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Wenn die Beziehung vergessen wird und Hausbau/Familie wichtiger sind

31. Januar 2006 um 11:42 Letzte Antwort: 17. Dezember 2010 um 17:32

Hallo Leute
vor einiger Zeit hatte ich bereits einen Beitrag geschrieben, damals noch mit jemanden zusammen.

6 Monate waren schön, wundervoll, dann kam sein Hausbau, die Pläne hatte er bereits als wir zusammen kamen, und er freute sich sehr darauf diese Etappe seines Lebends mit mir zusammen zu gestalten.
Von einer Woche zur anderen änderte er sehr, wurde zu einem Menschen der fast nur noch über das Haus nachdachte und plante. Vieles hatte er selbst mit seinem Vater gebaut und meiner Unterstützung.

Mir stand Anfangs die Entscheidung: zur Beziehung stehen und investieren, ohne Garantie dass alles gut geht, oder mein Leben machen, ihn alleine arbeiten lassen und die Gewissheit mich nie richtig eingelassen zu haben.
Ich habe mich für ihn und für die Beziehung entschieden mit der Gewissheit später mit leeren Händen dazustehen falls es nicht klappen würde. (Ich wollte es riskieren)

1 Jahr neben einem 8 Stunden job, neben meinem eignen Haushalt, fast jeden Abend zum Bau gefahren und paar Stunden gearbeitet. Jedes Wochenende war entweder auf dem Bau arbeiten, oder für seine neben Firma arbeiten (er hat nebenbei eine kleine Firma mit der er Events realisiert, also belichtung, beschallung etc)
Auch da habe ich ihn unterstützt da es immer die einzige Tage waren wo wir mal zusammen ausserhalb des Hauses waren. aber wieder nur im zusammenhang mit Arbeit.

Wenn wir mal unter Leuten waren, dann wegen Familiären Verpflichtungen oder z.b. Geburtstagen im Freundeskreis. Zweisamkeit gabs es kaum mehr, gelegendlich mal zusammen essen gehen.

1 Jahr lang kein Urlaub, und wenn dann wieder nur um zu arbeiten.
Seine Eltern machten viel druck "wir hatten auch kein Urlaub in der Bauphase, 2 Jahre lang" und "wenn du dir jetzt eine Auszeit nimmst, brauch dir dein Vater nicht mehr zu helfen"
Seine Mutter ein typischer egoistischer Schwiegerdrache.

Er hatte angefangen sich emotional mir gegenüber zurück zu ziehen, war unzufrieden da er kein Sport machen konnte, auf vieles verzichten musste, mir gegenüber ein schlechtes Gewissen hatte und somit nicht mehr mit Freunden mal rausging.
Er wurde oft kalt und abweisend. Der einzige Lichtblick war die fertigstellung des Hauses um anschliessend vieles nachzuholen (aber da war es schon zu spät)

Ich wurde lieblos da ich mich nicht überwinden konnte einem kalten Menschen liebe zu schenken. Und energielos weil eben nur noch arbeiten anstand.


Dazu kam irgendwann ein Zwichenfall dass er so überladen war, dass er sich so sehr nach Liebe sehnte die er von mir da nicht bekam, dass er hoffte sein Glück mit einer Neuen zu finden. Es ist aufgeflogen bevor es zum 1. Treffen kam.

Das Vertrauen lag in Stücken, die Liebe zu dem Menschen wie ich ihn im Herzen trug war immer noch Gross

Dann kam daraufhin das Problem (da ich durch diese Aktion aus seinem Elternhaus auszog - erstmals schluss machte wo wir nach 2 wochen doch wieder zusammen kamen) dass seine Eltern nur noch gegen mich stänkerten. Seine Mutter ein typischer Fall von Frau die ihrem Sohn keine andere Frau gönnt als sich selbst (im übertragenen Sinne)
somit konnte ich nichts gut machen.

