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Wenn der kinderwunsch vom mann kommt

5. April 2004 um 11:24

hallo allerseits,


Ich habe gerade das Posting gelesen, in dem sie Kinder möchte, er nicht.
Mein Problem ist genau umgekehrt.

Gibt es hier auch einige Frauen, die keinen Kinderwunsch haben, deren Freund / Mann aber ein Kind möchte?
und wenn ja - wie geht ihr damit um?

Mein Freund hat mir gleich am Anfang (vor einem halben jahr also) gesteckt, dass er gerne Kinder möchte. Ich habe ihm gesteckt, dass ich eher keine Kinder möchte, also bisher nie den Wunsch verspürte. Er sagte, ich hätte ja noch ein wenig Zeit (wenig, ja, bin 32... ) um mir das durch den kopf gehen zu lassen. Ihm wäre aber in erster Linie die Partnerschaft wichtig. Auch ohne Kind.

Andererseits kam neulich ein Spruch von ihm, der mich wieder aufgerüttelt hat: "ich kann Paare überhaupt nicht verstehen, die sagen, sie möchten keine Kinder".
Holla, also kann er mich nicht wirklich verstehen?!

Naja, ich fing dann tatsächlich an, über Kinder nachzudenken und irgendwie könnte ich mir ja ein bischen auch ein Kind vorstellen. Aber - nicht die Schwangerschaft, nicht den Austritt aus dem Berufsleben, nicht die totale Umstellung von meinem jetzt mit Beruf und viel Hobby ausgefülltem Leben . (Mann hat es ja doch etwas einfacher - ist meinem Freund das überhaupt bewusst? oder überhaupt den Männern, die sich unbedingt Kinder wünschen? Wäre es nicht mit soviel Umstellung für mich verbunden, würde ich es ja vielleicht doch wollen???)
Mein freund ist auch anders, eher ein Familienmensch, hat keine hobbies und lebt offenbar nur für eine harmonische Partnerschaft (und die Familie...???)

Ich glaube irgendwie, dass wir nicht überein kommen.
Ich werde mich wohl doch gegen Kinder entscheiden, weil der Einschnitt in mein Leben mir einfach zu gross ist, dafür ist mein Kinderwunsch zu winzig.

Manchmal denke ich, ich lasse es einfach alles auf mich zu kommen und manchmal könnte ich heulen weil ich finde, dass wir zu unterschiedliche Lebensvorstellungen haben. Er sieht das nicht so (sagt er).

gruß

Xenita

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5. April 2004 um 11:30

Wenn Du Dir
schon nicht sicher bist, dass Du es willst, dann ist es wohl -meine Meinung- auch besser, wenn Du es lässt. Also nein, das ist jetzt nicht so gemeint dass ich sage: Du bist nicht geeignet. Im Gegenteil, ich finde es gut, dass Du Dir diese Gedanken machst. Denn man sollte doch bereit sein, einiges herzugeben und zu ändern. Und wenn Du für Dich findest, es ist nicht so, dann finde ich ist es alleine deine Entscheidung, Nein zu einem Kind zu sagen. Sage das Deinem Freund. Rede mit ihm darüber, erkläre ihm dass Du lieber keine Mutter sein willst, als eine die damit unglücklich ist. Bleib dabei, höre aud Dich und lebe Deine Meinung. Find ich toll.

LG
Flaus

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5. April 2004 um 11:34

Hallo xenita,
ich kann deine einstellung sehr gut verstehen. bin genauso alt wie du und habe zum thema kinder genau dieselbe einstellung.

für meinen partner wären kinder eine schöne ergänzung zu unserer beziehung, aber er würde diesen wunsch nie über die beziehung stellen. wir haben über das thema schon mehrmals gesprochen. er meinte, wenn ich es mir anders überlegen würde, wäre das schön und wenn nicht, dann eben nicht. in nächster zeit wäre dies eh kein thema. ich habe gerade einen neuen job angefangen (genau das was ich immer machen wollte, dafür habe ich auch extra 5 jahre nebenbei studiert) und wir wollen uns nächstes jahr wahrscheinlich nach einem haus umschauen. und dann noch ein kind? sicher nicht!

ich kann dir nur raten, dass du noch mal in ruhe mit deinem partner über thema sprichst und ihn fragst, wie wichtig im das thema kinder wirklich ist und sage ihm wie du das ganze siehst.

liebe grüße

tigerle

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5. April 2004 um 12:16

Geht mir ähnlich
In dem was Du schreibst kann ich mich sehr gut drin wieder finden.

Ich bin etwas jünger Du, werde bald 29 und sitze gerade an meiner Promotion, die in 1-2 Jahren fertig sein wird.
Im Moment will ich garantiert keine Kinder, aber mein Freund will irgendwann welche oder wenigstens eins (im Scherz haben wir uns mal auf ein "Kompromißkind" geeinigt).
Als wir uns kennen lernten war ich 22 und er 25 und sowas wie Kinder war absolut weit weg von uns und im Prinzip ist es für mich heute noch genauso weit weg. Ich habe einfach keinen Kinderwunsch.

Wie Du schon sagst, Männer haben es in der Beziehung schon leichter. Sie müssen nicht schwanger werden, eine Geburt durchstehen als Futterquelle fürs Kind herhalten, den beruf aufgeben und werden wenn sie mit Kind schnell wieder arbeiten nicht schief angeguckt und als Rabenvater bezeichnet.
Gäbe es in unserem Land bessere Möglichkeiten kinder und Beruf zu vereinbaren, könnte ich mich eher mit dem Gedanken anfreunden.

Wenn ich allerdings ehrlich zu mir selber bin, sind mir die
meisten Dinge, die mit Kindern zu tun haben, sind mir eher unsympathisch. Das, womit ich mein Leben gestalten möchte, hat mit Kindern nicht das Geringste zu tun.
Ich ertappe mich dabei, dass ich die Frauen in meinem Freundeskreis, die Kinder haben, oft bedaure, was für ein Leben sie führen, obwohl ich weiss, dass sie selbst glücklich damit sind. All die Einschränkungen, die sie mit Freuden auf sich nehmen, wären für mich undenkbar.

