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Wenig Zeit füreinander, da Familie das Problem ist

29. November um 2:54

Gute Nacht,

Unszwar sind mein Freund (24) und ich (21) seid 2 Jahren ein Paar. Wir lieben uns sehr, wirklich sehr aber das Problem ist, dass wir kaum Zeit für unsere Zweisamkeit haben. Ich habe eine strenge Familie, wodurch mein Freund nie zu uns nach Hause kommen kann, bei uns schlafen kann, geschweige denn zu Besuch kommen kann. Ich muss immer irgendwelche Ausreden finden, damit ich am Wochenende 1 Tag bei ihm verbringen kann. Wir haben also nur einmal die Woche 4-5 Stunden Zeit für uns. In letzter Zeit ist aber auch das nicht mehr möglich, weil seine Mutter immer so oft ins Zimmer kommt und mit uns quatschen will. Sie geht auch nicht, wenn mein Freund andeuten lässt, dass er mit mir alleine sein will. Ich kann sie verstehen, sie möchte sich auch gerne mit mir unterhalten, aber da wir generell eh schon wenig Zeit haben, ist das irgendwo auch nervig. Mein Vater ist der größte Stressfaktor, denn bis ich mit meinem Freund verheiratet bin, bin ich sozusagen noch an Ketten gebunden und kann nicht nach meinen freien Entscheidungen leben. Sonst würde ich liebend gern nach der Schule zu ihm gehen und von ihm aus in die Schule (als Beispiel). Noch nie waren wir ein Tag komplett alleine, es gab jedes mal Unterbrechungen durch Leute, die mit in der Wohnung waren usw. Ich konnte nur in der Zeit bei meinem Freund schlafen, wo mein Vater für ne Woche in seiner Heimat war, dass letzte mal wo ich bei meinem Freund geschlafen hab, ist über ein halbes Jahr her. Dieses Problem zieht sich in fast alle Bereiche meines Lebens ein, ich komme nicht mehr klar, weil ich denke, ich hab nie genug Zeit für alles, was ich im Kopf hab. Ich stehe seid ich vernünftig denken kann ständig unter Druck. Meine Mutter starb als ich 9 Jahre alt war und seid ich ca. 16 bin, habe ich dauerhaft Stress, weil ich ab da merkte, ich muss viel Verantwortung tragen, weil ein wichtiger Teil, der mir Arbeit abnehmen und helfen würde, körperlich und geistig, nicht mehr da ist. Das ist auch der Grund, warum ich diesen Text grade schreib, weil ich nicht schlafen kann. Meine Gedanken halten mich wach. Ich würde am liebsten 1 Jahr lang Ferien haben, damit ich etwas das Gefühl von frei sein hab, am besten soll in der Zeit mein Vater auch in seine Heimat, damit ich einfach mal die schöne Zeit mit meinem Freund genießen kann... Was soll ich bloß machen? Im Sommer verloben wir uns, suchen eine Wohnung und dann geht es langsam aufwärts, aber wie soll ich bis dahin noch schaffen, psychisch nicht zusammenzubrechen? Manchmal weine ich einfach nur vor Stress, weil jede Kleinigkeit die als Erledigung dazu kommt, mir wie ein Haufen Arbeit vorkommt. Habt ihr Ratschläge oder Tipps?

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29. November um 9:56

"Mein Vater ist einfach das Problem. Solange ich mit ihm unter einem Dach wohne, werde ich nicht glücklich, weil ich nicht leben kann wie ich will."

das hast du gut erkannt!
aber warum ziehst du dann nicht die einzig mögliche konsequenz aus dieser erkenntnis, und suchst dir eine wohnung oder ein WG-Zimmer?

dein vater ist groß und erwachsen. er braucht keine tochter, die ihm 24/7 als fußabtreter zur verfügung steht!!!

nach meiner erfahrung bessern sich die beziehungen zu solchen eltern sogar in den meisten fällen, wenn man ihnen erst mal bewiesen hat, dass man nicht auf sie und ihre komischen vorstellungen angewiesen ist, sondern alleine genauso gut (oder sogar besser) mit dem leben zurechtkommt!

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29. November um 10:21
In Antwort auf buenotorte01

Ja ich weiss, aber irgendwo ist da auch dieses Gefühl von "er hat viel für mich getan, ich will ihn nicht bestrafen" denken.