Die Arbeit im Haus, sie wurde übersehen von ihnen, er sah es, konnte dem jedoch keinen Wert beimessen. Die Arbeit von den Wochenenden auf den Events, ich machte sie kostenlos, er war immer froh wenn ich dabei war, aber er konnte dem keine Liebe abgewinnen.

Nach anderthalb Jahren stehen wir vor den Scherben der Beziehung. Misstrauen zerfrass mich innerlich, das Gefühl dass wenn er alleine rausgehen würde, er die Augen nicht verschliesst eine "liebe schenkende" Frau zu finden.
Gespräche führten zu nichts mehr, er blockte ab, ich wurde depressiv und forstete in seinem handy, seinen emails da mein schlechtes Gefühl nicht abzuschalten war. Er wusste davon, wir redeten darüber doch nichts änderte sich.

Wir arbeiten in der selben Firma, jedoch andere Abteilungen.
Er hatte auch weiterhin seine Hobbys die er nach beendigung des Hausbaus wieder aufnahm.
Er wohnte 5 Wochen drin nachdem ich mit ein paar Sachen auch einzog, wobei gut die Hälfte in meiner eigenen Wohnung blieb da er sich nicht mehr ganz auf mich einlassen wollte. "Wir nehmen die Sachen später, sonst fühle ich mich jetzt zu sehr unter Druck gesetzt" seine Worte.

Eines Tages zog ich den Schlussstrich,versuchte ein letztes Gespräch um rauszufinden ob da noch Liebe war, ob er vielleicht noch zu mir stand, doch er blieb kalt. er empfand nur noch alles als ein unter Druck setzen. wobei ich erst später erfuhr dass sein Vater auf ihn einredete er dürfe sich keine Auszeit gönnen, da er ansonsten nicht mehr im Haus weiter kommen würde.

Ich nahm meine Sachen, heulte mir die Augen aus, und ging.

Erst dachte ich, er empfindet eh nichts mehr für mich und das Kapitel soll ich abschliessen.
Doch kurz darauf folgden lange Gespräche. Einsicht seinerseits wie viele Fehler er gemacht hatte.
zusehr von der Familie beeinflusst, zu sehr von den Freunden (wenn deine Freundin dich so einengt dann suche dir doch eine andere) zuviel Druck, nicht genügend Auszeiten...
und wieder stand ich am Punkt "wer ist dieser Mensch" der den ich am Anfang kannte, lebensfroh, zu mir stehend und in vielen Punkten übereinstimmend mit mir und meinem nicht immer einfachem Charakter? Der den ich so sehr Liebte?

Ich hatte mich verändert, aber bin die Frau wie er sie Anfangs auch liebte. Er hatte sich verändert und sagt er sei der Mensch wie ich ihn am Anfang liebte.

Jetzt gerade ist er mit Freunden in Urlaub, 4 Tage auszeit ohne Kontakt um darüber nachzudenken ob er wirklich jemals Liebe empfand.
und ob er wirklich immer noch denkt wir seinen füreinander bestimmt.

Wenn du jemanden liebst, lass ihn frei. kommt er zurück gehört ihr zusammen, tut er es nicht, habt ihr nie zusammen gehört - heisst ein Spruch.


Mir geht es sehr mies!
ich liebe ihn sehr, weiss in wie fern wir super miteinander klar kamen (Teamwork, die ganze Wohnung zusammen gestaltet, gleicher Geschmak, gleich gerne unter Leuten), aber der Haken liegt bei ihm, seinen Gefühlen zu mir und seinem nicht zu mir stehen am Ende


Jeden Tag aufs neue blutet mein Herz, ein Neuer hat keine Chance, abschalten kann ich nicht.

Ich habe alles gegeben um alleine da zu stehen. (

Eine Träne löst die andere ab und ich weiss nicht welche Gedanken mir wieder auf den richtigen Weg helfen können. Habe keine Lust gross raus zu gehen um mich auf die "suche" zu machen.

Die lebenslustige starke Frau ist einer verzweifelten traurigen verlassenen gewichen, deren Ziel im Leben ist eine Familie und harmonische Beziehung zu führen.

