelassen, die Zelte abgebrochen, das meiste verkauft. Und ja, die wenigsten konnten mir folgen, am allerwenigsten meine damalige Freundin. Und ich hätte das auch gar nicht gewollt. Diese Wechsel mögen für die Umgebung radikal erscheinen, aber sie funktionieren nur so.

Toll, dass du das durchgezogen hast. Die Reißleine ziehen ja leider die wenigsten, egal ob Männlein oder Weiblein. Unsere Lebensweise verstehen in unserem Umfeld auch die wenigsten, geht uns aber am Allerwertesten vorbei

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21. November um 3:42
In Antwort auf carina2019

dann sei froh dass es jetzt ist und nicht erst wenn ihr Kinder bekommen habt oder geheiratet habt

scheint ein bisschen die Emanze in ihr durchzukommen ....

im Prinzip kannst du es nur akzeptieren.
eine Zukunft mit ihr, so wie du sie dir wünschst, ist nicht möglich

Warum muss man gleich Emanze sein, wenn man(bzw.frau) vom Leben was anderes(oder auch noch)was anderes will als Heiraten, Kinder, Häuslebau?
Ich fand das auch immer schon blöd und nicht erstrebenswert. Kind war Kann- Option, aber kein Muss und ansonsten lieber leben, genießen, was von der Welt sehen u.ä. als Haus, Karriere usw. Aber als Emanze würde ich mich sicher nicht bezeichnen, höchstens im positiven Sinne von Gleichberechtigung und dass man sich den Lebensweg aussuchen kann, den man auch wirklich will.
Und wenn ich es recht verstanden habe, hast und willst du doch keine Kinder und heiraten auch nicht unbedingt, oder?
Na, und die Freundin des TE halt anscheinend auch nicht. Natürlich hätte sie viel eher dazu stehen sollen, aber vielleicht hatte sie Angst, ihn zu verlieren, und die wäre ja auch berechtigt gewesen. Glücklicherweise zieht sie anscheinend aber doch noch rechtzeitig die Reißleine. Hoffe ich wenigstens.

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21. November um 5:03
In Antwort auf zahrakhan

Warum muss man gleich Emanze sein, wenn man(bzw.frau) vom Leben was anderes(oder auch noch)was anderes will als Heiraten, Kinder, Häuslebau?
Ich fand das auch immer schon blöd und nicht erstrebenswert. Kind war Kann- Option, aber kein Muss und ansonsten lieber leben, genießen, was von der Welt sehen u.ä. als Haus, Karriere usw. Aber als Emanze würde ich mich sicher nicht bezeichnen, höchstens im positiven Sinne von Gleichberechtigung und dass man sich den Lebensweg aussuchen kann, den man auch wirklich will.
Und wenn ich es recht verstanden habe, hast und willst du doch keine Kinder und heiraten auch nicht unbedingt, oder?
Na, und die Freundin des TE halt anscheinend auch nicht. Natürlich hätte sie viel eher dazu stehen sollen, aber vielleicht hatte sie Angst, ihn zu verlieren, und die wäre ja auch berechtigt gewesen. Glücklicherweise zieht sie anscheinend aber doch noch rechtzeitig die Reißleine. Hoffe ich wenigstens.

Das klingt so, als ob man das Leben mit Kind überhaupt nicht mehr genießen kann und man plötzlich tot ist. Dabei ist es abhängig von der Lebenseinstellung und von den eingene Lebenszielen. Urlaube? Kann man auch mit den Kindern machen. Heiraten, Kinder, Häuslebau funktioniert nur, wenn man auch arbeitet. Somit hat man als Mama und Papa neben den drei Aspekten auch noch einen Job und natürlich auch Freunde. Das Leben mit Kind wird bereichert, schließlich sind Kinder keine Krankheit die Erwachsene einschränken.
Ich akzeptiere natürlich, wenn jemand keine Kinder möchte, jedem bleibt schließlich slebst überlassen wie er sein Leben führt. Ist mir zudem auch relativ egal, was andere machen. Aber so zu tun als ob man nichts mehr von der Welt sehen kann oder wird, wenn erst Kinder da sind, ist nicht richtig. In einer Mietwohnung zu wohnen ist für viele eben auch nicht erstrebenswert, im Gegenteil, für den Großteil ein regelrechter Graus. Aber nicht, weil es vorgegeben wird, sondern weil man gerene etwas Eigenes hätte.

Du hast doch selbst ein Kind.
 

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21. November um 7:49
In Antwort auf unkownposter

Hallo,

ich bin seit 8 Jahren mit meiner Partnerin zusammen, sie ist 29 und ich 32,
für mich und bis vor kurzem wie ich dachte auch für sie, eine schöne und intensive Zeit.
Wir haben viele Gemeinsamkeiten und Interessen, viel zusammen unternommen,
gemeinsame Pläne und Träume gelebt und zuletzt beide den Wunsch eine Familie zu gründen. Unsere Ideen von der Zukunft haben wir immer gemeinsam besprochen und dabei ähnliche Vorstellungen. Zuletzt waren wir beide vom Job her mehr eingespannt, sind beide im Finanzbereich tätig und sie war ingesamt unzufrieden mit der Situation.

Dann gab es eine krasse Veränderung, sie hat auf einmal alles in Frage gestellt,
ob sie überhaupt Kinder will, das sie in der Beziehung unglücklich ist,
nicht bekommt was sie braucht, das sie nie wirklich glücklich war und
wir uns trennen sollten weil sie noch mehr erleben möchte.
Sie hat den Eindruck das sie nicht ihre eigenen Ziele verfolgt hat
und nur dem gesellschaftlichem Anspruch, mit Beziehung, Kinder etc. gefolgt ist
und Frauen sich viel zu sehr zurück nehmen und Männern unterordnen, Kinder bekommen
und dann nur noch zuhause sitzen und sich abhängig machen.
Vorallem aber auch mir dabei den Vorwurf gemacht das ich daran Schuld bin,
sie mit in diese Situation gebracht habe.
Ihre krasse Veränderung äußerlich und im Umgang mit mir,
unserem Umfeld wie Freunden und Familie, sie sich komplett distanziert hat,
für sich alleine diese Entscheidungen getroffen ohne eine Chance sich getrennt hat und nicht darüber reden will hat mich sehr getroffen und es fällt mir schwer damit umzugehen...
Bis Ende des Monats wohnen wir noch zusammen, jeder macht sein Ding,
sie nimmt null Rücksicht und sucht viel ihren Vorteil. Nach 8 Jahren Beziehung
kann ich immer noch nicht glauben und verstehen was da passiert ist...

Die Veränderung kam aus meiner Sicht seitdem sie über die Arbeit ein paar
neue Leute kennen gelernt, mit denen sie auch hin und wieder etwas privat unternommen hat
und sie dabei das Gefühl bekommen hat etwas zu verpassen, das deren Leben viel spannender ist und das alles nicht mehr richtig ist...

Was will ich eigentlich mit dem Post...
Ich weiß das ganze immer noch nicht einzuordnen, es einfach so stehen zu lassen
macht es mir schwer für sich selbst weiter zu kommen, viele Fragen, Selbstzweifel und Unsicherheiten begleiten mich seitdem.
Mich würde es interessieren ob ihr ähnliche Situationen
erlebt habt und wie ihr damit umgegangen seid bzw. da raus gekommen...

Ich kann deine Freundin recht gut verstehen, und kann mir vorstellen was in ihr vorgeht, ich war auch immer -zum Leidwesen der Männer und meiner Eltern -so. Sobald ein Mann Heiraten oder Kinderplanung auch nur in Betracht zog, "musste" ich die Flucht ergreifen. Ich "wußte" bereits in der Pubertät, dass ich nicht so leben will wie die meisten. Ich wollte ein anderes Leben, welches ich mit dem Gefühl der Freiheit verband...  Ich behauptete meinen Eltern gegenüber nie heiraten zu wollen oder Kinder zu bekommen ( ..sie lebten es mir schließlich vor, das starre gesellschaftliche Schein-Leben)...ein tolles Kind habe ich heute, ungeplant. Als Mutter war/bin ich nie typisch Hausfrau... 