Dann er geht zurück in seine Heimat und pendelt halt zwischen Heimat und Deutschland. Paar Monate da, paar Monate hier.

Alle normalen Eltern tun viel für ihre Kinder . Hört auf mit dieser - ich bin ewig dankbar - Schiene  !

Meine Mutter sagte immer - Dankbarkeit kann man sich von seinen Kindern nicht erwarten . Und damit hat sie vollkommen Recht . Damit wollte sie aussagen, dass man es sich nicht erwarten DARF .

Die Kinder haben sich nicht die Eltern ausgesucht - jedoch haben sich deren Eltern für ein Kind entschieden und das gehört ihnen nicht - das ist ein Geschenk und Eltern begleiten ihre Kinder und sollten sie los lassen . Das ist ein Grundrecht und alles andere ist krank - egal worauf es basiert . 
 

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2. Dezember um 17:29
In Antwort auf geistundsinn1

Ich bin sehr tolerant erzogen worden - frei von jeder Religion . Das macht es mir möglich mich für anderes zu interessieren und die Katholiken nicht in den Himmel zu heben . 

Meine Erfahrungen sind anders als deine und ob der Vater meiner Mutter mit ihrer Heirat nicht einverstanden war - das ist jetzt sage und schreibe über 50ig Jahre her . Inzwischen hat sich die Welt ein wenig verändert zumindest was Österreich und Co angeht .

Ich denke aber zwischen Moslem und Evangelist ist ein großer Unterschied - oder ?

der witz ist ja, dass die wertigkeit der "unterschiede" im hinblick auf religionen beliebig hoch oder niedrig angesetzt werden können! das hält jeder nach seinem gusto... und wenn jemand nur intolerant genug ist, dann kann man sich auch über die frage, ob das in dem kelch nun tatsächlich das blut christi ist, oder nur ein symbol dafür, die köpfe einschlagen!

p,s, magst du dich nicht mal für einen von deinen beiden nicks entscheiden, gabriela?

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29. November um 8:42

Du solltest dich mit 21 Jahren nicht ausgebrannt und fertig fühlen. Das alles was du schreibst deutet auf eine Erkrankung hin.
Kinder die relativ früh sehr viele Entscheidungen treffen müssen und vor allem Verantwortung übernehmen - werden krank, das ist erwiesen . Die Einschränkungen durch deine Familie hindern dich andererseits "selbstständig" zu werden und "Fehler" zu machen . Einerseits bist du schwer belastet . Das ist sehr einseitig und komplett falsch .

Wenn ich mir deinen Text durchlese habe ich das Gefühl du bist ausgebrannt und 20ig Jahre älter . Jemand mit 21. Jahren sollte leben dürfen und diese Zeit wo er nur für sich nutzen darf - ausnützen dürfen . Das ist übrigens die schönste Zeit im Leben . Die kommt nie mehr zurück .

Dein Freund könnte mal mit seiner Mutter reden, dass sie euch in Ruhe lässt, wenn du bei ihm bist . 

Und stell dir die Frage, ob es richtig ist - dich zu verloben . Ob das im Prinzip nicht deshalb passiert, dass du ausziehen kannst und somit diesem Leben entfliehen .



 

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29. November um 8:48
In Antwort auf buenotorte01