Die einzige Hilfe ist reden und schreiben. Den Kummer versuchen loszuwerden (

*hilfe*

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31. Januar 2006 um 12:09

Wenn du jemanden liebst, lass ihn frei.....
kommt er zurück gehört ihr zusammen, tut er es nicht, habt ihr nie zusammen gehört......

Sitzt es vor dem Fernseher und merkt nicht einmal, daß er freigelassen wurde - dann hast du ihn wahrscheinlich geheiratet.

Wie soll man Dir helfen? Du hast nicht wirklich etwas falsch gemacht, sondern bist zwischen die Mühlsteine des Alttags, der Schiegereltern in Spe und dem Hausbau gekommen. ... Nein... Nicht DU.. IHR habt Euch zerrieben zwischen alle dem.

Ich hätte da noch eine Frage.
Du schreibst:
"ein Neuer hat keine Chance"
"Habe keine Lust gross raus zu gehen um mich auf die "suche" zu machen."

Und zwei Sätze zuvor lese ich ein:
"ich liebe ihn sehr..."

Hilf mir bitte aus diesem Widerspruch heraus

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31. Januar 2006 um 12:27
In Antwort auf carpus_12946718

Wenn du jemanden liebst, lass ihn frei.....
kommt er zurück gehört ihr zusammen, tut er es nicht, habt ihr nie zusammen gehört......

Sitzt es vor dem Fernseher und merkt nicht einmal, daß er freigelassen wurde - dann hast du ihn wahrscheinlich geheiratet.

Wie soll man Dir helfen? Du hast nicht wirklich etwas falsch gemacht, sondern bist zwischen die Mühlsteine des Alttags, der Schiegereltern in Spe und dem Hausbau gekommen. ... Nein... Nicht DU.. IHR habt Euch zerrieben zwischen alle dem.

Ich hätte da noch eine Frage.
Du schreibst:
"ein Neuer hat keine Chance"
"Habe keine Lust gross raus zu gehen um mich auf die "suche" zu machen."

Und zwei Sätze zuvor lese ich ein:
"ich liebe ihn sehr..."

Hilf mir bitte aus diesem Widerspruch heraus

Kein widerspruch
es liegt alles darann ob er in dieser Zeit zu dem steht was er mir in 2 Wochen alles als Einsicht vorgegeben hat, ob er wirklich Liebe empfindet, ober er sich nicht jetzt schon in den Armen einer anderen sieht...
ich brauche Zeit um die Wunden zu heilen, aber nur Zeit um ihn zu vergessen wenn es keine Hoffnung mehr gibt.

solange ich diese Liebe für ihn empfinde, wie soll ich da für jemand anderes mehr empfinden als nur freundschaft?

Ich will kein Leben alleine verbringen nur weil ich jemanden liebe der mich nicht "will" desshalb: wenn er abschliesst, muss es vorwärts gehen. Ein Leben lang jemanden nachzutrauern egal wieviel man noch für ihn empfindet, ist eine verdammnis auf Einsamkeit.

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31. Januar 2006 um 12:45
In Antwort auf miran_12511828

Kein widerspruch
es liegt alles darann ob er in dieser Zeit zu dem steht was er mir in 2 Wochen alles als Einsicht vorgegeben hat, ob er wirklich Liebe empfindet, ober er sich nicht jetzt schon in den Armen einer anderen sieht...
ich brauche Zeit um die Wunden zu heilen, aber nur Zeit um ihn zu vergessen wenn es keine Hoffnung mehr gibt.

solange ich diese Liebe für ihn empfinde, wie soll ich da für jemand anderes mehr empfinden als nur freundschaft?

Ich will kein Leben alleine verbringen nur weil ich jemanden liebe der mich nicht "will" desshalb: wenn er abschliesst, muss es vorwärts gehen. Ein Leben lang jemanden nachzutrauern egal wieviel man noch für ihn empfindet, ist eine verdammnis auf Einsamkeit.

