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Wenn die Lebensvorstellungen sehr unterschiedlich sind

5. November 2003 um 10:18 Letzte Antwort: 5. November 2003 um 18:25

Hallo,

ich bin mit meinem Freund seit 6 Monaten zusammen. inzwischen merke ich, daß wir unterschiedliche Lebenseinstellungen und -vorstellungen haben.

Ich bin ein sehr quirliger Mensch, habe ein aufwendiges Hobby, gehe gern weg und reise gern. Ich bin überhaupt nicht häuslich.
Er ist das genaue Gegenteil, hockt gerne zu Hause mag es gemütlich usw.

Anfänglich hat mich die Ruhe, die er ausstrahlte sehr angezogen. Wie haben auch nie voneinander verlangt uns zu ändern. Ich habe die ruhigeren dinge, wie z.B. mal essen gehen oder nett kochen oder ein Video gucken oder kuscheln etc. mit ihm gemacht. Zum Weggehen z.b. auf Partys hatte ich meine Freunde und bin dann ohne ihn losgezogen.
Ich finde das eigentlich sehr schön so, da ich auch ein Mensch bin, der seine Freiheiten braucht.

Für mich könnte das noch ewig so weiter laufen, nur er fängt jetzt an Zukunfstpläne zu schmieden, die mir überhaupt nicht gefallen. Er möchte demnächst ein Häuschen auf dem Dorf kaufen und mit mir zusammenziehen.

Für mich ist das Landleben ein Graus. Ich bin auf einem Dorf aufgewachsen und weiß wovon ich rede. Ich bin ein absoluter Satdtmensch. Ich bin gerade aus meiner WG in eine nette kleine Innenstadtwohnung gezogen und fühle mich da pudelwohl.

Für das Haus will er jetzt an allem sparen, gar nicht mehr weggehen, keinen Urlaub usw.. Ich habe aber keine lusdt mich daran zu beteiligen. ich möchte noch viel von der Welt sehen, vielleicht nochmal eine Weile im Ausland leben.

Außerdem möchte er am liebsten bald eine Familie gründen. ich weiß nicht mal ob ich das überhaupt will (ich bin 25, er 29) und wenn dann noch nicht jetzt.

Ich habe gerade meine Doktorarbeit angefangen. Neulich schockte er mich mit dem Satz, ob das wirklich Sinn hat wenn ich mal Kinder will. Selbst mit Kindern würde ich nicht aufhören wollen zu arbeiten.

Unsere Einstellungen sind so grundverschieden, daß die Zukunft trotz aller Liebe wohl nicht rosig aussieht
Einer von und wird sich wohl immer verbiegen müssen.
Ich denke schon über Trennung nach, obwohl ich ihn wirklich sehr liebe, aber eine Zukunft kann ich mir mit ihm nicht vorstellen.

Liebe Grüße

sommerregen

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5. November 2003 um 10:27

Ich kenne das Problem...
Liebe Sommerregen,

ich habe genau das gleiche Problem. Ich war 21, mein Freund 26, als wir uns kennenlernten. Das ist jetzt fünf Jahre her. Ich habe studiert, bin in eine Großstadt gezogen und möchte in naher Zukunft Kinder und Beruf verbinden. Er dagegen ist wegen mir in die Großstadt gezogen, fühlt sich total unglücklich, will keine Kinder und wenn, soll die Frau gefälligst aufhören zu arbeiten. Außerdem ist er eher der Couchpotatoe und ich die Unternehmenslustige. Ich muss ihn immer anstacheln, wenn ich mal mit ihm weggehen möchte. Das nervt auf Dauer.
Weißt Du, was jetzt passiert ist? Ich habe mich in einen anderen Mann verliebt. Er hat die gleichen Lebenspläne wie ich.

