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"Wenn Frauen zu sehr lieben"

3. September 2005 um 20:16

Hey ihr,

habe nun das Buch "Wenn Frauen zu sehr lieben" angefangen und erkenne mich absolut wieder. Wer das Buch schon gelesen hat - Vorallem die Geschichte von Ann (Guten Sex mit Liebe zu verwechseln bzw. mit Sex versuchen die Männer an einen zu binden usw. längere Geschichte) kommt mir verdammt bekannt vor. Ich bin erst auf Seite 85, aber es fesselt mich sehr!

Habe dann noch überlegt wegen meinem Vater, was dort noch so geschehen ist, oder generell bei meinen Eltern. Habe leider nicht mehr allzu viele Erinnerungen an ihn, da er vor vier Jahren schon gestorben ist.

Und dann ist mir eingefallen, dass mein Vater und meine Mutter sich sehr viel gestritten haben und ich immer in der Mitte stand und an mir gezerrt wurde. Bzw. Dass ich dazwischen stehen wollte und mich nicht entscheiden wollte. Ich stand immer auf der Seite des Schwächeren und rannte meinem Vater nach, wenn er im Streit wegging.
Durch diese dauernden Streitigkeiten zwischen meinen Eltern hat sich mein Vater abgesondert und verbrachte Tage nur noch vor dem Pc. Das hiess: Arbeiten gehen, Computer, Arbeiten, Computer usw.

Ich kann nicht genau sagen, wie das im Verhältnis zu meiner gestörten Männerbild (ich verliebe mich sehr schnell, meistens in Problemmänner, höre nicht auf mein Gefühl, sonder versuche alles, um sie an mich zu binden und wenn mich mal ein Mann wirklich liebt, wird er langweilig - wie im Buch "W.F.Z.S.L." geschrieben) passt, aber ich bin mir fast sicher, dass es ein Punkt ist.

Die andere Seite ist eben, dass ich absolut verhätschelt wurde, als ich klein war und süss und jeder mich mochte, da sie sich von mir die Liebe holte, die sie von meinem Vater nicht mehr bekommen hat und in der Pupertät dann, dass sie nicht loslassen konnte und mich eigentlich für das, dass ich älter wurde, meine eigenen Wege gegangen war, bestrafte und versuchte zurückzuhalten.

---------------------------
Nun, ich wollte mich eigentlich an Frauen wenden, die das gleiche Problem haben. Also eine gestörte Einstellung zu Männerbeziehungen.
Vielleicht auch an solche, die nun davon "geheilt" sind und sich von dieser Sucht trennen konnten, wie sie es geschafft haben.

Bitte schreibt mir doch eure Erfahrungen,

danke

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3. September 2005 um 20:23

Hi...
..., möchte gerade ehrlich gesagt nicht so gerne über meine Erfahrungen schreiben. Würde aber gerne wissen, ob du das Buch weiterempfehlen kannst!? Hat es dir geholfen?

Liebe Grüße, Maja

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3. September 2005 um 20:40
In Antwort auf marla_12916764

Hi...
..., möchte gerade ehrlich gesagt nicht so gerne über meine Erfahrungen schreiben. Würde aber gerne wissen, ob du das Buch weiterempfehlen kannst!? Hat es dir geholfen?

Liebe Grüße, Maja

Absolut Genial!
kein problem, musst nicht über deine Erfahrungen reden...

Aber das Buch ist sehr, sehr toll und ich würde es dir auf jeden Fall empfehlen, wenn du auch mit einer gestörten beziehung zu Männer zu kämpfen hast...!
Es gibt dir vor allem Kraft, denn du weisst, dass du nicht alleine bist und es gibt dir auch Kraft, weil die im Buch auch geschaft haben, darüber hinwegzukommen!
Doch, lies es auf alle Fälle, es ist einfach genial

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3. September 2005 um 20:57

Hallo sadfeeling liebe Grüße gleich aus Österreich
dieses Buch hat mir sehr geholfen und es gibt noch eins von dem selben Autor!
Es heißt " Briefe von Frauen die zu sehr lieben ".

Ich seh mich heut noch oft, dass Buch an die Wand schmeissen, weil ich lange nicht wahr haben wollte, dass ich auch teilweise so falsch eingestellt war
Danke Dir für diesen Beitrag
und vielleicht kennst ja das zweite auch
alles Liebe und darauf
dass wir nie wieder Frauen sein werden die zu sehr lieben!
Fortunia

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3. September 2005 um 21:46

Dieses Buch...
geistert ja immer wieder durch die Foren.
I.A. mag ich Lebenshilfe/"Psychologie"-Bücher amerikanischer Autoren nicht, weil ich diese Bücher für ziemlich oberflächlich & deren Erklärungsmuster für platt halte, um nicht zu sagen: klischeehaft.
Um zu der Erkenntnis zu gelangen, daß man Sex nicht mit Liebe verwechseln sollte, muß man eigentlich kein Buch lesen.
Nichtsdestotrotz regen derartige Bücher sicher zum Nachdenken an...
Aber mich würde interessieren, was die Autorin unter "Problemmännern" versteht. Und wenn es "Problemmänner" gibt, gibt es dann auch "Problemfrauen"? Sind "Problemmenschen" Menschen mit Problemen oder bereiten sie andern Menschen Probleme?
Entstehen Probleme mit "Problemmenschen" prinzipiell immer oder müssen hierzu zwei problembehaftete Menschen aufeinandertreffen? In letzterem Fall wären es ja dann zwei "Problemmenschen" & um vorherzusehen, daß sich deren Probleme höchstwahrscheinlich potenzieren, dazu muß ich auch kein Buch lesen.
In ersterem Fall, naja... wer möchte schon mit einem "Problemmenschen" eine Beziehung führen... klar, daß es da irgendwann kracht *g*

Aber vielleicht sind die "Probleme", von denen hier dauernd die Rede ist, gar keine Probleme, sondern einfach nur unterschiedliche Lebensauffassungen, unterschiedliche Prioritäten, unterschiedliche Werte, unterschiedliche Ideale oÄ.
Und man sucht vergeblich nach einer "Lösung", wo es eben keine gibt, auch wenn man noch so tief in seiner Psyche danach gräbt... ist es doch ziemlich schwer, aus der Masse der potentiellen Lebenspartner denjenigen mit den "richtigen Ansichten" rauszufischen.

Mir ist da noch ne Frage eingefallen:
Man sieht es "Problemmännern" ja sicherlich nicht an, welche Probleme mit ihnen auf einen zukommen, steht es ihnen ja nicht auf der Stirn geschrieben... vielmehr werden einem die Probleme erst nach & nach bewußt.
Was sollte man eigentlich nach Ansicht der Autorin tun, wenn man - sagen wir mal "Liebe auf den ersten Blick"-mäßig - sich in einen derartigen Menschen verliebt?

OKI, hab jetzt leider nich so recht auf Deine Fragen geantwortet, hoffe, Du bist mir nicht allzu böse

Gruß

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3. September 2005 um 23:47

Re
"Die Lösung, das Ziel ist es mit Dir selbst ins Reine zu kommen, herauszufinden was warum passiert ist und glaub mir, es ist gut so."

Natürlich muß ich mit mir ins Reine kommen, wenn ich Erlebnisse aus der Kindheit nicht verarbeitet habe. Ich bestreite ja nicht, daß Bücher a la "WFzsL" einen Denkanstoß geben können, aber ich halte eben die Fallbeispiele in psychologischer Trivialliteratur zu platt, als daß sie individuelle "Probleme" einer zufällig herausgegriffenen Frau erklären oder sie gar lösen könnten.
Haben ja die Antworten (s.u.) auch gezeigt, daß das Buch nur eine Initialzündung geben kann, um tiefer zu schürfen, zB per Psychoanalyse.

Was heißt, ich habe es nicht nötig...
ob nötig oder nicht, ich habe auch schon ähnliche Literatur gelesen (zB Dieter Schnack, Rainer Neutzling: "Kleine Helden in Not" oÄ)... ist zwar interessant, konkrete Hilfe kann sie im individ. Fall aber nicht sein.

