Home / Forum / Liebe & Beziehung / Wenn mein Freund geht nachdem wir Zeit zusammen verbracht haben stellt sich bei mir oft ein ungutes Gefühl ein und ich weine. Ich kann mich dann nicht auf mich selbst konzentrieren. Kennt ihr sowas?

Wenn mein Freund geht nachdem wir Zeit zusammen verbracht haben stellt sich bei mir oft ein ungutes Gefühl ein und ich weine. Ich kann mich dann nicht auf mich selbst konzentrieren. Kennt ihr sowas?

22. Oktober 2017 um 17:14

Hallo Ihr,

ich weiß im moment nicht so recht wohin mit meinen Gedanken und Gefühlen. Ich bin total im Gefühlschaos.

Ich habe bis heute 2 Woche Urlaub mit meinem Freund zusammen verbracht, das erste mal dass wir überhaupt länger zusammen Urlaub hatten und uns am Stück auch so lange gesehen haben. Er hat eine eigene Wohung und zwei Katzen. Somit bin ich für 2 Wochen quasi bei ihm "eingezogen".
Es hat auch alles super funktioniert, bis auf ein paar kleine Streitigkeiten, was ja aber auch normal ist, war unser Urlaub wirklich echt schön!

Wir sind jetzt seit 1,5 Jahren zusammen und er ist für mich der Mann/Freund an meiner Seite mit dem ich mein Leben verbringne möchte. Das hat der Urlaub auch noch mal mehr bestätigt! Ich habe nur noch nicht die Möglichkeit mit ihm zusammen zu ziehen, ich arbeite zwar Vollzeit, aber studiere noch nebenbei und kann mir alle Umkosten nicht leisten. Er arbeitet auch voll, im Schichtdienst, und wir sehen uns im normalen Alltag wöchentlich meistens nur einmal pro Woche, wenn überhaupt. Je nachdem wie seine Freien Tage liegen.

Jetzt zu meinem Gefühlschaos, das mir echt schwer fällt zu beschreiben. Seit zwei Tagen geht es mir nicht gut, ich finde immer wieder Gründe die mich nerven und steiger mich in die Situation rein, dann fange ich an zu weinen anstatt die letze Zeit zusammen zu genießen. Allerdings hatte ich ihn immer wieder gebeten, dass wir uns einfach auch noch mal Zeit für uns nehmen zu zweit. Reden, Kuscheln, und so weiter. Wofür man eben im Alltag wenig Zeit hat. Aber immer wieder kam was dazwischen und immer hatte er irgendwas (sei es Kopfweh, oder er hat Fern gesehen oder sonst wie).
Ich habe mich immer zurück gehalten, ihm immer seinen Freiraum gegeben, da er ja auch nichts dazu konnte, dass es ihm schlecht ging. Aber irgendwie hat sich das alles in mir aufgestaut, meine Wünsche....und mir gings zum Urlaubsende immer schlechter.

Vor allem die Gedanken, dass wir uns dann wieder kaum sehen... Ich habe das Problem, dass ich mir über so viele Kleinigkeiten viel zu viele Gedanken mache. Ich kann nicht abschalten und vor allem kann ich mich nicht auf mich selbst konzentrieren. Jetzt wo er weg ist, ist es so ein Gefühl von Leere. Ich denke dann immer daran war er gerade wohl macht, und kann mich auf nichts anderes konzentrieren. Alle Gedanken stürzen dann noch mehr auf mich ein, da ich alleine bin.
Nichts lenkt mich ab und oft sitzte ich dann in meinem Zimmer und weine, weil ich nichts weiß mit mir anzufangen.
Ich denke oft einfach auch viel zu negativ über alle Dinge, anstatt mein Leben einfach mal zu genießen und glücklich zu sein was ich mit ihm habe. Aber ich weiß nicht wieso es mir so schwer fällt wieder in den Alltag zu finden.
Dieses Gefühl habe ich auch vor unserem Urlaub schon öfter gehabt, wo wir uns nur am Wochenende gesehen haben und ich oder er dann wiede gehen mussten.