Was ich Dir damit sagen will: Wenigstens die Grundeinstellung (Kinder, Beruf, wo/wie will ich leben) sollte passen. Ich hätte mir viel erspart, hätte ich das früher (und nicht erst nach fünf Jahren) gemerkt bzw. es mir früher eingestanden.
Ich glaube, dass auch bei Dir früher oder später ein anderer kommen wird, der Dir ein Leben bieten kann, wie es Du Dir vorstellst. Sich verbiegen funktioniert auf Dauer nicht - siehe mein Beispiel... Ziehe Deine Doktorarbeit durch, Kinder kannst Du auch in fünf bis zehn Jahren noch bekommen! Wünsche Dir viel Kraft.

Liebe Grüße,
Skihäschen

PS: Ich stehe gerade kurz davor, mich von meinem Freund zu trennen und das ist einfach furchtbar. Ich hab ihn immer noch gern, aber so ist das kein Leben.

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5. November 2003 um 11:23

Au weia!
Liebe Sommerregen -

Du hast Dir, wie so viele in diesem Forum - die Antwort bereits selbst gegeben: "aber eine Zukunft kann ich mir mit ihm nicht vorstellen"

Beziehungen sind voller Kompromisse und für die meisten Lebenssituationen lassen sich mehr oder weniger gute Kompromisse finden.
Es gibt aber auch kompromissloses: ein Kind z.B. Ein Kind ist shcließlich kein Teilzeitjob, es gibt nur die Entscheidung dafür oder dagegen.
Wenn sich da nicht beide Partner einig sind, auch hinsichtlich der Zeitplanung, dann führt ein Weg an einer Trennung nur schwerlich vorbei.

Es hört sich ganz so an: Ihr seid zu verschieden! Und sei froh, dass Du das jetzt schon herausgefunden hast!

Liebe GRüße und ich wünsche Dir viel Mut für die Entscheidung, die Du treffen wirst!

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5. November 2003 um 11:42

Kopfentscheidung
Hallo,

ihr habt ja recht, vom Kopf her weiß ich, daß eine Trennung das beste für uns wäre. Auch für ihn, damit er eine Partnerin finden kann, die seine Vorstellungen teilt.

Aber da sind ja auch noch Gefühle, deswegen kommt mir eine reine Kopfentscheidung so kalt und herzlos vor und tut weh.

Die landläufige Meinung ist ja, daß man wenn man sich genug liebt alles richten kann, aber ich wüßte nicht wie.

Ich kann mich nicht ihn zu Liebe verbiegen, genausowenig kann ich das von ihm verlangen und in der mitte treffen wird schwiererig.
Vielleicht liebe ich ihn auch nicht genaug und stelle deshalb meine Bedürfnisse in den vordegrund.
Schwierig das ganze.

LG

sommerregen

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5. November 2003 um 13:35
In Antwort auf anghle_11845995

Kopfentscheidung
Hallo,

ihr habt ja recht, vom Kopf her weiß ich, daß eine Trennung das beste für uns wäre. Auch für ihn, damit er eine Partnerin finden kann, die seine Vorstellungen teilt.

Aber da sind ja auch noch Gefühle, deswegen kommt mir eine reine Kopfentscheidung so kalt und herzlos vor und tut weh.

Die landläufige Meinung ist ja, daß man wenn man sich genug liebt alles richten kann, aber ich wüßte nicht wie.

Ich kann mich nicht ihn zu Liebe verbiegen, genausowenig kann ich das von ihm verlangen und in der mitte treffen wird schwiererig.
Vielleicht liebe ich ihn auch nicht genaug und stelle deshalb meine Bedürfnisse in den vordegrund.
Schwierig das ganze.

LG

sommerregen

Daß Liebe alles richten kann
ist meiner Meinung nach ein großer Irrglaube.
Manchmal können sich Menschen schon sehr lieben und es paßt einfach trotzdem nicht.

Bei euch sieht es mir danach aus. Du kannst der kein Leben als Dorfhausfrau vorstelen, er sich keins mit einer Karrierefrau in der Großstadt. Da ist es schwer einen Kompromiß zu finden.

Wenn noch tiefe Gefühle bei euch da sind ist die Entscheidung natürlich schwieriger. Früher oder später wird es aber wohl auf Trennung hinauslaufen, aber Du mußt jetzt auch nichts voreilig übers Knie brechen.

