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Wenn die Vergangenheit einen einholt, ist es längst zu spät!

27. März 2008 um 21:15

Vor 12 Jahren hatte ich etwas mit einem guten Bekannten von mir. Wir kannten uns ewig. Es war nett, keine Probleme, keine Eifersucht...nur Spaß.

Einige Zeit darauf lernte ich meinen Mann kennen, das Tetatet mit nennen wir ihn X, beendete ich nicht sofort, sondern erst, als es mit mir und meinem Mann ernst wurde. Mein Mann wußte das ich etwas mit X hatte, dass ich es nicht sofort beendet hatte allerdings nicht.

Es dauerte nicht lange und ich wurde schwanger. Mein Glück schien perfekt, Zweifel über die Vaterschaft meines Mannes verdrängte ich. Wir heirateten und ich bekam einen Sohn. Zu X hatte ich weiterhin Kontakt, allerdings keinen sexuellen mehr. Irgendwann, als X bei uns war, sagte mein Mann hinterher zu mir: Er muss unser Kind nicht so anstarren, es ist nicht seins."

Ich war total erschrocken und versicherte das er dies nie gedacht hätte. Eine Lüge, denn X hatte das Kind angesehen und später hatte er mir auch Foto's von sich als Kind gezeigt.

Es vergingen 3 Jahre, mein Mann und ich bekamen noch ein weiteres Kind, der Kontakt zu X, der mitlerweile in eine andere Stadt gezogen war wurde weniger und brach schließlich ganz ab.

Aber das Problem hat mich nie losgelassen, bis heute nicht. Mein Sohn sieht X aus wie aus dem Gesicht geschnitten, je älter er wird, desto mehr wird es. Jeden Tag bete ich zu Gott, das es nie rauskommt.

Ich habe vor einigen Wochen das erste Mal wieder mit X telefoniert. Zu schwer wiegt die Last dieses Geheimnisses, dieser Zweifel für mich allein. Er hat mitlerweile eine eigene Familie.

Seiner Frau gegenüber hat er mal angedeutet, dass es sein könnte, dass er noch ein Kind hat. Als ich ihm mein Leid klagte, begann er zu lachen. Ich fragte ihn was daran witzig sei und er sagte nur, er fände es nicht schlimm und er hätte es immer gewußt.

Warum schreibe ich das alles????
Nicht etwa, damit mir jemand sagt, wie schäbig das alles ist, dass weiß ich selber. Immerhin tue ich das am wenigsten mir, als vielmehr meinem Mann und meinem Kind an. Ich schreibe das in der Hoffnung leichter zu werden. Das ich das Letzte bin muss mir also beim besten willen keiner sagen und der Preis den ich dafür zahle ist auch nicht gerade klein.

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27. März 2008 um 23:28

Kannst du mit so einer Lüge leben.
Normalerweise kann doch ein Mensch mit einer so schwerwiegenden Lüge sein ganzes Leben nicht so weitermachen, als wenn nichts wäre. Das zeugt von eiskalter Berechnung.Mache dringend einen Vaterschafttest. Es kostet nicht die Welt und wenn der Mann x der leibliche Vater ist, so mußt du dringend Klarheit schaffen. Irgendwann und wenn es der Zufall will ,mußt du sowieso mit der Wahrheit raus. Je später, je schlimmer wird alles werden. Das Vertrauen deines Sohnes steht hier auf dem Spiel und nicht gekränkte Eitelkeit deines Mannes. Er wird nicht erfreut sein, aber wenn er deinen Sohn liebt, kommt er auch darüber hinweg.
SCHWEIGEN IST DIE SCHLECHTESTE LÖSUNG!!
Dein Sohn muß über seine genetische Herkunft Bescheid wissen und du soltest ihm auch seinen leiblichen Vater nicht vorenthalten. Stell dir doch mal vor , mann hätte das mit dir auch so gemacht und irgendwann zufällig (bei Blutgruppenuntersuchung z. B.)stellt sich für dich heraus, dass dein Vater nicht der Vater sein kann.Als Erwachsener wird man diese "Verheimlichung" nie entschuldigen, als Kind schon!