Das Verhalten deiner Freundin hat wenig bis nichts mit dir zu tun. Sie gibt dir eventuell die Schuld dafür, weil du sie eventuell nicht gehen lassen willst- was sie auch so spürt...

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21. November um 8:18
In Antwort auf unkownposter

Hallo,

ich bin seit 8 Jahren mit meiner Partnerin zusammen, sie ist 29 und ich 32,
für mich und bis vor kurzem wie ich dachte auch für sie, eine schöne und intensive Zeit.
Wir haben viele Gemeinsamkeiten und Interessen, viel zusammen unternommen,
gemeinsame Pläne und Träume gelebt und zuletzt beide den Wunsch eine Familie zu gründen. Unsere Ideen von der Zukunft haben wir immer gemeinsam besprochen und dabei ähnliche Vorstellungen. Zuletzt waren wir beide vom Job her mehr eingespannt, sind beide im Finanzbereich tätig und sie war ingesamt unzufrieden mit der Situation.

Dann gab es eine krasse Veränderung, sie hat auf einmal alles in Frage gestellt,
ob sie überhaupt Kinder will, das sie in der Beziehung unglücklich ist,
nicht bekommt was sie braucht, das sie nie wirklich glücklich war und
wir uns trennen sollten weil sie noch mehr erleben möchte.
Sie hat den Eindruck das sie nicht ihre eigenen Ziele verfolgt hat
und nur dem gesellschaftlichem Anspruch, mit Beziehung, Kinder etc. gefolgt ist
und Frauen sich viel zu sehr zurück nehmen und Männern unterordnen, Kinder bekommen
und dann nur noch zuhause sitzen und sich abhängig machen.
Vorallem aber auch mir dabei den Vorwurf gemacht das ich daran Schuld bin,
sie mit in diese Situation gebracht habe.
Ihre krasse Veränderung äußerlich und im Umgang mit mir,
unserem Umfeld wie Freunden und Familie, sie sich komplett distanziert hat,
für sich alleine diese Entscheidungen getroffen ohne eine Chance sich getrennt hat und nicht darüber reden will hat mich sehr getroffen und es fällt mir schwer damit umzugehen...
Bis Ende des Monats wohnen wir noch zusammen, jeder macht sein Ding,
sie nimmt null Rücksicht und sucht viel ihren Vorteil. Nach 8 Jahren Beziehung
kann ich immer noch nicht glauben und verstehen was da passiert ist...

Die Veränderung kam aus meiner Sicht seitdem sie über die Arbeit ein paar
neue Leute kennen gelernt, mit denen sie auch hin und wieder etwas privat unternommen hat
und sie dabei das Gefühl bekommen hat etwas zu verpassen, das deren Leben viel spannender ist und das alles nicht mehr richtig ist...

Was will ich eigentlich mit dem Post...
Ich weiß das ganze immer noch nicht einzuordnen, es einfach so stehen zu lassen
macht es mir schwer für sich selbst weiter zu kommen, viele Fragen, Selbstzweifel und Unsicherheiten begleiten mich seitdem.
Mich würde es interessieren ob ihr ähnliche Situationen
erlebt habt und wie ihr damit umgegangen seid bzw. da raus gekommen...

Die Frage ist halt hier:

- Habt ihr wirklich immer alles bzgl. eurer Zukunft gemeinsam besprochen oder ist das nur deine Sicht der Dinge?
- Hatte Sie schon immer andere Vorstellungen und konnte das bloss nicht kommunizieren und jetzt platzt es aus ihr heraus "weil halt mit 30 irgendein Lebensweg entschieden werden muss"?

Konnte sie dir denn sagen warum sie konkret ungluecklich ist und was sie braucht?
Ich finde es schade wenn man in den 8 Jahren nicht mit dem Partner sprechen kann was einem fehlt und dann Knall auf Fall alles in Frage stellt und keine Chance auf Loesung der Probleme gibt, sehr egoistisch das sie dich schon vor vollendete Tatsachen stellt.

Ich sage das jetzt einfach als Frau ganz salopp: Oft spinnen die Weiber kurz vor 30 einfach rum weil die Uhr anfaengt zu ticken und sie sich dann aber heutzutage meist noch in Ausbildung/Studium befinden, gleichzeitig moechte man aber auch unbedingt ein Kind um nicht zu alt zu sein aber auch moechte man endlich seine super Karriere beginnen, den Hausbau nicht zu vergessen und die langjaehrige Beziehung muss man auch noch irgendwie pflegen und die Welt entdecken will man ja auch noch! Da man aber emanzipiert ist will man auch kaum Zuhause bleiben mit dem Baby und gleich wieder in den Job starten und fuehlt sich zu Unrecht behandelt wenn der Mann alle Freiheiten hat aber man selbst nicht mehr,... die Liste ist endlos!
Heutzutage hat man halt alle Moeglichkeiten aber versucht alles unter einen Hut zu bringen aber die Realitaet ist dass das nicht geht auch wenn sich die Leute das einreden.

Was willst du eigentlich, waerst du bereit deine Familienplaene hinten an zu stellen fuer deine Freundin?


 

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21. November um 9:22
In Antwort auf sara88

Die Frage ist halt hier:

- Habt ihr wirklich immer alles bzgl. eurer Zukunft gemeinsam besprochen oder ist das nur deine Sicht der Dinge?
- Hatte Sie schon immer andere Vorstellungen und konnte das bloss nicht kommunizieren und jetzt platzt es aus ihr heraus "weil halt mit 30 irgendein Lebensweg entschieden werden muss"?

Konnte sie dir denn sagen warum sie konkret ungluecklich ist und was sie braucht?
Ich finde es schade wenn man in den 8 Jahren nicht mit dem Partner sprechen kann was einem fehlt und dann Knall auf Fall alles in Frage stellt und keine Chance auf Loesung der Probleme gibt, sehr egoistisch das sie dich schon vor vollendete Tatsachen stellt.

Ich sage das jetzt einfach als Frau ganz salopp: Oft spinnen die Weiber kurz vor 30 einfach rum weil die Uhr anfaengt zu ticken und sie sich dann aber heutzutage meist noch in Ausbildung/Studium befinden, gleichzeitig moechte man aber auch unbedingt ein Kind um nicht zu alt zu sein aber auch moechte man endlich seine super Karriere beginnen, den Hausbau nicht zu vergessen und die langjaehrige Beziehung muss man auch noch irgendwie pflegen und die Welt entdecken will man ja auch noch! Da man aber emanzipiert ist will man auch kaum Zuhause bleiben mit dem Baby und gleich wieder in den Job starten und fuehlt sich zu Unrecht behandelt wenn der Mann alle Freiheiten hat aber man selbst nicht mehr,... die Liste ist endlos!
Heutzutage hat man halt alle Moeglichkeiten aber versucht alles unter einen Hut zu bringen aber die Realitaet ist dass das nicht geht auch wenn sich die Leute das einreden.

Was willst du eigentlich, waerst du bereit deine Familienplaene hinten an zu stellen fuer deine Freundin?


 

"... waerst du bereit deine Familienplaene hinten an zu stellen fuer deine Freundin?"

oder, alternativ, die eigenen karrierepläne hintanstellen zugunsten der familienpläne und der karriere der freundin!?

ein freund von mir hat zunächst (als erster im bekanntenkreis) eine familie gegründet, war lange jahre hausmann, und hat jetzt, nachdem die kinder aus dem haus sind und studieren, selbst noch ein komplettes studium abgeschlossen - und vor kurzem mit ende 40 seinen ersten job als akademiker angetreten...

also wenn man wirklich will, dann kann man immer alternative wege gehen...