Ich würde mich an deiner Stelle mal mit ihm zusammensetzen und ihm erkären, daß Du seine Vorstellungen nicht teilst. Vielleicht weiß er gar nicht so genau wo du stehst. Dann kannst du auch herausfinden wie wichtig ihm seine Vorstellungen sind.
Dann stellt sich erst heraus wie festgefahren eure Situation wirklich ist und dann ist immernoch genug Zeit , eine entscheidung zu treffen.

LG

Reddevil

Manchmal lieben wir nun mal Menschen, die nicht dafür geiegnet sind unser Leben mit ihen zu verbringen sondern nur eine schöne Zeit.

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5. November 2003 um 16:05

Du bist frei!
Liebe Sommerregen!

Deine momentane Situation ist nicht einfach, aber sei froh, dass Du weißt, was Du willst. Ich muss leider immer wieder die Erfahrung machen, dass ich in einem falschen Film mitspiele.

Bin verheiratet mit einem Couchfreak und bin so veranlagt wie Du, gern mal rausgehen und spontane Aktionen angehen. Anfangs dachte ich, ich kann den Kerl noch umpolen, er hat sich auch ab und zu drauf eingelassen.

Doch seitdem wir eine Familie sind, Tochter 4 Jahre, wir ein Haus haben, 5 Jahre Renovierungsphase, sind oft umgezogen, fehlt es in unserer Ehe an jeglicher Farbe. Hinzu kommt, dass ich ein full-time-job habe und wirklich Abwechslung gebrauchen könnte. Er hat auch viel um die Ohren, ihm reicht leider nur das TV-Programm - also es läuft bei uns ständig das gleiche Schema ab, Woche für Woche, Jahr für Jahr.

Hab ihm auch vorgeschlagen, dass ich alleine ausgehe mit Freunden, um ihm ein Gefallen zu tun, er kann schön zu Hause bleiben. Das will er nicht, er ist eifersüchtig, könnte ja einen anderen Mann kennenlernen. Na ja....
Leider gibt es Situationen, da kannste einfach nicht gleich wegrennen.

Das gilt speziell für meine Situation, für Dich soll es bedeuten, Du bist ungebunden, kein Kind, nicht verheiratet, keine finanziellen Verpflichtungen.
Ich würde Dir gerne raten, suche dir einen Partner, der in Dein Leben passt. Du bist noch so jung und Dir steht alles offen.
Nimm meine Misere als Anregung oder Warnung wie es kommen könnte.

Wenn ich das vorher gewußt hätte, hab es ja auch schon bemerkt, ich würde alles anders machen, auch wenn ich meinen Mann damals geliebt habe, das geht vorbei, wenn man aneinander vorbeilebt. Ich lasse auch alles auf mich zukommen und vielleicht ändert sich mein Lebenswandel auch mal und ich kann wieder ich selbst sein.

Alles Gute
Sperling2108

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5. November 2003 um 17:41

Gegensätze k ö n n en anziehend sein,
auch länger.

Nur er möchte eine häusliche Frau, die zuhause bleibt und mehrere Kinder erzieht, und sich nicht beruflich verwirklichen will, sagt er ja deutlich.

Trennung wird auf Dauer nicht ausbleiben, Du möchtest Doktorarbeit machen, ist ja legitim, und schliesst Familie nicht aus, wenn der Partner da mitzieht und nicht das traditionelle Modell leben möchte.

Er wird sich nicht verbiegen, so bodenständig, wie Du ihn schilderst.
Und warum solltest Du
??????????????????????????

auf dass Du in ein paar Jahren mit mehrerer kleinen Kindern zuhause sitzt und davon träumst, was Du alles hättest machen können vor der Kinderpause oder überhaupt?????

Das isses nicht.
Wirklich nicht.
Er wird sicher darauf aus sein, mehrere Kinder schnell zu produzieren, um einfach "seine Frau=seinen Besitz" im Haus halten zu können und so, wie er das will.
also pass auf.


bleibt doch gute FReunde.