Und was mich stört, war der Begriff "Problemmänner"; ich kann den Begriff nicht richtig deuten & weiß nicht, was er ausdrücken soll. Vielleicht muß ich das Buch ja doch mal kaufen

Gruß

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3. September 2005 um 23:53
In Antwort auf na'im_12954821

Dieses Buch...
geistert ja immer wieder durch die Foren.
I.A. mag ich Lebenshilfe/"Psychologie"-Bücher amerikanischer Autoren nicht, weil ich diese Bücher für ziemlich oberflächlich & deren Erklärungsmuster für platt halte, um nicht zu sagen: klischeehaft.
Um zu der Erkenntnis zu gelangen, daß man Sex nicht mit Liebe verwechseln sollte, muß man eigentlich kein Buch lesen.
Nichtsdestotrotz regen derartige Bücher sicher zum Nachdenken an...
Aber mich würde interessieren, was die Autorin unter "Problemmännern" versteht. Und wenn es "Problemmänner" gibt, gibt es dann auch "Problemfrauen"? Sind "Problemmenschen" Menschen mit Problemen oder bereiten sie andern Menschen Probleme?
Entstehen Probleme mit "Problemmenschen" prinzipiell immer oder müssen hierzu zwei problembehaftete Menschen aufeinandertreffen? In letzterem Fall wären es ja dann zwei "Problemmenschen" & um vorherzusehen, daß sich deren Probleme höchstwahrscheinlich potenzieren, dazu muß ich auch kein Buch lesen.
In ersterem Fall, naja... wer möchte schon mit einem "Problemmenschen" eine Beziehung führen... klar, daß es da irgendwann kracht *g*

Aber vielleicht sind die "Probleme", von denen hier dauernd die Rede ist, gar keine Probleme, sondern einfach nur unterschiedliche Lebensauffassungen, unterschiedliche Prioritäten, unterschiedliche Werte, unterschiedliche Ideale oÄ.
Und man sucht vergeblich nach einer "Lösung", wo es eben keine gibt, auch wenn man noch so tief in seiner Psyche danach gräbt... ist es doch ziemlich schwer, aus der Masse der potentiellen Lebenspartner denjenigen mit den "richtigen Ansichten" rauszufischen.

Mir ist da noch ne Frage eingefallen:
Man sieht es "Problemmännern" ja sicherlich nicht an, welche Probleme mit ihnen auf einen zukommen, steht es ihnen ja nicht auf der Stirn geschrieben... vielmehr werden einem die Probleme erst nach & nach bewußt.
Was sollte man eigentlich nach Ansicht der Autorin tun, wenn man - sagen wir mal "Liebe auf den ersten Blick"-mäßig - sich in einen derartigen Menschen verliebt?

OKI, hab jetzt leider nich so recht auf Deine Fragen geantwortet, hoffe, Du bist mir nicht allzu böse

Gruß

Finde deinen Denkansatz sehr interessant,
und es lohnt sich darüber nachzudenken, was *Problemmänner* sind.

Ich habe das Buch auch nicht gelesen und kann also mit dem Begriff ebenso wenig anfangen wie du.

Die Sichtweise

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4. September 2005 um 9:13
In Antwort auf na'im_12954821

Dieses Buch...
geistert ja immer wieder durch die Foren.
I.A. mag ich Lebenshilfe/"Psychologie"-Bücher amerikanischer Autoren nicht, weil ich diese Bücher für ziemlich oberflächlich & deren Erklärungsmuster für platt halte, um nicht zu sagen: klischeehaft.
Um zu der Erkenntnis zu gelangen, daß man Sex nicht mit Liebe verwechseln sollte, muß man eigentlich kein Buch lesen.
Nichtsdestotrotz regen derartige Bücher sicher zum Nachdenken an...
Aber mich würde interessieren, was die Autorin unter "Problemmännern" versteht. Und wenn es "Problemmänner" gibt, gibt es dann auch "Problemfrauen"? Sind "Problemmenschen" Menschen mit Problemen oder bereiten sie andern Menschen Probleme?
Entstehen Probleme mit "Problemmenschen" prinzipiell immer oder müssen hierzu zwei problembehaftete Menschen aufeinandertreffen? In letzterem Fall wären es ja dann zwei "Problemmenschen" & um vorherzusehen, daß sich deren Probleme höchstwahrscheinlich potenzieren, dazu muß ich auch kein Buch lesen.
In ersterem Fall, naja... wer möchte schon mit einem "Problemmenschen" eine Beziehung führen... klar, daß es da irgendwann kracht *g*

Aber vielleicht sind die "Probleme", von denen hier dauernd die Rede ist, gar keine Probleme, sondern einfach nur unterschiedliche Lebensauffassungen, unterschiedliche Prioritäten, unterschiedliche Werte, unterschiedliche Ideale oÄ.
Und man sucht vergeblich nach einer "Lösung", wo es eben keine gibt, auch wenn man noch so tief in seiner Psyche danach gräbt... ist es doch ziemlich schwer, aus der Masse der potentiellen Lebenspartner denjenigen mit den "richtigen Ansichten" rauszufischen.

Mir ist da noch ne Frage eingefallen:
Man sieht es "Problemmännern" ja sicherlich nicht an, welche Probleme mit ihnen auf einen zukommen, steht es ihnen ja nicht auf der Stirn geschrieben... vielmehr werden einem die Probleme erst nach & nach bewußt.
Was sollte man eigentlich nach Ansicht der Autorin tun, wenn man - sagen wir mal "Liebe auf den ersten Blick"-mäßig - sich in einen derartigen Menschen verliebt?

OKI, hab jetzt leider nich so recht auf Deine Fragen geantwortet, hoffe, Du bist mir nicht allzu böse

Gruß

Na ja (@ Caroline)
Ok, ich muss gestehen - sehr viele sehr interessante Fragen und Denkansätze, aber irgendwie einfach zu leicht um damit zu leben können.
Ich meine eben, wie schon gesagt wurde, es ist ja schön, dass du vielleicht nicht in das Raster einer Frau, die zu sehr liebt, gehörst, aber dann verallgemeinern und mehr oder weniger sagen, dass es nichts bringt?!

Nja, ich weiss nicht...

Also ich sehe an mir auf jeden Fall schon mal ein gutes Beispiel, dass es doch etwas bringt. Vor allem bin ich genau bei der Passage angelangt im Moment, in der es heisst: Manche Menschen, die eben zu viel Lieben oder einer Sucht wie zB Alkohol verfallen sind, denken, dass man sich selbst davon retten oder kurieren kann. Doch wirklich etwas an sich ändern kann man nur mit einer Therapie.

ALSO schreibt sie ja ganz klar, dass man mit dem Buch vielleicht einfach erst entdeckt, dass man etwas an sich ändern muss. Ein Alkoholiker muss auch erst irgendwann entdecken, dass sein Leben den Bach runter geht und dass es so nicht weitergehen kann. Und ich glaube viele Frauen, mit dem Problem, dass sie zu sehr lieben, merken ihr Problem, bei dem sie sich doch schon oft gefragt haben: Warum gerade ich? Warum schon wieder ein solcher Mann usw.?, dass es nicht an den Männern liegt, sondern ein grosser Teil an sich selbst.

Dein Satz: Wer möchte schon mit einem Problemmenschen eine Beziehung führen...klar dass es da irgendwann kracht, zeigt doch eindeutig, dass du das Problem nicht vertsehst / verstehen kannst oder willst. Kann man dir auch gar nicht verübeln, sondern wohl eher dir dazu gratulieren, dass du dieses Problem anscheinend wirklich nicht kennst.

WIR, welche so ein Problem haben, suchen uns genau einen Menschen aus, der FÜR UNS nicht geeignet ist. Vielleicht für eine andere Frau, oder eine Frau, die nicht ihr Leben aufgeben würde, für einen Mann. Ein Mann, der vielleicht nicht einmal wirklich sympathisch ist - aber wir werden gebraucht!! Solange wir helfen können, verwechseln wir LEIDENschaft mit Liebe und wortwörtlich "den Dicken Kloss im Bauch" mit Schmetterlingen. Jops, die Trauer, dass wir immer wieder einen Arschtritt von dem Mann bekommen, verstärkt unsere Wahrnehmung, dass wir ihn doch nur lieben und ihm unbedingt helfen müssen...
Und genau solch ein Mann wird für uns zum Problemmann, da wir an ihm zerbrechen.

Liebe Caroline, es ist ja ok, dass man vielleicht von vorne an kritisch zu Selbsthilfebüchern eingestellt ist, aber ist es nicht selbst ein Klischee und Verallgemeinerung, dass du sagst: Alle solche Bücher sind zu Klischeehaft?

Wie wäre es, wenn ich dir das Buch, wenn ich es fertig gelesen habe, einmal schicken würde? Vielleicht würdest du dann auch Zusammenhänge sehen, die man durch sein verklärtes Bild nicht ziehen konnte. Aber wahrscheinlich hätte es gar keinen Sinn, ein Buch zu lesen, von dessen Problem man nicht selber betroffen ist, und sich nicht identifizieren kann :S

Danke trotz allem für deine Meinung - musste nur meine auch dazu schreiben

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4. September 2005 um 9:19

@ Mooszauber
hihi.. hab grad unabhängig von dir genau das gleiche, nur ein wenig ausführlicher, geschrieben

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4. September 2005 um 14:21
In Antwort auf meta_11956024

Na ja (@ Caroline)
Ok, ich muss gestehen - sehr viele sehr interessante Fragen und Denkansätze, aber irgendwie einfach zu leicht um damit zu leben können.
Ich meine eben, wie schon gesagt wurde, es ist ja schön, dass du vielleicht nicht in das Raster einer Frau, die zu sehr liebt, gehörst, aber dann verallgemeinern und mehr oder weniger sagen, dass es nichts bringt?!

Nja, ich weiss nicht...