Ich habe einmal gesagt, wenn man mir ein Kind im Schulalter fertig liefern könnte, könnte ich mich mit der Kinderfrage eher anfreunden. Vor allem auf die Baby- und Kleinkindzeit bin ich wirklich nicht scharf.

Mein Freund will heute auch noch keine Kinder aber so ca. in 5J.. Dann bin ich auch in einem Alter wo ich mich langsam zur Kinderfrage entscheiden sollte.
Familienmenschen sind wir allerdings beide nicht.
Ich habe manchmal Angst ihn zu verlieren, falls ich bis dahin keinen Kinderwunsch verspüre. Und selbst wenn ich dann ein Kind will, möchte nicht nur ich zurückstecken, sondern hätte gerne, daß wir z.b. den Erziehungsurlaub teilen. Ich bin nicht der Typ Frau, der damit zufrieden ist, einem Mann den Rücken freizuhalten.
Manchmal denke ich, er könnte es in dieser Hinsicht mit einer anderen Frau sehr viel einfacher haben und habe Angst, daß er es irgendwann auch so sieht.

Der umgerkehrte Frau, Mann will nicht, Frau schon ist weitaus unproblematischer. Denn Kinderwunsch bedeutet bei den meisten Männernimmer noch, daß die Frauen den gößten Teil der Betreuung übernehmen.

Wäre ich in Mann mit einer Partnerin mit Kinderwunsch, würde ich sagen, laß mich mal erst die Promotion zu ende machen und dann können wir an Kinder denken. Für Männer sind die Umstellungen im Leben durch Kinder nicht so gravierend wie für Frauen. Mit dem typschen "Vaterleben" könnte ich mich eher anfreunden als mit dem
"Mutterleben", aber leider habe ich auch noch keinen Mann getroffen, der Hausmann sein will.


LG

Das Wolkenschaf

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5. April 2004 um 12:21
In Antwort auf lita_11889024

Geht mir ähnlich
In dem was Du schreibst kann ich mich sehr gut drin wieder finden.

Ich bin etwas jünger Du, werde bald 29 und sitze gerade an meiner Promotion, die in 1-2 Jahren fertig sein wird.
Im Moment will ich garantiert keine Kinder, aber mein Freund will irgendwann welche oder wenigstens eins (im Scherz haben wir uns mal auf ein "Kompromißkind" geeinigt).
Als wir uns kennen lernten war ich 22 und er 25 und sowas wie Kinder war absolut weit weg von uns und im Prinzip ist es für mich heute noch genauso weit weg. Ich habe einfach keinen Kinderwunsch.

Wie Du schon sagst, Männer haben es in der Beziehung schon leichter. Sie müssen nicht schwanger werden, eine Geburt durchstehen als Futterquelle fürs Kind herhalten, den beruf aufgeben und werden wenn sie mit Kind schnell wieder arbeiten nicht schief angeguckt und als Rabenvater bezeichnet.
Gäbe es in unserem Land bessere Möglichkeiten kinder und Beruf zu vereinbaren, könnte ich mich eher mit dem Gedanken anfreunden.

Wenn ich allerdings ehrlich zu mir selber bin, sind mir die
meisten Dinge, die mit Kindern zu tun haben, sind mir eher unsympathisch. Das, womit ich mein Leben gestalten möchte, hat mit Kindern nicht das Geringste zu tun.
Ich ertappe mich dabei, dass ich die Frauen in meinem Freundeskreis, die Kinder haben, oft bedaure, was für ein Leben sie führen, obwohl ich weiss, dass sie selbst glücklich damit sind. All die Einschränkungen, die sie mit Freuden auf sich nehmen, wären für mich undenkbar.

Ich habe einmal gesagt, wenn man mir ein Kind im Schulalter fertig liefern könnte, könnte ich mich mit der Kinderfrage eher anfreunden. Vor allem auf die Baby- und Kleinkindzeit bin ich wirklich nicht scharf.

Mein Freund will heute auch noch keine Kinder aber so ca. in 5J.. Dann bin ich auch in einem Alter wo ich mich langsam zur Kinderfrage entscheiden sollte.
Familienmenschen sind wir allerdings beide nicht.
Ich habe manchmal Angst ihn zu verlieren, falls ich bis dahin keinen Kinderwunsch verspüre. Und selbst wenn ich dann ein Kind will, möchte nicht nur ich zurückstecken, sondern hätte gerne, daß wir z.b. den Erziehungsurlaub teilen. Ich bin nicht der Typ Frau, der damit zufrieden ist, einem Mann den Rücken freizuhalten.
Manchmal denke ich, er könnte es in dieser Hinsicht mit einer anderen Frau sehr viel einfacher haben und habe Angst, daß er es irgendwann auch so sieht.

Der umgerkehrte Frau, Mann will nicht, Frau schon ist weitaus unproblematischer. Denn Kinderwunsch bedeutet bei den meisten Männernimmer noch, daß die Frauen den gößten Teil der Betreuung übernehmen.

Wäre ich in Mann mit einer Partnerin mit Kinderwunsch, würde ich sagen, laß mich mal erst die Promotion zu ende machen und dann können wir an Kinder denken. Für Männer sind die Umstellungen im Leben durch Kinder nicht so gravierend wie für Frauen. Mit dem typschen "Vaterleben" könnte ich mich eher anfreunden als mit dem
"Mutterleben", aber leider habe ich auch noch keinen Mann getroffen, der Hausmann sein will.


LG

Das Wolkenschaf

Nicht einfach

Für meinen Freund gehören Kinder unbedingt zum Leben dazu.
Aber da er selbständig und total einspannt ist, und ich freiberuflich von zuhause aus arbeite, liesse sich die klassische Rollenaufteilung kaum vermeiden, was für ihn die Entscheidung sehr sehr viel einfacher macht, braucht er ja sein Leben nicht grossartig zu ändern.

Ich habe lange mit mir gehadert, ganz tief in mich reingehorcht, ob ich es mir nicht doch irgendwie vorstellen kann. Aber alles in mir lehnt den Gedanken an Kinder ab. Inzwischen bin ich so weit, dass ich mich von meinem Freund trennen würde, wenn er darauf beharrt, Vater zu werden.