Wahrscheinlich bin ich ein emotionaler Volltrottel
.. aber

Ist man wirklich aus einer "großen Liebe" heraus fähig, sich auf dem Absatz umzudrehen und gemäß dem Motto: "Und welchen nehmen wir jetzt?" oder "Es muß weitergehen" sich mal stantepedes etwas Neues zu suchen?

hmmm....

Naja... jeder, wie er kann und mag

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31. Januar 2006 um 14:15
In Antwort auf carpus_12946718

Wahrscheinlich bin ich ein emotionaler Volltrottel
.. aber

Ist man wirklich aus einer "großen Liebe" heraus fähig, sich auf dem Absatz umzudrehen und gemäß dem Motto: "Und welchen nehmen wir jetzt?" oder "Es muß weitergehen" sich mal stantepedes etwas Neues zu suchen?

hmmm....

Naja... jeder, wie er kann und mag

Nein
fähig, kaum!
was, wenn die grosse liebe nur einseitig ist? das Leben weitergeht, der andere weiter zieht, ...
wie soll man damit klar kommen? alles gegeben und nichts ereicht haben.

Es heisst man soll um die Liebe kämpfen, mir scheint ich habe riskiert-gekämpft und verloren, sehne mich nach etwas was ich nicht erreichen konnte, liebe jemanden der nicht mehr da ist.

das grosse Fragezeichen.

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31. Januar 2006 um 14:26
In Antwort auf miran_12511828

Nein
fähig, kaum!
was, wenn die grosse liebe nur einseitig ist? das Leben weitergeht, der andere weiter zieht, ...
wie soll man damit klar kommen? alles gegeben und nichts ereicht haben.

Es heisst man soll um die Liebe kämpfen, mir scheint ich habe riskiert-gekämpft und verloren, sehne mich nach etwas was ich nicht erreichen konnte, liebe jemanden der nicht mehr da ist.

das grosse Fragezeichen.

Wer um Liebe kämpfen muß, der hat sie schon verloren
Du weißt doch gar nicht, ob er nicht mehr da ist.

Und selbst, wenn.... dann gehört zu einer großen Liebe auch die Zeit, diese zu verarbeiten... Wenn man sich diese Zeit nicht nimmt, wird es keine neue WIRKLICHE Beziehung geben, denn eine unverarbeitete große Liebe hinterläßt Wunden, die verheilen müssen.

Verheilen sie nicht, dann blutet ein Herz aus.

Aber das ist nur ein gutgemeinter Rat.

das große Ausrufezeichen

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31. Januar 2006 um 14:40

Ganz so einfach
scheint es mir nicht zu sein. Tatsächlich kenne ich das Problem mit dem Hausbau (es könnte auch eine Existenzgründung in der Selbständigkeit sein), wo es nach vertraulichen Gesprächen mit Bauunternehmern gar nicht mal so selten ist dass es in Beziehungen scheppert. Frauen unterschätzen m.E. die psychische Last, die da auf einem Manne ruht, insofern er unbedingt das alles zu einem guten Ende führen will - nicht zuletzt auch für die Lebensgefährtin oder die Familie. Frauen scheinen mir da pragmatischer geprägt zu sein: Wenn's zu blöd' wird, schmeissen wir es hin --- das wird ein Mann nur ungern tun. Er erwartet da tatsächlich Unterstützung und Hilfe, keine Kritik und daher sollte vorher klar sein, ob jeder in der Beziehung in dem Hausbau was Sinnvolles und Zukunftsträchtiges sieht und sich daher auch persönlich engagiert. Frau sollte dem Mann zugestehen, dass er es wie 'sein Kind' betrachtet, etwas emotional näheres als seiner 'Hände Werk' zu gebären hat er nicht - metaphorisch gesprochen. Wenn nicht, wird es schwierig. Ich sehe gar nix Schlimmes darin, keinen Urlaub und kein Wochenende zu haben, so denn die Basis der Beziehung auf eben dieses nächste Ziel der Prioritätenliste ausgerichtet ist, das kann schon mal ein paar Jahre dauern aber ein Ende sollte abzusehen sein mit der Vorstellung, was denn dann danach kommt. Sonst geht es hinterher nicht mehr ... . Eine Beziehung hat in einer solchen Phase kaum eine Chance, wenn die Gestaltung der Lebenszeit nicht bei beiden eine zumindest auf sehr ähnliche Lebensweise hinausläuft.