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21. November um 9:36
In Antwort auf zahrakhan

Warum muss man gleich Emanze sein, wenn man(bzw.frau) vom Leben was anderes(oder auch noch)was anderes will als Heiraten, Kinder, Häuslebau?
Ich fand das auch immer schon blöd und nicht erstrebenswert. Kind war Kann- Option, aber kein Muss und ansonsten lieber leben, genießen, was von der Welt sehen u.ä. als Haus, Karriere usw. Aber als Emanze würde ich mich sicher nicht bezeichnen, höchstens im positiven Sinne von Gleichberechtigung und dass man sich den Lebensweg aussuchen kann, den man auch wirklich will.
Und wenn ich es recht verstanden habe, hast und willst du doch keine Kinder und heiraten auch nicht unbedingt, oder?
Na, und die Freundin des TE halt anscheinend auch nicht. Natürlich hätte sie viel eher dazu stehen sollen, aber vielleicht hatte sie Angst, ihn zu verlieren, und die wäre ja auch berechtigt gewesen. Glücklicherweise zieht sie anscheinend aber doch noch rechtzeitig die Reißleine. Hoffe ich wenigstens.

beim thema emanze meine ich ihre dummen aussagen von wegen

Sie hat den Eindruck das sie nicht ihre eigenen Ziele verfolgt hat
und nur dem gesellschaftlichem Anspruch, mit Beziehung, Kinder etc. gefolgt ist
und Frauen sich viel zu sehr zurück nehmen und Männern unterordnen, Kinder bekommen
und dann nur noch zuhause sitzen und sich abhängig machen.
Vorallem aber auch mir dabei den Vorwurf gemacht das ich daran Schuld bin,
sie mit in diese Situation gebracht habe.



oder sollte ich statt emanzipation eher männerfeindlich sagen

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21. November um 9:38
In Antwort auf julia013

Das klingt so, als ob man das Leben mit Kind überhaupt nicht mehr genießen kann und man plötzlich tot ist. Dabei ist es abhängig von der Lebenseinstellung und von den eingene Lebenszielen. Urlaube? Kann man auch mit den Kindern machen. Heiraten, Kinder, Häuslebau funktioniert nur, wenn man auch arbeitet. Somit hat man als Mama und Papa neben den drei Aspekten auch noch einen Job und natürlich auch Freunde. Das Leben mit Kind wird bereichert, schließlich sind Kinder keine Krankheit die Erwachsene einschränken.
Ich akzeptiere natürlich, wenn jemand keine Kinder möchte, jedem bleibt schließlich slebst überlassen wie er sein Leben führt. Ist mir zudem auch relativ egal, was andere machen. Aber so zu tun als ob man nichts mehr von der Welt sehen kann oder wird, wenn erst Kinder da sind, ist nicht richtig. In einer Mietwohnung zu wohnen ist für viele eben auch nicht erstrebenswert, im Gegenteil, für den Großteil ein regelrechter Graus. Aber nicht, weil es vorgegeben wird, sondern weil man gerene etwas Eigenes hätte.

Du hast doch selbst ein Kind.
 

wieso viele frauen mutter werden ist mir auch unverständlich...

danach wird sich oft nur beklagt     so viel arbeit  .... keine zeit für sich ....

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21. November um 9:39
In Antwort auf sonnenwind4

Ich kann deine Freundin recht gut verstehen, und kann mir vorstellen was in ihr vorgeht, ich war auch immer -zum Leidwesen der Männer und meiner Eltern -so. Sobald ein Mann Heiraten oder Kinderplanung auch nur in Betracht zog, "musste" ich die Flucht ergreifen. Ich "wußte" bereits in der Pubertät, dass ich nicht so leben will wie die meisten. Ich wollte ein anderes Leben, welches ich mit dem Gefühl der Freiheit verband...  Ich behauptete meinen Eltern gegenüber nie heiraten zu wollen oder Kinder zu bekommen ( ..sie lebten es mir schließlich vor, das starre gesellschaftliche Schein-Leben)...ein tolles Kind habe ich heute, ungeplant. Als Mutter war/bin ich nie typisch Hausfrau... 

Das Verhalten deiner Freundin hat wenig bis nichts mit dir zu tun. Sie gibt dir eventuell die Schuld dafür, weil du sie eventuell nicht gehen lassen willst- was sie auch so spürt...

ja bei dir war es aber schon immer so

bei der freundin vom TE hat sich das schlagartig geändert!

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21. November um 10:36
In Antwort auf batweazel

"... waerst du bereit deine Familienplaene hinten an zu stellen fuer deine Freundin?"

oder, alternativ, die eigenen karrierepläne hintanstellen zugunsten der familienpläne und der karriere der freundin!?

ein freund von mir hat zunächst (als erster im bekanntenkreis) eine familie gegründet, war lange jahre hausmann, und hat jetzt, nachdem die kinder aus dem haus sind und studieren, selbst noch ein komplettes studium abgeschlossen - und vor kurzem mit ende 40 seinen ersten job als akademiker angetreten...

also wenn man wirklich will, dann kann man immer alternative wege gehen...

Oder so rum, klar! Alternative kann aber auch sein das man komplett auf Kinder verzichtet wenn beide nicht von ihrer Karriere abweichen wollen. Es gibt nicht nur Alternativen die gesellschaftlich von der Mehrheit akzeptiert sind damit bloss keine laestigen Fragen aufkommen

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21. November um 11:02
In Antwort auf sara88

Oder so rum, klar! Alternative kann aber auch sein das man komplett auf Kinder verzichtet wenn beide nicht von ihrer Karriere abweichen wollen. Es gibt nicht nur Alternativen die gesellschaftlich von der Mehrheit akzeptiert sind damit bloss keine laestigen Fragen aufkommen

auf kinder verzichten geht natürlich immer, wenn beide das wollen (ich seh auch nicht, dass das von "der gesellschaft" nicht akzeptiert würde - von einzelnen vielleicht, insbesondere verhinderten großeltern)!

aber im vorliegenden fall hieß es ja im eingangsbeitrag eigentlich, dass "beide den Wunsch eine Familie zu gründen" gehabt hätten...

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21. November um 12:50
In Antwort auf carina2019

wieso viele frauen mutter werden ist mir auch unverständlich...

danach wird sich oft nur beklagt     so viel arbeit  .... keine zeit für sich ....

Dir ist hier alles unverständlich. Hubert .....
Du solltest dich patentieren lassen

Machs du nicht.
Schade, Traurig....u so

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22. November um 4:04
In Antwort auf julia013

Das klingt so, als ob man das Leben mit Kind überhaupt nicht mehr genießen kann und man plötzlich tot ist. Dabei ist es abhängig von der Lebenseinstellung und von den eingene Lebenszielen. Urlaube? Kann man auch mit den Kindern machen. Heiraten, Kinder, Häuslebau funktioniert nur, wenn man auch arbeitet. Somit hat man als Mama und Papa neben den drei Aspekten auch noch einen Job und natürlich auch Freunde. Das Leben mit Kind wird bereichert, schließlich sind Kinder keine Krankheit die Erwachsene einschränken.
Ich akzeptiere natürlich, wenn jemand keine Kinder möchte, jedem bleibt schließlich slebst überlassen wie er sein Leben führt. Ist mir zudem auch relativ egal, was andere machen. Aber so zu tun als ob man nichts mehr von der Welt sehen kann oder wird, wenn erst Kinder da sind, ist nicht richtig. In einer Mietwohnung zu wohnen ist für viele eben auch nicht erstrebenswert, im Gegenteil, für den Großteil ein regelrechter Graus. Aber nicht, weil es vorgegeben wird, sondern weil man gerene etwas Eigenes hätte.

Du hast doch selbst ein Kind.
 