Ich weiss für dieses Dilemma keine Lösung. Ich weiss nur, wenn ich Kinder bekäme, würde ich damit vollkommen gegen mein Innerstes handeln.
Ich sehe es genauso wie Du, dass der umgekehrte Fall - Mann will nicht, Frau schon - wesentlich weniger Zündstoff enthält. Oft lassen sich die Männer ja dann von ihren Frauen "breitschlagen", Vater zu werden, da die Frauen bereitwillig alle Pflichten übernehmen, die im Zusammenleben mit Kindern entstehen.
Mein Freund will aber Kinder, ohne die Möglichkeit zu haben, z.B. seine Arbeitszeit zu reduzieren. Und da schrillen bei mir alle Alarmglocken. Er will Kinder, kann aber seine Vaterrolle nur sehr eingeschränkt ausleben. Ich will keine und soll, wenn es nach seinen Wünschen ginge, Schwangerschaft, Geburt und Kinderbetreuung durchziehen, wovon mir das eine so fremd ist wie das andere.

Unsere Beziehung leidet unter diesem Problem enorm.
Und ich sehe im Moment keine Ausweg.

Gruß

Xenita

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5. April 2004 um 12:27
In Antwort auf jaana_11887320

Hallo xenita,
ich kann deine einstellung sehr gut verstehen. bin genauso alt wie du und habe zum thema kinder genau dieselbe einstellung.

für meinen partner wären kinder eine schöne ergänzung zu unserer beziehung, aber er würde diesen wunsch nie über die beziehung stellen. wir haben über das thema schon mehrmals gesprochen. er meinte, wenn ich es mir anders überlegen würde, wäre das schön und wenn nicht, dann eben nicht. in nächster zeit wäre dies eh kein thema. ich habe gerade einen neuen job angefangen (genau das was ich immer machen wollte, dafür habe ich auch extra 5 jahre nebenbei studiert) und wir wollen uns nächstes jahr wahrscheinlich nach einem haus umschauen. und dann noch ein kind? sicher nicht!

ich kann dir nur raten, dass du noch mal in ruhe mit deinem partner über thema sprichst und ihn fragst, wie wichtig im das thema kinder wirklich ist und sage ihm wie du das ganze siehst.

liebe grüße

tigerle

Hallo
schön daß es noch mehr ähnlich denkende frauen gibt. ich komme mir schon manchmal vor wie ein Alien.

Er weiß, dass ich keinen Kinderwunsch habe. Mir ist allerdings bei der obengenannten Bemrkung meines Partners total der schreck in die Gleider gefahren und seitdem geht es mir richtig schlecht. Ich grübele und zermartere mir das Hirn, komme aber zu keinem Ergebnis. Es kommt auch vor, dass ich mir versuche das Kinder kriegen schön zu reden, was aber auch nicht richtig klappt. Denn sofort regt sich ein innerer Widerwille.

wir haben schon klärende gespräche geführt, in denen mein freund mir bestätigt hat, dass ihm eine GUTE beziehung OHNE Kinder wichtiger ist, als irgendeine bezihung MIT Kindern, aber trozdem werde ich die zermürbenden gedanken nicht los.

Wie schaffe ich es diese Grübelei abzustellen?

Gruß

Xenita

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5. April 2004 um 12:36
In Antwort auf xenita

Hallo
schön daß es noch mehr ähnlich denkende frauen gibt. ich komme mir schon manchmal vor wie ein Alien.

Er weiß, dass ich keinen Kinderwunsch habe. Mir ist allerdings bei der obengenannten Bemrkung meines Partners total der schreck in die Gleider gefahren und seitdem geht es mir richtig schlecht. Ich grübele und zermartere mir das Hirn, komme aber zu keinem Ergebnis. Es kommt auch vor, dass ich mir versuche das Kinder kriegen schön zu reden, was aber auch nicht richtig klappt. Denn sofort regt sich ein innerer Widerwille.

wir haben schon klärende gespräche geführt, in denen mein freund mir bestätigt hat, dass ihm eine GUTE beziehung OHNE Kinder wichtiger ist, als irgendeine bezihung MIT Kindern, aber trozdem werde ich die zermürbenden gedanken nicht los.

Wie schaffe ich es diese Grübelei abzustellen?

Gruß

Xenita

Hmmm...
...oben hast du geschrieben, dass zum leben deines freundes kinder gehören und hier schreibst du, dass ihm eine gute beziehung ohne kinder wichtiger ist, als eine schlechte beziehung mit kindern.

du hast recht. für männer ist das nicht so einschneidend. wenn ich ein mann wäre, würde ich das thema vielleicht auch anders sehen. mein freund würde allerdings die rolle des hausmannes gerne übernehmen. da wir beide sehr gut verdienen, wäre dies kein problem. aber trotzdem ist das thema kind nichts für mich. bei mir regt sich nichts, wenn ich kleine kinder sehe und ich bin auch echt froh, dass ich noch nie schwanger war.

es sich schön zu reden bringt nichts....wenn du nicht willst, dann willst du nicht und fertig. nur ihm zu liebe ein kind zu bekommen wäre sehr falsch. grübel nicht so viel, sondern geniess mit ihm die zweisamkeit!

gruß

tigerle

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5. April 2004 um 12:43
In Antwort auf jaana_11887320

Hmmm...
...oben hast du geschrieben, dass zum leben deines freundes kinder gehören und hier schreibst du, dass ihm eine gute beziehung ohne kinder wichtiger ist, als eine schlechte beziehung mit kindern.

du hast recht. für männer ist das nicht so einschneidend. wenn ich ein mann wäre, würde ich das thema vielleicht auch anders sehen. mein freund würde allerdings die rolle des hausmannes gerne übernehmen. da wir beide sehr gut verdienen, wäre dies kein problem. aber trotzdem ist das thema kind nichts für mich. bei mir regt sich nichts, wenn ich kleine kinder sehe und ich bin auch echt froh, dass ich noch nie schwanger war.

es sich schön zu reden bringt nichts....wenn du nicht willst, dann willst du nicht und fertig. nur ihm zu liebe ein kind zu bekommen wäre sehr falsch. grübel nicht so viel, sondern geniess mit ihm die zweisamkeit!

gruß

tigerle

Das ist ja gerade das verwirrende
...bei Gesprächen im Verwandten- und Bekanntenkreis, sagt er oft wie gern er Kinder möchte, dass zu seinem Leben Kinder gehören, daß er Paare, die keine kinder wollen nicht verstehen kann usw.