Gute Nacht,

Unszwar sind mein Freund (24) und ich (21) seid 2 Jahren ein Paar. Wir lieben uns sehr, wirklich sehr aber das Problem ist, dass wir kaum Zeit für unsere Zweisamkeit haben. Ich habe eine strenge Familie, wodurch mein Freund nie zu uns nach Hause kommen kann, bei uns schlafen kann, geschweige denn zu Besuch kommen kann. Ich muss immer irgendwelche Ausreden finden, damit ich am Wochenende 1 Tag bei ihm verbringen kann. Wir haben also nur einmal die Woche 4-5 Stunden Zeit für uns. In letzter Zeit ist aber auch das nicht mehr möglich, weil seine Mutter immer so oft ins Zimmer kommt und mit uns quatschen will. Sie geht auch nicht, wenn mein Freund andeuten lässt, dass er mit mir alleine sein will. Ich kann sie verstehen, sie möchte sich auch gerne mit mir unterhalten, aber da wir generell eh schon wenig Zeit haben, ist das irgendwo auch nervig. Mein Vater ist der größte Stressfaktor, denn bis ich mit meinem Freund verheiratet bin, bin ich sozusagen noch an Ketten gebunden und kann nicht nach meinen freien Entscheidungen leben. Sonst würde ich liebend gern nach der Schule zu ihm gehen und von ihm aus in die Schule (als Beispiel). Noch nie waren wir ein Tag komplett alleine, es gab jedes mal Unterbrechungen durch Leute, die mit in der Wohnung waren usw. Ich konnte nur in der Zeit bei meinem Freund schlafen, wo mein Vater für ne Woche in seiner Heimat war, dass letzte mal wo ich bei meinem Freund geschlafen hab, ist über ein halbes Jahr her. Dieses Problem zieht sich in fast alle Bereiche meines Lebens ein, ich komme nicht mehr klar, weil ich denke, ich hab nie genug Zeit für alles, was ich im Kopf hab. Ich stehe seid ich vernünftig denken kann ständig unter Druck. Meine Mutter starb als ich 9 Jahre alt war und seid ich ca. 16 bin, habe ich dauerhaft Stress, weil ich ab da merkte, ich muss viel Verantwortung tragen, weil ein wichtiger Teil, der mir Arbeit abnehmen und helfen würde, körperlich und geistig, nicht mehr da ist. Das ist auch der Grund, warum ich diesen Text grade schreib, weil ich nicht schlafen kann. Meine Gedanken halten mich wach. Ich würde am liebsten 1 Jahr lang Ferien haben, damit ich etwas das Gefühl von frei sein hab, am besten soll in der Zeit mein Vater auch in seine Heimat, damit ich einfach mal die schöne Zeit mit meinem Freund genießen kann... Was soll ich bloß machen? Im Sommer verloben wir uns, suchen eine Wohnung und dann geht es langsam aufwärts, aber wie soll ich bis dahin noch schaffen, psychisch nicht zusammenzubrechen? Manchmal weine ich einfach nur vor Stress, weil jede Kleinigkeit die als Erledigung dazu kommt, mir wie ein Haufen Arbeit vorkommt. Habt ihr Ratschläge oder Tipps?

wenn du dich mit 21 jahren nicht traust deinen eltern zu sagen dass du einen freund hast dann tust du mir nicht leid

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29. November um 9:34
In Antwort auf theola

wenn du dich mit 21 jahren nicht traust deinen eltern zu sagen dass du einen freund hast dann tust du mir nicht leid

Alle wissen es. Trotzdem darf er nicht zu uns, weil mein Vater komische, altmodische Vorstellungen hat.

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29. November um 9:47
In Antwort auf geistundsinn1

Du solltest dich mit 21 Jahren nicht ausgebrannt und fertig fühlen. Das alles was du schreibst deutet auf eine Erkrankung hin.
Kinder die relativ früh sehr viele Entscheidungen treffen müssen und vor allem Verantwortung übernehmen - werden krank, das ist erwiesen . Die Einschränkungen durch deine Familie hindern dich andererseits "selbstständig" zu werden und "Fehler" zu machen . Einerseits bist du schwer belastet . Das ist sehr einseitig und komplett falsch .

Wenn ich mir deinen Text durchlese habe ich das Gefühl du bist ausgebrannt und 20ig Jahre älter . Jemand mit 21. Jahren sollte leben dürfen und diese Zeit wo er nur für sich nutzen darf - ausnützen dürfen . Das ist übrigens die schönste Zeit im Leben . Die kommt nie mehr zurück .

Dein Freund könnte mal mit seiner Mutter reden, dass sie euch in Ruhe lässt, wenn du bei ihm bist . 

Und stell dir die Frage, ob es richtig ist - dich zu verloben . Ob das im Prinzip nicht deshalb passiert, dass du ausziehen kannst und somit diesem Leben entfliehen .



 

