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Wenig Zeit füreinander, da Familie das Problem ist

29. November 2018 um 2:54

Gute Nacht,

Unszwar sind mein Freund (24) und ich (21) seid 2 Jahren ein Paar. Wir lieben uns sehr, wirklich sehr aber das Problem ist, dass wir kaum Zeit für unsere Zweisamkeit haben. Ich habe eine strenge Familie, wodurch mein Freund nie zu uns nach Hause kommen kann, bei uns schlafen kann, geschweige denn zu Besuch kommen kann. Ich muss immer irgendwelche Ausreden finden, damit ich am Wochenende 1 Tag bei ihm verbringen kann. Wir haben also nur einmal die Woche 4-5 Stunden Zeit für uns. In letzter Zeit ist aber auch das nicht mehr möglich, weil seine Mutter immer so oft ins Zimmer kommt und mit uns quatschen will. Sie geht auch nicht, wenn mein Freund andeuten lässt, dass er mit mir alleine sein will. Ich kann sie verstehen, sie möchte sich auch gerne mit mir unterhalten, aber da wir generell eh schon wenig Zeit haben, ist das irgendwo auch nervig. Mein Vater ist der größte Stressfaktor, denn bis ich mit meinem Freund verheiratet bin, bin ich sozusagen noch an Ketten gebunden und kann nicht nach meinen freien Entscheidungen leben. Sonst würde ich liebend gern nach der Schule zu ihm gehen und von ihm aus in die Schule (als Beispiel). Noch nie waren wir ein Tag komplett alleine, es gab jedes mal Unterbrechungen durch Leute, die mit in der Wohnung waren usw. Ich konnte nur in der Zeit bei meinem Freund schlafen, wo mein Vater für ne Woche in seiner Heimat war, dass letzte mal wo ich bei meinem Freund geschlafen hab, ist über ein halbes Jahr her. Dieses Problem zieht sich in fast alle Bereiche meines Lebens ein, ich komme nicht mehr klar, weil ich denke, ich hab nie genug Zeit für alles, was ich im Kopf hab. Ich stehe seid ich vernünftig denken kann ständig unter Druck. Meine Mutter starb als ich 9 Jahre alt war und seid ich ca. 16 bin, habe ich dauerhaft Stress, weil ich ab da merkte, ich muss viel Verantwortung tragen, weil ein wichtiger Teil, der mir Arbeit abnehmen und helfen würde, körperlich und geistig, nicht mehr da ist. Das ist auch der Grund, warum ich diesen Text grade schreib, weil ich nicht schlafen kann. Meine Gedanken halten mich wach. Ich würde am liebsten 1 Jahr lang Ferien haben, damit ich etwas das Gefühl von frei sein hab, am besten soll in der Zeit mein Vater auch in seine Heimat, damit ich einfach mal die schöne Zeit mit meinem Freund genießen kann... Was soll ich bloß machen? Im Sommer verloben wir uns, suchen eine Wohnung und dann geht es langsam aufwärts, aber wie soll ich bis dahin noch schaffen, psychisch nicht zusammenzubrechen? Manchmal weine ich einfach nur vor Stress, weil jede Kleinigkeit die als Erledigung dazu kommt, mir wie ein Haufen Arbeit vorkommt. Habt ihr Ratschläge oder Tipps?

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Top 3 Antworten

29. November 2018 um 10:21
In Antwort auf buenotorte01

Ja ich weiss, aber irgendwo ist da auch dieses Gefühl von "er hat viel für mich getan, ich will ihn nicht bestrafen" denken.

Dann er geht zurück in seine Heimat und pendelt halt zwischen Heimat und Deutschland. Paar Monate da, paar Monate hier.

Alle normalen Eltern tun viel für ihre Kinder . Hört auf mit dieser - ich bin ewig dankbar - Schiene  !

Meine Mutter sagte immer - Dankbarkeit kann man sich von seinen Kindern nicht erwarten . Und damit hat sie vollkommen Recht . Damit wollte sie aussagen, dass man es sich nicht erwarten DARF .

Die Kinder haben sich nicht die Eltern ausgesucht - jedoch haben sich deren Eltern für ein Kind entschieden und das gehört ihnen nicht - das ist ein Geschenk und Eltern begleiten ihre Kinder und sollten sie los lassen . Das ist ein Grundrecht und alles andere ist krank - egal worauf es basiert . 
 

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5. Dezember 2018 um 19:00
In Antwort auf geistundsinn1

Theola du kapierst es echt nicht !

Unrecht hat sie damit aber nicht. Irgendwann muss man sein Leben selbst in die Hand nehmen. Einer Freundin von mir ging es ganz genauso, ihr Vater war genauso streng, hat ihre Beziehung nicht akzeptiert und sie daraufhin eingesperrt und sogar verfolgen lassen. Das ging solange, bis sie sich zur Wehr gesetzt hat. Das war dann eine sehr schwere Zeit, klar, aber mittlerweile lebt sie mit ihrem deutschen Freund zusammen, ihr Varer hat es akzeptiert und sie gehen wieder friedlich miteinander um. Wenn man Veränderung möchte, dann muss man auch bereit sein dafür einzustehen. Von allein wird es dieser Mann garantiert nicht einsehen.

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4. Dezember 2018 um 21:06
In Antwort auf geistundsinn1

Die Zeiten wo man katholisiert wurde sind vorbei !

Die Zeiten, in denen man nicht selbst bestimmen durfte, wie man sein Leben leben will aber auch. 

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29. November 2018 um 8:42

Du solltest dich mit 21 Jahren nicht ausgebrannt und fertig fühlen. Das alles was du schreibst deutet auf eine Erkrankung hin.
Kinder die relativ früh sehr viele Entscheidungen treffen müssen und vor allem Verantwortung übernehmen - werden krank, das ist erwiesen . Die Einschränkungen durch deine Familie hindern dich andererseits "selbstständig" zu werden und "Fehler" zu machen . Einerseits bist du schwer belastet . Das ist sehr einseitig und komplett falsch .

Wenn ich mir deinen Text durchlese habe ich das Gefühl du bist ausgebrannt und 20ig Jahre älter . Jemand mit 21. Jahren sollte leben dürfen und diese Zeit wo er nur für sich nutzen darf - ausnützen dürfen . Das ist übrigens die schönste Zeit im Leben . Die kommt nie mehr zurück .

Dein Freund könnte mal mit seiner Mutter reden, dass sie euch in Ruhe lässt, wenn du bei ihm bist . 

Und stell dir die Frage, ob es richtig ist - dich zu verloben . Ob das im Prinzip nicht deshalb passiert, dass du ausziehen kannst und somit diesem Leben entfliehen .



 

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29. November 2018 um 9:34

Alle wissen es. Trotzdem darf er nicht zu uns, weil mein Vater komische, altmodische Vorstellungen hat.

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29. November 2018 um 9:47
In Antwort auf geistundsinn1

Du solltest dich mit 21 Jahren nicht ausgebrannt und fertig fühlen. Das alles was du schreibst deutet auf eine Erkrankung hin.
Kinder die relativ früh sehr viele Entscheidungen treffen müssen und vor allem Verantwortung übernehmen - werden krank, das ist erwiesen . Die Einschränkungen durch deine Familie hindern dich andererseits "selbstständig" zu werden und "Fehler" zu machen . Einerseits bist du schwer belastet . Das ist sehr einseitig und komplett falsch .

Wenn ich mir deinen Text durchlese habe ich das Gefühl du bist ausgebrannt und 20ig Jahre älter . Jemand mit 21. Jahren sollte leben dürfen und diese Zeit wo er nur für sich nutzen darf - ausnützen dürfen . Das ist übrigens die schönste Zeit im Leben . Die kommt nie mehr zurück .

Dein Freund könnte mal mit seiner Mutter reden, dass sie euch in Ruhe lässt, wenn du bei ihm bist . 

Und stell dir die Frage, ob es richtig ist - dich zu verloben . Ob das im Prinzip nicht deshalb passiert, dass du ausziehen kannst und somit diesem Leben entfliehen .