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28. März 2008 um 8:11

Ouuuiiii!
Das ist ja ne heiße Story... aber lieber jetzt die Wahrheit als noch länger warten! Dein Sohn muss wissen wer sein richtiger Vater ist! Und dein Mann wird dich doch wohl deshalb nicht gleich verlassen! Sowas kann doch mal vorkommen. Schließlich musst du ihm ja auch nicht auf die Nase binden das du damals kurzzeitig "2 Männer" hattest, so genau kann das doch keiner sagen wann es passiert ist, können ja auch 4 Wochen Abstand gewesen sein und das kann er dir ja wohl nicht vorwerfen.
*dirdiedaumendrück*

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28. März 2008 um 9:30
In Antwort auf gwawr_12915881

Kannst du mit so einer Lüge leben.
Normalerweise kann doch ein Mensch mit einer so schwerwiegenden Lüge sein ganzes Leben nicht so weitermachen, als wenn nichts wäre. Das zeugt von eiskalter Berechnung.Mache dringend einen Vaterschafttest. Es kostet nicht die Welt und wenn der Mann x der leibliche Vater ist, so mußt du dringend Klarheit schaffen. Irgendwann und wenn es der Zufall will ,mußt du sowieso mit der Wahrheit raus. Je später, je schlimmer wird alles werden. Das Vertrauen deines Sohnes steht hier auf dem Spiel und nicht gekränkte Eitelkeit deines Mannes. Er wird nicht erfreut sein, aber wenn er deinen Sohn liebt, kommt er auch darüber hinweg.
SCHWEIGEN IST DIE SCHLECHTESTE LÖSUNG!!
Dein Sohn muß über seine genetische Herkunft Bescheid wissen und du soltest ihm auch seinen leiblichen Vater nicht vorenthalten. Stell dir doch mal vor , mann hätte das mit dir auch so gemacht und irgendwann zufällig (bei Blutgruppenuntersuchung z. B.)stellt sich für dich heraus, dass dein Vater nicht der Vater sein kann.Als Erwachsener wird man diese "Verheimlichung" nie entschuldigen, als Kind schon!

Wieso???????
soll ihr sohn über seine genetische zukunft so dringend bescheid wissen?

sicher!!!!! ist die situation in der du gerade lebst nicht einfach - aber eben im moment "NUR" für dich! wenn du jetzt anfängst dein familienleben auseinander zu nehmen - schlimmstenfalls noch einen vaterschaftstest anstrebst - machst du am ende alles kaputt. deine ehe, deine familie, die ehe des herrn x, seine familie!

ist es das wert?? überleg dir doch mal, ob du nicht so wie es ist glücklich sein kannst! du hast einen hübschen sohn, einen lieben ehemann - eine familie, die du vermutlich über alles liebst!

lass es so!!!!!!! dein mann hat mit dir zusammen einen sohn - euern sohn! lass dir das nicht nehmen - es ist sehr wertvoll!

@granin - nicht böse sein - ich habe aus versehen bei dir auf "warnen" gedrückt - wollte aber auf antworten. passiert da jetzt was???? sorry - wollt ich nicht! ups!


lg jaz

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28. März 2008 um 11:04
In Antwort auf gwawr_12915881