Also ich sehe an mir auf jeden Fall schon mal ein gutes Beispiel, dass es doch etwas bringt. Vor allem bin ich genau bei der Passage angelangt im Moment, in der es heisst: Manche Menschen, die eben zu viel Lieben oder einer Sucht wie zB Alkohol verfallen sind, denken, dass man sich selbst davon retten oder kurieren kann. Doch wirklich etwas an sich ändern kann man nur mit einer Therapie.

ALSO schreibt sie ja ganz klar, dass man mit dem Buch vielleicht einfach erst entdeckt, dass man etwas an sich ändern muss. Ein Alkoholiker muss auch erst irgendwann entdecken, dass sein Leben den Bach runter geht und dass es so nicht weitergehen kann. Und ich glaube viele Frauen, mit dem Problem, dass sie zu sehr lieben, merken ihr Problem, bei dem sie sich doch schon oft gefragt haben: Warum gerade ich? Warum schon wieder ein solcher Mann usw.?, dass es nicht an den Männern liegt, sondern ein grosser Teil an sich selbst.

Dein Satz: Wer möchte schon mit einem Problemmenschen eine Beziehung führen...klar dass es da irgendwann kracht, zeigt doch eindeutig, dass du das Problem nicht vertsehst / verstehen kannst oder willst. Kann man dir auch gar nicht verübeln, sondern wohl eher dir dazu gratulieren, dass du dieses Problem anscheinend wirklich nicht kennst.

WIR, welche so ein Problem haben, suchen uns genau einen Menschen aus, der FÜR UNS nicht geeignet ist. Vielleicht für eine andere Frau, oder eine Frau, die nicht ihr Leben aufgeben würde, für einen Mann. Ein Mann, der vielleicht nicht einmal wirklich sympathisch ist - aber wir werden gebraucht!! Solange wir helfen können, verwechseln wir LEIDENschaft mit Liebe und wortwörtlich "den Dicken Kloss im Bauch" mit Schmetterlingen. Jops, die Trauer, dass wir immer wieder einen Arschtritt von dem Mann bekommen, verstärkt unsere Wahrnehmung, dass wir ihn doch nur lieben und ihm unbedingt helfen müssen...
Und genau solch ein Mann wird für uns zum Problemmann, da wir an ihm zerbrechen.

Liebe Caroline, es ist ja ok, dass man vielleicht von vorne an kritisch zu Selbsthilfebüchern eingestellt ist, aber ist es nicht selbst ein Klischee und Verallgemeinerung, dass du sagst: Alle solche Bücher sind zu Klischeehaft?

Wie wäre es, wenn ich dir das Buch, wenn ich es fertig gelesen habe, einmal schicken würde? Vielleicht würdest du dann auch Zusammenhänge sehen, die man durch sein verklärtes Bild nicht ziehen konnte. Aber wahrscheinlich hätte es gar keinen Sinn, ein Buch zu lesen, von dessen Problem man nicht selber betroffen ist, und sich nicht identifizieren kann :S

Danke trotz allem für deine Meinung - musste nur meine auch dazu schreiben

Re
"Ich meine eben, wie schon gesagt wurde, es ist ja schön, dass du vielleicht nicht in das Raster einer Frau, die zu sehr liebt, gehörst, aber dann verallgemeinern und mehr oder weniger sagen, dass es nichts bringt?!"

Ich habe gesagt, sone Bücher können Denkanstöße vermitteln, und das ist per se schon mal positiv.
Aber ich habe schon in etlichen "Lebenshilfe-Ratgebern" (unter dieser Sparte ist diese Literatur ja in Buchhandlungen eingeordnet) geblättert - ja, nur geblättert, weil ich Bücher, in denen Platitüden aneinandergereiht sind, nicht kaufe.
Ist nur meine Meinung; wenn die Bücher jemandem helfen, ist es ja OK. Mir würden sie nicht helfen bzw. mir sagen sie relativ wenig.

"Und ich glaube viele Frauen, mit dem Problem, dass sie zu sehr lieben, merken ihr Problem, bei dem sie sich doch schon oft gefragt haben: Warum gerade ich? Warum schon wieder ein solcher Mann usw.?, dass es nicht an den Männern liegt, sondern ein grosser Teil an sich selbst."

Wenn sich die Problemmuster in versch. Beziehungen immer wiederholen, ist die Vermutung naheliegend, daß man die "falschen" Männer aus dem Singlemarkt herausfiltert, ja. "Falsch" im Sinne von "der tut mir nicht gut".

"WIR, welche so ein Problem haben, suchen uns genau einen Menschen aus, der FÜR UNS nicht geeignet ist."

Naja, das geht vielen so, tagtäglich verlieben sich Menschen in den Falschen & halten es für Liebe, siehe Scheidungsraten.

"Solange wir helfen können, verwechseln wir LEIDENschaft mit Liebe und wortwörtlich "den Dicken Kloss im Bauch" mit Schmetterlingen... die Trauer, dass wir immer wieder einen Arschtritt von dem Mann bekommen, verstärkt unsere Wahrnehmung, dass wir ihn doch nur lieben und ihm unbedingt helfen müssen...
Und genau solch ein Mann wird für uns zum Problemmann, da wir an ihm zerbrechen."

OKI, wenn ich es richtig verstanden habe, geht es darum:
Frauen mit Helfersyndrom verlieben sich immer wieder in "Ärsche" & bleiben bei ihnen bis zum bitteren Ende (oder auch nicht), weil sie glauben, sie könnten letztere von ihren "Defiziten" kurieren (um es mal sachlich auszudrücken).
Bsp: Frau verliebt sich in einen Alki & läßt sich jahrelang von ihm schlagen, weil sie glaubt, durch ihre Liebe zu ihm werde er sich irgendwann "bessern".

"es ist ja ok, dass man vielleicht von vorne an kritisch zu Selbsthilfebüchern eingestellt ist, aber ist es nicht selbst ein Klischee und Verallgemeinerung, dass du sagst: Alle solche Bücher sind zu Klischeehaft?"

Mir sagen sie wenig Neues; wenn ich permanent an Beziehungen zerbrechen würde, würde ich einen Psychoanalytiker oder Familientherapeuten aufsuchen & keinen Rat aus psychologischer Trivialliteratur suchen.
Aber wie gesagt, vielleicht kaufe ich mir das Buch mal.

Gruß

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4. September 2005 um 14:33

Re
Ich bin sicher für viele eine "Problemfrau", ja.
Der Unterschied zu "Problemmännern" besteht allerdings darin, daß ich jede(n) vor den unvermeidlichen Problemen warne, bevor er(sie) sich in mich verliebt
Vielleicht hab ich deshalb noch keine Frau getroffen, die mich zu sehr liebt

"Das Problem ist, dass die meisten Menschen nicht viel darueber in klar sind, warum sie das wollen, was sie wollen."

... sondern nach dem Motto vorgehen: "Das ist Liebe auf den ersten Blick, Augen zu und durch"
Fiel mir grade wegen eines anderen threads ein

Gruß

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4. September 2005 um 20:17

Nun...
Gelesen habe ich dieses Buch nicht (was ich sicherlich nach deiner Empfehlung nachholen werde), will aber trotzdem meine Meinung äußern. Ich habe wohl ein sehr gestörtes Männerbild. Grundsätzlich hasse ich sie, finde sie widerwärtig und kann es manchmal kaum ertragen, wenn sie mich mit ihrer typisch männlich penetranten Art belästigen. Wenn ich durch die Straßen gehe, schaue ich grundsätzlich zu Boden, versuche jeden Blickkontakt zu Kerlen zu vermeiden und werde regelrecht agressiv, wenn ich trotzdem angemacht werde. Ja, man(n) kann mich wohl als extreme Zicke bezeichnen.
Wo nun die Paralellen zu deinem "Problem" liegen? Trotz meiner ausgeprägten Verachtung für Männer und ihren niederen Trieben gibt es "ihn" in meinem Leben. Ich liebe ihn über alles, obwohl er doch sehr maskulin in seiner Art ist. Ich weiß, mein Verhalten ist paradox und ich kann mir nicht erklären, was mich so verrückt nach ihm macht. Ist es seine Intelligenz? Seine Sinnlichkeit? Seine Fürsorge? Seine Schönheit?
Und ja, ich versuche ihn an mich zu binden. Mit Sex. Mit Liebe. Mit allem, was mir möglich ist. Denn ich habe Angst davor alleine zu sein. Mit meiner Wut und meinem Hass.
Er gibt mir Hoffnung...

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4. September 2005 um 21:40

Ja...
ich überlege mir grade ob ich eine Problemfrau bin oder warum ich nun schon wieder einen Problemmann habe....und wenn mal einer dabei war der "normal" war..dann wurde es mir zu langweilig...normal kann das nicht sein,oder?

Am besten ich bleibe alleine....nur mit mir und meinen Problemen (aber das geht auf die Dauer auch nicht)...