 

Ich will mich mit ihm verloben, weil ich ihn liebe und dann selbstständig zu werden ist ein netter Nebeneffekt, weil ich mir nicht meine ganze Familie als Feinde machen kann und jetzt schon keine Kraft mehr hab, mich noch sozusagen, durch diese Menschenmenge zu "kämpfen". Mir ist oft die Lust am Leben vergangen, weil ich viel zu lange alleine gelassen wurde. Mein Vater ist einfach das Problem. Solange ich mit ihm unter einem Dach wohne, werde ich nicht glücklich, weil ich nicht leben kann wie ich will. Da ich Streitereien und noch mehr Stress aus dem Weg gehen möchte, verzichte ich auf vieles. Ich könnte bspw. niemals nachts mit Freunden raus, ohne das er zuhause hockt, mich anruft, zuhause mich Anschiss des Todes erwartet, stundenlang. Ich kenne ihn so gut, ich weiss sogar, was er sagen würde, "du bist verloren", "du hast deinen Weg verloren", "du hast deine Familie vergessen", "du hast keinen Anstand mehr", "du bist überhaupt nicht so geworden, wie ich es will", "du bist charakterlos", "du bist ehrenlos" usw. Seine Art würde mir schon die ganze Nacht vermiesen, verstehst du ungefähr was ich meine? Deshalb hocke ich lieber zuhause abends und mache nur paar Stunden was am Mittag mit Freunden. Selbst dann beschwert er sich, wenn ich zwei Tage hintereinander länger am Mittag was mit Freunden mach. Ganz schlimm anstrengend. Es kotzt mich zu Tode an. Ich halte meinen Mund, bis ich hier weg bin, weil ich einfach Bock mehr hab. Ich hatte schon zu viele Streitereien mit ihm, die zu heftig eskaliert sind, nochmal habe ich wirklich kein Bock drauf. Er übt bei mir, ohne das er es merkt, den größten Druck auf mich aus. 

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29. November 2018 um 9:51
In Antwort auf buenotorte01

Ich will mich mit ihm verloben, weil ich ihn liebe und dann selbstständig zu werden ist ein netter Nebeneffekt, weil ich mir nicht meine ganze Familie als Feinde machen kann und jetzt schon keine Kraft mehr hab, mich noch sozusagen, durch diese Menschenmenge zu "kämpfen". Mir ist oft die Lust am Leben vergangen, weil ich viel zu lange alleine gelassen wurde. Mein Vater ist einfach das Problem. Solange ich mit ihm unter einem Dach wohne, werde ich nicht glücklich, weil ich nicht leben kann wie ich will. Da ich Streitereien und noch mehr Stress aus dem Weg gehen möchte, verzichte ich auf vieles. Ich könnte bspw. niemals nachts mit Freunden raus, ohne das er zuhause hockt, mich anruft, zuhause mich Anschiss des Todes erwartet, stundenlang. Ich kenne ihn so gut, ich weiss sogar, was er sagen würde, "du bist verloren", "du hast deinen Weg verloren", "du hast deine Familie vergessen", "du hast keinen Anstand mehr", "du bist überhaupt nicht so geworden, wie ich es will", "du bist charakterlos", "du bist ehrenlos" usw. Seine Art würde mir schon die ganze Nacht vermiesen, verstehst du ungefähr was ich meine? Deshalb hocke ich lieber zuhause abends und mache nur paar Stunden was am Mittag mit Freunden. Selbst dann beschwert er sich, wenn ich zwei Tage hintereinander länger am Mittag was mit Freunden mach. Ganz schlimm anstrengend. Es kotzt mich zu Tode an. Ich halte meinen Mund, bis ich hier weg bin, weil ich einfach Bock mehr hab. Ich hatte schon zu viele Streitereien mit ihm, die zu heftig eskaliert sind, nochmal habe ich wirklich kein Bock drauf. Er übt bei mir, ohne das er es merkt, den größten Druck auf mich aus. 

Dir ist aber klar - dass die Rechtslage etwas anders aussieht . Dein Vater kann und darf über dich nicht bestimmen . Ich weiß, dass das alles für dich nicht in Frage kommt . 

Was macht denn dein Vater dann - wenn du weg bist ?

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29. November 2018 um 9:56
In Antwort auf geistundsinn1

Dir ist aber klar - dass die Rechtslage etwas anders aussieht . Dein Vater kann und darf über dich nicht bestimmen . Ich weiß, dass das alles für dich nicht in Frage kommt . 

Was macht denn dein Vater dann - wenn du weg bist ?

Ja ich weiss, aber irgendwo ist da auch dieses Gefühl von "er hat viel für mich getan, ich will ihn nicht bestrafen" denken.

Dann er geht zurück in seine Heimat und pendelt halt zwischen Heimat und Deutschland. Paar Monate da, paar Monate hier.

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29. November 2018 um 10:21
In Antwort auf buenotorte01

Ja ich weiss, aber irgendwo ist da auch dieses Gefühl von "er hat viel für mich getan, ich will ihn nicht bestrafen" denken.

Dann er geht zurück in seine Heimat und pendelt halt zwischen Heimat und Deutschland. Paar Monate da, paar Monate hier.

Alle normalen Eltern tun viel für ihre Kinder . Hört auf mit dieser - ich bin ewig dankbar - Schiene  !

Meine Mutter sagte immer - Dankbarkeit kann man sich von seinen Kindern nicht erwarten . Und damit hat sie vollkommen Recht . Damit wollte sie aussagen, dass man es sich nicht erwarten DARF .

Die Kinder haben sich nicht die Eltern ausgesucht - jedoch haben sich deren Eltern für ein Kind entschieden und das gehört ihnen nicht - das ist ein Geschenk und Eltern begleiten ihre Kinder und sollten sie los lassen . Das ist ein Grundrecht und alles andere ist krank - egal worauf es basiert . 
 

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29. November 2018 um 10:34
In Antwort auf geistundsinn1

Alle normalen Eltern tun viel für ihre Kinder . Hört auf mit dieser - ich bin ewig dankbar - Schiene  !

Meine Mutter sagte immer - Dankbarkeit kann man sich von seinen Kindern nicht erwarten . Und damit hat sie vollkommen Recht . Damit wollte sie aussagen, dass man es sich nicht erwarten DARF .

Die Kinder haben sich nicht die Eltern ausgesucht - jedoch haben sich deren Eltern für ein Kind entschieden und das gehört ihnen nicht - das ist ein Geschenk und Eltern begleiten ihre Kinder und sollten sie los lassen . Das ist ein Grundrecht und alles andere ist krank - egal worauf es basiert . 
 

Ja, eigentlich hast du mit dem was du sagst, absolut Recht, aber versuche das mal meinem Vater zu erklären.

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29. November 2018 um 10:51

Du musst es dienem Vater nicht erklären. Das würde auch keinen Sinn machen, denn er kann es nicht verstehen. Was du tun musst ist....HANDELN! Triff deine eigenen Entscheidungen, aber nicht unter seinem Dach und mit seinem Geld! Ist hart, aber ist so. Man kann neben der Schule arbeiten, mit dem Freund zusammenwohnen, das halbiert die Kosten und Anspruch auf das Kindergeld hast du denke ich auch. Aber, leider, das musst DU machen. Und ich glaube das Verhältniss wird erst mal komplett d bach runtergehen für einige Zeit aber es wird danach wieder besser.
Ich habe so viele Sachen gemacht die mir mein vater NIE verzeiehn wollte, er hat es trotzdem getan! Und ganz viele andere auch!
 