Was ich damit sagen wollte, ist wohl nicht oder zumindest falsch rübergekommen.
Ich selbst bin keineswegs der Meinung, dass mit Kind das Leben zu Ende ist. Denn das ist Einstellungssache. Wir haben mit unserem Sohn selbstverständlich Reisen gemacht, sind ausgegangen usw., haben sowohl unsere eigenen Interessen gepflegt als auch das Paarleben, vor unserer Trennung und auch später(letzteres mit neuem Partner). Tun viele aber nicht. Sobald Nachwuchs da ist, dreht sich bei vielen alles ausschließlich um selbigen, und nicht etwa nur in den ersten Wochen und Monaten, sondern dauerhaft. Zumindest läuft es in meinem Umfeld hauptsächlich so, aber vielleicht ist das in deinem anders.
Egal, was ich eigentlich sagen wollte, ist, dass sich jeder ernsthafte Gedanken darüber machen sollte, wie er denn tatsächlich sein Leben leben und gestalten möchte, unabhängig davon, was die breite Masse tut.
Wenn man wirklich aus eigenem Wunsch und Überzeugung den klassischen Weg gehen will oder Teile davon, dann soll man das doch tun.
Aber mal reflektieren, ob es wirklich der selbst gewählte Weg ist, oder man es nicht doch tut, weil die Freundinnen es auch tun, die Familie nervt oder solchen Gründen, finde ich schon angebracht. Denn wenn dieser Weg einmal beschritten ist, Kind da ist und möglicherweise auch Haus mit langjährigen hohen finanziellen Verpflichtungen, kann nicht mehr einfach zurückgerudert werden.
Und das Kinder das Leben vor allem in den ersten Jahren schon einschränken, ist einfach so und sollte einem zumindest bewusst sein, vor allem wenn man die Erziehungsaufgabe, Unterstützung usw. auch wirklich ernstnimmt.
Und gewisse Sorgen hören auch nicht auf, wenn das Kind erwachsen ist. Bezüglich Arbeitswelt zum Beispiel aus eigener Erfahrung. Mein Sohn ist mir erwachsen, 22 Jahre alt, trotz Entwicklungsverzögerung in den ersten Jahren mit gutem Realschulabschluss und später Abitur. Leider kann er sich nicht gut verkaufen in einem Vorstellungsgespräch, weil er anfängt zu stottern oder viel zu schnell zu sprechen mit nervösen Tics, obwohl er eigentlich für die beiden Berufsausbildungen, für die er sich in der zehnten Klasse beworben hat, eigentlich bestens geeignet gewesen wäre. Da haben auch Sprachtherapie, Entspannungsübungen etc. nichts geholfen. Jetzt macht er eine von der Agentur für Arbeit geförderte Ausbildung im geschützten Rahmen. Aber das Problem ist damit möglicherweise nur aufgeschoben. 
Soll auch nur aufzeigen, was unter Umständen auf Eltern zukommen kann. Denn dass man ein Kind bekommt mit diversen Problemen, möglicherweise Behinderungen oder Krankheiten, kann immer passieren. Und auch mit Kindern ohne spezielle Probleme ist das Leben schon anders als ohne.
Einfach mal die eigene Motivation ehrlich  zu hinterfragen, warum man unbedingt(und unbedingt eigenen)Nachwuchs will- von der vielbemühten reiben Biologie mal abgesehen - kann deshalb sicher nicht schaden.
Kürzlich kam so ein Kapitel über irgendsoeine Promifrau, die tatsächlich einen Kaiserschnitt geplant hat, damit es in ihren Terminkalender passt und damit sie direkt wieder auf die Bühne oder in ihre Sendung kann. Sorry aber da krieg ich einen Würgreiz. Das klingt dann einfach so, als ob das Kind nur bekommen wird, weil das eben zum Lifestyle gehört. Und bei solchen Promis außerdem noch, weil es natürlich pressewirksam ist.
Tut mir leid wegen des langen Textes, obwohl der Aspekt des Häusles jetzt trotzdem fehlt, aber vielleicht ist es so verständlicher.

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22. November um 4:06
In Antwort auf sonnenwind4

Ich kann deine Freundin recht gut verstehen, und kann mir vorstellen was in ihr vorgeht, ich war auch immer -zum Leidwesen der Männer und meiner Eltern -so. Sobald ein Mann Heiraten oder Kinderplanung auch nur in Betracht zog, "musste" ich die Flucht ergreifen. Ich "wußte" bereits in der Pubertät, dass ich nicht so leben will wie die meisten. Ich wollte ein anderes Leben, welches ich mit dem Gefühl der Freiheit verband...  Ich behauptete meinen Eltern gegenüber nie heiraten zu wollen oder Kinder zu bekommen ( ..sie lebten es mir schließlich vor, das starre gesellschaftliche Schein-Leben)...ein tolles Kind habe ich heute, ungeplant. Als Mutter war/bin ich nie typisch Hausfrau... 

Das Verhalten deiner Freundin hat wenig bis nichts mit dir zu tun. Sie gibt dir eventuell die Schuld dafür, weil du sie eventuell nicht gehen lassen willst- was sie auch so spürt...

Vielleicht sollten wir einen eigenen Club gründen!

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22. November um 4:16
In Antwort auf batweazel

auf kinder verzichten geht natürlich immer, wenn beide das wollen (ich seh auch nicht, dass das von "der gesellschaft" nicht akzeptiert würde - von einzelnen vielleicht, insbesondere verhinderten großeltern)!

aber im vorliegenden fall hieß es ja im eingangsbeitrag eigentlich, dass "beide den Wunsch eine Familie zu gründen" gehabt hätten...

Ob das aber wirklich so war? Oder nicht doch eher sein Wunsch und sie hat zunächst einmal zugestimmt. Vielleicht weil sie es selbst noch gar nicht recht wusste oder aber, weil sie verliebt war und ihn, anfangs wenigstens, keinesfalls verlieren wollte. Reden kann man auch immer viel, und dabei die Hoffnung haben, dass es in Vergessenheit gerät, sich von selbst erledigt o.ä.

Im übrigen ist es gesellschaftlich doch immer noch nicht sooo sehr akzeptiert, keine Kinder zu wollen. Oder auch nur als Kann, nicht als Muss.
Da kommen immer noch von vielen scheele Blicke, Naserümpfen, nerviges Fragen und Drängen. Nicht nur von Möchtergerngroßeltern, sondern vielfach von gleichaltrigen Freundinnen und Freunden, Kollegen usw. Natürlich kann man das aus der Welt schaffen, indem man das ein für allemal vehement und unmissverständlich klarstellt, aber Mund aufmachen scheint für viele immer noch ein Problem zu sein.

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22. November um 7:14
In Antwort auf zahrakhan

Ob das aber wirklich so war? Oder nicht doch eher sein Wunsch und sie hat zunächst einmal zugestimmt. Vielleicht weil sie es selbst noch gar nicht recht wusste oder aber, weil sie verliebt war und ihn, anfangs wenigstens, keinesfalls verlieren wollte. Reden kann man auch immer viel, und dabei die Hoffnung haben, dass es in Vergessenheit gerät, sich von selbst erledigt o.ä.

Im übrigen ist es gesellschaftlich doch immer noch nicht sooo sehr akzeptiert, keine Kinder zu wollen. Oder auch nur als Kann, nicht als Muss.
Da kommen immer noch von vielen scheele Blicke, Naserümpfen, nerviges Fragen und Drängen. Nicht nur von Möchtergerngroßeltern, sondern vielfach von gleichaltrigen Freundinnen und Freunden, Kollegen usw. Natürlich kann man das aus der Welt schaffen, indem man das ein für allemal vehement und unmissverständlich klarstellt, aber Mund aufmachen scheint für viele immer noch ein Problem zu sein.

Ich habe eine kindelose Freundin, und einige kinderlose Bekannte, die sich auch oftmals bedrängt fühlen von der vielen Fragerei zum Kinderkriegen und der heiligen Familienführung. Entweder die Mutter, die sagt: "ich wünsche mir von dir ein Enkelkind" oder Freunde, Bekannte und Kollegen, die wiederholt nachfragen, wann es soweit ist - Druck, Druck, Druck von allen Seiten, für den einzigen wahren Sinn des Lebens: "liebet euch und mehrt euch."   

(Als ich mich trennte meinte meine Muttter zu mir, du hättest wenigstens zwei Kinder bis jetzt haben können... der Mann/Vater, das Kind ist ja eine Nebensächlichkeit... 