Ich will mich mit ihm verloben, weil ich ihn liebe und dann selbstständig zu werden ist ein netter Nebeneffekt, weil ich mir nicht meine ganze Familie als Feinde machen kann und jetzt schon keine Kraft mehr hab, mich noch sozusagen, durch diese Menschenmenge zu "kämpfen". Mir ist oft die Lust am Leben vergangen, weil ich viel zu lange alleine gelassen wurde. Mein Vater ist einfach das Problem. Solange ich mit ihm unter einem Dach wohne, werde ich nicht glücklich, weil ich nicht leben kann wie ich will. Da ich Streitereien und noch mehr Stress aus dem Weg gehen möchte, verzichte ich auf vieles. Ich könnte bspw. niemals nachts mit Freunden raus, ohne das er zuhause hockt, mich anruft, zuhause mich Anschiss des Todes erwartet, stundenlang. Ich kenne ihn so gut, ich weiss sogar, was er sagen würde, "du bist verloren", "du hast deinen Weg verloren", "du hast deine Familie vergessen", "du hast keinen Anstand mehr", "du bist überhaupt nicht so geworden, wie ich es will", "du bist charakterlos", "du bist ehrenlos" usw. Seine Art würde mir schon die ganze Nacht vermiesen, verstehst du ungefähr was ich meine? Deshalb hocke ich lieber zuhause abends und mache nur paar Stunden was am Mittag mit Freunden. Selbst dann beschwert er sich, wenn ich zwei Tage hintereinander länger am Mittag was mit Freunden mach. Ganz schlimm anstrengend. Es kotzt mich zu Tode an. Ich halte meinen Mund, bis ich hier weg bin, weil ich einfach Bock mehr hab. Ich hatte schon zu viele Streitereien mit ihm, die zu heftig eskaliert sind, nochmal habe ich wirklich kein Bock drauf. Er übt bei mir, ohne das er es merkt, den größten Druck auf mich aus. 

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29. November um 9:51
In Antwort auf buenotorte01

Ich will mich mit ihm verloben, weil ich ihn liebe und dann selbstständig zu werden ist ein netter Nebeneffekt, weil ich mir nicht meine ganze Familie als Feinde machen kann und jetzt schon keine Kraft mehr hab, mich noch sozusagen, durch diese Menschenmenge zu "kämpfen". Mir ist oft die Lust am Leben vergangen, weil ich viel zu lange alleine gelassen wurde. Mein Vater ist einfach das Problem. Solange ich mit ihm unter einem Dach wohne, werde ich nicht glücklich, weil ich nicht leben kann wie ich will. Da ich Streitereien und noch mehr Stress aus dem Weg gehen möchte, verzichte ich auf vieles. Ich könnte bspw. niemals nachts mit Freunden raus, ohne das er zuhause hockt, mich anruft, zuhause mich Anschiss des Todes erwartet, stundenlang. Ich kenne ihn so gut, ich weiss sogar, was er sagen würde, "du bist verloren", "du hast deinen Weg verloren", "du hast deine Familie vergessen", "du hast keinen Anstand mehr", "du bist überhaupt nicht so geworden, wie ich es will", "du bist charakterlos", "du bist ehrenlos" usw. Seine Art würde mir schon die ganze Nacht vermiesen, verstehst du ungefähr was ich meine? Deshalb hocke ich lieber zuhause abends und mache nur paar Stunden was am Mittag mit Freunden. Selbst dann beschwert er sich, wenn ich zwei Tage hintereinander länger am Mittag was mit Freunden mach. Ganz schlimm anstrengend. Es kotzt mich zu Tode an. Ich halte meinen Mund, bis ich hier weg bin, weil ich einfach Bock mehr hab. Ich hatte schon zu viele Streitereien mit ihm, die zu heftig eskaliert sind, nochmal habe ich wirklich kein Bock drauf. Er übt bei mir, ohne das er es merkt, den größten Druck auf mich aus. 

Dir ist aber klar - dass die Rechtslage etwas anders aussieht . Dein Vater kann und darf über dich nicht bestimmen . Ich weiß, dass das alles für dich nicht in Frage kommt . 

Was macht denn dein Vater dann - wenn du weg bist ?

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29. November um 9:56
In Antwort auf geistundsinn1

Dir ist aber klar - dass die Rechtslage etwas anders aussieht . Dein Vater kann und darf über dich nicht bestimmen . Ich weiß, dass das alles für dich nicht in Frage kommt . 

Was macht denn dein Vater dann - wenn du weg bist ?

Ja ich weiss, aber irgendwo ist da auch dieses Gefühl von "er hat viel für mich getan, ich will ihn nicht bestrafen" denken.

Dann er geht zurück in seine Heimat und pendelt halt zwischen Heimat und Deutschland. Paar Monate da, paar Monate hier.