Ich habe mit ihm über meine Gefühle gespochen, er weiß es alles und das hat gut getan. Auch wenn er mir oft vieles aus der Nasen zeihen muss. Ich fresse meine Gefühle und Gedanken nämlich sehr viel in mich hinein.
Wie kann ich es hinbekommen dieses negative Gefühl weg zu bekommen und mich ihm vor allem einfach schneller zu öffnen sobald ich irgendwas habe, sodass ich unser Glück auch einfach mal genießen kann wenn wir uns nicht sehen bzw. verabschieden.

Vielleicht kennt ja jemand von euch sowas ähnliches vom Gefühl her? :/

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22. Oktober 2017 um 18:48

Erst mal danke für deine Antwort!!

Ja vielleicht steckt sowas dahinter ich bin mir nicht sicher.. ich hatte zwei vorherige Beziehungen in denen nicht so gute Erfahrungen gemacht habe. 
Und ich bin seine erste freundin.

Aber Angst er könnte mich verlassen habe ich eigentlich so direkt nicht.  Bin nur zu sehr auf ihn fixiert anstatt auch mal was für mich zu tun und abzuschalten. Das ist irgendwie schwer Ablenkung zu finden.

Manchmal gelingt mir das auch an Tagen wo ich gut drauf bin sozusagen oder ich weiß wann ich ihn wieder sehe und noch darauf dann freuen kann und gut. 

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22. Oktober 2017 um 19:16

aber sowieso hat doch völlig recht mit dem, was sie schreibt.
vielleicht ein bisschen ddrastisch ausgedrückt, aber voll getroffen.

die te ist offenbar eine junge frau, die jemand anderes für ihr lebensglück verantwortlich macht, anstatt dieses glück von sich aus herstellen und empfinden zu können. sie ist völlig abhängig von ihrem partner, gelähmt, wenn er nicht anwesend ist.
das geht sogar soweit, dass sie sich bereits vor ende des urlaubs völlig fertigmacht und die gemeinsame zeit dadurch völlig versaut.

es wird dringend zeit, dass diese ungute zentriertheit auf ihren partner aufhört, dass ssie sich "ein eigenes leben" anschafft. erst wenn sie in der lage ist, allein für sich glück und zufriedenheit herzustellen, dann wird sie auch fähig sein, eine funktionierende beziehung zu führen.

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22. Oktober 2017 um 19:18

ich habe ein eigenes Leben. Das hat nichts damit zu tun, ich klammere auch nicht etc. Es geht ja um mich selbst, aber danke.

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22. Oktober 2017 um 19:31

ich habe keine kinder. göttinseidank.

weisst du, ich denke, so ein kleiner tritt in den allerwertesten (die sowieso gerne gibt und die wirklich oft treffend sind) bewirken manchmmal mehr als ein zärtlich "hutschigutschi, armes ding".

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22. Oktober 2017 um 19:58


Hallo gomois, finde das sehr schön wie du dich geäussert hast! Denke auch öfters genau gleich wie du! Toll!😀

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22. Oktober 2017 um 22:21

Ja ich denke ich habe auch ein Problem mit mir selbst. Ich denke sehr viel nach und nehme mir viele Dinge viel zu sehr zu Herzen. Und mein Kopf lässt sich einfach manchmal nicht abschalten. Und wenn ich dann alleine bin schwappts noch mehr auf mich ein. Ich möchte eigentlich auch gern mal Zeit für mich.
Das ganze nimmt wieder ab wenn ich mich dem normalen Tagesablauf widme.
Und bin auch glücklich mit meinem Freund zusammen. Er hat mir sehr geholfen damals aus einer Scheiß Beziehung raus zu kommen. Das ganze hat sich einfach ergeben und es tat mir gut mit ihm. Immernoch.
Nur ich versteh mich in der Hinsicht selbst nicht wieso mir das manchmal so schwer fällt mich auf andere Dinge zu konzenzrieren, wie mich selbst.

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23. Oktober 2017 um 12:23
In Antwort auf blickwinkel7

Hallo Ihr,

ich weiß im moment nicht so recht wohin mit meinen Gedanken und Gefühlen. Ich bin total im Gefühlschaos. 