Wenn ich ihn dann persöhnlich darauf anspreche, sagt er daß ihm die beziehung wichtiger ist als eventuelle Kinder. Ich weiß nicht genau was ich glauben soll und das ist das was mich verwirrt und zum Grüblen bringt.
Vielleicht ist er selber in dieser Hinsicht ambivalent.

LG

Xenita

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5. April 2004 um 12:49
In Antwort auf xenita

Das ist ja gerade das verwirrende
...bei Gesprächen im Verwandten- und Bekanntenkreis, sagt er oft wie gern er Kinder möchte, dass zu seinem Leben Kinder gehören, daß er Paare, die keine kinder wollen nicht verstehen kann usw.

Wenn ich ihn dann persöhnlich darauf anspreche, sagt er daß ihm die beziehung wichtiger ist als eventuelle Kinder. Ich weiß nicht genau was ich glauben soll und das ist das was mich verwirrt und zum Grüblen bringt.
Vielleicht ist er selber in dieser Hinsicht ambivalent.

LG

Xenita

Ok!
jetzt habe ich es verstanden. mein schatz äussert sich gegenüber anderen auch manchmal so. er hat eine kleine nichte und zwei neffen und in unserem bekanntenkreis gibt es auch einige kleine kinder. da kommen dann auch manchmal bewerkungen von ihm....aber die sind dann eher der art, dass er mich aufzieht mit dem thema....das nehme ich dann nicht ernst. ich glaube ihm das, was er mit direkt sagt, da er mich nie anlügen würde bei diesem thema. vielleicht ist es deinem freund genauso????

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5. April 2004 um 12:57

Hallo xenita...
ich möchte auch keine kinder haben,daran sind auch schon 2beziehungen kaputt gegangen.und ich war auch schon nahe dran mich quasi überreden zu lassen,doch kinder zu bekommen.zum glück habe ich aber meine meinung bei behalten.ich kann mir ein leben mit kinder einfach nicht vorstellen,fühle mich auch nicht als die geborene mutter.ich mag kinder wirklich sehr gerne,jedoch keine eigenen.und ich habe einen freund,der genauso denkt wie ich.er möchte auch keine kinder haben.klar,manchmal kommen so themen auf wie:wenn wir kinder hätten,dann würden wir sie so oder so erziehen....aber das sind nur ganz wenige augenblicke wo wir so denken.das nichtkinderbekommen steht im vordergrund.
was uns halt sehr nervt,sind die ständigen mitleidigen blicke wenn man uns fragt ob wir kinder wollen.wenn dann einer von uns nein sagt,werden wir sofort gefragt ob einer von uns keine kinder zeugen/bekommen kann.und wenn wir dann sagen,das wir keine kinder wollen,ja dann gehts erst richtig rund.von eiskalt bis karrieregeil haben wir da schon alles gehört!klar,man ist ja sofort eiskalt und karrieregeil wenn man keine kinder will.sagt man das man keine verantwortung tragen will und sein leben geniessen möchte,ist man egoistisch.und worin wir den sinn des lebens sehn ohne kinder,und wenn wir alt sind,ist keiner für uns da.achnee,wieviel kinder haben null kontakt zum elternhaus oder vielleicht auch nicht die lust sich im alter um ihre eltern zu kümmern?und bekommt kinder das man im alter versorgt ist,oder was?gehört da nicht auch mal das wort liebe dazu,und das man gerne etwas hätte was von einem gemeinsam ist???ich red ja auch niemanden ein das kinder kriegen was schlechtes ist.ich sag mir immer,jeder so wie er will!
bleib bei deiner meinung,und laß dich zu nichts überreden.auch wenn eure beziehung daran kaputt gehn sollte,das ist es nicht wert.und vielleicht gibt man später noch dem kind die schuld an allem,wenn dann doch alles anders kommt,man nur frustiert ist und das gefühl hat einiges verpasst zu haben.....

lg,sugarandspice

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5. April 2004 um 16:27

Irreality
Wenn ein Partner einen Kinderwunsch hegt, der andere jedoch kein Kind möchte, würde ich mich sofort trennen, denn eine gemeinsame Basis gibt es nicht: es gibt kein halbes Kind.
Die Entscheidung sollte hierbei vor allem die Frau vornehmen, da es an ihr liegen würde, ihr Leben grundlegend zu ändern. Eine Frau zu einem Kind zu überreden wäre nicht nur falsch, es wäre ein Verbrechen am Ungeborenen. Doch, meine lieben Damen wie Herren, liegt einem Partner der Kinderwunsch im Kopf und verdrängt diesen nur kurzfristig, da der andere Partner diesen Wunsch nicht teilt, so wird dieses Problem sich irgendwann im Leben einmal stellen und jener Partner, der sich ein Kind wünscht (auch wenn er sagt, er wünsche es vielleicht im Moment noch nicht), würde letztlich den nicht Kinder wollenden Partner mit Vorwürfen diesbezüglich überhäufen, vor allem, je mehr die biologische Kinderzeugungszeit sich dem Ende nähert (sofern ein mann nicht den Gedanken hegt, mit 50 oder noch später noch Kinder in die Welt zu setzen). Ich meine, dass eine Beziehung irgendwann mit Sicherheit an der unlösbaren Kinderfrage scheitern wird, sofern die beiden partner hierzu unterschiedliche Einstellungen pflegen. Selbst wenn ein mann sagt, für ihn seien Kinder im Moment nicht wichtig und die Frau daraus interpretieren könnte, Kinder seien ihm gar nicht wichtig, so ist es ein absoluter Trugschluss, zu glauben, dass sich dieses Probelm für alle Zeiten erledigt hätte, denn irgendwann kommt dann bei einem Partner der Wunsch nach einem Kind doch wieder hoch, wobei der Wunsch dahingehend mit Sicheheit nicht ab-, sonder eher noch zunimmt. Ich finde persönlich, dass solch grundsätzlich unterschiedliche Meinungen zu einem Thema sehr bald am Beginn einer Partnerschaft klar ausgesprochen gehören und nicht auf zeit spielend abgetan bzw. verschoben werden sollten. Zudem ist es äußerst unfair dem anderen Partner gegenüber, ihn in einer Sache hinzuhalten, die man für sich bereits entschieden hat. Dann ist es selbst schade um jene gemeinsamen Jahre, die man bereits zusammen und glücklich erlebt hat. Ich würde gerade in dieser Sache 100% ehrlich bleiben, denn es ist meines Erachtens besser, sich früher zu trennen als später, wenn man sich bereits ein gemeinsames Leben aufgebaut hat, als zu einem Zeitpunkt, wo man für ein gemeinsames Leben noch nicht abgesteckt hat. Darum kann ich, ehrlich gesagt, keine der hier genannten Postings logisch nachvollziehen, denn meines Erachtens wird ein Partner vom anderen doch nur hingehalten, um nicht zu sagen, in seiner Meinung wie Hoffnung betrogen, auch wenn sich der Betrug nicht im Sinne von Fremdgehen bezeichnen lässt. Fremdgehen lässt sich vielleicht noch verzeihen, ein unerfüllbarer Kinderwunsch mit dem nicht Kinder wollenden Partner aber nicht, sofern dieser nicht hierzu überredet wird, was der Beziehung und dem Kind letztlich aber auch bloß mehr schaden als nützen würde. Dann finde ich es besser, ehrlich zu sein und eine Trennung in den Raum zu stellen, als unfair dem Partner in solch einer elementar wichtigen Sache gegenüber zu agieren. Vielleicht denken alle Leser darüber einmal ernsthaft nach, welche Prioritäten sie sich selbst für ihr Leben setzen, wie weit diese mit ihrem Partner vereinbar sind oder wo hierbei Grenzen entstehen, deren Hürden zu groß sind, als übersprungen werden zu können. Viel Glück dennoch auch an alle, die anderer Meinung sind als ich.