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22. November um 7:56
In Antwort auf zahrakhan

Ob das aber wirklich so war? Oder nicht doch eher sein Wunsch und sie hat zunächst einmal zugestimmt. Vielleicht weil sie es selbst noch gar nicht recht wusste oder aber, weil sie verliebt war und ihn, anfangs wenigstens, keinesfalls verlieren wollte. Reden kann man auch immer viel, und dabei die Hoffnung haben, dass es in Vergessenheit gerät, sich von selbst erledigt o.ä.

Im übrigen ist es gesellschaftlich doch immer noch nicht sooo sehr akzeptiert, keine Kinder zu wollen. Oder auch nur als Kann, nicht als Muss.
Da kommen immer noch von vielen scheele Blicke, Naserümpfen, nerviges Fragen und Drängen. Nicht nur von Möchtergerngroßeltern, sondern vielfach von gleichaltrigen Freundinnen und Freunden, Kollegen usw. Natürlich kann man das aus der Welt schaffen, indem man das ein für allemal vehement und unmissverständlich klarstellt, aber Mund aufmachen scheint für viele immer noch ein Problem zu sein.

....Im übrigen ist es gesellschaftlich doch immer noch nicht sooo sehr akzeptiert, keine Kinder zu wollen. ....

Dann habe ich die letzten Jahre nicht an DER Gesellschaft teilgenommen
Das einzige was ich kenn sind Möchtegerngrosseltern aus dem ehemaligen Bekanntenkreis. Dieser unbändige Stolz auf etwas ( Enkelkind ) was sie nicht "geschafft" haben.

..Ich werde Omma/Oppa...
..Ich bekomm ein Enkelkind...

Stolz zu sein das die Kinder eigenständig Sex haben, völlig oke.
Aber zu sagen, was man dadurch wird ( wenn man sonst nichts geworden ist ) ist schon krass.
 

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22. November um 8:18
In Antwort auf sonnenwind4

Ich habe eine kindelose Freundin, und einige kinderlose Bekannte, die sich auch oftmals bedrängt fühlen von der vielen Fragerei zum Kinderkriegen und der heiligen Familienführung. Entweder die Mutter, die sagt: "ich wünsche mir von dir ein Enkelkind" oder Freunde, Bekannte und Kollegen, die wiederholt nachfragen, wann es soweit ist - Druck, Druck, Druck von allen Seiten, für den einzigen wahren Sinn des Lebens: "liebet euch und mehrt euch."   

(Als ich mich trennte meinte meine Muttter zu mir, du hättest wenigstens zwei Kinder bis jetzt haben können... der Mann/Vater, das Kind ist ja eine Nebensächlichkeit... 

Das Gute ist, dass man dem Druck ja nicht nachgeben muss, sondern offen zum eigenen Lebensweg stehen kann. Schließlich hat man einen Mund

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22. November um 8:22
In Antwort auf winterlove

....Im übrigen ist es gesellschaftlich doch immer noch nicht sooo sehr akzeptiert, keine Kinder zu wollen. ....

Dann habe ich die letzten Jahre nicht an DER Gesellschaft teilgenommen
Das einzige was ich kenn sind Möchtegerngrosseltern aus dem ehemaligen Bekanntenkreis. Dieser unbändige Stolz auf etwas ( Enkelkind ) was sie nicht "geschafft" haben.

..Ich werde Omma/Oppa...
..Ich bekomm ein Enkelkind...

Stolz zu sein das die Kinder eigenständig Sex haben, völlig oke.
Aber zu sagen, was man dadurch wird ( wenn man sonst nichts geworden ist ) ist schon krass.
 

Dann ist dein Umfeld vielleicht anders zusammengesetzt, wenn du das andrs kennst. Und genau solche Großeltern meinte ich. 
Übrigens verstehe ich deine Beiträge nicht immer so wirklich, vielleicht bin zu blöd. Direkt und eindeutig wäre klasse

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22. November um 8:31
In Antwort auf zahrakhan

Dann ist dein Umfeld vielleicht anders zusammengesetzt, wenn du das andrs kennst. Und genau solche Großeltern meinte ich. 
Übrigens verstehe ich deine Beiträge nicht immer so wirklich, vielleicht bin zu blöd. Direkt und eindeutig wäre klasse

Das wird so sein, anders kann ich mir es nicht erklären.

Ich bin direkt u eindeutig. Vllt für dich nicht. Aber du kannst ruhig oder auch unruhig fragen wenn du etwas nicht verstehst

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22. November um 8:52
In Antwort auf unkownposter

Hallo,

ich bin seit 8 Jahren mit meiner Partnerin zusammen, sie ist 29 und ich 32,
für mich und bis vor kurzem wie ich dachte auch für sie, eine schöne und intensive Zeit.
Wir haben viele Gemeinsamkeiten und Interessen, viel zusammen unternommen,
gemeinsame Pläne und Träume gelebt und zuletzt beide den Wunsch eine Familie zu gründen. Unsere Ideen von der Zukunft haben wir immer gemeinsam besprochen und dabei ähnliche Vorstellungen. Zuletzt waren wir beide vom Job her mehr eingespannt, sind beide im Finanzbereich tätig und sie war ingesamt unzufrieden mit der Situation.

Dann gab es eine krasse Veränderung, sie hat auf einmal alles in Frage gestellt,
ob sie überhaupt Kinder will, das sie in der Beziehung unglücklich ist,
nicht bekommt was sie braucht, das sie nie wirklich glücklich war und
wir uns trennen sollten weil sie noch mehr erleben möchte.
Sie hat den Eindruck das sie nicht ihre eigenen Ziele verfolgt hat
und nur dem gesellschaftlichem Anspruch, mit Beziehung, Kinder etc. gefolgt ist
und Frauen sich viel zu sehr zurück nehmen und Männern unterordnen, Kinder bekommen
und dann nur noch zuhause sitzen und sich abhängig machen.
Vorallem aber auch mir dabei den Vorwurf gemacht das ich daran Schuld bin,
sie mit in diese Situation gebracht habe.
Ihre krasse Veränderung äußerlich und im Umgang mit mir,
unserem Umfeld wie Freunden und Familie, sie sich komplett distanziert hat,
für sich alleine diese Entscheidungen getroffen ohne eine Chance sich getrennt hat und nicht darüber reden will hat mich sehr getroffen und es fällt mir schwer damit umzugehen...
Bis Ende des Monats wohnen wir noch zusammen, jeder macht sein Ding,
sie nimmt null Rücksicht und sucht viel ihren Vorteil. Nach 8 Jahren Beziehung
kann ich immer noch nicht glauben und verstehen was da passiert ist...

Die Veränderung kam aus meiner Sicht seitdem sie über die Arbeit ein paar
neue Leute kennen gelernt, mit denen sie auch hin und wieder etwas privat unternommen hat
und sie dabei das Gefühl bekommen hat etwas zu verpassen, das deren Leben viel spannender ist und das alles nicht mehr richtig ist...

Was will ich eigentlich mit dem Post...
Ich weiß das ganze immer noch nicht einzuordnen, es einfach so stehen zu lassen
macht es mir schwer für sich selbst weiter zu kommen, viele Fragen, Selbstzweifel und Unsicherheiten begleiten mich seitdem.
Mich würde es interessieren ob ihr ähnliche Situationen
erlebt habt und wie ihr damit umgegangen seid bzw. da raus gekommen...

ich weiß, dass es jetzt belastend wird für Dich...

ABER: ich stelle mir die Frage, ob sie eine Affäre hat...

So ein krasser Bruch ist echt heftig...

Kannst Du ihr diese Frage offen stellen, dann wirst Du sehen wie sie reagiert...

Vielleicht tue ich ihr unrecht, aber die Vermutung ist sehr naheliegend...

Variante 2: Sie hat im letzten Moment Bindungsängste bekommen, schließlich seit ihrso lange zusammen und sie denkt, sie müsse sich nochmals "ausprobieren" bevor sie "Nägel mit Köpfen macht"


LG..
 