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29. November 2018 um 10:54
In Antwort auf buenotorte01

Gute Nacht,

Unszwar sind mein Freund (24) und ich (21) seid 2 Jahren ein Paar. Wir lieben uns sehr, wirklich sehr aber das Problem ist, dass wir kaum Zeit für unsere Zweisamkeit haben. Ich habe eine strenge Familie, wodurch mein Freund nie zu uns nach Hause kommen kann, bei uns schlafen kann, geschweige denn zu Besuch kommen kann. Ich muss immer irgendwelche Ausreden finden, damit ich am Wochenende 1 Tag bei ihm verbringen kann. Wir haben also nur einmal die Woche 4-5 Stunden Zeit für uns. In letzter Zeit ist aber auch das nicht mehr möglich, weil seine Mutter immer so oft ins Zimmer kommt und mit uns quatschen will. Sie geht auch nicht, wenn mein Freund andeuten lässt, dass er mit mir alleine sein will. Ich kann sie verstehen, sie möchte sich auch gerne mit mir unterhalten, aber da wir generell eh schon wenig Zeit haben, ist das irgendwo auch nervig. Mein Vater ist der größte Stressfaktor, denn bis ich mit meinem Freund verheiratet bin, bin ich sozusagen noch an Ketten gebunden und kann nicht nach meinen freien Entscheidungen leben. Sonst würde ich liebend gern nach der Schule zu ihm gehen und von ihm aus in die Schule (als Beispiel). Noch nie waren wir ein Tag komplett alleine, es gab jedes mal Unterbrechungen durch Leute, die mit in der Wohnung waren usw. Ich konnte nur in der Zeit bei meinem Freund schlafen, wo mein Vater für ne Woche in seiner Heimat war, dass letzte mal wo ich bei meinem Freund geschlafen hab, ist über ein halbes Jahr her. Dieses Problem zieht sich in fast alle Bereiche meines Lebens ein, ich komme nicht mehr klar, weil ich denke, ich hab nie genug Zeit für alles, was ich im Kopf hab. Ich stehe seid ich vernünftig denken kann ständig unter Druck. Meine Mutter starb als ich 9 Jahre alt war und seid ich ca. 16 bin, habe ich dauerhaft Stress, weil ich ab da merkte, ich muss viel Verantwortung tragen, weil ein wichtiger Teil, der mir Arbeit abnehmen und helfen würde, körperlich und geistig, nicht mehr da ist. Das ist auch der Grund, warum ich diesen Text grade schreib, weil ich nicht schlafen kann. Meine Gedanken halten mich wach. Ich würde am liebsten 1 Jahr lang Ferien haben, damit ich etwas das Gefühl von frei sein hab, am besten soll in der Zeit mein Vater auch in seine Heimat, damit ich einfach mal die schöne Zeit mit meinem Freund genießen kann... Was soll ich bloß machen? Im Sommer verloben wir uns, suchen eine Wohnung und dann geht es langsam aufwärts, aber wie soll ich bis dahin noch schaffen, psychisch nicht zusammenzubrechen? Manchmal weine ich einfach nur vor Stress, weil jede Kleinigkeit die als Erledigung dazu kommt, mir wie ein Haufen Arbeit vorkommt. Habt ihr Ratschläge oder Tipps?

Kannst du es evtl anders Handhaben? Zum Beispiel unter der Woche deine Schwiegermama in Spe evtl auf ein Kaffee einzuladen und dort zu quatschen und dann diese wenige Zeit die du mit deinem Freund hast dann für dich zu nutzen?
Vielleicht musst du etwas anders arrangieren um mehr Freiheit mit deinem zukünftigen zu haben. Vielleicht bringt dir eine Struktur mehr Klarheit?

Ich musste auch früh Verantwortung übernehmen und bin mittlerweile gut im Planen und Strukturieren. Sonst wäre auch ich aufgeschmissen. DU musst es schaffen klare Grenzen zu setzen und ggf auch mal einzustecken wenn nötig.

Ich hoffe du packst das.

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29. November 2018 um 10:54
In Antwort auf buenotorte01

Ja, eigentlich hast du mit dem was du sagst, absolut Recht, aber versuche das mal meinem Vater zu erklären.

Buenotorte - du wirst es nicht glauben wie viele Eltern ich kenne die das nicht so handhaben und ihre Kinder müssen das Leben beschreiten, den Erfolg bringen, den die Eltern nicht zustande gebracht haben .

Jemand vorzuschreiben was er zu tun und zu lassen hat - kommt für mich mit "Freiheitsberaubung" gleich vor allem wenn das Kind 18 Jahre und älter ist .

Eltern wollen immer das Beste für ihre Kinder - ich gehe davon aus - dein Vater auch . Nur, ist dieser Weg der verkehrte, den er mit dir beschreitet . Wenn ich mein Kind los lasse und es seine Erfahrungen machen lasse (und Gott bewahre - auch ich hatte sehr viele Kämpfe mit meinem Sohn, die ich in einem Buch verfassen könnte) dann ist alles entspannter und vor allem sollte man immer seine Hand schützend über das Kind halten, egal ob es einen Fehler gemacht hat - das nicht heißt, man ist mit allem einverstanden . Und der kleine Aspekt, dass ich mit derartigem Verhalten mein Kind augenscheinlich von mir entferne ist auch logisch .

Frag deinen Vater mal, warum er an dir zweifelt und dir nicht vertraut . Du machst mir nicht den Eindruck, als dass du nicht weißt, wo dein Weg hingeht .

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29. November 2018 um 16:41

Es scheint hier sich hier wieder um eine Angelegenheit aus einer anderen Kultur zu handeln.
Das Thema wurde doch schon so oft durchgekaut. Manche Mädels schaffen es einfach nicht. Sei es aus Angst, Dankbarkeit (?), Respekt oder sonst was.

Sie kann nur handeln in dem Sie ein zwischending findet wenn sie kein Problem mit dem Vater haben will..

Manche Väter aus anderen Kulturen sind da halt strikt.
Was für uns normal ist ist für die eben teilweise nicht machbar.

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29. November 2018 um 20:07

Was ist denn bitte dein Problem? 

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30. November 2018 um 7:30
In Antwort auf yokbisey

Es scheint hier sich hier wieder um eine Angelegenheit aus einer anderen Kultur zu handeln.
Das Thema wurde doch schon so oft durchgekaut. Manche Mädels schaffen es einfach nicht. Sei es aus Angst, Dankbarkeit (?), Respekt oder sonst was.

Sie kann nur handeln in dem Sie ein zwischending findet wenn sie kein Problem mit dem Vater haben will..

Manche Väter aus anderen Kulturen sind da halt strikt.
Was für uns normal ist ist für die eben teilweise nicht machbar.

Danke. 

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30. November 2018 um 7:53
In Antwort auf buenotorte01

Gute Nacht,

Unszwar sind mein Freund (24) und ich (21) seid 2 Jahren ein Paar. Wir lieben uns sehr, wirklich sehr aber das Problem ist, dass wir kaum Zeit für unsere Zweisamkeit haben. Ich habe eine strenge Familie, wodurch mein Freund nie zu uns nach Hause kommen kann, bei uns schlafen kann, geschweige denn zu Besuch kommen kann. Ich muss immer irgendwelche Ausreden finden, damit ich am Wochenende 1 Tag bei ihm verbringen kann. Wir haben also nur einmal die Woche 4-5 Stunden Zeit für uns. In letzter Zeit ist aber auch das nicht mehr möglich, weil seine Mutter immer so oft ins Zimmer kommt und mit uns quatschen will. Sie geht auch nicht, wenn mein Freund andeuten lässt, dass er mit mir alleine sein will. Ich kann sie verstehen, sie möchte sich auch gerne mit mir unterhalten, aber da wir generell eh schon wenig Zeit haben, ist das irgendwo auch nervig. Mein Vater ist der größte Stressfaktor, denn bis ich mit meinem Freund verheiratet bin, bin ich sozusagen noch an Ketten gebunden und kann nicht nach meinen freien Entscheidungen leben. Sonst würde ich liebend gern nach der Schule zu ihm gehen und von ihm aus in die Schule (als Beispiel). Noch nie waren wir ein Tag komplett alleine, es gab jedes mal Unterbrechungen durch Leute, die mit in der Wohnung waren usw. Ich konnte nur in der Zeit bei meinem Freund schlafen, wo mein Vater für ne Woche in seiner Heimat war, dass letzte mal wo ich bei meinem Freund geschlafen hab, ist über ein halbes Jahr her. Dieses Problem zieht sich in fast alle Bereiche meines Lebens ein, ich komme nicht mehr klar, weil ich denke, ich hab nie genug Zeit für alles, was ich im Kopf hab. Ich stehe seid ich vernünftig denken kann ständig unter Druck. Meine Mutter starb als ich 9 Jahre alt war und seid ich ca. 16 bin, habe ich dauerhaft Stress, weil ich ab da merkte, ich muss viel Verantwortung tragen, weil ein wichtiger Teil, der mir Arbeit abnehmen und helfen würde, körperlich und geistig, nicht mehr da ist. Das ist auch der Grund, warum ich diesen Text grade schreib, weil ich nicht schlafen kann. Meine Gedanken halten mich wach. Ich würde am liebsten 1 Jahr lang Ferien haben, damit ich etwas das Gefühl von frei sein hab, am besten soll in der Zeit mein Vater auch in seine Heimat, damit ich einfach mal die schöne Zeit mit meinem Freund genießen kann... Was soll ich bloß machen? Im Sommer verloben wir uns, suchen eine Wohnung und dann geht es langsam aufwärts, aber wie soll ich bis dahin noch schaffen, psychisch nicht zusammenzubrechen? Manchmal weine ich einfach nur vor Stress, weil jede Kleinigkeit die als Erledigung dazu kommt, mir wie ein Haufen Arbeit vorkommt. Habt ihr Ratschläge oder Tipps?