Kannst du mit so einer Lüge leben.
Normalerweise kann doch ein Mensch mit einer so schwerwiegenden Lüge sein ganzes Leben nicht so weitermachen, als wenn nichts wäre. Das zeugt von eiskalter Berechnung.Mache dringend einen Vaterschafttest. Es kostet nicht die Welt und wenn der Mann x der leibliche Vater ist, so mußt du dringend Klarheit schaffen. Irgendwann und wenn es der Zufall will ,mußt du sowieso mit der Wahrheit raus. Je später, je schlimmer wird alles werden. Das Vertrauen deines Sohnes steht hier auf dem Spiel und nicht gekränkte Eitelkeit deines Mannes. Er wird nicht erfreut sein, aber wenn er deinen Sohn liebt, kommt er auch darüber hinweg.
SCHWEIGEN IST DIE SCHLECHTESTE LÖSUNG!!
Dein Sohn muß über seine genetische Herkunft Bescheid wissen und du soltest ihm auch seinen leiblichen Vater nicht vorenthalten. Stell dir doch mal vor , mann hätte das mit dir auch so gemacht und irgendwann zufällig (bei Blutgruppenuntersuchung z. B.)stellt sich für dich heraus, dass dein Vater nicht der Vater sein kann.Als Erwachsener wird man diese "Verheimlichung" nie entschuldigen, als Kind schon!

Das es durch
einen Zufall irgendwann rauskommen könnte ist mir durchaus bewußt. Einen Vaterschaftstest machen und dann weiß mein Sohn über seine genetische Herkunft bescheid?
Ja und dann? Was denkst du kann er damit anfangen?
Das Argument könnte ich verstehen, wenn es meinem Kind schlecht ginge, ihm etwas fehlen würde, er das Gefühl hätte nicht hierher zu gehören, er einen schlechten Vater hätte. Aber all das ist nicht der Fall.

Er lebt hier in einer intakten Familie und er liebt seinen Vater. Und jetzt komme ich, weil es mich derzeit arg belastet und mach alles kaputt? X hat ein Leben und ich habe ein Leben. Wir haben das damals so entschieden-gemeinsam. Wem hilft die Wahrheit denn?

Damals war es nur ein Verdacht, eine Möglichkeit. Sicher klar ist es ja auch heute nicht. Damals hätte ich diese Möglichkeit nicht verdrängen dürfen, da hätte ich reden müssen. Nicht heute. Du schreibst, mein Verhalten ist eiskalt und berechnend. Vielleicht....aber umso schlimmer ist es doch, dass ich die sein würde im Falle, das ich die Wahrheit ans Licht bringe, die am Wenigsten zu verlieren hat. Alle anderen hätten es schwerer damit umzugehen.

Mein Mann ist sein Vater, er war bei der Geburt dabei. Er ist Nachts aufgestanden, er hat ihm Fahrradfahren beigebracht, ist immer für ihn da. X ist kein schlechter Mensch. Keiner der typischen Keinelustaufkümmernerzeuger. Aber er ist nicht sein Vater. Er kennt das Kind nicht und das Kind ihn nicht und beide leben gut damit. Auch mein Mann lebt gut-mit seinem Sohn. Die einzige die zurzeit weniger gut damit lebt bin ich.

Wäre die Wahrheit da nicht eine sehr egoistische Lösung?

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28. März 2008 um 11:09
In Antwort auf divina_12527018

Das es durch
einen Zufall irgendwann rauskommen könnte ist mir durchaus bewußt. Einen Vaterschaftstest machen und dann weiß mein Sohn über seine genetische Herkunft bescheid?
Ja und dann? Was denkst du kann er damit anfangen?
Das Argument könnte ich verstehen, wenn es meinem Kind schlecht ginge, ihm etwas fehlen würde, er das Gefühl hätte nicht hierher zu gehören, er einen schlechten Vater hätte. Aber all das ist nicht der Fall.

Er lebt hier in einer intakten Familie und er liebt seinen Vater. Und jetzt komme ich, weil es mich derzeit arg belastet und mach alles kaputt? X hat ein Leben und ich habe ein Leben. Wir haben das damals so entschieden-gemeinsam. Wem hilft die Wahrheit denn?