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5. April 2004 um 16:36
In Antwort auf edan_12355961

Irreality
Wenn ein Partner einen Kinderwunsch hegt, der andere jedoch kein Kind möchte, würde ich mich sofort trennen, denn eine gemeinsame Basis gibt es nicht: es gibt kein halbes Kind.
Die Entscheidung sollte hierbei vor allem die Frau vornehmen, da es an ihr liegen würde, ihr Leben grundlegend zu ändern. Eine Frau zu einem Kind zu überreden wäre nicht nur falsch, es wäre ein Verbrechen am Ungeborenen. Doch, meine lieben Damen wie Herren, liegt einem Partner der Kinderwunsch im Kopf und verdrängt diesen nur kurzfristig, da der andere Partner diesen Wunsch nicht teilt, so wird dieses Problem sich irgendwann im Leben einmal stellen und jener Partner, der sich ein Kind wünscht (auch wenn er sagt, er wünsche es vielleicht im Moment noch nicht), würde letztlich den nicht Kinder wollenden Partner mit Vorwürfen diesbezüglich überhäufen, vor allem, je mehr die biologische Kinderzeugungszeit sich dem Ende nähert (sofern ein mann nicht den Gedanken hegt, mit 50 oder noch später noch Kinder in die Welt zu setzen). Ich meine, dass eine Beziehung irgendwann mit Sicherheit an der unlösbaren Kinderfrage scheitern wird, sofern die beiden partner hierzu unterschiedliche Einstellungen pflegen. Selbst wenn ein mann sagt, für ihn seien Kinder im Moment nicht wichtig und die Frau daraus interpretieren könnte, Kinder seien ihm gar nicht wichtig, so ist es ein absoluter Trugschluss, zu glauben, dass sich dieses Probelm für alle Zeiten erledigt hätte, denn irgendwann kommt dann bei einem Partner der Wunsch nach einem Kind doch wieder hoch, wobei der Wunsch dahingehend mit Sicheheit nicht ab-, sonder eher noch zunimmt. Ich finde persönlich, dass solch grundsätzlich unterschiedliche Meinungen zu einem Thema sehr bald am Beginn einer Partnerschaft klar ausgesprochen gehören und nicht auf zeit spielend abgetan bzw. verschoben werden sollten. Zudem ist es äußerst unfair dem anderen Partner gegenüber, ihn in einer Sache hinzuhalten, die man für sich bereits entschieden hat. Dann ist es selbst schade um jene gemeinsamen Jahre, die man bereits zusammen und glücklich erlebt hat. Ich würde gerade in dieser Sache 100% ehrlich bleiben, denn es ist meines Erachtens besser, sich früher zu trennen als später, wenn man sich bereits ein gemeinsames Leben aufgebaut hat, als zu einem Zeitpunkt, wo man für ein gemeinsames Leben noch nicht abgesteckt hat. Darum kann ich, ehrlich gesagt, keine der hier genannten Postings logisch nachvollziehen, denn meines Erachtens wird ein Partner vom anderen doch nur hingehalten, um nicht zu sagen, in seiner Meinung wie Hoffnung betrogen, auch wenn sich der Betrug nicht im Sinne von Fremdgehen bezeichnen lässt. Fremdgehen lässt sich vielleicht noch verzeihen, ein unerfüllbarer Kinderwunsch mit dem nicht Kinder wollenden Partner aber nicht, sofern dieser nicht hierzu überredet wird, was der Beziehung und dem Kind letztlich aber auch bloß mehr schaden als nützen würde. Dann finde ich es besser, ehrlich zu sein und eine Trennung in den Raum zu stellen, als unfair dem Partner in solch einer elementar wichtigen Sache gegenüber zu agieren. Vielleicht denken alle Leser darüber einmal ernsthaft nach, welche Prioritäten sie sich selbst für ihr Leben setzen, wie weit diese mit ihrem Partner vereinbar sind oder wo hierbei Grenzen entstehen, deren Hürden zu groß sind, als übersprungen werden zu können. Viel Glück dennoch auch an alle, die anderer Meinung sind als ich.