Ich kann dich verstehen, meine Eltern haben auch immer geklammert, sie wollten nie das einer von uns Kindern unter 25 auszieht, und als Single in die große weite Welt, mit weniger Geld, allein schon gar nicht. Es ist wichtig, das du dennoch deinen Weg gehst, dein Vater wird das zwar nicht akzeptieren und enttäuscht sein, aber mit der Zeit wird er sich daran gewöhnen und deine Leben, deine Entscheidung auch akzeptieren. Wichtig ist hier deine eigene Willensstärke, dich nicht von seiner Perspektive ablenken zu lassen, sondern ihm beweisen, dass du weißt was du willst und dich weder von ihm beirren/beeinflussen lässt, noch ihn ablehnen/verletzen willst.

Mach einfach ein Schrittt nach dem anderen und setze deine Vater vor vollenden Tatsachen. Er wird sich schon beruhigen. Diskutiere nicht mit ihm, warte ab. Wenn du ausgezogen bist, wird er dich vermissen und bald auch mehr Verständnis zeigen können. Such dir ein Zimmer in einer WG oder eine kleine Wohnung. Das habe ich auch so gemacht, und das Miteinader hat nach und nach sehr gut geklappt.

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30. November 2018 um 8:00
In Antwort auf yokbisey

Es scheint hier sich hier wieder um eine Angelegenheit aus einer anderen Kultur zu handeln.
Das Thema wurde doch schon so oft durchgekaut. Manche Mädels schaffen es einfach nicht. Sei es aus Angst, Dankbarkeit (?), Respekt oder sonst was.

Sie kann nur handeln in dem Sie ein zwischending findet wenn sie kein Problem mit dem Vater haben will..

Manche Väter aus anderen Kulturen sind da halt strikt.
Was für uns normal ist ist für die eben teilweise nicht machbar.

Sie leben aber in Deutschland, also wird ein Zwischending nicht funktionieren, wenn um sie herum nämlich die westliche Kultur gelebt wird, in der man einen Freund/ eine Freundin haben kann ohne Angst vor den Eltern zu haben. Sie wird ewig unglücklich sein mit einem Kompromiss, obwohl sie hier in Deutschland laut Gesetz seit drei Jahren so leben darf, wie sie es will.

Ihr Vater ist nach Deutschland gekommen und hat hier gegenüber seinem Heimatland sicher auch einige Vorteile. Wenn es ihm nicht passt, dass seine Tochter mit dieser Kultur in Berührung kommt oder gar so lebt, wie die Menschen es in Deutschland nunmal tun, dann hätte er nicht herkommen dürfen. Es ist seine Aufgabe zu akzeptieren, dass seine Tochter in Deutschland aufwächst und hier nunmal mit einer anderen Kultur aufwächst, als er aufgewachsen ist. Er hat sie schließlich hierher gebracht.

Klar ist es schwierig sich von den Eltern zu lösen. Aber in diesem Fall steht das eigene Glück auf dem Spiel. Man kann entweder sein Leben in Gefangenschaft leben (und das mitten in der Freiheit) oder man nimmt sein Glück selbst in die Hand. Eltern, die ein Kind verstoßen, weil es seinen eigenen Weg gehen möchte sind keine Eltern und in den meisten Fällen, die ich im Umfeld so erlebt habe, dauerte es nach der Abnabelung zwar einige Zeit, dann aber haben die Eltern auch angefangen zu akzeptieren, dass das Kind seinen eigenen Weg geht.

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30. November 2018 um 8:46
In Antwort auf buenotorte01

Gute Nacht,

Unszwar sind mein Freund (24) und ich (21) seid 2 Jahren ein Paar. Wir lieben uns sehr, wirklich sehr aber das Problem ist, dass wir kaum Zeit für unsere Zweisamkeit haben. Ich habe eine strenge Familie, wodurch mein Freund nie zu uns nach Hause kommen kann, bei uns schlafen kann, geschweige denn zu Besuch kommen kann. Ich muss immer irgendwelche Ausreden finden, damit ich am Wochenende 1 Tag bei ihm verbringen kann. Wir haben also nur einmal die Woche 4-5 Stunden Zeit für uns. In letzter Zeit ist aber auch das nicht mehr möglich, weil seine Mutter immer so oft ins Zimmer kommt und mit uns quatschen will. Sie geht auch nicht, wenn mein Freund andeuten lässt, dass er mit mir alleine sein will. Ich kann sie verstehen, sie möchte sich auch gerne mit mir unterhalten, aber da wir generell eh schon wenig Zeit haben, ist das irgendwo auch nervig. Mein Vater ist der größte Stressfaktor, denn bis ich mit meinem Freund verheiratet bin, bin ich sozusagen noch an Ketten gebunden und kann nicht nach meinen freien Entscheidungen leben. Sonst würde ich liebend gern nach der Schule zu ihm gehen und von ihm aus in die Schule (als Beispiel). Noch nie waren wir ein Tag komplett alleine, es gab jedes mal Unterbrechungen durch Leute, die mit in der Wohnung waren usw. Ich konnte nur in der Zeit bei meinem Freund schlafen, wo mein Vater für ne Woche in seiner Heimat war, dass letzte mal wo ich bei meinem Freund geschlafen hab, ist über ein halbes Jahr her. Dieses Problem zieht sich in fast alle Bereiche meines Lebens ein, ich komme nicht mehr klar, weil ich denke, ich hab nie genug Zeit für alles, was ich im Kopf hab. Ich stehe seid ich vernünftig denken kann ständig unter Druck. Meine Mutter starb als ich 9 Jahre alt war und seid ich ca. 16 bin, habe ich dauerhaft Stress, weil ich ab da merkte, ich muss viel Verantwortung tragen, weil ein wichtiger Teil, der mir Arbeit abnehmen und helfen würde, körperlich und geistig, nicht mehr da ist. Das ist auch der Grund, warum ich diesen Text grade schreib, weil ich nicht schlafen kann. Meine Gedanken halten mich wach. Ich würde am liebsten 1 Jahr lang Ferien haben, damit ich etwas das Gefühl von frei sein hab, am besten soll in der Zeit mein Vater auch in seine Heimat, damit ich einfach mal die schöne Zeit mit meinem Freund genießen kann... Was soll ich bloß machen? Im Sommer verloben wir uns, suchen eine Wohnung und dann geht es langsam aufwärts, aber wie soll ich bis dahin noch schaffen, psychisch nicht zusammenzubrechen? Manchmal weine ich einfach nur vor Stress, weil jede Kleinigkeit die als Erledigung dazu kommt, mir wie ein Haufen Arbeit vorkommt. Habt ihr Ratschläge oder Tipps?

Für mich klingt das nach einer Depression.
Schon während dem Text, aber der Satz zum Schluß, der sagt genau das aus.
Ich würde mich an deiner Stelle an den Hausarzt wenden.
Ich denke aber, dass die Situation wie sie ist dich so fertig macht und es dir erst besser gehen wird, wenn du nicht mehr die Rolle der Mutter in deiner Familie spielen musst, sondern dein eigenes Leben lebst.

LG

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30. November 2018 um 8:59
In Antwort auf zweigestreifte_quelljungfer

Für mich klingt das nach einer Depression.
Schon während dem Text, aber der Satz zum Schluß, der sagt genau das aus.
Ich würde mich an deiner Stelle an den Hausarzt wenden.
Ich denke aber, dass die Situation wie sie ist dich so fertig macht und es dir erst besser gehen wird, wenn du nicht mehr die Rolle der Mutter in deiner Familie spielen musst, sondern dein eigenes Leben lebst.

LG

Nicht nur die Mutter spielen, sondern auch nur zu funktionieren und belegt mit Verboten .

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30. November 2018 um 10:14
In Antwort auf traventure

Sie leben aber in Deutschland, also wird ein Zwischending nicht funktionieren, wenn um sie herum nämlich die westliche Kultur gelebt wird, in der man einen Freund/ eine Freundin haben kann ohne Angst vor den Eltern zu haben. Sie wird ewig unglücklich sein mit einem Kompromiss, obwohl sie hier in Deutschland laut Gesetz seit drei Jahren so leben darf, wie sie es will.