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29. November um 9:56

"Mein Vater ist einfach das Problem. Solange ich mit ihm unter einem Dach wohne, werde ich nicht glücklich, weil ich nicht leben kann wie ich will."

das hast du gut erkannt!
aber warum ziehst du dann nicht die einzig mögliche konsequenz aus dieser erkenntnis, und suchst dir eine wohnung oder ein WG-Zimmer?

dein vater ist groß und erwachsen. er braucht keine tochter, die ihm 24/7 als fußabtreter zur verfügung steht!!!

nach meiner erfahrung bessern sich die beziehungen zu solchen eltern sogar in den meisten fällen, wenn man ihnen erst mal bewiesen hat, dass man nicht auf sie und ihre komischen vorstellungen angewiesen ist, sondern alleine genauso gut (oder sogar besser) mit dem leben zurechtkommt!

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29. November um 10:21
In Antwort auf buenotorte01

Ja ich weiss, aber irgendwo ist da auch dieses Gefühl von "er hat viel für mich getan, ich will ihn nicht bestrafen" denken.

Dann er geht zurück in seine Heimat und pendelt halt zwischen Heimat und Deutschland. Paar Monate da, paar Monate hier.

Alle normalen Eltern tun viel für ihre Kinder . Hört auf mit dieser - ich bin ewig dankbar - Schiene  !

Meine Mutter sagte immer - Dankbarkeit kann man sich von seinen Kindern nicht erwarten . Und damit hat sie vollkommen Recht . Damit wollte sie aussagen, dass man es sich nicht erwarten DARF .

Die Kinder haben sich nicht die Eltern ausgesucht - jedoch haben sich deren Eltern für ein Kind entschieden und das gehört ihnen nicht - das ist ein Geschenk und Eltern begleiten ihre Kinder und sollten sie los lassen . Das ist ein Grundrecht und alles andere ist krank - egal worauf es basiert . 
 

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29. November um 10:34
In Antwort auf geistundsinn1

Alle normalen Eltern tun viel für ihre Kinder . Hört auf mit dieser - ich bin ewig dankbar - Schiene  !

Meine Mutter sagte immer - Dankbarkeit kann man sich von seinen Kindern nicht erwarten . Und damit hat sie vollkommen Recht . Damit wollte sie aussagen, dass man es sich nicht erwarten DARF .

Die Kinder haben sich nicht die Eltern ausgesucht - jedoch haben sich deren Eltern für ein Kind entschieden und das gehört ihnen nicht - das ist ein Geschenk und Eltern begleiten ihre Kinder und sollten sie los lassen . Das ist ein Grundrecht und alles andere ist krank - egal worauf es basiert . 
 

Ja, eigentlich hast du mit dem was du sagst, absolut Recht, aber versuche das mal meinem Vater zu erklären.

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29. November um 10:51

Du musst es dienem Vater nicht erklären. Das würde auch keinen Sinn machen, denn er kann es nicht verstehen. Was du tun musst ist....HANDELN! Triff deine eigenen Entscheidungen, aber nicht unter seinem Dach und mit seinem Geld! Ist hart, aber ist so. Man kann neben der Schule arbeiten, mit dem Freund zusammenwohnen, das halbiert die Kosten und Anspruch auf das Kindergeld hast du denke ich auch. Aber, leider, das musst DU machen. Und ich glaube das Verhältniss wird erst mal komplett d bach runtergehen für einige Zeit aber es wird danach wieder besser.
Ich habe so viele Sachen gemacht die mir mein vater NIE verzeiehn wollte, er hat es trotzdem getan! Und ganz viele andere auch!
 

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29. November um 10:52
In Antwort auf buenotorte01

Ja, eigentlich hast du mit dem was du sagst, absolut Recht, aber versuche das mal meinem Vater zu erklären.

"... aber versuche das mal meinem Vater zu erklären."

das musst du nicht. ist nicht dein job als tochter!
entweder, er kommt da selber drauf, oder halt nicht...

für dich ist erst mal nur wichtig, dass du da weg kommst! du bist alt genug. was hält dich davon ab, auszuziehen, und dein leben selbst zu wuppen?