LG

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5. September 2005 um 0:31
In Antwort auf na'im_12954821

Re
"Ich meine eben, wie schon gesagt wurde, es ist ja schön, dass du vielleicht nicht in das Raster einer Frau, die zu sehr liebt, gehörst, aber dann verallgemeinern und mehr oder weniger sagen, dass es nichts bringt?!"

Ich habe gesagt, sone Bücher können Denkanstöße vermitteln, und das ist per se schon mal positiv.
Aber ich habe schon in etlichen "Lebenshilfe-Ratgebern" (unter dieser Sparte ist diese Literatur ja in Buchhandlungen eingeordnet) geblättert - ja, nur geblättert, weil ich Bücher, in denen Platitüden aneinandergereiht sind, nicht kaufe.
Ist nur meine Meinung; wenn die Bücher jemandem helfen, ist es ja OK. Mir würden sie nicht helfen bzw. mir sagen sie relativ wenig.

"Und ich glaube viele Frauen, mit dem Problem, dass sie zu sehr lieben, merken ihr Problem, bei dem sie sich doch schon oft gefragt haben: Warum gerade ich? Warum schon wieder ein solcher Mann usw.?, dass es nicht an den Männern liegt, sondern ein grosser Teil an sich selbst."

Wenn sich die Problemmuster in versch. Beziehungen immer wiederholen, ist die Vermutung naheliegend, daß man die "falschen" Männer aus dem Singlemarkt herausfiltert, ja. "Falsch" im Sinne von "der tut mir nicht gut".

"WIR, welche so ein Problem haben, suchen uns genau einen Menschen aus, der FÜR UNS nicht geeignet ist."

Naja, das geht vielen so, tagtäglich verlieben sich Menschen in den Falschen & halten es für Liebe, siehe Scheidungsraten.

"Solange wir helfen können, verwechseln wir LEIDENschaft mit Liebe und wortwörtlich "den Dicken Kloss im Bauch" mit Schmetterlingen... die Trauer, dass wir immer wieder einen Arschtritt von dem Mann bekommen, verstärkt unsere Wahrnehmung, dass wir ihn doch nur lieben und ihm unbedingt helfen müssen...
Und genau solch ein Mann wird für uns zum Problemmann, da wir an ihm zerbrechen."

OKI, wenn ich es richtig verstanden habe, geht es darum:
Frauen mit Helfersyndrom verlieben sich immer wieder in "Ärsche" & bleiben bei ihnen bis zum bitteren Ende (oder auch nicht), weil sie glauben, sie könnten letztere von ihren "Defiziten" kurieren (um es mal sachlich auszudrücken).
Bsp: Frau verliebt sich in einen Alki & läßt sich jahrelang von ihm schlagen, weil sie glaubt, durch ihre Liebe zu ihm werde er sich irgendwann "bessern".

"es ist ja ok, dass man vielleicht von vorne an kritisch zu Selbsthilfebüchern eingestellt ist, aber ist es nicht selbst ein Klischee und Verallgemeinerung, dass du sagst: Alle solche Bücher sind zu Klischeehaft?"

Mir sagen sie wenig Neues; wenn ich permanent an Beziehungen zerbrechen würde, würde ich einen Psychoanalytiker oder Familientherapeuten aufsuchen & keinen Rat aus psychologischer Trivialliteratur suchen.
Aber wie gesagt, vielleicht kaufe ich mir das Buch mal.

Gruß

Du weißt wirklich zu wenig darüber...
in dem buch(was ich gelesen habe, geht es darum das "Problemfrauen"ihre fehler erkennen.denn das tun sie nicht, wie du es denkst.erst durch dieses buch war ich in der lage viele zusammenhänge der beziehung richtig zu verstehen und zu deuten.es geht alleine darum,das solche frauen, anfangen sich selber zu akzeptieren, ihre wünsche wahr nehmen und eben nicht nur auf ihren partner achten.und "problemmänner" sind solche,die nicht in der lage sind, sich mit der beziehung auseinanderzusetzen.das heißt im klartext, je mehr frau ihre wünsche, ihren ärger äußert umsomehr geht man von zu hause weg um entweder zu arbeiten, fremdzugehen oder sonste dergleichen.und was macht frau dann?redet und verzweifelt noch mehr!!!!anstatt sie aufsteht und ihn in den hintern tritt und sagt, bis hier her und nicht weiter.und leider sind das meißtens solche frauen, die es eben nie gelernt haben"normal"zu sein.mit einem anderen partner, der selber keine solchen probleme hat, wäre sie in der lage ihre "problem"zu lösen. oder die beziehung wäre auch schon nach kurzer zeit beendet, eben weil kein normaler mann das sonst mitmachen würde.
und für diese denkanstöße durch dieses buch bin ich einfach nur dankbar. ich war blind und jetzt sehend.weiß jetzt wo das problem liegt.das hätte ich einfach so nicht erkannt.auch nicht durch die therapie.die autorin kämpf einfach für ein besseres miteinander und dafür das diese vielen frauen anfangen sich selber zu lieben!!!!

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5. September 2005 um 0:41

Habe das buch gelesen...
...bin auch riesig froh darüber.habe auch verstanden wie es zu unseren streiterein oft gekommen ist.und das auch er ein "problemmann"ist.aber womit ich nicht so klar komme, diese vielen verletzunge seinerseits, wie kann ich die als alles fehler ansehen die ich mitbegangen habe.es waren doch seine worte, die sagten, das ich blöd usw.bin.(wie im buch ja beschrieben)ich verstehe, das ich ihm auf gut deutsch"zu sehr in den hintern gekrochen" bin.ja, das war mein fehler!!!!!und auch zu viel zu diskutieren usw.aber wie kann es mei fehler sein,das er sich so gar keine mühe gibt?war dann da überhaupt liebe von seiner seite da?????bei einigen dinge würde ich sagen,ja.oder ist damit gemeint, das mein fehler nur war, das ich eben zu sehr geliebt habe und er mir das alles tatsächlich angetan hat.hoffe ihr versteht mein durcheinander.bin es aber auch etwas.sinn und zweck habe ich verstanden.aber fragen bleiben noch....

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5. September 2005 um 7:43
In Antwort auf nikita_12486323

Ja...
ich überlege mir grade ob ich eine Problemfrau bin oder warum ich nun schon wieder einen Problemmann habe....und wenn mal einer dabei war der "normal" war..dann wurde es mir zu langweilig...normal kann das nicht sein,oder?

Am besten ich bleibe alleine....nur mit mir und meinen Problemen (aber das geht auf die Dauer auch nicht)...

LG

Genau das
...ist es, was uns in dem Buch gezeigt wird. Genau das fühle ich auch, wenn ich einem "normalen" Mann begegne oder sogar mit ihm zusammenkomme. Ich sehe sogar ganz klar, warum ich meinen ExFreund nicht mehr lieben KANN. Ich habe ihn zu einem "normalen" Mann verändern. Er hat sich biegen lassen. Zu Beginn dieser Beziehung war er absolut gleichgültig mir gegenüber und hat mich manchmal echt wie Scheisse behandelt und ich habs mit mir machen lassen.

Habe die Fehler seiner Gefühlskalten Art in seiner Kindheit gesucht und gedacht, dass er halt nie Gefühle zeigen durfte - es nie gelernt hatte. Und dieser Mann ist irgendwann aufgewacht und hat gesehen, wie sehr er mich doch liebt. Auf einmal war Wertschätzung an dem Platz, an dem zuvor Verachtung war und Liebe dort, wo zuvor Gleichgültigkeit war.
Ich habe es geschaft, ihm Gefühle zu entlocken und auf einmal war er langweilig für mich.
Ich konnte ihn nicht mehr ändern.
Wir stritten mehr als je zuvor. Ich habe ihn so provoziert, dass es einen Streit gab und er mich wegstiess, dass ich mich wieder um seine Gefühle kümmern konnte.
Und irgendwann lernte ich dann den Mann kennen, um den ich jetzt kämpfe - ein Mann, dem ich wiederum gleichgültig bin!!! und verliess meinen Freund, der mich über alles liebte.

Wow, das ist nur noch krank...

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5. September 2005 um 8:57
In Antwort auf meta_11956024

Genau das
...ist es, was uns in dem Buch gezeigt wird. Genau das fühle ich auch, wenn ich einem "normalen" Mann begegne oder sogar mit ihm zusammenkomme. Ich sehe sogar ganz klar, warum ich meinen ExFreund nicht mehr lieben KANN. Ich habe ihn zu einem "normalen" Mann verändern. Er hat sich biegen lassen. Zu Beginn dieser Beziehung war er absolut gleichgültig mir gegenüber und hat mich manchmal echt wie Scheisse behandelt und ich habs mit mir machen lassen.