Aber auch da stellt sich - Robse sagt es - die Frage: Hast DU das gewollt? Hausbau und so? Ansonsten hättest du nämlich in der Tat dich selbst verleugnet und deine Bedürnisse negiert. Da ist niemand 'schuld' dran, dass also auch von dieser Seite her eine Last auf der Beziehung lag.


asteus

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31. Januar 2006 um 18:13
In Antwort auf jarod_12098475

Ganz so einfach
scheint es mir nicht zu sein. Tatsächlich kenne ich das Problem mit dem Hausbau (es könnte auch eine Existenzgründung in der Selbständigkeit sein), wo es nach vertraulichen Gesprächen mit Bauunternehmern gar nicht mal so selten ist dass es in Beziehungen scheppert. Frauen unterschätzen m.E. die psychische Last, die da auf einem Manne ruht, insofern er unbedingt das alles zu einem guten Ende führen will - nicht zuletzt auch für die Lebensgefährtin oder die Familie. Frauen scheinen mir da pragmatischer geprägt zu sein: Wenn's zu blöd' wird, schmeissen wir es hin --- das wird ein Mann nur ungern tun. Er erwartet da tatsächlich Unterstützung und Hilfe, keine Kritik und daher sollte vorher klar sein, ob jeder in der Beziehung in dem Hausbau was Sinnvolles und Zukunftsträchtiges sieht und sich daher auch persönlich engagiert. Frau sollte dem Mann zugestehen, dass er es wie 'sein Kind' betrachtet, etwas emotional näheres als seiner 'Hände Werk' zu gebären hat er nicht - metaphorisch gesprochen. Wenn nicht, wird es schwierig. Ich sehe gar nix Schlimmes darin, keinen Urlaub und kein Wochenende zu haben, so denn die Basis der Beziehung auf eben dieses nächste Ziel der Prioritätenliste ausgerichtet ist, das kann schon mal ein paar Jahre dauern aber ein Ende sollte abzusehen sein mit der Vorstellung, was denn dann danach kommt. Sonst geht es hinterher nicht mehr ... . Eine Beziehung hat in einer solchen Phase kaum eine Chance, wenn die Gestaltung der Lebenszeit nicht bei beiden eine zumindest auf sehr ähnliche Lebensweise hinausläuft.

Aber auch da stellt sich - Robse sagt es - die Frage: Hast DU das gewollt? Hausbau und so? Ansonsten hättest du nämlich in der Tat dich selbst verleugnet und deine Bedürnisse negiert. Da ist niemand 'schuld' dran, dass also auch von dieser Seite her eine Last auf der Beziehung lag.


asteus

3 gute punkte zum anknüpfen
jaja:
wir sind allerdings getrennt. aber in deiner Antwort liegt eine grosse Warheit. Frage: wie kann man es klar nach aussenhin vertreten wenn man eine Zukunft mit jemanden will, er aber wie du selbst sagtest, wie ein Halm im Wind reagiert und bei jeder neuen Herrausforderung oder Problem droht sich gegen dich zu stellen, oder dich fallen zu lassen?
dieses Gefühl hatte ich lange Zeit und es machte mich krank.
mein Problem ist wirklech dass ich mich sehr in eine Beziehung investiere und der Mittelpunkt der Mann ist. Freunde und Familie sind nicht vergessen!

oft sagte er den Satz: Ich kann dir einfach nicht die Beziehung geben die du dir Wünschst. wobei nur die Einstellung mir gegenüber gereicht hätte, dass ich vom Gefühl her weiss, egal was er wo tut, es ist ok weil er mich damit nicht betrügt.