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29. November um 10:54
In Antwort auf buenotorte01

Gute Nacht,

Unszwar sind mein Freund (24) und ich (21) seid 2 Jahren ein Paar. Wir lieben uns sehr, wirklich sehr aber das Problem ist, dass wir kaum Zeit für unsere Zweisamkeit haben. Ich habe eine strenge Familie, wodurch mein Freund nie zu uns nach Hause kommen kann, bei uns schlafen kann, geschweige denn zu Besuch kommen kann. Ich muss immer irgendwelche Ausreden finden, damit ich am Wochenende 1 Tag bei ihm verbringen kann. Wir haben also nur einmal die Woche 4-5 Stunden Zeit für uns. In letzter Zeit ist aber auch das nicht mehr möglich, weil seine Mutter immer so oft ins Zimmer kommt und mit uns quatschen will. Sie geht auch nicht, wenn mein Freund andeuten lässt, dass er mit mir alleine sein will. Ich kann sie verstehen, sie möchte sich auch gerne mit mir unterhalten, aber da wir generell eh schon wenig Zeit haben, ist das irgendwo auch nervig. Mein Vater ist der größte Stressfaktor, denn bis ich mit meinem Freund verheiratet bin, bin ich sozusagen noch an Ketten gebunden und kann nicht nach meinen freien Entscheidungen leben. Sonst würde ich liebend gern nach der Schule zu ihm gehen und von ihm aus in die Schule (als Beispiel). Noch nie waren wir ein Tag komplett alleine, es gab jedes mal Unterbrechungen durch Leute, die mit in der Wohnung waren usw. Ich konnte nur in der Zeit bei meinem Freund schlafen, wo mein Vater für ne Woche in seiner Heimat war, dass letzte mal wo ich bei meinem Freund geschlafen hab, ist über ein halbes Jahr her. Dieses Problem zieht sich in fast alle Bereiche meines Lebens ein, ich komme nicht mehr klar, weil ich denke, ich hab nie genug Zeit für alles, was ich im Kopf hab. Ich stehe seid ich vernünftig denken kann ständig unter Druck. Meine Mutter starb als ich 9 Jahre alt war und seid ich ca. 16 bin, habe ich dauerhaft Stress, weil ich ab da merkte, ich muss viel Verantwortung tragen, weil ein wichtiger Teil, der mir Arbeit abnehmen und helfen würde, körperlich und geistig, nicht mehr da ist. Das ist auch der Grund, warum ich diesen Text grade schreib, weil ich nicht schlafen kann. Meine Gedanken halten mich wach. Ich würde am liebsten 1 Jahr lang Ferien haben, damit ich etwas das Gefühl von frei sein hab, am besten soll in der Zeit mein Vater auch in seine Heimat, damit ich einfach mal die schöne Zeit mit meinem Freund genießen kann... Was soll ich bloß machen? Im Sommer verloben wir uns, suchen eine Wohnung und dann geht es langsam aufwärts, aber wie soll ich bis dahin noch schaffen, psychisch nicht zusammenzubrechen? Manchmal weine ich einfach nur vor Stress, weil jede Kleinigkeit die als Erledigung dazu kommt, mir wie ein Haufen Arbeit vorkommt. Habt ihr Ratschläge oder Tipps?

Kannst du es evtl anders Handhaben? Zum Beispiel unter der Woche deine Schwiegermama in Spe evtl auf ein Kaffee einzuladen und dort zu quatschen und dann diese wenige Zeit die du mit deinem Freund hast dann für dich zu nutzen?
Vielleicht musst du etwas anders arrangieren um mehr Freiheit mit deinem zukünftigen zu haben. Vielleicht bringt dir eine Struktur mehr Klarheit?

Ich musste auch früh Verantwortung übernehmen und bin mittlerweile gut im Planen und Strukturieren. Sonst wäre auch ich aufgeschmissen. DU musst es schaffen klare Grenzen zu setzen und ggf auch mal einzustecken wenn nötig.

Ich hoffe du packst das.

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29. November um 10:54
In Antwort auf buenotorte01

Ja, eigentlich hast du mit dem was du sagst, absolut Recht, aber versuche das mal meinem Vater zu erklären.

Buenotorte - du wirst es nicht glauben wie viele Eltern ich kenne die das nicht so handhaben und ihre Kinder müssen das Leben beschreiten, den Erfolg bringen, den die Eltern nicht zustande gebracht haben .

Jemand vorzuschreiben was er zu tun und zu lassen hat - kommt für mich mit "Freiheitsberaubung" gleich vor allem wenn das Kind 18 Jahre und älter ist .