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22. November um 9:32
In Antwort auf sonnenwind4

Ich habe eine kindelose Freundin, und einige kinderlose Bekannte, die sich auch oftmals bedrängt fühlen von der vielen Fragerei zum Kinderkriegen und der heiligen Familienführung. Entweder die Mutter, die sagt: "ich wünsche mir von dir ein Enkelkind" oder Freunde, Bekannte und Kollegen, die wiederholt nachfragen, wann es soweit ist - Druck, Druck, Druck von allen Seiten, für den einzigen wahren Sinn des Lebens: "liebet euch und mehrt euch."   

(Als ich mich trennte meinte meine Muttter zu mir, du hättest wenigstens zwei Kinder bis jetzt haben können... der Mann/Vater, das Kind ist ja eine Nebensächlichkeit... 

das hängt sicher davon ab, in welchem umfeld man unterwegs ist. ich vermute mal, da gibts durchaus ein starkes stadt-land-gefälle!

was die "nebensächlichkeiten" angeht... meine schwiegermutter (aus dem 1000-einwohner-dorf) fragt seit 25 jahren eigentlich nur noch, wie es den enkeln geht, wenn sie mit meiner frau telefoniert - um dann ein oder zwei stunden lang dorfklatsch auszubreiten, der hier keine sau interessiert... man erwartet schon gar nichts anderes mehr, und bekommt herzrasen, wenn die telefonnummer der schwiegereltern auf dem telefondisplay aufleuchtet. meine frau kann sich auch nicht erinnern, ob und wann jemals der satz "wie geht es dir?" gefallen wäre...

allerdings - druck gabs auch von der seite nie. denn eigentlich kreisten die schwiegereltern so um sich selbst und ihre eigenen probleme, dass sie sich ohnehin nicht großartig für die lebenswege ihrer erwachsenen kinder interessiert haben...

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22. November um 10:34
In Antwort auf sonnenwind4

Ich habe eine kindelose Freundin, und einige kinderlose Bekannte, die sich auch oftmals bedrängt fühlen von der vielen Fragerei zum Kinderkriegen und der heiligen Familienführung. Entweder die Mutter, die sagt: "ich wünsche mir von dir ein Enkelkind" oder Freunde, Bekannte und Kollegen, die wiederholt nachfragen, wann es soweit ist - Druck, Druck, Druck von allen Seiten, für den einzigen wahren Sinn des Lebens: "liebet euch und mehrt euch."   

(Als ich mich trennte meinte meine Muttter zu mir, du hättest wenigstens zwei Kinder bis jetzt haben können... der Mann/Vater, das Kind ist ja eine Nebensächlichkeit... 

komische einstellung deiner mutter

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22. November um 10:36
In Antwort auf zahrakhan

Ob das aber wirklich so war? Oder nicht doch eher sein Wunsch und sie hat zunächst einmal zugestimmt. Vielleicht weil sie es selbst noch gar nicht recht wusste oder aber, weil sie verliebt war und ihn, anfangs wenigstens, keinesfalls verlieren wollte. Reden kann man auch immer viel, und dabei die Hoffnung haben, dass es in Vergessenheit gerät, sich von selbst erledigt o.ä.

Im übrigen ist es gesellschaftlich doch immer noch nicht sooo sehr akzeptiert, keine Kinder zu wollen. Oder auch nur als Kann, nicht als Muss.
Da kommen immer noch von vielen scheele Blicke, Naserümpfen, nerviges Fragen und Drängen. Nicht nur von Möchtergerngroßeltern, sondern vielfach von gleichaltrigen Freundinnen und Freunden, Kollegen usw. Natürlich kann man das aus der Welt schaffen, indem man das ein für allemal vehement und unmissverständlich klarstellt, aber Mund aufmachen scheint für viele immer noch ein Problem zu sein.

Ob das aber wirklich so war? Oder nicht doch eher sein Wunsch und sie hat zunächst einmal zugestimmt.

ja klar... so wirds sein

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22. November um 10:38
In Antwort auf dominika-1992

ich weiß, dass es jetzt belastend wird für Dich...

ABER: ich stelle mir die Frage, ob sie eine Affäre hat...

So ein krasser Bruch ist echt heftig...

Kannst Du ihr diese Frage offen stellen, dann wirst Du sehen wie sie reagiert...

Vielleicht tue ich ihr unrecht, aber die Vermutung ist sehr naheliegend...

Variante 2: Sie hat im letzten Moment Bindungsängste bekommen, schließlich seit ihrso lange zusammen und sie denkt, sie müsse sich nochmals "ausprobieren" bevor sie "Nägel mit Köpfen macht"


LG..
 

affäre glaub ich nicht

aber sie ist sehr jung mit ihm zusammengekommen... vermutlich hat sie nun irgendwie das gefühl etwas versäumt zu haben... will sich ausleben

nicht selten dass solche beziehungen nicht ewig halten

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22. November um 10:55
In Antwort auf zahrakhan

Was ich damit sagen wollte, ist wohl nicht oder zumindest falsch rübergekommen.
Ich selbst bin keineswegs der Meinung, dass mit Kind das Leben zu Ende ist. Denn das ist Einstellungssache. Wir haben mit unserem Sohn selbstverständlich Reisen gemacht, sind ausgegangen usw., haben sowohl unsere eigenen Interessen gepflegt als auch das Paarleben, vor unserer Trennung und auch später(letzteres mit neuem Partner). Tun viele aber nicht. Sobald Nachwuchs da ist, dreht sich bei vielen alles ausschließlich um selbigen, und nicht etwa nur in den ersten Wochen und Monaten, sondern dauerhaft. Zumindest läuft es in meinem Umfeld hauptsächlich so, aber vielleicht ist das in deinem anders.
Egal, was ich eigentlich sagen wollte, ist, dass sich jeder ernsthafte Gedanken darüber machen sollte, wie er denn tatsächlich sein Leben leben und gestalten möchte, unabhängig davon, was die breite Masse tut.
Wenn man wirklich aus eigenem Wunsch und Überzeugung den klassischen Weg gehen will oder Teile davon, dann soll man das doch tun.
Aber mal reflektieren, ob es wirklich der selbst gewählte Weg ist, oder man es nicht doch tut, weil die Freundinnen es auch tun, die Familie nervt oder solchen Gründen, finde ich schon angebracht. Denn wenn dieser Weg einmal beschritten ist, Kind da ist und möglicherweise auch Haus mit langjährigen hohen finanziellen Verpflichtungen, kann nicht mehr einfach zurückgerudert werden.
Und das Kinder das Leben vor allem in den ersten Jahren schon einschränken, ist einfach so und sollte einem zumindest bewusst sein, vor allem wenn man die Erziehungsaufgabe, Unterstützung usw. auch wirklich ernstnimmt.
Und gewisse Sorgen hören auch nicht auf, wenn das Kind erwachsen ist. Bezüglich Arbeitswelt zum Beispiel aus eigener Erfahrung. Mein Sohn ist mir erwachsen, 22 Jahre alt, trotz Entwicklungsverzögerung in den ersten Jahren mit gutem Realschulabschluss und später Abitur. Leider kann er sich nicht gut verkaufen in einem Vorstellungsgespräch, weil er anfängt zu stottern oder viel zu schnell zu sprechen mit nervösen Tics, obwohl er eigentlich für die beiden Berufsausbildungen, für die er sich in der zehnten Klasse beworben hat, eigentlich bestens geeignet gewesen wäre. Da haben auch Sprachtherapie, Entspannungsübungen etc. nichts geholfen. Jetzt macht er eine von der Agentur für Arbeit geförderte Ausbildung im geschützten Rahmen. Aber das Problem ist damit möglicherweise nur aufgeschoben. 
Soll auch nur aufzeigen, was unter Umständen auf Eltern zukommen kann. Denn dass man ein Kind bekommt mit diversen Problemen, möglicherweise Behinderungen oder Krankheiten, kann immer passieren. Und auch mit Kindern ohne spezielle Probleme ist das Leben schon anders als ohne.
Einfach mal die eigene Motivation ehrlich  zu hinterfragen, warum man unbedingt(und unbedingt eigenen)Nachwuchs will- von der vielbemühten reiben Biologie mal abgesehen - kann deshalb sicher nicht schaden.
Kürzlich kam so ein Kapitel über irgendsoeine Promifrau, die tatsächlich einen Kaiserschnitt geplant hat, damit es in ihren Terminkalender passt und damit sie direkt wieder auf die Bühne oder in ihre Sendung kann. Sorry aber da krieg ich einen Würgreiz. Das klingt dann einfach so, als ob das Kind nur bekommen wird, weil das eben zum Lifestyle gehört. Und bei solchen Promis außerdem noch, weil es natürlich pressewirksam ist.
Tut mir leid wegen des langen Textes, obwohl der Aspekt des Häusles jetzt trotzdem fehlt, aber vielleicht ist es so verständlicher.