Ihr Vater ist nach Deutschland gekommen und hat hier gegenüber seinem Heimatland sicher auch einige Vorteile. Wenn es ihm nicht passt, dass seine Tochter mit dieser Kultur in Berührung kommt oder gar so lebt, wie die Menschen es in Deutschland nunmal tun, dann hätte er nicht herkommen dürfen. Es ist seine Aufgabe zu akzeptieren, dass seine Tochter in Deutschland aufwächst und hier nunmal mit einer anderen Kultur aufwächst, als er aufgewachsen ist. Er hat sie schließlich hierher gebracht.

Klar ist es schwierig sich von den Eltern zu lösen. Aber in diesem Fall steht das eigene Glück auf dem Spiel. Man kann entweder sein Leben in Gefangenschaft leben (und das mitten in der Freiheit) oder man nimmt sein Glück selbst in die Hand. Eltern, die ein Kind verstoßen, weil es seinen eigenen Weg gehen möchte sind keine Eltern und in den meisten Fällen, die ich im Umfeld so erlebt habe, dauerte es nach der Abnabelung zwar einige Zeit, dann aber haben die Eltern auch angefangen zu akzeptieren, dass das Kind seinen eigenen Weg geht.

Ich sehe das ja teilweise genau wie du.. Wer hier lebt sollte sich anpassen ABER dennoch nicht seine eigene Kultur sowie Religion komplett ablegen und vergessen. Kann man nicht machen und auch nicht erwarten. ##Zudem ist ihre Mama verstorben, so denke ich dass der Vater einfach Verlassensängste hat und zusätzlich die kleine deshalb so stark versucht einzuengen.

Selbstverständlich sollten Menschen aus anderen Kulturen sich anpassen und westlich konform leben aber mit dem Hintergrund dass man auch seine eigenen Wurzeln NICHT vergisst. Diese Menschen haben es schwierig einen zwischengrad zu finden was Religion und Kultur anbelangt.

Wir Kinder der Auswanderer haben es erschwert einen Zwischenmaß(-grad) zu finden.
Wir können nicht einfach weggehen. Da hängt zu viel dran. Und gerade bei der TE hängt da auch noch der Mann dran den sie so sehr liebt.
Es geht oft einfach nicht ohne großen Schaden anzurichten.
Da kannst du den Vater belehren wie du willst. Er wird gelockerter sein aber seinen Standpunkt dennoch vertreten.

Sie ist gezwungen demnach das Zwischenmaß zu finden um eben ein friedliches Ergebnis zu bekommen.

Es ist schwer nachzuvollziehen für westlich erzogene und im Westen lebende Menschen. Ja sie kann ausziehen und ihr Leben in die Hand nehmen aber dann eben auf Kosten der Familie, Des Geliebten und die Nähe zu Geliebten Menschen. Oft ist das nicht vereinbar.

Wäre der Vater ein gewalttätiger hirnverbrannter Assi, so stehe ich dir voll und ganz zu aber es ist da ein Vater der seine Tochter nicht gehen lassen will und versucht mit verboten etwas zu erreichen.

TE muss das Gespräch suchen und sich verständnisvoll aber dennoch gefasst und entschieden handeln.



 

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30. November 2018 um 10:50
In Antwort auf yokbisey

Ich sehe das ja teilweise genau wie du.. Wer hier lebt sollte sich anpassen ABER dennoch nicht seine eigene Kultur sowie Religion komplett ablegen und vergessen. Kann man nicht machen und auch nicht erwarten. ##Zudem ist ihre Mama verstorben, so denke ich dass der Vater einfach Verlassensängste hat und zusätzlich die kleine deshalb so stark versucht einzuengen.

Selbstverständlich sollten Menschen aus anderen Kulturen sich anpassen und westlich konform leben aber mit dem Hintergrund dass man auch seine eigenen Wurzeln NICHT vergisst. Diese Menschen haben es schwierig einen zwischengrad zu finden was Religion und Kultur anbelangt.

Wir Kinder der Auswanderer haben es erschwert einen Zwischenmaß(-grad) zu finden.
Wir können nicht einfach weggehen. Da hängt zu viel dran. Und gerade bei der TE hängt da auch noch der Mann dran den sie so sehr liebt.
Es geht oft einfach nicht ohne großen Schaden anzurichten.
Da kannst du den Vater belehren wie du willst. Er wird gelockerter sein aber seinen Standpunkt dennoch vertreten.

Sie ist gezwungen demnach das Zwischenmaß zu finden um eben ein friedliches Ergebnis zu bekommen.

Es ist schwer nachzuvollziehen für westlich erzogene und im Westen lebende Menschen. Ja sie kann ausziehen und ihr Leben in die Hand nehmen aber dann eben auf Kosten der Familie, Des Geliebten und die Nähe zu Geliebten Menschen. Oft ist das nicht vereinbar.

Wäre der Vater ein gewalttätiger hirnverbrannter Assi, so stehe ich dir voll und ganz zu aber es ist da ein Vater der seine Tochter nicht gehen lassen will und versucht mit verboten etwas zu erreichen.

TE muss das Gespräch suchen und sich verständnisvoll aber dennoch gefasst und entschieden handeln.



 

Er soll seine Religion, Kultur und Wurzeln nicht vergessen, er soll akzeptieren, dass er seine Tochter in ein Land gebracht hat, in welchem sie mit anderen Religionen und einer anderen Kultur konfrontiert ist. Er kann aber auch nicht erwarten, dass seine Tochter da mitmacht, nur weil er so aufgewachsen ist.

Ich sag es nochmal, mit einem Zwischending wird sie unglücklich sein. Ich finde ihre Erzählungen über ihre Empfindungen erschreckend und das kommt genau daher, weil sie Kompromisse eingehen muss, um ihrem Vater gerecht zu werden. Jeder Mensch auf dieser Welt hat das Recht seinen eigenen Weg zu gehen - viele haben nur leider nicht die Möglichkeit dazu. Die TE hat die Möglichkeit dazu, weil sie in einem freien Land lebt und sich nicht in Ketten legen lassen muss.

Bei deinem letzten Satz stimme ich dir zu, allerdings sollte sie ihrem Vater in diesem Gespräch deutlich machen, dass sie anders leben will, als er es sich von ihr wünscht. Ich würde das übrigens ebenso auch Leuten ohne Migrationshintergrund raten, denn es gibt durchaus auch deutsche Eltern, die ihre Kinder nicht loslassen können oder wollen, Druck ausüben und die Kinder einengen. Diesen Prozess, sich von den Eltern zu lösen, sich etwas eigenes aufzubauen, den machen alle Kinder mit. Manchen Eltern fällt es leichter das zu akzeptieren, manchen fällt es schwerer. Im Endeffekt wollen Eltern nur das Beste für ihre Kinder. Wenn man aber Kultur und Religion über die Wünsche seines Kindes stellt, dann ist das definitiv nicht das Beste für das Kind.

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30. November 2018 um 10:57
In Antwort auf traventure

Er soll seine Religion, Kultur und Wurzeln nicht vergessen, er soll akzeptieren, dass er seine Tochter in ein Land gebracht hat, in welchem sie mit anderen Religionen und einer anderen Kultur konfrontiert ist. Er kann aber auch nicht erwarten, dass seine Tochter da mitmacht, nur weil er so aufgewachsen ist.

Ich sag es nochmal, mit einem Zwischending wird sie unglücklich sein. Ich finde ihre Erzählungen über ihre Empfindungen erschreckend und das kommt genau daher, weil sie Kompromisse eingehen muss, um ihrem Vater gerecht zu werden. Jeder Mensch auf dieser Welt hat das Recht seinen eigenen Weg zu gehen - viele haben nur leider nicht die Möglichkeit dazu. Die TE hat die Möglichkeit dazu, weil sie in einem freien Land lebt und sich nicht in Ketten legen lassen muss.