Eltern wollen immer das Beste für ihre Kinder - ich gehe davon aus - dein Vater auch . Nur, ist dieser Weg der verkehrte, den er mit dir beschreitet . Wenn ich mein Kind los lasse und es seine Erfahrungen machen lasse (und Gott bewahre - auch ich hatte sehr viele Kämpfe mit meinem Sohn, die ich in einem Buch verfassen könnte) dann ist alles entspannter und vor allem sollte man immer seine Hand schützend über das Kind halten, egal ob es einen Fehler gemacht hat - das nicht heißt, man ist mit allem einverstanden . Und der kleine Aspekt, dass ich mit derartigem Verhalten mein Kind augenscheinlich von mir entferne ist auch logisch .

Frag deinen Vater mal, warum er an dir zweifelt und dir nicht vertraut . Du machst mir nicht den Eindruck, als dass du nicht weißt, wo dein Weg hingeht .

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29. November um 13:20
In Antwort auf buenotorte01

Alle wissen es. Trotzdem darf er nicht zu uns, weil mein Vater komische, altmodische Vorstellungen hat.

dann zieh doch endlich aus!!

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29. November um 16:41

Es scheint hier sich hier wieder um eine Angelegenheit aus einer anderen Kultur zu handeln.
Das Thema wurde doch schon so oft durchgekaut. Manche Mädels schaffen es einfach nicht. Sei es aus Angst, Dankbarkeit (?), Respekt oder sonst was.

Sie kann nur handeln in dem Sie ein zwischending findet wenn sie kein Problem mit dem Vater haben will..

Manche Väter aus anderen Kulturen sind da halt strikt.
Was für uns normal ist ist für die eben teilweise nicht machbar.

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29. November um 20:07
In Antwort auf theola

dann zieh doch endlich aus!!

Was ist denn bitte dein Problem? 

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30. November um 7:30
In Antwort auf yokbisey

Es scheint hier sich hier wieder um eine Angelegenheit aus einer anderen Kultur zu handeln.
Das Thema wurde doch schon so oft durchgekaut. Manche Mädels schaffen es einfach nicht. Sei es aus Angst, Dankbarkeit (?), Respekt oder sonst was.

Sie kann nur handeln in dem Sie ein zwischending findet wenn sie kein Problem mit dem Vater haben will..

Manche Väter aus anderen Kulturen sind da halt strikt.
Was für uns normal ist ist für die eben teilweise nicht machbar.

Danke. 

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30. November um 7:53
In Antwort auf buenotorte01

Gute Nacht,

Unszwar sind mein Freund (24) und ich (21) seid 2 Jahren ein Paar. Wir lieben uns sehr, wirklich sehr aber das Problem ist, dass wir kaum Zeit für unsere Zweisamkeit haben. Ich habe eine strenge Familie, wodurch mein Freund nie zu uns nach Hause kommen kann, bei uns schlafen kann, geschweige denn zu Besuch kommen kann. Ich muss immer irgendwelche Ausreden finden, damit ich am Wochenende 1 Tag bei ihm verbringen kann. Wir haben also nur einmal die Woche 4-5 Stunden Zeit für uns. In letzter Zeit ist aber auch das nicht mehr möglich, weil seine Mutter immer so oft ins Zimmer kommt und mit uns quatschen will. Sie geht auch nicht, wenn mein Freund andeuten lässt, dass er mit mir alleine sein will. Ich kann sie verstehen, sie möchte sich auch gerne mit mir unterhalten, aber da wir generell eh schon wenig Zeit haben, ist das irgendwo auch nervig. Mein Vater ist der größte Stressfaktor, denn bis ich mit meinem Freund verheiratet bin, bin ich sozusagen noch an Ketten gebunden und kann nicht nach meinen freien Entscheidungen leben. Sonst würde ich liebend gern nach der Schule zu ihm gehen und von ihm aus in die Schule (als Beispiel). Noch nie waren wir ein Tag komplett alleine, es gab jedes mal Unterbrechungen durch Leute, die mit in der Wohnung waren usw. Ich konnte nur in der Zeit bei meinem Freund schlafen, wo mein Vater für ne Woche in seiner Heimat war, dass letzte mal wo ich bei meinem Freund geschlafen hab, ist über ein halbes Jahr her. Dieses Problem zieht sich in fast alle Bereiche meines Lebens ein, ich komme nicht mehr klar, weil ich denke, ich hab nie genug Zeit für alles, was ich im Kopf hab. Ich stehe seid ich vernünftig denken kann ständig unter Druck. Meine Mutter starb als ich 9 Jahre alt war und seid ich ca. 16 bin, habe ich dauerhaft Stress, weil ich ab da merkte, ich muss viel Verantwortung tragen, weil ein wichtiger Teil, der mir Arbeit abnehmen und helfen würde, körperlich und geistig, nicht mehr da ist. Das ist auch der Grund, warum ich diesen Text grade schreib, weil ich nicht schlafen kann. Meine Gedanken halten mich wach. Ich würde am liebsten 1 Jahr lang Ferien haben, damit ich etwas das Gefühl von frei sein hab, am besten soll in der Zeit mein Vater auch in seine Heimat, damit ich einfach mal die schöne Zeit mit meinem Freund genießen kann... Was soll ich bloß machen? Im Sommer verloben wir uns, suchen eine Wohnung und dann geht es langsam aufwärts, aber wie soll ich bis dahin noch schaffen, psychisch nicht zusammenzubrechen? Manchmal weine ich einfach nur vor Stress, weil jede Kleinigkeit die als Erledigung dazu kommt, mir wie ein Haufen Arbeit vorkommt. Habt ihr Ratschläge oder Tipps?