Sorry,
aber es gibt nicht nur schwarz oder weiss! man kann auch seine meinung mit den jahren ändern, oder nicht??? frauen oder männer die vielleicht mit 20 unbedingt ein kind haben wollten, sehen das mit 25 oder 30 ganz anders und anders herum.

also dein posting kann ich auch nicht nachvollziehen. für dich gibt es nur menschen die kinder wollen und die keine kinder wollen und nie ihre meinung dazu ändern. dabei lässt du äussere umstände wie alter, partner, sonstige verhältnisse ganz ausser acht.

wird man deiner meinung nach mit dem kinderwunsch oder nicht-kinderwunsch bereits geboren und der ändert sich nie oder wie???

fragst du gleich, wenn du jemanden kennenlernst wie es aussieht mit dem kinderwunsch? gleich beim ersten date um damit die fronten zu klären? vielleicht trifft man menschen im leben mit denen man kinder will und mit anderen nicht, vielleicht ist manchmal nicht der richtige zeitpunkt dazu! da problem ist vielschichtig und nicht so plakativ wie du es darstellst.

ich hoffe für dich, dass du den richtigen partner für dein schwarz-weiss denken hast.

gruß

tigerle

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5. April 2004 um 17:12
In Antwort auf jaana_11887320

Sorry,
aber es gibt nicht nur schwarz oder weiss! man kann auch seine meinung mit den jahren ändern, oder nicht??? frauen oder männer die vielleicht mit 20 unbedingt ein kind haben wollten, sehen das mit 25 oder 30 ganz anders und anders herum.

also dein posting kann ich auch nicht nachvollziehen. für dich gibt es nur menschen die kinder wollen und die keine kinder wollen und nie ihre meinung dazu ändern. dabei lässt du äussere umstände wie alter, partner, sonstige verhältnisse ganz ausser acht.

wird man deiner meinung nach mit dem kinderwunsch oder nicht-kinderwunsch bereits geboren und der ändert sich nie oder wie???

fragst du gleich, wenn du jemanden kennenlernst wie es aussieht mit dem kinderwunsch? gleich beim ersten date um damit die fronten zu klären? vielleicht trifft man menschen im leben mit denen man kinder will und mit anderen nicht, vielleicht ist manchmal nicht der richtige zeitpunkt dazu! da problem ist vielschichtig und nicht so plakativ wie du es darstellst.

ich hoffe für dich, dass du den richtigen partner für dein schwarz-weiss denken hast.

gruß

tigerle

Genau
Wie schon gesagt als mein Freund und ich uns kennenlernten war er 25 und ich 22. Wir waren mitten imm Studium und das Thema Kinder war so weit weg wie es nur eben sein konnte. Wir haben damals gesgt, darüber machen wir uns in 10 Jahren Gedanken. 7Jahre davon sind jetzt um.

Außerdem, was ist so schlimm daran, wenn man dem Partner seine Einstellung erklärt und ihm die entscheidung läßt, ob er damit leben kann oder nicht.

Nun habe ich das Glück, daß mein Partner keinen dringenden Kinderwunsch hat, sondern eher so lapidar äußert, daß er sich in 5J. welche vorstellen kann.

LG

das Wolkenschaf

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6. April 2004 um 8:28
In Antwort auf jaana_11887320

Sorry,
aber es gibt nicht nur schwarz oder weiss! man kann auch seine meinung mit den jahren ändern, oder nicht??? frauen oder männer die vielleicht mit 20 unbedingt ein kind haben wollten, sehen das mit 25 oder 30 ganz anders und anders herum.

also dein posting kann ich auch nicht nachvollziehen. für dich gibt es nur menschen die kinder wollen und die keine kinder wollen und nie ihre meinung dazu ändern. dabei lässt du äussere umstände wie alter, partner, sonstige verhältnisse ganz ausser acht.

wird man deiner meinung nach mit dem kinderwunsch oder nicht-kinderwunsch bereits geboren und der ändert sich nie oder wie???

fragst du gleich, wenn du jemanden kennenlernst wie es aussieht mit dem kinderwunsch? gleich beim ersten date um damit die fronten zu klären? vielleicht trifft man menschen im leben mit denen man kinder will und mit anderen nicht, vielleicht ist manchmal nicht der richtige zeitpunkt dazu! da problem ist vielschichtig und nicht so plakativ wie du es darstellst.

ich hoffe für dich, dass du den richtigen partner für dein schwarz-weiss denken hast.

gruß

tigerle

Epilog
Ich meinte natürlich keine kindlichen Erwachsenen im Alter von 20 bis 25 Jahren, sondern hoffentlich gereifte Menschen, die zumindest das 30. Lebensjahr bereits überschritten haben und sehr wohl wissen sollten, was sie sich noch von ihrer Zukunft erwarten. Klar ist, dass man sich als junger Erwachsener über Kinder u.Ä. noch keine detailierten Gedanken machen kann, da die Lebenserfahrung hierfür noch viel zu wenig ausgereift ist. Ich habe mein erstes Posting auf Personen abgestellt, die bereits in der nächsten Phase ihres Lebens stehen und mehr oder weniger klar und deutlich über ihre Zukunft Bescheid wissen sollten. Zudem meinte ich auch Personen anzusprechen, die sich klar und deutlich pro oder contra zu einem Kinderwunsch ausgesprochen haben. Bei zu diesem Thema meinungsschwankenden Personen wird sich diese Problematik wohl nicht einstellen. Persönlich war eine meine letzten Partnerinnen bereits mit zwei Kindern gesegnet gewesen und ihr Entschluss, keine Kinder mehr zu bekommen, war zu diesem Zeitpunkt auch für mich akzeptabel, da für mich die unbedingte Notwendigkeit von eigenen Kindern keine unbedingte Priorität für mich persönlich jemals dargestellt hatte. Jene Partnerin, die nun auch meine Frau ist, sagte mir bereits zu Beginn unserer Beziehung, dass sie sich zumindest ein Kind wünscht. Nachdem ich grundsätzlich keine Probleme mit Kindern habe und zudem eine Partnerin habe, die sich ein Leben mit eigenen Kindern vorstellen kann und ein solches auch real erleben möchte, stellte sich für mich auch nie die Frage, diesem Wunsch von ihr ablehnend gegenüber zu stehen. Somit Ende gut, alles gut, oder doch noch nicht ganz, denn 'unser' großer Termin ist dann voraussichtlich Mitte August. Also, Daumen halten, dass alles klar geht. PS: Wir freuen uns schon soooooooo!