Tun viele nicht, kann ich nicht bestätigen, ganz im Gegenteil, aber das wird in deinem Umfeld so sein.

"Aber mal reflektieren, ob es wirklich der selbst gewählte Weg ist, oder man es nicht doch tut, weil die Freundinnen es auch tun, die Familie nervt oder solchen Gründen, finde ich schon angebracht."

Das stimmt schon, ich gehe aber davon aus, dass sich die meisten diese Entscheidung doch sehr gut überlegen. Ich war zB eine der ersten in meinem Freundeskreis die ein Baby bekommen hat, da hieß es immer "du bist ja noch sooooo jung" (Ich war 22, als ich schwanger wurde) Andererseits bekommt man mit Ü30 zu hören, "jetzt wirds aber langsam Zeit." Es eintscheidet aber jeder selber, wann, wie oder ob überhaupt. Da kann man dann auch nicht der Gesellschaft die Schuld geben.

"Und das Kinder das Leben vor allem in den ersten Jahren schon einschränken, ist einfach so und sollte einem zumindest bewusst sein, vor allem wenn man die Erziehungsaufgabe, Unterstützung usw. auch wirklich ernstnimmt.
Und gewisse Sorgen hören auch nicht auf, wenn das Kind erwachsen ist. Bezüglich Arbeitswelt zum Beispiel aus eigener Erfahrung. Mein Sohn ist mir erwachsen, 22 Jahre alt, trotz Entwicklungsverzögerung in den ersten Jahren mit gutem Realschulabschluss und später Abitur. Leider kann er sich nicht gut verkaufen in einem Vorstellungsgespräch, weil er anfängt zu stottern oder viel zu schnell zu sprechen mit nervösen Tics, obwohl er eigentlich für die beiden Berufsausbildungen, für die er sich in der zehnten Klasse beworben hat, eigentlich bestens geeignet gewesen wäre. "

Einschränken ist das falsche Wort, finde ich. Wenn es eine EInschränkung ist, sollte man es lassen. Es ist Arbeit, klar, es ist nicht immer leicht, auch klar, aber als Einschränkung darf man ein Kind nie sehen. Das Leben verändert sich, die Aufgaben sind anders, aber man ist nicht krank und kann plötzlich nichts mehr machen. Auch mit Kind kann man sehr viel unternehmen, heute wird einem so viel geboten.
Die Sorgen, die hat man natürlich, das ist korrekt, aber wenn einem das Kind dann abends liebevolle Dinge sagt, mit einem kuschelt oder dich in den Arm nimmt, sind diese Sorgen es wert, finde ich. Man muss das natürlich auch wirklich wollen. Jemand der absolut keine Kinder will und damit nichts anfangen kann, der wird das natürlich nicht so empfinden.

Natürlich können Kinder Krankheiten etc bekommen. Wenn ich in die Arbeit fahre, kann ich auch einen Autounfall haben und tot sein, oder im Rollstuhl sitzen etc. Es ist definitiv nicht immer einfach, keine Frage und man weiß nunmal nicht, was das Leben bereit hält, ob mit oder ohne Kind. Das meine ich mit, es ist Einstellungssache. Meine Schwägerin ist auch (chronisch) krank, die Diagnose hat sie mit 17!! bekommen und sie ist optimistischer und vorbildhafter als viele andere, gesunde Menschen die ständig am Jammern sind.

"Und auch mit Kindern ohne spezielle Probleme ist das Leben schon anders als ohne."
Absolut, das macht einen gewaltigen Unterschied nur leider, oder Gott sei Dank, weiß man eben nicht, was man bekommt. Und oft kommt man eben an seine Grenzen, auch ohne Kinder, dann aber vl im Job etc.


"Kürzlich kam so ein Kapitel über irgendsoeine Promifrau, die tatsächlich einen Kaiserschnitt geplant hat, damit es in ihren Terminkalender passt und damit sie direkt wieder auf die Bühne oder in ihre Sendung kann. Sorry aber da krieg ich einen Würgreiz. Das klingt dann einfach so, als ob das Kind nur bekommen wird, weil das eben zum Lifestyle gehört. Und bei solchen Promis außerdem noch, weil es natürlich pressewirksam ist."

Ja, solche Menschen gibt es, aber zum Glück sind sie in der Minderheit. Der Großteil überlegt es sich schon recht gut. Der Honk, der zwei Kinder ungeplant gezeugt hat, ist ja auch so ein abschreckendes Beispiel aber zum Glück ist das selten. Ich kenne aus meinem Umfeld nur einen, der so dumm war. Aber der war da bereits 30, was ja noch schlimmer ist.

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23. November um 8:04
In Antwort auf batweazel

das hängt sicher davon ab, in welchem umfeld man unterwegs ist. ich vermute mal, da gibts durchaus ein starkes stadt-land-gefälle!

was die "nebensächlichkeiten" angeht... meine schwiegermutter (aus dem 1000-einwohner-dorf) fragt seit 25 jahren eigentlich nur noch, wie es den enkeln geht, wenn sie mit meiner frau telefoniert - um dann ein oder zwei stunden lang dorfklatsch auszubreiten, der hier keine sau interessiert... man erwartet schon gar nichts anderes mehr, und bekommt herzrasen, wenn die telefonnummer der schwiegereltern auf dem telefondisplay aufleuchtet. meine frau kann sich auch nicht erinnern, ob und wann jemals der satz "wie geht es dir?" gefallen wäre...

allerdings - druck gabs auch von der seite nie. denn eigentlich kreisten die schwiegereltern so um sich selbst und ihre eigenen probleme, dass sie sich ohnehin nicht großartig für die lebenswege ihrer erwachsenen kinder interessiert haben...

Ich weiß nicht, ob das etwas mit Stadt-Lamd Leben zu tun hat oder ob es eine Lebenseinstellung ist. Meine Eltern, insbesondere meine Mutter hat sich immer für unseren Lebenslauf interessiert und uns dabei stets mit ihren Vorstellungen vom Leben begleitet. Kinder und Familiengründung war und ist für sie oberste Priorität. Sie konnte recht hartnäckig dabei sein, uns den Sinn des Lebens zu vermitteln- das ist der Erhalt der  Familie. 

Für sie lohnt sich eine Trennung nie, weil Männer alle "gleich" sind. Eine Frau bekommt Kinder für sich, zur eigenen Bedürfniss Erfüllung, völlig unabhängig davon in welchen Umständen sie lebt. - Das ist ihre Ansicht. 

Und: sie ist zwar gut vernetzt mit vielen Leuten, aber sie ist schweigsam. Teilweise so strikt im falschen Anstand verwickelt dass sie nicht mal über plötzlich Verstorbene/Kranke oder allgemeine Vorkommnisse berichten kann. 