Ich kann dich verstehen, meine Eltern haben auch immer geklammert, sie wollten nie das einer von uns Kindern unter 25 auszieht, und als Single in die große weite Welt, mit weniger Geld, allein schon gar nicht. Es ist wichtig, das du dennoch deinen Weg gehst, dein Vater wird das zwar nicht akzeptieren und enttäuscht sein, aber mit der Zeit wird er sich daran gewöhnen und deine Leben, deine Entscheidung auch akzeptieren. Wichtig ist hier deine eigene Willensstärke, dich nicht von seiner Perspektive ablenken zu lassen, sondern ihm beweisen, dass du weißt was du willst und dich weder von ihm beirren/beeinflussen lässt, noch ihn ablehnen/verletzen willst.

Mach einfach ein Schrittt nach dem anderen und setze deine Vater vor vollenden Tatsachen. Er wird sich schon beruhigen. Diskutiere nicht mit ihm, warte ab. Wenn du ausgezogen bist, wird er dich vermissen und bald auch mehr Verständnis zeigen können. Such dir ein Zimmer in einer WG oder eine kleine Wohnung. Das habe ich auch so gemacht, und das Miteinader hat nach und nach sehr gut geklappt.

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30. November um 8:00
In Antwort auf yokbisey

Es scheint hier sich hier wieder um eine Angelegenheit aus einer anderen Kultur zu handeln.
Das Thema wurde doch schon so oft durchgekaut. Manche Mädels schaffen es einfach nicht. Sei es aus Angst, Dankbarkeit (?), Respekt oder sonst was.

Sie kann nur handeln in dem Sie ein zwischending findet wenn sie kein Problem mit dem Vater haben will..

Manche Väter aus anderen Kulturen sind da halt strikt.
Was für uns normal ist ist für die eben teilweise nicht machbar.

Sie leben aber in Deutschland, also wird ein Zwischending nicht funktionieren, wenn um sie herum nämlich die westliche Kultur gelebt wird, in der man einen Freund/ eine Freundin haben kann ohne Angst vor den Eltern zu haben. Sie wird ewig unglücklich sein mit einem Kompromiss, obwohl sie hier in Deutschland laut Gesetz seit drei Jahren so leben darf, wie sie es will.

Ihr Vater ist nach Deutschland gekommen und hat hier gegenüber seinem Heimatland sicher auch einige Vorteile. Wenn es ihm nicht passt, dass seine Tochter mit dieser Kultur in Berührung kommt oder gar so lebt, wie die Menschen es in Deutschland nunmal tun, dann hätte er nicht herkommen dürfen. Es ist seine Aufgabe zu akzeptieren, dass seine Tochter in Deutschland aufwächst und hier nunmal mit einer anderen Kultur aufwächst, als er aufgewachsen ist. Er hat sie schließlich hierher gebracht.

Klar ist es schwierig sich von den Eltern zu lösen. Aber in diesem Fall steht das eigene Glück auf dem Spiel. Man kann entweder sein Leben in Gefangenschaft leben (und das mitten in der Freiheit) oder man nimmt sein Glück selbst in die Hand. Eltern, die ein Kind verstoßen, weil es seinen eigenen Weg gehen möchte sind keine Eltern und in den meisten Fällen, die ich im Umfeld so erlebt habe, dauerte es nach der Abnabelung zwar einige Zeit, dann aber haben die Eltern auch angefangen zu akzeptieren, dass das Kind seinen eigenen Weg geht.

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