Bei deinem letzten Satz stimme ich dir zu, allerdings sollte sie ihrem Vater in diesem Gespräch deutlich machen, dass sie anders leben will, als er es sich von ihr wünscht. Ich würde das übrigens ebenso auch Leuten ohne Migrationshintergrund raten, denn es gibt durchaus auch deutsche Eltern, die ihre Kinder nicht loslassen können oder wollen, Druck ausüben und die Kinder einengen. Diesen Prozess, sich von den Eltern zu lösen, sich etwas eigenes aufzubauen, den machen alle Kinder mit. Manchen Eltern fällt es leichter das zu akzeptieren, manchen fällt es schwerer. Im Endeffekt wollen Eltern nur das Beste für ihre Kinder. Wenn man aber Kultur und Religion über die Wünsche seines Kindes stellt, dann ist das definitiv nicht das Beste für das Kind.

Bei deinem letzten Absatz stimme ich dir auch zu aber leider lassen da die Eltern nicht mit sich reden. Viele packen es aber viele stellen sich leider gottes quer. Es ist halöt eine extrem schwere Situation.

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30. November 2018 um 11:00

JA, Ja , JA! Nur erzähl das dem Vater, er wird keinesfalls sowas zulassen. Deshalb muss leider die TE agieren.

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30. November 2018 um 11:08
In Antwort auf yokbisey

Bei deinem letzten Absatz stimme ich dir auch zu aber leider lassen da die Eltern nicht mit sich reden. Viele packen es aber viele stellen sich leider gottes quer. Es ist halöt eine extrem schwere Situation.

Du machst einen entscheidenden Denkfehler. Eltern können sich nicht querstellen, zumindest nicht, wenn das Kind die Volljährigkeit erreicht hat. Klar ist das keine leichte Situation, aber es wird im Leben noch sehr viele schwierige Situationen geben und es gehört Stärke und Reife dazu eigene Entscheidungen zu treffen und dazu zu stehen.

Irgendwann werden es die Eltern akzeptieren. Wenn nicht, dann ist das natürlich sehr traurig, dadurch verbauen sie sich dann die Beziehung zu ihrem Kind. Wenn es ihnen das wert ist, das Kind zu verstoßen muss ich mich fragen, (auch wenn das jetzt sehr hart klingt) ob es mir das wert ist, solche Menschen in meinem Leben zu haben.

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30. November 2018 um 11:10
In Antwort auf yokbisey

JA, Ja , JA! Nur erzähl das dem Vater, er wird keinesfalls sowas zulassen. Deshalb muss leider die TE agieren.

Er hat gar keine Möglichkeit, als es zuzulassen. Er kann ihr versuchen Steine in den Weg zu legen, aber er kann sich nicht über ihre Entscheidungen hinwegsetzen.

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30. November 2018 um 11:14

Reden und überzeugen zu wollen werden doch nichts bringen, das meinte ich auch nicht. Sie muss es sich überlegen und diese ENtscheidung gekonnt und hart auf den Tisch legen. Sie überbringt quasi nur ihre Entscheidung. Eine Diskussion o.ä. zu starten bringt überhaupt keine Erfolge.

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30. November 2018 um 11:20
In Antwort auf traventure

Er hat gar keine Möglichkeit, als es zuzulassen. Er kann ihr versuchen Steine in den Weg zu legen, aber er kann sich nicht über ihre Entscheidungen hinwegsetzen.

Er wird so einiges machen um das Vorgehen zu verhindern. Und das wird sehr sehr schmutzig. Er würde ihre Liebe versuchen zu verhindern bzw die Heirat usw. Du kannst einem alteingesessenem Moslem kein Ultimatum stellen und dann gucken wo du bleibst. Sie muss es radikal machen und ihm das klar machen.

Ich kenne beide Seiten der Medaille und glaube mir, es ist nicht einfach wenn sie nicht ihre Liebsten verlieren will. Gerade Väter sind da sehr verquert drauf.

Es ist kein Denkfehler.................

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30. November 2018 um 11:31
In Antwort auf yokbisey

Er wird so einiges machen um das Vorgehen zu verhindern. Und das wird sehr sehr schmutzig. Er würde ihre Liebe versuchen zu verhindern bzw die Heirat usw. Du kannst einem alteingesessenem Moslem kein Ultimatum stellen und dann gucken wo du bleibst. Sie muss es radikal machen und ihm das klar machen.

Ich kenne beide Seiten der Medaille und glaube mir, es ist nicht einfach wenn sie nicht ihre Liebsten verlieren will. Gerade Väter sind da sehr verquert drauf.

Es ist kein Denkfehler.................

Ich versteh grad nicht worin du den Unterschied zwischen Ultimatum (schlecht) und einer radikalen Vorgehensweise (gut) siehst.

Wenn mein Vater das machen würde, sollte er das ruhig versuchen. Ich würde mich zu wehren wissen und ihn danach nicht mehr meinen Vater nennen. Wenn er mich nicht mehr als seine Tochter akzeptiert, weil ich nicht seinen Erwartungen entspreche und mich nicht von ihm formen lasse, dann hat er die Entscheidung bereits getroffen.

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30. November 2018 um 12:11

Ich kann mir meinen Mund noch so fusselig reden.

Im out.

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30. November 2018 um 13:11
In Antwort auf buenotorte01

Ja ich weiss, aber irgendwo ist da auch dieses Gefühl von "er hat viel für mich getan, ich will ihn nicht bestrafen" denken.

Dann er geht zurück in seine Heimat und pendelt halt zwischen Heimat und Deutschland. Paar Monate da, paar Monate hier.

Dann er geht zurück in seine Heimat und pendelt halt zwischen Heimat und Deutschland. Paar Monate da, paar Monate hier.

hm... und das kann er sich finanziell leisten ??

Wer hier mehr und für wen ''getan'' hat, das könnte man mal definieren.

Klar ist eben auch, dass ein Vater seinen Kindern gegenüber PFLICHTEN hat - nicht umgekehrt. Es sei denn man lebt auch dort, wo die eigene Kultur herstammt.  Nur dann hättest Du wahrscheinlich ganz andere Probleme - aber auch weniger ?

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30. November 2018 um 15:41

Woher entnimmst du, dass ich auch so ticke? Weil ich einigen Problemen bzw. Stress aus dem Weg gehe? Sicher werde ich meine Kinder nicht erziehen, wie mein Vater es tat! Ich bin das komplette Gegenteil meines Vaters. Wir haben kaum bis bie dieselbe Meinung, bei nichts. Irgendwie bist du immer so gemein und anti gegenüber den meisten Threaderstellern. Ich weiss ganz genau, dass das Kernproblem, die Ansichten meines Vaters sind und sein Einfluss auf mich. Ich weiss auch, dass ich mich von diesem Einfluss lösen muss, aber ich will dem Stress aus dem Weg gehen und kein Krieg anfangen. Da ich mich mit meinem Freund eh im Sommer verlobe und eine Wohnung suche, gedulde ich mich, um mich friedlich zu gehen. Mein Anliegen war einfach nur, wie ich eben bis dahin, es "aushalten" kann, bzw. wie ich trotzdem, auch wenn ich bei ihm wohne ihn überzeugen kann, mich mein Leben leben zu lassen. 

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30. November 2018 um 15:49

Wenn er ein Krieg starten würde, wäre ich vermutlich der größte Albtraum für mein Vater. Ich will aber nicht die erste sein, die ein Krieg stiftet.

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30. November 2018 um 15:52
In Antwort auf buenotorte01

Woher entnimmst du, dass ich auch so ticke? Weil ich einigen Problemen bzw. Stress aus dem Weg gehe? Sicher werde ich meine Kinder nicht erziehen, wie mein Vater es tat! Ich bin das komplette Gegenteil meines Vaters. Wir haben kaum bis bie dieselbe Meinung, bei nichts. Irgendwie bist du immer so gemein und anti gegenüber den meisten Threaderstellern. Ich weiss ganz genau, dass das Kernproblem, die Ansichten meines Vaters sind und sein Einfluss auf mich. Ich weiss auch, dass ich mich von diesem Einfluss lösen muss, aber ich will dem Stress aus dem Weg gehen und kein Krieg anfangen. Da ich mich mit meinem Freund eh im Sommer verlobe und eine Wohnung suche, gedulde ich mich, um mich friedlich zu gehen. Mein Anliegen war einfach nur, wie ich eben bis dahin, es "aushalten" kann, bzw. wie ich trotzdem, auch wenn ich bei ihm wohne ihn überzeugen kann, mich mein Leben leben zu lassen. 

