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Wenn die Ehe vorbei ist...

21. Februar um 3:34 Letzte Antwort: 24. Februar um 12:08

Hallo ihr Lieben,

ich bin mir nicht so sicher, ob ich hier richtig bin mit meiner Frage aber vielleicht kann man mir hier auch behilflich sein. 

Nehmen wir an, der Partner hat eine unheilbare Erkrankung, die ca. 50% der Betroffenen in die Berufsunfähigkeit treibt aber nicht tödlich ist. Diese Erkrankung ist bereits vor der Ehe bekannt. Nun wird geheiratet und der Partner kann seinem Job nachgehen. Dann wird sich geschieden und nach der Scheidung wird der Expartner wegen dieser Erkrankung berufsunfähig. Er kann nur noch ein paar Stunden oder gar nicht mehr arbeiten. 

Müsste ich als Exfrau dann nachehelicher Unterhalt wegen Krankheit an meinen Ex zahlen? 

Ich denke, wenn eine Krankheit nach der Scheidung auftritt, dann eher nicht. Aber in diesem Fall wäre die Krankheit ja schon von Anfang an vorhanden und könnte sich verschlechtern. 

 

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21. Februar um 6:25

Das kann dir am besten ein Anwalt beantworten. Oder vielleicht gibt es auch bei Google unter nachehelichem Unterhalt die ganze Gesetzesvorlage. Ist aber für Laien oft schwer verständlich, deshalb besser Anwalt fragen. 

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21. Februar um 8:47

Wenn die Krankheit schon bei Scheidung oder vorher bestand, besteht Anspruch auch nachehelichen Unterhalt.
So steht es im Gesetz.

Allerdings ist das Thema nachehelicher Unterhalt einer der komplexesten Themen im Familienrecht und es sollte unbedingt ein Fachanwalt für Familienrecht zu Rate gezogen werden.

Anspruch und Höhe ist immer einzelfallabhängig!

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21. Februar um 10:03
In Antwort auf maite_18422897

Hallo ihr Lieben,

ich bin mir nicht so sicher, ob ich hier richtig bin mit meiner Frage aber vielleicht kann man mir hier auch behilflich sein. 

Nehmen wir an, der Partner hat eine unheilbare Erkrankung, die ca. 50% der Betroffenen in die Berufsunfähigkeit treibt aber nicht tödlich ist. Diese Erkrankung ist bereits vor der Ehe bekannt. Nun wird geheiratet und der Partner kann seinem Job nachgehen. Dann wird sich geschieden und nach der Scheidung wird der Expartner wegen dieser Erkrankung berufsunfähig. Er kann nur noch ein paar Stunden oder gar nicht mehr arbeiten. 

Müsste ich als Exfrau dann nachehelicher Unterhalt wegen Krankheit an meinen Ex zahlen? 

Ich denke, wenn eine Krankheit nach der Scheidung auftritt, dann eher nicht. Aber in diesem Fall wäre die Krankheit ja schon von Anfang an vorhanden und könnte sich verschlechtern. 

 

ja ich glaube schon!
aber am besten zum anwalt gehen

aber du bist doch gar nicht verheiratet

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21. Februar um 10:07
In Antwort auf carina2019

ja ich glaube schon!
aber am besten zum anwalt gehen

aber du bist doch gar nicht verheiratet

Vielleicht fragt sie für eine Freundin/Schwester.......? 

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21. Februar um 11:14
In Antwort auf maite_18422897

Hallo ihr Lieben,

ich bin mir nicht so sicher, ob ich hier richtig bin mit meiner Frage aber vielleicht kann man mir hier auch behilflich sein. 

Nehmen wir an, der Partner hat eine unheilbare Erkrankung, die ca. 50% der Betroffenen in die Berufsunfähigkeit treibt aber nicht tödlich ist. Diese Erkrankung ist bereits vor der Ehe bekannt. Nun wird geheiratet und der Partner kann seinem Job nachgehen. Dann wird sich geschieden und nach der Scheidung wird der Expartner wegen dieser Erkrankung berufsunfähig. Er kann nur noch ein paar Stunden oder gar nicht mehr arbeiten. 

Müsste ich als Exfrau dann nachehelicher Unterhalt wegen Krankheit an meinen Ex zahlen? 

Ich denke, wenn eine Krankheit nach der Scheidung auftritt, dann eher nicht. Aber in diesem Fall wäre die Krankheit ja schon von Anfang an vorhanden und könnte sich verschlechtern. 

 

Wurde denn überhaupt nachehelicher Unterhalt vereinbart? Soviel ich weiß, kann man bei einer einvernehmlichen Scheidung auch wechselseitig darauf verzichten. 

https://www.scheidung.org/unterhaltsverzicht/

Lass dich von einem Anwalt beraten und nimm die Scheidungsvereinbarung mit.

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21. Februar um 11:36
In Antwort auf carina2019

ja ich glaube schon!
aber am besten zum anwalt gehen

aber du bist doch gar nicht verheiratet

Vielleicht geht es um die Frage, ob es sinnvoll ist gar nicht erst zu heiraten?

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21. Februar um 12:08
In Antwort auf maite_18422897

Hallo ihr Lieben,

ich bin mir nicht so sicher, ob ich hier richtig bin mit meiner Frage aber vielleicht kann man mir hier auch behilflich sein. 