"-- Vielleicht kann Dein Freund an Dir, als Fels in dieser Brandung seines Lebens, den Halt finden, sein Leben selbst zu gestalten"
seine worte nach dem schluss: ich brauche jemanden der mich unterstützt um meine Ziele zu erreichen. das gab mir bedenken ob in diesem fall nicht er jedesmal auf kosten von meiner energie/unterstützung sein ziel erreicht, und er kurz danach ein neues sucht, ohne auf mich zu achten.
nicht falsch zu verstehen dass ich keine Unterstützung bieten würde, er sagte ebenfalls dass er erst im nachhinein klar versteht in wie weit ich ihn unterstützt habe.

"
-- oder schlimmstenfalls findet ihr keinen Weg, den ihr gemeinsam gehen könnt, aber dann wirst Du auch das klarer erkennen." ich hoffe es in so fern, dass ich auch nicht mehr unter diesem Verlust leide wenn er nicht mehr zurück findet.


Robse..
"... gibt es denn nur SEINS?"
sein haus seine familie seine hobbies, ja eigendlich schon. eben nur meine gefühle und meine liebe, oder auch mal meine freunde

"Vielleicht versteh ich das ja falsch und es kommt jetzt nur so rüber. Und vielleicht wollte er es ja sogar genau so haben. Ansonsten könnte ich es absolut verstehen, daß er sich eingeengt fühlt und irgendwann nur noch flüchten möchte..."
eins kam zum anderen, das Haus verlangte viel ab, ich hatte immer noch freunde familie kontakt, jedoch wär's blöd und nicht ok gewesen alleine z.b. in die Disco zu gehen das Wochenende, wenn er am arbeiten war. Am Schluss kam dann warscheinlich wirklich dieses einengende Gefühl seiner Seits

Ich versuche deinem Rat WIRKLICH nachzukommen. Leider ist meine Stimmung momentan jeden Tag wie das Wetter in England...

asteus:
für das Haus gab es eigendlich nichts wo er mich nicht gefragt hatte, weil er es auch so wollte. somit gab es dadrin kein Problem, und sahcen die er alleine festlegte stellten auch kein Problem dar.

Das Problem bestand ja genau dadrin dass ich nach einer Zeit nicht mehr das Gefühl hatte, dass das Haus unserer gemeinsamen Zukunft gedacht wäre (seine Eltern warnten ihn anscheinend davor nicht zu sehr auf das gemeinsame zu bauen)

ich hatte mich Persönlich engagiert obwohl ich keine finanzielle beteiligung daran hatte. ich arbeitete als wenn es mein Haus gewesen wäre... ohne anspruch darauf.

Ich wollte ... eine Zukunft, die von der er anfangs geredet hatte, gemeinsam, die Pläne verwirklichen die er angab, Kinder im späteren Leben etc.