Ehrlich gesagt finde ich die Idee mit deinem Freund zusammen zu ziehen und dich zu verloben nicht besonders gut. Versteh mich nicht falsch, du bist verliebt und glücklich mit ihm, aber ihr habt ja nur sehr wenig Zeit miteinander verbracht und konntet die Beziehung nie frei leben und ich denke, dass es von deinem Standpunkt aus nicht gerade klug ist das gleich zu überstürzen.

Wenn es nämlich schief gehen sollte, stehst du ganz blöd da. Hast du dann nicht das Geld, um in eine eigene Wohnung zu ziehen hast du ein großes Problem. Deswegen würde ich diese Zeit bis zum Sommer nutzen, um dir intensiv Gedanken zu machen. Vielleicht einen Nebenjob suchen, sparen, dir einfach über viele Dinge klar werden. Dir, auch wenn das blöd ist, überlegen, wie du notfalls auch ohne deinen Freund über die Runden kommen kannst.

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30. November 2018 um 15:54
In Antwort auf buenotorte01

Wenn er ein Krieg starten würde, wäre ich vermutlich der größte Albtraum für mein Vater. Ich will aber nicht die erste sein, die ein Krieg stiftet.

Aber du hast es doch schon so oft probiert ihm zu erklären, dass du dein eigenes Leben leben willst und er hat es nie verstanden bzw. gesteht dir immer noch nicht das Recht ein, selbst über dein Leben zu bestimmen. Er wird nicht einlenken, wenn du ihm nicht ganz deutlich klarmachst, welchen Standpunkt du hast und nicht einknickst! Wenn er das als Aufforderung zum Krieg ansieht musst du da durch. es geht um dein Leben, er hat einen Großteil seines Lebens schon gelebt.

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30. November 2018 um 16:01
In Antwort auf traventure

Ehrlich gesagt finde ich die Idee mit deinem Freund zusammen zu ziehen und dich zu verloben nicht besonders gut. Versteh mich nicht falsch, du bist verliebt und glücklich mit ihm, aber ihr habt ja nur sehr wenig Zeit miteinander verbracht und konntet die Beziehung nie frei leben und ich denke, dass es von deinem Standpunkt aus nicht gerade klug ist das gleich zu überstürzen.

Wenn es nämlich schief gehen sollte, stehst du ganz blöd da. Hast du dann nicht das Geld, um in eine eigene Wohnung zu ziehen hast du ein großes Problem. Deswegen würde ich diese Zeit bis zum Sommer nutzen, um dir intensiv Gedanken zu machen. Vielleicht einen Nebenjob suchen, sparen, dir einfach über viele Dinge klar werden. Dir, auch wenn das blöd ist, überlegen, wie du notfalls auch ohne deinen Freund über die Runden kommen kannst.

Natürlich hab ich mir schon Gedanken darüber gemacht. Ich habe auch schon so einiges gespart und tuhe es weiterhin, denn man kann nie wissen, was auf einen zukommt. Viele Leute kamen auf den Gedanken, dass ich ihn nur heiraten will, damit ich weg kann. Das stimmt aber wirklich absolut null. Wenn ich ihn nicht hätte, würde ich einen anderen Weg finden, um auszuziehen, denn wenn ich was will, kann ich es durchsetzen und mein Vater weiss genau, wie krass anders ich als er ticke. Wir hatten schon unzählige Streitereien und die hochgradig eskaliert sind. Ich habe oft genug mein Mund aufgemacht und rebelliert. Da ich aber seid 2 Jahren mit meinem Freund zusammen bin und wir beide wirklich für immer zusammen bleiben wollen, denke ich mir, ja ich werde ja eh mit meinem zukünftigen Verlobten/Ehemann zusammenziehen, dann brauche ich nicht Stress anzufangen und mir meine ganze Familie als Feind nehmen. Wir hatten leider nicht oft Zeit für unsere Zweisamkeit, aber wir lieben uns wirklich sehr. Wir passen auch sehr gut, bei den meisten Dingen sind wir einer Meinung und teilen viele gemeinsam Hobbies. Wir harmonieren sehr gut miteinander. Er weiss auch, wie anstrengend meine Familie ist, aber wir freuen uns zusammen, dass wir bald von jedem unsere Ruhe haben.

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30. November 2018 um 16:07
In Antwort auf traventure

Aber du hast es doch schon so oft probiert ihm zu erklären, dass du dein eigenes Leben leben willst und er hat es nie verstanden bzw. gesteht dir immer noch nicht das Recht ein, selbst über dein Leben zu bestimmen. Er wird nicht einlenken, wenn du ihm nicht ganz deutlich klarmachst, welchen Standpunkt du hast und nicht einknickst! Wenn er das als Aufforderung zum Krieg ansieht musst du da durch. es geht um dein Leben, er hat einen Großteil seines Lebens schon gelebt.

Einige Dinge hab ich schon durchgesetzt. Zum Beispiel ist mein Freund ein deutscher. Für meinen Vater war das ein Schlag ins Gesicht und ab da an, gab es nur Stress, Streit und mehr. Zu diesem Zeitpunkt überlegte ich ernsthaft ihn anzuzeigen, weil ich fast an meinem Limit war. Ich hasste ihn an manchen Tagen, weil er über mich bestimmen wollte und ich mich unfassbar erniedrigt fühlte, ich machte aber trotzdem was ich wollte. Aber ich habe durchgehalten und er hat es akzeptiert. Er jammert jetzt auch nicht mehr rum, wenn ich zu meinem Freund gehe, jedoch will er noch nicht, dass er zu uns kommt und bei uns schläft. Er hat diese altmodische Denkweise, dass wir verheiratet sein müssen, was ich hasse, aber einiges akzeptiere ich auch um nicht zu viel Krach zu machen.

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30. November 2018 um 17:32
In Antwort auf buenotorte01

Woher entnimmst du, dass ich auch so ticke? Weil ich einigen Problemen bzw. Stress aus dem Weg gehe? Sicher werde ich meine Kinder nicht erziehen, wie mein Vater es tat! Ich bin das komplette Gegenteil meines Vaters. Wir haben kaum bis bie dieselbe Meinung, bei nichts. Irgendwie bist du immer so gemein und anti gegenüber den meisten Threaderstellern. Ich weiss ganz genau, dass das Kernproblem, die Ansichten meines Vaters sind und sein Einfluss auf mich. Ich weiss auch, dass ich mich von diesem Einfluss lösen muss, aber ich will dem Stress aus dem Weg gehen und kein Krieg anfangen. Da ich mich mit meinem Freund eh im Sommer verlobe und eine Wohnung suche, gedulde ich mich, um mich friedlich zu gehen. Mein Anliegen war einfach nur, wie ich eben bis dahin, es "aushalten" kann, bzw. wie ich trotzdem, auch wenn ich bei ihm wohne ihn überzeugen kann, mich mein Leben leben zu lassen. 

Mein Anliegen war einfach nur, wie ich eben bis dahin, es "aushalten" kann, bzw. wie ich trotzdem, auch wenn ich bei ihm wohne ihn überzeugen kann, mich mein Leben leben zu lassen. 

verstehe ich - aber Fakt ist nun mal, dass Trotzreaktionen das Gegenteil von dem erzeugen, was man erreichen möchte.

Interessiere Dich stattdessen mal mehr für das Befinden Deines Vaters. Wie er es geschafft hat, sich mit dem Tod seiner Frau und Deiner Mutter, zurecht zu finden. Frage ihn bei einer (liebevollen) Unterhaltung, wie die beiden sich einmal kennen gelernt haben und sich ineinander verliebten oder ob es eine vereinbarte Hochzeit damals gab. Interessiere Dich einfach mal für ihn und für SEIN Leben. Wie überhaupt für das gemeinsame Leben Deiner Eltern. Bei Euch heißt das Zauberwort ''Frieden stiften'' - ohne gleich auf Abwehrhaltung umzuschalten, sobald nicht die gewünschte Antwort folgt.

Und es heißt Kompromisse zu finden. Ich nehme doch mal an, dass Ihr Euch lieb habt ?

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1. Dezember 2018 um 9:32

Sie soll mehr "Frieden stiften" - damit die Situation "entspannter" wird .

Wenn beide Parteien aufeinander etwas harsch reagieren, dann muss man aufeinander zu gehen und eine Ebene finden .

Das hat nichts mit dem zu tun, was ihr Vater ihr antut, sondern sollte mehr sein einen Weg zu ihm (sein Inneres) finden .