Und nicht so wie einige meiner frühereren Schulkolleginnen, die der Jugend und beruflicher Zukunft hinterhertrauern und sich völlig in der Krise sehen.

Die einen bleibt nur wg. Kindern verheiratet, ihr Mann und sie haben Affären.
Die andere hat 3 Kinder, eins davon behindert.
also nix mit beruflichen Träumen realisieren

Mach nicht den gleichen Fehler.'
Lebe Deine Träume, Du bist auf gutem WEg.
Und lass Dir nicht vorschreiben, wie Du zu leben hast.
Bleibt FReunde.
Und trefft euch in 10 Jahren wieder, er wird mit 3-4 kids am Lande im Häuschen hocken, und Du bist fest liiert und hochschwanger mit Deinem 2ten Kind, dass DEin Mann, DR...sowieso, mit Dir so abgesprochen hat- und er nimmt die Elternzeit

das gibts wirklich
Nur Mut.
Und jetzt tuts noch nicht soo weh, auch wenns schon genug ist.
Als wenn man Zukunft planen will und merkt, es geht nicht mit d i e s e m Mann.

Mit einem anderen, toleranterem,flexibleren,schon.
alles zu seiner Zeit

viel Glück
LG
B.

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5. November 2003 um 17:44
In Antwort auf an0N_1188902399z

Daß Liebe alles richten kann
ist meiner Meinung nach ein großer Irrglaube.
Manchmal können sich Menschen schon sehr lieben und es paßt einfach trotzdem nicht.

Bei euch sieht es mir danach aus. Du kannst der kein Leben als Dorfhausfrau vorstelen, er sich keins mit einer Karrierefrau in der Großstadt. Da ist es schwer einen Kompromiß zu finden.

Wenn noch tiefe Gefühle bei euch da sind ist die Entscheidung natürlich schwieriger. Früher oder später wird es aber wohl auf Trennung hinauslaufen, aber Du mußt jetzt auch nichts voreilig übers Knie brechen.

Ich würde mich an deiner Stelle mal mit ihm zusammensetzen und ihm erkären, daß Du seine Vorstellungen nicht teilst. Vielleicht weiß er gar nicht so genau wo du stehst. Dann kannst du auch herausfinden wie wichtig ihm seine Vorstellungen sind.
Dann stellt sich erst heraus wie festgefahren eure Situation wirklich ist und dann ist immernoch genug Zeit , eine entscheidung zu treffen.

LG

Reddevil

Manchmal lieben wir nun mal Menschen, die nicht dafür geiegnet sind unser Leben mit ihen zu verbringen sondern nur eine schöne Zeit.

Lieber Reddevil
ich unterstreiche jeden Satz von Dir, wie immer ein weiser Thread

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5. November 2003 um 18:13
In Antwort auf an0N_1263397399z

Gegensätze k ö n n en anziehend sein,
auch länger.

Nur er möchte eine häusliche Frau, die zuhause bleibt und mehrere Kinder erzieht, und sich nicht beruflich verwirklichen will, sagt er ja deutlich.

Trennung wird auf Dauer nicht ausbleiben, Du möchtest Doktorarbeit machen, ist ja legitim, und schliesst Familie nicht aus, wenn der Partner da mitzieht und nicht das traditionelle Modell leben möchte.

Er wird sich nicht verbiegen, so bodenständig, wie Du ihn schilderst.
Und warum solltest Du
??????????????????????????

auf dass Du in ein paar Jahren mit mehrerer kleinen Kindern zuhause sitzt und davon träumst, was Du alles hättest machen können vor der Kinderpause oder überhaupt?????

Das isses nicht.
Wirklich nicht.
Er wird sicher darauf aus sein, mehrere Kinder schnell zu produzieren, um einfach "seine Frau=seinen Besitz" im Haus halten zu können und so, wie er das will.
also pass auf.


bleibt doch gute FReunde.

Und nicht so wie einige meiner frühereren Schulkolleginnen, die der Jugend und beruflicher Zukunft hinterhertrauern und sich völlig in der Krise sehen.