asteus

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16. Dezember 2010 um 19:54

Dieses Haus macht unsere Beziehung kaputt.
...ein kleines altes Fachwerkhaus, von außen schön auzusehen, mit rießigem Garten in einer Toplage, ländlich und ruhig....ein Traum...gerade richtig für uns und unsere kleine Tochter. Leider macht mich das Haus krank...die anfängliche Motivation ist Zorn und Wut gewichen, weil sich das Innere des Hauses als große Baustelle herausstellte und nicht nur unsere Finanzen belastet sonderen, und das ist das schlimmste die Arbeitskraft meines Freundes. Sein Körper und sein Geist beschäftigen sich tagein tagaus nur noch mit diesem Haus, was für mich mittlerweile zu einem Hassobjekt mutiert ist und ich überhaupt keine Lust und Energie habe irgendeinen Handschlag dort zu tätigen.
Nach der Geburt unserer Tochter vor einem halben Jahr gleicht unsere Beziehung einem Schlachtfeld mit wöchentlichen Kleinkriegen um dieses HAUS und unsere Zukunft darin. Meine Nerven liegen blank und ich möchte ihn am liebsten mit seinem Haus alleine lassen....
"Undankbar bin ich und frustriert" hat er mir erst eben am Telefon vorgeworfen. Mir würde es nicht schnell genug gehen...ja, es geht mir nicht schnell genug! Immerhin möchte ich unsere Tochter spätestens nächstes Jahr ein eigenes Zimmer ermöglichen...momnetan leben wir zu dritt in einer 2Zimmerwohnung mit 55qm, provisorisch als Übergang. Diese Wohnung ist keine Augenweide und mein Gefühl sich zu Hause fühlken zu können hält sich in Grenzen. Ich möchte ihn ja unterstützen, aber ich bin selbst erst einmal Mutter, habe letzten Monat erst mein Examen geschrieben und befinde mich schon auf dem Sprung in die Arbeitswelt. Meine Gedanken und Gefühle konzentrieren sich auf unser Familienleben. Immerhin sind wir erst seit sechs Monaten Eltern! Allein diese neue Situation lässt unsere Beziehung momentan etwas auf Sparflamme laufen...alles dreht sich um unsere Kleine. Und dann diese Haus....er verbringt seine Abende nach der Arbeit dort von Montag bis Samstag....egal bei welchem Wetter, das Haus hat weder Heizung noch Fenster.
Sein Körper ist doch nicht unendlich belastbar, auf Dauer kann das doch nicht gut gehen. Wenn ich ihm meine Bedenken äußere wird er sauer und sagt ich solle doch stolz auf ihn sein und nicht immer nur kritisieren...ich weiß nicht weiter....hilflos fühle ich mich und maßlos überfordert. Er sagt ich solle ihn mehr unterstützen, auch das kann ich verstehen, aber umsetzbar ist das bei diesen Temperaturen und mit Baby kaum. Anfangs hatte ich auch noch Elan und Lust, diese Tugenden sind mir mit der Zeit abhanden gekommen weil die Zeit uns einfach wegläuft und es einfach zuviel Arbeit ist....
Vielleicht hat ja jemand von euch da draußen einen Tipp oder auch gerne eine Kritik, wie kann und sollte ich mich den verhalten? Ich fühle mich als Frau an seiner Seite nicht mehr wahrgenommen. Meine alltäglichen Pflichten um Haushalt und Kind sind Selbstverständlichkeiten in seinen Augen und er würde doch auch so viel für uns tun. Manchmal würde ich mir wünschen, er würde mehr Zeit mit uns verbringen, um unseren Alltag besser erleben zu können und zum anderen einfach um mal wieder ein Paar sein zu können......seufz
liebe grüße
loana

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17. Dezember 2010 um 16:20

Ich hab den ursprünglichen Post nicht gelesen,
aber ich möchte Affentreiber gerne recht geben

Wunderbar, kurz und knackig auf den Punkt gebracht, wie so oft...

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17. Dezember 2010 um 17:32
In Antwort auf posie_12144122