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6. April 2004 um 8:40
In Antwort auf edan_12355961

Epilog
Ich meinte natürlich keine kindlichen Erwachsenen im Alter von 20 bis 25 Jahren, sondern hoffentlich gereifte Menschen, die zumindest das 30. Lebensjahr bereits überschritten haben und sehr wohl wissen sollten, was sie sich noch von ihrer Zukunft erwarten. Klar ist, dass man sich als junger Erwachsener über Kinder u.Ä. noch keine detailierten Gedanken machen kann, da die Lebenserfahrung hierfür noch viel zu wenig ausgereift ist. Ich habe mein erstes Posting auf Personen abgestellt, die bereits in der nächsten Phase ihres Lebens stehen und mehr oder weniger klar und deutlich über ihre Zukunft Bescheid wissen sollten. Zudem meinte ich auch Personen anzusprechen, die sich klar und deutlich pro oder contra zu einem Kinderwunsch ausgesprochen haben. Bei zu diesem Thema meinungsschwankenden Personen wird sich diese Problematik wohl nicht einstellen. Persönlich war eine meine letzten Partnerinnen bereits mit zwei Kindern gesegnet gewesen und ihr Entschluss, keine Kinder mehr zu bekommen, war zu diesem Zeitpunkt auch für mich akzeptabel, da für mich die unbedingte Notwendigkeit von eigenen Kindern keine unbedingte Priorität für mich persönlich jemals dargestellt hatte. Jene Partnerin, die nun auch meine Frau ist, sagte mir bereits zu Beginn unserer Beziehung, dass sie sich zumindest ein Kind wünscht. Nachdem ich grundsätzlich keine Probleme mit Kindern habe und zudem eine Partnerin habe, die sich ein Leben mit eigenen Kindern vorstellen kann und ein solches auch real erleben möchte, stellte sich für mich auch nie die Frage, diesem Wunsch von ihr ablehnend gegenüber zu stehen. Somit Ende gut, alles gut, oder doch noch nicht ganz, denn 'unser' großer Termin ist dann voraussichtlich Mitte August. Also, Daumen halten, dass alles klar geht. PS: Wir freuen uns schon soooooooo!

Ok...
....das hört sich schon wieder etwas anders an. wobei auch menschen unter 30 in der lage sind sich über das thema gedanken zu machen und hier einen konkreten standpunkt beziehen können. ich hatte noch nie den wunsch kinder in die welt zu setzen und ich denke daran wird sich auch nichts ändern.

schön, dass du auch den passenden partner für deine lebenseinstellung gefunden hast. viel glück!


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6. April 2004 um 10:08
In Antwort auf chin_11962123

Hallo xenita...
ich möchte auch keine kinder haben,daran sind auch schon 2beziehungen kaputt gegangen.und ich war auch schon nahe dran mich quasi überreden zu lassen,doch kinder zu bekommen.zum glück habe ich aber meine meinung bei behalten.ich kann mir ein leben mit kinder einfach nicht vorstellen,fühle mich auch nicht als die geborene mutter.ich mag kinder wirklich sehr gerne,jedoch keine eigenen.und ich habe einen freund,der genauso denkt wie ich.er möchte auch keine kinder haben.klar,manchmal kommen so themen auf wie:wenn wir kinder hätten,dann würden wir sie so oder so erziehen....aber das sind nur ganz wenige augenblicke wo wir so denken.das nichtkinderbekommen steht im vordergrund.
was uns halt sehr nervt,sind die ständigen mitleidigen blicke wenn man uns fragt ob wir kinder wollen.wenn dann einer von uns nein sagt,werden wir sofort gefragt ob einer von uns keine kinder zeugen/bekommen kann.und wenn wir dann sagen,das wir keine kinder wollen,ja dann gehts erst richtig rund.von eiskalt bis karrieregeil haben wir da schon alles gehört!klar,man ist ja sofort eiskalt und karrieregeil wenn man keine kinder will.sagt man das man keine verantwortung tragen will und sein leben geniessen möchte,ist man egoistisch.und worin wir den sinn des lebens sehn ohne kinder,und wenn wir alt sind,ist keiner für uns da.achnee,wieviel kinder haben null kontakt zum elternhaus oder vielleicht auch nicht die lust sich im alter um ihre eltern zu kümmern?und bekommt kinder das man im alter versorgt ist,oder was?gehört da nicht auch mal das wort liebe dazu,und das man gerne etwas hätte was von einem gemeinsam ist???ich red ja auch niemanden ein das kinder kriegen was schlechtes ist.ich sag mir immer,jeder so wie er will!
bleib bei deiner meinung,und laß dich zu nichts überreden.auch wenn eure beziehung daran kaputt gehn sollte,das ist es nicht wert.und vielleicht gibt man später noch dem kind die schuld an allem,wenn dann doch alles anders kommt,man nur frustiert ist und das gefühl hat einiges verpasst zu haben.....

lg,sugarandspice

Das kennne ich auch
Meine ganze Umgebung scheint langsam Kinder zu bekommen!
Wenn ich dann sage,
nee, Kinder sind nichts für mich und
"Nein! Ich möchte den Kleinen nicht wenigstens mal halten" schaut mich immer jeder an, als wäre ich der Antichrist!

Man wird dann schnell als egoistisch und karrieregeil abgestempelt.
Als mir das mal jemand vorhielt meinte ich nur "Ja bin ich, und?"
Da ist meinem Gegenüber die Kinnlade runtergeklappt.

Mir fällt immer wieder auf, daß man Frauen kaum einen schlimmeren Vorwurf machen kann als egoistisch zu sein. Dabei finde ich einen gesunden Egoismus lebenswichtig.

LG

Das Wolkenschaf

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6. April 2004 um 10:20
In Antwort auf lita_11889024

Das kennne ich auch
Meine ganze Umgebung scheint langsam Kinder zu bekommen!
Wenn ich dann sage,
nee, Kinder sind nichts für mich und
"Nein! Ich möchte den Kleinen nicht wenigstens mal halten" schaut mich immer jeder an, als wäre ich der Antichrist!

Man wird dann schnell als egoistisch und karrieregeil abgestempelt.
Als mir das mal jemand vorhielt meinte ich nur "Ja bin ich, und?"
Da ist meinem Gegenüber die Kinnlade runtergeklappt.