Die einen bleibt nur wg. Kindern verheiratet, ihr Mann und sie haben Affären.
Die andere hat 3 Kinder, eins davon behindert.
also nix mit beruflichen Träumen realisieren

Mach nicht den gleichen Fehler.'
Lebe Deine Träume, Du bist auf gutem WEg.
Und lass Dir nicht vorschreiben, wie Du zu leben hast.
Bleibt FReunde.
Und trefft euch in 10 Jahren wieder, er wird mit 3-4 kids am Lande im Häuschen hocken, und Du bist fest liiert und hochschwanger mit Deinem 2ten Kind, dass DEin Mann, DR...sowieso, mit Dir so abgesprochen hat- und er nimmt die Elternzeit

das gibts wirklich
Nur Mut.
Und jetzt tuts noch nicht soo weh, auch wenns schon genug ist.
Als wenn man Zukunft planen will und merkt, es geht nicht mit d i e s e m Mann.

Mit einem anderen, toleranterem,flexibleren,schon.
alles zu seiner Zeit

viel Glück
LG
B.

Wow
kannst du in die Zukunft schauen? *sfg*.
10 Jahre Später:
er 3 - 4 Kinder und sie schwanger mit dem 2. von einem Doktor.....???
wer weiß vielleicht will sie gar keine Kinder? und wenn dann von einem Dachdecker? *g*.(Doktoren sollen so eine hohe Trennungsrate haben) Und er nimmt gerade die 1. "Elternzeit" weil seine Frau die Dorfärtzin ist?
Ok, war ein Scherz. Ich denke Gegensätze können sich sicher anziehen, aber ein paar Hauptziele müssen ähnlich sein. Da haste Recht. Und die Antwort, was sie tun wird. hat sie sich eigentlich eh schon selbst gegeben.

Gut, wenn man schon so früh erkennt, was der Andere will, besonders wenn es andere Vorstellungen sind als man selbst hat. Manchmal stellt sich das erst heraus, wenn Kinder da sind. Das ist dann wirklich schei.....
Schlimm ist es auch, wenn einer denkt er könne den anderen ändern. Die Variante gibts es auch sehr häufig.

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5. November 2003 um 18:25
In Antwort auf anghle_11845995

Kopfentscheidung
Hallo,

ihr habt ja recht, vom Kopf her weiß ich, daß eine Trennung das beste für uns wäre. Auch für ihn, damit er eine Partnerin finden kann, die seine Vorstellungen teilt.

Aber da sind ja auch noch Gefühle, deswegen kommt mir eine reine Kopfentscheidung so kalt und herzlos vor und tut weh.

Die landläufige Meinung ist ja, daß man wenn man sich genug liebt alles richten kann, aber ich wüßte nicht wie.

Ich kann mich nicht ihn zu Liebe verbiegen, genausowenig kann ich das von ihm verlangen und in der mitte treffen wird schwiererig.
Vielleicht liebe ich ihn auch nicht genaug und stelle deshalb meine Bedürfnisse in den vordegrund.
Schwierig das ganze.

LG

sommerregen

Die landläufige Meinung..jaja
vergiss die "romantische Liebe" wie sie im Bilderbuch steht.
Schau dir die Realität an: die meisten "entlieben" sich doch, oder?

Manche schaffen es, wenn einem etwas sehr wichtig ist (Beispiel: Stadtleben) und dem anderen seins nicht soooo wichtig ist ( Dorfleben).Er also problemlos darauf verzichten kann.

Jeder hat Bedürfnisse, die müssen schon zusammenpassen, sonst gibt es langfristig gesehen Probleme. Wobei natürlich jeder mal zurückstecken muß.Absprachen stattfinden müssen. Deine Worte: sich in der Mitte treffen, sagen es doch. Aber wenn einer total gegen seine Wünsche lebt, führt das zu Frust.Anfangs nur wenig, aber täglich wird es mehr.Wie soll da ein gutes ZUSAMMENleben funktionieren?

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