Ich habe bis heute 2 Woche Urlaub mit meinem Freund zusammen verbracht, das erste mal dass wir überhaupt länger zusammen Urlaub hatten und uns am Stück auch so lange gesehen haben. Er hat eine eigene Wohung und zwei Katzen. Somit bin ich für 2 Wochen quasi bei ihm "eingezogen". 
Es hat auch alles super funktioniert, bis auf ein paar kleine Streitigkeiten, was ja aber auch normal ist, war unser Urlaub wirklich echt schön! 

Wir sind jetzt seit 1,5 Jahren zusammen und er ist für mich der Mann/Freund an meiner Seite mit dem ich mein Leben verbringne möchte. Das hat der Urlaub auch noch mal mehr bestätigt! Ich habe nur noch nicht die Möglichkeit mit ihm zusammen zu ziehen, ich arbeite zwar Vollzeit, aber studiere noch nebenbei und kann mir alle Umkosten nicht leisten. Er arbeitet auch voll, im Schichtdienst, und wir sehen uns im normalen Alltag wöchentlich meistens nur einmal pro Woche, wenn überhaupt. Je nachdem wie seine Freien Tage liegen. 

Jetzt zu meinem Gefühlschaos, das mir echt schwer fällt zu beschreiben. Seit zwei Tagen geht es mir nicht gut, ich finde immer wieder Gründe die mich nerven und steiger mich in die Situation rein, dann fange ich an zu weinen anstatt die letze Zeit zusammen zu genießen. Allerdings hatte ich ihn immer wieder gebeten, dass wir uns einfach auch noch mal Zeit für uns nehmen zu zweit. Reden, Kuscheln, und so weiter. Wofür man eben im Alltag wenig Zeit hat. Aber immer wieder kam was dazwischen und immer hatte er irgendwas (sei es Kopfweh, oder er hat Fern gesehen oder sonst wie).
Ich habe mich immer zurück gehalten, ihm immer seinen Freiraum gegeben, da er ja auch nichts dazu konnte, dass es ihm schlecht ging. Aber irgendwie hat sich das alles in mir aufgestaut, meine Wünsche....und mir gings zum Urlaubsende immer schlechter.

Vor allem die Gedanken, dass wir uns dann wieder kaum sehen... Ich habe das Problem, dass ich mir über so viele Kleinigkeiten viel zu viele Gedanken mache. Ich kann nicht abschalten und vor allem kann ich mich nicht auf mich selbst konzentrieren. Jetzt wo er weg ist, ist es so ein Gefühl von Leere. Ich denke dann immer daran war er gerade wohl macht, und kann mich auf nichts anderes konzentrieren. Alle Gedanken stürzen dann noch mehr auf mich ein, da ich alleine bin.
Nichts lenkt mich ab und oft sitzte ich dann in meinem Zimmer und weine, weil ich nichts weiß mit mir anzufangen. 
Ich denke oft einfach auch viel zu negativ über alle Dinge, anstatt mein Leben einfach mal zu genießen und glücklich zu sein was ich mit ihm habe. Aber ich weiß nicht wieso es mir so schwer fällt wieder in den Alltag zu finden.
Dieses Gefühl habe ich auch vor unserem Urlaub schon öfter gehabt, wo wir uns nur am Wochenende gesehen haben und ich oder er dann wiede gehen mussten. 

Ich habe mit ihm über meine Gefühle gespochen, er weiß es alles und das hat gut getan. Auch wenn er mir oft vieles aus der Nasen zeihen muss. Ich fresse meine Gefühle und Gedanken nämlich sehr viel in mich hinein. 
Wie kann ich es hinbekommen dieses negative Gefühl weg zu bekommen und mich ihm vor allem einfach schneller zu öffnen sobald ich irgendwas habe, sodass ich unser Glück auch einfach mal genießen kann wenn wir uns nicht sehen bzw. verabschieden.  

Vielleicht kennt ja jemand von euch sowas ähnliches vom Gefühl her? :/

 

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