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23. November um 9:21
In Antwort auf sonnenwind4

Ich weiß nicht, ob das etwas mit Stadt-Lamd Leben zu tun hat oder ob es eine Lebenseinstellung ist. Meine Eltern, insbesondere meine Mutter hat sich immer für unseren Lebenslauf interessiert und uns dabei stets mit ihren Vorstellungen vom Leben begleitet. Kinder und Familiengründung war und ist für sie oberste Priorität. Sie konnte recht hartnäckig dabei sein, uns den Sinn des Lebens zu vermitteln- das ist der Erhalt der  Familie. 

Für sie lohnt sich eine Trennung nie, weil Männer alle "gleich" sind. Eine Frau bekommt Kinder für sich, zur eigenen Bedürfniss Erfüllung, völlig unabhängig davon in welchen Umständen sie lebt. - Das ist ihre Ansicht. 

Und: sie ist zwar gut vernetzt mit vielen Leuten, aber sie ist schweigsam. Teilweise so strikt im falschen Anstand verwickelt dass sie nicht mal über plötzlich Verstorbene/Kranke oder allgemeine Vorkommnisse berichten kann. 

Klingt zumindest teilweise nach meiner Mutter

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24. November um 12:54
In Antwort auf sonnenwind4

Ich weiß nicht, ob das etwas mit Stadt-Lamd Leben zu tun hat oder ob es eine Lebenseinstellung ist. Meine Eltern, insbesondere meine Mutter hat sich immer für unseren Lebenslauf interessiert und uns dabei stets mit ihren Vorstellungen vom Leben begleitet. Kinder und Familiengründung war und ist für sie oberste Priorität. Sie konnte recht hartnäckig dabei sein, uns den Sinn des Lebens zu vermitteln- das ist der Erhalt der  Familie. 

Für sie lohnt sich eine Trennung nie, weil Männer alle "gleich" sind. Eine Frau bekommt Kinder für sich, zur eigenen Bedürfniss Erfüllung, völlig unabhängig davon in welchen Umständen sie lebt. - Das ist ihre Ansicht. 

Und: sie ist zwar gut vernetzt mit vielen Leuten, aber sie ist schweigsam. Teilweise so strikt im falschen Anstand verwickelt dass sie nicht mal über plötzlich Verstorbene/Kranke oder allgemeine Vorkommnisse berichten kann. 

"Für sie lohnt sich eine Trennung nie, weil Männer alle "gleich" sind."

selbst wenn du den hilfsarbeiter gegen einen bankdirektor eintauschst?

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24. November um 13:29
In Antwort auf batweazel

"Für sie lohnt sich eine Trennung nie, weil Männer alle "gleich" sind."

selbst wenn du den hilfsarbeiter gegen einen bankdirektor eintauschst?

Woher soll sie das denn wissen ?

Ah oke, du denkst, sie schreibt hier als Mutter.

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24. November um 17:16
In Antwort auf batweazel

"Für sie lohnt sich eine Trennung nie, weil Männer alle "gleich" sind."

selbst wenn du den hilfsarbeiter gegen einen bankdirektor eintauschst?

Auch dann, ja. Meine Mutter ist schließlich eine fleißige und ehrgeizige Frau, die uns zum Erfolg 'getrimmt' ähm erzogen  hat.

Und es ist sehr viel komplizierter: keiner ist -zu keiner Zeit- so gut wie ihre Kinder oder gut genug für ihre Kinder. .. 

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24. November um 17:21
In Antwort auf zahrakhan

Klingt zumindest teilweise nach meiner Mutter

So ist das, aasha (?)  .

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24. November um 18:37
In Antwort auf sonnenwind4

Auch dann, ja. Meine Mutter ist schließlich eine fleißige und ehrgeizige Frau, die uns zum Erfolg 'getrimmt' ähm erzogen  hat.

Und es ist sehr viel komplizierter: keiner ist -zu keiner Zeit- so gut wie ihre Kinder oder gut genug für ihre Kinder. .. 

ohoh... meine oma war so eine, vier kinder, zwei jungs, zwei mädels, natürlich alle ganz toll. wobei da vor allem die schwiegertöchter drunter zu leiden hatten... vor den schwiegersöhnen hatte sie wohl eher respekt. waren aber zum glück auch alle respektable männer...

ganz anderes meine schwiegermutter. für sie sind immer alle anderen leute ganz toll und bewundernswert (ich u.a. natürlich auch ). was hingegen ihre eigenen drei töchter machen - das interessiert sie nur peripher!

ich finde beide extreme anstrengend...

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25. November um 3:44
In Antwort auf sonnenwind4

So ist das, aasha (?)  .

Jep, war zwischenzeitlich gelöscht wegen angeblicher Verstöße gegen die Forumsregeln

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25. November um 7:35
In Antwort auf sonnenwind4

Ich habe eine kindelose Freundin, und einige kinderlose Bekannte, die sich auch oftmals bedrängt fühlen von der vielen Fragerei zum Kinderkriegen und der heiligen Familienführung. Entweder die Mutter, die sagt: "ich wünsche mir von dir ein Enkelkind" oder Freunde, Bekannte und Kollegen, die wiederholt nachfragen, wann es soweit ist - Druck, Druck, Druck von allen Seiten, für den einzigen wahren Sinn des Lebens: "liebet euch und mehrt euch."   

(Als ich mich trennte meinte meine Muttter zu mir, du hättest wenigstens zwei Kinder bis jetzt haben können... der Mann/Vater, das Kind ist ja eine Nebensächlichkeit... 

"der Mann/Vater, das Kind ist ja eine Nebensächlichkeit.."

Ganz genau, das ist die Essenz und leider traurig aber wahr! Bei vielen geht es doch nur darum einen Erzeuger & Bezahler zu finden und wenn die Kinder einmal gemacht sind ist alles Andere scheissegal.
Bei mir hat schon lange keiner mehr gefragt aber wie zahrakhan bereits schon sagte, ich habe das klar & deutlich formuliert das mein Mann & Ich keine Kinder wollen. Fuer die die es nicht verstehen wollten habe ich es nochmal verdeutlicht und klar gemacht das ich nicht nur keine eigenen Kinder will sondern auch gar keine mag. Ich garantiere dir maximale Empoerung!
 

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25. November um 8:52
In Antwort auf batweazel

ohoh... meine oma war so eine, vier kinder, zwei jungs, zwei mädels, natürlich alle ganz toll. wobei da vor allem die schwiegertöchter drunter zu leiden hatten... vor den schwiegersöhnen hatte sie wohl eher respekt. waren aber zum glück auch alle respektable männer...

ganz anderes meine schwiegermutter. für sie sind immer alle anderen leute ganz toll und bewundernswert (ich u.a. natürlich auch ). was hingegen ihre eigenen drei töchter machen - das interessiert sie nur peripher!

ich finde beide extreme anstrengend...

Genau. Falsch verstandener Perfektionismus, um es milde auszudrücken.

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25. November um 9:00
In Antwort auf sara88

"der Mann/Vater, das Kind ist ja eine Nebensächlichkeit.."

Ganz genau, das ist die Essenz und leider traurig aber wahr! Bei vielen geht es doch nur darum einen Erzeuger & Bezahler zu finden und wenn die Kinder einmal gemacht sind ist alles Andere scheissegal.
Bei mir hat schon lange keiner mehr gefragt aber wie zahrakhan bereits schon sagte, ich habe das klar & deutlich formuliert das mein Mann & Ich keine Kinder wollen. Fuer die die es nicht verstehen wollten habe ich es nochmal verdeutlicht und klar gemacht das ich nicht nur keine eigenen Kinder will sondern auch gar keine mag. Ich garantiere dir maximale Empoerung!
 

Ich war selbst in der Teilzeitbeschäftigung finanziell nicht abhängig und heute finanziert mich auch keiner.

Als meine ältere Schwester zum 2. Mal Schwanger wurde und verkündete, sie will kein 2. Kind, gab es zig "Familienratssitzungen" und Empörung über Empörung. Nun hat sie das 2. Kind (15),  ist geschieden, finanziert sich selbst - es ist alles gut soweit. Aber sie "durfte" nicht selbst entscheiden. 

Die Sozialisierung und Erwartungshaltung prägt uns....

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