Damals war es nur ein Verdacht, eine Möglichkeit. Sicher klar ist es ja auch heute nicht. Damals hätte ich diese Möglichkeit nicht verdrängen dürfen, da hätte ich reden müssen. Nicht heute. Du schreibst, mein Verhalten ist eiskalt und berechnend. Vielleicht....aber umso schlimmer ist es doch, dass ich die sein würde im Falle, das ich die Wahrheit ans Licht bringe, die am Wenigsten zu verlieren hat. Alle anderen hätten es schwerer damit umzugehen.

Mein Mann ist sein Vater, er war bei der Geburt dabei. Er ist Nachts aufgestanden, er hat ihm Fahrradfahren beigebracht, ist immer für ihn da. X ist kein schlechter Mensch. Keiner der typischen Keinelustaufkümmernerzeuger. Aber er ist nicht sein Vater. Er kennt das Kind nicht und das Kind ihn nicht und beide leben gut damit. Auch mein Mann lebt gut-mit seinem Sohn. Die einzige die zurzeit weniger gut damit lebt bin ich.

Wäre die Wahrheit da nicht eine sehr egoistische Lösung?

Ist
doch genau meine meinung!!

belass es einfach dabei und sei glücklich so wie es ist!!!

lg jaz

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28. März 2008 um 11:20
In Antwort auf rufina_12323403

Ist
doch genau meine meinung!!

belass es einfach dabei und sei glücklich so wie es ist!!!

lg jaz


Ich habe diesen Beitrag nicht geschrieben, weil ich überlegt habe die Wahrheit zu sagen. Ich habe ihn geschrieben, weil mich die Situation aus diversen Gründen momentan sehr belastet.

Weißt du, wenn du wie ich schon seit solanger Zeit ein Geheimnis mit dir herumträgst und jeden Tag auf's neue daran erinnert wirst, stellt sich irgendwann das Bedürfnis ein sich mitzuteilen.

Das all das keine Glanzleistung war damals weiß ich, aber es hätte ja auch anders sein können. Damals war es ja nicht sicher. Heute auch nicht, aber es spricht doch einiges für X als Genspender.

Glücklich damit? Wohl weniger, nur anders wäre nicht nur ich nicht glücklicher, sondern alle anderen todunglücklich. Niemand hat etwas von der Wahrheit, zumindest momentan nicht. Im Gegenteil, alles wäre kaputt. Ich glaube auch kaum das mir dafür jemand dankbar wäre

Wie geschrieben, ich musste es nur einmal loswerden.

LG Maja

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28. März 2008 um 11:27
In Antwort auf divina_12527018


Ich habe diesen Beitrag nicht geschrieben, weil ich überlegt habe die Wahrheit zu sagen. Ich habe ihn geschrieben, weil mich die Situation aus diversen Gründen momentan sehr belastet.

Weißt du, wenn du wie ich schon seit solanger Zeit ein Geheimnis mit dir herumträgst und jeden Tag auf's neue daran erinnert wirst, stellt sich irgendwann das Bedürfnis ein sich mitzuteilen.

Das all das keine Glanzleistung war damals weiß ich, aber es hätte ja auch anders sein können. Damals war es ja nicht sicher. Heute auch nicht, aber es spricht doch einiges für X als Genspender.

Glücklich damit? Wohl weniger, nur anders wäre nicht nur ich nicht glücklicher, sondern alle anderen todunglücklich. Niemand hat etwas von der Wahrheit, zumindest momentan nicht. Im Gegenteil, alles wäre kaputt. Ich glaube auch kaum das mir dafür jemand dankbar wäre

Wie geschrieben, ich musste es nur einmal loswerden.