Habe die Fehler seiner Gefühlskalten Art in seiner Kindheit gesucht und gedacht, dass er halt nie Gefühle zeigen durfte - es nie gelernt hatte. Und dieser Mann ist irgendwann aufgewacht und hat gesehen, wie sehr er mich doch liebt. Auf einmal war Wertschätzung an dem Platz, an dem zuvor Verachtung war und Liebe dort, wo zuvor Gleichgültigkeit war.
Ich habe es geschaft, ihm Gefühle zu entlocken und auf einmal war er langweilig für mich.
Ich konnte ihn nicht mehr ändern.
Wir stritten mehr als je zuvor. Ich habe ihn so provoziert, dass es einen Streit gab und er mich wegstiess, dass ich mich wieder um seine Gefühle kümmern konnte.
Und irgendwann lernte ich dann den Mann kennen, um den ich jetzt kämpfe - ein Mann, dem ich wiederum gleichgültig bin!!! und verliess meinen Freund, der mich über alles liebte.

Wow, das ist nur noch krank...

Das hattest du aber wirklich...
...goldperle von mann.du erkennst ja jetzt selber, wie schwer es ist sich zu ändern.also meiner war bis zum schluß "kalt".der brauch bestimmt ne brille, weil er nicht erkannt hat, wie sehr ich ihn liebe!aber er hat mir auch immer hinweise auf mein "krankes"verhalten gegeben.da ich es aber für normal hielt, habe ich immer gedacht, der spinnt.ICH habe nämlich auch arge probleme mit zu viel nähe.vielleicht habe ich daher das ganz ja gefördert, so das er sich auch zurückgezogen hat.ich will damit(für mein inneres!!!)nicht seine vielen bösen worte entschuldigen.nur meine fehler erkennen.habe mir jetzt das andere buch bestellt.briefe von frauen....das erste habe ich nämlich durch.es wird immer ein für und dagegen für das buch geben.aber für mir hat es die augen geöffnet, was meine therapeutin nicht so recht geschafft hat.(sie hat einen ganz langsameren weg gewählt)
alles liebe anne

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31. Mai 2006 um 21:20

Es kann lange dauern bis mans merkt!
Ich bin per Zufall auf dieses Buch gestoßen: bei einem Stadtbummel durch Berlin-Schöneberg in einem Antiquariat fand ich es und war wie elektrisiert: endlich ein Lösung für mein Problem, das nun schon 18 Jahre andauert! Bin in den völlig falschen Mann verliebt mit allem was dazu gehört. Von Anfang wusste ich, dass er seine Frau hat und auch bei ihr bleiben wird. Das hat mir nie gestört, im Gegenteil, irgendwie sogar angezogen, Qualen, die man sich ja ausmalen kann! Es gab ein ständiges Auf und Ab mit viel Leid, viel Leidenschft, vielen Tränen. Mit all dem hatte ich mich richtig eingerichtet! Wieso nur? Anstatt mir mal diese Frage zu stellen, habe ich ständig nur darüber nachgedacht, warum er sich nicht zu mir bekennt. Völlig falsch! Mit dem Buch "WEnn frauen zu sehr lieben" kam ich zum ersten Mal auf die Idee, dass etwas mit mir nicht stimmt! Bin langsam auf der Spur und merke, wie es mir langsam besser geht.
Will jemand noch mehr wissen oder hat ähnliches erlebt?

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1. Juni 2006 um 11:40

Das einzige Problem...
... das meiner Meinung bei solchen Selbsthilfebüchern gegeben ist (und ich hab das Buch auch gelesen), ist der Umstand, dass man sie immer dann liest wenn es einem nicht so gut geht oder man meint ein "Problem" zu haben.

Und wenn es einem nicht so gut geht, ist man weniger fähig zu differenzieren.

Natürlich haben alle Selbsthilfebücher (speziell die mit vielen Fallbeispielen) einen hohen Erkennungswert und ein: "Ma, das hab ich auch schon einmal erlebt, also bin ich eine Frau, die zu sehr liebt" liegt da nahe.

Ich hab das Buch vor ca. 4 Jahren in einer Beziehungskrise gelesen und war ganz außer mir, da so vieles zugetroffen hat, aber... mit der Zeit hab ich nicht nur mich sondern auch dieses Buch hinterfragt und mit steigendem Selbstbewusstsein, sage ich FÜR MICH: "Ich bin wie ich bin, und ich bin auf keinen Fall beziehungsgestört".

Soll heißen, du alleine bist der Macher deiner eigenen Welt und wenn wir uns an der Nase nehmen, sind wir nicht nur die Macher sondern auch diejenigen, die unserem Glück selbst im Weg stehen und deshalb solche Bücher lesen müssen.

Ich bin seit 4 Monaten in einer sehr glücklichen Beziehung mit einem Traummann und doch ist es mir bewusst, dass sich dieser Zustand ändern kann, aber dass ist das LEBEN und nicht irgendein Zustand (zB Beziehungsunfähigkeit)mit dem ich Umstände rechtfertigen kann.

Ich bin der Meinung, dass vor allem Menschen, die sich eher in ihrem Kopf aufhalten nicht registrieren das das Leben einmal die Arschkarte bereit hält und dann wieder das As und das ganz ohne Zutun.

Natürlich kannst du etwas dazu beitragen, dass es eher das As als die Arschkarte wird, aber sicher nicht indem du dich selbst heruntersetzt und anstatt dich zu akzeptieren wie du bist als alles mögliche bezeichnest.

LG
Elbe

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31. Mai 2007 um 20:01
In Antwort auf robyn_12044664

Nun...
Gelesen habe ich dieses Buch nicht (was ich sicherlich nach deiner Empfehlung nachholen werde), will aber trotzdem meine Meinung äußern. Ich habe wohl ein sehr gestörtes Männerbild. Grundsätzlich hasse ich sie, finde sie widerwärtig und kann es manchmal kaum ertragen, wenn sie mich mit ihrer typisch männlich penetranten Art belästigen. Wenn ich durch die Straßen gehe, schaue ich grundsätzlich zu Boden, versuche jeden Blickkontakt zu Kerlen zu vermeiden und werde regelrecht agressiv, wenn ich trotzdem angemacht werde. Ja, man(n) kann mich wohl als extreme Zicke bezeichnen.
Wo nun die Paralellen zu deinem "Problem" liegen? Trotz meiner ausgeprägten Verachtung für Männer und ihren niederen Trieben gibt es "ihn" in meinem Leben. Ich liebe ihn über alles, obwohl er doch sehr maskulin in seiner Art ist. Ich weiß, mein Verhalten ist paradox und ich kann mir nicht erklären, was mich so verrückt nach ihm macht. Ist es seine Intelligenz? Seine Sinnlichkeit? Seine Fürsorge? Seine Schönheit?
Und ja, ich versuche ihn an mich zu binden. Mit Sex. Mit Liebe. Mit allem, was mir möglich ist. Denn ich habe Angst davor alleine zu sein. Mit meiner Wut und meinem Hass.
Er gibt mir Hoffnung...

...
ich bin mir nicht sicher, was ich genau denke, aber eins wollte ich dir sagen:
du solltest dir bewusst darüber werden, dass auf jeden fall was nicht stimmt, wenn du mit ihm zusammen bist und das damit begründest, dass du mit deiner wut etc. nicht allein sein willst. beziehung hin oder her, aber versuche zu verstehen, dass du allein eben nicht allein, sondern frei bist. und das sollte auch innerhalb einer liebe so sein! eine beziehung sollte nicht den zweck erfüllen, verabntwortung sich selbst gegenüber abzugeben, im gegenteil: sie sollte befreien!

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27. Juni 2007 um 16:14

Hallo ihr
erst mal finde ich es super,das ich endlich mal menschen gefunen habe,die das selbige fühlen wie ich...leider versteht mich keiner u jeder versuch es zu erklären war u ist sinnlos...meine freunde beneiden mich um die tiefe meines empfinden u lieben...schön wie es ist,aber es ist auch eine grosse last...ich habe ebenfals das buch gelesen u habe mich auch sehr in em kapitel sex mit liebe.....wiedergefunden.....ich liebe 2 jahre einen verheirateten mann..ich habe mich so sehr angestrengt das ich 2 nervenzusammenbrüche hatte und dann dachte ich hätte immer noch nicht genug gegeben...ich habe mich erniedrigt u gedemütigt...

ich versuche auch in meiner kindheit was zu finden doch ich finde nichts!!!!!seit dem ich 5 bin hab ich einen tollen (stief)papa und meine mutter ist die beste die man sich vorstellen kann....

ich wünsche mir auch eine beziehung zu einem mann aber das problem ist das die lieben keine chance haben.....seid einiger zeit habe ich mich von meinem verheiratetn mann abgewendet u mir gehts auch gut..trotzdem ist mir kalt....ich würde gerne mit dir/euch chatten..vielleicht können wir uns helfen..lg tanita