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1. Dezember 2018 um 14:57

ach komm - jeder weiß doch aus eigener Erfahrung, wie sehr sich Eltern und Kinder ineinander verbeißen, wenn sie sich nicht einig sind - keiner will nachgeben - jeder fühlt sich persönlich im Recht ..undsoweiterundsofort..

Und sogar ich weiß, wie es in einigen - mir fremden - Familien, anderer kultureller Herkunft zugeht.

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1. Dezember 2018 um 17:41

Dafür kann die TE ja nichts - dass sie einer anderen Kultur unterliegt .

Und nicht sie lebt sie zu stark, das ist einfach so . Sie wird das schlecht ändern können und ober aber sie hat keine Familie mehr .

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2. Dezember 2018 um 9:35
In Antwort auf geistundsinn1

Dafür kann die TE ja nichts - dass sie einer anderen Kultur unterliegt .

Und nicht sie lebt sie zu stark, das ist einfach so . Sie wird das schlecht ändern können und ober aber sie hat keine Familie mehr .

Ich lebe das meiste dieser Kultur nicht. Wenn ich weg von meinem Vater bin, werde ich diese Kultur in keinster Weise weiterleben.  Ich werde so leben, wie ich es will und richtig und falsch nach meinen eigenen Vorstellungen entscheiden. Jetzt unterliege ich noch einigen Dingen, aber gezwungen, nicht, weil ich es für richtig halte. Wie gesagt, mein Vater ist der jenige, der mir das Gefühl gibt, in Ketten zu leben.

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2. Dezember 2018 um 9:40
In Antwort auf buenotorte01

Ich lebe das meiste dieser Kultur nicht. Wenn ich weg von meinem Vater bin, werde ich diese Kultur in keinster Weise weiterleben.  Ich werde so leben, wie ich es will und richtig und falsch nach meinen eigenen Vorstellungen entscheiden. Jetzt unterliege ich noch einigen Dingen, aber gezwungen, nicht, weil ich es für richtig halte. Wie gesagt, mein Vater ist der jenige, der mir das Gefühl gibt, in Ketten zu leben.

Das kann ich verstehen - aber dein Vater wird dafür zu geprägt sein und seine Kultur leben wollen . Ich wünsche es dir sehr, dass du nach deinen Vorstellungen leben kannst und nicht mehr das Gefühl von "Ketten" und "Verpflichtungen" wahrnehmen musst .

Wir - Österreicher/Deutsche usw. können uns so was natürlich schlecht vorstellen, dass man im Prinzip seinen Kindern im Wege steht - weil es die Religion/Kultur verlangt . Und noch schwieriger stelle ich mir das für jemadn vor - der bei uns aufwächst und dessen Eltern doch sehr an diesen Ritualen/Religion/Kultur hängen .

Für mich ist z.B. unvorstellbar - dass meine Religion und Kultur über das Glück meiner Kinder steht .

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2. Dezember 2018 um 10:29
In Antwort auf geistundsinn1

Das kann ich verstehen - aber dein Vater wird dafür zu geprägt sein und seine Kultur leben wollen . Ich wünsche es dir sehr, dass du nach deinen Vorstellungen leben kannst und nicht mehr das Gefühl von "Ketten" und "Verpflichtungen" wahrnehmen musst .

Wir - Österreicher/Deutsche usw. können uns so was natürlich schlecht vorstellen, dass man im Prinzip seinen Kindern im Wege steht - weil es die Religion/Kultur verlangt . Und noch schwieriger stelle ich mir das für jemadn vor - der bei uns aufwächst und dessen Eltern doch sehr an diesen Ritualen/Religion/Kultur hängen .

Für mich ist z.B. unvorstellbar - dass meine Religion und Kultur über das Glück meiner Kinder steht .

Ich kann mir das auch nicht vorstellen. Ich werde es bei meinen Kindern ganz anders machen, wenn ich hoffentlich welche hab natürlich. Ein Mensch, der einen normalen Menschenverstand besitzt, kann viele Dinge des Islams und der südländischen Kultur nicht als richtig ansehen. Man sieht ja, wie die Leute im nahen Osten mit dieser tollen Religion und Kultur leben, besser als wir hier in Deutschland, stimmt's? :P Naja, Spaß bei Seite, ich werde meinen Kindern niemals das Gefühl geben unter Druck zu leben und werde ihnen das Gefühl geben, mit mir über alles sprechen zu können.

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2. Dezember 2018 um 14:44

das mag stimmen - aber wäre ICH ein Mann, ich täte auch alles daran setzen, dass sich an meinem derzeitigen STATUS nur nie was ändern möge.

Welcher Mann kann es sich denn wünschen, dass die Frau ihm ''ebenbürtig'' sei ?

Das meine ich ernst!

Ich bekomme es beinahe überall mit - mit Beunruhigung - dass Männer Frauen nicht ernst nehmen und sie alles andere als auf ''Augenhöhe'' verstehen. Sie versuchen es ja noch nicht mal.

Und unsere Frauen befassen sich weiterhin lieber mit ihrem Aussehen, anstatt Bildung anzustreben - es kann gar nicht genug Bildung geben in unserer Zeit, für die Frauen und Mädchen!

So, nu isses raus *uff*
 

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2. Dezember 2018 um 17:15

Ich bin sehr tolerant erzogen worden - frei von jeder Religion . Das macht es mir möglich mich für anderes zu interessieren und die Katholiken nicht in den Himmel zu heben . 

Meine Erfahrungen sind anders als deine und ob der Vater meiner Mutter mit ihrer Heirat nicht einverstanden war - das ist jetzt sage und schreibe über 50ig Jahre her . Inzwischen hat sich die Welt ein wenig verändert zumindest was Österreich und Co angeht .

Ich denke aber zwischen Moslem und Evangelist ist ein großer Unterschied - oder ?

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3. Dezember 2018 um 13:18

Ja, ich muss!! Was soll ich denn machen?? Das bedeutet nicht, dass ich es richtig finde und bei meinen Kindern genau so mache!! Sei du mal in meiner Situation und versuche dich gehen eine Horde von Familie zu stellen!!! Wenn du mich noch weiter doof anmachst, blockiere ich dich.

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3. Dezember 2018 um 13:21
In Antwort auf buenotorte01

Ja, ich muss!! Was soll ich denn machen?? Das bedeutet nicht, dass ich es richtig finde und bei meinen Kindern genau so mache!! Sei du mal in meiner Situation und versuche dich gehen eine Horde von Familie zu stellen!!! Wenn du mich noch weiter doof anmachst, blockiere ich dich.

Außerdem ist das Heiraten nicht wirklich gezwungen, weil ich meinen Freund wirklich heiraten will und er mich auch.

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3. Dezember 2018 um 15:34

Ne, aber dann wird der Kontakt zu diesen Leuten so dermaßen reduziert bzw. zu vielen beendet. Die zurückgeblieben Köpfe, lassen eine Frau erst in Ruhe wenn sie verheiratet ist.

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3. Dezember 2018 um 15:34

Ganz ehrlich, du hast echt null Mitgefühl oder Empathie. Lass es einfach, theola.

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3. Dezember 2018 um 16:28
In Antwort auf buenotorte01

Ne, aber dann wird der Kontakt zu diesen Leuten so dermaßen reduziert bzw. zu vielen beendet. Die zurückgeblieben Köpfe, lassen eine Frau erst in Ruhe wenn sie verheiratet ist.

Wenn ich das richtig verstanden habe, hat sich dein Vater mehr schlecht als recht damit abgefunden, dass dein Freund Deutscher ist. Von Akzeptanz oder gar Respekt ist er jedoch meilenweit entfernt, was sich darin äußert, dass dein Freund die Wohnung deines Vaters nicht betreten darf. 

Durch eine Hochzeit würdest du zwar den Ruf der "ehrlosen" Frau verlieren, aber nichts an der Grundeinstellung deines Vaters und der übrigen Verwandtschaft ändern. Und eine ehrbare Frau könntest du allein deshalb nicht werden, weil es eine Mischehe wäre. Wie du es auch drehst und wendest, erzeugt deine Lebensweise Enttäuschung in der Familie - auch jetzt schon! 

Du hast doch deshalb eigentlich nichts zu verlieren, oder? Was würdest DU machen, wenn dein Vater dir nicht im Weg stehen würde? Alleine leben? Mit deinem Freund zusammenziehen? Wirklich heiraten oder dich eher warten?

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3. Dezember 2018 um 17:37

Das glaube ich langsam auch.

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