LG Maja

Ich weiß
genau, wie es dir geht! wenn einen die unsicherheit und die angst quält, dass deine vergangenheit die gegenwart und die zukunft zerstören könnte!
es ist ein - wenn auch nur kleines - beruhigendes gefühl, sich dann jemandem mitteilen zu können - sich es von der seele reden!

sieh sie dir an - deine beiden männer und sei froh, dass du sie hast! ist doch schnurz wer der genspender deines sohnes ist - er hat einen vater, der ihn liebt und den er liebt!

ich weiss auch genau, dass dich die sache von damals nicht loslässt - was ja auch verständlich ist - zumal du in deinem sohn jeden tag noch mr. x siehst! aber setzte nichts aufs spiel - sondern behalte dir die liebe deiner beiden bei!

sei gedrückt! lg jaz

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28. März 2008 um 11:40
In Antwort auf rufina_12323403

Ich weiß
genau, wie es dir geht! wenn einen die unsicherheit und die angst quält, dass deine vergangenheit die gegenwart und die zukunft zerstören könnte!
es ist ein - wenn auch nur kleines - beruhigendes gefühl, sich dann jemandem mitteilen zu können - sich es von der seele reden!

sieh sie dir an - deine beiden männer und sei froh, dass du sie hast! ist doch schnurz wer der genspender deines sohnes ist - er hat einen vater, der ihn liebt und den er liebt!

ich weiss auch genau, dass dich die sache von damals nicht loslässt - was ja auch verständlich ist - zumal du in deinem sohn jeden tag noch mr. x siehst! aber setzte nichts aufs spiel - sondern behalte dir die liebe deiner beiden bei!

sei gedrückt! lg jaz

Ich hatte nie vor etwas
auf's Spiel zu setzen. Aber es ist wirklich so erleichternd mal darüber reden zu können. Vielleicht wäre ich jetzt auch noch garnicht soweit gewesen darüber zu reden, vielleicht hätte ich das Bedürfnis auch garnicht gehabt. Aber mein Sohn hat etwas, das ich nicht habe und mein Mann auch nicht. Es ist nichts Lebensbedrohliches, aber wichtig. Aus diesem Grund musste ich X konsultieren, denn selbst das hätte ich unter normalen Umständen nicht getan.

Darum auch die Überschrift. Wenn einen die Vergangenheit einholt. Wie dem auch sei, darum denke ich derzeit soviel darüber nach. Es ist ja nicht so, dass ich die kompletten 12 Jahre dauernd damit beschäftigt war. aber eben immer mal wieder und derzeit eben mehr als vorher.

Als ich meinen Beitrag hier reingeschrieben habe, war mir bewußt, dass es Leute gibt, die das keinesfalls gutheißen. Ich verstehe das auch. Umso mehr hilft es mir nicht nur auf Ablehnung, sondern auch auf ein wenig Verständnis zu stoßen. Dafür DANKE.

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28. März 2008 um 11:53
In Antwort auf divina_12527018

Ich hatte nie vor etwas
auf's Spiel zu setzen. Aber es ist wirklich so erleichternd mal darüber reden zu können. Vielleicht wäre ich jetzt auch noch garnicht soweit gewesen darüber zu reden, vielleicht hätte ich das Bedürfnis auch garnicht gehabt. Aber mein Sohn hat etwas, das ich nicht habe und mein Mann auch nicht. Es ist nichts Lebensbedrohliches, aber wichtig. Aus diesem Grund musste ich X konsultieren, denn selbst das hätte ich unter normalen Umständen nicht getan.

Darum auch die Überschrift. Wenn einen die Vergangenheit einholt. Wie dem auch sei, darum denke ich derzeit soviel darüber nach. Es ist ja nicht so, dass ich die kompletten 12 Jahre dauernd damit beschäftigt war. aber eben immer mal wieder und derzeit eben mehr als vorher.

Als ich meinen Beitrag hier reingeschrieben habe, war mir bewußt, dass es Leute gibt, die das keinesfalls gutheißen. Ich verstehe das auch. Umso mehr hilft es mir nicht nur auf Ablehnung, sondern auch auf ein wenig Verständnis zu stoßen. Dafür DANKE.