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27. Februar 2008 um 17:48

Rückfall oder Heilung?
Hallo!
Ich hab auch das Buch gelesen und mein Problem ganz klar erkannt. Ich war mit einem verheitateten Mann zusammen und als es zur Scheidung kam stand er nicht mehr zu mir. Ich habe um diesen Mann gekämpft wie ein Löwe und letztendlich auch einen Teilerfolg erzielt.Er war mit mir zusammen aber nur im stillen Kämmerlein und auf keinen Fall in der Öffentlichkeit und als Grund schob er seinen Sohn vor den er nicht enttäuschen wollte. Ich hab alles ertragen nur um mit ihm zusammen zu sein. Aber aufeinmal hatte er immer weniger Zeit bis ich drauf kam das er sich eine andere gesucht hatte die um 20 Jahre jünger war als ich und die er auch seinem Sohn nicht vorenthielt. Nach der Trennung hab ich nach einiger Zeit und nach intensiver Arbeit mit dem Buch einen Mann kennengelernt der mich liebt so wie ich bin ohne um seine Liebe kämpfen zu müssen und am Anfang hab ich das alles toll gefunden doch es ist langweilig ich suche Fehler ich suche Ausreden um mich nicht mit ihm zu treffen ich lasse von meiner Seite kein Gefühl zu ich blocke ab dabei hat er alles was man sich wünschen kann. Am liebsten würde ich es beenden und wieder zu dem Mann der mich so verletzt hat rennen und mich mit dem zufrieden geben was er mir zu geben bereit ist. Ich bin so verzweifelt weil ich ganz offensichtlich nichts gelernt habe. Hat irgendwer ähnliche Erfahrungen und kann mir seine Erfahrungen erzählen vielleicht kann mir das helfen endlich von dem Mann der mir nur schadet nicht nur durch räumliche Trennung sondern auch emotional loszukommen.

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27. Februar 2008 um 17:55

Du musst aufhören, in Extremen zu denken!
Was eine Frau braucht ist NICHT (Definitiv nicht!!) einen lieben Mann ertragen zu können - genau so aber stellt es die Autorin dar.
Das ist völliger Unsinn.
Eine Liebesbeziehung besteht einerseits aus Vertrauen, aber andererseits auch aus Leidenschaft und Spannung.
Klar langweilst du dich bei Schlaffis - aber jede andere, einigerrmaßen Normale Frau würde das auch tun.
Was du brauchst ist ein Mittelding - ein Typ, der zwar irgendwo lieb ist, andererseits aber nicht zu deinem Hündchen wird!
Hör nicht auf diesen Scheiß in dem Buch, damit redet sie Frauen, die eben nicht in Schlappschwänze verliebt sind, ein, mit ihnen würde was nicht stimmen.
Klar sollst du nicht mit einem A.. zusammen sein, aber ein Mittelding muss schon sein!
Und genau so sollst du auch in Beziehungen nicht ein Hündchen werden sondern du selbst bleiben und das beinhaltet auch mal dass DU ein A... bist! Männer stehen auf Frauen, die ihnen auch mal die Meinung geigen - is so! Sie können weder mit ZU lieb noch mit einer Oberzicke was anfangen. Und ich wette ,dass du mit SO einer Art auch einen Arsch so hinbekommst, das es klappt!

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27. Februar 2008 um 18:00

Außerdem..
schon mal überlegt, ob die Typen nicht Ärsche sind, weil du halt zu schwach bist und das mit dir machen läßt? Ich denke, bei einer STARKEN Frau ticken die ganz anders!

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3. April 2008 um 20:51
In Antwort auf na'im_12954821

Re
"Die Lösung, das Ziel ist es mit Dir selbst ins Reine zu kommen, herauszufinden was warum passiert ist und glaub mir, es ist gut so."

Natürlich muß ich mit mir ins Reine kommen, wenn ich Erlebnisse aus der Kindheit nicht verarbeitet habe. Ich bestreite ja nicht, daß Bücher a la "WFzsL" einen Denkanstoß geben können, aber ich halte eben die Fallbeispiele in psychologischer Trivialliteratur zu platt, als daß sie individuelle "Probleme" einer zufällig herausgegriffenen Frau erklären oder sie gar lösen könnten.
Haben ja die Antworten (s.u.) auch gezeigt, daß das Buch nur eine Initialzündung geben kann, um tiefer zu schürfen, zB per Psychoanalyse.

Was heißt, ich habe es nicht nötig...
ob nötig oder nicht, ich habe auch schon ähnliche Literatur gelesen (zB Dieter Schnack, Rainer Neutzling: "Kleine Helden in Not" oÄ)... ist zwar interessant, konkrete Hilfe kann sie im individ. Fall aber nicht sein.

Und was mich stört, war der Begriff "Problemmänner"; ich kann den Begriff nicht richtig deuten & weiß nicht, was er ausdrücken soll. Vielleicht muß ich das Buch ja doch mal kaufen

Gruß

Warum???
Ich würde gerne wissen,was ich falsch mache,das ich nur Arschlöcher als Partner bekomme?
Entweder kriege ich nur Arschlöcher ab oder verheiratete Männer!
Wobei die Verheirateten wenigstens immer Ehrlich sind und mit dennen komme ich eigentlich auch problemlos klar!
Eigentlich bin ich eine super Selbstbewusste Frau,die ne große Klappe hat und auch kein Kind von Traurigkeit ist.
Aber sobald ich eine Beziehung habe und mich wirklich verliebe und meinem Partner vollkommen vertraue,werde ich zu einem anderen Menschen.
Habe dann kaum noch selbstbewusstsein,bin meinem Partner fast hörig.
Ich vergesse meine eigenen Prinzipien oder träume und wünsche.
Ich tue dann eigentlich alles um meinen Partner an mich zu binden bzw. kämpfe ich dann verbissen um liebe.
Bin Blind vor liebe,verschließe meine Augen dann vor der Wahrheit.
Selst auf freunde höre ich dann nicht,weil ich nicht wahr haben will,das ich ausgenutzt werde.
Bin diesmal wieder auf so einen Kerl reingefallen!
Ich weiß das meine Männerprobleme mit meiner Kindheit zu tun haben,aber wenn ich es weiß,warum falle ich dann trotzdem auf die Art von Männern rein???

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20. Oktober 2008 um 21:35
In Antwort auf anita_12235913

Es kann lange dauern bis mans merkt!
Ich bin per Zufall auf dieses Buch gestoßen: bei einem Stadtbummel durch Berlin-Schöneberg in einem Antiquariat fand ich es und war wie elektrisiert: endlich ein Lösung für mein Problem, das nun schon 18 Jahre andauert! Bin in den völlig falschen Mann verliebt mit allem was dazu gehört. Von Anfang wusste ich, dass er seine Frau hat und auch bei ihr bleiben wird. Das hat mir nie gestört, im Gegenteil, irgendwie sogar angezogen, Qualen, die man sich ja ausmalen kann! Es gab ein ständiges Auf und Ab mit viel Leid, viel Leidenschft, vielen Tränen. Mit all dem hatte ich mich richtig eingerichtet! Wieso nur? Anstatt mir mal diese Frage zu stellen, habe ich ständig nur darüber nachgedacht, warum er sich nicht zu mir bekennt. Völlig falsch! Mit dem Buch "WEnn frauen zu sehr lieben" kam ich zum ersten Mal auf die Idee, dass etwas mit mir nicht stimmt! Bin langsam auf der Spur und merke, wie es mir langsam besser geht.
Will jemand noch mehr wissen oder hat ähnliches erlebt?

Schlimme Geschichte...
Hallo Ihr Leidgenossinnen!

Ja, zu sehr lieben. Ist mir jetzt zweimal so richtig heftig passiert. Momentan versuche ich eine Trennung von einem Mann, den ich zu sehr liebe. Er passt hervorragend ins Bild! Mich schiebt er sobald er ein anderes Hobby hat sofort zu Seite. Er hat eine Tochter, ist getrennt von der Mutter, muss aber 2 mal die Woche dahin. Jetzt wohnt er seit zwei Wochen dort, weil die Mutter im Krankenhaus ist. Wäre kein Problem...wenn er mich einbeziehen würde! Wir sind nun 2,5 Jahre zusammen und ich kenne diese Mutter nicht! Und ich leide und leide und leide. Echt toll. Nun hab ich mir das Buch genommen und versuche, den Dingen auf den Grund zu gehen. Ich habe es tatsächlich geschafft, mich nicht bei ihm zu melden! Toller Erfolg, hm? Und zwei Tage später ruft er an, und ist völlig distanziert statt sich zu entschuldigen. Und ich leide und leide und leide. Wieso bin ich wieder an das Telefon gegangen? Wieso befreie ich mich nicht? Ich habe aus dem Buch gelernt, dass ich an meinem Schicksal selbst die Schuld trage. Ich weiss genau, dass ich diese sogenannte Beziehung lassen muss. Warum tue ich das nicht? Muss ich wirklich professionellen Rat einholen? Ich würde so gern diesen Schwächling abschütteln, aber nein, ich warte und heule mir einen zurecht. Und dann lese ich wieder in diesem Buch, und ganz ehrlich: ES BERUHIGT. Allein das Wissen, dass es mehr solche Fälle gibt, dass man nicht allein auf der Welt ist, und dass sich jemand mit diesem Thema beschäftigt hat, es hilft. Ich habe bei dem letzten Anruf nicht einen Vorwurf geäußert und mich nicht in Spiele verwickeln lassen. UND: er hat eine nette SMS hinterhergeschickt. Toll! ABER: ist es das, was ich will? Will ich wirklich nur mich lieben? Will ich eine kalte Beziehung führen? Will ich Ablehnung spüren? NEIN. Vielleicht muss man wirklich durch die Hölle gehen, um endlich Erlösung zu finden. Das erste Mal wurde ich nicht einmal von der neuen, zehn Jahre jüngeren Tussi abgeschreckt, ich hab ihn immer noch reingelassen. ...
Dann aber kam ein Neuer, einer, der sich um mich gekümmert hat! War für mich aber Kontrolle, und so ging auch diese Beziehung in die Brüche. Und nun hat es mich wieder! Freu.
Egal, ich finde dieses Buch ist ein Wegweiser, der hilft, andere Gedanken zu fassen, als den einen, was macht ER gerade. Man kann sich auf sich konzentrieren.