Nehmen wir an, der Partner hat eine unheilbare Erkrankung, die ca. 50% der Betroffenen in die Berufsunfähigkeit treibt aber nicht tödlich ist. Diese Erkrankung ist bereits vor der Ehe bekannt. Nun wird geheiratet und der Partner kann seinem Job nachgehen. Dann wird sich geschieden und nach der Scheidung wird der Expartner wegen dieser Erkrankung berufsunfähig. Er kann nur noch ein paar Stunden oder gar nicht mehr arbeiten. 

Müsste ich als Exfrau dann nachehelicher Unterhalt wegen Krankheit an meinen Ex zahlen? 

Ich denke, wenn eine Krankheit nach der Scheidung auftritt, dann eher nicht. Aber in diesem Fall wäre die Krankheit ja schon von Anfang an vorhanden und könnte sich verschlechtern. 

 

" Müsste ich als Exfrau dann nachehelicher Unterhalt wegen Krankheit an meinen Ex zahlen? Müsste ich als Exfrau dann nachehelicher Unterhalt wegen Krankheit an meinen Ex zahlen? "

Nö, du musst als ex keinen nachehelichen Unterhalt wegen Krankheit bezahlen .

" Ich denke, wenn eine Krankheit nach der Scheidung auftritt, dann eher nicht. "

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21. Februar um 18:04
In Antwort auf soncherie

Vielleicht geht es um die Frage, ob es sinnvoll ist gar nicht erst zu heiraten?

Die Ehe bringt nicht immer Vorteile mit sich. Vor allem nach einer Scheidung sind Frauen heutzutage nicht unbedingt mehr besser gestellt als Männer. Ich finde es etwas naiv zu heiraten ohne sich vorher um die negativen Seiten Gedanken gemacht zu haben. Das sehe ich nämlich jetzt bei einer Freundin. Die Hochzeit war für sie der größte Fehler auf Erden.
Da macht man sich halt schon Gedanken wenn man dieses Leid mitbekommt.

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21. Februar um 18:20
In Antwort auf maite_18422897

Die Ehe bringt nicht immer Vorteile mit sich. Vor allem nach einer Scheidung sind Frauen heutzutage nicht unbedingt mehr besser gestellt als Männer. Ich finde es etwas naiv zu heiraten ohne sich vorher um die negativen Seiten Gedanken gemacht zu haben. Das sehe ich nämlich jetzt bei einer Freundin. Die Hochzeit war für sie der größte Fehler auf Erden.
Da macht man sich halt schon Gedanken wenn man dieses Leid mitbekommt.

Da hast du schon recht, es ist auf jeden Fall wichtig, sich vor der Hochzeit darüber Gedanken zu machen. 

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21. Februar um 19:41

Nein, früher war der Unterhalt nach der Scheidung anders geregelt. 

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24. Februar um 7:51
In Antwort auf maite_18422897

Hallo ihr Lieben,

ich bin mir nicht so sicher, ob ich hier richtig bin mit meiner Frage aber vielleicht kann man mir hier auch behilflich sein. 

Nehmen wir an, der Partner hat eine unheilbare Erkrankung, die ca. 50% der Betroffenen in die Berufsunfähigkeit treibt aber nicht tödlich ist. Diese Erkrankung ist bereits vor der Ehe bekannt. Nun wird geheiratet und der Partner kann seinem Job nachgehen. Dann wird sich geschieden und nach der Scheidung wird der Expartner wegen dieser Erkrankung berufsunfähig. Er kann nur noch ein paar Stunden oder gar nicht mehr arbeiten. 

Müsste ich als Exfrau dann nachehelicher Unterhalt wegen Krankheit an meinen Ex zahlen? 

Ich denke, wenn eine Krankheit nach der Scheidung auftritt, dann eher nicht. Aber in diesem Fall wäre die Krankheit ja schon von Anfang an vorhanden und könnte sich verschlechtern. 

 

Ich hatte eine Kollegin, die sich nach 25 Jahren Ehe Scheiden ließ. Er hatte in der Ehezeit einen Schlaganfall und war somit Berufsunfähig. Nach der Trennung musste sie für ihn zahlen unter anderem aus dem Grund, weil sie solange zusammen waren. 

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24. Februar um 12:04
In Antwort auf bibi_13029094

Ich hatte eine Kollegin, die sich nach 25 Jahren Ehe Scheiden ließ. Er hatte in der Ehezeit einen Schlaganfall und war somit Berufsunfähig. Nach der Trennung musste sie für ihn zahlen unter anderem aus dem Grund, weil sie solange zusammen waren. 

Ja, das ist logisch, weil der Schlaganfall und die Pflegebedürftigkeit und auch die Berufsunfähigkeit bereits in der Ehe auftraten. Da nützt übrigens auch keine räumliche Trennung, wenn man rechtmäßig verheiratet ist. 

Hab gerade einen ähnlichen Fall: Ehepaar lebt seit 7 Jahren getrennt, ist aber noch verheiratet. Mann zahlt Frau Unterhalt. Frau wird krank - rate mal, wer das jetzt alles bezahlen muss?

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24. Februar um 12:08

Hier ist das schön erklärt: https://www.scheidung.org/1572-bgb/

 

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