Du musst
dich nicht verurteilen, für das, was da vor 12 jahren war! immerhin warst du da gerade in der kennenlernphase mit deinem mann! welcher frau ist das noch nicht passiert? man ist single, geht weg, hat spass - na und? dass du nicht sofort mit mr. x schluss gemacht hast, als du deinen man trafst - verurteile ich in keinster weise!
sollte es frauen geben, die jetzt den finger heben - da kann ich nur lachen!
ob dein sohn aus der beziehung mit mr. x entstand oder aus der liebe zu deinem mann - ist aus meiner sicht insoweit unrelevant, als dass du dich für ein leben mit deinem mann und dessen kind entschieden hast - du hast den richtigen weg gewählt!
sicher wird dir die ungewissheit, wer nun der genspender ist ein leben lang im nacken sitzen - aber wie schon gesagt, der junge hat einen vater - er braucht keinen erzeuger (wer immer das auch sein mag!)

lg jaz

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28. März 2008 um 12:20
In Antwort auf rufina_12323403

Du musst
dich nicht verurteilen, für das, was da vor 12 jahren war! immerhin warst du da gerade in der kennenlernphase mit deinem mann! welcher frau ist das noch nicht passiert? man ist single, geht weg, hat spass - na und? dass du nicht sofort mit mr. x schluss gemacht hast, als du deinen man trafst - verurteile ich in keinster weise!
sollte es frauen geben, die jetzt den finger heben - da kann ich nur lachen!
ob dein sohn aus der beziehung mit mr. x entstand oder aus der liebe zu deinem mann - ist aus meiner sicht insoweit unrelevant, als dass du dich für ein leben mit deinem mann und dessen kind entschieden hast - du hast den richtigen weg gewählt!
sicher wird dir die ungewissheit, wer nun der genspender ist ein leben lang im nacken sitzen - aber wie schon gesagt, der junge hat einen vater - er braucht keinen erzeuger (wer immer das auch sein mag!)

lg jaz

Ich glaube auch....
nein ich bin mir sicher damals die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Für mich, Mr.X, meinen Mann und vorallem für meinen Sohn. Und ich habe sicher nicht solange geschwiegen um jetzt die Bombe platzen zu lassen.

Weißt du, irgendwie ist Erzeuger ein so negativ belegtes Wort, das hier nicht wirklich trifft. X ist ein netter Kerl, war er immer. Ich denke, wenn ich es damals gewollt hätte, hätte er auch zu all dem mit mir gestanden. Ich war es, die damals nicht weiter darüber nachdenken wollte und das Thema Atakta gelegt hat. Sicherlich war er alles andere als unglücklich darüber. Denn sagen wir mal so, er war zu jener Zeit wenig gefestigt und kam mit seinem Leben auch ohne Kind nicht wirklich zurecht. Aber mich einfach so hängen gelassen hätte er mich nicht.

Ich denke er versteht auch meine Sorgen und Nöte derzeit, aber er hat eine Familie um die er sich kümmern muss und auch soll. Niemals würde ich ihm etwas kaputt machen wollen auch, ich will ja meine Familie auch behalten und zwar so wie sie ist. Andererseits wollte ich ihm seinen Sohn zeigen. Nicht damit es ihm schlecht geht, nicht damit er sich kümmert, das soll er nicht. Aber er sollte es wissen und ich musste etwas wissen um meinem Sohn helfen zu können.

Er weiß wie ich, dass ihm das immer nachhängen wird und das wie g. oben geschrieben hat immer (Gott bewahre) ein blöder Zufall alles ans Licht bringen könnte und das es ihn dann einholen wird, das er dann greifbar sein muss. Wobei das für mich nur der Fall wäre, wenn mein Sohn irgedwie schwer krank würde und ne Blutspende o.ä. bräuchte. Das wäre dann der Fall, indem mein Sohn einen Erzeuger(böses Wort) braucht. Ansonsten ist ein Vater wesentlich dienlicher

Ich wollte nur nicht das der Eindruck entsteht das X so ein Drückeberger ist, darum die lange Ausführung.