Liebe Grüsse, Andrea

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21. Oktober 2008 um 1:17

Haha, warscheinlich haben wir's ein wenig an der Klatsche
Kenn beide Bücher und das nicht zufällig, sondern aus gutem Grund. Jaaaa, kann mich in die Reihen einreihen, der Frauen, die Männer versuchen durch Sex an sich zu binden (doof nur, dass es schon mehrmals geklappt hat - vielleicht nicht der Sex an sich, sondern die Einstellung dazu) und natürlich, suche ich mir aufregende - sauschwierige Partner, die mir vielleicht nicht unbedingt schlecht tun, aber in Wirklichkeit nicht das sind, was ich eigentlich will. Immerhin hab ich ja inzwischen die Fähigkeit entwickelt zu resignieren, aber was hilfts? Hm... vermutlich verlängert es die Geschichten nur, denn in dem Augenblick, wo ich resigniere, tue ich ja nix mehr und meist kommt der Mann dann auf mich zu.... Schöne Aussichten sind das!
Au weia, bin ja grad wieder dabei, mir so ne Geschichte aufzuziehen, mit nem Mann, der nicht monogam - sprich treu sein kann, der Beziehungsängste hat. .... Eigentlich sollt ich einfach nur davonspringen, denn er hat mir seine Wahrheiten dargelegt. Ich hab ihn kräftig an die Wand gefahren und er wurde ziemlich eklig, als ich in sehr schwachen Momenten unkonsequent werden wollte..... Also hab ich resigniert und gar nix mehr gemacht.... Das heisst, ich hab mein Leben weitergelebt und versucht andere Männer kennenzulernen und was passiert...... Ich will keinen. Jetzt haben wir nach 3 Monaten Funkstille wieder Kontakt. Er vermisst mich, hat Sehnsucht, ackert wie blöd ums mir 'Recht' zu machen, ist eifersüchtig auf die andern Männer, freut sich mich wieder zu sehen, will dass ich vertraue und hält mich trotzdem auf Distanz.... Oh mei, ich bin durchn Wind, weiß nicht wie mir geschieht und fühl mich irgendwie durchn Wolf gedreht....

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20. August 2009 um 22:21
In Antwort auf aggie_12887304

Rückfall oder Heilung?
Hallo!
Ich hab auch das Buch gelesen und mein Problem ganz klar erkannt. Ich war mit einem verheitateten Mann zusammen und als es zur Scheidung kam stand er nicht mehr zu mir. Ich habe um diesen Mann gekämpft wie ein Löwe und letztendlich auch einen Teilerfolg erzielt.Er war mit mir zusammen aber nur im stillen Kämmerlein und auf keinen Fall in der Öffentlichkeit und als Grund schob er seinen Sohn vor den er nicht enttäuschen wollte. Ich hab alles ertragen nur um mit ihm zusammen zu sein. Aber aufeinmal hatte er immer weniger Zeit bis ich drauf kam das er sich eine andere gesucht hatte die um 20 Jahre jünger war als ich und die er auch seinem Sohn nicht vorenthielt. Nach der Trennung hab ich nach einiger Zeit und nach intensiver Arbeit mit dem Buch einen Mann kennengelernt der mich liebt so wie ich bin ohne um seine Liebe kämpfen zu müssen und am Anfang hab ich das alles toll gefunden doch es ist langweilig ich suche Fehler ich suche Ausreden um mich nicht mit ihm zu treffen ich lasse von meiner Seite kein Gefühl zu ich blocke ab dabei hat er alles was man sich wünschen kann. Am liebsten würde ich es beenden und wieder zu dem Mann der mich so verletzt hat rennen und mich mit dem zufrieden geben was er mir zu geben bereit ist. Ich bin so verzweifelt weil ich ganz offensichtlich nichts gelernt habe. Hat irgendwer ähnliche Erfahrungen und kann mir seine Erfahrungen erzählen vielleicht kann mir das helfen endlich von dem Mann der mir nur schadet nicht nur durch räumliche Trennung sondern auch emotional loszukommen.

Und wie geht es dir heute?
Hallo Roxanne, ich habe gerade Deinen Eintrag gelesen und denke mir nur: JAAAA, ich habe auch so etwas erlebt und 3,5 Jahre später noch nicht verdauht.
Wie geht es Dir heute, "Ersatz" gefunden, oder wie ich mit dem Alleinsein arrangiert?
Würde mich sehr über eine Antwort freuen!
LG, Ruth

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21. August 2009 um 1:07

Freud ist
lustig, wenn ich ihn richtig verstanden habe...

un das ist wohl das hauptproblem. dass man ein ganz zuletzt ein wenig unbefriedigendes normales unglücklichsein weniger will als einen krankhaften, aber wenigstenns aufschürfenden, echten austausch.

da liegt der hund begraben. wir wollen befriedigt werden. wenn das im sinnvollen glück nicht möglich ist, dann eben in einer krankhaften unglücklichheitsneurose. ansnonsten ist so viel nämlich effektiv nicht gewonnen. es sei denn man verliert die würde und die persönlichkeit wirklich (sô dass man es sich nicht mehr bewusst ist) oder es sei denn man wird irgendwie geschlagen oder so.

ein interessantes glück für jeden, das wäre doch was!

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21. August 2009 um 11:18
In Antwort auf judyta_12533972

Außerdem..
schon mal überlegt, ob die Typen nicht Ärsche sind, weil du halt zu schwach bist und das mit dir machen läßt? Ich denke, bei einer STARKEN Frau ticken die ganz anders!

Sicher,das wesen
eines menschen kann sich ganz unterschiedlich auswirken, je nach dem wer darauf blickt. und ändern können wir uns auch nicht gross...

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13. Dezember 2009 um 16:27

Bin mir nich sicher ob ich dazugehöre obwohl einige sachen aus dem buch auf mich zutreffen
n alle!

früher war ich in einer beziehung bei der ich alles tat damit mein freund zufrieden ist (nie streit usw) hab mich also total verbogen!days klingt jetz nach einer frau, die zu sehr liebt!
abr meine weiteren beziehungen waren widerum in sich total anders!dann kam ein krankhaft eifersüchtiger udn ich fand es toll dass ich ihm scheinbar sehr wichtig bin wenn er so eifersüchtig ist (das imponierte mir sehr) wobei ich zugeben muss dass ich nie wirklcih lieber für ihn empfunden hab!wir hatten von anfang an schreckliche streitszenen und neuversuche weil er dann immer geweint hat und mich angefleht hat zu ihm zurück zu kommen( ich hab das mit starker liebe seinerseits verwechselt) . Nach und nach wurd ich genauso wie er: eifersüchtig, streitsüchtig, habe ihn kontorlliert, alles verboten er hat alles mitgemacht bis ER am ende mit den nerven war und die beziehung unerträglich fand (so wie ich mit ihm am anfang) dann hab ich ihn verlassen und war psychisch am ende aber fühlte dass die bezihung mir nich gut tat!


jetz habe (hatte) ich eine beziehung und bin mir nich sicher wer von uns der ist der zu sehr liebt und ob sich die "rollen"langsam wieder tauschen!
sind seit 2 jahren zusammen udn ich hab von anfang an mit offenen karten gespielt( da ich ja seit meinem ex psychisch krank geworden bin) er hat alles mit sich machen lassen , alles gemacht was ich wollte damit wir zusammen bleiben und es scheint mi r so als ob ER derjenige ist der zu sehr liebt er ist mein traummann wiel er von anfang an unkompliziert war und liebevoll und mir vertraut und mich glücklcih amchen will (was ja eine frau die zu sehr liebt als langweilig empfinden sollte) ich finde das aber ttoal schön und fühle mich sehr wohl mit ihm und nun seit einem halben jahr haben wir nur noch stress weil er zu viel arbeitet (und ich ihm eine affäre unsterstelle)
so jetz weiss ich gar nix mehr!
auf einmal scheint ER ansprüche an mich zu haben die er nieeee gestellt hat ( er sagt ich soll aufhören ihm immer szenen zu machen und an ihm rumzunörgeln stattdessen lieb udn nett werden) ich war aber noch nie lieb und nett wenn mich etwas gestört hat hab ich ihm das deutlich gesagt und verstehe halt jetz nich was mit uns auf einmal passiert ist!
jetz will er mich scheinbar nur sehen wenn ich aufhöre zu streiten!
nur wie soll ich das bitte machen von einem tag auf den anderen wennn er nie welche ansprüche hatte
jetz fühle ICH mich in die rolle gedrängt mich für IHn verändern zu müssen damit WIR eine beziehung führen können
bis jetz hat er immre alles verändert damit ich glücklcih bin



soll ich dem jetz nachgeben und mich ändern?und wenns dann trotzdem nich klappt und er tatsächlich eine affäre hat und mich nur warmhalten will dann wäre ich total am boden zerstört!!