Dieses Haus macht unsere Beziehung kaputt.
...ein kleines altes Fachwerkhaus, von außen schön auzusehen, mit rießigem Garten in einer Toplage, ländlich und ruhig....ein Traum...gerade richtig für uns und unsere kleine Tochter. Leider macht mich das Haus krank...die anfängliche Motivation ist Zorn und Wut gewichen, weil sich das Innere des Hauses als große Baustelle herausstellte und nicht nur unsere Finanzen belastet sonderen, und das ist das schlimmste die Arbeitskraft meines Freundes. Sein Körper und sein Geist beschäftigen sich tagein tagaus nur noch mit diesem Haus, was für mich mittlerweile zu einem Hassobjekt mutiert ist und ich überhaupt keine Lust und Energie habe irgendeinen Handschlag dort zu tätigen.
Nach der Geburt unserer Tochter vor einem halben Jahr gleicht unsere Beziehung einem Schlachtfeld mit wöchentlichen Kleinkriegen um dieses HAUS und unsere Zukunft darin. Meine Nerven liegen blank und ich möchte ihn am liebsten mit seinem Haus alleine lassen....
"Undankbar bin ich und frustriert" hat er mir erst eben am Telefon vorgeworfen. Mir würde es nicht schnell genug gehen...ja, es geht mir nicht schnell genug! Immerhin möchte ich unsere Tochter spätestens nächstes Jahr ein eigenes Zimmer ermöglichen...momnetan leben wir zu dritt in einer 2Zimmerwohnung mit 55qm, provisorisch als Übergang. Diese Wohnung ist keine Augenweide und mein Gefühl sich zu Hause fühlken zu können hält sich in Grenzen. Ich möchte ihn ja unterstützen, aber ich bin selbst erst einmal Mutter, habe letzten Monat erst mein Examen geschrieben und befinde mich schon auf dem Sprung in die Arbeitswelt. Meine Gedanken und Gefühle konzentrieren sich auf unser Familienleben. Immerhin sind wir erst seit sechs Monaten Eltern! Allein diese neue Situation lässt unsere Beziehung momentan etwas auf Sparflamme laufen...alles dreht sich um unsere Kleine. Und dann diese Haus....er verbringt seine Abende nach der Arbeit dort von Montag bis Samstag....egal bei welchem Wetter, das Haus hat weder Heizung noch Fenster.
Sein Körper ist doch nicht unendlich belastbar, auf Dauer kann das doch nicht gut gehen. Wenn ich ihm meine Bedenken äußere wird er sauer und sagt ich solle doch stolz auf ihn sein und nicht immer nur kritisieren...ich weiß nicht weiter....hilflos fühle ich mich und maßlos überfordert. Er sagt ich solle ihn mehr unterstützen, auch das kann ich verstehen, aber umsetzbar ist das bei diesen Temperaturen und mit Baby kaum. Anfangs hatte ich auch noch Elan und Lust, diese Tugenden sind mir mit der Zeit abhanden gekommen weil die Zeit uns einfach wegläuft und es einfach zuviel Arbeit ist....
Vielleicht hat ja jemand von euch da draußen einen Tipp oder auch gerne eine Kritik, wie kann und sollte ich mich den verhalten? Ich fühle mich als Frau an seiner Seite nicht mehr wahrgenommen. Meine alltäglichen Pflichten um Haushalt und Kind sind Selbstverständlichkeiten in seinen Augen und er würde doch auch so viel für uns tun. Manchmal würde ich mir wünschen, er würde mehr Zeit mit uns verbringen, um unseren Alltag besser erleben zu können und zum anderen einfach um mal wieder ein Paar sein zu können......seufz
liebe grüße
loana


Mein Gott, Haushalt und Kind. Ist ja wirklich ein grausames Leben, das du führen musst!
Anere Frauen fahren ihre Kinder in die Krippe, arbeiten acht Stunden, holen ihre Kinder, schmeißen gleichzeitig den Haushalt und kümmern sich nach acht Stunden RICHTIGER Arbeit noch um die Kinder.

Verzogen, mehr fällt mir dazu nicht ein. Du musst nichts arbeiten, kriegst ein Haus, hast einen Mann, der dich versorgt, kannst den ganzen Tag Plätzchen backen und dir überlegen, wie du deinen Mann terrorisieren sollst...Tss. Geh in die Arbeit, dann können Handwerker deinen Mann entlasten.
Es muss ja außerdem immer alles gleichzeitig sein: Haus, Kind, keine Arbeit. Und dann noch jammern, wenn der Mann für die gemeinsame Zukunft schuftet- weil er dann so wenig Zeit hat, um dich zu bespaßen. Anscheinend ist dir langweilig.

Ich hab dafür NULL Verständnis. Du kannst froh sein, dass es deinem Mann mit dir nicht zuviel wird. Naja, du bist echt ein typisches Beispiel was rauskommt, wenn Eltern ihre Kinder verziehen..

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Wir machen deinen Tag bunter!
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