Ich denke, wenn es Gottes Wille gewesen wäre, alles ans Licht zu bringen, dann wäre es längst raus Zumindest red ich mir das ein*g*

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28. März 2008 um 16:45

Denk an Deinen Sohn
Ich bitte Dich darum, damit Du in Frieden Leben kannst, sag es ihm. Natürlich wird es schwer sein, aber denk nicht an Dich, sondern an Deinen Sohn.Hattest Du noch Sex mit Mister X als Du schon mit Deinem Mann zusammen warst? Wenn ja, wie lang wart ihr zusammen als Du es mit Mister X beendet hast.Kann man den vorerst heimlich einen Vaterschaftstest machen? Das was man dazu braucht, kannst Du doch besorgen ohne das es jemand anders weiß.

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28. März 2008 um 17:00
In Antwort auf divina_12527018

Das es durch
einen Zufall irgendwann rauskommen könnte ist mir durchaus bewußt. Einen Vaterschaftstest machen und dann weiß mein Sohn über seine genetische Herkunft bescheid?
Ja und dann? Was denkst du kann er damit anfangen?
Das Argument könnte ich verstehen, wenn es meinem Kind schlecht ginge, ihm etwas fehlen würde, er das Gefühl hätte nicht hierher zu gehören, er einen schlechten Vater hätte. Aber all das ist nicht der Fall.

Er lebt hier in einer intakten Familie und er liebt seinen Vater. Und jetzt komme ich, weil es mich derzeit arg belastet und mach alles kaputt? X hat ein Leben und ich habe ein Leben. Wir haben das damals so entschieden-gemeinsam. Wem hilft die Wahrheit denn?

Damals war es nur ein Verdacht, eine Möglichkeit. Sicher klar ist es ja auch heute nicht. Damals hätte ich diese Möglichkeit nicht verdrängen dürfen, da hätte ich reden müssen. Nicht heute. Du schreibst, mein Verhalten ist eiskalt und berechnend. Vielleicht....aber umso schlimmer ist es doch, dass ich die sein würde im Falle, das ich die Wahrheit ans Licht bringe, die am Wenigsten zu verlieren hat. Alle anderen hätten es schwerer damit umzugehen.

Mein Mann ist sein Vater, er war bei der Geburt dabei. Er ist Nachts aufgestanden, er hat ihm Fahrradfahren beigebracht, ist immer für ihn da. X ist kein schlechter Mensch. Keiner der typischen Keinelustaufkümmernerzeuger. Aber er ist nicht sein Vater. Er kennt das Kind nicht und das Kind ihn nicht und beide leben gut damit. Auch mein Mann lebt gut-mit seinem Sohn. Die einzige die zurzeit weniger gut damit lebt bin ich.

Wäre die Wahrheit da nicht eine sehr egoistische Lösung?

Egoistisch?
Das ist das was du gerademachst. Dem Ärger aus dem weg gehen und die Harmonie nicht zerstören. Ist auch erst einmal verständlich.
Du solltest dir aber trotz allem im Klaren sein, dass du deinen Sohn für immer verlieren kannst.

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28. März 2008 um 17:58
In Antwort auf kelda_12131825

Denk an Deinen Sohn
Ich bitte Dich darum, damit Du in Frieden Leben kannst, sag es ihm. Natürlich wird es schwer sein, aber denk nicht an Dich, sondern an Deinen Sohn.Hattest Du noch Sex mit Mister X als Du schon mit Deinem Mann zusammen warst? Wenn ja, wie lang wart ihr zusammen als Du es mit Mister X beendet hast.Kann man den vorerst heimlich einen Vaterschaftstest machen? Das was man dazu braucht, kannst Du doch besorgen ohne das es jemand anders weiß.