bin uahc nich fähig ein eigenes leben zu führen
obwohl ich nun keinen probmmann habe SUCHE ICH PROBLEME
und jetz hat er pötzlich probleme mit mir und ich verstehe die welt nicht mehr

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13. Dezember 2009 um 16:33
In Antwort auf alex_12957855

Bin mir nich sicher ob ich dazugehöre obwohl einige sachen aus dem buch auf mich zutreffen
n alle!

früher war ich in einer beziehung bei der ich alles tat damit mein freund zufrieden ist (nie streit usw) hab mich also total verbogen!days klingt jetz nach einer frau, die zu sehr liebt!
abr meine weiteren beziehungen waren widerum in sich total anders!dann kam ein krankhaft eifersüchtiger udn ich fand es toll dass ich ihm scheinbar sehr wichtig bin wenn er so eifersüchtig ist (das imponierte mir sehr) wobei ich zugeben muss dass ich nie wirklcih lieber für ihn empfunden hab!wir hatten von anfang an schreckliche streitszenen und neuversuche weil er dann immer geweint hat und mich angefleht hat zu ihm zurück zu kommen( ich hab das mit starker liebe seinerseits verwechselt) . Nach und nach wurd ich genauso wie er: eifersüchtig, streitsüchtig, habe ihn kontorlliert, alles verboten er hat alles mitgemacht bis ER am ende mit den nerven war und die beziehung unerträglich fand (so wie ich mit ihm am anfang) dann hab ich ihn verlassen und war psychisch am ende aber fühlte dass die bezihung mir nich gut tat!


jetz habe (hatte) ich eine beziehung und bin mir nich sicher wer von uns der ist der zu sehr liebt und ob sich die "rollen"langsam wieder tauschen!
sind seit 2 jahren zusammen udn ich hab von anfang an mit offenen karten gespielt( da ich ja seit meinem ex psychisch krank geworden bin) er hat alles mit sich machen lassen , alles gemacht was ich wollte damit wir zusammen bleiben und es scheint mi r so als ob ER derjenige ist der zu sehr liebt er ist mein traummann wiel er von anfang an unkompliziert war und liebevoll und mir vertraut und mich glücklcih amchen will (was ja eine frau die zu sehr liebt als langweilig empfinden sollte) ich finde das aber ttoal schön und fühle mich sehr wohl mit ihm und nun seit einem halben jahr haben wir nur noch stress weil er zu viel arbeitet (und ich ihm eine affäre unsterstelle)
so jetz weiss ich gar nix mehr!
auf einmal scheint ER ansprüche an mich zu haben die er nieeee gestellt hat ( er sagt ich soll aufhören ihm immer szenen zu machen und an ihm rumzunörgeln stattdessen lieb udn nett werden) ich war aber noch nie lieb und nett wenn mich etwas gestört hat hab ich ihm das deutlich gesagt und verstehe halt jetz nich was mit uns auf einmal passiert ist!
jetz will er mich scheinbar nur sehen wenn ich aufhöre zu streiten!
nur wie soll ich das bitte machen von einem tag auf den anderen wennn er nie welche ansprüche hatte
jetz fühle ICH mich in die rolle gedrängt mich für IHn verändern zu müssen damit WIR eine beziehung führen können
bis jetz hat er immre alles verändert damit ich glücklcih bin



soll ich dem jetz nachgeben und mich ändern?und wenns dann trotzdem nich klappt und er tatsächlich eine affäre hat und mich nur warmhalten will dann wäre ich total am boden zerstört!!

bin uahc nich fähig ein eigenes leben zu führen
obwohl ich nun keinen probmmann habe SUCHE ICH PROBLEME
und jetz hat er pötzlich probleme mit mir und ich verstehe die welt nicht mehr

UND:::
steht in dem b uch doch dass man sich nich ändern darf um einem mann besser zu gefallen
also iwie verstehe ich da ein paar sachen nicht
ihc bin ich selbst und sage immer was mich stört und wenn er das nich macht dann trenne ihc mcih von ihm (schon oft geschehen)
und jetz auf einmal will er dass ich mcih ändere aber in dem buch steht doch dass man genau das nicht machen sollte also verstehe ich gerade nich was ihc tun sollte
aufhören wollen ihn zu ändern (zb akzeptieren dass er kaum zeit für mich hat) und seinen wünschen nachgehen "nett" zu werden aber ihc bin mir fast sicher dass er dann dennoch kaum zeit haben wird weiterhin und ich wünshce ja trtozdem dass er mehr zeit hat usw

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13. Dezember 2009 um 17:29

Ich
habe mal die Beiträge hier durchgelesen und bin echt verwirrt. Also stimmt doch, was keiner so recht versteht...Frauen lieben Arschlöcher und finden normale Männer langweilig, die sie lieben und auf Händen tragen würden???? Ich versteh es nicht....wünscht sich nicht jeder Mensch jemanden, der einen liebt so wie er ist??? Doch ich hab den Eindruck, daß Frauen Männer mehr lieben, je weniger diese selbst lieben und achten. Also wäre es wohl am besten, alle Männer entwicklen sich zu Machos und Paschas, so wie es mal im Mittelalter war und bis in die 50er...60er Jahre des letzten Jahrhunderts hinein sogar noch. Ich denk Frauen wollen selbtsständig sein und gleichberechtigt behandelt werden??? Oder etwa doch nicht???
LG

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25. Februar 2010 um 22:08

Frauen die zu sehr lieben
Hi!
dein post ist schon ziemlich alt, aber ich habe ihn erst heute gefundne- und würde mich freuen über gedankenausstausch darüber da ich das gleiche problem habe.
lg
Cami

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14. August 2010 um 17:39

Hallo an euch....
ich habe das buch auch gelesen und auch wenn ich mich in dem buch wiederfinde, glaube ich, ich würde immer wieder gleich handeln. wie kann man denn sein verhalten ändern?? wie kann man diesen starken drang, dieses gefühl etwas tun zu müssen was eigentlich nicht gesund ist widerstehen???

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14. August 2010 um 18:54

Also...
das was mir geholfen hat, war eine gute therapeutin, die meine traumatisierung erkannte und mir half es wunderbar zu verarbeiten.
leicht war es allerdings nicht udn billig auch nicht grade. aber mir gehts inzwischen gut und ich führe eine glückliche, gesunde beziehung.

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24. Mai 2012 um 8:45

Hallo
ich kenne das Buch noch nicht...habe aber das Problem auch die Männer in meinem Leben zu doll zu lieben...denke,es liegt auch an meiner Kindheit...
Momentan lebe ich in einer Beziehung und lasse hier auch wieder alles mit mir machen... mein Lebensgefährte wollte seit kurzem eine "offene Beziehung" und auch das lasse ich wieder zu...
will eben auch geliebt und gebraucht werden... erkenne das Problem,komme aber aus meinen Mustern nicht heraus.. sollte ich das Buch lesen ?

LG

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17. August 2012 um 11:41

"Wenn Frauen zu sehr lieben"
Hallo ihr Lieben,

ich habe mir jetzt ein paar Antworten durchgelesn. Ich habe auch das Buch gelesen und vieles kam mir sehr bekannt vor. Meiner Meinung nach finden wir Männer, die uns auch gerne mal was "geben" und uns Ihre Liebe zeigen, wohl langweilig, weil wir diesen Part schon erfüllen. Ich bin mir nicht sicher, aber ich habe mir da so meine Meinung gebildet und bin der Meinung, dass egal welcher Mensch immer die gegenteiige Eigenschaft bekommt, von dem was er sich eigentlich wünscht. Weil das gewünschte Verhalten, zeigt er schon und findet dann nur noch das Gegenteil. Versteht ihr? Warum heißt es sonst Tióp und Deckel. Und wenn wir einen Deckel finden wollen, dann sollten wir uns eher wie ein Topf verhalten und nicht wie ein Deckel. Ich hoffe ihr könnt meinen Vergleich folgen. Da es nur meine persönliche Theorie ist, wäre ich für Rückmeldungen sehr dankbar. Wenn ihr diese Meinung nur lückenhaft versteht (finde sie selbst kompliziert beschrieben) bitte ich um Fragen.

Danke schon mal, für eure Kritik und eure Meinung.

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