Mir fällt immer wieder auf, daß man Frauen kaum einen schlimmeren Vorwurf machen kann als egoistisch zu sein. Dabei finde ich einen gesunden Egoismus lebenswichtig.

LG

Das Wolkenschaf

Du sprichst mir aus der seele!
ich denke genauso wie du!

aber man muss auch mal sehen, wie manche kinder aufwachsen. ich habe das gefühl, manche bekommen kinder nur weil es alle so machen oder man jetzt unbedingt ein kind will. wo es aber keine finazielle, soziale oder emotionale absicherung gibt. so viele kinder kennen heute doch garkeine richtige familie mehr.

ich kenne zwei frauen die haben ihren kindern innerhalb von einem jahr 3 verschiedene "väter" vorgesetzt! echt toll!! und da wundert man sich heute wenn kinder nicht mehr mit ihrer umgebung zurecht kommen. da sage ich mir dann doch, dann lieber kein kind, obwohl ich in einer festen partnerschaft lebe. das fiel mir gerade noch zum thema ein.

gruß

tigerle

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6. April 2004 um 14:35

Hallo, hier mal ein Beispiel
das vielleicht sehr selten ist, aber das gibts auch.
Eine Bekannte, total auf Sport fixiert (Fitnesstrainerin) hat ihrem Mann zuliebe ein Baby bekommen. Sie hat noch während der Schwangerschaft gasagt: oh Gott, ich weiß gar nicht was das alles soll...
Als es dann da war, war sie so begeistert, daß sie innerhalb kürzester Zeit noch ein zweites (freiwiilig) bekommen hat und der Sport kommt trotzdem nicht zu kurz.

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7. April 2004 um 9:42

Gretchenfrage
Hallo Xenita,

wenn er unbedingt Kinder möchte und die Umstellung für Dich riesig ist, weil Du auf Deinen Beruf nicht verzichten möchtest, dann ist ganz einfach die Frage, ob er bereit ist, einen anderen Part in der Kindererziehung und -betreuung zu übernehmen als es in unserer Gesellschaft in den meisten Fällen praktiziert wird - sprich, ob er bereit ist, als Hausmann zu leben. (Ich glaube, Du hast irgendwo geschrieben, dass ihm dies aufgrund seiner Selbständigkeit nicht möglich wäre. Aber das würde ich so nicht akzeptieren, denn es gibt da nirgendwo eine Zwangsläufigkeit)

Diese Frage macht aber nur Sinn, wenn Dein Kinderwunsch nicht wirklich winzig ist, sondern nur deshalb, weil Du Dein ganzes Leben umkrempeln müsstest. Denn ich empfinde, dass man es einem eigenen Kind schuldig ist, dass beide Elternteile bewußt und mit ganzem Herzen 'Ja' zu ihm zu sagen und nicht nur ein 'dem Partner zuliebe hab ich ja gesagt'.
Das rächt sich irgendwann!

Ich hab in der Hinsicht Glück gehabt, denn meine Frau wollte Ganztagsmutter sein und ich hatte das Einkommen, von dem 4 Personen recht angenehm leben konnten. Aber ich hab meine Vaterrolle sehr ernst genommen und wollte für meine Kinder kein 'mitlaufender Posten' sein und ich denke, ich wäre bereit gewesen, den Hausmann zu geben, wenn meine Frau denn ein ähnliches Einkommen hätte erzielen können.

Ich kenne einen ähnlichen Fall wie Deinen in meinem Bekanntenkreis, wo sie ähnlich wie Du argumentierte. Ende vom Lied: Sie bekam das Kind, ging umgehend wieder arbeiten und er ist Hausmann und ziemlich zufrieden, wenn ich das so aus der Entfernung richtig beurteilen kann. Das war ihre Bedingung für das Kind und er hat es akzeptiert - otherwise: no kids!

Wenn Dein Freund unbedingt Kinder will, halte ich es für legitim, ihn abwägen zu lassen, was ihm wichtiger ist. Im Freundes- und Bekanntenkreis davon zu erzählen, dass man Kinder möchte ist recht einfach, aber wie groß der Kinderwunsch wirklich ist, zeigt sich daran, welche Konsequenzen man bereit ist zu tragen.

Aber selbst, wenn er dazu bereit ist, wird sich auch Dein Leben erheblich verändern, denn die Zeit für Hobbies, Feiern und sonstige Aktivitäten wird zwangsläufig sehr viel weniger. Kinder zu bekommen heißt schlicht und einfach Verzicht auf einiges, wenn nicht vieles und darüber sollte man sich vorher im Klaren sein, sonst ist irgendwann die große Unzufriedenheit vorprogrammiert.

Kinder bekommt man nicht mal eben so und es gibt für mich keine wichtigere Entscheidung, die man in seinem Leben treffen kann.

Einen lieben Gruß

Larsen

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7. April 2004 um 10:07

Die böse 30!;o)
jep,in 3jahren ist es bei mir auch so weit...dann darf auch ich mir das alles noch mal doppelt und dreifach geben!wird bestimmt lustig!*g* biologische uhr,ick hör dir trapsen...";o)" ok,wer weiß was bis dahin ist,vielleicht änder ich meine meinung.aber daran glauben tue ich nicht.hab schon mit 16 gesagt,das ich keine kinder will,und daran hat sich bis heute nichts geändert.
eine bekannte von mir hatte sich sogar ein ziel gesetzt!komme was wolle,mit 30wollte sie verheiratet sein und ein kind haben.was sie vor kurzem auch alles erreicht hat.das ende vom lied ist,das sie jetzt über das thema kinder anders denkt.hat sich das alles viel einfacher vorgestellt,und in der beziehung ist jetzt auch noch der wurm drin.die 2kannten sich ja auch noch nicht so lange als sie heirateten.für mich kam das von ihr immer so rüber,egal was für ein typ das ist,sie will heiraten und kinder.
das geilste was ich bisher gefragt wurde:
hat dein leben überhaupt einen sinn ohne kinder?für was lebst du?für was gehst du arbeiten,schaffst dir einige dinge im leben an,wenn du keine kinder hast?ja,hallo,ich möchte mein leben geniessen und mir auch was gönnen!was leider dann aber als egoistisch und karrieregeil rüberkommt.leider!
lg,sugarandspice

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