Seufz!
Was hat mein Sohn davon, wenn er es weiß???? Ich denke an meinen Sohn, darum schweige ich. Er ist ein glückliches Kind und er hat einen tollen Vater. Welchen Gefallen tue ich ihm, wenn ich das mit einem Satz alles kaputt mache.
Ansich benötige ich keinen Vaterschaftstest, denn ich bin mir mitlerweile irre sicher, dass X der Vater ist-leider.

Ich hatte es mir anders erhofft.

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28. März 2008 um 18:09
In Antwort auf gwawr_12915881

Egoistisch?
Das ist das was du gerademachst. Dem Ärger aus dem weg gehen und die Harmonie nicht zerstören. Ist auch erst einmal verständlich.
Du solltest dir aber trotz allem im Klaren sein, dass du deinen Sohn für immer verlieren kannst.

Wieso sollte . . .ich meinen Sohn verlieren?
Er hat doch eine schöne Kindheit. Ihm fehlt es an nichts. Ich meine es gibt Familien, da spüren Kinder, dass sie nicht wirklich dazugehören. Aber das ist hier nicht der Fall. Das es ihn sollte er es je erfahren treffen würde, streite ich nicht ab, aber ich denke nicht das er mich dafür verstoßen würde. Ich kann mich natürlich irren, aber dann muss ich diesen Preis wohl zahlen.

Egoistisch wäre es, es ihm jetzt zu sagen. Egoistisch ihm gegenüber und X gegenüber und meinem Mann gegenüber auch. Für mich wäre es momentan vielmehr eine Erleichterung und Angst vor den Konsequenzen für mich hätte ich auch nicht.Aber Angst vor den Konsequenzen für alle anderen. Da hängen so viele Menschen dran. Die einen würde es schocken, den anderen das Leben kaputt machen oder es zumindest gehörig durcheinander wirbeln.

Meinem Sohn sagen, das ist nicht dein Vater wäre doch nur ein Teil der Wahrheit. Ich habe kaum noch Familie, vondaher gibt es da weder viele Vorwürfe noch Meinungen. Aber mein Mann hat eine Familie, eine Familie die auch die Familie meines Sohnes ist. Das wäre sie dann nicht mehr. Alles was mein Junge an halt hat, womit er aufgewachsen ist, nehme ich ihm mit einem Satz.

Mein Kind zahlt dann für meine Fehler und das hilft dann allen????

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28. März 2008 um 18:19

Passiert ist passiert
lebe dein leben und versuche glücklich zu sein mit deinem mann. was geschehen ist, ist geschehen. nicht leicht mit der angst zu leben und der lüge gegenüber deinem mann u. dem sohn. deinem sohn würde ich es später mal erzählen. er hat das recht zu wissen wer der erzeuger ist. aber du wirst schon wissen was du tust. lebe einfach. genieße jeden tag. das leben ist kurz genug. du hast du eins. wer weiss wieviele frauen die männer schon geschwängert haben, und von deren kinder wir gar nix wissen.................

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28. März 2008 um 20:18

Du schreibst das hier im Forum
damit du dein Gewissen erleichern willst, welches dich quält. Du hast Tausend Ausreden, nicht mit der Wahrheit ans Licht zu gehen und fragst dich jeden Tag ,was hätte mein Sohn/mein Mann davon?.Wir wissen es auch nicht!!Aber vielleicht könntest du mir einfach mal schreiben, wie du in einer ähnlichen Situation als 12 oder 20 Jährige empfunden hättest. Oder nehmen wir den Fall ,du wärst adoptiert worden von deinen Eltern und sie hätten geschwiegen und dich im falschen Glauben gelassen bis du eines Tages die Wahrheit von jemand anderem erfahren hättest.
Hast du auch schon mal daran gedacht mit einer Vertrauenperson wie Seelsorger, Arzt oder Therapeuten zu reden?Das würde dir sicher auch helfen.

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28. März 2008 um 23:18

Ich
wünsche dir alles gute

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